Tauchsägen sind eine praktische Sache. Jedoch ist das Eintauchen mit dem laufenden Sägeblatt auch nicht ganz ungefährlich. Beim Eintauchen besteht die Gefahr, dass die Säge sich nach hinten versetzt. Das führt dann im günstigsten Fall zu einem Schnitt an der falschen Stelle. Im ungünstigsten Fall geschieht dieses Versetzen nach hinten mit einem heftigen Ruck, die Säge springt, in dem Moment, in dem das Sägeblatt in Kontakt mit dem Werkstück kommt, regelrecht aus dem Schnitt heraus. Das ist alles andere als ungefährlich. Abhilfe kann ein Rückschlagstopp für die Führungsschiene schaffen.
Von einigen Herstellern gibt es dies als Zubehör für die Führungsschienen fertig zu kaufen. Man kann sich so einen Rükschlagstopp aber auch leicht selbst herstellen. Die hier vorgestellte Variante funktioniert bei allen Führungsschienen, die eine entsprechende Zubehörnut haben.
Der Rückschlagstopp ist nichts weiter, als ein Holzbrettchen mit Nuten, passend zur Führungsschiene. Dieses Brettchen wird mit einer passenden Schraubzwinge auf der Führungsschiene befestigt. Vor dem Eintauchen wird die Tauchsäge an dieses Brettchen geschoben. Das fest montierte Holzbrettchen verhindert wirkungsvoll, das die Säge beim Eintauchen nach hinten geschoben wird. Das Sägen wird sicherer und genauer.
Dieses kleine Hilfsmittel kann ebenso als Führungsbegrenzung beim Sägen von Ausschnitten, oder bei der Arbeit mit der Oberfräse genutzt werden. Fertigen Sie sich einfach zwei dieser Brettchen an und montieren eines am Anfang und eines am Ende ihres Schnittes, oder Ihrer Fräsung.

