Einhand Simshobel, das Multitalent

Einhand Simshobel - Dick Hobel

Einhand Simshobel

In meinem Video zum Thema „Welche Hobel zuerst kaufen“ habe ich bereits einen Einhandhobel als guten Einstieg in die Welt der Handhobel vorgestellt.

Diese Empfehlung möchte ich im Rahmen dieses Artikels noch einmal erweitern. Die Block- Simshobel sind auch in einer Bauform als Simshobel im Handel. Mit einem solchen Simshobel sind dann auch Arbeiten in Fälzen oder das Anpassen von Zapfen möglich. Das Einsatzspektrum ist also noch breiter, als beim normalen Einhandhobel.

Da es sich bei den angebotenen Hobeln um sogenannte Flachwinkelhobel handelt, also Hobel mit einem sehr flachen Bettungswinkel des Hobeleisens, bieten solche Hobel auch einen sehr guten und günstigen Einstig in die Welt der Hobel mit obenliegender Fase.

Der Vorteil einer obenliegenden Fase des Hobeleisens ist der, dass man den Schnittwinkel verändern kann, indem man den Fasenwinkel anders schleift. Zusammen mit dem sehr flach gebetteten Hobeleisen, ergibt sich ein sehr breites Spektrum an möglichen Schnittwinkeln. Angefangen bei ca. 37°, bis hin zu Schnittwinkeln über 60° Der Schnittwinkel ergibt sich aus dem Bettungswinkel des Hobels, also dem Winkel in dem das Hobeleisen im Hobelkörper liegt und dem Winkel, in dem das Hobeleisen geschliffen wurde. Ein auf 25° geschliffenes Hobeleisen in einem Hobel mit 12° Bettungswinkel hat einen Schnittwinkel von 37°

Einhand Simshobel - Hirnholz bearbeiten

Hirnholzbearbeitung

Der Vorteil, verschiedene Schnittwinkel zur Verfügung zu haben ist der, dass sich Hirnholz mit einem flachen Winkel gut bearbeiten lässt, schwierige und verwachsene Hölzer aber besser mit einem steilen Winkel. Hat man nun einen Hobel, in dem man Hobeleisen mit unterschiedlichen Fasenwinkeln einsetzen kann, erweitert man das Einsatzspektrum eines solchen Hobels wiederum.

Aus den genannten Gründen ist also ein Einhand- Simshobelhobel mit obenliegender Fase und flachem Bettungswinkel ein enorm vielseitiges Werkzeug. Vorausgesetzt natürlich man hat mehrere Hobeleisen,

Oft werden die Hobeleisen aber nur mit einem Fasenwinkel von 25° im Handel angeboten und man muss selbst den gewünschten Winkel anschleifen. Machen Sie sich nicht die Mühe, die ganze Fase umzuschleifen, das ist nicht notwendig. Der Schnitt erfolgt auf den ersten Millimetern (meist sogar noch weniger) an einem Hobeleisen. Es reicht also die ersten paar Millimeter der Fase auf den gewünschten Winkel zu bringen. Bei jedem weiteren Schärfvorgang wird die neue Fase automatisch größer. Das erspart viel Schleifarbeit.

Welche Hobeleisen für welchen Zweck

Mit einem Einhand- Simshobel kann man vielfältige Arbeiten erledigen. So zum Beispiel Hirnholz bearbeiten, Fälze und Zapfen nacharbeiten, Kanten glätten, Fasen und Rundungen an Kanten anbringen, oder aber auch kleinere Flächen verputzen. Dazu benötigt man unterschiedlich geschliffene Hobeleisen. Für das Arbeiten auf Flächen ist es ratsam die Vorderkante des Hobeleisens zu verrunden. Nicht viel, einige Zehntel Millimeter, jeweils zu den Ecken hin reicht bereits  aus. Diese leichte Rundung verhindert sichtbare und spürbare Absatzmarken, wenn man Flächen bearbeitet, die breiter sind, als das Hobeleisen. Die folgende Auflistung zeigt Ihnen, mit welchen Hobeleisen welche Arbeiten durchgeführt werden können:

Einhand - Simshobel - Eisen umschleifen

Eisen umschleifen

25° Fase, nicht verrundet
Dieses Eisen eignet sich besonders für die Bearbeitung von Hirnholz. Da Hirnholz in der Regel nicht flächig bearbeitet werden muss, sondern eher nur an schmalen kanten, ist eine Verrundung nicht notwendig. Ein so geschliffenes Eisen eignet sich auch sehr gut um Zapfen einzupassen, da der flachen Schnittwinkel auch bei Arbeiten quer zur Faser gut funktioniert. Die Fehlende Verrundung erlaubt das präzise Arbeiten bis in die Ecken hinein, auch bei Fälzen.

30° – 35° Fase, verrundet und nicht verrundet
Für das Bearbeiten von gut zu hobelnden Hölzern mit der Faser ist ein steilerer Schnittwinkel besser geeignet, da mit steigendem Schnittwinkel die Gefahr von Ausbrüchen im Holz sinkt. Ein solcher Schnittwinkel ist auch für die meisten Arbeiten in Fälzen sehr gut geeignet. Für die Arbeit in Fälzen nimmt man ein Hobeleisen, dessen Ecken nicht verrundet wurden, für Arbeiten auf der Fläche sollten Sie die Ecken leicht verrunden.

Einhand Simshobel - Umgeschliffenes Hobeleisen

Umgeschliffenes Hobeleisen

40° – 50° Fase, verrundet und nicht verrundet
Wenn schwierige, also verwachsene Hölzer, oder gar Leimholz mit wechselnder Faserrichtung bearbeitet werden soll, ist ein sehr steiler Schnittwinkel fast schon ein Garant für ausrissfrei gehobelte Flächen. Meist wird man ein so geschliffenes Hobeleisen auf Flächen und Kanten benutzen, seltener in Fälzen. Daher reicht den meisten Anwendern ein verrundetes Eisen mit einem solch steilen Winkel aus.

Mit vier verschiedenen Hobeleisen ist ein solcher Hobel extrem vielseitig einsetzbar. Nicht berücksichtigt habe ich bei den Winkeln die Mikrofase, die viele Anwender bevorzugen um schneller zu schärfen. Diese erhöht den Schnittwinkel noch einmal um ein bis zwei Grad, welche sich aber in der Praxis nicht bemerkbar machen.

Einhand Simshobel - Schwierige Hölzer bearbeiten

Hobeln wechselwüchsiger Hölzer

Nun könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass man sich die flach geschliffenen Hobeleisen spart und alle Arbeiten mit steil angeschliffenen Eisen erledigt. Theoretisch ist dies machbar, man sollte jedoch einige Dinge dabei bedenken: Zum einen eignen sich flache Winkel besser für die Bearbeitung von Hirnholz und für das Hobeln quer zur Faser. Ein steil geschliffenes Hobeleisen liefert bei solchen arbeiten kein gutes Ergebnis. Die andere Sache ist die, dass mit steigendem Winkel auch der Schnittdruck steigt. Das Hobeln fällt also schwerer. Bei diesen kleinen und somit auch schmalen Hobeln merkt man das natürlich nicht so stark, wie bei Hobeln mit viel breiteren Hobeleisen. Man könnte diesen Aspekt also vernachlässigen. Es ist aber auch so, dass ein flacher Schnittwinkel auch eine glattere Oberfläche hinterlässt, als ein steiler Schnittwinkel. Legt man also Wert auf eine glatte Holzoberfläche, nimmt man kein unnötig steil geschliffenes Hobeleisen.

Da solche Einhand- Simshobel schon recht günstig angeboten werden und auch die Hobeleisen durchaus erschwinglich sind, lohnt die Anschaffung gleich doppelt. Man bekommt für wenig Geld ein vielseitiges Werkzeug und kann dabei auch sehr viel über Schnittwinkel lernen.

Zum Schluss noch ein Wort zu den zwei üblichen Varianten der Einhandhobel aus Guss. Diese werden mit 12° Bettungswinkel, aber auch mit 20° Bettungswinkel angeboten. Zu empfehlen ist hier der Hobel mit dem flachen Bettungswinkel, da amn durch umschleifen des Eisens jederzeit einen steileren Schnittwinkel erzielen kann. Anders herum funktioniert dies nicht. Das Schleifen eines Hobeleisens mit einem Fasenwinkel unter 25° ist nicht praxistauglich, da mit flacher werdendem Fasenwinkel die eigentliche Schneide immer empfindlicher wird.

 

 

 

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32 Kommentare zu Einhand Simshobel, das Multitalent

  1. Stefan sagt:

    Vielen Dank für die vielen Tips. Finde alles auch als Anfänger sehr gut erklärt und nachvollziehbar, macht viel Spaß hier zu lesen und die Videos zu schauen. Es kommt auch eine gewisse Begeisterung rüber.

    Jetzt bin ich mir sehr sicher das der Einhand Simshobel genau das ist was ich gesucht habe 🙂

  2. FabianB sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe einen Juuma Einhand-Simshobel und einen Holz-Simshobel mit Einfacheisen von ECE. Bei beiden habe ich das Problem, dass ich trotz feiner Einstellung und scharfen Eisen nicht mit dem Hobelergebnis zufrieden bin. Zu viele Ausrisse und die „Ecke“ ist mir nicht sauber genug ausgearbeitet. Dieter Schmid schreibt auf seiner Seite, dass Simshobel mit Spanbrecher in dieser Hinsicht deutlich besser wären.
    Da ich das Problem mit meinen anderen Hobeln, deren Eisen nicht durch die Hobelwand gehen, nicht habe, vermute ich, dass ich was Hobeltypspezifisches falsch mache oder es mit diesen Hobeln nicht besser geht. Ich spiele mit dem Gedanken, ein Modell mit Spanbrecher zu kaufen.

    1) Hältst du es für erfolgsversprechend, das zu versuchen?
    2) Kennst du einen Simshobel aus Eisen mit Spanbrecher (oder schlicht besserem Hobelergebnis?) Ich finde nur Holz-Simshobel mit Doppeleisen. Preis etc. „egal“
    3) Hast du alternativ einen Tipp, was ich bei meinen Simshobeln falsch machen könnte? Schließlich sind die Ergebnisse mit meinen „normalen“ Hobeln für mich 1A.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße,
    Fabian B.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      was du da nun genau schief läuft ist schwer zu sagen. Damit die Ecke sauber wird, muss der Obel richtig gut eingestellt sein und am Schluss geht man noch einmal mit flach liegendem Hobel durch den Falz. Wenn man die Hobelrichtung beachtet, also mit der aufsteigenden Faser hobelt sollte ein scharfer Hobel auch ein gutes Ergebnis liefern. Ich habe noch einen Simshobel von Veritas, der hat auch keinen Spanbrecher und hobelt sehr sauber. Mein Flazhobel ebenfalls. Vielleicht stimmt einfach die Hobelrichtung bei dir nicht, oder aber ein Falszhobel wäre für deine Anwendung das bessere Werkzeug.

      Gruß

      Heiko

      • FabianB sagt:

        Hallo Heiko,

        ich habe mich letztens nochmal in Ruhe mit meinem Juuma Einhand-Simshobel auseinandergesetzt. Zum einen habe ich das Eisen etwas schmaler geschliffen, weil es an beiden Seiten leicht über den Hobelkörper hinaus stand.
        Mir fällt aber noch etwas anderes auf:
        Das Hobelmaul ist so eng, dass es kaum vorhanden ist. Es ist fast nicht möglich, einen durchgehenden breiten Span abzunehmen, weil der nicht richtig durch den Spalt zwischen Hobelsohle und Eisen passt. Das ist ganz anders als bei allen weiteren Hobeln, die ich habe. Ist das normal bei dieser Hobelart oder sollte ich das Maul etwas weiter schleifen? Auf deinem Foto sieht es bei dir auch sehr eng aus.

        Danke und viele Grüße,
        FabianB

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Fabian,

          beim Dick Hobel, den ich hier beschrieben habe ist das Maul etwas weiter als beim Modell von Juuma. Ich habe beide und habe den Juuma so belassen wie er ist. Für feine Spanabnahme ist er damit sehr gut geeignet. Wenn dir das Hobelmaul zu eng ist, kannst du es aber mit ein paar Feilenstrichen weiten. Eigentlich ist das enge Hobelmaul ja ein Vorteil gegenüber einem weiten. So kann man es sich individuell anpassen. Inzwischen gibt es den Hobel auch mit verstellbarem Maul.

          Gruß

          Heiko

  3. Ingo sagt:

    Hallo Heiko

    Ich bin stark am überlegen ob ich mir solch ein Hobel zulegen sollte.
    In wie fern ist denn eine Nacharbeit nötig im Rahmen der Hobelsohle und der Rechtwinkligkeit zur Außenkante?

    Liebe Grüße

    Ingo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ingo,

      bei meinem Modell war keine Nacharbeit notwendig.

      Gruß

      Heiko

      • Ingo sagt:

        Hallo Heiko

        Wenn ich mich recht entsinnen kann habe ich mal gelesen, das es gut sein soll die Hobelsohle mit Schleifpapier zu bearbeiten, so das er hinterher besser läuft.
        Inwiefern ist das der Fall?

        Liebe grüße

        Ingo

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Ingo,

          das habe ich früher bei den nant hobeln gmeacht, die waren sehr grob geschliffen. Bei den Hobeln, die ich mir in den letzten Jahren neu gekauft habe war das nicht mehr notwendig. Gegen schwer laufende Eisenhobel hilft ein Teelicht, mit dem man die Sohle einreibt.

          Gruß

          Heiko

  4. Florian sagt:

    Hallo Heiko,

    ich werde mir, deiner Empfehlung folgend, für meinen Einstieg in die „Hobelwelt“ den Juuma No. 5 kaufen und dazu auch einen Einhandhobel.
    Würdest du mir, als einem Hobelneuling, eher empfehlen, einen „normalen“ Einhandhobel zu kaufen, oder sollte ich gleich den Einhand-Simshobel nehmen?
    Dieser würde doch, wenn ich das richtig verstehe, alle Aufgaben, des Einhandhobels erledigen können, bietet aber zusätzlich noch weitere Möglichkeiten.
    Falls Du mir aber zum „normalen“ Einhandhobel rätst: 20° oder 13°?
    Preislich sind ja alle ziemlich gleich (Juuma bei feine Werkzeuge).

    Danke für deine Hilfe und auch für die unglaublich vielen hilfreichen und interessanten Artikel.

    Liebe Grüße

    Florian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Florian,

      der Simshobel ist schon sehr universell einsetzbar. Aber eben nur mit mehreren Eisen. Er hat aber auch Nachteile. Bei längeren Arbeiten ist er etwas unbequem, dadurch, dass man ihn an der seitlichen Öffnung greift. Er hat auch im Gegensatz zum nromalen Einhandhobel kein verstellbares Maul. Das ist aber zu verschmerzen, da das Maul recht eng ist.

      Wenn du dich beim normalen zwischen dem 12° und dem 20° Bettungswinkel entscheiden musst, nimm den 12°. Steiler schleifen kannst du immer noch.

      Gruß

      Heiko

      • Matze sagt:

        Hallo Heiko,

        mittlerweile gibt es auch welche mit verstellbaren Maul. Meiner ist Vorgestern angekommen muss aber noch bis Dienstag warten bis ich ihn ausprobieren kann. Die Vorfreude ist schon groß.

        Gruß Matze

  5. Fritz sagt:

    Um Zapfen nachzubearbeiten bzw. Zapfenbrust, bietet der Hobel da nicht zu wenig Auflagefläche? Ich stell mir die Handhabung etwas mühsamer vor, als bei einem Simshobel aus Holz.

    Gruß,
    Fritz

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fritz,

      natürlich ist eine längere Auflagefläche vor dem Eisen besser in der Handhabung, egal ob bei einem Holzhobel oder einem Metallhobel. Aber auch mit dem kleinen Simhobel kann man Zapfen nacharbeiten. Man muss nur darauf achten, dass man den Druck am Anfang vor das Eisen gibt.

      Gruß

      Heiko

  6. Heiko Rech sagt:

    Hallo Tobi,

    hier nun die Antwort von Dicktum:

    „Die Klappen der DICK Einhandhobel werden aus poliertem rostfreien Stahl gefertigt. Die genaue Zusammensetzung des Stahls können wir leider nicht publizieren.“

    Gruß

    Heiko

  7. Anonymous sagt:

    Wirklich ein toller Bericht……..Wie es von dir nicht anders zu erwarten war

    Zu dem Hobel selbst stellt sich mir noch eine Frage:

    Ich selbst habe einen Juuma No5 und der hat ja einen Frosch und Klappe aus Bronze. Aus was ist denn bei Dick Hobeln die Klappe gefertigt?

    Gruß
    Tobi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobi,

      das genaue Material kann ich dir leider auch nicht sagen. Die Oberfläche ist aber scheinbar vernickelt.
      Vielleicht finde ich aber noch genaueres heraus.

      Gruß

      Heiko

  8. David sagt:

    Ein schöner Beitrag. Ich musste ihn beim zweiten mal suchen. Vielleicht ist der Beitrag auch was für die Hauptnavigation im Bereich »Holz Bearbeiten« → »Hobeln«?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo David,

      ich habe bereits angefangen die Menüstruktur zu überarbeiten, damit solche Artikel besser gefunden werden. Das Problem ist, dass das Menü nicht zu groß werden darf, sonst wird es unbedienbar. Ich muss also mit Zwischenseiten arbeiten, von denen aus man zu den Artikeln kommt. Das ist allerdings viel Arbeit und es wird noch etwas dauern, bis das alles fertig ist.

      Heiko

      • David sagt:

        Was mir gerade auffällt: die Kategorie- und Schlagworarchive sind sehr übersichtlich. Ich hätte also nur nach dem Schlagwort »Hobel« schauen müssen. Vielleicht wäre eine Liste aller Schlagworte auf einer extra Seite auch ganz Hilfreich (auch wenn die sehr lang werden würde).

  9. Andi sagt:

    Hallo Heiko,
    naja ich war zu ungeduldig. Ausgepackt, Öl abgewischt so gut es ging und los gehobelt. Klar bleibt dann das ein oder andere an Holzstaub etc. am noch vorhandenen Öl kleben. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Trotzdem, restlos entfernt, ist natürlich auch der Rostschutz dahin, oder?
    Schönes Wochenende
    Gruß Andi

  10. Andi sagt:

    Dank Deiner hervorragenden Vorstellung habe ich mir das Teil von Dictum angeschafft. Mein erster „Metallhobel“.
    Liegt wie ich finde bisschen gewöhnungsbedürftig in der Hand. Aber sexy einzustellen und macht Spaß mit zu arbeiten.
    Geliefert wurde der Hobel in einer verschweißten Plastiktüte, ich sag mal mariniert in Öl. Öliges Werkzeug bei der Holzbearbeitung, damit muss ich mich erstmal anfreuden. Wir werden sehen.

    Gruß Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das Metallteile gut eingeölt sind, wenn sie übers Meer reisen ist normal. Das Öl wird ja entfernt und dann ist das ja kein Problem mehr. Viel Spass mit dem Hobel.

      Gruß

      Heiko

  11. Alexander sagt:

    Hallo Heiko,

    Danke für deine detaillierten Beschreibungen zum Thema Hobel, war bisher sehr hilfreich!
    Macht es sich nachteilig bemerkbar dass bei dem Einhand Simshobel das Hobelmaul nicht verstellt werden kann?
    Im Gegensatz zum Flachwinkel-Einhandhobel sehe ich ansonsten keine Nachteile

    Gruß
    Alexander

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das Mau bei diesem Hobel ist eigentlich gerade richtig. Nicht zu groß und nicht zu eng. Dadurch ist das Hobelmaul durchaus praxistauglich. Was man allerdings bedenken muss, ist dass der Simshobel im Vergleich zu, „normalen“ Einhandhobel nicht so gut in der Hand liegt, was bei längeren Arbeiten nicht so angenehm ist.

      Gruß

      Heiko

  12. Arnold sagt:

    Hallo Heiko,

    Wenn der Hobel rechtwinkelig ist müsste es doch klappen.

    Die beiden Juuma die ich habe: Die Nr. 5 und den Einhanhobel sind es nicht.

    Gruß

    Arnold

  13. Arnold sagt:

    Hallo Heiko,

    Ist der Hobel auch für die Stoßlade geeignet?

    Wie ist die Rechtwinkeligkeit.

    Gruß
    Arnold

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Arnold,

      die Seiten sind absolut rechtwinklig zus Hobelsohle gearbeitet, da gibt es nichts zu beanstanden. Ob der Hobel in einer Stoßlade funktioniert wieß ich nicht, ich habe nämlich keine. Steht aber noch auf dem Programm für dieses Jahr.

      Gruß

      Heiko

      • Mario sagt:

        In der Stoßlade dürfte der Hobel nicht funktionieren, da er das seitliche Laufbett komplett bis unten abhobelt. Damit sind die gehobelten Kanten der Werkstücke bald nicht mehr senkrecht zur Anlagekante. Das dürfte spätestens bei Gehrungsschnitten auffallen.

        Ciao,
        Mario

  14. Stoffl sagt:

    Grünspananfängerfrage erlaubt?

    Die ° Vorschläge in deinen Anwendungsbeispielen; beziehen sich diese auf die °-Winkel der Hobeleisen inklusive des Hobelbetts oder ohne Hinzurechnung des Hobelbetts ?

    Vielen Dank – ich bin da unsicher…!

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