Bau einer Werkbank (Mit Video)

Bau einer Werkbank - Die fertige Werkbank

Die fertige Werkbank

Für die neu bezogene Werkstatt musste eine Werkbank her. Den Entwurf und die Kommentare zu dieser Werkbank können Sie sich hier und hier ansehen.  Ich habe die Werkbank auch weitestgehend nach dem Entwurf gebaut.  Als Material kamen MDF und Seekieferplatten zum Einsatz. MDF habe ich für die Werkbankplatte und die Unterkonstruktion verwendet. Seekiefersperrholz für die Beine und die Aufkantungen. Um den Verschnitt zu optimieren habe ich auch die beiden oberen Regalböden unter der Bankplatte aus Seekiefer gemacht.

Bau einer Werkbank - Der Zusammenbau

Der Zusammenbau

Die MDF Teile habe ich mir von meinem Holzhändler zuschneiden lassen. Das machte den Bau wesentlich einfacher.  Einige Flachübel an den richtigen Stellen erleichterten mir den Zusammenbau. Es ginge aber auch ohne diese nützlichen Helfer.  Alle Teile dieser Werkbank wurden lediglich miteinander verschraubt. Verleimt habe ich nichts. So kann ich später leichter Änderungen durchführen. Auch die Werkbankplatte kann ich so jederzeit komplett austauschen.

Den Zusammenbau der Werkbank habe ich mit der Unterkonstruktion begonnen. Es wurden also zwei Platten für die Beine mit der Unterkonstruktion und den Regalböden verbunden. Anschließend wurden die Aufkantungen an die Bankplatte angeschraubt. Nun konnte ich die Bankplatte auf das Untergestell legen und verschrauben. Die so zusammengebaute Werkbank wurde dann umgedreht und die restlichen Teile der Beine wurden angeschraubt.  In die hohlen Beine der Werkbank habe ich noch kleine Brettchen aus Seekiefersperrholz eingesetzt. Damit steht die Bank später auf den Antirutschmatten auf, welche die Werkbank am Rutschen hindern.

Der so erstellte Grundaufbau wurde im Anschluss verschliffen, die scharfen Kanten wurden gebrochen und dann ging es an das Einfräsen/ Bohren der 20mm Löcher für die Spannelemente und Schraubzwingen.

Bau einer Werkbank - Löcher bohren

Bohren mit der Oberfräse

Ich habe mich für eine sehr einfache Variante entschieden diese Bohrungen in die Werkbank einzubringen. Ich habe mit die Position der einzelnen Löcher angezeichnet und dann einfach mit der Oberfräse die Löcher eingefräst/ gebohrt. Ich habe einen 20mm Nutfräser mit Grundschneide verwendet. Das Anzeichnen der Löcher funktionierte mit einem kleinen Trick sehr gut. Diesen Trick können Sie sich im Video, weiter unten auf dieser Seite ansehen. Es ist wirklich sehr einfach.

Die Genauigkeit dieser Lochreihen ist für den angedachten Verwendungszweck vollkommen ausreichend. Schließlich dienen diese Löcher lediglich dem Befestigen von Werkstücken. Höchste Präzision ist hierbei nicht erforderlich. Die Löcher habe ich auf der Oberseite noch leicht abgerundet. das erleichtert das Einsetzen der Spannelemente und ist angenehmer bei der Benutzung der Werkbank. Die aufgezeichneten Linien wurden mit dem Exzenterschleifer entfernt und fertig war die Werkbank.

Ursprünglich hatte ich viel mehr Bohrungen geplant. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen erst einmal nur die wichtigsten Bohrungen einzubringen. Weitere Bohrungen werde ich erst einfräsen, wenn es wirklich notwendig ist. Erst einmal werde ich mit der Werkbank so arbeiten wie sie ist. In der Praxis wird sich zeigen, welche Änderungen noch notwendig sind.

Der Bau dieser Werkbank dauert etwa einen Tag.  Dadurch, dass man zum Bau nur wenige Werkzeuge benötigt, eignet sich eine solche Werkbank auch sehr gut für Einsteiger. Die Löcher kann man statt mit der Oberfräse auch mit einer Bohrmaschine oder einem Akkuschrauber machen. Theoretisch benötigt man für den Bau nur einen Schrauber. Die Einzelteile der Bank kann man sich beim Holzhändler zuschneiden lassen.  Die Materiakosten betragen ca. 200 Euro.

Die Werkbank in der Größe, wie ich sie gebaut habe wiegt ca. 80kg. Auf einem glatten Untergrund würde sie beim Hobeln dennoch verrutschen. Damit das nicht passiert, habe ich vier kleine Stücke Antiruschmatte untergelegt. So steht die Werkbank wie festgeschraubt und man kann an ihr sogar schwere Hobelarbeiten durchführen.

 

Bau einer Werkbank - Antirutschmatte

Antirutschmatte

Alles in Allem bin ich positiv überrascht darüber, wie stabil und steif diese Werkbank ist.

Video:

Dieses Video zeigt den Bau dieser Werkbank. Am Ende des Videos sieht man die Werkbank auch im Einsatz.

Probleme mit der Anzeige des Videos? Dann schauen Sie sich das Video direkt bei Youtube an: http://www.youtube.com/watch?v=jNEKnhM6114

Links:

Planung der Werkbank
Update zur Werkbankplanung
Bezugsquelle der Anitirutschmatten (Sautershop)

Download der Sketchup- Datei + Zuschnittplan

Die Sketchup Datei können Sie als Zip- Archiv herunterladen. Die Datei hat ca. 1,5MB
Download der Sketchup Datei

Wer die Bank genau so nachbauen möchte, findet im Zuschnittplan alle Maße und auch die optimale Aufteilung der Platten.
Download des Zuschnittplanes (PDF Datei)

Update

Die Große Werkbank wurde inzwischen durch zwei kleinere Werkbänke in anderer Bauweise ersetzt. Die hier gezeigte Werkbank erfüllte Ihren Zweck jedoch sehr gut., weshalb ich sie immer noch als gute Einsteigerbank ansehe. Die neuen Werkbänke sind viel aufwändiger gebaut. Den Baubericht zu den neuen Werkbänken finden sie hier:

Bau einer sandgefüllten Werkbank

 

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152 Antworten auf Bau einer Werkbank (Mit Video)

  1. Paul sagt:

    Hallo Heiko,
    danke für den Bauplan zu dieser tollen Werkbank !
    Ich habe sie leicht modifiziert 4 Tagen gebaut, sie ist 2000mm lang ,
    650mm tief und 900mm hoch.
    Ich freue mich schon auf die vielen Projekte, die ich auf dieser Werkbank realisieren werde.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Paul,

      danke für das Bild. Über solche Rückmeldungen freue ich mich immer besonders.

      Gruß

      Heiko

  2. Stefan Bender sagt:

    Hallo Heiko,

    ich lese seit Jahren die Holzwerken und bin von der Werkbank in Heft 37/38 einfach nur begeistert. Mein Plan ist es, die Vorteile der Holzwerken-Bank mit denen Deiner Werkbank für meine Bedürfnisse zu optimieren. Meine Frage lautet, die Holzwerken Werkbank verwendet eine 30mm Siebdruckplatte, Du eine 19mm MDF geölt. Da ich die Festool Hebelzwingen verwenden will, kann ich max. 24mm verwenden, um die Zwinge noch durch die 20mm Löcher zu bekommen. Siehst Du dabei Probleme, bzw. warum hast Du eine deutlich dünnere Platte verwendet? Ich dachte mehr Gewicht ist vorteilhaft, im Bezug auf die Standfestigkeit?

    Gruß aus OWL

    Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      meine einfache Werkbank verfolgt ein vollkommen anderes Konzept, als die von Guido. Ob man die beiden kombinieren kann, mag ich nicht zu beurteilen. Was die Spabilität der Bank mit einer dünneren platte angeht ist natürlich von der Gesamtkonstruktion abhängig. Vielleicht kann dir Guido dazu ja auch noch Tipps geben.

      Ich habe damals die dünne Platte genommen, weil ich dann die normalen Festool- Zwingen nehmen konnte und die 19mm bis dahin beim MFT immer ihren Zweck erfüllt haben. Mehr Gewicht ist natürlich immer gut. Daher habe ich dann auch irgendwann neue Bänke mit wesentlich mehr Gewicht gebaut:

      http://holzwerkerblog.de/category/werkbanke-mit-sand-gefullt/

      Gruß

      Heiko

  3. Gussnig Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich würde gerne deinen Werktisch nachbauen, hätte aber eine Frage zu den Materialien.
    Da ich leider keine Sperrholzplatten in der richtigen Stärke bekomme, würde ich die Unterkonstruktion gerne mit 3-Schichtplatten 19.0mm machen.
    Wäre das Material in Ordnung oder ist es eher nicht geeignet.
    Die Arbeitsplatte wäre MDF 19.0mm.

    Grüße Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      Dreischichtplatten wären geeignet, aber sicherlich auch etwas teurer. Was auch geht ist Multiplex. Es muss ja nicht die teuerste Oberflächenqualität sein.

      Gruß

      Heiko

  4. Marco sagt:

    Hallo Heiko,

    du verwendest ja für die Arbeitsplatte MDF. Der Festool MFT3 hat auch eine MDF Platte.
    Hast du die MDF Platte beschichtet oder geölt, um die Platte gegen quellen zu schützen? oder weißt du ob Festool das macht ?
    Ich frage, weil mein Kollege der mir meine Arbeitsplatte auf der CNC fräsen würde aus diesem Grund von MDF abgeraten hat.
    Welches Lochraster kannst du empfehlen? Gibt es am Lochraster wie Festool es macht (96 x 96 x 20) Nachteile?

    Danke und viele Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marco,

      Die wErkbank wurde damals geölt. Die Platte des MFT habe ich auch geölt und pflege sie regelmäßig nach. Es macht das Entfernen beispielsweise von Leimflecken einfacher. Also öle die Platte ruhig.

      Ich habe ein raster von 80mm gewählt, wenn ich mich recht erinnere. Aber egal welches Raster du hast, es wird immer Fälle geben, in denen es nicht passt. Ich fand jedoch das 80mm raster praktischer, asl das 96mm Raster des MFT. Vor allem lassen sich damit schmale WErkstücke besser befestigen.

      Gruß

      Heiko

  5. Flo sagt:

    Hallo Heiko!

    Nach dem Bau einiger Lautsprecher habe ich gemerkt, dass mir die Handhabung mit Holz sehr viel Spass macht und ich doch gern etwas anspruchsvollere Projekte in Angriff nehmen will. Aus dem Grund habe ich mich etwas in deine hier vorgestellte Werkbank verguckt und will sie modifiziert/angepasst nachbauen. Wie du bestimmt rausgehoert hast, fehlt mir leider noch einiges an Erfahrung und habe nun eine kleine Frage. Um das Projekt etwas guenstiger zu gestalten (Student mit wenig Geld), hatte ich ueberlegt statt Seekiefer oder Multiplex bei meiner Werkbank Birke-Tischlerplatten zu benutzten. Bei einem qm-Preisunterschied von 10€, laesst sich da schon etwas an Geld sparen. Haettest du da etwas einzuwenden oder meinst du das kann man genauso gut verwenden?
    Vielen Dank im Voraus fuer deine Hilfe!

    Beste Gruesse

    Flo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Flo,

      Tischlerplatten wären mir für eine Werkbank zu leicht. Mehr Gewicht bringt mehr Komfort beim Arbeiten. Ansonsten würde es aber sicherlich gehen.

      Gruß

      Heiko

      • Flo sagt:

        Hallo Heiko!

        Erstmal vielen Dank fuer deine rasche Antwort!
        Ich hatte schon befuerchtet, dass die Tischlerplatten als zu leicht gesehen werden koennen. Dazu muss ich sagen, dass die Werkbank (zumindest erstmal) nicht gedacht ist um groesseren Kraeften wie z.B. beim Hobeln standzuhalten. Benutzten werde ich sie hauptsaechlich um Holzarbeiten wie Saegen, Bohren, Fraesen und Leimen zu vollziehen. Das ist zumindest das was ich mir in absehbarer Zeit vorstelle daran zu machen.
        Zusaetzlich soll die Haelfte der Werkbank auch als Loetwerkbank fungieren. Bestimmt waere beides getrennt sinnvoller, weil die Anwendungen doch sehr unterschiedlich sind, aber da momentan und auch die naechsten paar Jahre kein Platz dafuer vorhanden sein wird, will ich versuchen eine Kompromiss-Werbank zu bauen, wo beides im Hobbybereich gut machbar ist. Ich habe gestern den Abend verbracht deine Sketchup-Datei so umzumodelieren wie ich denke, dass beides vereinbar ist und auch in den Raum passt.
        Da deine Ablageflaechen das Sitzen an der Werkbank nicht moeglich machen, was aber zum Löten notwendig ist, habe ich die Werkbank in zwei Bereiche aufgeteilt und der Loetecke nur hinten eine Versteifung gegoennt. Um aber auf der „Holzarbeit-Seite“ weiterhin die Stabilität beizubehalten, habe ich die beiden Bereiche noch einmal mit einem Fußpaar getrennt. Dieser Teil ist ansonsten deinem groesstenteils identisch, abgesehen von der Länge.
        Jetzt wollte ich dich fragen ob du meinst, dass mein Gedanke mit der zusaetzlichen Stabilisierung durch das mittlere Beinpaar um der nicht optimalen Stabilitaet durch Loetecke und leichteren Tischlerplatten entgegenzuwirken, aufgeht? Tischlerplatten kommen nur zum Einsatz wo du Seekiefer genommen hast, deine MDF-Platten bleiben bei mir auch MDF.
        Die Werkbank wird nur von einer Seite zugaenglich sein, da an einer Wand, was die hintere Ablage fuer Werkzeug und so nicht erreichbar macht. Das laesst sich aber leider wohl nicht aendern, was? Oder meinst du, man koennte die mittlere Platte des Untergestells etwas nach hinten ruecken um somit mehr Stauraum zu erhalten? Denke am stabilsten ist die ganze Geschichte wenn es so mittig ist wie bei dir oder?
        Damit man sich bessere vorstellen kann was ich meine, fuege ich einfach mal ein paar Sketchup-Bilder von meinem vorlaeufigen Design hier rein.
        Vielen Dank im Voraus fuer deine Hilfe! Deine Eintraege und Videos auf Youtube sind eine grosse Inspiration!:)

        Beste Gruesse,

        Flo

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Flo,

          ich denke so wird deine Konstruktion auch mit Tischlerplatten funtkionieren. Den Stauraum würde ich nicht tiefer machen, das werden sonst nur Kramecken, an die man so oder so nicht gut herankommt.

          Gruß

          Heiko

  6. Eddy sagt:

    Hallo Heiko, Gruss aus Luxembourg,

    deinen Arbeit gefällt mir sehr gut.

    Kanns du mir eventuell sagen welche Maschine du benutzt hast um die Oberseite der Löcher abgerundet hast?

    Vielen Dank und noch einen schönen Tag . . .

    Eddy

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das wurde mit der Oberfräse gemacht, vermutlich habe ich dazu damals die Makita RT0700 verwendet.

      Gruß

      Heiko

  7. Karsten L. sagt:

    Hallo Herr Rech,

    im Video sagen Sie, das Sie die Oberseite der Löcher abgerundet haben. Was für einen Fräser haben Sie dafür verwendet und mit welchem Radius?

    Vielen Dank und beste Grüße
    Karsten L.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich habe einen Fräser mit einem Radius von 5mm genommen, diesen aber nicht voll eingestellt. Ein 2mm Radius voll angefahren ginge auch.

      Gruß

      Heiko Rech

  8. Markus sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank erstmal für deinen tollen Blog mit vielen Ideen. In meiner neuen Werkstatt möchte ich mir eine Werkbank nach diesem Vorbild bauen und dabei etwas abwandeln. Du hast im Sketchup-Modell noch diese schmalen Regale drin. Hast du Bedenken bezüglich der Stabilität, wenn man diese weglassen würde? Ich möchte unten möglichst viel Stauraum lassen und noch (etwas nach hinten gesetzt) Türen davor bauen.

    Viele Grüße, Markus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Markus,

      die Regale bringen natürlich Stabilität, sind aber denke ich verzichtbar. Wichtig ist die Rückwand, die ja am Ende das Durchbiegen der Platte verhindert.

      Gruß

      Heiko

  9. Matthieu Ebert sagt:

    Hallo Heiko,
    super Werkbank, habe ich ähnlich nachgebaut. Besonders gut gefällt mir der pragmatische Ansatz bei der Wahl der (günstigen) Materialien.
    Ich würde gerne noch eine Vorderzange bzw. einen Tischlerschraubstock integrieren, bin aber nicht sicher wie die zum Kauf verfügbaren Vorderzangen eingebaut werden. Vieleicht könntest du ja ein Projekt/Video daraus machen wie du deine Werkbank mit solch einer Spannvorrichtung erweiterst ?

    Danke und Gruss

    Matthieu Ebert

    M.Ebert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matthieu,

      aus zwei Gründen kann ich deinen Wunsch nicht erfüllen:

      Grund 1: Die Werkbank habe ich nicht mehr, ein entsprechendes Update ist jetzt am Ende des Artikels eingefügt.

      Grund 2: Wenn ich die Werkbank noch hätte, müsste ich mir eine Vorderzangenmechanik kaufen und zwei Arbeitstage in den Umbau und die Videoproduktion stecken. Dann hättest du das besagte Video und ich eine Vorderzange an der Bank, die ich nicht brauche.

      Wenn es nicht eilt, im kommenden Jahr wird ein Bauplan für eine Hobelbank in der Zeitschrift HolzWerken erscheinen, wo ich auch zeige, wie die Vorderzange eingebaut wird.

      Gruß

      Heiko

  10. Daniel Wilhelm sagt:

    Hallo Heiko,

    kurze Frage zu den Festo Spannelmenten. Wenn ich auf der Werkbank damit was festspanne drückt der Spanner das Werkstück immer etwas nach oben, so dass es nicht mehr ordentlich auf der Werkbank aufliegt… Dadurch wird z.b. Hobeln sehr nervig. Gibt es da Abhilfe.

    Ist es korrekt, dass die Spanner immer leicht locker in den 20mm Bohrungen sitzen? Oder müssten die stramm sitzen? (Die Schrauben, um die Spanner von unten am Tisch zu sichern benutzt du ja an deiner Werkbank auch nicht, oder?)

    Vielen Dank und Grüße aus Würzburg,

    Daniel.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      wenn die Spannelemente nicht von unten gesichert werden neigen sie dazu, das Werkstück hoch zu drücken. Das wirst du nur duch die Schrauben von unten verhindern können. Dass die Spannelemente ein wenig Spiel haben ist normal.

      Das Hochdrücken kannst du minimieren, in dem du die Backen der Spannelemente ein wenig nach unten hin abschrägst, zum Beispiel mit eimen Handhobel.

      Gruß

      Heiko

  11. Daniel Wilhelm sagt:

    Hallo,

    wieder ein Rohbau fertig… 🙂

    https://owncloud.dccj.de/public.php?service=files&t=580a3138346ff1aa98114d381a2dffcc

    Da ich auch gerade in eine neue Werkstatt umziehe, bietet sich der Neubau an. Die Hobelbank von meinem Opa hat halt schon viele Jahre auf dem Buckel…

    Eine Anmerkung hätte ich noch zum Aufbau: Ich hatte kleinere Probleme bei den Verschraubungen in die Stirnseiten der MDF Regale. Laut Tipp weiter oben habe ich die nicht vorgebohrt. Trotz der selbstschneidenden Spanplattenschrauben (5×40) haben mir die natürlich die Platte sofort auseinander gedrückt. Die sollte man also unbedingt vorbohren und nicht zu nah am Rand schrauben. Oder für die Regale auch Multiplex verwenden.

    Vielen Dank und weiterhin Gutes Gelingen!

    Daniel.

  12. Daniel Wilhelm sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich baue deine Werbank nächste Woche… 🙂

    Du hast oben schon einige Verbesserungen genannt. Wie könnte die Abstützung der Mitte aussehen? Ich würde einfach eine Art Fuß unter die mittlere Platte bauen?

    Wo lasst man die T-Nut Schiene am besten ein?
    Welche T Nut Schiene braucht man für die Festool Zwingen?

    Vielen Dank für das Update,

    Daniel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      ein Fuß in der Mitte sollte funktionieren. Die T-Nut-Schienen würde ich schon recht dicht an der Kante einlassen. Ich habe gute Erfahrungen mit den Incra Schienen gemacht, die sind schon vorgebohrt.

      Gruß

      Heiko

      • Daniel Wilhelm sagt:

        Also am Fuß an der Längsseite der Bank nach unten?

        Macht es Sinn auch oben an der aufkantungen der Tischplatte welche (kurze) einzulassen, wie in der Werkbank im holzwerken 37?

        Oder an der Stirnseite, aber ich glaube da reichen die Löcher…

        Grüße.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Daniel,

          wie ich gestern schon schrieb, muss das am Ende jeder nach seinen Anforderungen entscheiden. Ich kann dir da keine Vorgaben machen. Mach doch einfach mal eine Basisversion und erweitere die Bank nach Bedarf.

          Gruß

          Heiko

  13. Andi sagt:

    Moin Heiko,

    mir fällt auf, dass Du die 20mm Bohrlochreihen grundsätzlich direkt am Rand ausgeführt hast. Wäre es nicht sinnvoller, z.B. zumindest 80mm Abstand zum Rand zu lassen, damit man die eingesteckten Zwingen komplett drehen kann, oder ist das in der täglichen Arbeit unerheblich? Gerade bei den senkrechten Bohrlöchern wäre das doch sinnvoll, oder? Würde mich mal interessieren, warum Du Dich so entschieden hast.

    Danke Dir & viele Grüße

    Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      ich bin mit der Anordnung so grundsätzlich zufrieden. Es ging mir ja auch darum schmale Werkstücke randnah oder sogar mit Überstand zum Werkbankrand zu spannen. Das funktioniert so wirklich gut.

      Gruß

      Heiko

      • Andi sagt:

        Moin nochmal,

        ja das ist absolut nachvollziehbar – werde ich nochmal drüber nachdenken.

        Spräche aus Deiner Sicht etwas dagegen, die vertikalen Lochreihen an der Frontseite durch eine Schiene für die Zwingen zu ersetzen? Das wäre doch zum Halten von längeren Werkstücken eine ganz gute und flexibel einstellbare Alternative, oder? Man könnte ja so eine Halterung mittig anbringen – ein drittes, mittleres Bein sozusagen. Was meinst Du dazu?

        Danke Dir & Gruß
        Andi

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Andi,

          eine Werkbank sollte immer den Ansprüchen des jeweiligen Anwenders gerecht werden. Von daher ist erst einmal wichtig, was du an der Werkbank machen willst. Wenn es für dich einen Sinn ergibt eine T-Nut-Schiene einzubauen, dann bau sie ein. Bei einem neubau würde ich das sicherlich auch tun. Auch eine mittige Abstützung kann sinnvoll sein, wenn die Bank größer als 1,8m wird. Allerdings ist so eine Abstützung auch oft im Weg.

          Vorstellen kann ich mir deine Vorschläge schon, ob Sie für dich Sinn machen musst du allerdings selbst entscheiden.

          Gruß

          Heiko

  14. Harald sagt:

    Hallo,

    ich habe auch eine Werkbank nach deinem Vorbild gebaut. Das Problem ist aber, dass ich die Zwingen nicht in die zweite Bohrlochrreihe bekomm, weil ich diese nicht drehen kann. D.h. wenn ich mit der Griffseite der Zwinge nicht über die Werkbank rausrage, um den festen Spannarm senkrecht nach unten in das Bohrloch zu führen, kann ich die Zwinge nicht mehr senkrecht nach oben drehen, weil sich der Spannarm dann im Loch verkeilt.
    Ich hab 100er Ganzstahlzwingen mit einer Ausladung von lediglich 50mm. Welche Größe hast du denn genommen?
    Meine Bohrungen haben einen Durchmesser von 20mm.

    Gruß Harald

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Harald,

      ich habe Führungsschienenzwingen genommen. Die gibt es z.B. von Festool, Metabo oder Bessey.

      Gruß

      Heiko

      • Harald sagt:

        Weißt du zufällig die Abmaße der Zwingen?
        Vielleicht sind meine auch einfach zu klein und es geht, paradoxerweise mit größeren bzw einer größeren Ausladung des festen Spannarmes besser.
        Oder habt ihr vielleicht größere Löcher, mit Radius 20mm und nicht Durchmesser 20mm?

        Hat sonst niemand das Problem, dass er die Zwinge nicht in ein Bohrloch bekommt, dass sich in der Mitte des Tisches befindet?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Harald,

          wenn du andere Zwingen verwendest funktioniert es nicht. Die Bohrungen haben 20mm Durchmesser und es passen die Führungsschienenzwingen hinein. Die Maße habe ich nicht zur Hand, aber es gibt die Zwingen als Sketchup Komponente. Auch im Sketchup Modell der Bank sind sie drin.

          Gruß

          Heiko

  15. Rupert sagt:

    Danke Heiko für die info !!!!

  16. Rupert sagt:

    Hallo Heiko !

    Mir Gefällt deine Werkbank sehr gut !!! Ich brauche auch eine !!! Will sie mir selber bauen !!! Ich habe eine frage zu den lochreihen !

    Kann man die auch mit eine Forstnerbohrer 20mm auch bohren ??
    Der Abstand von der Kante zu der Lochmitte sind wieviel mm?
    Wenn ich eine zweite machen will wieviel mm abstand dann von lochmitte zu lochmitte ???

    Achja ich habe in dem Vidio die kleine böcke gesehen !!! wie hoch und wie lang sind die ??? welchen zwech haben die ????

    Danke Rupert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rupert,

      die Löcher kannst du auch mit einem Forstnerbohrer machen, der wird aber im MDF schnell stumpf werden. Du mustalso schon einen hochwertigen Bohrer nehmen.

      Dar Abstand von der Vorderkante zur Lochmitte beträgt 40mm. Bezüglich der zweiten Reihe ist der Abstand egal, er wird so oder so falsch sein 🙂

      Nimm 80mm, dann kannst du mit den Führungsschienenzwingen auch kleine und schmale Teile spannen.

      Von den niedrigen Böken habe ich zwei Paar, ein Parr mit 60cm Länge und ein Parr mit 90cm. Darauf schneide ich Platten und Bohlen zu, Lagere Material oder baue Schränke darauf zusammen. die Höhe beträgt glaube ich 350mm.

      Gruß

      Heiko

      • Harald sagt:

        Ich habe die Löcher mit einen Forstnerbohrer von Bosch gebohrt. Problematisch ist bei der Verwendung mit Oberfräse oder Bohrmaschine, dass die Drehzahl zu hoch ist und der Bohrer schon nach dem ersten Loch (gebohrt in MDF) blau war. Mit dem Akkuschrauber war die Bohrgeschwindigkiet in Ordnung, aber das würde dann wohl ziemlich lang dauern alle Löcher zu bohren,
        Ich werde mir für die restlichen Löcher noch einen 20mm Fräser zu legen.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Harald,

          ein normaler Forstnerbohrer hat in einer Oberfräse nichts zu suchen. Der Bohrer ist für diese Drehzahlen nicht ausgelegt. Das ganz böse ins Auge gehen. Bitte mach das nicht mehr.

          Gruß

          Heiko

          • Wolfram sagt:

            Von Festool gibt es spezielle 20mm Beschlagbohrer für die Oberfräse, mit denen geht das.
            Und ja, auf KEINEN Fall mit normalen Forstnerbohrer in der Oberfräse hantieren.

          • Harald sagt:

            Manche Fehler macht man nur einmal. Und das ist mit Sicherheit einer der dazu gehört. Wie schon gesagt, der Fräser ist schon geordert.

  17. Daniel Wilhelm sagt:

    Hallo Heiko,

    du nimmst das 20mm System für die Löcher, weil du ja schon den MFT hast. Ich habe keinen MFT, was hält’s du von den 19mm Systemen, wenn noch keine Spannelemente vorhanden sind? Von Festtool gibt es ja „nur“ die eine Spannzange… Für 19mm gibt es sehr viele verschiedene „Hake und Ösen“…

    Vielen Dank für die Antwort,

    Daniel.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      Ich bin mir nicht sicher, ob die Führungsschienenzwingen noch durch 19m Löcher passen. Wenn ja, kannst du auch 19mm bohren und die Festool Spannelemente entsprechend ändern. Dann hättest du Zugriff auf beide Systeme.

      Gruß

      Heiko

  18. Ekki sagt:

    Hallo,

    Diese Werkbank ist ein super Projekt, das mir schon ein halbes Jahr durch den Kopf spukt.

    Jetzt habe ich begonnen. Der Zuschnitt ist fertig. Die Unterkonstruktion nimmt Formen an.

    Jetzt meine Frage:
    Ich besitze keinen MFT und auch sonst noch nichts von Festtool.
    Daher bin ich noch nicht festgelegt.

    Jetzt überlege ich, ob ich die Löcher lieber in 19 mm bohre und dadurch die Werkzeuge von Veritas verwenden kann.

    Würden dann die Zwingen von Festtool noch durch die Löcher passen?

    Viele Grüße

    Ekki

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ekki,

      wenn du wi ich eine recht dünne (19mm) Platte machst, wirst du mit den 19mm Spannelementen nicht viel anfangen können, da diese nur bei dickeren Platten funktionieren. Bei einer dünnen Platte würde ich daher 20mm Bohrungen machen, bei einer dicken Platte 19mm.

      Gruß

      Heiko

  19. Rene sagt:

    Moin!

    bin gerade dabei deine Tisch auch für mich umzusetzen.
    Hast Du einen Tip bzgl Schrauben? Hast Du irgendetwas besonderes verwendet?

    Zur Info:
    Komme in unserem örtlichen toom Markt scheinbar recht günstig mit dem Material davon. 20€/m² MFT (allerdings sogar 22mm. 19mm haben sie nicht).

    Danke und Gruß
    René

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rene,

      das sind ganz normale Spanplattenschrauben, nichts besonderes.

      Gruß

      Heiko

  20. Heiko Kleinhans sagt:

    Hallo Heiko,

    bin auch dabei mir einen Tisch zu bauen.
    Habe dafür 22mm MDF für die seiten und die Platte geplant.
    Diese wollte ich verschrauben und für die Beine 6 10×10 Kantholz verwenden.
    Eine Ablage werde ich wohl eher nicht machen wegen der Späne usw. die durch die Löcher fallen.
    Werde mir Rollcontainer Bauen die ich bei bedarf einfach entferne.
    Nun überlege ich ob bei 22mm Plattenstärke und 20mm Bohrung die Zwingen noch passen.
    Waren 25mm Bohrungen hinderlich?

    Danke für die tollen Videos und Tips.

    Gruß
    Heiko

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heiko

      bei 22mm wird es mit dem Einfädeln der 120mm Zwingen eng werden. Wenn du 25mm Bohrungen machst, kannst du keine Pannelemente nutzen.

      Gruß

      Heiko

      • Giovanni sagt:

        Hallo Heiko,
        gratuliere zu deinem Super Video! Auch ich möchte eine Werkbank bauen, du hast mir bei der Planung hiermit geholfen, Danke!
        Ich möchte gerne auf die obere MDF-Platte eine T-Nut schiene anbringen (Tiefe= 10mm).
        Diese Schiene dient zur befestigung von Platten mit verschiedenen Hilfsmitteln z.B. Schraubstock u.a.
        Ist die MDF-Platte mit 19mm ausreichend? Nachdem ich die Nut mit 10mm gefräßt habe bleiben nur noch 9 mm zur Befestigung der Schiene !
        Ist überhaupt die MDF-Platte für das Arbeiten mit einem Schraubstock , die richtige Platte?
        Im voraus, vielen Dank!

        Viele Grüße
        Giovanni

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Giovanni,

          wenn du eine Schiene in die Platte einläßt, befestige unter der Schiene einen weiteren Streifen MDF oder Sperrholz. So hast du unter der Schiene mehr Material, das erhöht die Stabilität und erlaubt dir die Schiene ordentlich zu befestigen. Den Schraubstock kannst du an die Ecke der Werkbank montieren, dort ist sie stabil genug, um auch man schwere Arbeiten zu erledigen.

          Gruß

          Heiko

    • Felix Hahne sagt:

      Hallo Heiko!
      Wenn man die 20mm-Bohrlöcher oben und/oder unten abrundet, kann man auch mehr als 20mm Plattenstärke verwenden. Wie viel Abrundung für welche Plattenstärke notwendig ist – am besten ausprobieren!
      Ich habe bei meinem Selbstbau-MFT bei 20mm Plattenstärke „freiwillig“ mit einem 2mm-Radius-Abrundfräser alle Löcher oben und unten verrundet, um mehr Komfort beim Einführen zu haben. Spannelemente, Benchdogs, etc. halten trotzdem gut!
      Viele Grüße, Felix.

      • Heiko Kleinhans sagt:

        Hallo Heiko,Felix,

        Werde dann wohl bei den 20mm bleiben und die Löcher
        verrunden falls notwendig.

        Wird aber noch ein paar Tage dauern .
        Werde evtl. nächste Woche die 22mm Platen holen.

        Danke für eure Tips.
        Gruß
        Heiko

  21. florian sagt:

    Alles klar.
    weil ich es einem kolegen mit gebe und die haben in der Firma ne cnc. Sonst muss ich 2 x anfangen. 😀

    danke soweit.

    gr Florian.

  22. florian sagt:

    Hallo Heiko,

    hast du eigentlich noch vor weitere Bohrungen in die Werkbank zu bohren oder reichen die bohrungen aus?
    kannst du empfehlen bei einem bau der Werkbank noch irgendwo löcher rein zu fräsen wo bis jetzt noch keine sind oder sagst du das alles passt.

    gr Florian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Florian,

      bisher reichen die Löcher aus. Vielleicht setze ich noch ein paar auf der Ecke, aber viele werden es nicht.

      Ob das alles passt, sollte jeder für sich beurteilen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen nicht zu viele Bohrungen zu machen. Fehlende Bohrungen sind ja schnell drin.

      Gruß

      Heiko

  23. stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    die zwinge sollte in das 20er loch reinpassen und deine gute spann weite haben,

    gr Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      ich versuche auf Kommentare und Fragen immer möglichst gut zu antworten. Bei deiner Fragestellung ist das aber leider nicht möglich. Ich kann nicht wissen, was für dich „eine gute Spannweite“ ist.

      Fakt ist: die Festool Zwingen passen bei 19mm Plattenstärke in die 20mm Bohrungen. Es gibt sie in verschiedenen Längen (Spannweiten) und du musst selbst wissen, ob dir die kurzen reichen, oder ob du längere brauchst. Das ist abhängig davon, was du damit befestigen möchtest.

      Gruß

      Heiko

  24. stefan. sagt:

    danke,

    reichen die von festool von der länge aus oder eher nicht?

    was hälst du von den bessey zwingen gehen diese auch rein?
    gr stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ob sie von der Länge her ausreichen hängt davon ab, was du festspannen möchtest. Es gibt die Festool Zwingen in verschiedenen Längen. Da BEssey jede Menge Zwingen herstellt, kann ich leider nicht wisse, was du mit „den Bessey Zwingen“ genau meinst.

      Gruß

      Heiko

  25. stefan. sagt:

    Hallo Heiko,

    Welche Schraubzwingen kann du den für die Werkbank empfehlen die in die 20er Löcher hineinpassen?

    gr stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich benutze die Führungsschienenzwingen von Festool. Die von Makita oder Metabo sollten abe rauch passen.

      Gruß

      Heiko

  26. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,
    tolle Bank. Die will ich auch!
    Kannst Du mir sagen, wie du die MDF-Regale mit der MDF Mittelwand zusammengeschraubt hast? Im Sketchup Modell sehen die zwei MDF-Regalböden aus wie eine einzige. Die könnte man dann auch von unten an die Mittelwand schrauben. Aber der Holzzuschnitt sieht aus wie zwei MDF-Regalplatten die seitlich an die Mittelwand geschraubt werden. Nur: ist die eine Regalplatte verschraubt, kann man ja die zweite nicht mehr anschrauben? Ist vielleicht das Modell nicht mehr aktuell?
    Zum Verschrauben selbst: Bohrst du die Platten mit kleinem Durchmesser vor, damit die Sperrholzplatten nicht sprengen oder ist das kein Problem?
    Könnte man die Regalplatten auch aus Sperrholz nehmen wenn die Bank nicht so schwer sein muss?
    Gruss aus der Schweiz, Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,
      die beiden Regale habe ich einfach 20mm versetzt angeschraubt. Das ist ja für die Funktion erst einmal zweitrangig. Natürlich könnte man die Regalböden auch aus Sperrholz machen. Ich ahbe diese Kombination gewählt um den Verschnitt zu optimieren. Das Vorbohren in die Sperrholzkanten ist nicht notwendiig.

      Gruß

      Heiko

  27. Jan sagt:

    Hallo Heiko,
    ich weiß nicht ob du das schon mal gefragt wurdest, ich konnte es nicht finden. Warum benutzt du keine Hobelbank? Du hast schon mehrfach gesagt, dass deine Werkbank eine Hobelbank nicht ersetzten kann. Ich frage mich immer warum.
    Ich stehe selber vor der Entscheidung Hobelbank oder Werkbank und finde deine Werkbank ist eine rel. kostengünstige Methode und bietet viel Arbeitsfläche. Ich sehe auch, dass du sehr viel damit machen kannst. Was könnte eine Hobelbank in deinen Augen besser? Denkst du über eine Anschaffung nach, du arbeitest schließlich sehr viel mit Handhobeln.
    Viele Grüße
    Jan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich werde noch eine Hobelbank bauen (ich wollte daraus sogar einen Kurs machen, der ist aber abgesagt) Die Hobelbank wird aber nicht auf meinem Blog dokumentiert werden, sondern an anderer Stelle. Man kann auf meiner Werkbank durchaus hobeln, aber hier und da muss man sich schon genau überlegen wie man am besten das Werkstück befestigt. Das ist manchmal ein wenig schwierig. Daher werde ich zusätzlich zur Werkbank eben noch eine Hobelbank bauen. Diese wird dann auch in meinen Kursen genutzt.

      Gruß

      Heiko

  28. Oliver sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für deine Einschätzung. Dann werde ich mal bei meinem Holzhändler Preise recherchieren, damit ich mal kalkulieren kann.

    Sobald wettertechnisch ein wenig besser wird, dann gehts los!

    Gruß
    Oli

  29. Oliver sagt:

    Hallo Heiko,

    jetzt habe ich mich ein paar Tage mit der Planung der Werbank beschäftigt, Garage vermessen, Abmessungen geplant (150×80), mir Gedanken über die Lochreihen gemacht (werden wohl keine 20mm sondern 19mm bzw. 3/4″ Bohrungen, weil es da einfach mehr Spannmittel z.B. von Veritas für gibt)…

    Im Prinzip könnte ich sofort loslegen, aber neben dem Wetter (solch große Projekte muss ich im Freien umsetzen – zumindest bis die Werkbank in der Garage steht, da beißt sich die Katze in den Schwanz) ists meine Unentschlossenheit bzgl. des Materials der Arbeitsfläche, die mich noch aufhält.

    Buche soll es werden, das ist schon entschieden. 27 oder 30 mm Stärke soll sie mindestens haben, damit die Bankhaken und Spannmittel wenigstens einigermaßen halten. Aber neben dem MPX wäre ja auch Leimholz eine Alternative…

    Bei MPX stört mich, dass es leicht splittert und ausreißt (wie sehen denn die Rückseiten deiner 20mm Bohrungen aus?) und vor allem die recht rauhe, poröse Oberfläche (zumindest der Buche-Platten, die ich bislang verschafft habe)

    Bei Leimholz wäre es mMn einfacher eine saubere Oberfläche hinzubekommen – bzw. die ist da ja schon vorhanden und auch das Ausreißen ist wesentlich unkritischer. Allerdings stelle ich mir die Frage ob die Platte sich in der Garage nicht auf Dauer stärker verziehen würde als bei MPX?

    Wie du siehst alles klar, aber immer noch Fragen über Fragen…

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Oliver,

      Die Oberfläche würde ich erst einmal außer Acht lassen. Es wird ja eine Werkbank und kein Möbelstück. Mit beiden Materialien wirst du da eine zufriedenstellende Oberfläche bekommen. Leimholz wird sich bei Feuchteschwankungen sicherlich verziehen. Ich würde daher auf Multiplex zurückgreifen.

      Gruß

      Heiko

  30. Philipp sagt:

    Hallo Heiko

    Bin vor kurzem auf deine Website bzw. auf deinem Blog gelandet. Finde es großartig wie du gewisse Themen behandelst und auf jeden einzelnen Komentar eingehst. Sehr übersichtlich deine Seite und sehr viel dabei, um sich im Tischlerhandwerk zu verbessern bzw. kleine Tricks zu lernen. Deine Videos, über die einzenen Maschinenvorstellungen gefallen mir sehr gut, das gleiche gilt für deine Werkstücke die du in einzelnen Videos präsentierst. Vorallem dein Video über die Werkbank. Hab sie mir 2 Tage später nachgebaut, ein wenig verändert, aber das Grundsystem gleich. Zum Schluss hätte ich noch eine Frage, was haltest du von der Makita PJ7000J Nutfräse? danke und lg aus österreich

  31. Oliver sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für die Antworten!

    Ich habe noch einen Tipp (auch wenn ihn vermutlich viele schon kennen) für das Problem mit der Verschraubung in die Kante einer MDF Platte.

    Man muss nur an der Stelle an der man schrauben will einige cm von der Kante entfernt einen Holzdübel in die MDF Platte stecken (den muss man nicht mal verleimen) und diesen bündig verschleifen. Wenn man jetzt die Schraube in die Kante schraubt, so hält diese in dem Dübel und die Verbindung wird signifikant robuster als wenn man einfach nur so ins MDF schraubt.

    Damit lässt sich die Werkbank sogar komplett aus MDF bauen – wenn man denn will…

    Gruß
    Oli

  32. Oliver sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für die schnelle Antwort. In der tat habe ich erst gestern beim Umräumen der Garage mein Holzlager in der Hand gehabt. Die MPX Platten (20mm Buche) sahen ganz gut aus, (lehnen seit September an der Wand) das sollte also in der Tat gehen.
    Beim MDF siehts schon anders aus. Da habe ich sowohl ein Stück 27mm schwarz durchgefärbtes, das schon ewig rumliegt. Das ist immer noch i.O. Die Stücke an der Wand sind aber ein wenig außer Form. Kann man das Quellen von MDF mittels Ölen oder sonstiger Beschichtung Verhindern?

    Zur Not bau ich das Ganze aus MPX. Dann bin ich auf der sicheren Seite. Das Zusatzgewicht muss ich ja nicht tragen. Muss halt bei der Auswahl der Rollen schauen was die tragen können.

    Gruß
    Oli

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Oli,

      wenn du das MDF ölst, ist es ein wenig unempfindlicher, aber es wird das Quellen nicht verhindern. MPX wäre dann die bessere Wahl.

      Gruß

      Heiko

  33. Oliver sagt:

    Hallo Heiko,

    tolle Werkbank, habe mich spontan dazu entschieden diese auch für meine Garagenwerkstatt zu bauen.

    Das Problem dabei, die Garage wird nicht ausschließlich als Werkstatt genutzt, sondern ist recht gut vollgestellt mit Fahrrädern und was es eben sonst noch so an sperrigem Gut gibt…

    Daher sollte die Bank verschieblich sein. Z.B. auf feststellbaren Rollen, um sie zum Einen aus dem Weg schieben zu können und zum anderen um sie aus der Garage schieben zu können um auf dem Vorplatz arbeiten zu können. Ggf. fällt mir da auch noch ne Lösung ein, bei der der Tisch nicht auf den Rollen steht, wenn daran gearbeitet wird und diese nur zum Schieben eingesetzt werden.

    Das größere Problem ist allerdings die Garage an sich. D.h. die Feuchtigkeit und Kälte, die sich da nunmal nicht vermeiden lässt (Werkzeug räume ich über den Winter in den Keller, der leider zu verwinkelt für ne Werstatt ist…). Ist das ein Hinderungsgrund so eine Werkbank in eine Garage zu stellen? Bzw. auf was muss ich achten, damit ich eben keinen Verzug o.ä. an dem Teil bekomme?

    Gruß
    Oli

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Oliver,

      Temperaturschwankungen sind so gesehen kein Problem. Schlimmer ist eine feuchte Umgebung. da wird jeder Plattenwerkstoff leiden. Versuch doch erst einmal ein Stück Sperrholz und MDF über einen längeren Zeitraum in der Werkstatt zu lassen. Beobachte wie und ob er sich verändert und entscheide dann, ob es Sinn macht die Werkbank zu bauen.

      Gruß

      Heiko

  34. Stefan sagt:

    Alles klar danke.
    gr stefan

  35. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    was empfiehlst du mir denn ?
    was sowohl. Stabil wie auch gut aussieht?

  36. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,
    gibt es eine gute. Alternative zu den Seekiefer platten bei der Werkbank?
    gr Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      du kannst jedes beliebige Sperrholz, oder Multiplex nehmen.

      Gruß

      Heiko

  37. Benjamin langner sagt:

    Hallo Heiko,
    als erste Anmerkung: Deine Seite ist Spitze!!!
    Über dich bin ich nun auch zu einer Bezahlbaren und vor allem zerlegbaren Werkbank gekommen!! Ich habe noch ein paar änderungen vorgenommen und es werden wohl ein paar hinzu kommen. Falls du mal schauen möchtest: Hier ist sie.
    http://www.holzwerken.net/Lesergalerie/Werkstatttipps/Werkbank

    Vielen Dank für die vielen Tips & Tricks!!! Weiter so!!!
    Grüße aus Springe
    Benjamin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Benjamin,
      die Bank gefällt mir ausgesprochen gut. Mit Sicherheit wirst du damit viel Freude haben.

      Gruß

      Heiko

  38. Neal sagt:

    Morgen Heiko,

    erstmals danke ich Dir vielmals für dieses lehrreiche Jahr für mich.Ein schönes
    gesegnetes Fest und einen tollen Rutsch ins neue Jahr, wünsche ich Dir und
    Deiner Familie.
    Meine letzte Frage im Jahr 2013 ist folgende:ich benötige einen Scheibennutfräser um eine 11mm tiefe und 17mm breite Nut in die Mdf Tisch-platte meiner kürzlich errichteten Werkbank zu fräsen.Ich stehe vor der Ent-scheidung zwischen einem 4 oder 6mm Scheibenfräser, zu welchem würdest
    Du mir raten, da ich nicht weiß welcher der beiden Kandidaten gebräuchlicher
    ist!?Ansonsten bräuchte ich so einen Fräser kaum.

    Gesegnete Grüße

    P.S. dieser schöne Artikel über den Bau Deiner Werkbank hat mich erstklassig inspirirt, aber auch Deine Antworten auf meine vielen Fragen brachten mich
    sehr weit bei meinem Werkbankprojekt! Danke!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Neal,

      wenn du auch mal dünnes Sperrholz verarbeiten willst, nimm den 4mm Fräser. Ansonsten einen mit 6mm.

      Gruß

      Heiko

  39. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    jetzt muss ich doch noch einmal nachfragen. Wieso hängt die MDF Platte durch ? Sie liegt doch, wie ich das sehen kann, auf der mittleren senkrechten MDF Platte, die als Rückwand für die Regale dient auf. Somit ist doch die Platte halbiert aufgelagert. (An den Aussenschürzen ja auch) Hängt der 40 cm breite unaufgelagerte Plattenteil durch ? Weil die senkrechte MDF Platte kann doch nicht durch hängen ? Und die 10 cm starken Schürzen doch eigentlich auch nicht ? Oder haben sich gar die Beine vom Hobeln etwas gelockert ?

    Danke fürs aufklären, weil dann versuche ich das bisschen abzufangen. Weil der Kauf einer Hobelbank ist jetzt eigentlich durch für mich. Für 400,- bekommt man alles „Nahe Schrott“

    Gruß Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      die Bank biegt sich über den Schürzen durch, nicht in der Mitte. Auch diese Schürzen geben bei ordentlicher Belastung nach. Da standen schließlich schon ganze Schrankwände drauf:
      http://holzwerkerblog.de/2013/10/23/schrank-aus-birke-teil-3

      Gruß

      Heiko

      • PatrickP sagt:

        Hallo Heiko,

        Würde es da reichen die Schürzen aufzudoppeln?

        Gruß
        Patrick

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Patrick,

          das würde mit Sicherheit auch was bringen, aber ich denke bei der Länge meiner Bank und der Belastung, der ich sie aussetze ist eine Abstützung die bessere Lösung.

          Gruß

          Heiko

          • Andi sagt:

            Hallo Heiko,

            also einen „Fuß“ in die Mitte ? Würde nicht eine Rahmenschenkel 60×40 der die Schürze unterstützt und auf den Beinen rechts und links aufliegt und mit der Schürze verschraubt wird, die Kraft auch abfangen ? (Unglaublich, das Sperrholz 100 mm hochkant sich nach untern biegt)

            Ein Fuß in der Mitte ist doch immer im Weg (Voraus gesetzt er steht auch bis zur Front der Bank)

            Gruß Andi

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Andi,

            was glaubst du wie sich ein Kantholz erst durchbiegt, wenn man es lange genug belastet.

            Das Schöne an der Bank ist ja, dass man sie schnell und einfach umbauen kann. Das heißt, der Fuß wird nur geschraubt und kann, wenn es nicht die Ideallösung ist schnell weider entfernt werden.

            Gruß

            Heiko

  40. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    da mir auch ein Einzug in eine neue Werkstatt bevor steht, und ich meine Mechaniker Werkbank leid bin, plage ich mich auch mit dem Gedanken:

    Hobelbank kaufen / bauen (was sehr aufwendig und teuer ist) oder eine Rech´sche Werkbank zu bauen 🙂 Was mich natürlich aus finanzieller Sicht und vom Können her sehr reizt. Das krieg ich hin. Eine Hobelbank könnte eine ewige Baustelle werden und versenken von viel Geld für Murcks.

    Gebrauchte Hobelbnänke kriegt man eigentlich auch nicht unter 400,- € außer 100 Jahre als und schwarz, verwurmt und verlackt.

    Wie bist Du mit der Werkbank zufrieden ? Würdest Du aus heutiger Sicht alles genau so wieder machen (Also außer zu Fielmann zu gehen 🙂 )

    Was hältst Du von dem Gedanken einen Tischlerschraubstock zu montieren an diese Bank ? Grund: Vermehrt geplante Arbeit mit Handwerkzeugen

    Danke und Gruß Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      bisher bin ich zufrieden mit der Bank. Sie passt zu meiner Arbeitsweise. Verbessern würde ich schon einige Dinge, oder besser gesagt einige Dinge habe ich schon verbessert, andere Dinge werde ich noch verbessern. So sind inzwischen an allen vier Ecken Kniehebelspanner verbaut. Damit man die auch ordentlich anziehen kann, habe ich die Ecken verstärkt, also innen ein paar Brettchen eingesetzt.

      Was ich bei einem Neubau auch machen würde ist, eine T-Nut Schiene an der Vorderseite einsetzen um dort Zwingen einzuführen. Ich denke das wäre praktischer als die Löcher.

      Inzwischen hängt die Bank ein wenig durch, was sich in der Länge von 2,4m begründet und aus der Tatsache, dass ich die Bank schon sehr beanspruche. Da steht schon mal ein schwerer Schrank drauf, oder es liegen einige Bohlen auf der Bank. Hier werde ich noch eine Abstützung in der Mitte nachrüsten.

      Vielleicht baue ich auch noch ein paar Steckdosen ein. Am Grundkonzept würde ich aber nichts ändern, das funktioniert soweit.

      Gruß

      Heiko

  41. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,
    ich hatte vor kurzem gesehen, dass du dir irgendwann auch noch eine Hobelbank besorgen willst und wollte mal wissen, ob du schon eine Hobelbank ins Auge gefasst hast oder ob du einen Hersteller empfehlen kannst?

    Gruß

    Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      momentan denke ich eher über einen Selbstbau nach, aber eine recht einfache Konstruktion. Das eilt bei mir aber nicht.

      Gruß

      Heiko

  42. Neal sagt:

    Hallo Heiko,
    tut mir sehr leid das ich dich noch mit einer dritten Frage nerven muss,aber wenn ich die Mdf Platte auf eine Rahmenkonstruktion aus 48x22mm Kanthölzern schraube,besteht nicht die Gefahr das sich diese verschraubte Rahmenunterkonstruktion verzieht o.ä.,und dass das Mdf sich dann auch verzieht?!
    Di Platte muss absolut plan sein,da ich sie ähnlich dem Mft als Maschienetisch benutze will.

    Nochmals Sorry und schöne morgendliche Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      verziehen kann sich immer was. Das ist leider bei Holz nicht ganz auszuschließen. Aber wenn du die Platte nur auf einen Rahmen schraubst, die Rahmenteile trocken sind, dann würde ich mir da keine Gedanken machen, da kann eigentlich nicht viel passieren.

      Gruß

      Heiko

  43. Neal sagt:

    Hallo Heiko,
    ich bins wieder,aber warum hast du die erste Lochreihe im Abstand von 40mm zur Vorderkante gebohrt da eine Festool Fsz 120 eine ausladung von 70-80mm hat!?

    Fragliche Grüße von deinem Fan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      je näher die Lochreihe an der Kante ist, umso besser kann ich schmale Werkstücke spannen und auch über die Kante überstehen lassen. Vor allem bei Nutzung der Spannelemente des MFT ist das mit einer weiter hinten liegenden Lochreihe nicht möglich. Daher habe ich die Lochreihe so weit wie möglich zur Kante hin gebohrt.

      Gruß

      Heiko

  44. Neal sagt:

    Hallo Heiko,
    ich muss bald eine „Werkbank“ bauen,besser gesagt eine Tischoberfläche,der Unterbau ist ein alter sehr stabiler Massivholzschrank.
    Die Abstände zwischen den Zentren der Bohrungen betragen 80mm,oder?
    Wenn du eine zweite Lochreihe bohren würdest,wäre der Abtand zwischen dem Zentrum der Bohrungen in der ersten Lochreihe und dem Zentrum der Bohrungen der zweiten Lochreihe auch 80mm?

    Fragliche Grüße

  45. Christian.k sagt:

    Vielen dank für die schnelle Antwort! Eine frage ist mir dann doch noch untergekommen , mit welchen mittel hast du denn die Spanplatte eingeölt?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      da habe ich einffach alle Reste verarbeitet, die noch da waren.

      Gruß

      Heiko

  46. Christian.k sagt:

    Hallo Heiko , gratuliere zu diesem Super Blog! Auch ich bin gerade dabei diese Werkbank nach zu bauen, nur etwas kleiner 😉
    Eine frage hätte ich da zu den löchern, in welchen Abstand wurden diese zur vorderkannte der Tischplatte eingefräst?

  47. Ömer Cat sagt:

    Hallo Heiko,

    ich hatte noch keine Werkbank und eine MFT wollte ich mir auch erst mal nicht kaufen. Aber die Lochplatte mit den Spannelementen und den Zwingen wollte ich haben. Einen Versuch hatte ich gestartet mit einem ganz normalen Tischunterkonstruktion und einer MDF Platte oben drauf. Mangels Werkbank habe ich auf dem Boden gearbeitet und nicht zuletzt an meinen Kenntnissen hat es gescheitert mit einer stabilen Unterkonstruktion. Dann kam dein Bericht und das Projekt schien mir als Anfänger alleine machbar. So habe ich begonnen.

    Genommen habe ich 20 mm Seekieferplatten (weil mein Händler keine 18mm hatte) und 19 mm MDF. Alleine war das handling schon schwer. Ca. 3 Tage habe ich gebraucht für das ganze Projekt. Ich habe aber keine Spax Schrauben gekauft weil ich die vorhandenen Baumarkt-Schrauben aufbrauchen wollte. Und weil ich mir wegen der Stabilität nicht so sicher war habe ich noch eine 20’er Gewindestange unter den Regalböden eingesetzt und den Tisch in der gesamten Länge festgezogen.
    Der Tisch war nach dem er fertig verschraubt war stabil genug nur wollte ich den Tisch im Werkraum wenn nötig verschieben können, daher habe ich eine Gewindestange eingesetzt, weil sich die Schrauben evtl. locker würden wegen dem hin und her schieben. Hat auch etwas mehr Gewicht gebracht.

    Die Maße habe ich nicht ganz eingehalten. Ich wollte den Tisch in den Maßen 200 x 80 x 90 cm (LxBxH) bauen. Weil ich krum gesägt habe musste ich im Max Bahr nochmal korrigieren lassen und die Breite und Höhe wurden um 2 cm weniger :-).

    Zum einfräsen der 20mm Löscher dachte ich in meiner Festool Fräser-Box einen 20mm Fräser zu haben, da irrte ich mich aber und ging zum Baumarkt. Ein 20mm Nutfräser war sowie im Fachhandel als auch in den Baumärkten ausverkauft. Notgedrungen griff ich im Sonderpreisbaumarkt zu einer Nutfräser (leider ohne Grundscheide) für 4,95 EUR. Daheim habe ich dann angefangen die Löcher zu fräsen und habe aber gleich nach dem sechsten Loch aufgehört weil das Eintauchen nicht funktionierte. Ich habe dann einen Festool Fräser bestellt und bin damit wie in Butter eingetaucht :-).

    Danke nochmal für die Idee Heiko.
    Gruß
    Ömer

    Werkbank

    Werkbank

    Werkbank

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  48. Max Tüftler sagt:

    Hallo,
    feines Werkbank Projekt. das ganze hat mich angeregt eine eigene Werkbank zu bauen und auch ein Video einzustellen. Falls es interessiert, es ist hier zu finden http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=MBp45UTZivM#

    Ich habe das ganze ein wenig anders umgesetzt, habe aber die wesentlichen Funktionalitäten deiner Werkbank übernommen. Mir waren verstellbare Füße wegen unebenen Boden wichtig. Das mit den Löchern habe ich genauso gemacht wie du, wobei sich für mich mehr Löcher als praktisch erweisen haben. Zudem habe ich noch zwei T-Nutschienen eingebracht.

    Also bis denn Kollege, ich hab übrigens deine Seite auf meiner Homepage verlinkt!

    Mfg
    Max

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Max,

      die Werkbank ist dir gut gelungen, ebenso wie das Video. Sehr gut finde ich auch die Variante mit den T-Nutschienen. Auf die habe ich verzichtet, da ich ja den MFT habe, der diese Profile hat.

      Momentan arbeite ich an einem kleinen Update- Video zur Werkbank. Das sollte bis zum Wochenende fertig sein.

      Gruß

      Heiko

  49. Anonymous sagt:

    Hallo Heiko,

    Wirklich eine schöne Werkbank!

    Ich bestelle mir demnächst eine Hobelbank, bin mir aber noch nicht sicher in welcher Höhe (der Hersteller macht das nach Kundenwunsch)

    Ich wollte sie eigentlich auf 1m höhe bestellen (bin 1,90m groß)

    Meinst du das würde passen
    Ich bin da voll überfragt

    Gruß tobias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      das ist eine sehr schwer zu beantwortende Frage. Ich bin knapp unter 1,8m und komme mit den 90cm Höhe gut hin. Von daher könnte 1m Höhe schon passen. Wenn du die Möglichkeit hast, versuch mal irgendwo eine Hobel- oder Werkbank zu finden, an der du mal zur Probe arbeiten kannst. Die kansnt du dann durch Unterlegen von Brettern oder Kanthölzern auch zum Testen auf die passende Höhe bringen.

      Vielleicht meldet sich ja auch noch ein Großgewachsener Holzwerker und schreibt was dazu.

      Gruß

      Heiko

      • Stefan Mahalsky sagt:

        Hallo miteinander,

        ich hoffe es ist noch nicht zu spät für die Meldung eines großgewachsenen Holzwerkers (1,98m):

        Die Arbeitshöhe meiner neuen Werkbank wird bei 91cm liegen. Das bestehende Untergestell bedingt den krummen Wert, der Aufbau hat „glatte“ Maße.
        Mehr würde ich zwar in einer Küche begrüßen, kommt mir aber für eine Werkbank als zu hoch vor, um noch bequem von oben arbeiten zu können (Maschinenbedienung, Montage).

        Auf diesem Weg auch herzlichen Dank an Heiko für die Inspirationen!

        Viele Grüße
        Stefan

  50. Frank sagt:

    Hallo Heiko,
    ja ich habs jetzt auch gemerkt. Es geht recht gut wenn man Platte für Platte maßgenau als Gruppe zeichnet und dann, wie du beschreibst, zusammenfügt. Vorher hatte ich alles in einem Rutsch aus Linien gezeichnet, das ging nicht so gut!
    Es gibt sicher einen haufen Sketchup Videos, aber die meisten zeigen das gleiche, halt die ersten Schritte. Das maßgenaue zeichnen zeigten wenige, da ist sicher noch Bedarf.

    Noch ne Frage, was hast du denn genau für einen Fräser benutzt um die 20mm Löcher in die Platte zu bohren , Nutfräser? Braucht man da besonderen Typ damit man da eintauchen kann oder geht das mit jedem?

  51. Frank sagt:

    Tolle Werkbank aber auch tolle Sketchup Zeichnung! Ich frage mich wie du immer so exakt die einzelnen Bretter in Sketchup verbindest. Ich hab da immer erhebliche Probleme in der 3D Umgebung alles so passend zusammen zu bekommen. Vielleicht kannst du ja noch mal ein Video machen wo du sowas komplett zeichnest, würde sicher vielen helfen.

    Gruß
    Frank

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Frank,

      das positionieren ist in Sketchup doch sehr einfach. Das Programm „fängt“ doch die Geometriepunkte, die man dann nur aneinander setzen muss. Wenn es mal nicht klappt, reicht es oft schon aus, die Ansicht ein wenig zu drehen.

      Bei der Menge an Videos zu Sketchup bei Yutube, glaube ich nicht, dass die Welt auch noch Sketchup Videos von mir braucht 🙂

      Gruß

      Heiko

  52. Stoffl sagt:

    Hallo Heiko!

    Ich überlege, dir dein Projekt nachzubauen, denn bevor ich in eine schwere Hobelbank (Zeit) investieren, möchte ich rasch einen Werktisch schaffen, auf dem ich Hobeln aber auch sonstige Spann-/Verleim-, etc. Arbeiten machen kann. Dein Entwurf ist verpricht in der Hinsicht viel und vor allem auch dein Bericht, dass der Tisch ohne extra Gewichte stabil steht.
    Außerdem hoffe ich, dass mit meinem bescheidenen Anfängerkenntnissen dieses Projekt bewältigbar ist 🙂

    Ich habe 2 Fragen, die du mir vielleicht rasch beantworten kannst:

    .) du sagst, du verwendest den Materialmix, ua damit die Bank Gewicht bekommt (MDF) und gut verschraubt werden kann (Sperrholz). Ich nehme an, dass damit gemeint ist, dass ins 19mm Sperrholz nicht gut in die Kanten geschraubt werden kann, weil diese recht rasch aufsprengen. Stimmt das und heißt das, dass du die Platten so zusammenstellst, dass die Schrauben in die Kantenseiten immer in Sperrholz gehen, nie in MDF ? (Ich sehe am Plan und im Video/Foto nicht so genau, wie der innere Aufbau ist. Da ist ja einen MDF Platte in der Mitte hochgezogen, aber die unteren Regalböden sind wohl auch mit dieser mittleren Platte verbunden,… ganz hab ich das für mich nicht enträtseln können.)

    .) Zweite Frage zur Konstruktion: Was mich echt beschäftigt hat ist die Beinkonstruktion. Finde ich gut gelungen, aber mich lässt der Gedanke nicht los, dass du damit einen fest verschlossenen Hohlraum geschaffen hast, über dem aber oben die Lochreihen stehen. Ok, wenn da eine Schraube reinpurzelt ist die halt weg, was aber, wenn da mal was weniger entbehrliches (Schüssel, Feile,…) verschwindet? Könnte man die Bodenplatte in der Konstruktion z.B. weglassen? Oder evtl. ein Teil der Seitenwand offen lassen und nochmal Stauraum schaffen; oder wird die Konstruktion dann zu leicht / weniger stabil?

    Danke!
    lg, Stoffl

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stoffl,

      ich MDF in die Kante verschrauben geh, aber in ein Sperrholz geht es nunmal besser. Daher habe ich bei den Verschraubungen wo viel Stabilität verlangt ist darauf geachtet, dass die Schrauben in die Kanten der Sperrholzplatten gehen. Beim Unterzug und den Ablagen ist das nicht so kritisch zu sehen, da hier di Belastung eher moderat ist. Bei den Füssen ist die Belastung am höchsten.

      Die Füsse sind unten nicht ganz geschlossen. Von daher könnte man hineingefallene Gegenstände auch wieder herausnehmen. Aber auch wenn sie geschlossen wären, es sit ja nichts verleimt und man könnte jederzeit ein Brett abschrauben. Eine Seitenwand würde ich nicht weglassen, da die Füsse dann nicht mehr genug Stabilität haben.

      Gruß

      Heiko

  53. Christian sagt:

    Hallo Heiko!

    Ich lese nun schon ne ganze Weile auf Deinem Blog mit – hab allerdings bisher noch nichts dazu beigetragen. Erst einmal ein herzlichen Dankeschön, dass Du Dir so viel Mühe gibst und so elend viel Zeit in dieses Projekt steckst! Ich habe schon häufig davon profitiert und mir ne Menge hilfreiche Ratschläge hier anlesen können.

    Das Projekt Deiner Werkbank kam mir auch gerade recht! Ich habe bereits begonnen, die Sketchup Datei nach meinen Vorstellungen abzuändern. Wenn Du willst, kann ich Dir eine Variante mal wieder zurück mailen, so können andere viellicht auch noch was damit anfangen.

    Allerdings habe ich in Deinem Blog dazu gelesen -oder hast Du es im Video gesagt?- dass Du die Bohrungen lieber auf 80mm Abstand anstatt der 96mm setzt. Wo genau siehst Du den Vorteil darin? In welcher Situation sind die 96mm zu weit, sodass Du Dir nicht die 32er Lochreihen der Führungsschiene zu Hilfe nimmst?

    Schönen Gruß aus dem Sauerland und viel Erfolg in Deinen neuen Räumlichkeiten,

    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      aus der Erfahrung mit dem Festool MFT heraus habe ich mich zu diesem kleineren Maß entschlossen. Oft war es so, dass die Zwingen nicht wichtig auf dem Werkstück aufsaßen. Bei einem kleineren Abstand ist das nun nicht mehr so oft der Fall. Der Grund dafür ist die Ausladung der Zwingen, die ich in den 20mm Bohrungen verwende. Die 80mm entsprechen in etwa der zweimaligen Ausladung der Zwingen.

      Gruß

      Heiko

      • Christian sagt:

        Hi!

        Danke für Deine schnelle Antwort!
        Das klingt nachvollziehbar. Ich nehme an, dass Du die Festool-Zwingen benutzt? Wahrscheinlich ist die Wahl der Zwingen aber auch aufgrund des Durchmessers der Bohrungen begrenzt, da man ja den Winkel der Zwinge irgendwie durch die Bohrung selbst fädeln muss.

        Gruß,

        Christian

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          ja, ich benutze die Festool Zwingen und MFT Spanner. Daher die 20mm. Aber bei Zwingen von Makita oder Metabo, würde ich auch auf 80mm gehen.

          Gruß

          Heiko

  54. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    auch ich habe im hiesigen Baumarkt Seekieferplatten mit 20 mm für 11,- € den Quadratmeter gesehen. Was günstig wäre. Allerdings Qualität waren sie ausgezeichnet mit C/C+

    Also nur eine Decke geschlossen. Die Unterseite sah ziemlich übel aus. Welche Qualität nimmst Du immer ? Sind Deine auch nur einseitig geschlossen ?

    Vielen Dank für die Antwort,

    Gruß Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      ich nehme ehrlich gesagt immer das, was mein Händler gerade günstig da hat.Für die Werkbank war das:

      Bausperrholz FF/Wisa Spruce
      BFU 100, Qual. 2/3, beids. geschliffen

      Die Qualität war eigentlich recht ordentlich.

      Gruß

      Heiko

  55. Klaus Hein sagt:

    Hallo Heiko,
    schöne,clevere und funktionale Werkbank,die du gebaut hast:-)Was mich wundert,ist das du gesagt hast das man Mdf nicht gut verschrauben könnte!?
    Ich dachte immer,das wenn man vorbohrt,die Schrauben halten,aber naja du weißt schon was du tust:-)
    Gruß Klaus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Klaus,

      MDF kann man schon verschrauben. Es gibt sogar spezielle MDF Schrauben. Aber eine solche Verschraubung ist nicht so haltbar, wie eine Verschraubung in Sperrholz. Und da ich nicht verleimen wollte, habe ich halt diesen Materialmix gewählt.

      Gruß

      Heiko

  56. René Mathis sagt:

    Hallo Heiko,

    schöne Werkbank 😉 hast du die Seekieferplatten abschleifen müssen?
    Die Oberfläschenqualität der bei uns erhältlichen Platten lässt sehr zu wünschen üprig und von welchem Hersteller ist der Kombinationswinkel bzw. kannst du ne Bezugsquelle nennen?

    Vielen Dank und immer weiter so!

    Gruß René

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die Platten waren vorgeschliffen, es gibt aber auch ungeschliffene Platten. Ich habe lediglich nachdem die Bank fertig war noch einmal alles nachgeschliffen.

      Den Kombinationswinkel habe ich von Axminster in Englang. es handelt sich um ein ganz einfaches Modell aus Aluminium.

      Gruß

      Heiko

      • René sagt:

        Hallo Heiko,

        grade wieder das Video gekuckt mittlerweile hab ich auch mitbekommen das du keine 15 km von mir weg wohnst 🙂 kaafschd du alles beim Alsfasser wär jo am näkschd ? 😀

        Gruß René

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Rene,

          da kaufe ich nur sehr selten. Ich kaufe mein Holz lieber bei Leyendecker in Trier.

          Gruß

          Heik

  57. schnurie sagt:

    Hallo Heiko
    Da ich auch vor habe mir eine möglichst preiswerte bzw. stabile Werkbank zu bauen wäre mir viel geholfen, wenn du vielleicht eine liste mit den maßen der platten bzw. Einzelteilen erstellen könntest.

    Gruß Schnurie

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo

      das ist kein Problem. Ich habe das als PDF hochgeladen:
      Zuschnittplan

      Die Datei kann auch über einen Link am Ende des Artikels herunter geladen werden.

      Gruß

      Heiko

  58. Leon E. sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für das tolle Video echt coole Werkbank. Die Idee mit dem Kominationswinkel und der Oberfräse sind echt Klasse. Das mit dem gemütlich warm finde ich auch sehr sehr gut weil mich nervt es einfach wenn man beim sägen, fräsen, stemmen usw. kalte Finger bekommt. Sehr sehr schöne Werkbank mich würde es auch nicht stören wenn die Werkbank geschraubt ist und nicht geleimt. Die Antirutschmatten scheinen echt klasse zu sein weil beim hobeln bewegt sich nichts.

    Gruß

    Leon

  59. Siggi sagt:

    Moin Heiko,

    habe am Anfang des Videos gedacht, Du hast keine Heizung in der neuen Werkstatt !! Du im Langarm-Pulli – das habe ich ja noch nie gesehen!!! 🙂
    Aber nachdem dann das T-Shirt wieder sichtbar wurde, war ich doch beruhigt! (Und habe auch die Heizkörper im Hintergrund entdeckt).

    Mit dem Video wird zum ersten Mal deutlich, wie viel mehr Platz Du um Dich herum beim Arbeiten hast ………macht sicher echt Spaß (wobei Du den wohl auch in der alten Werkstatt gehabt hast).

    Mit der Werkbank sieht man wieder einmal, wie schnell und relativ einfach man was wirklich Brauchbares herstellen kann – vorausgesetzt, es ist gut geplant und von Anfang an gut durchdacht.
    Zum Schluss noch eine Frage: ist das Ölen der Platte mit den Löchern nicht relativ schwierig? Aber es ist ja wohl nicht so tragisch, wenn etwas Öl in die Löcher läuft …….

    Liebe Grüße ins Saarland – und der Frühling kommt ……
    Siggi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Siggi,

      das Ölen der Platte stellt kein Probelm dar. wenn ein wenig Öl in die Bohrungen läuft macht das nichts. Auch das Ölen der MFT-Platte mit wesentlich mehr Bohrungen hat gut funktioniert.

      Gruß

      Heiko

  60. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank das Du die Banklöcher so einfach und praxistauglich realisiert hast. Das rückt das Stigma, das Banklöcher am besten auf ein 10000 stlel genau, am besten mit einer CNC Fräse, gebohrt werden müssen, in ein anderes Licht.

    Einige Holzwerker beschäftigen und zeruhnen sich das Hirn ja Monatelang mit der Frage, wie sie die Löcher möglichst genau bohren können. Du hast es ihnen gezeigt. 🙂

    Vielen Dank,

    Gruß Andi

    P.S. Das vereinfacht mein Problem, die Löcher zu bohren, ungemein. 🙂

    • Michael Hild sagt:

      Hallo Andi,

      najaaaaaaaaaa wie Heiko schon sagte, es kommt darauf an, was man mit der Werkbank/der Lochplatte machen möchte.
      Dient sie nur zum Spannen, kommt es auf den Millimeter nicht drauf an, will man auch mit Maschinen und Führungsschiene darauf arbeiten, ähnlich dem MFT, erleichtern genau gesetzte Löcher die Arbeit schon ungemein.

      Grüße

      Michael

  61. Richard Kopp sagt:

    Auch meine Werkstatt zieht in kürze um und da kam mir dieses Video sehr gelegent zumal ich hier ein paar Ideen abgreifen konnte. Ich würde mich freuen mehr von Deinem Umbau zu sehen.

  62. Gordon sagt:

    Hallo Heiko,

    Du hast jetzt einen Materialmix aus MDF und Sperrholz. Hältst Du diese Kombination aus konstruktiven Gründen oder wegen der passenderen Plattengrößen vorteilhaft oder könnte man auch die ganze Werkbank ohne Einschränkungen in der Haltbarkeit o.ä. aus MDF bauen?

    Herzliche Grüße und viel Erfolg in Deiner neuen Werkstatt!
    Gordon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      eine reine MDF Konstruktion hätte sich nicht gut verschrauben lassen. Dieser Mix erlaubt es, die Werkbank gut zu verschrauben, das war der Hauptgrund für diesen Materialmix. Ich nutze die Vorteile des jeweiligen Materiales, je nach Bauteil der Werkbank.

      Gruß

      Heiko

      • Anonymous sagt:

        Hallo Heiko,
        warum hast Du die Werkbank nicht komplett aus Birke Multiplex gebaut? (Außer die Platte, da halte ich MDF auch als besser) Ist es um die Kosten geringer zu halten?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          der Materialmix verringert die Kosten und erhöht das Gewicht, was auch ein wichtiger Punkt ist.

          Gruß

          Heiko

  63. Christoph sagt:

    Hallo Heiko,
    die neue Werkbank sieht richtig praktisch aus, aber hast du nicht Angst, zufaellig in die Schrauben, die die MDF Platte halten, zu saegen?
    Chri

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christoph,

      ich habe nicht vor auf der Werkbank zu sägen. Natürlich könnte es mal passieren, dass ich mit einem Hobel oder Stemmeisen abrutsche und dann auch noch eine Schraube treffe. Das Risiko gehe ich aber ein, damit ich die Vorteile der Verschraubung von oben nutzen kann.

      Gruß

      Heiko

  64. Heisse Werkstatt wenn der Meister bei Schnee ein Kurzarm Shirt tragen muss 😀

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Wolfram,

      ich habs halt gerne gemütlich warm. Das macht den Schnee und das Mistwetter vor der Tür erträglicher 🙂

      Gruß

      Heiko

  65. George sagt:

    Gute Idee einfach realisiert -Danke-

  66. Hallo Heiko,
    Wieder mal ein schönes Video.
    Leider ist die Tonqualität sehr unterschiedlich. Evtl. solltest du mal überlegen, in ein Ansteckmikrofon zu investieren.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hans-Friedrich,

      das ist das erste Video in der neuen Werkstatt und da muss ich ich einfach noch an die richtigen Einstellungen herantasten.

      Gruß

      Heiko

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