Entwurf für eine Werkbank

Wie bereits erwähnt, werde ich bald eine Werkbank bauen, die in meiner neuen Werkstatt stehen soll. Eventuell werden noch ein oder zwei Werkbänke der gleichen Bauart folgen. Da das Thema Werkbank für viele Holzwerker sehr interessant zu sein scheint, möchte ich das Projekt „Werkbank“ von Anfang an dokumentieren. Die Dokumentation beginnt mit den ersten Ideen und einer einfachen 3D Skizze:

Der erste Entwurf für eine Werkbank

Der erste Entwurf für eine Werkbank

Es soll weder eine Multiwerkbank werden, noch eine Hobelbank, sondern wirklich nur eine einfache Werkbank.

Die Anforderungen sind wie folgt:

  • Man soll von allen Seiten daran arbeiten können
  • Man soll an allen Seiten mit Führungsschienenzwingen oder MFT Spannern Werkstücke befestigen können
  • Die Beine sollen bündig mit der Vorderkante sein
  • Die Bank soll aus 18mm Seekieferplatten gebaut sein
  • Die Bank soll relativ schnell zu bauen sein
  • Sie soll Stauraum bieten
  • Zumindest an den Ecken soll man recht gut Stemmen können (Über den Beinen)
  • Man soll auch mal daran hobeln können
  • Sie soll schwer sein
  • Die Bank soll einfach erweitert, verbessert und umgebaut werden können

Beim derzeitigen Entwurf habe ich ein Lochraster mit 20mm Bohrungen vorgesehen. In der Mitte der Bankfläche sind erst einmal  keine Bohrungen.  Das Einbringen von zusätzlichen Bohrungen ist ja später kein Problem. Die Ganze Konstruktion ist nur verschraubt, so dass ich jederzeit einfach Änderungen an der Bank vornehmen und Teile austauschen kann. Um die Bank standfest und schwer zu machen werde ich sehr pragmatisch vorgehen. Entweder mittels Gehwegplatten oder Zementsäcken in den Beinen.

Werkbank  - Ansicht von unten

Ansicht von unten

Das Rastermaß der Bohrungen beträgt 80mm, da mit die 96mm des MFT  immer als zu groß erscheinen. Unter der Bankplatte werde ich vorerst einmal keine Verstrebungen einbauen. Das kann ich bei Bedarf immer noch tun, Verstrebungen unter der Platte behindern beim Einsetzen der Zwingen oder MFT Spanner.

Die beiden Regalböden unter der Werkbank sind unterschiedlich tief. Der untere Boden wird ca. 300mm tief, so passen Systainer drauf. Der Boden darüber soll nur 200mm tief sein, so kann man noch bequem unter die Bankplatte greifen, wenn es mal erforderlich ist Zwingen von unten zu nutzen oder die MFT Spannelemente zu verschrauben. Auf dem nebenstehenden Bild sieht man auch die Mittelwand, welche die Bankplatte stabilisiert.

Später werde ich vielleicht noch einen oder zwei Tischlerschraubstöcke, oder eine klassische Vorderzange einbauen.

Beim jetzigen Entwurf benötige ich nicht ganz 4 Seekieferplatten von 2,5m x 1,25m. Somit liegend die Materialkosten um die 150 Euro.

Soweit erst einmal meine derzeitigen Vorüberlegungen. Und nun hoffe ich auf viele Kommentare, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu meinen ersten Entwürfen.

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43 Kommentare zu Entwurf für eine Werkbank

  1. Maria Ammon sagt:

    Gut und schön wie Du das machst, sehr gut erklärt, hätte gerne nachgemach nur etwas kleiner. Mal sehen ob es mir gelingt.

  2. SAndy aus Tirol sagt:

    Hallo Heiko!
    Finde diene YouTupe Videos einfach klasse!
    Auch für einsteiger gut ferständlich. Mach weiter so!!!
    PS: Vieleicht noch ein bar „Kleinmöbel“ zum selber Bauen.

  3. Marcus sagt:

    Hallo,

    Diese Werkbank gefällt mir sehr gut. Gibt es dazu eine Auflistung für den Schnitt bzw. Einen Bauplan?

  4. Richard sagt:

    Danke!

  5. Richard sagt:

    Hi,

    nur eine kurze Frage, mit welcher Software machst Du die 3D-Skizzen?
    Danke!

  6. Pedder sagt:

    Hallo Heiko,

    ich würde keine durchgehenden Füße planen. Das neigt 1. stärker zum Kippeln und 2. kann man an den längsseiten seine Füße nicht unter die Bank stellen.

    LG Pedder

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Pedder,

      stimmt, daran hatte ich nicht gedacht. Ich werde wohl eine großzügige Ausfräsung einplanen um Platz für die Füsse zu schaffen. Das Kippeln sollte damit auch vermieden werden.

      Gruß

      Heiko

  7. Ömer C. sagt:

    Hallo Heiko,

    wie hast du die Festool Systainer Box denn so genau zeichnen können? 🙂

    Gruß
    Ömer Cat

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      denn kann man aus der 3D Galerie von Sketchup einfach in die Zeichnung setzen, ebenso wie die Schraubzwinge. Ich habe das also nicht mühsam selbst gezeichnet.

      Gruß

      Heiko

  8. Mike sagt:

    Auch ich verfolge allgemein dein channel.
    Ich würde das mit den Löchern einfach mit deiner Lochreihenschiene von Festool machen . Jedes dritte loch wäre doch nicht schlecht. Aber du machst dir bestimmt die Mühe was eigenes zu machen.
    Grüsse Mike

  9. Gerold Stumpf sagt:

    Hallo,
    ich lese gelegentlich mit und finde Deine Vorführungen sehr Objektiv und gut erklärt.
    Ich bin auch selbsständiger Tischlermeister und beschäftige mich gerne in meiner Freizeit mit dem Holzwerken.
    Nun zum Thema:
    Ich würde mir eine CAD Zeichnung und als DXF Datei abspeichern und die Löcher in einer Tischlerei mit CNC und DIA Fräsern fräsen lassen, da die Seekiefernplatten mit Phenolharzleim verpresst sind.
    Wer es dennoch selbst machen will sollte sich vieleicht mal über einen DIA/PKD Fräser gedanken machen. Ich finde das es eine gute Investition is sovern man vieleicht mehr als einen Tisch produziern will.
    Gruss
    Gerold

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gerold.

      ich könnte die Platten bei uns im Betrieb auf einer unserer CNC Maschinen fertigen. Es geht aber auch darum eine Bank zu bauen, die jeder mit möglichst geringem Aufwand selbst fertigen kann. Daher scheidet diese Option für mich aus. Was den Einsatz von DIA Fräsern betrifft sehe ich folgende Probleme:

      1. Mir ist ein Hersteller bekannt, der DIA Fräser für Oberfräsen und vor allem für den Manuellen Vorschub anbietet.
      2. Die Hauptbelastung beim Fräse der Löcher kommt auf die Grundschneide. Die ist bei den DIA Fräsern, die ich kenne (Leitz, PREWI, Leuco) aus HM, nicht aus DIA (PK). Von daher bieten DIA Fräser hier keinen Mehrwert gegenüber einem guten HM Fräser.
      3. DIA Fräser sind sehr emfindlich, vor allem was den ungleichmäßigen Vorschub betrifft. Fräser mit nur 12mm Duchmesser brechen sehr leicht, wenn es sich um PK bestückte Spiralfräser handelt.
      4. Die Kosten für einen DIA Fräser liegen schnell bei mehreren Hundert Euro. Das Schärfen ist auch nicht billig und wird für Privatkunden oft nicht angeboten.

      Ich denke daher, dass die Grundidee zwar gut ist, aber praktisch nur wenig Sinn macht.

      Mehr Sinn macht da schon ein Fräser mit HM Wendeplatten.

      Ich werde meine Banklöcher entweder mit einem 16mm Fräser mit Wendeplatten vorbohren und dann mit einem 20mm HM Fräser nachgehen, oder einen 20mm Wendeplattenfräser anschaffen. Vermutlich letzteres, da ich den 20mm HM Wendeplattenfräser auch besser zum Falzfräsen einsetzen kann, als meinen 16mm WP- Fräser.

      Gruß

      Heiko

      • Andi sagt:

        Moin Heiko,

        ich bin Anfänger im Holzwerken und plane gerade, Deine tolle Werkbank nachzubauen. Ich habe eine alte Bosch POF 500 Oberfräse von meinem Vater geerbt mit der ich die Löcher fräsen möchte. Inzwischen weiß ich, dass ich für diese Fräse einen 8mm-Adapter besorgen muss, um „normale“ Fräser mit 8mm-Schaft nutzen zu können. Nun ist aber die Auswahl an Fräsern für mich als Einsteiger absolut unüberschaubar und ich würde mich freuen, wenn Du mir einen bestimmten Fräser empfehlen würdest nach dem ich dann suchen könnte. Wenn ich nach 20mm Wendeplattenfräsern suche, kommen zu viele unterschiedliche Suchergebnisse und ich möchte nichts falsches kaufen.

        Danke Dir schonmal für Deine Hilfe und Deinen tollen Blog

        Gruß
        Andi

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Andi,

          mit einem 20mm Fräser in MDF wirst du die kleine Fräse sicherlich an oder über ihre Leistungsgrenze bringen. Ich würde dir daher raten das Geld nicht in eine andere Spannzange und einen teuren Wendeplattenfräser zu stecken, sondern besser in einen guten Forstnerbohrer.

          Gruß

          Heiko

          • Andi sagt:

            Moin Heiko,

            wow – DAS war eine schnelle Antwort!
            Danke erstmal dafür !

            Ich habe mir vor kurzem einen Satz Forstnerbohrer zugelegt, scheue mich aber davor, das ganze „Freihand“ zu bohren. Gibt es einen bestimmten Bohrständer den Du dafür empfehlen könntest?!

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Andi,

              so genau muss das jetzt garnicht sein. Einen Bohrständer habe ich zur Zeit nicht (kommt eventuell aber nochmal). Ich hatte mal einen von Wabeco, der war sehr stabil.

              Gruß

              Heiko

          • Andi sagt:

            Wäre deiner Erfahrung nach die Festool Oberfräse OF 1010 EBQ gut geeignet um so etwas zu erledigen?

  10. Hallo,

    Für die Platte würde ich dickeres Material als „nur“ 18 mm nehmen. Ich habe vor 4 jahren einen Labortisch in ähnlicher Bauweise mit längsverstrebungen gebaut und der hat mittlerweile ein deutliche Beule von ca. 4-5 mm an den nicht unterstützten bereichen bekommen und das ohne grosse Lasten. (Auf dem tisch wird nur gelötet und montiert) Feldgrösse waren hier ca. 70 cm, keine Löcher in der Platte.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      mit mehr als 18mm wird es wieder schwieriger, die Zwingen einzufädeln. Durch die aufrechte Platte unter der großen Arbeitsplatte hoffe ich das durchbiegen in Längsrichtung komplett zu vermeiden. Sollte sich in Querrichtung etwas durchbiegen, kann ich immer noch Verstrebungen einsetzen. Mit einer Durchbiegung von 5mm auf der Länge hätte ich aber keine Probleme.

      Gruß

      Heiko

  11. Andi sagt:

    Hallo Heiko, Hallo liebe Mitleser und Mitgestalter,

    eine Quadratische Frässchablone mit 2x 20 mm Dübeln die exakt in das 80 mm Lochraster gesetzt werden und negativ nach unten schauen und 2x 30 mm Löcher für die Kopierhülse im 80 mm Lochraster genau gegenüber. Nun braucht man nur die ersten 2 Löcher in der Werkbank exakt bohren, und dann kann man sich quer über die Bank bohren. Ohne Anschlag und Messen. Die Schablone muss halt exakt sein.

    Aber ich denke so etwas hat sich Heiko bestimmt auch schon ausgedacht.

    Ich freu mich auf das Projekt,

    Gruß Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      der derzeitige Plan ist der eine Schablone zu bauen, welche auf die Grundplatte der Oberfräse monstiert wird. Diese Schablone hat einen 20mm Zapfen, der immer in das zuvor gebohrte Loch greift und einen Abstand von 80mm zum Fräsermitteöpunkt hat. So muss ich nur das erste Loch genau Fräsen.

      Gruß

      Heiko

  12. Heino sagt:

    Hallo Heiko,

    Glückwunsch zur neuen Werkstatt. Mehr Platz ist immer gut. Genieße die erste Zeit, in der dir die Werkstatt riesengroß erscheint. Sie wird viel zu schnell sehr viel kleiner (gefühlt).

    Dein Werkbankentwurf erscheint mir sehr funktional. Insbesondere der Anspruch, von mehrere Seiten daran arbeiten zu können, ist sehr gut erfüllt.

    Wenn ich daran arbeiten sollte, würde ich mich über zwei zusätzliche Wangen in Höhe der Zwischenböden freuen. Den von dir geplanten Zwischenboden mit 300 mm Tiefe würde ich bis HK Beine vorziehen. Die Wangen sollten dann mit der OK dieses Zwischenboden und mit der Vorderseite der Beine abschließen. Sie sollten, wie die Beine oder die Platte Lochreihen aufweisen.

    Diese Wangen hätten zwei Funktionen. Erstens sorgen sie für weitere Steifigkeit der Bank und zweitens geben sie einen Stützpunkt für senkrecht gespanntes Plattenmaterial o.ä.. Die Lochreihen könnten Zwingen aufnehmen bzw. mit Zwingen könnten Klötze als Auflagerflächen befestigt werden. Sie erfüllen im Grund so die Funktion eines Bankknechtes.

    Viel Erfolg
    Gruß
    Heino

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heino,

      die zusätzlichen Wangen habe ich ganz bewußt nicht in meinen Entwurf einfließen lassen. Denn sie würden die Beinfreiheit einschränken. Ich möchte vielleicht auch mal im Sitzen an der Bank arbeiten oder ganz nah an der Bank stehend arbeiten und da würden die Wangen stören. Als Bankknechtersatz habe ich ja die Bohrungen in den Beinen der Bank. Durch das einfache Design der Bank könnte ich aber jederzeit solche Wangen nachrüsten, wenn ich sie mal brauche.

      Gruß

      Heiko

  13. Jens Berger sagt:

    Hallo Heiko
    erst einmal meine Glückwünsche zur neuen Werkstatt . bin schon auf die räumlichkeiten gespannt . ich bin seid geraumer zeit auf deinen seiten unterwegs , und finde du machst das echt gut-DANKE DAFÜR- .
    deine werkbank macht mich echt neugirig – bin gerade dabei mit gedanken über eine eigene kleine werkstatt zumachen . dein böcke stellen für mich auch eine super lösung dar . weiter so bitte

  14. Schrauberman sagt:

    Hey Heiko,
    super Sache, was du da machst.
    Bin auch gerade dabei meinen Profil-MDF weiter zu bauen.
    Du hast mir auf alle Fälle schon geholfen mit dem Bohrdurchmesser des MDF und den Rastermaß. Werde es auch so machen, wie du.
    Du hast doch die Lochreihen Führungsschiene von Festool, mit der dürfte es doch ideal machbar sein.
    Werde meine mit dem Bohrständer und 20mm Famag Forstnerbohrer machen.

    Auf eine ausführliche Anleitung bin ich gespannt…..weiter so.

  15. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,

    ich bin mal darauf gespannt wie Du die Löcher bohren wirst. Ich habe mir schon viele Gedanken gemacht, wie man die Löcher wirklich sauber in einer Flucht und gleichzeitig im richtigen Abstand hinbekommt. Grob überschlagen sind das ja schon so 350-400 Löcher, wo ja auch durchaus der „Bohrer bzw. Fräserverbrauch“ deutlich zu Buche schlagen kann.

    Über diese beiden Punkte grübel ich noch immer!

    Gruß
    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      Die Löcher werde ich mit einem 20mm Nutfräser und der Oberfräse machen. Für einen gleichmäßigen Abstand von der Kante sorgt der Parallelanschlag. Für einen gleichen Abstand zwischen den Löchern werde ich mir eine kleine Vorrichtung für die Oberfräse machen, die immer in das vorherige Loch greift. Ich hoffe, dass ein Nutfräser durchhält, ich werde aber noch einen auf Reserve bestellen.

      Gruß

      Heiko

  16. cwbobbi sagt:

    Moin,
    Da ich mir selbst auch ein Werkbank bauen möchte, verfolge ich dein Projekt mit Interesse. Daher gleich ein Frage warum 20mm Lochreihen und nicht 19mm wie sie bei Veritas und Festo üblich sind
    Gruß Bobbi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Bobbi,

      20mm sind bei Festool üblich. Da ich bisher mit Festool Zwingen und vor allem den MFT Spannelementen gut klargekommen bin, werde ich auch an der Werkbank die 20mm Löcher bohren. 19mm Elemente möchte ich an der Werkbank keine benutzen. Bei einer richtigen Hobelbank würde das wieder anders aussehen, da würde ich vermutlich 19mm Löcher bohren.

      Gruß

      Heiko

      • ingo sagt:

        hey heiko,

        mich würde interessieren warum bei einer richtigen Hobelbank 19er Löcher?
        Und was ist der Unterschied zwischen Werk- und Hobelbank?

        mfg ingo

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Ingo,

          ob nun 19mm Löcher, 20mm oder gar 25mm ist davon abhängig, welche Spann- und Hilfsmittel man verwenden möchte. Inzwischen gibt es für 20mm Löcher auch sehr viel Zubehör von Veritas. Ich komme allerdings mit einfachen Bankhaken und den sog. Holdfast sehr gut zurecht und vermisse nichts. Die Holdfast gibt es meines Wissens nur für 19mm Löcher, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Hier mal ein Link zum Holdfast:
          http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Schneller-Halt-ohne-Hightech

          Der Unterschied zwischen Werk- und Hobelbank liegt nach meiner Definition darin, dass eine Hobelbank eine Vorder- und Hinterzange hat. Dadurch hat man andere Spannmögöichkeiten, als bei einer reinen Werkbank ohne diese Zangen. Eben diese Spannmöglichkeiten erleichtern auch das Hobeln. Ich habe auf meiner Hobelbank aber auch schon gefräst und auf meiner Werkbank gehobelt. Von daher sind die Übergänge fließend. Entscheident bei einer Hobelbank ist auch das Gewicht. Hobelbänke sollten schwer sein, damit man sie beim Hobeln nicht durch die Werkstatt schiebt.

          Gruß

          Heiko

  17. Stefan E sagt:

    einfach ohne zusätzliche gewichte bauen. der tisch ist doch so an sich schon standfest. für hobelarbeiten würde sich da wohl er die variante deines mft´s empfehlen.
    dadurch bliebe der tisch auch bei der demontage leicht handelbar, ohne große gewichte an- oder abbauen zu müssen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      mir ist schon wichtig, dass die Werkbank ohne Wandbefestigung gut steht. Ich werde um Gewichte wohl kaum herumkommen.

      Gruß

      Heiko

  18. Patrick K sagt:

    Hallo Heiko,

    interessantes Projekt! Für die Beschwerung würde ich groben Quarzsand, Split o. ä. vorschlagen. Ist nicht allzu teuer, dafür aber sauber und, wenn feuergetrocknet, auch trocken. Außerdem füllt das Material den Hohlraum voll aus und schwingt/schlägt nicht. Einfach mal den Baustoffhändler deines Vertrauens fragen.

    Viele Grüße,

    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      das mit dem Sand war meine erste Idee, die habe ich aber direkt wieder verworfen, da ich dann Kammern vorsehen müsste und auch nachträglich nicht mehr überall bohren und umbauen kann.

      Gruß

      Heiko

      • Patrick K sagt:

        Hallo Heiko,

        gut, daran habe ich nicht gedacht. Ich würde dann aber versuchen die Beschwerung (Platten/Zementsäcke o. ä.) so gut wie möglich zu fixieren. Sonst fangen die Gewichte beim Hobeln an zu schwingen. Diese Schwingungen würden die Verbindungsstellen der Konstruktion doch sehr stark belasten.
        Bin auf deine Umsetzung gespannt!

        VG

        Patrick

  19. Stefan E sagt:

    bin wiedermal baff über deinen ideenreichtum. bezahlbares und leicht verfügbares material noch obendrein.
    die löcher zu bohren wird wohl ein heiden spass, ob mit oberfräse oder bohrmaschine.
    ich bleibe dran 🙂

  20. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    erst einmal „Herzlichen Glückwunsch“ zur neuen Werkstatt.

    Dieses Thema kommt „wie gerufen“. Da meine „Neue, alte Bank“ schon wieder schüsselt, möchte ich einen neuen Werktisch bauen. Mit Hauptaugenmerk: gerade Werktischplatte, und das dauerhaft. Das ganze natürlich unter Berücksichtigung der Kosten. Ich war schon drauf und dran, eine Küchenarbeitsplatte zu kaufen. Nicht schön, aber plan.

    Die Idee nur 18mm Seekiefer zu nehmen finde ich Klasse. Obwohl ich gespannt bin, wie Du Stabilität in die große Platte bekommst, und diese bei der Länge nicht „durchhängt“.

    Auch der Verzicht auf kunstvolle Verleimung erscheint mir sinnvoll. Ist es doch ein Tisch zum arbeiten. Die Fertigung eines solchen Tisches zieht sich dann auch nicht lange hin.

    Ich werde dieses Thema interessiert verfolgen. Freuen würde es mich, wenn Du noch Vorder-Hinterzange oder Tischlerschraubstock mit anbringst.

    Das geplante Preisleistungsverhältniss für diesen Werktisch wäre dann der Hammer.

    Bin schon gespannt.

    Gruß Andi

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