Flachdübelfräse Makita PJ7000

Makita PJ7000 - Maschine komplett

Makita PJ7000

Flachdübelfräsen gibt es von vielen Herstellern in unterschiedlichen Preislagen. Angefangen von günstigen Modellen für unter 50 Euro, bis hin zu sehr professionellen Geräten die schnell mal weit über 500 Euro kosten können. Die Makita PJ7000 ist für den professionellen Einsatz konzipiert liegt aber preislich im Mittelfeld. Somit dürfte diese Flachdübelfräse auch für viele Hobbyanwender mit höheren Ansprüchen interessant sein. Das augenscheinlich gute Preis-Leistungsverhältnis war auch für mich ein Argument mir die Makita PJ7000 näher anzusehen und mich letzten Endes auch für diese Maschine zu entscheiden.

Lieferumfang

Makita PJ7000 - Lieferumfang

Lieferumfang

Im Lieferumfang ist die Maschine selbst, ein Schlüssel zum Lösen und Anziehen des Fräsers, der Staubsack, der Zusatzanschlag und die Distanzplatte für dünne Werkstoffe enthalten. Und natürlich eine Bedienungsanleitung. Das alles findet im ausreichend großen Koffer seinen Platz. Im Koffer gibt es auch noch ein Fach für Kleinteile. Der Koffer selbst ist kein Systemkoffer. Er ist zu keinem anderen Koffer kompatibel.  Vielleicht bietet aber Makita die Maschine später einmal im neuen Makpack an. Der Koffer und die Verschlüsse wirken robust und die Maschine ist darin gut untergebracht.

Der Anschlag

Makita PJ7000 - Anschlag mit Säulenführung

Anschlag mit Säulenführung

Der Anschlag ist das eigentliche Kernstück einer Flachdübelfräse. Die Qualität dieser Baugruppe entscheidet sehr stark darüber, ob die Fräsungen für die Flachdübel passen, oder eben nicht. Bei der PJ7000 ist diese Baugruppe sehr gut gefertigt. Die Führung des Motors auf dem Anschlag ist mit einer sehr präzisen Säulenführung gelöst. Nichts wackelt und das Eintauchen geschieht leichtgängig. Zwei gut dimensionierte Federn helfen beim Austauchen, erschweren das Eintauchen aber  nicht unnötig. Der Klappanschlag rastet sauber bei 0°, 45° und 90° ein und wird zuverlässig geklemmt. Der Fräser steht genau parallel zum Klappanschlag und zur Bodenplatte. Die Markierungen zum Ansetzen der Fräse am Anriss sind gut zu sehen und geben keine Rätsel auf.

Der Zusatzanschlag ist sehr leicht zu montieren. Er wird auf den Klappanschlag aufgeschoben und mittels einer Rändelschraube,  in der Höhe verstellt. Am Ende der Rändelschraube ist ein Zahnrad angebracht, das in einer Zahnstange läuft. So kann der Zusatzanschlag feinfühlig und mit sehr wenig Spiel eingestellt werden. Mit Hilfe dieses Anschlages können Flachdübel in beliebig dicke Materialien eingefräst werden. Dies allerdings nicht in Gehrungen. Diese Funktionalität bieten nur wenige Maschinen auf dem Markt. Bisher habe ich eine solche Funktion jedoch noch nicht vermisst.

Makita PJ7000 - Zusatzanschlag fixieren

Zusatzanschlag fixieren

Zwei Dinge gilt es bei der Benutzung diese Zusatzanschlages jedoch zu beachten: Zum einen betrifft dies die aufgedruckte Skala. Bei meiner Maschine ist diese in Zoll, nicht in Millimeter. Ich weiß jedoch nicht, ob dies generell bei allen Maschinen der Fall ist.  Der zweite wichtige Punkt ist der, dass man beim Anziehen der Klemmung dieses Anschlages ganz gezielt Druck auf die linke Seite des Anschlages, gegen den Klappanschlag ausüben muss. Tut man dies nicht, besteht die Gefahr, dass der Zusatzanschlag verkantet und schräg auf dem Klappanschlag sitzt. Ein schräg eingefräster Schlitz wäre die Folge.

Fräser, Staubbeutel und kleine Details

Erst beim genauen Hinsehen fallen einige Details auf, die das Arbeiten mit der Maktia PJ7000 einfacher und sicherer machen. So zum Beispiel ein Kunststoffteil, welches verhindert, dass man sich die Finger zwischen Motor und Anschlag klemmen kann. Dieses Kunststoffteil deckt einfach den dort befindlichen Spalt ab.

Makita PJ7000 - Nützliche Kleinigkeiten

Nützliche Kleinigkeiten

Wenn die Werkstücke dünner als 16mm werden kann man die mitgelieferte Distanzplatte auf den Klappanschlag aufstechen und so Werkstücke bis max. 12mm Bearbeiten.  Der montierte Fräser hat eine gute Qualität, ist Maßhaltig und kann mehrmals nachgeschärft werden. Bei der einfachen Demontage des Fräsers sind die Spindelarrettierung und das werkzeuglos zu öffnende Gehäuse sehr praktisch. Der Gehäusedeckel hält auch den Absauganschluss fest, so dass dieser sich nicht unbeabsichtigt lösen kann. Staubfreies Arbeiten ist auch ohne externe Absaugung möglich. Der aufsteckbare Staubsack fängt die entstehenden Späne nahezu vollständig auf.

Warum eine Flachdübelfräse neben der Dominofräse

Makita PJ7000 - Anwendung

Flächenverbindung

Wie man auf meinem Blog sieht, habe ich eine Festool Dominosfräse. Nun kann man sich natürlich fragen, welchen Sinn eine zusätzliche Flachdübelfräse hat. Der Grund liegt einfach darin, dass beide Systeme Ihre Vor- und Nachteile haben, sich aber sehr gut ergänzen können. Während ich die Dominos sehr gerne bei Rahmen und anderen schmalen Teilen einsetze, finde ich, dass Flachdübel bei Flächenverbindungen die bessere Wahl darstellen.  Während man bei den Dominos entscheiden muss, ob man die Verbinder mit oder ohne seitliches Spiel setzt, gibt es bei den Flachdübeln diese Möglichkeit nicht. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn oft benötigt man ja gerade dieses seitliche Spiel. Bei der Festool Domino gibt es mehr Einstellmöglichkeiten und somit mehr Fehlerquellen. Wenn man damit z.B. eine Korpusecke verbindet, muss man mit zwei verschiedenen Tiefeneinstellungen hantieren. Schnell hat man sich dabei vertan und fräst zu tief. Das passiert bei der Flachdübelfräse nicht. Wenn ich also die speziellen Möglichkeiten der Dominofräse nicht benötige, nehme ich die Flachdübelfräse und bin damit oft schneller und habe weniger Fehlerpotential. Stößt die Flachdübelfräse an ihre Grenzen, nutze ich die Dominofräse. Beispielsweise bei schmalen Werkstücken, oder wenn ich eben kein seitliches Spiel gebrauchen kann.

Fazit

Die in den USA gefertigte Makita PJ7000 ist eine sehr präzise und handliche Flachdübelfräse, die sehr gut verarbeitet ist.  Die Handlichkeit der Maschine resultiert nicht zuletzt auf dem sehr schlank gebauten Antriebsmotor (mit 710Watt Leistung),  den man bei einer Flachdübelfräse meist als Griff benutzt. Die PJ7000 ist eine ideale Ergänzung zu meiner Festool Dominofräse. Sie wird mit Sicherheit sehr oft im Einsatz sein.

Wer auf der Suche nach einer Flachdübelfräse im mittleren Preissegment ist, sollte sich die Maschine von Makita unbedingt näher ansehen. Denn Sie bietet eine ehr gute Qualität und ordentliche Ausstattung zu einem sehr guten Preis.

Noch mehr Details zur Makita PJ7000 zeige ich im Video zu diesem Artikel

Video:

Probleme mit der Anzeige des Videos? Dann schauen Sie sich das Video direkt bei Youtube an: http://www.youtube.com/watch?v=zdmKj8YaNlE

Update vom 01.12.2013

In den letzten Wochen erreichten mich einige Fragen zur Flachdübelfräse PJ7000. Nach Rücksprache mit Makita kann ich nun diese Fragen auch ganz offiziell beantworten:

Zum Einen wurde gefragt, ob die erwähnte 4mm Distanzplatte mit im Lieferumfang ist, da sie weder auf der Makita Produktseite, noch bei den meisten Beschreibungen in Onlineshops erwähnt wird. Die Platte ist im Lieferumfang enthalten, auch wenn Sie nicht gesondert aufgeführt ist. Bei Makita nennt sich diese Platte allerdigs „Vorsteckklammer“

Eine weitere Frage betrifft die Änderung der Bezeichung von „PJ7000“ zu „PJ7000J“ . Mit dem angehängten Buschstaben „J“ werden Geräte gekennzeichnet, die im Makpac, also einem Systemkoffer geliefert werden. Bei der Fachdübelfräse PJ7000 wird es nur noch diese Variante geben. Die Version ohne „J“ bedeutet, dass die Maschine im alten Koffer geliefert wird.  Dabei sollte es sich aber um noch vorhandene Lagerbestände handeln, die natürlich noch verkauft werden. Die Variante im Makpac ist durch die viel höherwertige Verpackung etwas teurer, als die alte Version.

Sie können diese Flachdübelfräse über meinen aStore (Shop bei Amazon) beziehen und damit diesen Blog unterstützen. Weitere Infos zum Shop finden Sie hier: Wissenswertes zum Holzwerkershop von Heiko Rech. Klicken Sie einfach auf das Banner und Sie gelangen direkt zum Produkt im Shop.

Update vom 07.01.2016
Dicke Fräser in der Makita PJ7000?

Ich wurde schon mehrmals gefragt, ob man in der Makita PJ7000 auch dickere Fräser benutzen kann. Dabei handelt es sich in der Regel um Harzgallenfräser oder einen Fräser mit acht Millimeter Stärke zum Einfräsen der beliebten Clamex-Verbinder von Lamello. Einen Harzgallenfräser habe ich nicht, wohl aber den Clamex-Fräser. Und der passt ohne Veränderungen an der Maschine nicht.

Der acht Millimeter Lamello Fräser in der Makita PJ7000

Der acht Millimeter Lamello Fräser in der Makita PJ7000

Er kann problemlos montiert werden, stößt dann aber mit den Vorschniedern an die Stege im Inneren des Machinengehäuses.  Das Gehäiuse kann nicht ohne Druck geschlossen werden. Würde man die Maschine nun einschalten, würde es sicherlich ganz böse rumpeln und scheppern. Der Fräser könnte das Aluminium mit Sicherheit wegfräsen, aber beim Anlaufen erst einmal kräftig anecken.

Der laufende Fräser müsste dann auch noch durch das Vorderteil des Anschlages geschoben werden und sich dort den benötigten Platz frei fräsen. Das würde dem Fräser nicht schaden. Inwiefern diese Prozedur das Maschinengehäuse schwächen würde kann ich jedoch nicht abschätzen. Klar ist aber, dass die Herstellergarantie mit den ersten entstandenen Alu-Spänen sicherlich auch erloschen ist.

Der Vorschneider des Fräsers stößt an eine Alu-Rippe

Der Vorschneider des Fräsers stößt an eine Alu-Rippe

Ich habe diese Veränderungen an meiner Makita Flachdübelfräse nicht vorgenommen. Ich habe noch eine Lamello Classic X, da passt der acht Millimeter Fräser ohne Veränderungen an der Maschine perfekt. Ich hoffe die Bilder und die Erklärung verdeutlichen die Problematik. Ob Sie diese Anpassungen an Ihrer Maschine machen, bleibt Ihnen überlassen.

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140 Kommentare zu Flachdübelfräse Makita PJ7000

  1. Timo sagt:

    Hallo Heiko,

    ich würde gerne mit dieser Fräse auch die kleinen H9 Dübel
    einsetzen, Makita sagt, es gäbe für diese Maschine keinen 78 mm
    Fräser. Hast du hier Erfahrungen?

    Gruß
    Timo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Timo,

      Erfahrungen habe ich damit keine. Ich gehe aber stark davon aus, dass ein original-Lamello Fräser in die Maktita passt.

      Gruß

      Heiko

      • Timo sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Der Original-Lamellofräser scheint zu passen, kostet aber bald die
        Hälfte der Maschine. Andere Anbieter habe ich nicht
        finden können. So ist dann wohl bei gut 5 cm Leisten Schluss
        mit Flachdübeln.

        Frohe Festttage
        Timo

  2. Daniel sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe mir diese Woche die Flachdübelfräse PJ7000J gekauft und sie macht wirklich einen sehr guten Eindruck auf mich. Zuvor habe ich versucht mit einer Flachdübelfräse von Einhell zu arbeiten. Die Maschine von Einhell ist eine wahre Zumutung für jeden Hand- und auch Heimwerker. Wer einigermaßen vernünftige Ergebnisse erzielen möchte, sollte unbedingt von dieser Maschine Abstand halten. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Ist es möglich in die Makita einen Harzgallenfräser einzubauen, da diese Fräser in der Regel eine Dicke von 8 mm aufweisen? Der Öffnungschlitz der Makita scheint dafür aber zu klein zu sein.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      einen Harzgallenfräser habe ich nicht, nur einen acht Millimeter Fräser von Lamello für die Clamex-Verbinder. Der passt nicht ohne Veränderungen am Maschinengehäuse in die PJ7000. Ich werde für meinen Wochenrückblick (KW51-20^5) am Freitag mal ein paar Bilder machen und zeigen wo es klemmt und wo etwas geändert werden müsste.

      Gruß

      Heiko

  3. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir vor ca. 3 Monaten, auf Grund deiner Vorstellung der Lamello Fräse von makita, auch dazu durchgerungen mir diese anzuschaffen. Ich hatte bis dato
    ein no name Produkt welches man, wenn man auch nur annährend präziese arbeiten will, nicht gebrauchen kann.
    Mit der Makita bin ich bis jetzt zufrieden. Sie ist sehr leichtgängig und vielseitig einstellbar. Was mich ein wenig stört ist die enorme Schallentwicklung. Ohne Ohrschützer ist da nichts zu machen.
    Eine Sache habe ich aber dennoch zu beanstanden, aber vielleicht liegt es auch an meiner Art die Fräse zu verwenden. Wenn ich Eckverbindungen mit der Fräse vorbereitet habe und diese dann zusammensetze habe ich immer einen leichten Versatz über die Ecke. Es handelt sich hier um ca. 4/10 mm. Dabei steht die lange Seite über der kurzen. Gibt es da vielleicht einen Trick wie man so etwas verhindern kann?

    Und danke noch mal für das ausführliche Video;-)

    VG, Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      ich tippe da einfach auf einen Anwenderfehler, oder einfach noch mangelnde Übung. Ich setze die Maschine ja auch in Kursen ein und auch da kommt es schon mal zu kleinen Ungenauigkeiten. Die meisten Verbindungen sind aber sehr gut. Vielleicht solltest du dir einfach ein kleines Hilfsmittel bauen, wie dieses hier:
      http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Einfach-nuetzlich-Ein-Werkbankwinkel

      Gruß

      Heiko

      • Thomas sagt:

        Hallo Heiko,

        das mit dem Winkel ist eine sehr gute Idee von dir.
        ich habe mir die von dir empfohlene Seite mal angeschaut
        und werde das Teil demnächst mal nachbauen.

        Manchmal ist die Lösung von Problemen wirklich einfach. Man muss eben nur drauf kommen.

  4. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe die Möglichkeit eine Original Lamello C3 zu erwerben, was sagst Du zu der Maschiene ? oder gibt es alternativen, hat man mit einer Original Lamello bessere Qualität ? ein 8 mm Fräser sowie die Bohrlehre für Clamex wären auch dabei ?!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      ich kann hier nur einen Vergleich zu meiner Classic X ziehen. Die ist schon besser verarbeitet als die Makita. Leider hat Lamello bei der neuen Maschine ein viel zu kurzes Kabel verbaut. Das sollte aber bei der C3 nicht der Fall sein. Der 8mm Fräser inkl. Bohrlehre kostet neu ca. 200 Euro. Da der Fräser WEndeplatten hat, ist es auch kein Problem, wenn er nicht mehr ganz scharf sein sollte. Wenn die Maschine in einem guten Zustand ist und der Preis stimmt, ist das mit Sicherheit eine gute Alternative zu Maschinen aus dem mittleren Preissgement. Da ich den Gebrauchtmarkt nich so gut kenne, weiß ich allerdings nicht, was ein guter Preis ist. Da solltest du dich vorher mal auf den gängigen Plattformen etwas umsehen um eine Gefühl dafür zu bekommen.

      Gruß

      Heiko

      • Ralf sagt:

        Hallo Heiko,
        vielen dank für die schnelle Antwort ! wo bekomme ich eigentlich solche Wendeplatten her ? kann ich Dich auch irgendwie per Mail erreichen?

        gruß Ralf

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Ralf,

          die Wendeplatten sind standardisiert und online oder im gut sortierten Fachhandel zu bekommen.

          Meine Zeit ist leider beschränkt, daher antworte ich schon seit langem nur mit einem Standard-Text auf Anfragen per E-Mail. Es wurden einfach zu viele. Die Kommentarfunktion hier (und bei Youtube) ist viel besser zur Kontaktaufnahme geeignet. Von den Fragen und Antworten profitieren dann auch alle Leser.

          Gruß

          Heiko

  5. özi sagt:

    Hallo Heiko,
    Bei meiner Makita ist am Getriebekopf eine Schraube nicht reingedreht und zusätzlich ist auf dem Kopf der Schraube eine Farbe sodass man diese nicht selber festdrehen kann. Ist das bei deiner Makita auch so ?
    Außerdem macht meine Makita so ein Kratzendes Geräusch beim Abschalten kurz befor der Fräser zum stehen kommt.
    Gruß özi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Özi,

      das sollte so nicht sein und ich würde mit der Maschine auch nicht weiter arbeiten, bevor die Schraube nicht angezogen ist. Beim Ausaufen eines Winkelschleifers (und nichts anderes ist ja der Anrieb der Fräse) entsteht ein leicht knarziges Geräusch, das halte ich für normal. Macht meine Lamello Classic X auch. Es kann aber sein, dass durch die lockere Schraube das Geräusch lauter ist. Also auf jeden Fall die Schraube anziehen oder anziehen lassen.

      Gruß

      Heiko

      • özi sagt:

        Anziehen hat leider nicht geklappt die Schraube ist komplett vollgeschmiert mit einer schwarzen farbe / flüssigkeit werde die Maschine dann zurückschicken . Danke für die Hilfe

  6. Andreas sagt:

    Hallo,

    dank deines Berichtes habe ich mir die Maschine gekauft und bin auch sehr zufrieden damit.
    Leider habe ich ein nerviges Problem, die Anschlagschraube für die Frästiefeneinstellung lockert sich ständig, so das ich jedesmal vor Fräsungen die Tiefe neu einstellen muss. Ein Gegenkontern mit Muttern hat leider auch nicht geholfen. Vielleicht hattest Du ja das gleiche Problem und eine gute Lösung dafür.

    Gruß

    Andreas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      das Problem hatte ich bisher noch nicht. BEi meiner Maschine ist an dieser Schraube aber auch etwas Schraubensicherung (blau). Vielleicht wurde diese bei dir vergessen. Die Schraubensicherung kannst du aber selbst ganz einfach auftragen. Es gibt sie in kleinen Mengen im Baumarkt oder Autoteilehandel. Einfach Schraube raus, reinigen, etws Sicherung auftragen und Schraube wieder eindrehen. So eine Tube Schraubensicherung kann man immer mal gebrauchen.

      Gruß

      Heiko

  7. Jürgen sagt:

    Hallo Andreas,
    ich möchte Dich keineswegs verunsichern und jeder muss für sich entscheiden. Dennoch stehen wirklich die Überlegungen an, was ich mit der Maschine machen möchte, was muss sie können und liegt mir sie mir. Gerade mit dem Kauf einer Flachdübelfräse habe ich mir sehr schwer getan. Die Preisspannen waren enorm. Mir hat Heikos Video zu der Makita Flachdübelfräse übrigens sehr geholfen. Da ich zu diesem Zeitpunkt nur die original Lamellofräse aus der Praxis kannte, hatte ich keine großen Vergleichsmöglichkeiten. Jetzt kann ich sagen, dass die Makita nicht nur eine Alternative ist, sondern der richtige Kauf warf. Sie arbeitet präzise und macht richtig Spaß! Ich kann mit der Makita professionelle Arbeit leisten und das zu einem guten Preis. Schau Dir doch einfach noch mal Heikos Video an. Ich bin mir sicher, es lohnt sich.
    Deine Entscheidung würde mich interessieren.
    Gruß Jürgen

    • Andreas Wagner sagt:

      Hallo Jürgen.
      Dank eines bißchen Glücks hat mein derzeitiges Budget für mein Projekt Holzwerken gerade etwas Aufwind bekommen.
      Ich konnte gerade einen Dickenhobel von Dewalt zu einem wirklich guten Preis in gutem Zustand schießen, wodurch für den Posten Flachdübelfräse gerade etwas mehr Geld zu Verfügung steht. Hatte in meiner Planung mit einer höheren Ausgabe gerechnet.
      Augenmerk liegt hierbei auf dem Herstellen von Jigs für Fräsarbeiten mit der Oberfräse (Instrumentenbau). Ich werde dem Konzept von Heiko folgen : mit dem Dickenhobel und Absauganlage auf einem Rollwagen. Ein kombinierter Abricht- und Dickenhobel ist einfach zu viel, auch wenn an meinem 2. Arbeitsplatz genügend Raum vorhanden wäre. Dort werden zukünftig nur Zuschnitte, Hobel- und Fräsarbeiten durchgeführt.
      Derzeit sieht meine Entscheidung wie folgt aus:
      Ich werde die Guf kaufen (weil mich gedanklich einige Möglichkeiten dieser Maschine reizen) und zusätzlich noch eine klassische Flachdübelfräse dazu.
      Hier schwanke ich noch zwischen der Makita und der DeWalt 682k.
      Derzeit gibt es eine Tendenz in Richtung DeWalt.
      Gruß
      Andreas

      • Jürgen sagt:

        Guten Abend Andreas.
        Instrumentenbau – wow – mal was ganz anderes! Finde ich spannend.
        Die DeWalt kenne ich leider nur aus den Präsentationen aus dem Internet. Die Maschine machte aber trotzdem auch immer einen guten Eindruck auf mich. Falsch machen wirst Du da sicher nichts. Mit der Hobelmaschine und der Absaugung folge ich ebenfalls. Ich werde das in den kommenden 4 Wochen sowieso endlich mal zum Abschluss bringen müssen. Der Platz für größere Maschinen wäre bei mir auch vorhanden, aber warum, wenn mir eine gute Dickenhobelmaschine (in dem Fall auch Makita) für meinen Möbelbau vollkommen ausreicht. Ich habe 3 Monate für die Entscheidungsfindung benötigt. Aber nun brauche ich sie…und vor allem ein gutes Hobelergebnis auf der Oberfläche.
        Schönen Abend
        Gruß Jürgen

  8. Andreas Wagner sagt:

    Hallo Heiko,

    ich schreibe heute erstmalig, lese aber schon lange mit und muss vorab ein großes Lob für deinen Blog aussprechen. Die Entscheidung für die Anschaffung eines Werkzeuges geht oft über die Leistungsparameter hinaus und hängt von vielen individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten des Nutzers ab.
    Ich hätte folgende Frage an dich:
    Ich interessiere mich für eine Flachdübelfräse. Das Netz ist voll von Informationen und mein praktisches Wissen zu dieser Maschine eher oberflächlich. Wie der Zufall so spielt hat mir ein befreundeter Händler eine Maschine angeboten, bei der ich noch nicht einschätzen kann ob es ein verkannter Geniestreich oder Flop war. Bosch GUF 4 22 A.
    Das Gerät ist ein Ladenhüter in Lager dieses Händlers, welchen ich für 200 Euro mitnehmen könnte (eben aus dem Laden mit Garantie ). Mir gefällt die Möglichkeit Schattenfugen zu fräsen und der Parallelanschlag. Fühlt sich gedanklich an wie ein „Schweizer Taschenmesser“.
    Mich würde insbesondere deine Meinung zum Konzept dieses Gerätes interessieren, da ich denke, dass Du dir aufgrund deiner Erfahrungen mit vielen anderen Geräten eine deutlich objektivere Meinung bilden kannst.
    Mich verunsichert dass diese Maschine eben sehr stark von einer PJ7000 oder DW682K abweicht und Unwissenheit führt meist zu Fehlinvestitionen.
    Für deine Orientierungshilfe vielen Dank vorab.
    Gruss
    Andreas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      ich kenne eine nahezu identische Maschine von ELU aus der Praxis. Mir hat das Bedienkonzept nie so richtig zugesagt. Zum Sägen von Schattenfugen ist die Maschine in Ordnung, für das Setzen von Flachdübeln eher eine Notlösung. Liegt dein Fokus auf den Flachdübeln, würde ich dir zu einer anderen Maschine der üblichen Bauart raten.

      Gruß

      HEiko

      • Dieter sagt:

        Hallo Heiko,
        hallo Andreas,

        die Bosch ist ähnlich der Elu Doublo DS 140.

        Die Elu wurde über Jahrzehnte gebaut und in vielen Schreinereien zum Lamello fräsen eingesetzt. Bis vor kurzen war sie noch als DW 685K bei Dewalt im Programm. Sie kostete das doppelte der DW 682K.

        Welches Bauart einem mehr liegt muß jeder selbst entscheiden. Funktionieren tun beide.

        Gruß
        Dieter, Möbelschreiner

        • Andreas Wagner sagt:

          Hallo Heiko, Hallo Dieter,

          vielen Dank für die Info´s .
          Hab die GUF eben in der Mittagspause mal befingert. Im Gegensatz zu den China-Klonen macht der Anschlag einen wirklich wertigen Eindruck & man kann bereits ohne Hilfsmittel ab 12mm Plattenstärke arbeiten.
          Ungewöhnlich ist auch für mich das Einschwenken des Messers. Geht aber ganz sanft, ohne ruckeln und spürbares Verkanten.
          Man kann die GUF auch auf einer Schiene führen.
          Tiefeneinstellung so wie ich es bisher auch kenne, Höheneinstellung entsprechend Materialstärke gibt es keine Skalierung, könnte man ggf. falls nötig ausmessen. Werde eine Nacht drüber schlafen und da ich unvoreingenommen an die Sache heran gehe, werde ich mir überlegen ob ich mit dieser Arbeitsweise klar komme.
          Gruss
          Andreas.

  9. Martin sagt:

    Danke an Heiko und Dieter,
    die stärke der Zähne bestimmt die Nut, das war mir klar. In meinem Beispiellink sieht man aber das es verschiedene Blattstärken gibt 2,8 3,0 oder 3,45mm „Durchmesser=102mm Schnittbreite=3,85mm BLATTSTÄRKE=3,0mm Bohrung=22mm Zähne=12 WZ“
    Ich habe nicht die Nutbreite gemeint. Dient das eventuell einem bessern Spanabtrag?

    Sind 6 oder 12 Zähne besser ?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      ich glaube nicht, dass es mit dem besseren, oder schlechteren Abtransport der Späne zu tun hat. Ich könnte mir vorstellen, dass es etwas mit der Blattaufnahme unterschiedlicher Maschinen der einzelnen Hersteller zu tun haben könnte. Das ist aber nur eine Vermutung. Vielleicht kann dir da jemand bei der Firma Stehle weiter helfen.

      Gruß

      Heiko

  10. Dieter sagt:

    Hallo Heiko,

    Hallo Martin,
    der von dir verlinkte Stehle fräst eine Nut von 3,97mm Breite. Das hat den Vorteil, daß die Lamellos,mit einer Breite von 4mm,stramm sitzen und beim Zusammen-bau des Werkstückes nicht so leicht herausfallen,wie bei einer Nutbreite von 4mm.
    Die orginal Lamello Maschinen haben diese
    3,97mm Fräser ab Werk, sie können aber auch bei Maschinen anderer Hersteller eingebaut werden.
    Ich verwende nur diese.

    Gruß
    Dieter, Möbelschreiner

  11. Martin sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe eine „alte“ Makita 3901 bekommen aber ohne Fräser.
    Auf der suche nach ersatz habe ich nun verschieden Anzahl von Zähnen und Blattstärken bei den Fräsern gefunden.

    Zum Beispiel: http://www.amazon.de/Stehle-1103L-Lamello-Nutfräser-8x22mm-Lamello-Maschinen/dp/B00VJ0RXYG/ref=sr_1_3?&s=diy&ie=UTF8&qid=1439155497&sr=8-3&keywords=100+22

    Auch nach langer suche im Internet sind mir die unterschiede nicht klar.
    Wofür sind die unterschiedlichen Zähne und Blattstärken?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      für die meisten verbinder benötigt man eine Nutbreite von 4mm und einen Nutfräser mit wenigen Zähnen. Für das Schneiden von schattenfugen verwendet man gerne dünnere Fräser oder gar Sägeblätter. Die haben dann mehr Zähne.

      Gruß

      Heiko

  12. Timo sagt:

    Hallo,

    hat eigentlich einmal jemand die Makita BPJ180ZJ mit der PI7000 verglichen? Ist der Fräskopf, also alles vor dem Motor bei beiden Maschinen identisch? Was haltet Ihr von der BPJ180?

    Vielen Dank,
    Timo

    • Christoph sagt:

      Hallo.

      Ich habe mir die BPJ18 zugelegt, da ich schon entsprechende Akkus habe und dann den deutlichen Preisvorteil genutzt. Bin top zufrieden. Der Winkelanschlag sieht auf den Fotos absolut identisch aus. Ein bekannter, der eine PJ7000 hat, sagte ebenfalls das mein Anschlag zu seinem identisch sei. Auch leistungstechnisch sehe ich keine Probleme. Habe gerade ein kleines Tischchen für draußen aus alten Bongossi-Bohlen hergestellt. Mir sind selbst beim sehr vorsichtigen Vorbohren ein Bohrer und mehrere Schrauben abgebrochen. Ein Teufelsholz. Nie wieder. Aber die Fräsungen, hat die BPJ18 super hinbekommen!

      Gruß,
      Christoph

  13. Wolfram sagt:

    Bei Bestellung in USA bitte auch die fällige Umsatzeinfuhrsteuer nicht vergessen – da kommen also nochmal 19% dazu…

    • Dirk Federlein sagt:

      Danke für alle Kommentare bzgl. Import aus USA.
      Ich hatte ja den einen oder anderen „Haken“ vermutet, bin aber gerade deshalb froh, dass ich mit meinen Vorbehalten bestätigt wurde.

      Nachdem ich bisher nur „Kleinigkeiten“ im Haushalt gebaut habe und dabei meist fertig zugeschnittenes Holz verwendet habe (habe keine Kapp-, keine- TKS etc.), habe ich vor, im Haus, das gerade entsteht (Rohbau ist fertig!), Einiges selbst zu machen…

      …notgedrungen muss (hehe) daher der „Maschinenpark“ von den bisherigen Akkugeräten (Bosch blau, 10,8V) „erweitert“ werden.
      Hierbei werde ich mich zunächst auf Fräser konzentrieren… Wobei mich der „neue“ BOSCH GOF 1250 LCE stark interessiert und eben der oben erwähnte Flachdübelfräser.

      Mein „erstes“ Projekt in dieser Richtung soll eine mehrteilige Wäsche-Sammel-Sortier-Schränkenchen-Geschichte (Wunsch meiner Frau) werden… wir werden sehen 🙂

  14. Dirk Federlein sagt:

    Hallo,

    ich interessiere mich – als reiner Hobby-Holzwerker – für die Makita Flachdübelfräse. Nun bin ich zufällig (!) bei amazon.COM darauf aufmerksam geworden, dass dort Makita Geräte weit unter dem „üblichen“ Preis verkauft werden, z.B.

    Makita PJ7000 Plate Joiner
    http://www.amazon.com/gp/product/B00608ZTD4/ref=ox_sc_act_title_1?ie=UTF8&psc=1&smid=ATVPDKIKX0DER

    Für ca. 178 Doller, d.h. 150 Euro.

    Im günstigsten Fall bekomme ich das Gerät in Deutschland für ca. 250 Euro.
    Bei so einem Unterschied werde ich erstmal skeptisch und suche den Haken!

    Den einzigen Haken, der mir spontan einfällt, aber auch nur eine Vermutung ist: passen evtl. die amerikanischen Netzstecker nicht? Viele Geräte bieten heute ja eine automatische Umschaltung 110V / 220V.

    Liefer ich richtig? Oder sind das einfach super Angebote, die man – auch als Deutscher – ruhig nutzen kann (Versand IST tatsächlich auch nach Deutschland ausdrücklich möglich!).

    Herzliche Grüße

    Dirk

    • Heiko Rech sagt:

      Halo Dirk,

      oich gehe davon aus, dass es sich um ein 110V Gerät handelt. Das kannst du bei uns nur mit einem vorgschalteten Frequenzumrichter betreiben. Der Motor ist ein ganz anderer, als in der 20V Version. Außerdem solltest du dich erkundigen, welche weiteren Kosten bei der Bestellung in den USA noch auf dich zu kommen. Es kann auch sein, dass du einen eventuellen Garantieanspruch über den Händler in den USA abwickeln musst.

      Gruß

      Heiko

      • Dirk Federlein sagt:

        Hallo Heiko,

        Herzlichen Dank für die prompte Antwort.
        Insbesondere die Sache mit dem Motor wusste ich nicht… an die Garantie hatte ich nicht gedacht… vermutlich aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Kulanz von amazon.DE.

        Werde das „Teil“ dann vermutlich doch bei unserem Dorf-„Laden“ zwei Straßen weiter holen… mache ich auch sonst so, nur war dieser extreme Preisunterschied doch schon fast eine Versuchung wert 🙂

        Herzliche Grüße und noch eine schönes WE.

        Dirk

    • Andreas W sagt:

      Hallo,

      Den Zoll und die 19% MwSt. Muss man auch noch berücksichtigen

      Viele liebe Grüße
      Andreas

  15. Weber Alex sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe ein Problem mit meiner neuen Makita Flachdübelfräse PJ7000.
    Bei den ersten Probefräsungen habe ich festgestellt, dass die Flachdübelfräse die Schlitzbreite zu breit fräst (mit digitaler Schieblehre nachgemessen 4,2 mm).
    Die Flachdübeln haben zwar nur leichtes Spiel, aber sie fallen beim Umdrehen heraus. Laut Makita (mit Kundencenter telefoniert) ist das ganz normal, denn die Flachdübeln quellen beim Leimen auf. Ich habe schon mit sehr vielen Fräsen gearbeitet und bin es anderes gewohnt. Wie ist es bei deiner Makita PJ 7000

    Viele Grüße
    Alex

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Alex,

      das mit den Flachdübeln und der Passform ist so eine Sache. Theoretisch sind die Flachdübel 4mm dick. Und laut Hersteller machen die Fräser eine 4mm Nut. In der Praxis kommt es dann aber oft anders. Es spielen mehrer Faktoren zusammen:
      Ich habe Flachdübel von Würth und original Lamello im Einsatz. Bei beiden Herstellern gibt es Unterschiede in der Dicke der Plätchen. Im gleichen Schlitz sitzen welche fest, andere Locker. Unabhängig vom Hersteller. Das gleiche stelle ich fest, egal ob der Schlitz mit meiner Makia PJ7000 gemacht wurde, oder mit der Lamello Classic X, die ich auch habe. Bei den Fräsern habe ich festgestellt, dass ein Neuer Fräser einen minimal breiteren Schlitz macht, als einer der schon ein paar Hundert Schlitze gefräst hat.
      Deine gemessenen 4,2mm sind grenzwertig. Wenn Makita das so sieht, dass es innerhalb der Toleranz ist, musst du dich mit Makita auseinander setzen. Da kann ich dir dann nicht weiter helfen. Die große Frage bei solchen Themen ist aber immer: Bist du mit dem Ergebnis zufrieden oder nicht. Und das mal ganz unabhängig von deinen Messungen.

      Gruß

      Heiko

    • Wolfram sagt:

      Hallo Alex, ich denke Du schiebst die Flachdübelfräse zu langsam ins Material. Meine Erfahrung ist die, dass die Geschwindigkeit mit der man die Fräse nach vorne in Material schiebt durchaus Einfluß auf die Qualität der Fräsung hat. Vor allem dann, wenn die Unterlage oder das Werkstück beim Fräsen vibriert

  16. Jörg Markoff sagt:

    Hallo Heiko,ich habe einige Küchenschrank und Schubkästen zu bauen.Material für Korpus und Schub ist Ahorn Massiv. Die Schubkästen sind 120mm bis 240mm hoch.Würdest du eher Lamellos oder Dominos verwenden. Gruß Jörg

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jörg,

      ich würde die Ecken der Schubladen mittels Zinkenfräsgerät verbinden.

      Ich habe auf beide Arten, Flachdübel und Dominos schon Schubladen gebaut. Beides hat funktioniert. Nimm also, was dir lieber ist.

      Gruß

      Heiko

  17. Fabian sagt:

    Hallo Heiko,

    in deinen Videos habe ich gesehen, dass du auch Eckverbindungen auf Gehrung mit Flachdübeln herstellst. Machst du das zur Erhöhung der Stabilität oder eher um diese leichter auszurichten?
    Da ich bei der Planung eines Bücherregals bin, bei dem ich gerne mit Gehrungsverbindungen arbeiten möchte, stelle ich mir die Frage, ob eine Leimung alleine ausreichend Stabilität bring? Falls das nicht der Fall ist, würde man die Stabilität durch Flachdübel erhöhen können oder bieten sich da eher Pocket-Holes an?

    Viele Grüße
    Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      die Stabilität wird enorm erhöht wenn man Verbinder wie zum Beispiel Flachdübel einsetzt. Stumpfe Verbindungen halten nicht so viel aus. Ob nun Flachdübel oder Pocket- Holes kommt ganz auf die Gesamtkonstruktion an. Allgemeine Regeln gibt es da keine.

      Gruß

      Heiko

  18. Alfons Bauer sagt:

    habe mit die Makita PJ7000J gekauft und mußte leider feststellen
    das die gefräste Nut 4,5 mm breite hatte
    das Sägeblatt hat einen schlag von 0,15mm
    der zwischenring war auch nicht sauber verarbeitet
    (ich bin Metallfacharbeiter und kann messen)
    ich muß mir noch überlegen wie ich den schlag aus dem sägeblatt herausbekomme
    ich habe schon eine Mail an Makita über den zwischenring geschickt aber noch keine antwort erhalten

    gruß alfons

    • Steven sagt:

      Wende dich doch direkt an deinen Händler, ob Ladengeschäfft oder Internetshop. Der ist dafür verantwortlich dir ein einwandfreies Produkt zu liefern. (Ob er sich das Geld von Makita wiederholt ist nicht dein Problem).

      Gruß
      Steven

  19. Mario sagt:

    Hallo, ich noch mal.

    Hatte ganz vergessen doch mal nen Kritikpunkt zu schreiben. Der Revolver-Tiefenanschlag ist für meine Begriffe wirklich sehr schlecht ablesbar. Wenn Makita Den schon unbedingt so glänzend machen muss sollten wenigstens die Zahlen u. Buchstaben deutlicher unterlegt sein!

    beste Grüße

    Mario

  20. Mario sagt:

    Hallo Heiko

    Erst mal vielen Dank für Deine schnelle Antwort. (Rubrik “ Sonstiges“)
    Mein Arbeitsplattenöl von Clou ist speichel-und schweißecht.
    Nur mal ein paar Anmerkungen zur Makita. Meine Maschine hat übrigens ne metrische Skala. Zu Deinem Tipp zum befestigen des Zusatzanschlages muss ich sagen, das ich da nichts von Verkannten feststellen kann. Weiß nicht ob deine Maschine dahingehend vielleicht nicht so präzise gefertigt ist. Ich habe gerade nochmal dein Video angeschaut und bei meiner Maschine mehrfach rumprobiert, da hat sich beim Festklemmen wirklich nichts verschoben. Ich würde aber trotzdem sicherheitshalber immer seitlich gegendrücken.
    Noch ne Anmerkung zu einem etwas älteren Post von Marcel, bei meiner Makita ist das genauso mit dem leichten Verdrehen des Gehäuses. Denke aber das wird sich nicht weiter auswirken.
    Ach ja, was nicht ganz verstehe, warum hat die Makita im Holwerken-Test eigentlich sowenig Punkte in Sachen Lieferumfang bekommen. Soweit ich das einschätzen kann hat z.B. die Mafell zu mind. nach Angabe in der Tabelle auch nicht mehr dabei oder?!

    beste Grüße

    Mario

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Mario,

      im Test war die Maschine noch im alten Transportkoffer, das gab gegenüber z.B. der Mafell im Systainer Punktabzug. außerdem sind bei der Mafell noch ein paar Kleinigkeiten dabei, wie z.B. Flachdübel und Fächer dafür. Beachte bitte hierbei auch die Gewichtung dieses Bewertungspunktes mit nur 10%.

      Gruß

      Heiko

  21. Daniel sagt:

    Bei meiner Einhell Flachdübelfräse stören mich die geringe Genauigkeit und der schwer einstellbare Winkelanschlag eigentlich nicht. Was aber wirklich stört ist das Anrucken beim Einschalten. Ist dies bei der Makita nicht der Fall? Hat sie einen Sanftanlauf?

    Danke
    Daniel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      die Makita hat auch keinen Sanftanlauf. Ich musste es gerade ausprobieren, da ich noch nie darauf geachtet habe. mich störte das bisher nicht wirklich. ich habe mir von jeher angewöhnt eine Flachdübelfräse erst anzuschalten und dann am Holz zu positionieren.

      Gruß

      Heiko

      • Daniel sagt:

        Danke Heiko,

        erst einschalten habe ich mir auch angewöhnt, brauche aber manchmal zu lange fürs positionieren. Wenn die Markengeräte auch so stark anrucken, bleibe ich erstmal bei meinem günstigen Modell.

        Gruß
        Daniel

        • Stefan Mahalsky sagt:

          Hallo Daniel,

          bist Du sicher, dass Du es mit der Positionierung locker genug nimmst? Längs zur Fräsung ist ein Millimeter hin oder her kein Drama und diese Treffsicherheit erwirbt man ja sehr schnell.

          Der Vorteil eines Sanftanlaufs wäre spätestens ab der zweiten Fräsung verspielt, da man ja in der Regel mehrere Fräsungen nebeneinander setzt und nicht zwischendrin ausschaltet.

          Viele Grüße
          Stefan

          • Daniel sagt:

            Hallo Stefan,

            ich habe keine Probleme mit diesen Ungenauigkeiten. Meine Fräsungen sind gerade und passen zu meinen Dübeln. Ungenau sind eigentlich nur die Skalen der Tiefe und Winkel. Für meine Heimanwendung verstelle ich diese aber kaum mal und kann dann ruhig mal nachmessen.

            Ja, stimmt. Mehrere Dübel nebeneinander beeinflußt der Anlauf nicht, aber ich habe mir letztens ein Werkstück durch den Ruck verschandelt und bin dann hier gelandet.
            Ich versuche erstmal besser aufzupassen.

            Gruß
            Daniel

  22. Inga sagt:

    Moin aus Hamburg,

    ich bin absoluter Laie(in), versuche dennoch mir einen Schreibtisch zu bauen. Ich konnte mir die Flachdübelfräse Makita PJ7000 leihen und es klappt wunderbar, dank des Videos. Nun möchte ich noch eine Rückwand Nuten. Leider finde ich keine Infomation, ob das mit der Makita PJ7000 möglich ist. Habe nur gelesen, daß es mit „irgendeiner“ gefährlich sein kann.
    Über einen Tipp/Info würde ich mich sehr freuen.

    Gruß Inga

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Inga,

      man kann unter Berücksichtigung einiger Punkte auch mit einer Flachdübelfräse nuten. Der in der Maschine eingesetzte Fräser solte dafür geeignet sein. Der Fräser, der in der Makita verbaut ist, hat für mein Gefühl eine zu große Tendenz zum Rückschlag beim Nuten. Die Maschine ist dann nicht so einfach zu führen. Außerdem muss besonders beim Ansetzen der Maschine eine gute Führung gewährleistet sein.

      Wenn du nicht viel Erfahrung im Umgang mit Maschinen und speziell mit der Flachdübelfräse hast, würde ich dir eher davon abraten. Es geht zwar, aber es ist schon ein wenig speziell.

      Gruß

      Heiko

      • Inga sagt:

        Moin Heiko,

        vielen Dank für die schnelle Antwort und die Information.

        Dann werde ich wohl erstmal die Finger davon lassen, solange ich sie noch habe und mir eine andere Lösung überlegen müssen.

        Dennoch die Laien-Frage, ob meine Überlegung richtig „wäre“, was die gute Führung ev. gewährleisten könnte: Werkstück – Flachdübelfräse – Leiste (hinter der Fräse), sodaß die Fräse nicht wegrutschen könnte.

        Toller Blog – tolle Informationen – tolle Hilfe! DANKE!

        Gruß Inga

        • Inga sagt:

          Moin Heiko,

          habe mir gerade das Update zur Makita RT0700 angeschaut und dann nach dem Adapter gesucht – und gefunden!

          Er heißt Elektogeräte Adapter. Es gibt ihn für viel Geld in einem Auktionshaus und einen günstigeren bei ….! Da ich nicht weiß, ob ich einfach einen Link einstellen darf, frage ich einfach erstmal.

          Gruß Inga

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Inga,

            du kannst den Link ja Posten (Bitte keine eBay Links, die sind zu kurz gültig). Wenn er Link aus irgend einem Grund nicht in Ordnung ist, gebe ich den Beitrag halt nicht frei. Das passiert aber nur sehr selten.

            Gruß

            Heiko

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Inga,

          ich würde an dafür sorgen, dass das zu fräsende Werkstück eine gute Anlagefläche bietet. Also z.B. die zu fräsende Kante mit einem Richtscheid verlängern, so dass die Flachdübelfräse gut angesetzt werden kann.

          Gruß

          Heiko

  23. bruno sagt:

    Moin moin aus Hamburg,
    ich habe mir die PJ7000 gekauft. Ausschlaggebend dazu war dein YouTube Video. was sehr informativ aufgebaut ist. Ein Hinweis möchte ich zu der Maschine noch geben. Wenn man die Maschine senkrecht benutzt steht sie nicht im rechten Winkel zur Arbeitsfläche. Das liegt an den beiden Gummistücke, die in der Stirnseite unten eingesteckt sind. Hast du die entfernt oder wie hast du den rechten Winkel hergestellt?

    Gruß, Bruno

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Bruno,

      wenn dir der rechte Winkel so wichtig ist, nimm die Gummis raus, dann verrutscht die Maschine aber sehr leicht beim Fräsen. Du kannst sie aber beruhigt drinnen lassen. Die Winkelabweichung ist recht gering und wirkt sich im praktischen Einsatz nicht aus.

      Gruß

      Heiko

      • Bruno sagt:

        Hallo Heiko,
        schönen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde die Gummis in der Maschine lassen und die Sache austesten.
        Gruß, Bruno

  24. Alex sagt:

    Hallo Heiko!
    Ich stehe gerade vor der Anschaffung einer Flachdübelfräse und habe die Makita PJ7000j und die Dewalt DW682K ins Auge gefasst. Welche würdest du empfehlen? Bzw. was waren deine Gründe der Makita den Vorzug zu geben?
    LG Alex

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Alex,

      beide Maschinen bieten ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Die letzte Dewalt, die ich in der Hand hatte war nicht so gut verarbeitet, wie die Makita. Der Vorteil der Dewalt ist, dass mit kleinen Modifikationen ein 8mm Fräser eingesetzt werden kann, das geht bei der Makita nicht.

      Der Grund, weshalb ich mich für die Makita entschieden habe war damals der, dass ich für Makita einen Händler hier habe, Dewalt bei uns aber kaum zu bekommen ist. Und da ich Maschinen lieber offline kaufe wurde es die Makita. zu dieser Zeit war die Dewalt auch noch teurer, als die Makita.

      Gruß

      Heiko

  25. Steffen sagt:

    Hallo Heiko,

    Vielen Dank für den tollen Artikel — sehr übersichtlich, hat uns sehr weitergeholfen. Wir würden gerne kurz fragen, ob es eine Empfehlung für oder gegen eine Version der Makita Flachdübelfräsen mit Akku gibt?!

    Lieben Dank aus Hamburg!

    Steffen

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Steffen,

      zur Akkuversion kann ich dir leider überhaupt nichts sagen, da ich mit dieser nie gearbeitet habe.

      Gruß

      Heiko

      • Steffen sagt:

        Dankeschön dennoch für die schnelle Rückmeldung! Wir schauen mal bei Makita vorbei , ob wir aus den Produkt-Daten was ablesen können, Leistung, etc…

        Danke + Gruß!

  26. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    in folgendem Video auf Youtube stellt der Kollege das Vorgängermodell von der PJ7000 vor, -> Mod. 3901.

    http://www.youtube.com/watch?v=0_ZoCnYuczM

    ab Minute 9:17 erkennt man da deutliches Spiel in den Führungen. Das Modell 3901 ist ja aber annähernd baugleich zum Mod. PJ7000J, jetzt meine Frage ist beim neuen Modell genauso Spiel in den Führungen wie im Video zu sehen?

    LG
    K281

  27. Steven sagt:

    Moin Moin,

    hast du inzwischen einen Adapter für den Staubsauger?
    Ich würde die Makita gerne an die Festool-Absaugung anschließen, aber wie?

    Schönen Abend

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ein Kursteilnehmer hat mir einen Adapter mitgebracht. Er stammt aus dem Bauhaus, ist abgestuft und passt ganz gut.

      Gruß

      Heiko

  28. Neal sagt:

    Morgen Heiko,
    danke für Deine Antwort.
    Wie beurteilst du die Standzeit des Fräser, im Vergleich zur Lamello?

    Verschlafene Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Neal,

      den Vergleich kann ich nicht machen, da ich die Lamello nur gelegentlich nutze (ist eine Leihmaschine) und die Makita mein Arbeitstier ist. Mit der PJ7000 habe ich nun ca. 1000 Flachdübel in unterschiedliche Materialien eingefräst. So langsam muss das Sägeblatt nun mal geschärft werden.

      Gruß

      Heiko

  29. Neal sagt:

    Halihallo Heiko,

    schönes neues Jahr wünsch ich Dir, hoffe du kamst turbolenzlos ins neue Jahr im
    Gegensatz zu mir!

    Wie zufrieden bist Du mit der Makita FDF im Moment, du hast sie ja gut 9 Jahre
    im Einsatz! Wie schlägt sich die Makita im Moment?

    Schöne Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Neal,

      Neun Jahre habe ich die Maschine noch nicht. Neun Monate könnte hinkommen. Ich bin immer noch sehr zufrieden mit der PJ7000 und verwende sie sehr oft. Die ersten tausend Flachdübel sind verarbeitet.

      Gruß

      Heiko

  30. stefan sagt:

    Hallo heiko,

    Eine schablome wäre viell eine Lösung.

    Doch welche maschine Würdest empfehlen?

    Gr stefan

  31. stefan sagt:

    Hallo heiko,

    Ich bin schon lange am überlegen ob ich denn für meine werkstatt eine Lamellofräse oder einen duodübler anscjaffen soll.
    Nächstes jahr habe ich vor eine neue werkbank und einen kleinen tisch für die Küche zu bauen. Da brauch ich auch soll eine maschiene.
    Ausgeben würde so um die ca. 400 euro.
    Doch welche ist die richtige?
    Kannst du mir eine empfehlen?

    Gr stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      den Duodübler bekommst du nicht für 400 Euro (höchstens gebraucht). Eine Lamellofräse kannst du für den Bau eines Tisches nur sehr bedingt einsetzen.

      Denk mal über eine einfache, selbstgebaute Schablone für Zapfenlöcher nach, dann kannst du lose Zapfen machen und damit zum Beispiel auch Tischgestelle verbinden.
      Sowas habe ich hier mal gezeigt:
      http://heiko-rech.de/moebelbau/bregal.php?seite=4

      Gruß

      Heiko

  32. Marcel sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe da mal eine Frage zu der Makita:

    und zwar ist mir bei meiner Maschine etwas aufgefallen:
    Das schwarze und das blaue Kunststoffteil des Gehäuses haben zueinander leichtes Spiel (sprich wenn ich die Maschine in der einen Hand und das schwarze Kunststoffgehäuse in der anderen Hand halte und nun an dem schwarzen Teil drehe kann ich diese ca einen halben mm bewegen).
    Ist das bei deiner Maschine auch so oder sollte ich das reklamieren gehen?

    Schöne Grüße von Marcel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marcel,

      da habe ich bisher nie darauf geachtet. Wenn ich wieder in der Werkstatt bin prüfe ich das mal nach. Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, wie die beiden Teile miteinander verbunden sind.

      Gruß

      Heiko

  33. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe an mehreren Stellen gelesen, dass diverse Flachdübel (insb. bei No-Name-Artikeln) nicht so sonderlich maßhaltig sind, dh. diese entweder recht locker in den Schlitz passen oder ziemlich straff reingehen.

    Womit hast Du gute Erfahrungen gemacht? (auch aus preislicher Sicht)

    Gruß
    Patrick

  34. Linus sagt:

    Hallo Heiko (und andere),
    ich möchte gerne das Clamex System verwenden, allerdings bin ich mir noch nicht sicher für wie viele Projekte. Gibt es überhaupt irgendeine Flachdübelfräse ausser der Lamello die einen 8mm Fräser aufnimmt? Und wenn Lamello, könnte man da auch zu einer c2 greifen, also der älteren Version, oder hat die neue Version irgendwelche entscheidenden Vorteile? Die alternative wären Exenter Verbinder aber die sind mir noch „schön“ genug, da nehm ich lieber das 6mm Loch in kauf. Hat irgendjemand schon mal von einem alternativen System als dem Clamex gehört?
    Danke auf jeden fall für den guten Beitrag und auch für die Videos zum Thema,
    Gruß,
    Linus.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Linus,

      bei der Dewalt passt anscheinend ein 8mm Fräser, aber nach dem was man so teilweise liest ist das recht knapp. Die Mafell Lamellenfräse kann einen 8mm Fräser aufnehmen.

      Bei der C2 kann man auch den 8mm Fräser benutzen, muss dan aber einmal ein wenig Alu fräsen.

      Zum Ausprobieren brauchst du aber nicht unbedingt den 8mm Fräser.

      Ein alternatives System für lösbare Verbindungen in Flachdübelschlitzen ist mir nicht bekannt.

      Gruß

      Heiko

  35. Jan sagt:

    Hallo Heiko,
    ich bin bisher nur ein stiller Leser deines tollen Blogs gewesen. Bei der Flachdübelfräse von Makita habe ich aber doch noch eine Frage.
    Hast du dir auch die vom Preis ähnliche DeWalt angeschaut? Ich habe aus der Produktbeschreibung den Eindruck das die z.B. durch die Höhenverstellung mehr Features bietet.
    Was hat dich zur Makita bewegtß
    VG
    Jan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jan,

      im Sonderheft „Werkzeugkompass 2014“ habe ich verschiedene Flachdübelfräsen getestet. Darunter auch die Dewalt. Vielleicht ist der Test ja für dich auch interessant. Als ich den test gemacht habe, hatte ich aber die Makita schon und zuvor auch schon einmal eine Dewalt als Leihmaschine. Die Zusatzfunktionen der Dewalt brauch ich nicht. Mit der Makita und anderen Maschinen mit ähnlichem Anschlagsystem (wie auch die Original Lamello) kann man auch alle Aufgeben erledigen. Die Makita ist viel handlicher,. als die Dewalt, was mir persönlich sehr wichtig war. Außerdem habe ich hier in der Nähe einen Makita Händler, aber keinen Dewalt Händler. Aber ausschlaggebend war die Handlichkeit. Das Motorgeräusch der Dewalt hat mich auch sehr gestört.

      Gruß

      Heiko

  36. Hendrik sagt:

    Hallo.
    Habe mir die Makita auch zugelegt….eigentlich ein echt tolles Gerät.
    Wenn ich aber eine 8mm Fräsung mit der Distanzplatte erstellen möchte, bleibt zwischen der ersten und der zweiten Fräsung etwas Material stehen (ca.0,5mm).
    Anscheinend ist die Distanzplatte etwas zu dick. Habe anstatt der Platte zwei 4mm Kunstoff-Distanzklötzchen von Würth untergelegt. Damit wird die Fräsung perfekt und ein Clamex-Verbinder geht stramm rein.
    Bin mal gespannt, was Makita morgen dazu sagt, wüsste aber nicht, was es sonst sein sollte.

    Schönen Gruß,
    Hendrik

  37. Peter sagt:

    Hallo Heiko

    Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet hab. Ich wollte dir nur mitteilen, dass deine Vermutung mit dem verstopften Spänekanal wohl richtig ist. Zwar war er jetzt nicht verstopft, aber ich habe wohl tatsächlich ein paar Mal zu lange gewartet mit dem Entleeren. Seit ich das nicht mehr tue, hat die Absaugung jedenfalls immer funktioniert. Vielen Dank für deinen Tipp!

    Peter

  38. Peter sagt:

    Hallo Heiko

    Aufgrund deiner tollen Beschreibung hab ich mir die Makita PJ7000 geleistet. Soweit so gut, kam bisher auch ganz gut klar damit. Nur funktioniert, seit ich den Staubbeutel (zum dritten Mal) geleert hab, auf einmal die Absaugung nicht mehr. Da ich grad mit schwarzem MDF arbeite, ist nun die ganze Werkstatt eingeschwärzt. Super ärgerlich. Und ich find nicht raus worans liegen könnte. Hast du mir vielleicht einen Tipp?

    Danke – Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      öffne mal den Deckel und schau nach, ob der Spänekanal verstopft ist. das passiert bei fast allen Fräsen, wenn der Beutel zu spät leer gemacht wird.

      Gruß

      Heiko

  39. Peter R. sagt:

    Hallo Heiko,

    man stößt ab und zu auch auf die Mafell Lamellennutfräse LNF 20 in Internetforen. Mafell betreib für die Vermarktung keine Werbung! Oder keine die mir bisher aufgefallen ist! Die Maschine wird im Verbund mit der KRESS 800 FDF gefertigt.

    Hast du schon mit der Mafell gearbeitet und Erfragungen sammeln dürfen? Kaufentscheidung?

    Auf den Vergleich, Makita PJ7000 und die Lamello Classic X bin ich schon gespant!

    Mit freundlichem Gruß
    Peter R.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ja, ich konnte die Mafell testen, muss dich da aber auf ein Sonderheft der Zeitschrift „Holzwerken“ verweisen, dass im November 2013 erscheint. Es nennt sich „Werkzeugkompass“. Da ist ein Vergleich mehrerer Flachdübelfrääsen drin.

      Gruß

      Heiko

  40. Andreas sagt:

    Hallo Heiko, in einer deiner Videos habe ich einen lamello Systainer gesehen.
    Wird zu dieser Machine auch noch ein Bericht erscheinen ?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      ich habe eine Leihmaschine von Lamello, eine Classic X. Ich denke ich werde schon noch einen Artikel mit einem Vergleich zur Makita machen, kann aber noch nicht sagen wann das sein wird.

      Gruß

      Heiko

  41. Daniel sagt:

    Hallo Heiko,

    kann man mit der vorgestellten Makita auch die Flachdübel von Lamello mit der Größe S 6 einfräsen. Danke für die Antwort und viele Grüße
    Daniel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      nein, so tief kommt die Makita nicht. Ein Umstand der mir auch erst vor kurzem aufgefallen ist. Bisher habe ich die ganz großen Lamellos nämlich noch nicht benötigt.

      Gruß

      Heiko

  42. Fabian Glänzer sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich war bisher heimlicher Leser deines Blogs und habe aufgrund dessen schon einiges in Maschinen investiert und viel gelernt.
    Nun möchte ich mir gerne die Makita Flachdübelfräse zulegen und habe festgestellt das es diese als PJ7000 und PJ7000j gibt die auch beide preislich ca 60-70 Euro auseinander liegen. Weißt du wo da der Unterschied der beiden Varianten ist. Im Internet könnte ich leider nichts finden, die Daten so wie äußerlich sind sie meiner Meinung nach auch gleich.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian

      aktuell ist die Variante mit „J“, also im Makpack. Meine ist noch ohne „J“, also im einfachen Plastikkoffer. Der Makpack kostet aber keine 60-70 Euro. Im Zweifel würde ich einfach mal beim jeweiligen Händler nachfragen.

      Gruß

      Heiko

  43. Moritz Tiemann sagt:

    Hallo,

    Ja, da hast du recht. Ich denke, das werd ich so machen.
    Hatte sowieso vor, mich mit den clamexverbindern anzufreunden, da ich gerade Rollcontainer für meine Werkstatt baue. Die haben nämlich eine Größe , die man ( montiert) nicht mehr so leicht transportieren lässt.

    MfG
    Moritz Tiemann

  44. Moritz Tiemann sagt:

    Hallo,

    Ich plane den Kauf einer flachdübelfräse von lamello.
    Ich weiß aber noch nicht ganz genau, ob es die Classic werden soll oder die Top 21 mit höheneinstellung . Aber braucht man die Höhereinstellung wirklich so oft, das es sich lohnt in den Mehrpreis zu investieren ?

    MfG
    Moritz tiemann

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Moritz,

      eine der typischen Anwendungen der Höhenverstellung ergibt sich bei der Verarbeitung von Plattenmaterial mit 2mm ABS Kanten. Dann arbeitet man oft mit einem Versatz, welcher der Stärke der Kanten entspricht. Die Optik wirkt dann meist etwas gefälliger. Ansonsten kommt es natürlich auch immer weider mal vor, dass man einen Versatz braucht. Aber den kannst du auch mit jeder anderen Flachdübelfräse erreichen, indem du den Zusatzanschlag benutzt, oder einfach etwas unterlegst.

      Im Hobbybereich wirst du die Funktion sicherlich eher selten benötigen. Mir persönlich wäre es den Mehrpreis nicht wert. Dann investiere das Geld lieber in einen 8mm Fräser und eine Packung Clamex Verbinder.

      Gruß

      Heiko

  45. Biber sagt:

    Hallo Heiko – Anfängerfrage – muss ich bei der PJ7000 die Höhe einstellen?
    Wenn ja wie?
    Wo liegen die Videos auf youtube zum Umgang mit der PJ7000. Finde nix.

    Vielen Dank für Deine Hilfe schon im Voraus!
    Biber

  46. Thomas sagt:

    Sehr interessanter Beitrag nur leider wird nichts über das Schattenfugen fräsen mit der Makita PJ7000 erwähnt. Muss dazu ein anderes Fräsblatt gekauft werden oder reichen die 6 Zähne des mitgeliferten Fräsers aus, um nicht das Holz aufzureissen? Und hat die Maschine überhaupt genug Kraft, um eine Schattenfuge zu fräsen?
    Besten Dank für die Antwort.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      mit diesem Thema habe ich mich noch nie beschäftigt. Laut Beschreibung eignet sich die PJ7000 zum Schattenfugenfräsen. Die Motorleistung reicht hierfür auf jeden Fall auch aus. Im Katalog ist auch ein Z30 Sägeblatt ausgeführt, das wohl zum Sägen von Schattenfugen Verwendet werden kann.

      Gruß

      Heiko

  47. Sven sagt:

    Nun, nach Pause zwecks Kontosanierung (festoolbedingt 😉 ) habe ich mir gerade die Makita-FDF im neuen Makpac bestellt. Scheint einfach ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben. Werde dann mal über den Makpac berichten. Heiko hat die Maschine selbst ja – wie gewohnt – bereits perfekt vorgestellt. Danke!

    Gruß aus Niedersachsen,
    Sven

  48. Peter A. sagt:

    Hallo Heiko!
    Die Auswahl der Fräsen ist schon ein Problem! leider auch eine Geldfrage!
    Man sollte sich erstmal das Zubehör und die vielen Verbindungsmittel von Lamello anschauen bevor man zu anderen Herstellern geht! Wie weiter oben angesprochen paßt der 8mm Fräser für die Clamex Verbinder nicht in die Makita!
    Ich verwende den Clamex Verbinder vor allem als Problemlöser bei langen unhandlichen Teilen welche in der Gesamtheit nicht montierbar bzw. nicht transportierbar sind!
    Die Lamello ist im Vergleich zur Domino schneller!
    Die Domino für stabile Verbindungen sinnvoller! (Rahmenbau, wie Heiko schon gesagt hat) An alle die sich noch entscheiden, auf der Festool Seite gibt es sehr gute Videos!
    Abschließend noch, man braucht alle beide Fräsen! leider!

    Noch ein Wort zum Mafell Duodübler, für den Preis kann er einfach zu wenig!

    Herzliche Grüße aus Jena!

    Peter!

  49. Dieter Kühnle sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe mir die Makita PJ 7000 geleistet.
    Ein tolles Werkzeug, aber ich schaff´s einfach nicht eine bündige Eckverbindung hinzubekommen. Die Skala ist zwar in mm, aber die genaue Mitte treff ich einfach nicht und dann ist entweder zuviel oder zuweing Spiel in einer der beiden Platten.
    Wäre es sehr unverschämt mal um eine Videoanleitung zu bitten wie man das richtig macht ?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dieter,

      es ist nicht notwendig, sondern sogar eher hinderlich, genau die Brettmitte einzustellen. Man arbeitet immer von der selben Referenzkante aus. Guido Henn hat zur Anwendung zwei sehr gute Videos:

      Starker Halt für gute Möbel: http://youtu.be/KEFzIfwIIQw

      und

      Vorsicht, Flachdübel-Fieber!: http://youtu.be/Zy67fJrQwo4

      Gruß

      Heiko

      • Dieter Kühnle sagt:

        Hallo Heiko,
        vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Die beiden Videos kenne ich schon.
        Inzwischen glaube ich, daß das Problem eher im „kippeln“ der Maschine liegt, wenn ich sie hochkant ansetze. Der Trick mit der winklig verspannten Anschlagplatte ist Gold wert. Ausserdem werde ich mir noch so einen Anschlaghilfe aus Multiplex bauen wie sie in dem Video gezeigt wird. Ich denke ich brauche nur noch etwas Übung. Dann wird´s sicher schon werden.
        Schade, daß Deine Kurse so weit weg sind sonst würde ich gern mehr persönlich von Dir lernen.
        Viele Grüsse aus Duisburg
        Dieter

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Dieter,
          ich denke mit ein wenig Übung bekommst du deine Maschine schon dazu genaue Verbindungen zu fräsen.

          Ich habe für September übrigens auch einen Wochenendkurs im Programm. Da würde sich die Anreise vielleicht schon eher für dich lohnen.

          Gruß

          Heiko

        • Christof sagt:

          Hallo Heiko & Dieter!

          Das mit dem „Kippeln“ der Maschine wenn sie hochkantig verwendet wird, ist mir auch ein Problem geworden. Und ich hab mir ebenfalls die Videos von Guido angesehen und würde sofort so einen Anschlag bauen. Aber ich weiß nicht, wie ich den auf der Makita befestigen würde. In der Grundplatte sind ganz hinten zwei Löcher durch die 5mm Schrauben passen und dahinter für den Schraubenkopf auch genug Platz haben, aber so weit hinten montiert bleibt der Anschlag nicht vernünftig plan auf der Grundplatte liegen. Habt ihr eine Idee wie man auf der Grundplatte der Makita so einen Anschlag sonst befestigen könnte?

          Gruß, Christof

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Christoph,

            ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht, da für mich das Abkippen kein so großes Problem darstellt. Selbst wenn so ein Flachdüel mal weinige Grad schräg eingesetzt wird, kann man beim Verleimen ja immer noch alles in die richtung drücken, wie es sein soll. Ich habe so eine Zusatzauflage bisher noch nicht vermisst.

            Heiko

  50. Klaus Hein sagt:

    Hallo Heiko,

    welche Verbindung findest du stabiler,die Domino Verbindung oder die Lamello Verbindung?Bzw. welche Verbindung ist auch wirlich stabiler?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Klaus,
      das kann ich nicht sagen, da das von zu vielen Faktoren abhängig ist. So kann man beispielsweise mehrere Dominos nebeneinander setzen, wenn Platz da ist. Dominos können auch auf verschiedene Tiefen eingesetzt werden. Flachdübel haben eine größere Leimfläche in der Breite, was bei dünnen Werkstücken von Vorteil sein kann. Ich kann dir also keine eindeutige Antwort geben.

      Gruß

      Heiko

  51. Holzmöbelfan sagt:

    Danke für die Vorstellung.
    Ich hab ohnehin schon einiges von Makita da ich doch viel Holz bearbeite. Da kann ich solche Infos immer gut brauchen.
    Meist findet man ja doch nur kurze Stichpunkte von anderen Seiten kopiert und in der Reihenfolge verändert.

    Vielen Dank

  52. Werner sagt:

    Wieder einmal eine sehr informative Produktvorstellung.
    Weiter so, und viel Spass in deiner neuen und größeren Werkstatt.
    Nette Grüße aus Österreich.

  53. Max sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für die Werkzeugvorstellung.
    Ich selbst kannte die Makita FDF bisher noch nicht, aber sie schaut eine wirklich ausgewogene Maschine mit gutem Preis/Leistungsverhältnis zu sein.
    Passt die Maschine (mit demontiertem Handgriff) in einen Systainer Gr.1 oder sollte es schon ein 2er sein?
    Danke und Grüße,
    max

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Max,

      in welchen Systainer die Maschine passt habe ich nicht gemessen, werde ich aber nachholen und dann hier schreiben.

      Gruß

      Heiko

  54. Andreas sagt:

    Hm also früher oder später beide. Aber ich denke, die Domino dürfte für mich am Anfang die bessere Anschaffung sein.

    Ich danke dir.

  55. Andreas sagt:

    Hallo Heiko.

    Du als erfahrener Schreiner. Kannst mir, beziehungsweise uns allen, die keine flach Dübel oder Domino Fräse haben bestimmt sagen welsche machine sich eher als erst Anschaffung lohnt ?

    Ach und noch viel Spaß in der Werkstatt, ich bin begeistert.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      schwierige Frage. Wenn due viel mit Platten arbeitest eher die Flachdübelfräse. Wenn du viele Rahmen/ Füllungen baust, ist die Domino besser geeignet.

      Gruß

      Heiko

  56. Rudi Häberle sagt:

    Hallo Heiko,

    denkst Du der 8mm breite Fräser für das Lamello Clamex System passt in die Makita Fräse hinein? Ich kann im Netz leider kaum Bilder von der Anschlagöffnung finden.

    /Rudi

  57. Peter Brand sagt:

    @ Tobias
    Meine Billigflachdübelfräse habe ich bei ebay für ca. 50€ inkl. 150 vers. Flachdübel erstanden.
    Die Maschine ist im Vergleich zur Makita viel schwerer und lauter. Das Einstellen war völlig ungenau – die Fräsungen aber gerade und immerhin reproduzierbar. Der Grund, warum ich zur Makita gegriffen habe war, dass die Fräsungen einen tick zu groß waren. Damit meine ich nicht die Breite der Fräsung, sondern den Umstand, dass die Flachdübel zu viel Spiel hatten. Es ist nicht hilfreich, wenn die Bretter, die ich aufstecke, qusi umfallen. Der Fräser war wohl ein zehntel Millimeter oder mehr zu dick. Insofern hätte es vielleicht gereicht, einen anderen Fräser einzusetzen, falls das geht – dann hätte man damit auch vernünftig arbeiten können. Alternativ hätte ich die Flachdübel auch ein wenig aufquellen lassen können …! Präzise ist aber anders.
    Gruß Peter

  58. Peter Brand sagt:

    Ich habe mir die Makita nach einer 50€ Flachdübelfräse bei Amazon gekauft. Sie hat eine Milimeter-Skalierung. Mir ist die Maschine vom tisch gefallen, dass hat der von Dir beanstandete Griff nicht überlebt – die Maschine ansonsten schon. Der Griff kostete lediglich gut 5€ – die Ersatzteilversorgung funktioniert also auch.

    • Tobias Rohde sagt:

      Gibt es einen spürbaren Unterschied zwischen der günstigen Fräse und der Makita? In der Verarbeitung sicherlich, aber ist der Unterschied im Arbeitsergebnis so gravierend? Ich habe die Einhell-Fräse und bin eigentlich ganz zufrieden damit, frage mich aber, ob das nur daran liegt, weil ich bisher keine vermeintlich bessere Maschine in die Finger bekommen habe. Aber ich habe sie auch nicht im professionellen Einsatz, sondern brauche sie nur gelegentlich zu Hause.

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Tobias,

        man merkt einen deutlichen Unterschied in der Verarbeitung und der Handhabung. Meine billige Flachdübelfräse war viel schwieriger genau einzustellen und der Fräser saß schief in der Maschine. Die Absaugung funktionierte nur schlecht und das Laufgeräusch war sehr unangenehm. Aufgrund des schief sitzenden Fräsers war genaues Arbeiten nur sehr schwer möglich.

        Da ich deine Maschine nicht kenne, kann ich natürlich nicht beurteilen, welche Vorteile dir die Makita genau bringen würde. Und ob sich das dann für dich lohnt musst du auch alleine entscheiden. Geh doch mal zu einem Händler und schau dir die Makita mal in echt an. Vielleicht kannst du sie auch ausprobieren.

        Eventuell meldet sich Peter ja auch noch, da auch er den direkten Vergleich hatte.

        Gruß

        Heiko

  59. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für das Video. Ich werd noch arm wenn ich Deinen Blog länger verfolge 🙂

    Ich habe letztens Mal mit einem Mafell DuoDübler gearbeitet. Ist dieses System eher antiquiert anzusehen oder für einen völlig anderes Einsatzgebiet. Irgendwie kam mir die Verbindung stabiler vor wie mit Flachdübeln. Und sie war sehr präzise auszuführen. Aber verzeiht keinen Fehler/Toleranz.

    Es spricht wie gesagt aber niemand mehr vom DuoDübler.

    Danke für Deine Antwort,

    Gruß Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      ich würde den Duodübler nicht als antiquiert ansehen. Er hat seine Freunde und er hat auch seine Vorteile. aber wie du schon erkannt hast, er verzeiht keine Fehler. Dafür kann man mit ihm Lochreihen und Beschläge wie Exzenterverbinder bohren. Generell macht Mafell ja auch weniger Werbung als andere Firmen, daher ist der Duodübler nicht so präsent wie die Domino, oder Flachdübelfräsen.

      Optimal wären halt alle drei Maschinen 🙂

      Gruß

      Heiko

  60. Ulf Schönfeld sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich besitze den Großvater von deiner flachdübelfräse, meine makita ist bj. 1992 und läuft immer noch. Der Anschlag hat sich augenscheinlich nicht geändert, doch die Skalierung.
    Bei mir ist diese mit Millimeter Angabe versehen, kann sein wie du es selber erwähnt hast, dass deine Maschine ein reinport ist.

    Gruß Ulf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ulf,

      21 Jahre ist ja schon ein stolzes Alter für ein Elektrowerkzeug. Spricht natürlich für die Maschine. Das mit der Skala ist zu verschmerzen, ich werde meinen Händler mal darauf ansprechen.

      Gruß

      Heiko

  61. Thomas Blank sagt:

    Danke Heiko für den ausführlichen Produkttest!

  62. Heinz Walther sagt:

    Hallo Heiko.
    Wieder mal ein informativer toller Beitrag für mich, da ich eine Flachdübelfräse bzw. Dominofräse kaufen möchte und mir die Makita bereits angeschaut habe.
    Wenn ich dich allerdings richtig verstanden habe hat die Dominofräse von Festool der FDF geg. – bei richtiger Anwendung! – keinen Nachteil, sondern bietet schlicht und ergreifend mehr Fehlerpotential.
    Gruß
    Heinz

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heinz,

      da hast du mich nicht ganz richtig verstanden. Die Dominofräse bietet zwar ein höheres Fehlerpotential, aber auch ganz andere Möglichkeiten, vor allem bei schmalen Werkstücken und im Massivmöbelbau. Meiner Meinung nach ist die Flachdübelfräse eine gute Ergänzung zur Domino. Mit dieser Meinung stehe ich inzwischen auch nicht alleine. Marc Koch (http://thewoodtinkerer.blogspot.de/) und Michael Hild (http://michael-hild.blogspot.de/) haben diesen Schritt vor mir auch schon gemacht.

      Gruß

      Heiko

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