Tauchsäge Scheppach CS55

Scheppach CS 55 - Tauchsäge mit Zubehör

Scheppach CS 55

Warum stelle ich hier eine Scheppach Tauchsäge vor, obwohl ich doch schon eine Festool TS55 habe?  Das hat zwei ganz einfache Gründe: Der erste Grund ist der, dass ich für meine Kurse noch eine zweite Tauchsäge benötigte. In meinen Kursen lege ich viel Wert darauf Maschinen und Werkzeuge von verschiedenen Herstellern und aus verschiedenen Preisklassen zu benutzen. Dennoch sollten alle verwendeten Werkzeuge und Maschinen sicher sein und die erwarteten Ergebnisse liefern können. Und das führt schon zum zweiten Grund, warum ich die Scheppach Maschine vorstelle: In Onlineforen gibt es inzwischen viele Beiträge von Leuten, die mit vielen Vorurteilen belastet von dieser und ähnlichen Maschinen abraten.  Daher interessiert es mich natürlich brennend, wie sich die Maschine im Alltag so schlägt. Auf Nachfrage bei der Firma Scheppach wurde mir eine Maschine bereitgestellt und ich konnte diese inzwischen genau unter die Lupe nehmen und auch die ersten Arbeiten damit verrichten.

Vorab möchte ich aber noch ganz deutlich sagen, dass ich hier keinen 1:1 Vergleich mit meiner Festool TS55 machen werde. Das wäre kein fairer Vergleich, da die Festool Maschine einen fast dreimal so hohen Preis hat wie die Scheppach CS55. Und auch die Zielgruppe ist eine ganz andere. Ich werde aber  natürlich darauf eingehen, in wie weit sich die beiden Maschinen in der Handhabung unterscheiden.

Der erste Eindruck

Die Scheppach Säge kommt mit einer guten Grundausstattung zum Kunden. Im Lieferumfang sind zwei Sägeblätter, eines für Längsschnitte und ein Feinschnittblatt. Auch mit dabei ist ein Kippschutz, ein Rückschlagstopp, zwei Schraubzwingen, eine Führungsschiene und ein Verbinder, mit dem zwei Führungsschienen gekoppelt werden können. Einen Koffer gibt es nicht, die Maschine und das Zubehör werden im Karton geliefert.

Scheppach CS55 - Tauchmarkierungen und Spaltkeil

Tauchmarkierungen und Spaltkeil

Die Säge wirkt robust, auch wenn die Verarbeitung nicht so hochwertig, wie bei wesentlich teureren Maschinen ist. Echte Verarbeitungsfehler sind aber nicht vorhanden. Hier und da könnten die Kunststoffteile ein wenig besser entgratet sein. Was jedoch sofort auffällt ist das sehr kurze Netzkabel. Ein längeres Kabel wäre sinnvoll. Mit dem nur etwas über zwei Meter langen Kabel ist die Bewegungsfreiheit doch sehr stark eingeschränkt. Wer die Möglichkeit hat, sollte ein längeres Kabel montieren (lassen). Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass die Maschine einen Spaltkeil hat. Bei vielen Maschinen, die auch wesentlich teurer sind, findet man diese Sicherheitsfunktion nicht mehr. Der Spaltkeil kann auch nachjustiert werden. Auch die 90° und 45° Stellung, die Winkelanzeige und das Spiel auf der Führungsschiene können recht einfach nachjustiert werden. Auch das sind Dinge, die nicht jede Profisäge bietet.

Die Handhabung

Scheppach CS 55 - Anordnung der Griffe

Anordnung und Winkel der Griffe

Ich habe schon mit mehreren Tauchsägen gearbeitet. Bei keiner stand der Griff so steil, wie bei der Scheppach CS55. Das ist erst einmal ungewohnt und mit ausgestrecktem Arm auch schnell unbequem.  Auch das Entriegeln der Maschine wäre bei einem flacheren Griff viel leichter. Ebenfalls untypisch ist die sehr starke Feder, die im Tauchmechanismus verbaut ist. Dadurch benötigt man viel Kraft beim Eintauchen in das Werkstück und auch dabei die Säge während des gesamten Schnittes auf voller Tiefe zu halten. Hier würde ich mir ganz klar eine etwas schwächere Feder wünschen.

Die Schraubzwingen

Scheppach CS55 - Festool Zwingen in der Schiene

Festool Zwingen passen

Die Schraubzwingen, mit denen die Führungsschiene auf dem Werkstück befestigt werden können sind sehr einfach ausgeführt. Sie erfüllen grundsätzlich ihren Zweck, aber durch das Feine Gewinde und den einfachen Griff ist die Bedienung schon etwas mühsam. Wem dies auf Dauer zu umständlich ist, der kann aber Zwingen von Festool und vermutlich auch von anderen Herstellern verwenden. Testen konnte ich das nur mit Festool Zwingen. Die passten, hatten aber so gut wie keine Luft. Ein wenig Silbergleit in die Nut ließ die Zwingen aber dann doch gut rutschen. Vermutlich passen aber auch Zwingen von Makita und Metabo.

Der Rapid Spanner und die Führungsschienenverbinder von Festool passen nicht in die Scheppach Scheine. Der Schlauchabweiser hingegen passt, wenn auch sehr straff.

Parallelanschlag

Scheppach CS 55 - Parallelanschlag der Festool TS55

Parallelanschlag der Festool TS55 passt

Derzeit bietet Scheppach keinen Parallelanschlag für die CS55 an. Die Grundplatte ist aber schon dafür vorbereitet. Wer einen Parallelanschlag an der CS55 nutzen möchte kann auf den Anschlag von Festool ( PA-TS 55)zurückgreifen, der genau in die Führungen an der Scheppach Säge passt.  Lediglich zwei kleine Schrauben zur Befestigung  muss man an der Säge noch nachrüsten, Auch der Festool Schattenfugenanschlag/ Abdeckung ABSA-TS 55 kann an der Scheppach CS55 genutzt werden.

Vor der ersten Nutzung

Vor den ersten Schnitten sollte man unbedingt die im folgenden beschriebenen Justier- und Einstellarbeiten machen, damit man auch gute Schnittergebnisse bekommt.

Scheppach CS 55 - Führungsspiel einstellen

Führungsspiel einstellen

Das Führungsspiel wird als erstes eingestellt. Dazu setzt man die Maschine auf die Führungsschiene auf, dreht die blauen Schrauben so weit, bis sie an der Schiene anliegen, dreht dann wieder minimal zurück und kontert dann die blaue Kunststoffschraube mit der Inbusschraube. Die Maschine sollte ohne Luft auf der Führung sitzen, aber nicht verkanten. Um die Reibung zu vermindern kann man ein Maschinengleitmittel auftragen. Ich benutze eine Paste auf Graphitbasis (Silbergleit) , die sehr gut funktioniert. Nachdem die Schiene und die Grundplatte damit dünn eingerieben wurden, gleitet die Scheppach CS55 sehr gut auf der Führungsschiene. Ich behandele auch meine Festool Schienen regelmäßig mit diesem Mittel.

 

Scheppach CS55 - Justierung der 0° Position

Justierung der 0° Position

Anschließend geht es ans Justieren des 90° Winkels oder besser gesagt der 0° Stellung. Dazu gibt es zwei Madenschrauben.  Eine am vorderen und eine am hinteren Drehpunkt. Durch ein- und ausdrehen der beiden Schrauben kann man das Sägeblatt genau in den rechten Winkel zur Grundplatte bringen. Wichtig ist, dass beide Schrauben genau eingestellt werden. Die Motoreinheit muss in der 0° Position auf beiden Schrauben aufliegen.  Wenn diese Justierung durchgeführt ist, kann man noch den blauen Zeiger an der Skala genau auf 0° stellen. Dazu löst man die Befestigungsschraube des Zeigers und bringt ihn mit der 0° Markierung in Deckung. Dann befestigt man den Zeiger in dieser Position wieder.

 

Scheppach CS 55 - 45° Position einstellen

45° Position einstellen

Auch für die 45° Stellung gibt es einen Endanschlag. Die Einstellschraube hierfür befindet sich vorne an der Maschine.

Die genaue 45 ° Stellung kann nur recht schwierig genau gemessen werden. Besser ist es, diese mit einigen Probeschnitten zu ermitteln.

Ist die Maschine justiert kann die Führungsschiene eingeschnitten werden. Das bedeutet, dass der Ausreißschutz (schwarze Gummilippe) passend gesägt werden muss. Dazu legt man die Schiene auf eine Stück Holz, das genau so lang ist wie die Schiene, oder gar länger. Man legt die Schiene ca. einen Zentimeter von der Brettkante entfernt auf, fixiert sie mit Zwingen und schneidet einmal über die komplette Länge. Die Tauchsäge wird hierbei ca. 1cm tief eingetaucht. Dabei schneidet man die Gummilippe genau passend zur vorher justierten Maschine ein. Ab jetzt entspricht die Kante der Gummilippe der Sägelinie.

Erster Einsatz

 

Scheppach CS55 - Bei der Arbeit

Die ersten Schnitte

Gut justiert kann man nun die ersten Schnitte wagen.  Ich zerteilte mit der Scheppach CS55 eine 20mm starke Leimholzplatte. Was die Leistung angeht ist das keine Herausforderung für die Maschine. Störend beim Arbeiten ist allerdings das kurze Netzkabel. Der Werkstattsauger steht immer zu nah am Geschehen und somit im Weg. Der Anschluss des Festool Saugers passt übrigens sehr gut auf die Scheppach CS55.

Beim Arbeiten mit der Maschine kommt die zu starke Feder zum tragen. Am einfachsten sägt es sich mit zwei Händen an der Maschine. Wenn man wie ich gewohnt ist, meist nur eine Hand an der Maschine zu haben ist das eine große Umstellung. Die Absaugung arbeitet auch nicht so gut, wie ich es von meiner Festool Säge gewohnt bin. Zwar wird sehr viel Sägemehl abgesaugt, aber es bleibt auch noch einiges liegen.

 

Scheppach CS55 - Schnittbild

Schnittbild des Längsschnittes

Das Schnittbild ist vollkommen in Ordnung für ein grobes Zuschnittblatt. Der Schnitt ist rechtwinklig, unter dem Splitterschutz ist der Schnitt sauber. Auf der Gegenseite gibt es nur winzige Ausrisse. Aufgrund des groben Blattes sind natürlich Riefen sichtbar.

 

Scheppach CS55 - Gehrungsschnitt

Beim Gehrungsschnitt

Mit dem gleichen Sägeblatt habe ich einen Gehrungsschnitt in 24mm starker Eiche durchgeführt. Für Gehrungsschnitte gibt es ein kleines Zubehörteil, ein Kippschutz. Dieser verhindert, dass die Maschine beim Gehrungsschnitt herunterfallen kann. Er übt nicht genug Druck aus, dass die Säge während des Schnittes richtig auf der Schiene sitzt. Das muss man als Bediener selbst tun, indem man mit einer Hand Druck auf die Maschinengrundplatte ausübt. Hier macht sich dann wieder die starke Feder bemerkbar. Gehrungsschnitte, sollen sie genau werden, müssen mit einer Hand am Griff und einer auf der Grundplatte ausgeführt werden. Das erfordert viel Kraft.

Aber auch hier ist das Schnittbild vollkommen in Ordnung. Und auch nach mehreren Probeschnitten und erneutem Justieren des 45° Winkels stimmt auch dieser genau.

 

Scheppach CS55 - Schnittbild bei Gehrungsschnitt

Schnittbild bei Gehrungsschnitt

Der Drehpunkt der Maschine liegt so, dass beim Schwenken auf 45 ° die ca. 2mm starke Gummilippe hinterschnitten wird, aber dabei nicht schmaler wird.

Der Sägeblattwechsel

Scheppach CS 55 - Sägeblattwechsel

Der Sägeblattwechsel

Der Wechsel des Sägeblattes erfordert ein wenig Geschick. Leist man den entsprechenden Abschnitt in der Bedienungsanleitung, gewinnt man den Eindruck, man braucht drei Hände. So schlimm ist es jedoch nicht. Man stellt die Schnittiefe auf 25mm und taucht die Maschine bis zu diesem Punkt ab. Die Halteschraube für das Sägeblatt ist dann zugänglich. Jetzt setzt man den Inbusschlüssel an, dreht in Schnittrichtung und drückt mit der anderen Hand, die bereits die Maschine herunterdrücken muss, die Spindelarettierung. Auf dem nebenstehenden Bild sieht man, wie man diesen Vorgang auch mit nur zwei Händen durchführen kann. Nun kann man das Sägeblatt lösen, herausnehmen und ein anderes einsetzen.

Erstes Fazit

Scheppach CS55 - Die Säge

Die CS55 ist keine Festool

Natürlich kann ich die Scheppach nicht mit meiner Festool TS55 vergleichen, das wäre unfair. Aber ein vorläufiges Fazit nach den ersten Anwendungen ohne hier und da auf die Festool Maschine zu verweisen geht irgendwie auch nicht. Bei der Scheppach CS55 muss man sich klar machen, dass die se Maschine derzeit für 189,– Euro verkauft wird.  Die Festool TS55 kostet mehr als das doppelte. Da ist klar, dass man hier und da bei der Scheppach CS55 Kompromisse eingehen muss. Das fängt beim zu kurzen Kabel an, geht weiter über die etwas grobe Verarbeitung,  die schlechtere Absaugung und vor allem die zu starke Feder, welche das Arbeiten erschwert. Die Arbeitsergebnisse sind jedoch vergleichbar. Und das ist es, was für viele Anwender an erster Stelle steht.

Enorm wichtig ist aber, dass man sich die Zeit nimmt, die Maschine vor dem ersten Einsatz zu justieren. Nur dann sind gerade und rechtwinklige Schnitte erst möglich. Für den Gelegenheitsanwender, oder denjenigen, der einfach nicht mehr Geld investieren möchte ist die Scheppach CS55 eine gute Option. Auf jeden Fall ist sie genauer und einfacher zu handhaben, als eine normale Handkreissäge, die an einem Richtscheid geführt wird.

Für jemanden, der Wert auf möglichst staubfreies Arbeiten legt, die Maschine sehr viel nutzt und weiteres Zubehör benötigt, der sollte sich genau überlegen, ob die Scheppach die richtige Maschine für ihn ist.

Die Tauchsägen aus der Profiliga bieten einfach mehr Komfort und bessere Verarbeitung.

Ich werde die Maschine auf jeden Fall noch weiter testen und auch in meinen Kursen neben der Festool TS55 nutzen. Dieser Artikel wird dann entsprechend mit Updates versehen.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Sonstige abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

117 Kommentare zu Tauchsäge Scheppach CS55

  1. robin sagt:

    hallo heiko,
    danke für diesen ausführlichen post, welcher anlass für mich war, mich auf dieses günstige (auch entsprechend billig produzierte) produkt einzulassen, mit der zuversicht, die säge so einstellen zu können, dass sie letztendlich gerade und lotrechte schnitte zulässt.

    einen ergänzenden tip zur auffällig starken feder wollte ich noch für alle interessierten hinterlassen:
    — feder herausnehmen (geht am besten in der 45° stellung)
    — 1,5 cm abflechsen/sägen/kneifen
    — feder wieder einsetzen
    grüße

  2. Martin Höft sagt:

    Hallo Heiko,
    Wie sind deine Erfahrung bis jetzt mit der CS 55

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      da ich ja noch eine TS55REBQ und eine Mafell MT55 habe, kommt die Scheppach Maschine nur bei Kursen zum Einsatz. Sie macht was sie soll. Einen Ausfall gab es nicht.

      In der aktuellen HolzWerken ist ein Vergleich unterschiedlicher Tauchsägen von mir drin. Da ist auch die Scheppach mit getestet worden.

      Gruß

      Heiko

  3. Günther sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Scheppach PL55,
    mein jetziges originalsägeblatt entspricht 160×2,4×20, kann leider nur Blätter mit 2,6 mm Zahnbreite finden, kann ich diese Blätter verwenden?
    mfg
    Günther

  4. Martin Höft sagt:

    Hallo
    Ist die scheppach pl 75 bei einem von euch im Einsatz und wie sind die Erfahrungen
    Ich möcht mir eine zulegen

    Mit freundlichen Grüßen

  5. Martin Höft sagt:

    Hallo,
    Habe ich vergessen.
    Ich habe PL 45 von scheppach und bin super zufrieden
    Leicht handlich hohe schnittleistung ,Kabel ist leider nur 2 Meter
    Mein Beruf “ Tischlermeister „

  6. Martin Höft sagt:

    Thema Tauchsäge
    Bei der Firma YaoTool im Internet bekommt man preiswerte führungsschinen
    Für Tauchsäge und co.
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin

    • Benedikt Sommer sagt:

      Hallo Herr Höft,
      danke für den Hinweis auf die preiswerten Führungsschienen.
      Bei diesen ist die Scheppach Tauchsäge jedoch nicht aufgeführt. Wissen Sie ob diese dennoch passt, bzw. haben Sie eine solche Schiene mit ihrer Scheppach im Einsatz? Ich bin auf der Suche nach einer kurzen Führungsschiene für meine CS 55 und überlege schon, ob ich eine lange Schiene kaufe und diese einfach auf Maß auftrenne.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Benedikt Sommer

  7. Hallo Herr Rech.

    Erst einmal meine Bewunderung zu Ihrem Holzwerkerblog, den ich schon länger verfolge.

    Ich habe mich gefreut, als auch die Bosch-Zwingen in die Führungsschiene der CS55 passten.
    Das war´s dann aber auch…

    So habe auch ich, die hier schon beschriebenen, probleme mit der Maschine gehabt.

    – verdrehte Grundplatte
    – nicht parallel laufendes Sägeblatt
    – mangelnde Absaugung
    – Splitterschutz bei Winkelschnitten

    Ich habe die Maschine eingestellt, um mal zu Testen ob die ganzen „Fehler“ vielleicht aufeinenander passen.
    😉 Natürlich nicht…

    Das Beste folgte nach dem zweiten Probeschnitt in eine Leimholzplatte.
    Die Maschine ging gar nicht mehr.

    Dann laß ich Ihren Bericht und hörte andere Meinungen.
    Ich hatte wohl das Pech die schlechteste zu bekommen.

    Auf ein neues…

    Gruß
    Weimer Jürgen

  8. Matze sagt:

    Hallo Heiko,
    danke für den super Test!
    Habe Die Säge auch mittlerweile und stelle mir grade die Frage ob die Führungsschiene kompatibel zu der Festool Schiene ist? Du hast geschrieben das der Schienenverbinder von Festool nicht passt aber nicht ob zB der Verbinder von Scheppach bei Festool passt.
    Ich wollte mir in kürze eine neue Führungsschiene zulegen und würde auf Grund der System vielfalt gerne eine Festool kaufen.

    Besten Dank schon mal im Vorraus !

    Gruß Matze

  9. Benedikt sagt:

    Hallo,
    Tolle Vorstellung der Säge, der Artikel war letztendlich die kaufentscheidende Hilfe, die mich letzte Woche die Säge hat kaufen lassen. Heute haben ich mich am Einstellen versucht. Die Grundplatte ist auch bei mir nicht ganz eben, allerdings nur senkrecht zum Sägeblatt. Beim Aufsetzen auf die Führungsschiene bildet sich aber ein augenscheinlich paralleler Spalt, so dass das erstmal keine Auswirkungen zu haben scheint. Wenn man an der Säge leicht seitlich wackelt bewegt sie sich auch ein wenig, ich kann aber nicht mit Gewissheit sagen, ob es an der Schiene oder am Gehäuse der Säge liegt.
    Mir ist aufgefallen, dass die Säge in der hinteren Winkeleinstellung bei nicht festgezogener Schraube deutlich Spiel hat. Bei der vorderen ist das nicht der Fall. Die hintere Madenschraube zur Einstellung der 0° Position war bei mir so fest, dass ich direkt den Innensechskant „rund“ gedreht habe. Die Schraube lässt sich also nicht mehr einstellen. Daher überlege ich, ob ich die Säge zurückschicke oder nicht. Was das Wackeln auf der Schiene angeht, hab ich schon vieles im Netz gesehen (u. A. Gleitstreifen entfernen), das muss ich mir auch noch einmal überlegen. Hatte schon jemand ein Problem mit dem Spiel an der hinteren Winkelverbindung?

    Grüße, Benedikt

  10. Felix sagt:

    Hallo,

    ich habe mir nun auch diese Säge besorgt, weil sie für mich als einsteiger im „besseren“ Preissegment liegt. Da ich eine sehr kleine Werkstatt habe, wollte ich mir gleich dazu noch den „mufta“ aus der Holzwerken Zeitschrift bauen, ihn aber etwas verändern.
    Nun zu meiner Frage: Wie breit ist die Führungsschiene ? Ich habe diesbezüglich im Internet noch nichts gefunden.

    Danke im vorraus
    Felix

  11. Gerd sagt:

    Hallo,
    könnte mir jemand sagen, ob der oben gezeigte Parallelanschlag Festool ( PA-TS 55) auch an meine Tauchsäge „Matrix PS 1200 55“ passen würde. Die Maschienen sehen sich total gleich aus.
    Danke in voraus
    MfG
    Gerd

  12. Karsten L. sagt:

    Hallo Herr Rech,

    ich habe die Säge diese Woche erhalten und mit der Justierung angefangen. Ich habe einen Stahlmaßstab auf der Grundplatte angelegt und in der Diagonale festgestellt, dass der Maßstab in der Mitte nicht aufliegt. Wenn ich den Maßstab an der vorderen Kante auflege, wo das Sägeblatt sitzt, ist die Lücke auch recht groß. Ich habe die Säge auf dem Werktisch, auf einer Glasfläche und auf der Fensterbank aufgelegt, das Ergebnis war gleich. Die Klinge meines 30cm Winkels passt in die Lücke gut rein. Da mir hier die Erfahrung fehlt meine Frage:
    Ist das akzeptabel oder wird das Schnittergebnis dadurch zu stark beeinflusst?
    Ich würde sonst ein neues Gerät schicken lassen.

    Vielen Dank schon für die Antwort.
    Viele Grüße
    Karsten L.

    • Karsten L. sagt:

      Nachtrag:
      Die Klinge ist etwas dicker als 1mm. Setzt man die Säge auf die Schiene, passt die Klinge nicht mehr drunter. Man sieht aber deutlich den Spalt zwischen Säge und Schiene. Wenn man dann auf der diagonal gegenüberliegenden Seite drückt, sieht man, das die Säge auf der Schiene wackelt.

  13. Andreas Hollesen sagt:

    Hallo,

    es scheint jetzt eine verbesserte Ausführung der Scheppach Tauchsäge zu geben.
    Das Set mit der neuen Scheppach PL 75 bietet außer der größeren Schnitttiefe von 75 mm auch bessere Zwingen, einen Serienmäßigen äußeren Splitterschutz und ein 3 m langes Anschlusskabel.
    Auf der Scheppach.com ist sie nicht gelistet aber scheinbar bei verschiedenen Händlern verfügbar. Einfach mal googeln. Der Preis ist „natürlich“ höher 😉

    Gruß
    Andreas Hollesen

  14. Karsten L. sagt:

    Hallo Herr Rech,

    habe ich das richtig verstanden, wenn man die Führungsschiene im 90° Winkel einschneidet, dann ist der Splitterschutz für den 45° Winkel nicht mehr nutzbar?
    Wäre es dann nicht sinnvoll zwei Schienen zu kaufen, eine um mit 90° und eine um mit 45° einzuschneiden?

    Viele Grüße
    Karsten L.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die zweite Schiene wäre sicherlich ein möglicher Weg. die Tatsache, dass dieser Versatz da ist, zeigt aber auch die Grenzen einer solch preisgünstigen Maschine auf.

      Gruß

      Heiko Rech

  15. Martin Ottenthal sagt:

    Hallo zusammen,

    ich besitze die cs55 ca. seit 6 Monaten und bin mit Ihr recht zufrieden.
    Allerdings bin ich auf der Suche nach einem neuen Sägeblatt für feine Schnitte in MDF, Multiplex und manchmal etwas Vollholz.
    Leider kann ich kein passendes Sägeblatt finden das der genauen Größe des jetzigen entspricht 160×2,4×20, kann leider nur Blätter mit 2,6 mm Zahnbreite finden, kann ich diese Blätter verwenden?
    Vielen Dank an euch

    Grüße
    Martin Ottenthal

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      der Spaltkeil der MAschine ist 2,0mm dick. du brauchst also Blätter mit einer Stammblattstärke unter 2,0mm und einer Schnittbreite über 2,0mm. Da müsste sich denke ich schon was passendes finden. Bei meiner Säge sind Blätter von Scheppach dabei, welche 2,2mm dick sind. Es sollte also zumindest über Scheppach Händler möglich sein passende Blätter zu beziehen.

      Gruß

      Heiko

  16. Markus A. sagt:

    Ich habe diese Woche meine CS55 bekommen und habe diese heute ausprobiert.
    Habe festgestellt dass, das sägeblat seitlich leichtes spiel hat und wenn ich sie einschalte und aus mache und ich genau aufs sägeblatt schaue sieht man das sie bisschen links rechts schlägt max. 1mm.
    Habe schon eon anderes sägeblat von freud probiert gleiche.

    Ist das bei eurer Maschine auch so oder Maschine retour?

  17. Carlosun sagt:

    Hi, nach langer Recherche habe ich mich für die PL55 entschieden. In ein paar Tagen werde ich es in meinen Händen halten. Ich bin kein Profi und wahrscheinlich wird die Säge die meiste Zeit unbenutzt bleiben. Nun meine Frage: da die CS55 und PL55 baugleich sind, kann ich die hier beschriebene Einstellung 1zu1 übernehmen, oder? Danke!

    Hier die Antwort von scheppach:
    Die PL 55 und cs 55 sind gleiche Tauchsägen von 2 unterschiedlichen Marken aus
    unserem Hause. Zum einen scheppach special edition und zum anderen scheppach classic. Die Maschinen sind jedoch baugleich. Von den Schienen & dem Zubehör gibt es verschiedene Bundles. Mal mit 2x 700er Schiene, mal mit Zubehörpaket usw. Daher auch die unterschiedlichen Gewichtsangaben.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die gezeigten Justierungen muss man eigentlich bei jeder Tauchsäge mehr oder weniger intensiv durchführen. Und wenn die Modelle baugleich sind, kannst du das Gezeigte 1:1 umsetzen.

      Gruß

      Heiko

      • Carlosun sagt:

        Danke für die rasche Rückmeldung. Eine Frage noch…zu meiner Bestellung ist lediglich ein HW24 Blatt mit bei, ich möchte mir noch einen zweites Sägeblatt für Arbeitsplatten zulegen. Hast du mir eine kaufempfehlung für mich als ottomimimalnutzer :-))?

  18. Willy Petersen sagt:

    Moin in die Runde!
    Als Zimmerer habe ich all die Jahre nie eine schienengeführte HKS gebraucht, notfalls tats auch mal ein Anschlagbrett.
    Bei Glasalplatten(extrem hart und spröde) für Fassade mit sichtbaren Schnittkanten oder Trapezblech hörts aber auf, da MUSS eine gute Führung her weil jede kleine Kursänderung von Hand sichtbar bleibt.
    Habe bisher einmal mit Festo gearbeitet:
    Ich schaffte es nicht die Säge einzuschalten, der Sicherungsknopf war blöde, erst nach langem Üben klappte es dann.
    Habe bisher einmal mit Makita gearbeitet: Alles problemlos.
    Beide Maschinen von Kollegen die so taten als müsse man diese unbedingt haben.
    Dann mal zum Spass eine cs 55 vom Bauhaus geholt und gleich der erste Einsatz:
    20m langer 10° Schrägschnitt an Lärchendeckelschalung 2x 24mm als untere Abtropfkante, ca. 10cm über dem Hofplatz, die Säge schlurfte so grad über den Kies des Platzes weg, sehr unschöne Positon, aber Praxis halt.
    Schnur gespannt, Führungsschiene mit Spax angesetzt (habe Löcher gebohrt) mich dann gemütlich in den Dreck gelegt, die Säge mit beiden Händen heruntergedrückt und den ersten Meter gesägt, dann den 2. Meter usw..
    Es fiel mir dann auf das das Sägeblatt unten herausschaute, ging nicht zurück, warum keine Ahnung, dann weiter, Zeit ist Geld.
    Ab Meter 10 war dann Schluss, die Säge tauchte kaum noch zurück, Ursache:
    Komplett gefülltes Sägegehäuse mit frischen Lärchenspänen, alles voll.
    Kompresor/Druckluft nicht da, also was tun?
    Sägegehäuse abgeschraubt und mit Holzspänen das Gehäuse gereinigt und dann die letzen Meter gesägt und dann wieder alles gereinigt.
    Sowas gabs früher bei mir nie, weder mit Mafell, Bosch, Metabo…die Späne flogen immer schön raus.
    Das ist wohl der Nachteil bei den neuen sicheren rundum geschützen Maschinen, vlt. wärs mit Absaugung nicht passiert?
    Mein Fazit:
    Alle drei Sägen, Makita, Festo und Scheppach sägen einwandfrei, sehen auch fast gleich aus, wesentliche Unterschiede sehe ich keine ausser natürlich im Preis.
    Ich vermute das die Fabriken nicht sehr weit auseinander liegen oder sich die Entwickler alle gut kennen?
    Auch Glasal, Blechplatten.. lassen sich perfekt und sauber zuschneiden.
    Kabel habe ich eh immer eine Verlängerung dran, also kein Problem und nach meinen Erfahrungen müssen Maschinenanschlusskabel doch ab und mal erneuert werden, da kauft man dann gleich 4m Gummi mit Stecker und allem bei.
    Die zu schwere Feder ist mir nicht aufgefallen.
    Leider war kürzlich die Gummilippe von der cs55 verschwunden, vermutl.Fahrtwind als Ursache(lag auf dem Dachträger), gibts die nachzukaufen oder gibts Nachkaufgummis die besser geklebt werden könnten?
    Jetzt muss ich ohne Gummi sägen und schätze den Abstand halt ein, geht auch.

    Was mich nur wundert ist das im Netz bei all den vielen Diskussionen um die cs55 scheinbar noch niemand Frischholz in Schräglage nach unten gesägt hat.
    In der Zimmerei ist das doch eine Standardarbeit.
    Trotzdem, die paar Euro für die Scheppach waren gut ausgegeben, ich möchte die Maschine nicht missen, es gab auch 5 Jahre Garantie dabei.
    Gruss Willy

  19. Achim sagt:

    Hallo Heiko,
    Wo ist der Unterschied zwischen der Scheppach CS55 und PL55
    Gruss Achim

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Achim.

      die PL ist laut Scheppach Internetseite die kleinere der beiden mit nur 45mm Schnitttiefe.

      Gruß

      Heiko

      • Dirk sagt:

        Hallo,

        die CS55 und PL55 sind im Grunde identische Maschinen. Eventuell kann der Lieferumfang minimal abweichen, ansonsten sind die Tauchsägen an sich identisch.
        Die kleinere Tauchsäge bei Scheppach mit 45mm Schnittiefe heißt CS45 bzw. PL45.

        MfG
        Dirk

        PS: Ansonsten hilft bei solchen Fragen auch meist die Produktangaben der beiden Maschinen zu vergleichen 😉

  20. Martin sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für die ausführliche Beschreibung der Scheppach CS55! Ich überlege mir eine solche zu kaufen, benötige allerdings keine Schiene, da ich eine von Festool habe (für die Oberfräse). Weißt du, oder kannst du evtl. prüfen, ob die Scheppach CS55 mit der Festtool-Schiene kombinierbar ist.

    Vielen Dank und schöne Weihnachtstage, Martin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      wenn ich es richtig in Erinnerung habe passt es nich richtig. Ich kann das aber frühestens am Montag genau prüfen. Vielleicht weiß aber einer der Leser ob die Scheppach problemlos auf die Festool Schiene passt.

      Gruß

      Heiko

      • Martin sagt:

        Hallo Heiko,

        und Dank für die Anwort. Hast du herausfinden können, ob die Schienen kompatibel sind.

        Vielen Dank, Martin

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Martin,

          die Scheppach Schiene ist ca. 5 – 6mm breiter, als die Festool. die Scheppach Säge würde also nicht an der Gummilippe schneiden. Das verbinden der Schienen würde gehen, hält aber nicht wirklich gut, da die Nuten der Scheppach Schiene breiter sind, als die der Festool und somit die Verbinder in der Scheppach Schiene zu schmal sind.

          Gruß

          Heiko

  21. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe die Tauchsäge Scheppach special edition PL 55 im Baumarkt gesehen.
    sie macht einen guten Eindruck, was Dein Bericht zur CS55 auch bestätigt.
    Nun möchte ich Holzteile für Möbel zuschneiden.
    Macht es Sinn mit einer Tauchsäge auf einer Schiene dies zu tun, oder verrenne ich mich in meiner Absicht und bin nachher enttäuscht?
    Vielen Dank für Deine Antwort und Deine Berichte die Du schreibst – echt Spitze!!!

    Freundliche Grüße

    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      theoretisch ist das möglich, aber der Aufwand ist rcht hoch und das Ergebnis eher zweifelhaft. Das größte Problem ist meiner Meinung nach die Wiederholgenauigkeit. Das sit aber systembedingt bei jeder schienengeführten Maschine der Fall. Da müsstest du dir entsprechende Hilfsmittel bauen. Die Frage ist halt, ob du den aufwand betreiben willst oder nicht.

      Gruß

      Heiko

  22. PeBe sagt:

    Danke für die Produktbesprechung !

    Ich bin kurz davor die CS55 zu kaufen.
    Durch die Videos und das hier gelesene weiß man ja recht gut was auf einen zukommt.
    Die Feder zu kürzen, kein Ding,
    das justieren sollte man auch hin bekommen.

    Aber mir stellt sich die Frage, wozu überhaupt die Gleit Bänder ?
    Kann die Säge nicht einfach direkt auf dem Alu laufen, wenn man das schön gleitfähig macht ?
    Oder ist die Schiene wirklich so uneben das man eben für die beiden Erhöhungen sorgen muss, damit sie nur auf den zwei Bahnen aufliegt ?

    Und nehmt ihr da wirklich einfach nur normales Isolierband als Gleitband, habe ich das richtig gelesen/verstanden ?

    Danke für eure Infos bisher und in Zukunft.

  23. Marc sagt:

    Ich bin gerade auf der Suche nach guten Angeboten für die Scheppach CS55 und da bin ich auf die PS 1200-55 von „Matrix“ gestoßen. Kannst Du sagen, ob die baugleich sind? Würde mich wundern, da die ein ganzes Stück weniger kostet, aber äußerlich sind sie auf den Produktbildern identisch.

  24. Katharina sagt:

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für deinen Hinweis – ich habe es ausprobiert und dann leider festgestellt, dass es mein Problem nicht löst. Das Blatt schrammte am Gehäuse selbst und nicht an der Grundplatte. Wäre es andersrum gewesen, wäre dies genau die Lösung gewesen. So habe ich die Säge heute zurückgebracht und eine neue bekommen, die das Problem nicht hat. Jetzt kanns also endlich losgehen ;).

    Viele Grüße
    Katharina

  25. Katharina sagt:

    Hallo Dirk,

    du sprichst da etwas an, das mich sehr interessiert:

    „- Prüfen ob das Sägeblatt genau parallel zur Führungsnut verläuft (ich musste dies nachjustieren, jedoch problemlos möglich)“

    Wie kann ich das nachjustieren? Genau dieses Problem habe ich nämlich, wenn das Sägeblatt taucht, dann schrammt es vorne rechts am Gehäuse entlang. Wenn man von unten schaut, kann man auch deutlich sehen, dass das Blatt schräg im Gehäuse sitzt… In diesem Zustand habe ich die Säge aus dem Karton geholt.

    Vielen Dank übrigens auch für all die anderen hilfreichen Hinweise zur Justierung.

    Grüße
    Katharina

    • Dirk sagt:

      Hallo Katharina,

      die Einstellung des Sägeblattes zur Führungsnut, funktioniert über jeweils 2 Schrauben vorn und hinten. Damit verschiebt man das komplette Gehäuse auf der Grundplatte. Diese Einstellung hilft dir jedoch nicht weit, wenn das Sägeblatt tatsächlich am Gehäuse schrammt. In diesem Fall würde ich von einem (eventuell noch vorhanden) Widerrufsrecht gebrauch machen und eine neue Säge anfordern. Eventuell geht so etwas auch auf Garantie?
      Alternativ wäre noch eine (wenn auch etwas unschöne) Variante, das Gehäuse da wo das Sägeblatt entlangschrammt etwas auszufeilen und dann das komplette Gehäuse so zu verschieben, dass das Blatt parallel zur Nut verläuft.
      Aber vielleicht kann dir auch noch jemand anderes bei diesem Problem weiter helfen.

      MfG
      Dirk

  26. Markus Mehlem sagt:

    Hallo!

    Ich warte seit längerem auch schon sehnsüchtig auf weitere Erfahrungen mit der Säge. Ich stehe auch vor der Entscheidung, welche ich mir holen soll. Tut es die einfachere für gelegentliche Arbeiten oder doch lieber etwas besseres.
    Ich hätte allerdings eher die Makita im Visier. Weiß nicht mehr genau, was es war, aber nach Studium von verschiedenen Seiten und Berichten, auch dem o. g. Vergleichstest, war mir die irgendwie sympathischer.

    Würde mich sehr freuen, hier bald noch was über Sägen zu lesen.

    Viele Grüße!
    Markus Mehlem

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Markus,

      zur Scheppach gibt es nicht viel neues zu berichten. Sie ist gelegentlich bei Kursen im Einsatz und tut dort im Rahmen der aufgezeigten Möglichkeiten was sie soll.

      Gruß

      Heiko

      • Markus Mehlem sagt:

        Hallo Heiko!

        (Ich bin dann mal so frei und schreibe auch Du, obwohl wir uns persönlich nicht kennen. Hab ich kein Problem mit.)

        Das ist ein bisschen schade. Hätte mich halt interessiert, weil ich mir in den nächsten Monaten vielleicht so eine Säge zulegen möchte. Ich hatte auch mal noch eine lange Mail am 24. März geschickt. Da kam keine Antwort. Ich hatte schon gedacht, ich hätte Dich mit meinen vielen Fragen irgendwie geärgert oder genervt.

        Wie so viele stehe ich halt vor der Frage: lohnt sich Makita oder Festool für die gelegentliche Anwendung eines ungeübten oder tut es auch eine etwas günstigere?

        Bin echt am schwanken, habe aber keinen Druck, dass ich eine haben muss. Mein nächstes (erstes) Projekt werde ich wohl mal mit den Handwerkszeugen aus dem empfohlenen Satz versuchen.

        Viele Grüße von der Arbeit in Hermeskeil!

        Markus

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Markus,

          ich weiß nicht genau was du hören möchtest. Die Maschine wurde sehr detailliert vorgestellt und auch in den vielen Kommentaren ausführlich behandelt. Ich habe nunmal keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse gewinnen können. Wie gesagt, sie tut was sie soll. Natürlich sind teurere Sägen komfortabler, aber auch das steht im Artikel. Die endgültige Entscheidung welche Maschine du kaufen sollst, kann, will und werde ich dir natürlich nicht abnehmen.

          Was die Beantwortung von E-Mails angeht, da geht schon mal was unter. Ich bekomme so viele Anfragen pro Tag, dass es mir nicht immer leicht fällt alle zu beantworten.

          Gruß

          Heiko

          • Markus Mehlem sagt:

            Mahlzeit!

            Ehrlich gesagt hätte ich auf eine fundierte Kaufempfehlung für die eine oder die andere gehofft. Nicht vor dem Hintergrund sagen zu können „der Heiko hat aber gesagt“, sondern eher aus der Erfahrung in der Praxis heraus.
            Ich kann aber verstehen, wenn Du das nicht so konkret machen magst.

            Ich weiß ja in ungefähr, was ich möchte, bin mir aber doch nicht so richtig sicher.
            Und da wäre dann der direkte Vergleich doch gut. Auch wenn er unfair wäre, aber so bekommt man halt die Unterschiede auch deutlich heraus.

            Nicht so tragisch mit der E-Mail. So habe ich halt Foren durchsucht, Produktvideos geschaut und Testberichte gelesen.

            Viele Grüße
            Markus

          • Dirk sagt:

            Hallo,

            vielleicht kann ich ja noch ein wenig zu der Diskussion beitragen. Ich habe zwar bisher nur Erfahrungen mit der Scheppach CS55, denke aber, dass ich aus meiner ebenfalls sehr umfangreichen Recherche und den ersten Einsätzen ein wenig weiterhelfen kann.

            Gekauft habe ich die Scheppach über einen Onlinehändler für 155 Eur inkl. Führungsschiene. Angekommen ist sie in 2 Paketen. Die Führungsschiene war gerade und somit vollkommen in Ordnung. Die Säge war ebenfalls ordentlich verpackt und in Ordnung (Grundplatte gerade …).

            Eine Kreissäge ist im ersten Moment nur ein Motor, welches ein Sägeblatt dreht … das kann die Scheppach natürlich. Damit die Schnitte auch ordentlich werden, bedarf es jedoch noch einiger Justagearbeiten. Diese wären:

            – Führungsschiene bearbeiten, damit Säge nicht kippeln kann (Ich habe mehrere Streifen Elektrikerisolierband übereinander geklebt, bis die Säge nicht mehr kippelte, vorher Schiene penibel reinigen), danach ein wenig mit öligem Küchenpapier drübergewischt, damit die Säge besser gleitet (Alternative: Silbergleit)
            – Die Feder an der Säge 2-3cm kürzen (deutlich weniger Kraftaufwand)
            – Spaltkeil justieren, so dass dieser mit dem Sägeblatt übereinstimmt
            – Einstellen des 90° Schnittwinkels mit den beiden Innensechskantschrauben (die hintere ist verdammt schwer locker zu bekommen …)
            – Bei Bedarf: 45° Winkel ebenfalls einstellen (Hat bei mir auf Anhieb gepasst)
            – Prüfen ob das Sägeblatt genau parallel zur Führungsnut verläuft (ich musste dies nachjustieren, jedoch problemlos möglich)

            Diese ganzen Arbeiten sind bei der CS55 definitiv zu erledigen. Dann hat man meiner Meinung nach eine gute Tauchsäge. Hierzu sollte man aber auch sagen, dass z.B. Festool auch nur mit Wasser kocht und auch hier z.B. der 90° Schnittwinkel nochmal nachjustiert werden muss. Jedoch sind diese zusätzlichen Arbeiten deutlich weniger als bei der CS55.

            Nachteile der CS55 gegenüber der TS55:
            – Staubabsaugung nicht so effizient
            – Kabel nur aus Plastik und kurz

            In die Führungsnut der CS55 passen die Festool (Protool) Schraubzwingen sehr gut. Die beiden mitgelieferten Sägeblätter sind meiner Meinung nach ganz gut, habe jedoch keinen Vergleich zu anderen Blättern.

            Mein Fazit: Wer etwas auf das Geld achtet und sich nicht scheut ein wenig zu basteln und zu justieren, der bekommt mit der Scheppach eine gute Tauchsäge zu einem guten Preis. Der Preis der Scheppach liegt bei 1/3 im Vergleich zu der Festool TS55 und noch bei unter der Hälfte des Preises der Makita (Nachteil hier: kein Spaltkeil).
            Mit einer gut eingestellten Scheppach kann man meiner Meinung nach genauso gute Schnitte erledigen wie mit einer Festool (was soll auch anders sein, an einem rotierenden Sägeblatt?).

            Ich hoffe ich kann damit weiteren potentiellen Käufern helfen.

            MfG
            Dirk

  27. Thomas Matuschak sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe derzeit ein günstiges Angebot für eine fast neue gebrauchte – was mich allerdings nachdenklich macht, ist die notwendige Justage. Heißt, wenn der Vorbesitzer das nicht ordentlich gemacht hat… kann man das dann noch korrigieren?

    Gruss,
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      das kannst du jederzeit wieder korrigieren und sauber einstellen, falls es notwendig ist.

      Gruß

      Heiko

    • Jan sagt:

      Hallo Thomas,

      das einzige was man sich auf jeden Fall neu kaufen sollte ist die Gummilippe bzw. eine Kunststofflippe (in meinen Augen die bessere Variante).
      Ich habe die Gummilippe nach den ersten schnitten abgerissen und sie gegen eine Kunststofflippe ersetzt, das Schnittergebnis ist wie ich finde besser.

      Gruß Jan

  28. Jan sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe noch was vergessen.
    Kann ich die Festool Sägeblätter benutzen? Hast Du das schon mal probiert?

    Was gibt es sonst für alternativen die Du empfehlen kannst.

    Kannst Du nicht mal ein Video bezüglich Sägeblätter und Verwendung machen?

    Mit freundlichem Gruß
    Jan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jan,

      probiert habe ich das noch nicht, ich werde morgen mal die Daten vergleichen und mich nochmal melden.

      Gruß

      Heiko

      • Jan sagt:

        Hallo Heiko,

        ich wollte noch mal nachfragen, ob Du das mit den Sägeblättern schon getestet hast?

        Gruß Jan

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Jan,

          ich hatte bisher noch keine Zeit, ich werde es am Montag mal prüfen.

          Gruß

          Heiko

          • Rene sagt:

            Hallo
            Ja man kann Festool Sägeblätter benutzen
            Einfach auf die gleiche Größe achten.
            Habe mir auch eins gekauft. Meine Meinung zu der Säge bis jetzt für gelegentliche Arbeiten absolut ok.
            Gruß
            Rene

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Jan,

          ich habe gerade nachgesehen und gemessen. Die Festool Blätter kann man auf der Scheppach benutzen, alle Maße sind gleich. Auch die Stammblattstärke ist identisch und somit ist die Funktion des Spaltkeiles auch mit Festool Blättern gewährleistet.

          Gruß

          Heiko

  29. Jan sagt:

    Hallo Heiko,

    auch ich habe mir die Säge gekauft als Set mit Schiene und Klemmen sowie einem Rückschlagstopp. Ich muss sagen die Säge überzeugt wie beschrieben. Die Tipps und Anregungen von Dir und andere Kommentare habe die optimale Säge daraus gemacht, die für den schmalen Geldbeutel zu haben ist. Fast alle Modifikationen sind sehr sinnvoll und sollte man wirklich machen um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. Die einzige Modifikation die nicht ohne ist ist das ersetzen des Anschlusskabels, ohne eine gute Planung und ein bisschen mehr als Geschick, habe ich satte 3Std für den Wechsel gebraucht und musste die Säge in so gut wie jedes Einzelteil zerlegen. Es hat sich aber gelohnt!! Ich habe ein 5m Silikonkabel genommen was aus meiner Sicht die beste Lösung ist. Schön flexibel und fast kein verdrehen.

    Also noch mal vielen Dank für den Bericht
    Mit freundlichem Gruß
    Jan

    P.S. Das Kabel ist 2adrig!! Ich hatte mir ein 3adriges gekauft was aber nicht schlimm ist.

    • Tobi sagt:

      Hallo Jan,
      an eine Elektrowerkzeug ganz egal was für eines gehört kein Siliconkabel. Das ist Lebensgefährlich, da ein Siliconkabel nur eine sehr geringe mechanische Belastbarkeit aufweist.
      An eine Maschine gehört ein Gummi oder PVC Kabel welches für diese Verwendung geeignet ist. Ich kann nur empfehlen, das Kabel auszutauschen bevor Dir was passiert weil es beschädigt wird.
      Viele Grüße, Tobi

      PS.: Ich habe ebenfalls seit ca. 9 Monaten eine Scheppach CS55 im Einsatz und bin bis jetzt mit der Maschine soweit zufrieden.

  30. Pierre S, sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel. Sind mit einer Tauchsäge prinzipiell auch solche Schnitte, wie im Video http://youtu.be/M_xJD_aylYw?t=6m30s gezeigt möglich? Anscheinend befürwortest du den Spaltkeil. Gehe ich richtig der Annahme, dass dieser das Sägeblatt freihält, wenn Spannung im zu sägenden Holz besteht? Ich wanke derzeit zwischen der Makita SK6000 und der Scheppach CS55.

    Danke und Grüße,
    Pierre =)

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Pierre,

      das was da im Video gezeigt wird, geht auch mit einer Tauchsäge, aber ich würde das keinem ganz ungeübten empfehlen.

      Mit dem Spaltkeil hast du richtig vermutet, er vermindert die Gefahr des Klemmens, die es im übrigen auch bei Plattenwerkstofen gibt. Aber der Spaltkeil ist kein Garant für Unfallfreies sägen. Dem Einsteiger würde ich dennoch zu einer Säge mit Spaltkeil raten. Leider wird die Auswahl dahingehend immer kleiner.

      Gruß

      Heiko

  31. Thomas sagt:

    Danke für deine schnelle Antwort.
    Ich möchte damit möglichst saubere Schnitte durch einfachere Holzstoffe machen. Also z.B. Clickparkett, 19mm MDF-Platten, 18mm Seekiefer (deine Werkbank 😉 dünnere Buchenleimplatten usw. Deshalb ist das wohl das falsche Blatt.
    Also ich hab mal die Scheppach ausgemessen. Bei der ist der Spaltkeil 1.8mm, das Blatt 1.4 und die Schnittbreite 2.5mm.

  32. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,
    aufgrund Deines Tests habe ich nun auch eine Scheppach Säge gekauft. Bei meiner Säge ist nur ein Sägeblatt vorhanden, welches nur moderat schöne Schnitte ermöglicht. Nun hab ich vom „Panther“-Blatt von Festool gehört.
    Da hab ich auch eines Gefunden:
    http://www.amazon.de/Festool-496301-Kreiss%C3%A4geblatt-160-PW12/dp/B003TOIIY4/ref=pd_sim_diy_12
    Dieses hat aber nur 12 Zähne. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass man ein Blatt mit möglichst vielen Zähnen kaufen soll. Stimmt das, oder was würdest Du mir für ein Blatt für die Scheppach empfehlen?

    PS: Zum Blattwechsel kann man auch die Säge auf ca 30mm runterdrücken. Danach kommt eine Inbusschraube im Loch in der Seitenwand zum Vorschein.
    Da ein Inbusschlüssel reingesteckt und losgelassen und schon ist die Maschine zum Abschrauben arretiert.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das Pantherblatt ist ein Zuschnittblatt, also für grobe Zuschnitte und das Sägen von Massivholz längs zur Faser. Wenn du das damit machen willst, ist es das richtige Blatt. Ich weiß jetzt nicht, wie stark der Spaltkeil der Scheppach genau ist, aber das wäre noch zu prüfen, da der Spaltkeil nicht zu dünn sein sollte, gegenüber der Stärke des Grundkörpers des Sägeblattes. der Spaltkeil ist idealerweise minimal dicker, als die Stammblattstärke des Sägeblattes, aber dünner, als dessen Schnittbreite.

      Gruß

      Heiko

  33. josef stauder sagt:

    Hallo Heiko!

    Ich möchte diese Tauchsäge mit dem Wolfcraft Master Cut 2000 verwenden.
    Weißt du, ob das fuktioniert. Kann man die Tauchsäge feststellen?

    lg

  34. moritz sagt:

    hallo andi,

    die mafell mt 55 cc ist eine top maschine!
    habe sie jetzt schon seit ca. 2 jahren und bin voll zufrieden.
    mit dem eingebauten cuprex motor ist sie halt noch eine nummer besser und von der leistung echt top.
    das die maschine kein flipkeil wie die festool ts 55 hat stört mich eigentlich relativ wenig, denn mit der leistund und der umdrehung braucht man das nicht so meine meinung.zudem ist der flipkeil bei der festool so klein das er auch nicht so viel hilft.
    ansonsten ist die maschien echt klasse in der Werkstatt wie auf der Baustelle.

    gr moritz

  35. Andi sagt:

    Hallo Heiko
    ich interessiere mich für die Tauchkreissäge Mt 55 cc von Maffel
    da ich dieses Model schon bei dir gesehen habe wollte ich Fragen was von dir die Meinung zu diesem Model ist und ob es dazu noch ein Video gibt

    Gruß Andi

  36. Wolfgang sagt:

    Hallo, habe am WE mal die PL55 ausprobiert. Leider habe ich nicht ganz gecheckt, das die PL Edition weniger Ausstattung als die CS hat. Habe auch sonst keine CS gefunden, außer im Internet. Würde mir aber gerne das Gerät vor Kauf ansehen. Denn: bei der ausprobierten PL Version hatte ich Probleme, die 90 Grad Justierung vorzunehmen. Die vordere Madenschraube saß total fest, sodaß der Inbus durchging, die sah auch schief aufgeschraubt aus. Die hintere auch fest und zudem noch sehr schwer zu erreichen, was schnell in ein Gefummel ausartete. Also zurückgebracht und im Markt noch zwei weitere geprüft. Die vorderen Madenschrauben waren da gängig, aber die hinteren absolut nicht. Als der Inbus verbog hab ich aufgegeben und mich erstmal von der Säge verabschiedet. Verkäufer meinte sogar, das müsse so sein und wäre von Werk geeicht. Aber das macht doch keinen Sinn, dass die hintere fixiert ist. Schade.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      bei meiner CS55 war diese Schraube auch extrem schwergängig. Aber ich konnte sie dennoch dazu zu bewegen dich zu drehen.

      Gruß

      Heiko

    • Michael Hild sagt:

      Hallo Wolfgang,

      das war bei meiner Test Woodster ebenfalls so.
      Vorne schwergängig aber noch drehbar. Hinten bombenfest, Inbus verbog sich, Schraube rührte sich aber nicht. Da es nicht meine Maschine war, wollte ich auch nichts kaputtmachen.

      Grüße

      Michael

  37. Alexander sagt:

    Danke für den objektiven Test. Wie ist denn die Stabilität der Führungsschiene im Vergleich zur Festool-Schiene (zum Beispiel wenn sie mal hochgeklappt bzw. freistehend ist)?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,
      was die Stabilität angeht steht die Scheppach schiene denen von Festool/ Metabo oder Makita in nichts nach. Allerdings sit sich scharfkantiger.

      Gruß

      Heiko

  38. René sagt:

    Hi Heiko …

    danke für deinen Test … hatte die Säge zwar schon gekauft, aber die justage muss ich wohl nochmal genau prüfen. Das Umkleben des Gleitbelages habe ich schon vorgenommen … dadurch fühlt sich die Säge auf jeden Fall viel stabiler auf der Schniene an.

    Gruß

  39. Michael sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe auch die Scheppach CS55. Meine Säge kippelt relativ stark auf der Führungsschiene. Im oben verlinkten Video habe ich bereits gesehen, dass man das Kippeln durch ein Versetzen der Gleitbeläge auf der Schiene, nach Außen, abstellen kann. Das Kippeln kommt bei mir, da die Grundplatte der Säge nicht 100% plan ist. Wenn ich ein Stallineal anlege habe ich in den Ecken einen Spalt von 2mm.

    Nun zu meiner Frage. Sollte ich die Säge umtauschen aufgrund der nicht planen Grundplatte? Oder ist dies bei allen CS55 Sägen nicht perfekt und man muss sich damit abfinden aufgrund des Preises und die Gleitbeläge versetzen. Wie ist die Grundplatte bei dir und hast du auch die Beläge versetzt?

    Gruß
    Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      bei meiner Maschine ist die Grundplatte in Ordnung. Das Umkleben des Gleitbelages werde ich aber auch noch machen, ebenso wie das Kürzen der Feder. Wenn die Grundplatte bei deiner Maschine so krumm ist, tausch sie um, sonst wirst du auf Dauer nicht viel Freude mit der Maschine haben.

      Gruß

      Heiko

  40. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,
    jetzt habe ich auch mal ein Frage. Passt die Festo Säge auch auf die Scheppach-Schiene ?
    Da es so aussieht das Scheppach und Woodster aus dem gleichen Haus kommen ist das für mich eine gute Möglichkeit eine günstige Schiene zu bekommen. Wenn die Festo passen würde, würde ich mir eine Schiene kaufen.

    Gruß Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      das wird nicht funktionieren. Der Abstand zwischen Sägeblatt und Schiene ist zu unterschiedlich, du müsstest die Scheppach Schiene schmaler schneiden.

      Gruß

      Heiko

      • Thomas sagt:

        Danke Heiko,
        schade das es nicht geht. Es wäre eine günstige Gelegenheit gewesen die Schiene zu erwerben und meine Ausstattung zu erweitern.

        Gruß Thomas

  41. Ernst sagt:

    Hallo Heiko

    Vielen Dank für den Beitrag! Ich besitze seit ca. 3 Monaten eine CS55. Ich benutze sie vor allem zum Zuschneiden von Sperrholplatten, habe damit aber auch schon 40mm Eichenbohlen besäumt.

    Mit etwas Geduld und einer 2. Schiene schneide ich auch 2.7m Platten milimetergenau. Bei den Eichenbohlen gab es ein wenig Brandspuren, aber das wäre mit einem gröberen Sägeblatt wohl auch noch zu beheben.

    Deine Tips zur Justierung, sind sehr hilfreich! Auch derTip mit dem kürzen der Feder tönt sehr interessant.

    Persönlich bin ich mit der Säge sehr zufrieden und würde sie sofort wieder kaufen.

  42. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich hab die Mafell MT 55 cc und die hat leider kein flipkeil.
    Dieser Nachteil hat mir auch schon mal Probleme gemacht.
    Doch warum verbaut Mafell bei der bei allen auser der Tauchsäge kein Flipkeil ein?

    Gr Stefan

  43. Tobi sagt:

    Was genau meinst du mit dem Hinterschnitt in die Gummilippe bei 45°-Stellung? Dass die Anlageposition der Gummikante nicht mit der späteren Sägeschnittposition übereinstimmt? Das wäre ja fatal!

    Tobi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobi,

      die Gummilippe ist ca. 2mm dick. Oben bleibt die Schnittkante genau erhalten, aber unten wird weggeschnitten. Der Drehpunkt liegt somit genau an der Schnittkante, aber dadurch, dass der Gummi nach unten-hinten schrag geschnitten ist, fällt das genaue Anlegen ein wenig schwerer. Ich versuche morgen mal ein Detailfoto zu machen.

      Gruß

      Heiko

      • Tobias sagt:

        Ist zwar schon ne ganze Weile her, dass das Thema mit dem Hinterschnitt angesprochen wurde, aber ich möchte es nochmal aufgreifen, da ich es nicht komplett verstanden habe.
        Entweder ich habe nicht verstanden was ihr geschrieben habt oder der Drehpunkt der Maschine ist nicht optimal.
        Wenn mich nicht alles täuscht, sollte die Säge auch bei Schnitten ungleich 90 Grad so in das Holz eintauchen, dass sie die Gummilippe nicht berührt /zersägt. Ich lege ja schließlich die Führungsschiene (Gummilippe) so an, dass die Gummilippe genau an der gewünschten Schnittkante liegt. Wenn die Säge jetzt die Gummilippe von oben gesehen hinterschneidet, dann ist das Ergebnis um den Hinterschnitt der Gummilippe zu klein. (Führungsschine liegt ja gewöhnlich auf dem Werkstück und nicht auf dem „Abfallstück“).
        Über ein Detailfoto, evtl. weitere Erfahrungen mit der Säge aus dem letzten halben Jahr und über eine Korrektur meiner Sichtweise (sollte diese falsch sein) würde ich mich freuen.

        Gruß
        Tobias

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          beim 45° Schnitt schneidet die CS55 die Gummilippe nach hinten hin weg. Ich werde morgen mal ein Foto machen und einstellen.

          Gruß

          Heiko

          • Tobias sagt:

            Das hört sich für mich nicht gut an.
            Ich hatte mir wirklich überlegt die Maschine zu kaufen , aber mit den Informationen muss ich nochmal nach Alternativen schauen.
            Wenn die Lippe hinterschnitten wird, wüsste ich nicht, wie ich die Führungsschiene bei Schnitten ungleich 90 Grad genau anlegen soll.
            Detailbilder würden mich trotzdem noch interessieren.

            Danke

            Gruß
            Tobias

  44. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für Deinen Test dieser Non Mainstream Maschine. Deine Tests in letzter Zeit durch verschiedene Marken und Preislagen, beweist Deine Objektivität und nützliche Betrachtung der Maschinen.

    Die CS55 mit den Kassenschlagern zu vergleichen, wäre nicht fair. Ich denke das die Kassenschlager sicherlich ihr Berechtigung haben, allerdings auch der Preis aufgrund des Namens 20 % höher ist. Weil bei Kreissägen konnte man in den letzten 10 Jahren nicht mehr viel erfinden. Und auch die Berühmtheiten haben Ihre Macken und Schalter aus China verbaut. Außer die nächste TS ist vielleicht aus Carbon.

    Ich denke das größte Problem steht meistens vor der Säge. Ich bin überzeugt, das wenn man die CS55 geduldig und zahm behandelt, ist sie wahrscheinlich auch sehr gut. Was mich überrascht hat, das man an der CS55 alles möglich nachstellen und einstellen kann. Das hätte fast meine antrainierte Meinung umgeworfen 🙂

    Der Unterschied meiner Meinung: Eine TS55 muss nicht nur genau sägen, sondern auch sehr oft 8 Stunden täglich unpflegliche, unliebsame und desinteressierte Behandlung von Messebauern und Bauschreinern und Hilfskräften überstehen und liefert trotzdem sehr lange ein sehr gutes Ergebnis und funktioniert.

    Ich erlaube mir einen kurzen Ausflug: Ich habe mir mal die Festool TS55 und Schiene von unseren Wandbauern in der Firma angeschaut. (Großer Laden, eigene Wandbauer) Das die nicht noch mit einer Schubkarre über die Schiene in Ihren Transporter Material fahren, würde noch fehlen. Ansonsten sieht die Maschine und Schiene aus wie dreimal aus dem Hochhaus gefallen. Die Sägelippe ist eigentlich gar nicht mehr dran. Die Maschine funktioniert aber noch und die Herren sind der Meinung „sie sei sehr präzise“ ! Da wäre die CS55 innerhalb einer Woche platt und alle könnten sich wieder beweihräuchern und sagen „Das war ja klar“ 🙂

    Der Heimwerker wird das nicht schaffen, außer er zerstört sie mutwillig.

    Keine Handkreissäge liefert CNC Ergebnisse.

    Vielen Dank für Dein „Against the mainstream“ Programm. Bin ja mal gespannt.

    Gruß Andi

    • Cosmas sagt:

      Na das nenn ich mal ein Statement, Andi! Ich denke du triffst den Nagel auf den Kopf!
      Ich habe meine „CS55 oder wie auch immer“ ein wenig modifiziert, behandle sie pfleglich und sie liefert mir Ergebnisse wie sie besser nicht sein könnten 🙂 (obwohl ich festool erfahrung habe 😉 )

  45. Peter R. sagt:

    Hallo Heiko,
    bin Privatanwender und kann mit dem vergleich nichts anfangen! Ich glaube auch, dass ich nicht der Einzige bin!

    Für eine Tauchsäge Made in China unter erbärmlichen Arbeitsbedingungen hergestellt, ist diese Maschine definitive ihr Geld nicht wert! Das Zubehör ist unzureichend! Die Wertbeständigkeit ist bei null – wird verramscht!

    Wenn der Kaufpreis einer der wichtigste Entscheidungskriterium ist, dann nehme ich lieber eine Top gebrauchte Festool ATF 55 EB, die man auf diversen Internetplattformen für ca. EUR 200,00 bekommt!
    Die Festo kam 1988 auf den Markt und ist immer noch konkurrenzfähig wie das Rand nahe Schattenfugensägen beweist! Bei der Aktuellen TS 55 REBQ wird dieses Ausstattungsmerkmal beworben!

    Für deine Kurse mag das möglicherweise ein Angebot sein, aber es gibt auch noch Tauchsägen anderer Hersteller die Lohnenswerter sind!
    Makita SP6000K1, METABO KSE55, Bosch GKT 55 GCE.

    In diesem Sinne,
    mit freundlichem Gruß
    Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      ich kenne die Arbeitsbedingungen unter denen die Maschine hergestellt wird nicht und daher werde ich dahingehend auch keine Vermutungen anstellen. Ich schreibe über meine eigenen Erfahrungen, nicht mehr und nicht weniger. Auf die politischen Aspekte möchte ich auch ganz bewusst nicht eingehen, da gibt es geeignetere Plattformen um dies zu diskutieren. Mir geht es in diesem Bereicht darum eine Maschine vorzustellen. Was sie kann und was sie nicht kann.

      Ich überlasse es den Lesern daraus selbst die eigenen Schlüsse zu ziehen. Ich halte meine Leser auch für erwachsen genug das zu tun.

      Gruß

      Heiko

  46. Ralf Singer sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für den Test und deine fachmänische Einschätzung. Leider liegt die TS55 nicht ganz in meinem finaz. Rahmen, daher schien mir die CS55 eine Alternative zu sein. Da mich diese Maschine schon seit längerem „anlacht“ bin ich schon sehr auf deine weiteren Tests gespannt.

    Viele Grüße
    Ralf

  47. Tobias Rohde sagt:

    Scheppach CS 55/PL 55, Matrix PS 1200-55, Woodstar Divar 55, Grizzly T10687 – das sind die Namen, die mir für dieses Modell geläufig sind. Dadurch habe ich das Gefühl, dass im Hintergrund irgendeine chinesische Firma sitzt, die das als OEM vertreibt.

    Ich selbst habe mir die Scheppach PL 55 mit Führungsschiene zugelegt, da ich häufig gelesen habe, dass sie für den Preis für Heimwerker ein recht gutes Angebot ist, wie Dein Artikel ja auch bestätigt. Dummerweise wollte sie sich auf der Führungsschiene keinen Millimeter bewegen lassen, obwohl ich die Justierschrauben entsprechend aufgedreht hatte. Zurück im Baumarkt, musste ich feststellen, dass sie gerade nicht mehr verfügbar war und habe mir das Geld wieder auszahlen lassen. Da ich im Vorfeld auch die Modelle von Festool und Makita im Auge hatte, habe ich mich dann letztendlich für die Makita SP6000K1 entschieden, die zwar keinen Spaltkeil hat, dafür aber einen Kippschutz bei Gehrungsschnitten. Außerdem lag sie preislich doch noch deutlich unter der Festool-Säge.

    Ich habe die Entscheidung nicht bereut, denke aber auch, dass die Scheppach-Säge immer noch ein gutes Gerät ist, wenn man eine passende Kombination aus Säge und Führungsschiene erwischt.

    Was die Härte der Feder angeht, gibt es eine einfache Möglichkeit, dies zu ändern: einfach die Feder kürzen. Das habe ich in einem Video von Cosmas Bauer gesehen, in dem er auch die Säge vorstellt und ein paar Verbesserungsmöglichkeiten vorstellt.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      danke für den Link zum Video. Ich denke ich werde die Feder auch etwas einkürzen.

      Gruß

      Heiko

      • Daniel sagt:

        Es ist zum arbeiten Sicher einfacher das die Feder einfacher zum runterdrücken ist.
        Ich vermute nur das es gewollt ist das die Feder so Stark ist.

        1. Da die Maschine keine Motorbremse hat könnte es mit Schwächerer Feder Passieren das beim abstellen z.B. auf dem Boden die Maschine sich durch den Schwung etwas senkt und das Sägeblatt somit auf dem Boden rum kratzt.

        2. Die Sicherheit der Person! Die Fa. ist auf Sicherheit gegangen das wie im Punkt 1 auch eine Hand den Schlitten hochdrücken kann. Die Maschine lauft halt doch lang nach.

        Jeder darf machen was er will aber nur so als Info.

        Gruß Daniel

  48. Carsten sagt:

    Find ich ja gut das Du hier auch ne Säge vorstellst die man als Heimwerker benutzen kann und auch genau sagst worauf man achten muss wie eben das Justieren… Ich bin gespannt was in den weiteren Tests herauskommt… Muss ja zugeben das schon 3 Teile Aufgrund Deiner Ausführungen bei mir im Einsatz sind…

    Beste Grüße und Danke das Du Dein Wissen so weitergibst

  49. Michael Hild sagt:

    Nochmal im richtigen Deutsch:

    Grüß Dich Heiko,

    sehe ich das richtig, dass es diesen schon gefährlichen Hebel nicht mehr gibt, mit dem man die Säge im getauchten Zustand feststellen kann um das Sägeblatt zu wechseln? Woobei sie ja über keine Einschaltsperre verfügt.

    Hier der Link zu einem Bild des Hebels:
    http://1.bp.blogspot.com/-DUYc38z7OB4/TvtKrtrAbQI/AAAAAAAABQc/txCYHhRldTs/s1600/P1010680_1.JPG

    Grüße

    Michael

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bild einfügen (Nur JPG Datei möglich)