Oberfräse Perles OF 9E

Perles OF 9E - Oberfräse

Perles OF 9E

Es gibt viele Gründe, warum Anwender sich nach preiswerten Oberfräsen umsehen.  Die Einen suchen eine Maschine für den Einstieg und die ersten Fräsversuche, Andere brauchen eine Zweit- oder sogar Drittfräse. Im Unteren Preissegment gibt es eine große Auswahl an Fräsen, die aber oft nicht die gewünschte Qualität oder Ausstattung aufweisen, die man sich wünschen würde. Im preislichen Mittelfeld liegen die Oberfräsen von Perles. Die in Slowenien gebauten Maschinen bieten ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis und eine sehr gute Ausstattung. Auf dieser Seite und vor allem im Video, das Sie weiter unten auf der Seite finden, stelle ich Ihnen die Perles OF9E  näher vor.

Ausstattung und technische Daten

Perles OF 9E - Das mitgelieferte Zubehör

Das mitgelieferte Zubehör

Die Perles OF9E wird im Karton geliefert. Dabei ist ein Parallelanschlag, eine 30mm Kopierhülse, ein Endstück, mit dem aus einer Anschlagstange ein Fräszirkel gemacht werden kann und der Maulschlüssel für die Spannzange. Mit diesem Zubehör ist man erst einmal für viele anfallende Arbeiten gut gerüstet. Die Perles OF9E hat eine Aufnahmeleistung von 1300W,  Der Hub des Fräskorbes beträgt 50mm und die Drehzahl kann von 6000-27000 U/Min stufenlos eingestellt werden. Die Maschine verfügt über eine Motorelektronik, die für konstante Drehzahl und einen sanften Anlauf sorgt.

Besonderheiten

Perles OF 9E - Hauptschalter

Der Schalter

Als ich die Maschine das erste Mal in der Hand hatte, fiel mir sofort der Ein- Aus Schalter mit Einschaltsperre auf. Erst dachte ich, dass es sich hierbei um einen Schalter handelt, den man permanent gedrückt halten muss. Dem ist aber nicht so. Die Einschaltsperre ist auch gleichzeitig eine Arretierung. Drückt man die Einschaltsperre  ein, kann man die Maschine am großen Schalter einschalten. Dann kann man die Einschaltsperre noch ein wenig eindrücken, wodurch der Schalter arretiert wird, was ein wesentlich entspannteres Fräsen und auch den Einsatz im Fräszisch erlaubt.

Eine weitere Besonderheit ist die Feineinstellung für die Frästiefe. Diese gibt es in zwei Varianten. Nutzt man die Feineinstellung gerne in Verbindung mit dem Revolveranschlag, ist das feine justieren der Frästiefe schon recht gewöhnungsbedürftig. Man verstellt nicht wie bei anderen Maschinen die Anschlagstange in der Höhe, sondern die Anschlagschraube. Um die Verstellung durchzuführen ist in der Anschlagstange für die Tiefeneinstellung ein Schraubendreher integriert.

Perles OF 9E - Tiefenfeineinstellung

Tiefenfeineinstellung

Wesentlich komfortabler ist die zweite Art der Feineinstellung, die man laut Bedienungsanleitung beim Einbau in einen Frästisch nutzen soll. Hierbei wird die Stange des Tiefenanschlages fest mit dem Revolveranschlag verbunden. Das geschieht mit einer Überwurfmutter auf einem de drei Anschläge. So ist es möglich, die Säulenklemmung zu lösen, ohne dass sich an der Tiefeneinstellung etwas ändert. Mit gelockerter Säulenklemmung und fixiertem Tiefenanschlag kann man nun durch drehen am Skalenrad der Feineinstellung den Fräser heben und senken.  Ein Eintauchen ins Holz ist bei dieser Art der Feineinstellung natürlich nicht mehr möglich.

Der Parallelanschlag

Perles OF 9E - Der Parallelanschlag

Parallelanschlag mit Feineinstellung

Bei vielen günstigen Oberfräsen bekommt man zwar eine gute Fräse, aber am Zubehör wird dann oft gespart. Vor allem am Parallelanschlag, der bei vielen Maschinen nur aus einem gekanteten Blech, ohne Feineinstellung besteht. Anders ist das bei Perles. Der Parallelanschlag ist aus Aluminium- Druckguss, verfügt über eine fast spielfreie  Feineinstellung und über einstellbare Anschlagbacken. Der Abstand der Stangen beträgt 84mm. Dadurch passen auch Anschläge und Zubehör von anderen Fräsen, wie z.B. den Maschinen von Trend. Aber auch Anschläge von Makita Oberfräsen und sogar von der Festool MFK700 können verwendet werden. Wer also einen zweiten Parallelanschlag benötigt, kann eines der genannten Modelle an der Perles verwenden.

Die Absaugung

Perles OF 9E - Absaugung

Anschluss der Absaugung

Die Absaugung wird nach oben geführt. Am Absaufgstutzen kann ein 27mm Saugschlauch problemlos angeschlossen werden. Die Absaugung von oben hat den Vorteil, dass der Absaugschlauch nicht am Werkstück hängen bleiben kann. Die Sicht auf den Fräser und das Werkstück ist sehr gut und die Absaughaube selbst ist so konstruiert, dass die Absaugung auch gut funktioniert. Selbst beim Fräsen mit Profilfräsern an der Werkstückkante wird der größte Teil der anfallenden Späne von der Absaugung erfasst.

Leistung und Handhabung

Perles OF 9E - Handhabung der Maschine

Handhabung der Maschine

Die Perles OF9E hat eine Aufnahmeleistung von 1300W. Für eine Maschine, die keine 12mm Spannzange bietet ist das schon recht viel.  Daher ist es nicht verwunderlich, dass man mit der Perles auch mal schwerere Arbeiten durchführen kann, ohne dass der Motor spürbar an die Leistungsgrenze kommt.

Die Bedienelemente sind alle sehr gut platziert und von den beiden gut geformten Handgriffen aus auch gut zu erreichen. Die Maschine ist trotz ihrer Größe noch sehr handlich und lässt sich sehr gut führen.  Aufgrund der Leistung und der Handlichkeit eignet sich die Perles OF9E daher auch sehr gut als Allroundmaschine für Einsteiger, nun nicht unbedingt gleich mehrere Maschinen anschaffen wollen.

Fazit:

Die Perles OF9E bietet sehr viel fürs Geld. Eine Maschine, die man durchaus in der Profiliga ansiedeln könnte, zu einem Preis, der auch für Heimwerker und Gelegenheitsfräser interessant ist. Auch wenn man sich den Komfort mehrerer Oberfräsen leisten möchte, ist die Perles eine Überlegung wert.

Manch einem wird das Design vielleicht ein wenig altbacken vorkommen, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Ergonomie ist sehr gut. allerdings wird der sehr gute Gesamteindruck von dem nur 2,5m langen Netzkabel ein wenig getrübt. Zwar wird ein hochwertiges Gummikabel verbaut und keine einfache PVC Zuleitung, aber ein 4m langes Kabel wäre dennoch wünschenswert. Mit Sicherheit wird die Perles OF 9E in meiner Werkstatt noch genug zu tun bekommen.

Video:

In diesem Video zeige ich Ihnen alle wichtigen Funktionen der Perles OF9E und sie sehen die Maschine auch im Einsatz.

Probleme mit der Anzeige des Videos? Dann schauen Sie sich das Video direkt bei Youtube an:http://www.youtube.com/watch?v=oI5FnurPZzY

Bezugsquelle:

Perles Oberfräsen und Zubehör finden sie im Onlineshop der Sauter GmbH:
http://www.sautershop.de/Oberfraesen/PERLES-Oberfraesen

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99 Kommentare zu Oberfräse Perles OF 9E

  1. özi sagt:

    Ich werde die 3 Dewalts dann mal vor Ort testen. Danke für die ganzen Infos

    Grüße özi

  2. özi sagt:

    Hallo Heiko,
    wenn bei der dw 622 nur bis max 36mm durchmesser steht liegt das doch an der öffnung des Frästisches oder ? Und ich kann Problemlos einen 60mm Abplattfräser einspannen wenn der Schaft lang genug ist. Im Tisch die OF natürlich eingebaut weil der Fräser nicht mehr zurück in die OF tauchen kann wegen der kleinen Plattenöffnung.

    Zur Dw 621 mit 3 kg sollte die doch sehr handlich sein und für alles kleine reichen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Özi,

      der maximale Durchmesser könnte auch aufgrund der Spindellagerung begrenzt sein. Da solltest du im Zweifel mal beim Hersteller nachfragen. Ob eine Maschine handlich ist, hängt nicht unbedingt vom Gewicht ab. Da spielt ja auch die Ergonomie, Griffposition etc. eine Rolle. Das Beste wäre, die einzelnen Maschinen mal in echt zu befingern.

      Gruß

      Heiko

  3. özi sagt:

    Danke Dieter und Heiko für eure Antworten.
    Die T11 werde ich mir wie gesagt erst in weiter weiter Zukunft anschaffen können und ich versuche deshalb erstmal mit einem Allrounder in das Thema Oberfräse „einzutauchen“.
    Ich werde die Maschine für den Möbelbau aus Eiche und Buche benutzen. Außerdem werde ich viel aus Plattenwerkstoffen herstellen zB. Ein Frästisch aus Multiplex.
    Dekorative Profile, Kantenbearbeitung, Nuten, Falzen und Holzverbindungen wie Fingerzinken stehen auf dem Plan. (Projekt Eichen-Bücherregal).
    Außerdem soll die Maschine noch im Frästisch benutzbar sein solange ich keine Trend besitze. Falls für diese Arbeiten eine kleine Maschine reichen sollte wäre dies gut ansonsten muss ich wohl doch zur Mittelklasse tendieren.

    Dort wäre halt die
    Dewalt 622 / 621
    Perles Of9e

    Wobei ich zu beiden Maschinen noch Fragen hätte.

    1. Die Dewalt 622 hat eine 12er Spannzange aber nur einen max. Fräserdurchmesser von 36 mm laut Beschreibung. Dadurch ist die 12er Aufnahme doch komplett sinnlos oder ?
    2. Wie funktioniert die Zentrierung der Kopierhülsen bei der OF9e ?
    3. Sind die Makita RT0700 und Dewalt DW26204K zu schwachbrüstig für die obrige Aufgabenstellung ?
    4. Gibt es noch alternativen in dem Preissegment ? Vielleicht Bosch Gof 1250 ?

    Danke und Grüße Özi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Özi,

      die OF9e ist eine gute Maschine und ich will dich nicht davon abhalten sie zu kaufen. Aber überdenk dein Vorhaben noch einmal. Du wirst später viele Arbeiten auf dem Frästisch machen und sicherlich öfter den Wunsch nach einer kleinen, handlichen Maschine haben. Für viele Arbeiten wird dir die Perles noch zu groß sein. Mein Tipp wäre die Dewalt DW26204K. Für einen kleinen Frästisch, als Zwischenlösung wäre sie gerade so noch zu gebrauchen. Die Makita RT07000 halte ich für den Frästisch für ungeeignet. Profile bis zu einer 10mm Abrundung schafft die kleine Dewalt locker. Bei größeren Fälzen und Nuten musst due vielleicht mal einen Durchgang mehr machen.

      Mit den beiden Dewalt (622/621) habe ich keine Erfahrung, halte aber die 12mm Spannzange für durchaus sinnvoll. Ich nutze inzwischen wo es geht Fräser mit 12mm Schaft.

      Was die Zentrierung der Kopierringe angeht: Bei der Perles wird da nichts zentriert. Entweder es passt, oder es passt nicht. Die ZEntrierung darf man aber auch nicht überbewerten. Eine geringe Abweichung macht in der Regel nichts. Sogar beim Zinkenfräsen ist sie zu vernachlässigen. Schleißlich drehst du die Maschine nicht dauernd beim Fräsen, sondern beläßt sie in einer Position.

      Gruß

      Heiko

    • xilox sagt:

      Gemäss Dewalt Katalog 2014 und 2015 passt der feinjustierbarer Parallelanschlag mit Absaugadapter „DE 6913“ (Lochabstand 84mm) nicht auf die DW 622, D26203, D 26204, DW 609 und DW 670, da ist wohl schon so einer dabei?

      Der Anschlag passt auf die: DW 614, DW615 und DW621. Mit dem Oberfräser möchte ich auch schwerere Arbeiten ausführen, wie Treppen stemmen. Dafür muss der Oberfräser ja langsam laufen und stark sein, optimal 2000 Watt die aber dann nicht handlich für kleinere Arbeiten sind. Die kleineren Oberfräsern wie der DW26204K haben aber höhere Tourenzahlen (ab 16000 U/min) und weniger Watt. Damit ich nicht zwei Oberfräser kaufen muss tendiere ich auf den DW622KT (ab 8000 U/min), bin aber wegen des ungewöhnlichen Lochabstandes des Parallelanschlages von 85mm noch etwas am überlegen. DW621 und DW622 sind auf jedenfall gleich schwer. An den DW621 und DW622 gefällt mir, dass der Absauganschluss oben fest definiert ist. Bei anderen ist dies oft unten auf der Rückseite und der Absauganschluss muss extra montiert werden. Das Plastikteil darf dann nicht verloren gehen. Auch wenn man den Oberfräser dreht, könnte einem der Schlauch bei dieser Anschlusstechnik behindern.

      Der maximale Fräsdurchmesser von 36mm sollte wohl kein Problem darstellen?

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Xilox,

        es gibt Hersteller die geben den Abstand mit 84mm an, andere mit 85mm. In der Regel passen diese beiden Maße dann am Ende doch zueinander. WElcher Anschlag von Dewalt nun auf welche Maschine passt, kann ich dir natürlich auch nicht sagen. Ebenso kenne ich nicht den genauen Lieferumfang der einzelnen Maschinen. Da sollte dir ein DeWalt Händler weiter helfen können.

        Ob der maximale Fräserdurchmesser von 36mm en Problem darstellt, kommt darauf an, was mit der Maschine gemacht werden soll.

        Gruß

        Heiko

        • Xilox sagt:

          Hi Heiko danke für die Antwort, super Blog!

          Gemäss Kommentaren auf dewalt.com passt der DE 6913 Anschlag wohl nicht auf den DW622. Die mitgelieferten Anschläge sind aber fast identisch (Explosionszeichnungen von Dewalt). Ausser beim DW621 XE, der hat ca. drei Teile mehr (Nr 96 Spannzange, 127 und 128 Teile für den Anschlag??) und 1/4″ und 1/2″ Spannzange. Bei uns wird er wohl als DW621QS verkauft mit 8mm Spannzange.

          Zu den grossen Oberfräsern DW624 und DW625 passen aber keine Stangenzirkel. Nur beim schwersten DW626. So tendiere ich doch eher zum DW621K mit 1100 Watt, so als universelles Gerät.

  4. Dieter sagt:

    Hallo Özi,

    das sehe ich ähnlich wie Heiko. Lieber eine kleinere Oberfräse.

    Ich persönlich arbeite sehr gerne mit der DeWalt DW 615 und ihrem Vorgänger Elu MOF 96. Die Perles OF 3 und die Trend T5 sind ebenfals fast baugleich zur DW 615.
    Auch das Zubehör von Trend passt meines Wissens sowohl an die DeWalt,als auch an die Perles.
    Die DeWalt DW 621, 622 sind im Vergleich zur DW 615 schon merklich größer und unhandlicher.

    Oberfräsen von Festool kann ich nicht empfehlen. Sie liegen mir nicht.

    Gruß
    Dieter, Möbelschreiner

  5. özi sagt:

    Hallo,
    ich habe das Handbuch Oberfräse von Guido Henn gelesen und auf seine Checkliste für den Oberfräsenkauf gestoßen. Er gibt die Perles auch als Mittelklasse an. Ich hätte jetzt ein paar Fragen zu der Perles:
    1. hat die Fräse eine Nullfunktion für die Frästiefeeinstellung ?
    2. sind die Kohlebürsten austauschbar ?
    3. Im Sautershop steht 5m Kabel hat sich das geändert ?
    4. Die Maschine wird mittlerweile für ca. 250 € Verkauft, ist sie dennoch ein Preisleistungs Hit wie damals vom Herrn Henn beschrieben ?
    5. Gibt es eine Sicherheits-Schnell-Bremse ?
    6. Gibt es eine passende Führungsschiene, Kopierhülsen und zubehör ?

    Danke und mit freundlichen Grüßen
    Özi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Özi,

      die Fräse hat eine Nullfunktion. Die Bürsten sind sicherlich austauschbar, da kann dir die Firma Sauter aber sicherlich weiter helfen. Bisher musste ich bei keinem E-Werkzeug die Bürsten tauschen. Soweit ich weiß wurde diue Kabellänge letztes Jahr geändert, die 5m sollten also stimmen. Das Preis- Leistungsverhältnis erachte ich auch aufgrund des hochwertigen Parallelanschlages für sehr gut. Eine Schnellbremse hat die Maschine nicht, das gibt es so weit ich weiß nur bei Festool Fräsen. Kopierhülsen von Trend passsen, damit erschlißt man sich ein großes Angebot an Zubehör. Mit einem Makita Adapter kann die Maschine auf einer Makita oder Festool Schiene betrieben werden, wobei ich diese Selbstbaulösung inzwischen lieber verwende:
      http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Fraesen-wie-auf-Schienen

      Gruß

      Heiko

      • özi sagt:

        Hallo Heiko,
        danke erstmal für die schnelle Antwort. Wie du bestimmt bereits bemerkt hast suche ich eine Oberfräse für den einstieg. Ich tendiere im Moment zu einer Maschine der „Mittelklasse“ (nach Guido Henn) also um die 3 kg und bis zu 1400 Watt. Da diese Maschinen ja ein Kompromiss zwischen Handlichkeit und Kraft darstellen. Ich war erstmal von der 1010er ziemlich geblendet weil Guido diese auf seinem Blog auch als vielleicht beste OF darstellt. Anschließend habe ich sehr viel negatives über die Maschine gelesen, was den Komfort angeht. Also Kopierhülsen anbriengen etc. Wie sieht es eigentlich bei der OF9 aus mit der Zentrierung der Hülse ?
        Die 1400er ist mir zu teuer, deshalb schwanke ich noch zwischen der OF9 und der Dewalt 622k bzw 621er. Ich bin halt ein neuling und tendiere etwas mehr zu der OF9 im Moment, vorallem weil sie auch mit Trend Zubehör kompatibel ist und so eine Trend t11 als Maschine für den Tisch in weiter Zukunft ideal wäre. Ist die OF9 denn noch als kleine Maschine zu sehen oder ist sie bereits zu unhandlich im Vergleich zu einer 1000Watt Maschine und würde eine kombination von Of9 + T11 sinn ergeben ?

        Danke und mit freundlichen Grüßen Özi

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Özi,
          wenn du dir sowieso noch eine T11 in einen Tisch einbauen willst, macht eine Fräser der mittleren Leistungsklasse meiner Meinung nach keinen Sinn. Kauf dir dann lieber eine kleine handliche Maschine wie die Makita RT0700 oder die Dewalt DW26204K

          Damit kommst du schon recht weit, auch wenn die eine oder andere Fräsung länger dauert.

          Gruß

          Heiko

  6. Rainer Schulte sagt:

    Die ersten Fräsungen sind gemacht. Ich habe die Führungen erstmal mit dem blauen Silikonspray behandelt. Etwas hakelig wars noch, aber mit etwas Übung ging das. Mit der Feineinstellung am Parallelanschlag habe ich in mehreren Schritten in 24mm Multiplex ein Langloch von ca. 80cm herausgarbeitet. Dabei bin ich erstmal mit „nur“ 3mm-Schritten vorgegangen. Kann ich der Maschine auch mehr zutrauen?
    Anfangs ging das total sauber und ohne großen Späneflug, weil die Absaugung spitzen Dienste leistet. Ab der Mitte ungefähr ist mir aber der Anschlag verrutscht und hat die Nut verbreitert. Man muss also die Schrauben für den Anschlag zwischendurch mal kontrollieren. Für den Fall war das aber nicht so schlimm. Ich habe nun einen zweiten Parallelanschlag gebaut, den ich dann als Doppelanschlag für solche Fälle nutzen werde. Die Fälzung für den Abschluss der Schiene werde ich wohl auf dem Frästisch mit der großen Maschine machen.

    • Dieter sagt:

      Hallo Rainer,

      sind bei allen Schrauben,die den Anschlag klemmen,die Federn montiert? Diese sollten ein selbstständiges lösen verhindern.

      Wieviel du der Maschine zutrauen kannst hängt u.a. vom verwendeten Fräser und vom Werkstoff den du fräst,ab. Einfach mal ausprobieren. Wenn du merkst der Motor quält sich,etwas weniger.

      Oberfräsen,wie die Perles OF3,sind in vielen Schreinereien/Tischlereien im Einsatz,meist die DeWalt DW 615 und ihr Vorgänger Elu MOF 96. Beide haben nur 900W (Perles 1000W) und leisten oft erstaunliches.

      Gruß

      Dieter, Möbelschreiner

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Dieter,

        die Federn verhindern in erster Linie das Lösrütteln der Schrauben wenn kein Anschlag montiert ist. Und das funktioniert auch sehr gut. Ob sie das selbstständige Lösen der Schrauben in angezogenem Zustand verhindern? Ich kann es mir nicht wirklich vorstellen. Wenn der Parallelanschlag verrutscht ist, waren die Schrauben wohl einfach nicht fest genug angezogen.

        Was die Leistung angeht, gebe ich dir allerdings vollkommen recht. Mit 9000- 1000W geht schon einiges. Viele Anwender unterschätzen das einfach und wollen „mehr Power“ wo sie nicht notwendig ist. Die meisten Fräsarbeiten erledige ich mit Maschinen, deren Leistung zwischen 700 und 1000 Watt liegt.

        Wieviel man auf einmal fräsen kann ist von vielen Faktoren abhängig. Dem Holz, dem Fräser und nicht zu letzt dem Arbeitsgang selbst. Wenn es sauber und genau werden soll, nehme ich lieber wenig auf einmal weg. Das empfehle ich auch jedem Neuling in Sachen Fräsen. Mit geringer Spanabnahme kann man die Maschine besser handhaben. An das, was so eine Maschine leisten kann, sollte man sich dann schrittweise herantasten.

        Gruß

        Heiko

  7. Dieter sagt:

    Hallo Rainer,

    ich empfehle dir die Säulen leicht mit Silbergleit einzureiben.

    Gruß

    Dieter,Möbelschreiner

  8. Rainer Schulte sagt:

    Hallo zusammen!
    Ich habe heute die OF 3 808RE bekommen und war auch anfangs über das Eintauchen mit den Führungssäulen entsetzt… Nach ein paar mal Eintauchen ohne Fräser ging es immer leichter. Ich vermute mal, dass sich das einspielen muss.
    Vielleicht gelingt es mir die Tage, mal ein paar Testfräsungen zu machen.
    Im Paket habe ich eine 17er Hülse und die Höhenfeineinstellung mitbestellt. Da passt auf den ersten Blick alles.

  9. Jean-Paul sagt:

    Vielen Dank Heiko für die Antwort.
    Du hast recht es gibt eine Rändelschraube und wenn man die Fräse als Oberfräse benutzt ist die schraube einfach zu bedienen. Unterhalb des Tisches ist es schwierig ran zu kommen. Ich suche weiter ob es eine bessere Lösung gibt.
    Gruss, Jean-Paul

  10. Jean-Paul sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich habe gerade eine Mafell Erika 85 gekauft und habe meine Mafell LO65 Oberfräse unterhalb der Erika installiert.
    Es ist aber sehr schwierig die Frätiefe ein zu stellen. Es giebt keine wirklich nützbare Feineinstellung. Es gibt viele Youtube Videos in der man verschiedene selbstgebaute Router-Lifts zeigt. Gibt es eine einfache Lösung für den Mafell LO65?
    Vielen Grüsse,
    Jean-Paul aus Belgien

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jean Paul.

      duie aktuelle LO65 hat eine sehr gut funktionierende Feineinstellung in Form einer Rändelschraube über der Tiefeneinstellung. Da ich die Maschine nur einmal leihweise hatte, kann ich dir kein Bild dazu einstellen. Wie es sich bei älteren Modellen verhält kann ich dir aber nicht sagen.

      Gruß

      Heiko

  11. Henning Gohlke sagt:

    Hallo Heiko,
    Nachdem ich jetzt zufriedener Besitzer einer Tauchsäge bin:) möchte ich mir auch eine Oberfräse zu legen. Die Of9 von Perles scheint da genau das richtige Model für mich zu sein. Mich beschäftigt nur die Tiefeneinstellung, die etwas kompliziert zu sein scheint. Gibt es hier irgendwelche Einschränkungen was die Genauigkeit anbetrift?

    Viele Grüße

    Henning

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Henning,

      es gibt mit Sicherheit bessere Systeme zur Höhen- und Feineinstellung. Hat man sich aber mal an die Verstellung der Perles gewöhnt funktioniert sie sehr gut.

      Gruß

      Heiko

      • Henning Gohlke sagt:

        Hallo Heiko,
        Danke für die Antwort. Dann muss man wohl nur etwas üben und kommt dann auf ähnliche Ergebnisse wie bei anderen guten Oberfräsen (Of1010 oder Mafell Lo50).
        Viele Grüße

        Henning

  12. Jochen sagt:

    ich habe diese Woche endlich meine OF9E Oberfräse bekommen. Aber irgendwie kommt mir das Ding etwas „schräg“ vor. Ich habe die Fräse auf einen ebenen Schrank gestellt und dann links und rechts den Abstand der Griffe zur Schrankoberfläche gemessen. Auf einer Seite sind es ca. 7 cm, auf der anderen ca. 7,5 cm. Mit bloßem Auge steht der Motor und damit die ganze Maschine nicht ganz senkrecht, wenn man genau hinsieht. Ist nicht gewaltig, aber richtig ist das doch bestimmt auch nicht, oder??? Ich habe noch nicht mit dem Gerät gearbeitet, daher kann ich nicht sagen, ob sich dieser Umstand irgendwie negativ bemerkbar macht. Aber ich spiele schon mit dem Gedanken, die Fräse lieber wieder zurück zu schicken. Oder ist meine „Sorge“ übertrieben?

    Danke und viele Grüße
    Jochen

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jochen,

      du ahst mir ja das Bild zugesendet und so ist das mit Sicherheit nicht in Ordnung. Es sieht wie ein typischer Schaden aus, der entsteht, wenn die Maschine mal auf die Grundplatte gefallen ist. Ich bin mir sicher, dass der Lieferant die Maschine ohne Weiteres austauschen wird.

      Gruß

      Heiko

  13. Jürgen sagt:

    Hallo an alle Perles OF9E-Besitzer!
    Ich habe an euch eine Frage zur Drehzahlregelung. Funktioniert diese einwandfrei?
    Ich habe bei meiner Perles nämlich folgendes Problem, aber evtl. ist auch nur die Anwendung meinerseits falsch.
    Ich verwendete einen 25mm Fräser von Trend. Damit fräste ich in einem Gang ca. 3mm tiefe Nuten, sowohl in eine Spanplatte, als auch in ein Lärchenbrett.
    Lt. dem „Beipackzettel“ des Fräsers sollte dieser nur mit max. 25000rpm betrieben werden. Daher hatte ich die Drehzhaleinstellung etwas zurückgestellt (ich glaube, das Stellrad hat 5 Werte aufgedruckt und ich hatte dann auf 4 gestellt).
    Dabei stellt die Maschine immer nach kurzer Zeit entweder komplett ab, oder läuft mit sehr kleiner Drehzahl weiter, auch ohne Last.
    Man muss die Maschine aus- und wieder einschalten, damit sie wieder mit voller Drehzahl läuft. Jedoch funktioniert das wiederum nur ca. 20 Sekunden, bevor das Spiel von neuem losgeht.
    Ich hatte dann auch schon den Vorschub merklich verringert, aber die Abschaltungen waren noch immer vorhanden, auch die Zeit schien sich nicht wirklich vergrößert zu haben.
    Danach stellte ich dann auf die max. Drehzahlstufe und dann lief sie stundenlang ohne jegliche Abschaltung.
    Jetzt stellt sich die Frage, ob meine Perles ein Problem mit der Drehzahlregelung hat, oder ob diese tatsächlich so lastempfindlich ist.
    Danke schonmal im Voraus für Eure Antworten.

    lG,
    Jürgen

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jürgen,

      das hört sich nach einem Defekt an. Ich habe drei Perles Maschinen und keine zeigt dieses Verhalten.

      Gruß

      Heiko

      • Anonymous sagt:

        Hallo,

        Sorry für die späte Rückmeldung, die „Reparatur“ hat gedauert. Aber hier nun die Zusammenfassung was in der Zwischenzeit mit meiner Perles passiert ist.
        Ich habe kurz nach der Antwort, dass es sich vermutlich um einen Defekt handelt, die Maschine an den Händler zurückgeschickt. Nach einiger Zeit bekam ich dann die Rückmeldung, dass man das Problem nicht nachstellen konnte. Die Maschine schien ordnungsgemäß zu funktionieren, allerdings wurde dabei die Absaugung verwendet (damit geringere Belastung aufgrund besserer Spanabfuhr), welche ich damals mangels eines Staubsaugers an dem Arbeitsplatz nicht genutzt hatte. Ebenso wurde vom Händler für den Versuch ein etwas kleinerer Fräser verwendet, da ein 25mm-Fräser scheinbar nicht zur Verfügung stand.
        Letztendlich konnte man das Problem nicht nachvollziehen, die Maschine funktionierte lt. Händler ordnungsgemäß.
        Da es aber nicht erklärbar und nachvollziehbar war, warum teilweise die Drehzahl reduziert wird und die Maschine dann mit verminderter Drehzahl weiterläuft, wurde dann sicherheitshalber (und kulanterweise) doch noch die Elektronik getauscht. Denn lt. Händler sollte die Maschine z.B. bei Überlast komplett stehenbleiben, aber nicht mit geringer Drehzahl weiterlaufen, wie es bei mir aber manchmal der Fall war.

        Heute habe ich die Maschine wieder zurückbekommen und sie daraufhin mit dem gleichen Fräser im gleichen Material ausprobiert.
        Ergebnis:
        Das Verhalten besteht in ähnlicher Form nach wie vor, jedoch konnte ich heute ein Weiterlaufen mit verringerter Drehzahl nicht feststellen. Entweder hat die Reparatur diesbezüglich tatsächlich einen Erfolg gebracht, oder ich habe es heute einfach nur nicht lange genug probiert.
        Heute jedenfalls blieb die Maschine entweder komplett stehen, oder drehte nach Wegnahme der Belastung dann wieder auf die ursprüngliche Drehzahl hoch.
        Bei Verwendung der Absaugung war es eine Spur besser, die Abschaltungen gab es aber nach wie vor.
        Ich habe jetzt festgestellt, dass die Maschine in Stufe „4“ theoretisch bereits nur mehr eine Drehzahl von ca. 21700U/min hat. Vermutlich ist aufgrund der Belastung die tatsächliche Drehzahl bei entsprechendem Drehmoment trotz Drehzahlregelung noch geringer. Ich nehme an, dass damit der 25mm-Fräser, welcher bis 25000U/min zugelassen ist, zu langsam dreht und sich damit die Maschine zu stark abmüht. Man sieht nämlich bei dieser Einstellung auch extremes Bürstenfeuer. Wenn man auf Stufe 5 geht (also ca. 27000U/min), ist das Bürstenfeuer deutlich geringer. Das habe ich leider aber erst heute festgestellt.
        Ich nehme daher an, dass die Stufe 4 für den 25mm Fräser einfach zu gering ist. Mal sehen, wie sich die Maschine in Zukunft mit anderen Fräsern verhält.

        Ich wünsche noch einen schönen Abend,
        Jürgen

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Jürgen,

          wenn der Fräser die hohe Drehzahl verkraften kann solltest du sie ihm auch gönnen. Der Fräser ist für 25.000 U/Min ausgelegt. Die 27.000 U/in wird er auch verkraften. Das ist ja die Leerlaufdrehzahl der Maschine und nicht die Drehzahl unter Last. Verringere die Zustellung auf ein erträgliches Maß und die Maschine wird sicherlich sauber fräsen.

          Gruß

          Heiko

        • Michael Hild sagt:

          Hallo Jürgen,

          kann es sein, dass Dein Fräser vielleicht stumpf ist und er deswegen die Fräse stärker belastet?
          Wenn die neue Elektronik auch so rumzickt ist es schon komisch.
          Die Perles soll ja laut Daten 1300W und Konstantelektronik haben, da sollte (wie Du schreibst) 3mm Frästiefe auch bei 25mm Fräser nicht so das Problem sein.
          Ich würde auch auf max. Drehzahl gehen, die 2000 UpM Differenz machen es jetzt auch nicht, auch wenn die Drehzahl wegen der Konstantelektronik nicht deutlich abfallen sollte.

          Grüße
          Michael

          • Jürgen sagt:

            Hallo Michael!

            Kam nach langem hier im Forum mal wieder „zufällig“ vorbei, daher gleich mal vorab sorry für die späte Antwort.
            Zuerst zu deiner Frage:
            Nein, der Fräser war sicher nicht stumpf. Den hatte ich zuvor neu gekauft und er wurde erst bei dieser Arbeit das erste mal benutzt.
            Sonstiges:
            1) Ich habe mittlerweile einiges mit der Maschine gearbeitet. In der Regel fahre ich mit voller Drehzhal und da gibt es keine Probleme. Da ich aktuell auch an einer Werkbank nach den Plänen von Guido Henn arbeite, fräse ich derzeit auch die Löcher für den Werktisch mit einem 20mm „DeWalt“-Fräser (scheint alles vom selben Lieferanten produziert zu werden, wie u. a. auch die „ENT“-Fräser). Da ich in diesem Set keinen 19mm Fräser habe und mittlerweile auch viele Veritas-Teile usw. für 20mm verfügbar sind, habe ich es bei den 20mm belassen. Da es dabei leicht zu Brandspuren in der MPX-Platte kommt, habe ich zum Schluss auch mit reduzierter Drehzahl die Löcher gefräst. Dabei hat sie problemlos funktioniert. Der Unterschied zu früher ist halt, dass man nach dem Fräsen eines Loches wieder „Pause“ hat, während früher für die Nut die Maschinen über einen längeren Zeitraum voll ran musste.
            2) Was aber auch noch aufgefallen ist: Die Regelung reagiert bei Verstellung des Drehzahlrades sehr träge. Wenn ich eine geringere Drehzahl einstelle, dann geht die Drehzahl zuerst viel zu weit runter, dort läuft sie dann kurze Zeit, bevor sie dann wieder auf den Wert hochdreht, der eigentlich der Einstellung entspricht. Keine Ahnung, ob das normal ist oder nicht. Während der Arbeit habe ich aber bisher noch keine derartigen Drehzahlschwankungen festgestellt.
            3) Die Maschine hakt ebenfalls beim „Eintauchen“. Wenn man sie nur an einer Seite runterdrückt, geht’s eigentlich nicht. Mann muss entweder beide Griffe runterdrücken, oder oben am Motorgehäuse draufdrücken (also mittig auf die Maschine). Das ist of ärgerlich und einen Schmieren mit z.B. WD40 bringt keine Abhilfe. Die Schrauben am Revolveranschlag wurden auchschon mehrmals festgezogen (scheint sich mit der Zeit immer zu lockern, so wie der Festellhebel zum Fixieren der Maschine in einer bestimmten Frästiefe, der während der Arbeit auch schon 2-mal abgefallen ist).
            Aber was solls, das mit den spielfreien und nicht hakeligen Säulenführungen geht leider bei der großen CASALS Oberfräse auch nicht besser. Wenn man da was vernünftiges haben will, muss man mehr Geld in die Hand nehmen und in Festool oder Trend-Fräsen investieren, wie es scheint.
            4) Beim Fräsen der 20mm Löcher hatte ich Anfangs auch noch mit einem 10mm Spiralnutfräser „vorgefräst“. Dabei hat sich bei mir immer die Stange des Tiefenanschlags ständig verstellt. Ich konnte die Schraube gar nicht so stark festziehen, dass nicht nach etlichen Fräsungen plötzlich die Frästiefe wieder viel zu groß war und ich somit durch die untergelegte 5mm Hartfaserplatte durchfräste. Das war absolut störend.
            Meine Erfahrung bisher: Zwar deutlich besser als diese Einhell und Aldi-Fräsen, aber trotzdem nichts „richtiges“. Wenn man sich allerdings die Preisdifferenz zu was „richtigem“ ansieht, dann muss sie wohl noch viele Jahre bei mir ihre Dienste tun und ich muss mit diesen Mängeln einfach leben lernen.

  14. Reinhard sagt:

    Heiko,
    die abschließende Antwort möchte ich nicht schuldig bleiben:
    Die Maschine wurde ausgetauscht. Heute kam der Ersatz. Ich bin nun sehr zufrieden mit dieser Maschine. Ich vergaß, bei den positiven Eigenschaften die Kompatibilität mit dem Trend-Programm zu erwähnen, m.E. nicht unwichtig.
    Bedanken möchte ich mich bei Dir sowohl wegen der anschaulichen Beschreibung dieses Gerätes, was mich erst auf diese Fabrikate aufmerksam machte. Und bedanken möchte ich mich für die Hilfe bei meinem „Problem“.
    Viel Erfolg weiterhin mit Deinen Unternehmungen
    Reinhard

  15. Reinhard sagt:

    Nachgemessen am linken Handknauf sind es tatsächlich nur ein knapper Millimeter „Spiel“. Also nicht „die Welt“, für eine einstangen-geführte Maschine.

    Jedoch habe ich den Effekt, das bei Herunterschrauben an der Feineinstellung die Maschine quasi nach rechts kippt und verhakt. Wenn ich gleichzeitig etwas auf den linken Knauf oder das Motorgehäuse drücke, dann läuft die Maschine sauber herunter.

    Beim Heraufschrauben ist alles ok.
    viele Grüße
    Reinhard

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Reinhard.

      gib mal ein wenig Öl auf die Führungssäulen, dann sollte das besser werden.

      Gruß

      Heiko

      • Reinhard sagt:

        Heiko,
        war auf Dienstreise, daher Antwort erst jetzt. Durch Ölen (WD40 – Silikon-frei) ist der Hub noch etwas reibungsloser geworden.
        Aber das Problem bei „Herunterschrauben“ mit der Feineinstellung ist unverändert.
        Nur beim „Hochschrauben“ läuft es klaglos.
        Hast Du noch einen Tipp?
        viele Grüße
        Reinhard

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Reinhard,

          ich habe das gerade bei meiner Maschine ausprobiert. Die läuft sehr sauber. Was noch ein Grund bei dir für einen unsauberen Lauf sein könnte ist der Revolveranschlag. Wenn der zu locker sitzt, könnte das mit ein Grund für einen unsauberen Lauf sein. Zieh mal die Schlitzschraube im Revolver etwas nach. Wenn es dann nicht besser wird, solltest du den Verkäufer kontaktieren.

          Gruß

          Heiko

          • Reinhard sagt:

            Hallo, Heiko,
            danke für den erneuten Tipp!
            Im Auslieferungszustand war der Revolver tatsächlich etwas locker. Den hatte ich schon etwas angezogen – ein Achtel Umdrehung ging aber noch – natürlich ohne „Gewalt“.

            Tatsächlich hat sich die Situation etwas „verbessert“ – ist aber noch nicht einwandfrei. In Absprache mit dem Lieferanten geht sie jetzt zurück.

            Ich möchte jedoch betonen, dass die Maschine mir immer noch gut gefällt, s.o., speziell für den „nicht ganz so professionellen Einsatz“ ein guter Kompromiss zwischen Handführung mit ausgezeichnetem Parallelanschlag und genügend Kraft für Tischmontage.

            Gekämpft hatte ich ein wenig mit dem maximalen Hub von ca. 50 mm (glaube ich). Bei Tischmontage ist man schon für ein paar Millimeter mehr ganz dankbar.
            Gut, somit legt meine Wollmilchsau halt keine Eier 🙂

            Danke nochmals für die freundliche und hilfreiche Unterstützung und die vielen Tipps auf Deiner Webseite. Leider sind Deine Kurse doch ein wenig weit weg von meinem Wohnort …
            Reinhard

  16. Reinhard sagt:

    Hallo,
    danke für die Tipps und Diskussion hier. Hat mir geholfen, die Entscheidung für eine OF9E zu treffen. Ein paar Fräsungen sind inzwischen gemacht, sowohl „frei“ als auch im Horizontaltisch.
    Erfahrungen:
    – Absaugstutzen oben; die Absaugleistung finde ich gut trotz des relativ „offenen“ Fräskorbes
    – Kabel ist tatsächlich etwas kurz
    – Handgriffe finde ich sehr gut
    – Höhenverstellung läuft bei mir einwandfrei und ohne Rucken
    – die Dauerbetriebsfunktion ist für den Frästisch wirklich klasse
    – Sicht auf die Frässtelle finde ich in Ordnung
    – Gewicht finde ich angesichts der Leistung sehr in Ordnung, ist auch noch gut manuell handhabbar.

    Ein kleines Problem habe ich mit der Feineinstellung. Während die normale Höhenverstellung über die linke Hubsäule läuft und auch der Feststeller dort wirkt, ist die Feineinstellung neben der rechten Säule angebracht.
    Wenn ich diese nun betätige, bewegt sich die Maschine schon wie gewünscht fein auf und ab. Wenn ich nun die Feststellung an der linken Hubsäule betätige, merke ich jedoch etwas Spiel; d.h. ich kann an der linken Seite auch noch etwas in der Höhe nach unten kommen. Dadurch bewegt sich dann der Fräser um ein kleines Stück nach rechts.
    Ist das ein grundsätzliches Manko von Maschinen, die nur an einer Säule festzustellen sind? Ich kenne da leider nur noch „Baumarkt-Kram“, und das betrachte ich nicht als Qualitäts-Referenz 😉
    viele Grüße aus Münster
    Reinhard

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Reinhard,

      über wie viel Spiel redest du? Es ist normal, dass eine einfache Klemmung minimal nachgibt. Die frage ist eben nur wie viel.

      Gruß

      Heiko

  17. Michael sagt:

    Hallo Herr Rech,

    ich verfolge Ihre Videos und Blogeinträge immer mit viel Interesse und möchte mich dafür an dieser Stelle bedanken.

    Die Perles OF9e soll meine erste Oberfräse werden und ich habe mir Ihre Artikel und Videos dazu angesehen. Die Frage, die mir bleibt, und die auch die Bedienungsanleitung nicht klärte: Macht es Sinn, für die Fräse auch gleich einen Zentrierdorn mitzubestellen? Oder gehört die Perles quasi zu den Fräsen, wo die Position des Ringes fest vorgegeben ist?

    Wissen Sie zufällig ob der bei Sauter verfügbare Dorn von Festool, Art Nr F-492187 passen würde (vielleicht eine Frage, die ich besser den Leuten bei Sautern stelle?)?

    Danke im Voraus für Ihre Antwort.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      bei der OF9e bringt ein Zentrierdorn nichts, da die Kopierringe mit Senkschrauben in gesenkten Löchern befestigt werden und sich so immer an die gleiche Stelle ziehen. Zumindest bei meiner OF9e, und bei beiden OF3e, die ich habe sitzen die Kopierringe genau. Den Zentrierdorn müssen Sie also nicht bestellen.

      Gruß

      Heiko Rech

  18. Christian Kleinahans sagt:

    Hallo, ich habe eine kurze Frage, passt die Perles Maschine unter die CMS Festool Fräse und kann ich diese auf meine Festool Schiene montieren. gut Holz und vielen Dank

  19. Matthias Bruns sagt:

    Moin Heiko,

    Ich spiele auch mit dem Gedanken mir als meine erste Oberfräse die OF9E anzuschaffen. Meine frage wäre nun ob es auch einen Führungsanschlag für die Festoolschienen gibt? Und kannst du einen Universalfrästisch empfehlen?

    Gruß Matthias

  20. Jens sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für das informative Video, das mir schon sehr geholfen hat. Ich habe mich schon fast entschieden, unsicher bin ich noch, ob ich die OF9E so wie geplant in einem selbstgebautem Frästisch einsetzen kann. Ich würde dabei gerne einen Scherenwagenheber für die Höhenverstellung nutzen. Darum meine Fragen:
    – Kann man die Perles unter eine Aluplatte schrauben? Auf sämtlichen Bildern die ich im Netz gefunden habe konnte ich keine entsprechenden Bohrungen in der Grundplatte sehen. Auch die Bedienungsanleitung gibt da keine Auskunft.
    – Nur um sicherzugehen: Lässt sich die Säulenklemmung permanent lösen, also so, dass nicht man ständig mit der Hand dranbleiben muss (wie bei vielen anderen Maschinen)? Falls das nicht geht wird es mit der Wagenheber-Lösung nichts
    – Gibt es, beim Einsatz im Frästisch, eine schlaue Lösung den Fräser zu wechseln ohne für das Betätigen des Feststellers unter dem Tisch rumzuklettern bzw. die komplette Konstruktion samt Frästischplatte rausnehmen zu müssen?

    Das Problem mit den Lüftungsschlitzen, die von der Wagenheberkonstruktion verschlossen werden könnten bekomme ich schon irgendwie gelöst.

    Ich freue mich auf deine Antwort
    Jens

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jens,

      deine ersten beiden fragen kann ich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Zu deiner dritten frage:
      Ein Fräserwechsel von oben, wenn die Maschine im Tisch eingebaut ist und unter einer Alu-Platte hängt wird nicht funktionieren.

      Gruß

      Heiko

      • Fabian sagt:

        Hallo Jens,

        da ich mit der Perles das Gleiche gemacht habe (allerdings unter eine Holzplatte) statt unter eine Aluplatte gehängt. Mein Frästisch ist eine Eigenkreation, die als Aufsatzmodul für Heikos mobile Werkbank bzw. seine Werkstattböcke, die fast alles aushalten, funktioniert:

        Es ist, wie von Heiko schon gesagt, nicht möglich, den Fräser rein von oben zu wechseln. Allein schon, weil du von oben nicht auf den Feststellknopf drücken kannst, um die Spindel zu arretieren. Allerdings kann ich trotzdem die Fräser wechseln, ohne die Fräse aus der Halterung nehmen zu müssen. Allerdings ist es ein kleines Bisschen Fummelei. Ich hocke dann unter dem Tisch, drehe dort den Fräser lose und fest und von oben setze ich ihn ein.
        Ich werde mir bald noch eine Fräserverlängerung kaufen. Damit wird das Ganze noch etwas flexibler und ich habe eine größere „Reichweite/Fräshöhe“. Ich glaube, dass die Fummelei dann auch etwas besser wird.

        Liebe Grüße,
        Fabian

        • Jens sagt:

          Hallo Fabian,
          danke für den Tipp mit der Fräserverlängerung. Ich hatte schon überlegt, ob ich die Arbeitsplatte des Tisches zum hochklappen baue (wie eine Motorhaube beim Auto). Kann aber sein, das das meine Fähigkeiten, im Moment jedenfalls noch, übersteigt.
          Viele Grüße
          Jens

      • Jens sagt:

        Hallo Heiko,
        Dann werde versuchen die Frästischplatte so zu bauen, das sie einfach gelöst und samt Fräse rausgehoben werden kann. Mal gucken ob das klappt.

        Vielen Dank für die Infos 🙂
        Jens

  21. Johannes sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für die Vorstellung der OF9E.
    Auf Grund dieser Empfehlung bin ich erst auf die Marke aufmerksam geworden.
    Ich stehe vor der Entscheidung mir eine Oberfräse anzuschaffen und diese wäre nach dieser Vorstellung und Deinem Video auch meine erste Wahl gewesen.
    Dann habe ich aber noch das Video „Grundausstattung Oberfräsen“ von Dir entdeckt.
    In dem einen Video sagst Du, dass Du die OF9E als Allround-Fräse empfehlen würdest (und nicht die klienere), und zwar auch für Einsteiger. In dem anderen Video über die Grundausstattung empfiehlst Du aber die kleinere OF3.
    Jetzt meine Frage: Welche der beiden würdest Du denn unter dem Strich empfehlen für die erste (und hoffentlich vorerst auch einzige) Fräse zum Möbelbau?
    Zunächst ist nicht direkt geplant sie im Frästisch einzusetzen, aber wer weiß was in X Jahren ist…?

    Vielen Dank für eine Antwort,

    Gruß, Johannes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Johannes,

      beide Maschinen sind für den Einstieg gut geeignet. Die OF9E hat eben etwas mehr Kraft, was mit einem höheren Gewicht und eben einer im Ganzen größeren Maschine erkauft wird. Wenn es die einzige Maschine sein soll, würde ich zur fast zur OF9E raten. Die OF3E ist für den Frästisch nicht ganz so gut. Die OF9E ist aber für kleine Arbeiten nicht unbedingt optimal. Wenn du also mehr an das Fräsen von Fälzen, Nuten und großen Profilen, den Einsatz im Frästisch und das Bohren von Topfbändern denkst, nimm die größere. Geht es mehr um kleinere Fräsarbeiten, handgeführt und mit kleineren Frästiefen, reicht die OF3.

      Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr verwirrt. Wenn du was das Fräsen angeht mal Blut geleckt hast, wird es vermutlich doch irgendwann auf eine zweite Fräse hinauslaufen.

      Gruß

      Heiko

      • Johannes sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank für die Antwort. So ganz entschieden habe ich mich noch nicht. Die 300 Watt Reserve reizen mich schon. Und die 100g mehr für die OF9E (Quelle Sautershop) sind wohl zu verschmerzen, oder?!
        Klar, die Fußplatte ist auch größer, was aber hauptsächlich daran liegt, dass sie nicht auf beiden Seiten „abgeschnitten“ ist, sondern nur auf einer. In die anderen Richtungen ist der Größenunterschied nicht so groß. Bleibt noch der Zweifel wegen der Handlichkeit der Maschine selbst. Leider kann ich nicht abschätzen, wie viel größer die Maschine ist.
        Ich werde wohl dem Sautershop mal einen Besuch abstatten (habe zufällig festgestellt, dass der gar nicht so weit weg ist) und beide Maschinen im direkten Vergleich anschauen und dann entscheiden.

        Nochmals vielen Dank!

        Gruß,

        Johannes

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Johannes,

          wenn du die Möglichkeit hast dort beide Maschinen mal in die Hand zu nehmen ist das natürlich toll. Du musst aber noch etwas warten, da die Lieferung der Perles Maschinen laut Internetseite des Shops erst für Ende des Monats erwartet wird.

          Gruß

          Heiko

          • Johannes sagt:

            Hallo Heiko,

            gestern nun war ich endlich im Sautershop und habe mich vor Ort nach klasse Beratung und im direkten Vergleich für die kleine Perles OF3-808RE entschieden. Die sollte für meine Zwecke völlig ausreichen und irgendwie war sie mir sympathischer in der Handhabung.
            Ich habe mir auch eine Höhenfeineinstellung dazu gegönnt. Nun stellt sich mir eine Frage:
            Wie benutzt man die richtig. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich die nur innerhalb eines relativ kleinen Höhenbereichs (nämlich nur den, den die Gewindeschraube auf dem Revolveranschlag zulässt) benutzen kann. Ich kann also nicht jede Eingestellte höhe damit fein nachjustieren. Ist das richtig oder habe ich einen Denkfehler dabei?

            Vielen Dank für Deine Antwort,

            Gruß, Johannes

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Johannes,

              die Funktion hast du schon richtig erkannt. Die Feineinstellung kommt in der Regel bei Profilfräsern zum Einsatz. Dafür ist die Position und der Verstellweg optimal. Wenn du Nutfräser oder andere Fräser einsetzt, mit denen nicht eingetaucht wird, kann der Verstellweg schon mal zu kurz sein. Dann müsstest du entweder eine Längere Gewindestange einsetzen, oder aber ohne Feineinstellung arbeiten.

              An dieser Stelle punktet die OF9e, da sie eine bessere Hohen- bzw. Feineinstellung hat.

              Gruß

              Heiko

      • Niklas sagt:

        Hallo, ich stehe gerade vor der selben Frage und bin etwas verwirt :).
        Ich kann mir wie gesagt schwer vorstellen das die 50g der of9 ins gewicht fallen, und von der Größe findet man leider nichts( mich würde ein Bild neben einander interesieren). Im Woodworker Forum schreibst du, wenn ich mich recht erinnere das die 9er nicht merklich stärker ist.
        So stelle ich mir die frage, ist die 3er vom Handling wirklich besser, filigran arbeiten wird auch hier schon schwer und spürt man die 300w vielleicht gar nicht. Oder ist die 9er durch die bessere Höheneinstellung und geringfügig mehr Leistung besser zu bedienen.
        Gruss Niklas

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Niklas,

          ein sehr gutes Argument für die 9er ist die bessere Tiefeneinstellung. Auch die Absaugung ist besser, als bei der kleinen Perles. Wo die kleine Perles zum Beispiel kaum zu schlagen ist, ist beim Zinkenfräsen. Ich verwende sie dazu leiber, als jede andere Maschine. Mit der zusätzlichen Feineinstellung für die Frästiefe kann man sie sehr gut einstellen. Die OF3 ist auch wegen der anderen Griffanordnung viel handlicher. Neben diesen beiden Maschinen gibt es aber noch einie Menge ganz anderer, ebenfalls guter Oberfräsen. Es kommt halt drauf an, was du ausgeben möchtest und was mit der Maschine gemacht werden soll.

          Gruß

          Heiko

        • Dieter sagt:

          Hallo Niklas,

          die 50g mehr an Gewicht mögen sich wenig anhören, man merkt es aber schon. Insgesamt ist die OF3 kleiner, kompakter, handlicher. Auch der Ein/Ausschalter der OF3 gefällt mir besser.

          Gruß
          Dieter, Möbelschreiner

  22. stefan sagt:

    alles klar,
    danke für die informationen und den eitaufwand! 🙂

  23. stefan sagt:

    hallo heiko,
    und was hälst du von der festool oberfräse 1010 oder die mafell LO50?
    gr stefan

  24. stefan sagt:

    Hallo heiko,

    Ich kenne mich mit den oberfraesen leider noch nicht so gut aus aber fuer den anfang als einstiegs fraese mit um die 1000 watt und um die 200-300 euro waere gut.
    Zu dem waere es sinnvoll die oberfraese mit der fuehrungsschiene zu kopninieren.
    Eine fraestiefe von um die 50 mm wuerde mir reichen.

  25. stefan sagt:

    Halli heiko,
    Ja das habe ich schon gesehen.
    Aber hauptsächlich brauche ich die oberfräse zum fasen oder so zum fräsen.
    Gr stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      ein wenig genauer musst du schon beschreiben, was du machen willst. Schließlich kann eine Fase ja groß oder klein sein und „so zum Fräsen“ kann man auch sehr weit auslegen. Die zu erwartenden Frästiefen, Materialien und Fräsergrößen wären schon mal ein Anfang.

      Gruß

      Heiko

  26. stefan sagt:

    hallo Heiko,

    kannst du mir eine Oberfräse die ein gute Preis-leistungsverhältniss hat und nicht so schwer ist empfehlen?
    denn bis jetzt habe ich noch keine in meiner Werkstatt, hätte aber gerne eine.
    gr stefan

  27. Bob sagt:

    Hi Heiko,
    ich möchte mir diese Fräse kaufen. Was würdest Du auf alle Fälle als Erstausrüstung dazu empfehlen.
    Lieber Gruß
    Bob

  28. Neal sagt:

    Hi Heiko,
    danke!
    Gruß Neal

  29. Neal sagt:

    Hi Heiko,

    kann man die seitliche Absaughaube der Festool Of 1400 auf die Perles welche einen Abstand von 84mm zwischen den Stangen für den Parallelanschlag hat montieren?

    Gruß Neal

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Neal,

      nein, der Abstand passt leider nicht. Vielleicht gibt es bei Dewalt ein passendes Zubehörteil.

      Gruß

      Heiko

  30. Mario sagt:

    Hallo Heiko,
    ich brauche mal deine Erfahrungen ,denn ich habe eine Frage kann ich mit einem zweischneidigen 15mm Hartmetall bestückten Nutfräser in einem Durchgang 10mm Mdf,Sperrholz oder Spanplatten fräsen?Kann ich auch in harte(ggf. weiche) Hölzer mit dem gennanten Fräser 10 mm auf einmal fräsen?Meine letzte Frage wäre wie viel ich mit einem einschneidigen 5mm Nutfräser in einem Durchgang maximal fräsen kann(Spanplatte,Mdf,Sperrholz),bzw. in harten o. weichen Hölzern?P.S ich habe (noch) eine rote Einhell Oberfräse mit 1200 Watt

    Vielen Dank,im vor Raus Heiko!

    Gruß Mario

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Mario,

      das geht schon, ist aber Grenzwertig. Die Perles hat zwar 1300 Watt, aber bei solchen Arbeiten braucht die Maschine viel Drehmoment. Letztenendes kommt es auch auf den Vorschub an. Wenn man Gefühlvoll fräst geht das schon.

      Gruß

      Heiko

  31. Frank sagt:

    Oh sorry, ich dachte ich hätte irgendwo gelesen das du auch Bücher schreibst. Da du gleichen Fräsen wie im Buch erwähnt hattest, hab ich das in den gleichen Topf geworfen! Schade das man kaum was von der Bosch Fräse hört, die Amazon Bewertungen sidn eigentlich alle recht gut, halt nur wunderlich das sie in keinem Buch erwähnt wird.

  32. Frank sagt:

    Was hältst du im Vergleich dazu von der Fräse „Bosch Oberfräse POF 1400 ACE „. Die wird in deinem Buch und Blog gar nicht erwähnt obwohl die Leistungsdaten als auch der Preis doch sehr gut aussehen. Wieso?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Frank,

      da ich kein Buch geschrieben habe, konnte ich sie dort nicht erwähnen. Du meinst sicherlich das Oberfräsenbuch von Guido Henn.

      Auf meinem Blog erwähne ich sie nicht, weil ich diese Maschine nicht habe. Ich kann also nicht beurteilen, ob die Maschine gut oder schlecht ist.

      Gruß

      Heiko

  33. Klaus Hein sagt:

    Hallo Heiko

    danke für die Antworten! 🙂 Hast mir echt
    geholfen!

  34. Klaus Hein sagt:

    Hallo Heiko

    danke für deine Antwort :-)Ich meinte natürlich die Of 1400 von Festool.Was kann den die Festool (Of 1400 🙂 )besser?Siehts du die Of 1400 als Maßstab der Präzision?

    Danke!!!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Klaus,

      die OF1400 hat einige sehr gut gemachte Details, wie z.B. den Fräserwechsel mit Ratsche, den werkzeuglosen Kopierringwecchsel, Spanfänger und vieles mehr. Der Motor ist auch etwas durchzugsstarker. Ob Sie nun der Maßstab für Präzision ist? Keine Ahnung. Ich kenne ja schließlich nicht alle Oberfräsen am Markt. Beide Maschinen, die Perles und die Festool sind sehr gute Oberfräsen. Die Festool ist schon besser, aber eben auch entsprechend teurer. Mit beiden kann man gleich gute Ergebnisse erzielen. Mit der Festool eben etwas komfortabler. Außerdem bietet Festool das größere Zubehörprogramm. Letztenendes musst du selbst entscheiden, worauf du Wert legst.

      Gruß

      Heiko

  35. Klaus Hein sagt:

    Hallo Heiko

    wenn du die Präzision der Perles Oberfräse mit der Festool Oberfräse vergleichst
    ist die Perles genau so präzise,oder ungenauer?Welche Maschiene findest du vom Handling her besser?Bitte gib mir einen Vergleich zwischen Festool und Perles Oberfräse!Danke,im voraus.

    Gruß

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Klaus,

      dieser Vergleich ist schwierig. Die Perles kann sehr genau eingestellt werden. Auch der Parallelanschlag ist sehr präzise. Vergleichen müsste man sie mit der Festool OF1400 und eben dieser Vergleich wäre unfair. Die OF 1400 ist eine ganz andere Preisklasse. Die Perles ist in ihrer Preisklasse meiner Meinung nach eine der besten Maschinen. Die Festool OF 1400 kann einiges natürlich besser, kostet aber auch wesentlich mehr. Handlich sind beide Maschinen. Ob einem die Griffvariante der Festool oder der Perles besser liegt muss man ausprobieren. Nicht jeder findet die Griffe der OF1400 (oder der OF1010) gut.

      Gruß

      Heiko

  36. Andreas sagt:

    Hallo Christian,

    Ja und nein… Ich habe sie leider grad erst bekommen, da sie Lieferschwirigkeiten hatten. Abgesehen davon bin ich mit dem Tisch selbst nicht so schnell weiter gekommen wie ich gehofft habe.

    Was ich bis jetzt sagen kann, ist dass ich eigentlich keinen Grund sehe warum es nicht gehen sollte. Das einzige was man allerdings bedenken sollte ist, dass der Absaugstutzen nach oben weg geht und über das Gehäuse drüber schaut. Dh abhängig davon für welche Hebefunktion (Router lift) man sich entscheidet muss man das berücksichtigen. Selbiges gilt für die Lüftungsschlitze die nur nach oben raus gehen. Dh da eine vollflächige Auflage zu machen tut dem Gerät sicher nicht gut. Aber auch das sollte nicht so ein Problem sein für einen Bastler.

    Ganz allgemein war mein erster Eindruck SEHR positiv, aber es gibt auch das eine oder andere womit man halt leben muss. Der Revolveranschlag hat für meinen Geschmack sehr viel Spiel, den muss man immer auf Druck einstellen, dann geht das aber ganz gut.

    Wenn ich eine 1,5cm tiefe Nut in 2 Schritten fräse (mit Anschlag, der übrigs überraschend gut ist), dann hab ich einen leichten Versatz zwischen ersten um 2. Druchgang. Er ist echt minimal und ist im zehntel mm Bereich, aber er ist da (spür und sichtbar).

    Nachdem Steffen hier schon geschrieben hat, dass der Fräser nicht 90° zum Frästisch steht, war das auch meine erste Vermutung für die „Sägezahn“ Bildung. Aber ich habs mit Winkel (der auch wirklich 90° hat) getestet und das passt ganz exakt. Ich werde das noch beobachten, aber wie gesagt hab ich mit der Fräse noch zu wenig gemacht um endgültig was drüber sagen zu können. Ich werde es auf jeden Fall beobachten.

    mfg
    Andreas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      was den Revolveranschlag angeht, hilft es, die Befestigungsschraube ein wenig fester anzuziehen.

      Gruß

      Heiko

  37. Andreas sagt:

    Hallo Andreas S.,

    Ich hab mir unter anderen auf Anraten von Heiko (danke für das Video auch nochmal auf diesem Weg!) die Perles bestellt und werde sie auch in einem Frästisch verwenden. Mit etwas Glück ist die Maschine Ende nächster Woche bei mir und der Tisch wird mehr oder weniger im Laufe der nächsten Woche fertig gestellt, bzw. soweit vorbereitet wie möglich. 5cm Hub ist da sicher nicht zu viel, aber wenn man die plastik Bodenplatte abnimmt gewinnt man wieder ein paar mm. Für die meisten Sachen sollte das ausreichen und wenns mal knapp wird gibts von Fisch Tools auch längere Nutfräser (von denen ich bis jetzt nicht schlechtes sagen kann! Sind auf jeden Fall mit Abstand hochwertiger als Bosch Fräser!).

    In 1-2 Wochen sollte ich dir also mehr sagenkönnen wie sie sich im Tisch verhält.

    mfg
    Andreas

    • Christian sagt:

      Hallo Andreas,

      kannst du schon was näheres zur Perles im Frästisch sagen?

      Stehe nämlich gerade auch vor der Überlegung, die Perles oder die große Freud (Casals) zu kaufen.

  38. Andreas S. sagt:

    Hallo Heiko,

    würde sich die Perles auch für den Einbau in einen Frästisch eignen?

    Gruß Andreas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      generell denke ich schon, aber sie hat nur einen Hub von 50mm. Zu dick dürfte die Platte an der die Maschine befestigt werden soll also nicht sein.

      Gruß

      Heiko

  39. Steffen Schulze sagt:

    Hallo Heiko,

    das mit dem Öl hatte leider nur sehr kurzfristig geholfen. Beim nächsten mal war es wieder so. Da dieser Fehler bei der 2. Fräse aufgetreten ist und es bei der ersten nicht wahr, hatte ich einfach den Kanal voll.

    Die Rückgabe der 1 Maschine erfolgte direkt über Perles, da ich den Fehler erst bei dem Bau meines Frästisches mitbekommen hatte. Ich habe diese zur Reparatur in die Vertragswerkstatt geschickt, welche dann die Fräse weitergeschickt hatte. An dem Emailverkehr den ich so mitbekommen habe wurde mein Fehler von Perles auch bestätigt, aber ne neue Fräse gabs erst nach mehrmaligen anmahnen. Diese 2. Fräse hatte ich dann direkt bei Sauter reklamiert, wo ich dann auch gleich noch den Emailverkehr der 1. Fräse mit angehängt habe. Ich hätte dann auch eine 3. Fräse von Perles bekommen können aber ich habe lieber noch etwas Geld draufgelegt und mir die Festool geholt. Mit der bin ich jetzt zufrieden 🙂
    Aber wie gesagt, wenn die Fehler nicht gewesen wären hätte ich die Perles noch heute.

    Gruß
    Steffen
    Steffen

  40. Steffen Schulze sagt:

    Hallo Heiko,

    ich hatte 2 von diesen Oberfräsen und bin froh das ich diese wieder losgeworden bin, weil beide eine sehr schlechte Qualität hatten oder ich im Abstand von einem 3/4 Jahr zwei Montagsmodelle bekommen habe.

    Vielleicht kannst du bei deinem Modell mal folgendes überprüfen, da dies bei mir die Fehler waren:
    1. Fräse stand nicht 90° zum Frästisch, dass hatte ich festgestellt als ich einen sehr langen Fräser drin hatte und mal einen Winkel angelegt habe.
    2. Markierungen des Frästisches entsprechen nicht der Mitte des Fräses, hier war so eine Abweichung von 1mm
    3. Beim Absenken der Fräse hatten die Federn so ein Losbrechmoment, d.h. erst hat sich nichts bewegt und urplötzlich ging es ganz leicht -> Ergebnis Touchdown mit dem Fräser im Holz.

    Ich bin jedenfalls froh diese nicht mehr zu haben, da der Service in Slowenien sehr schlecht ist und ich bei der 1 Fräse etwa 4 Monate benötigte bis das 2. Montagsmodell da war.

    Wenn das alles nicht gewesen wäre hätte ich die Fräse wahrscheinlich noch heute.

    Gruß
    Steffen

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Steffen,

      ich habe diese Punkte mal bei meiner Maschine überprüft. Wenn ich an einen ganz ausgefahrenen Nutfräser einen Winkel zwischen Schneide und Grundplatte halte, stimmt der Winkel ganz genau. Auch die Mittenmarkierung passt bei meiner Fräse soweit ich das messen kann. Was du mit Losbrechmoment meinst, kommt in der Regel nicht von den Federn, sondern von den Säulenführungen. Da hilft ein klein wenig Öl. Jedenfalls half das bei meiner Perles, die am Anfang auch nicht ganz geschmeidig lief. Das ist aber bei sehr vielen Oberfräsen der Fall.

      Lief die Rückgabe deiner Maschine direkt über Perles? Wenn ja, warum hat der Händler sich nicht darum gekümmert?

      Gruß

      Heiko

      • Fabian sagt:

        Hallo Heiko,

        ich habe mir die Perles zugelegt, nachdem du mich von ihr überzeugt hast. Da ich das gleiche Problem mit der Säulenführung habe (die sitzt auch recht fest und wenn man was mehr drückt, dann kracht sie plötzlich los und zu weit runter), würde ich gerne wissen, wo genau du das Öl eingebracht hast.
        Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit der Maschine. Ich habe schon so einige Meter mit ihr gemacht und habe keinen Grund zur Klage.

        Hast du schonmal die Erfahrung gemacht, dass die Maschine unter Last einfach ausgeht? Ich habe mal einen 12mm Bündigfräser zum „Sägen“ von 18mm Seekiefern-Sperrholz verwendet, und dabei ist sie mit einige Male ausgegangen. Ich vermute, dass sie entweder überlastet war oder der Fräser vielleicht nicht fest genug zugezogen war?

        Vielen Dank für deine Antwort.

        Gruß,
        Fabian

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Fabian,

          ich gebe bei Bedarf ein wenig Kamelienöl auf ein Tuch und reibe damit die Säulen leicht ein. Das reicht. Abgeschaltet hat meine Maschine bisher noch nicht, aber wenn man sie überlastet regelt die Elektronik die Drehzahl recht träge nach. Arbeitet man dann weiter unter Vollast, wird die Maschine immer langsamer und sie kann auch stehen bleiben. Das sit aber dann ein Fehler des Bedieners. Wenn man merkt, dass die Maschine an der Leistungsgrenze ist, sollte man den Vorschub reduzieren. Ein 12mm Fräser in voller Tiefe in 18mmm Sperrholz ist schon hefig. Da geht die Maschine einfach in die Knie. Vielleicht schaltet sie dann auch ab, das weiß ich nicht. So überbelastet hatte ich meine noch nicht.

          Gruß

          Heiko

    • Klaus sagt:

      Hallo!
      Ja das stimmt! Bei der OF9E haben wir den Ausrichtfehler als erste Servicestelle von Perles bemerkt, die Ursache lokalisiert und Hidria-Perles gemeldet.
      Anders als andere Händler 😉 haben wir unser kompl. Lager an OF9E ins Werk zurückgeschickt und prüfen, sowie instandsetzen lassen.
      Die roten Motorgehäuse haben sich durch ein zu hohes Anzugsmoment der Schrauben verzogen. Die Schrauber in der Montage wurden neu kalibriert und die Gehäuse werden, um diesen Fehler vorzubeugen, verstärkt. Die Überprüfung der Koaxialität wurde, auf unsere Fehlermeldung hin, auch fester Bestandteil der Endprüfung (nicht wie bisher nur Stichproben) . Fragen gerne an: info@wuttke-elektromotoren.de
      Somit war dieses Phänomen nur kurzfristig da – wurde aber durch die eine oder andere Lagerhaltung bei Händlern zeitlich gestreckt!

      Die Fräse ist und bleibt – so wie hier treffend beschrieben- 1.Wahl bei Leistung/Qualität/Preis und es gibt die 3-Jahres-Garantie, siehe http://www.perles.com

      Schönen Gruß, Klaus

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