Einhand- und Schnellspannzwingen – mit Video

Bessey Einhand und Schnellspannzwingen

Einhand und Schnellspannzwingen

Schraubzwingen gehören in jede Holzwerkstatt. Ohne diese ist es kaum möglich Werkstücke zu verleimen. Jeder, der schon einmal komplexere Werkstücke verleimt hat kennt aber das Problem bei herkömmlichen Schraubzwingen: Man hat schnell mal eine Hand zu wenig und es ist niemand da, der mal kurz helfen könnte.

Hier können verschiedene Alternativen zu den sonst üblichen Schraubzwingen eine Lösung sein, damit das Verleimen stressfreier und schneller von der Hand geht. Denn Zeit ist einer der wichtigsten Faktoren beim Verleimen. Wenn der Leim bereits beginnt abzubinden, ist es oft schon zu spät.

Diese Alternativen finden sich in Form von Einhand- und Schnellspannzwingen. Einige dieser Zwingen, die Vor- und Nachteile und die verschiedenen Einsatzbereiche, stelle ich in diesem Artikel vor.

Zunächst einmal muss man zwischen Schnellspann- und Einhandzwingen unterscheiden.  Zwar gibt es einige Zwingen am Markt, die über einen Schnellspann- Mechanismus verfügen, aber nicht alle sind wirklich Einhandzwingen und verdienen diesen Namen auch zu recht. Während die Schnellspannzwingen Ihre Vorteile in einer einfachen Handhabung haben und oft auch sehr fein dosiert werden können, spielen die echten Einhandzwingen ihre Vorteile aus, wenn zu den Schraubzwingen selbst auch noch Zulagen oder die Werkstücke selbst positioniert werden müssen.

Zu erwähnen ist auch, dass es viele Schnellspannzwingen gibt, die nur wenig Druck aufbauen. Das liegt an den verwendeten Materialien und der Mechanik. Das muss nicht als Nachteil angesehen werden, denn nicht bei allen Verleimungen benötigt man wirklich viel Druck. Aber man sollte sich dieser Tatsache bewusst sein, wenn man sich überlegt, solche Zwingen anzuschaffen. Oftmals ist es besser, die nächst schwerere (oft auch teurere) Version zu nehmen und dann für alle Anwendungen gerüstet zu sein.

Echte Einhandzwingen

Ich setze zwei verschiedene Zwingen ein, die sich mit einer Hand bedienen (spannen und lösen) lassen. Einmal die Bessey EZH und auch noch die Bessey DuoKlamp.

Bessey Duoklamp - Detail Umschaltung

DuoKlamp - Detail Umschaltung

Die Duoklamp ist die leichtere der beiden, sie ist für nicht zu schwere Verleim- und Spannaufgaben gut geeignet. Eine Besonderheit dieser Zwinge ist, dass man sie zum Spreizen umbauen kann. Dazu werden lediglich die Schutzauflagen ummontiert. Dann schaltet man noch an einem Drehknopf zwischen Klemmen und Spreizen um, fertig. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn man bei Reparaturen Bauteile vorsichtig voneinander trennen muss. Aber es ergeben sich auch gelegentlich Anwendungen, bei denen man Bauteile durch das Spreizen verleimen oder fixieren kann. Es ist daher nicht schlecht, wenn man einige Zwingen in der Werkstatt hat, mit denen man auch spreizen kann.

Die DuoKlamp wird durch einen Pumpmechanismus geschlossen. Über diesen wird auch der Druck aufgebaut. Es kann ein maximaler Druck von 1.200N aufgebaut werden. Im Vergleich zu vielen anderen Zwingen ist das recht wenig. Weitere Werte finden sie weiter unten auf dieser Seite, in einer Tabelle.

Bessey EZH - Detail Zwinge öffnen

Bessey EHZ- Detail Entriegelung

Den vierfachen Druck der DuoKlamp kann die EHZ aufbauen. Es handelt sich hierbei um eine Ganzstahlzwinge, die über ein Bedienelement zum einhändigen Schließen verfügt. Über dieses Bedienelement wird die Zwinge lediglich fixiert. Viel Druck kann man damit nicht aufbauen. Dies geschieht, wie bei einer normalen Schraubzwinge, mittels einer Spindel. Man muss also zuerst die Zwinge ansetzen und wenn die Werkstücke fixiert sind, den notwendigen Druck über die Spindel aufbauen.

Wichtig bei dieser Zwinge ist, dass man die Spindel vor dem Ansetzen der Zwinge ein wenig herausdreht. Ansonsten kann es passieren, dass sich die Zwinge nach dem Gebrauch nicht mehr so einfach lösen lässt.

Sowohl die DuoKlamp, als auch die EHZ verfügen über sehr gute Schutzkappen, welche oftmals den Einsatz von Zulagen überflüssig machen. Zum Lösen der Spannung an den Zwingen und zum schnellen Verstellen gibt es an beiden Modellen einen Knopf, den man hereindrückt.

Bessey EZS - Detail Spannbacke Lösen

Bessey EZS - Detail Spannbacke Lösen

Die EZS von Bessey unterscheidet sich baulich von den DuaKlamp und den EHZ, lässt sich aber auch mit nur einer Hand bedienen.  Mit dieser Zwinge können leichte Verleimarbeiten durchgeführt werden. Die breiten Schonauflagen ersparen in der Regel den Einsatz von Zulagen Auch die EZS kann zum Spreizen umgebaut werden. Dazu wird eine Spannbacke abgenommen und an das gegenüberliegende Ende der Schiene Montiert. Das geschieht werkzeuglos und sehr schnell. Während man mit der DuoKlamp sowohl mit den langen, als auch mit den kurzen Überständen der Spannbacken und sogar seitlich spannen und spreizen kann, ist dies bei der EZS nur zwischen den Spannbacken möglich. Die DuoKlamp ist daher vielseitiger Einsetzbar, hat aber weniger Kraft, als die EZS und die EHZ.

Hebelzwingen

Prinzipiell könnte man die oben vorgestellten Einhandzwingen auch als Schnellspannzwingen bezeichnen, da der Spannvorgang nicht, oder im Falle der EHZ nicht nur, durch Drehen der Spindel erfolgt.  Die Hebelzwingen, die ich Ihnen nun näher vorstelle, erfordern aber zwei Hände zur Bedienung und fallen daher natürlich nicht unter die Einhandzwingen.

Der Druckaufbau bei Hebelzwingen erfolgt, wie der Name schon sagt, durch einen Hebel, welcher die Druckplatte bewegt. Eine Rastmechanik hält den aufgebauten Druck aufrecht. Der Vorteil dieser Zwingen ist der, dass man recht einfach wenig, bzw. gut dosiert,  Druck ausüben kann, dann werden die Bauteile ausgerichtet und anschließend wird der endgültige Druck durch weiteres anziehen des Hebels aufgebaut. Das ist bei allen Verleimungen sinnvoll, bei denen kein Formschluss besteht, zum Beispiel wenn eine Aufkantung angeleimt wird.

Die Hebelzwingen gibt es von Bessey in drei Varianten:

Bessey Kliklamp - Detail Entriegelung

Bessey Kliklamp - Detail Entriegelung

Die leichten KliKlamp bestehen aus einem Materialmix von Magnesiumdruckguss, Stahl und Verstärktem Kunststoff, sind also sehr leicht, bauen aber nur wenig Druck auf . Sie sind ideal für leichte Arbeiten, bei denen auch mal viele dieser Zwingen zum Einsatz kommen. Die KliKlamp sind darüber hinaus auch recht preiswert.

Am anderen Ende der Leistungsskala sind die Zwingen vom Typ „GH“ angesiedelt. Sie bauen einen Druck von stolzen 8.500N auf. Diesen enorm hohen Druck erreichen auch Tempergusszwingen, oder Ganzstahlzwingen mit Spindel nicht. Nochmal 1000N mehr schaffend die SGHS Hebelzwingen, die schwere Ausführung der GH Zwingen.

Bessey GH25 - Detail Mechanik

Bessey GH25 - Detail Mechanik

Die kleinen Versionen der GH Zwingen kennt man auch als Zwingen zum Fixieren von Führungsschienen oder zum Einsatz im Festool MFT.

Ein klarer Nachteil der Hebelzwingen ist aber, dass sie zum Ansetzen mehr Platz benötigen, als Schraubzwingen.

Federzwingen

Nicht fehlen sollten in einer gut sortierten Werkstatt auch einige Federzwingen. Besonders wenn es darum geht, Leisten und Kleinteile aufzuleimen, bei denen nicht viel Druck benötigt wird, sind diese einfachen und besonders preiswerten Spannmittel eine gute Wahl.

Bessey Clippix - Detail Verstellung Spannweite

Bessey Clippix - Detail Verstellung Spannweite

Bei Bessey nennen sich diese „Clippix“ und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Standardvariante kann je nach Größe maximal 75mm weit spannen.  Wenn größere Spannweite gefragt ist, kommen die Vario Clippix zum Einsatz, welche einen verstellbaren Spannbereich bis zu 100mm haben. Die Clippx XCL zeichnen sich durch eine große Ausladung, aber eine geringe Spannweite aus.

Für diese Federzwingen finden sich auch im häuslichen Umfeld oder im Garten immer wieder Einsatzmöglichkeiten.

Vielseitig einsetzbar

Bessery Einhandzwingen - Anwendungsbeispiel

Anwendung im Möbelbau

Inzwischen arbeite ich ebenso oft mit den verschiedenen Schnellspann- und Einhandzwingen, wie mit den normalen Schraubzwingen. Das kommt daher, dass diese  Schnellspannzwingen in der Regel ausreichend Druck aufbauen um damit die meisten Verleim- und Spannarbeiten beim Möbelbau durchzuführen. Da die meisten der vorgestellten Zwingen in mehreren Längen und zum Teil auch mit verschiedenen Ausladungen verfügbar sind, eignen sie sich für die üblichen Werkstückgrößen im Möbelbau. Für die Duoclamp gibt es sogar eine Zwingenverlängerung , mit der Spannweiten bis zu 1800mm möglich sind.

Die vorgestellten Zwingen sind somit eine sehr gute Ergänzung zu den schon vorhandenen Schraubzwingen.

Als Vorteil aller Schnellspannzwingen muss man noch ansehen, dass sie besser geeignet sind um damit Anschläge und Hilfsvorrichtungen an Maschinen zu fixieren, als normale Schraubzwingen. Denn Schraubzwingen können sich aufgrund der auftretenden Vibrationen lösen, was bei Schnellspannzwingen nicht so schnell passieren kann.

Vergleich des maximalen Pressdruckes:

Einhandzwingen:

DuoKlamp: 1200N
EZS: 2000N
EHZ: 5000N

Hebelzwingen:

KliKlamp: 1200N
GH: 8500N

Federklemmen: Keine Angabe

Tempergusszwingen: 6000N – 7000N

Video:

In diesem Video stelle ich Ihnen die verschiedenen Einhand- und Schnellspannzwingen genau vor.

Probleme mit der Anzeige des Videos? Dann schauen Sie sich das Video direkt bei Youtube an: http://www.youtube.com/watch?v=-s49L0qjHaQ

Links:

Artikel und Video zu den Bessey Korpuszwingen REVO KR

Internetseite der Firma Bessey

 

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27 Kommentare zu Einhand- und Schnellspannzwingen – mit Video

  1. Rupert sagt:

    Hallo Heiko

    Eine Frage die führungsschienen zwingen von makita sind die selben wie bei festool ?
    Ist festoll und makita kompatibel ?

    Danke Rupert

  2. Komihaxu sagt:

    Erfahrungsbericht zur Bessey DuoKlamp:

    Ich wollte mir erst die Wolfcraft-Pendants zur Bessey EZS kaufen. Beim Händler habe ich mir dann die DuoKlamp von Bessey näher angesehen und bin froh, doch zu dieser gegriffen zu haben.
    Warum?

    Sie lassen sich für leichtere Arbeiten auch gut als KORPUSZWINGE einsetzen.
    Ich habe damit einen U-förmigen Kasten verleimt. Dabei kam zugute, dass der Kopf der Zwinge rechtwinklig ist und der Bedienhebel auf der „Innenseite“ liegt.
    So konnte ich den Kasten inclusive der Zwingen nach Bedarf wenden und auf jeder Seite ablegen (z.B. um überschüssigen Leim abzuwischen).

    Mit der Bessey EZS (oder der Wolfcraft EHZ Pro) wäre das nicht gegangen. Sie haben keine rechtwinkligen Köpfe und man kann sie nicht auf der vom Werkstück abgewandten Seite auflegen.
    ——————————————————–
    Ein Nachsatz zur Kliklamp:
    So wirklich begeistern sie mich nicht. Oft ist der Bedienhebel im Weg, weil er beim Ansetzen nach vorne wegsteht. Ich setze sie ein, wenn mal kurz was festgehalten werden muss. Leider sind sie nicht wirklich mit einer Hand bedienbar. Ich vermute daher, dass eine kurze DuoKlamp über kurz oder lang die KliKlamps ersetzen wird.

  3. florian sagt:

    Hallo werner,

    habe diese uniclamp schon in der hand gehabt und kurz damit gearbeitet aber ich finde diese zwinge für den Werkstatt Einsatz/Universal Einsatz nicht so geeignet sie ist zwar ählich sie die korpuszwinge, kann aber überhaupt nicht mit halten,
    sis entspricht nicht der qualität,druck,länge und Vielseitigkeit.
    ich würde dir empfehlen zu der bessey korpuszwinge revo kr ehpfelen sie ist ihr Geld auf jedenfall wert.
    und wenn du einmal mehr spannkraft/länge brauchst hast du diese bei der revo kr.
    und bei der uniclamp eben nicht.

    gr Florian
    über diese gibt es auch viele berichte zb. Bei Heiko rech,michas holzblog usw..

    gr Florian.

    • Werner aus Österreich sagt:

      Hallo Heiko und Florian,

      ihr habt natürlich recht daß die REVO KR vielseitiger einsetzbar ist. Schon allein wegen kurzen Spannweite der Uniklamp ist man sehr eingeschränkt, und früher oder später würde man dann doch zusätzlich die REVO KR kaufen. Deswegen werde ich gleich etwas tiefer in die Brieftasche greifen, und mir vier Stück der 800er REVO leisten. Was soll´s….
      Na dann, vielen Dank und noch ein schönes Wochenende!

      Gruß,

      Werner

  4. Werner aus Österreich sagt:

    Hallo Heiko,

    meine Frage betrifft keine Schnellspannzwinge, sondern die Bessey Uni-Clamp.
    Diese Zwinge ist deutlich preisgünstiger als z. B.: eine Revo KR, scheint aber ebenso eine Korpuszwinge zu sein die genauso auf ganzer Backenlänge gleichmäßig zu zieht, und sie läßt sich auch zum Spreizen umbauen. Jedoch hat sie nur ca. ein Fünftel der Spannkraft, und scheinbar ist sie nur bis zu einer Spannweite von 600 mm erhältlich, was einen manchmal ziemlich einschränkt.
    Hast du mit dieser Zwinge schon Erfahrung gemacht, oder könntest du sie mir empfehlen?

    Gruß

    Werner

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Werner,

      die Uniclamp habe ich nicht, kann dir also dahingehend keine Erfahrungen mitteilen. Der geringe Pressdruck schränkt natürlich das Einsatzgebiet stark ein. Vielseitiger sind Zwingen mit 800mm Spannweite und mehr.

      Gruß

      Heiko

      • Werner aus Österreich sagt:

        Hallo Heiko,

        danke für deine Einschätzung.
        Preislich ist die Uniclamp natürlich interressant. Und die Bauweise ideal für die Herstellung von Leimholz.
        Dafür würde mir die Spannweite von 600 mm reichen. Genügt der Pressdruck von 1500 Newton Deiner Meinung nach für diesen Zweck?

        Gruß

        Werner

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Werner,

          der Pressdruck reicht aus, wenn das Holz sauber gefügt ist. Sind Spannungen in den einzelnen Lamellen wird es sicherlich knapp werden.

          Gruß

          Heiko

  5. stefan sagt:

    alles klar dank dir.

    gr stefan

  6. stefan sagt:

    hallo heiko,

    kamnst du mir ein paar sachen zu den bessey kliklamp erzählen kaufen oder nicht?
    in der werkstatt könnte ich sue gut brauchen was meinst du?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      die Kliklamp sind praktisch, bringen aber wenig Druck. Kauf dir einfach mal zwei Stück (sie sind ja nicht teuer) und entscheide dich dann, ob du mehr brauchst. Ich habe nur zwei Stück, das reicht mir bisher aus, da ich viel lieber mit den Einhandzwingen arbeite.

      Gruß

      Heiko

  7. Marc sagt:

    Hallo Heiko,

    neben den Korpuszwingen in 600 mm Länge wollte ich mir für den Anfang zunächst ein Bessey-Aktion-Set (6 Stück) von den Kliklamp Zwingen anschaffen. In einem bekannten Forum bekam ich einen Tipp, Abstand davon zu nehmen und lieber je 2x 120, 160 und 250mm Zwingen zu nehmen. Und später nach eigener Vorliebe ein paar Geschwister der bevorzugten Länge nachzukaufen. Welche Größe kannst Du mir für den Einstieg in die Zwingenwelt empfehlen. Bisher habe ich ein paar olle Einhandzwingen vom Aldi-Markt und ein paar kurze Schraubzwingen, die geerbt habe.

    Falls es wichtig sein sollte: Als erstes Projekt ist nach meiner anderen Hausbaustelle eine Fußbank für Sohnemann am Waschtisch geplant, später für die Werkstatt ein paar Hängeschränke.

    Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen.

    Grüße
    Marc

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marc,

      ich würde dir auch zu einigen kurzen und dann vielleicht zwei oder vier mit 250-300mm raten. Die Kliklamp bauen ja nur wenig Druck auf, also wirst du sie eher für leichte Sachen nehmen. Und da braucht man meist nur einige zum fixieren. Den Rest würde ich dann auch nach und nach kaufen.

      Gruß

      Heiko

    • Dirk_W sagt:

      Hallo Marc,

      da mich Deine Frage selbst auch noch immer wieder beschäftigt will ich gerne auch meine Erfahrung dazu mitteilen.

      Die KliKlamps betreffend meine ich auch, dass Dir für den Anfang 160er ausreichen dürften. Werden nur 2 Platten gegeneinander fixiert würden auch 120 mm völlig ausreichen, das mehr an cm ist dann vielleicht eher eine Frage des Handlings. Auch meine ich, dass anfangs 2 ausreichen dürften. Wenn die allgemeine Regel stimmt, dass man von Zwingen nie genug haben kann, dann dürfte es demnach auch gleich das 6er Set sein. Damit wäre ich aber anfangs vorsichtig, denn die Regel ist eben nur eine Allgemeine und sagt nicht von welcher Zwinge genau man gerade nicht genug hätte 😉

      Werden 300 mm relevant würde ich persönlich schon die EZS wählen (auch erstmal 2).

      Alles weitere würde ich ebenfalls den weiteren Erfordernissen überlassen.

      Gruß
      Dirk

  8. Anton Schweitzer sagt:

    Hallo,
    also ich habe mit den Einhandzwingen EZH vonBessey eher schlechte Erfahrungen gemacht. Irgendwie haklen die Dinger immer beim Aufziehen und wenn man nicht aufpasst und vorher das Gewinde erst reindreht kriegt man Sie
    erst gar nicht sauber auf. Kraft haben Sie allerdings das muss man Ihnen lassen

    Grüsse

    Anton

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Anton,

      bei meinen Zwingen ist das Verschieben kein Problem. Dass man das Gewinde nicht ganz reindrehen darf habe ich im Video erwähnt. Ich gebe dir Recht, das sollte man wissen, sonst hat man in der Tat ein Problem.

      Gruß

      Heiko

  9. Peter A. sagt:

    Hallo Heiko!
    Netter Test, aber eine 100 prozentige Einhandzwinge konnte ich nicht entdecken!
    Die DuoKlamp DUO braucht zum umschalten einen Drehknopf! Dazu brauche ich zwei Hände! Die Einhandzwinge EZS kann nur spannen und lösen aber nicht spreizen! Da brauche ich auch wieder eine zweite Hand! Ich rede nicht vom Umstecken des Oberteiles!
    Seit vielen Jahren benutzen wir Wolfcraftzwingen! Das sind echte Einhandzwingen! Aktuelles Modell ist die EHZ PRO Einhandzwinge! Hier brauche ich wirklich nur eine Hand! Das interessante ist, das Wolfcraft und Bessey im Hornbach direkt nebeneinander hängen! Man kann also sehr schön vergleichen und herumspielen! Auch viele andere Hersteller weltweit versuchen Einhandzwingen zu bauen, was auch nicht klappt! Als Referez kann noch die Firma Würth erwähnt werden, welche die EHZ PRO Einhandzwinge in wunderschönem Rot anbietet!

    Herzliche Grüße aus Jena!

    Peter!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      sowohl die DuoKlamp, als auch die EHZ und die EZS lassen sich mit einer Hand ansetzen und auch schließen. Daher passt meiner Meinung nach der Begriff Einhandzwingen sehr wohl. Das Bedienkonzept ist das gleiche wie bei den Wolfcraft EHZ PRO. Von diesen habe ich auch einige in Würth-Ausführung. Ich muss also nicht zum Hornbach um zu vergleichen 🙂

      Gruß

      Heiko

  10. Christoph sagt:

    Grüß Dich Heiko,
    vielen Dank für dieses geniale Video! Danke, dass du dein wissen mit anderen teilst! Ich bin sehr froh das es Dich gibt!
    Nochmals Vielen Dank für all deine Beiträge und viel Erfolg bei den Kursen.

    Beste Grüße aus München

    Christoph

  11. Stefan sagt:

    Hi Heiko, sehr guter Artikel und gutes Video, Danke! Vielleicht sollte ich meine alten Mannesmann Zwingen in Rente schicken und mir ein paar Bessey zulegen.

  12. Arnold sagt:

    Hallo Heiko,

    Warum nur Bessey Zwingen?

    Von Juuma gibt es auch gute Zwingen.

    Gruß
    Arnold

  13. Hallo Heiko!

    Welches ist denn deine bevorzugte bzw. meist verwendete Größe bei den Clippix?

    Grüße
    Tobias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich habe welche mit 50 und welche mit 75mm Spannweite und zwei Vario mit maximal 100mm. Von Wolfcraft habe ich noch einige ähnliche Federzwingen mit 60mm Spannweite. Die 60mm und 75mm verwende ich am häufigsten.

      Gruß

      Heiko

  14. Felix sagt:

    Lieber Heiko,

    zunächst: Herzlichen Dank für die tolle Seite und deine vielen Anregungen!

    Ich habe zu deinem neuen Artikel eine kleine physikalische Anmerkung:
    Du sprichst in deinem Artikel mehrfach von Druck, schreibst aber dann z.B. 8.500 N. Ich glaube, du meinst die Spannkraft?! Bei Druck geht es nämlich um Kraft pro Fläche (Einheit: N pro m²).

    Ich weiß, es ist eine Kleinigkeit. Da meine Schüler sich aber immer sehr schwer mit der Unterscheidung tun und mir dann sagen, das steht aber so im Internet, dieser kleine Hinweis.

    Wir wissen ja alle: Es ist ein großer Unterschied, ob uns eine Frau mit Stöckelschuhen auf die Füße tritt oder mit Hausschuhen. (Die Kraft ist gleich, der Druck nicht…)

    Nochmals vielen Dank für deine tolle Arbeit!!

    Viele Grüße
    Felix

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      Ich habe mir auch überlegt, das im Artikel noch genauer zu erklären, habe es dann aber gelassen. Am Ende geht es lediglich darum, aufzuzeigen, welche Zwinge viel Druck auf das Werkstück bringt und welche weniger. Daher denke ich schon, dass Druck die richtige Bezeichnung ist. Ich werde aber versuchen das noch ganz genau zu erörtern.

      Gruß

      Heiko

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