Bohrmaschine Kress 500 BS

Kress 500 BS - Lieferumfang

Kress 500 BS

Es gibt einige Maschinen und Werkzeuge, deren Anschaffung man sehr lange vor sich her schiebt. Eines dieses Werkzeuge ist, oder besser gesagt war, bei mir die Kress 500 BS. Eine kleine handliche Bohrmaschine. Ich habe mehrere Akkuschrauber, braucht man da eine Bohrmaschine? Diese Frage habe ich mir selbst auch oft gestellt und vor kurzem gab ich mir hierzu selbst die Antwort: Ja ich brauche dennoch eine kleine Bohrmaschine. Keiner meiner Akkuschrauber vereint die Eigenschaften einer netzgebundenen Bohrmaschine, die ich mir wünschte Nämlich eine hohe Drehzahl verbunden mit ausreichend Drehmoment für tiefe Bohrungen, oder Bohrungen mit großem Durchmesser. Dabei handlich und leicht. Und zu alledem auch nicht zu teuer, so dass sich die Anschaffung auch für den nur gelegentlichen Gebrauch lohnt.

Erst wollte ich hierfür eine Heimwerkermaschine für ca. 50 Euro anschaffen. Da gibt es aber nur Schlagbohrmaschinen, mit kurzem Kabel und zweihülsigen Bohrfutter. Das alles mit einem Gewicht um die 1,6 – bis 1,8 Kg. Nach einer Begutachtung solcher Maschinen im örtlichen Baumarkt ist mir die Entscheidung für die Kress 500 BS viel leichter gefallen. Mit einem Gewicht von 1,2Kg ohne Kabel, einem einhülsigen Bohrfutter, einer maximalen Drehzahl von 3000 U/Min und einem Kabel von vier Metern Länge stimmten alle Eckdaten mit meinen Wünschen überein.

Kress 500 BS - Bohrung mit Forstnerbohrer

Auch Bohrungen mit Forstnerbohrern sind möglich

Die Kress 500 BS ist eine sogenannte Bankbohrmaschine, also eine Bohrmaschine, die man bei Arbeiten an der Werkbank nutzt. Solche Maschinen sollen in erster Linie handlich sein, da man sie für eher leichte Bohraufgaben nutzt. Die 500Watt Leistungsaufnahme reichen für viele Anwendungen vollkommen aus. Viele dieser kleineren Bohrungen sind später auch sichtbar und sollen möglichst sauber sein. Hohe Drehzahlen verbessern helfen in der Regel Bohrungen sauber zu erstellen. Die meisten Akkuschrauber haben Höchstdrehzahlen von um die 1500 – 1800 U/Min. Schrauber mit höheren Drehzahlen gibt es natürlich, aber diese sind dann auch oft relativ schwerer und auch wesentlich teurer als Schrauber mit geringerer Maximaldrehzahl. Das spricht dann wieder für eine Kabelgebundene Maschine.

Kress 500 BS - Langes, steckbares Kabel

Langes, steckbares Kabel

Beim Kabel und vor allem dessen Länge trennt sich aber schnell die Spreu vom Weizen. Zu viele Hersteller sparen hier an der falschen Stelle und verbauen zu kurze und unflexible Kabel. Das schränkt die Bewegungsfreiheit ein und das Arbeiten mit solchen Maschinen macht keinen Spaß. Im Lieferumfang der Kress 500BS ist ein vier Meter langes, flexibles Kabel enthalten. Kress hat ein gestecktes Kabelsystem, bei dem die Kabel von der Maschine getrennt werden können, ähnlich dem Festool PlugIt System. Wer möchte kann also Maschinen von Kress mit Kabeln bis sechs Metern Länge ausrüsten. Die Verbindung Kabel- Maschine macht einen sehr soliden und langlebigen Eindruck. Wie gut sich die Verbindung in der Praxis schlägt wird sich zeigen müssen.

Kress 500 BS - Einhülsiges Bohrfutter

Einhülsiges Bohrfutter für mehr Komfort

In Punkto Bedienkomfort punktet die Kress Maschine mit einem sogenannten „einhülsigen Bohrfutter“. Steht der Motor der Maschine, wird die Spindel blockiert und man kann das Bohrfutter mit einer Hand öffnen und schließen.  Bei anderen Maschinen oder Bohrfuttern muss man einen zweiten Ring am Bohrfutter festhalten um dieses zu Spannen oder zu öffnen. Dazu benötigt man beide Hände. Eine Funktion, die inzwischen auch viele Akkuschrauber bieten aber nur wenige Bohrmaschinen. Das Bohrfutter selbst ist zwar Kunststoff ummantelt, aber im inneren komplett aus Metall und entsprechend Robust.

Kress 500 BS - Schalter und Funktionen

Schalter und Funktionen

Die 500 BS kann natürlich auch rechts und links herum drehen und somit zum Schrauben genutzt werden. Der Umschalter für die Drehrichtung macht aber deutlich, dass die eigentliche Aufgabe der Maschine im Bohren besteht. Der Schalter kann nicht so einfach bedient werden wie bei anderen Maschinen, da er ein wenig verdeckt liegt. Der Vorteil liegt aber darin, dass man nicht versehentlich auf Linkslauf umschalten kann.  Eine Drehzahlvorwahl hat die Maschine nicht, wohl aber einen Arrettierknopf, mit dem man den gummierten Hauptschalter auf Höchstdrehzahl auf Dauerbetrieb stellen kann. Der Hauptschalter fungiert als sogenannter Gasgebeschalter, je tiefer man ihn eindrückt, umso höher wird die Drehzahl. Das funktioniert sehr feinfühlig.

Kress 500 BS - Handlich und Leicht

Handlich und Leicht ist die Kress 500 BS

Die Handhabung einer Maschine oder eines Werkzeuges ist eine sehr subjektive Angelegenheit. Ich persönlich empfinde die Kress 500BS als sehr handlich. Sie liegt mir also gut in der Hand. Der Hersteller zeigt mit dieser Maschine auch, dass es keiner gummierter Griffflächen bedarf eine Maschine ergonomisch zu gestalten. Ein griffiger Kunststoff und vor allem Schalter an der richtigen Position und der passende Winkel zwischen Griff- und Bohrachse sind viel wichtiger. Und das ist bei der Kress 500 BS für mein Empfinden sehr gut gelungen.

Für mich ist die Kress 500BS die beste Wahl wenn es um eine kleine handliche Bankmaschine geht. Und wie bei so vielen anderen Werkzeugen frage ich mich nun, warum ich so lange mit dem Kauf gewartet habe. Aber das kennt sicherlich jeder.

Kress 500 BS - Made in Germany

Kress 500 BS - 10 Jahre Garantie, Made in Germany

Abschließend möchte ich noch einige Worte zum Hersteller sagen, der vielen Lesern vielleicht eher unbekannt sein wird. Kress fertigt die 500BS in Deutschland. Das Kernsortiment von Kress besteht aus Bohrmaschine verschiedenster Art, Winkelschleifern und Akkuschraubern. Das Sortiment an Holzbearbeitungsmaschinen wurde leider stark reduziert. Früher hatte Kress eine blau /graue Linie für Heimwerker und eine rot/ graue Linie für professionelle Anwender. Inzwischen gibt es nur noch eine rot/ graue Linie und viele frühere Heimwerkerprodukte sind nicht mehr im Sortiment. Meiner Meinung nach ist Kress einer der wenigen Anbieter, die gute Qualität im mittleren Preissegment anbieten. Für einen Hersteller, der noch in Deutschland produziert ist das nicht selbstverständlich.

Sie können diese Bohrmaschine über meinen aStore (Shop bei Amazon) beziehen und damit diesen Blog unterstützen. Weitere Infos zum Shop finden Sie hier: Wissenswertes zum Holzwerkershop von Heiko Rech. Klicken Sie einfach auf das Banner und Sie gelangen direkt zum Produkt im Shop.

 

 

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49 Kommentare zu Bohrmaschine Kress 500 BS

  1. Uwe Ortlepp sagt:

    Hallo Heiko,

    wie ist das Anschlusskabel mit dem Geräteseitigen Stecker verbunden ?
    Ist der Stecker geschraubt oder verschweißt?

    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Uwe

  2. Uli sagt:

    Hallo Heiko,

    Du hast für den Werkzeugkompass 2015 ja auch die Kress BS 600 getestet. Die Unterschiede bzgl. der Ausstattung (Winkelaufsatz, Bithalter, Eurohals…) sind ja offensichtlich, wobei mir das Bohrfutter der BS 500 einen solideren Eindruck macht.
    Eine der beiden Maschinen würde ich mir gerne zulegen, habe allerdings in meiner Nähe noch keinen Händler gefunden, um mir selbst ein Bild machen zu können. Somit interessieren mich hauptsächlich deine Eindrücke bzgl. der Handhabung.
    Sind die 100 Watt Mehrleistung gegenüber der BS 500 überhaupt spürbar? Und liegt die BS 600 aufgrund des leicht modifizierten und gummierten Gehäuses/Griffes noch angenehmer in der Hand (in diesem Fall natürlich deiner Hand).

    Ansonsten möchte ich an dieser Stelle mal Danke sagen für die Fülle an Informationen, die man durch deinen Blog bekommt!
    Mein letztes kleines Projekt war beispielsweise der Nachbau des Parallelanschlages für die Oberfräse. Den benutze ich jetzt fast lieber als das Original (bei einer OF 1010 sicher kein Wunder ).

    Herzliche Grüße, Uli

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Uli,

      ich würde der 650BS ganz klar den Vortritt geben vor der 500er. Das selbe Futter wie bei dieser Maschine ist auch an meinem Kress Akkuschrauber verbaut und das tut bisher absolut zufriedenstellend seinen Dienst. Was die Handhabung angeht ist die 650er vor allem beim Schrauben im Vorteil, da sie ohne Bohrfutter sehr kurz ist. Handlich sind beide Maschinen, wobei die Gummierung der 650er natürlich wesentlich angenehmer sit, als das nackte Gehäuse der 500er. Wenn ich nicht schon eine 500er und zwei weitere Bohrmaschinen hätte, würde schon lange eine 650er in der WErkstatt eingezogen sein.

      Gruß

      Heiko

  3. Wolfgang sagt:

    Ich hatte zuerst eine DeWalt die schon bei Erwerb kaputt war jetzt habe ich eine Makita die aber dermaßen dezentriert ist das ich sie als Schrott bezeichne, selbst vorgekörnt (in Holz) gibt es einen Versatz von bis zu einer Bohrerbreite, völlig inakzeptabel.
    Morgen bestelle ich eine Festool Quadrill DR 18/4 E FFP-Plus für 309@ inkl. Systainer.

    Ich hoffe sehr das meine Odysee dann ein Ende hat und ich endlich vernünftig und gerade bohren kann.

    • Dieter sagt:

      Hallo Wolfgang,

      gleich 2 Markenmaschinen, die nichts taugen sollen?
      Von welcher Bohrerbreite sprichst du?
      Da du
      ,,vorgekörnt“ schreibst, nehme ich an,daß du aus dem Metallbereich kommst.

      Meine kleine Bankmaschine kommt aus dem Baumarkt hat 35 Euro gekostet und macht seit 12 Jahren genau das was sie soll. Im Bohrständer arbeitet seit 1975 eine Bosch hellblau. Beide Maschine sind für die Holz-und Holzwerkstoffbearbeitung ausreichend genau.

      Gruß
      Dieter, Möbelschreiner

      • Wolfgang sagt:

        Vorgekörnt heißt in meinem Fall mit einem Hattori Anreißmesser den Bohrpunkt markieren was einer Körnung gleichkommt.
        Der Bohrer war ein 8 mm Holzbohrer in Industriequalität.

        Bei der Dewalt waren die Spannzangen wohl kaputt auf jeden Fall war bohren unmöglich.
        Die Makita war ein Notkauf da ich unbedingt eine Bohrmaschine brauchte.

        Ich arbeite ausschließlich mit Holz.
        Eine makita würde ich nicht noch mal kaufen, ebenso keine Dewalt.

      • Dieter sagt:

        Hallo Wolfgang,

        in der Holzbearbeitung spricht man eher von vorstechen.
        Sowohl DeWalt als auch Makita sind Hersteller guter Elektrowerkzeuge für Handwerker. Beide Marken kann man in der Regel bedenkenlos kaufen. Probleme, wie du sie beschreibst, sind ärgerlich,kommen bei beiden Herstellern.aber normalerweise nicht vor.

        Wenn ich dich richtig verstehe,hattest du bei der Makita einen Versatz von 8mm. Das kann nicht sein. Hat die Maschine mal einen Schlag auf das Bohrfutter bekommen, z.B.durch einen Sturz? Wurde sie zum rühren zäher Flüssigkeiten verwendet? Hierdurch wirken im inneren der Maschine hohe seitliche Kräfte auf die Lager,die diese beschädigen können.
        Ab und zu stelle ich auch fest, daß Anwender ihre zweihülsigen Schnellspannfutter nicht richtig spannen. Sie stecken den Bohrer ins Futter,halten dieses dann mit einer Hand fest und schalten die Maschine ein. Der Bohrer ist dann zwar erst einmal fest, lockert sich aber meist nach kurzer Zeit wieder.
        Erst wenn der zweite Ring, also der hintere Teil des Bohrfutters festgehalten,bzw. in die entgegengesetzte Richtung zum vorderen verdreht wird, ist der Bohrer richtig fest.

        In der gewerblichen Holzbearbeitung sind meist kleine Handbohrmaschinen im Bereich bis ca.150 Euro im Einsatz. Auch Maschinen für um die 50 Euro sind hier keineswegs selten und leisten gute Dienste.
        Eine Maschine für über 300 Euro halte ich hier für unnötig.

        Gruß
        Dieter, Möbelschreiner

  4. Alexander sagt:

    Leider gibt Kress bei allen seit 01.01.2015 gekauften Geräten keine 10 Jahre Garantie mehr, sondern nur 1 bzw. 2 Jahre.

  5. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe ein Frage die ich nirgends so richtig einordnen kann,
    da sie was mit Bohren zu tun hat mache ich das mal hier.

    Es gibt Langlochbohrer (z.B. von ENT) für die Bohrmaschine, die
    sind gedacht für eine Langlochbohrmaschine. Könnte man diese auch
    mit eine Bohrmaschine in einem Bohständer nutzen? Ich denke da an
    den Wabeco Fräs- und Bohrständer der ja schon recht stabil ist,
    ich spanne das Werkstück fest ein und bohre das Langloch über den
    horizontal verstellbaren Auslegerarm. Es sollten aber schon richtige
    Löcher also Schlitze möglich sein. Ich finde dazu im Netz wenig, und wenn
    nur dass das nicht geht. Aber was sollte daran nicht gehen? Ist das
    nicht stabil genug? Weißt Du was schlaues dazu oder hat jemand Erfahrungen damit?

    Gruß Ralf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      die Lager von normalen Bohrmaschinen sind für eine seitliche Belastung nicht ausgelegt. Beim Langlochbohren treten aber hohe Kräfte auf. Ich kann mir vorstellen, dass die Maschine das nicht lange mitmachen würde. die Langlochbohrmaschinen, die ich kenne haben auch eine eher geringe Drehzahl, aber einen starken Motor mit viel Drehmoment.

      Gruß

      Heiko

  6. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe am Wochenende ein Video von G. Henn zum Thema Bohrständer gesehen, er bohrt in 5 Sekunden ein 35mm Loch für ein Topfscharnier. Denk ich seh nicht richtig. Ich habe Forstner von Famag, Bohrständer von Wabeco und eine Schlagbohrmaschine von Protool die noch nicht viel tun musste. Ich will hier keine Werbung machen, nur sagen dass es damit doch möglich sein sollte zügig ein Loch zu bohren. Irgendwie quietscht und klemmt da alles, ich bohre ein oder zwei Minuten an so einem 35mm Loch.

    Das macht keinen Spaß, ich habe bisher keine Erklärung dafür. Du schreibst weiter oben dass eine Schlagbohrmaschine evtl. zuviel Spiel hat. Könnte das daran liegen? Kann ich das testen/ausmessen?

    Gruß Ralf.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      wenn du so lange für ein 35mm Loch brauchst, stimmt was mit deinem Bohrer, oder der Maschine nicht. Ich benutze in meinen Kursen eine 500 Watt Bohrmaschine mit 2-Gang Getriebe (Bosch GBM10-2 RE) Dazu einen 35mm Bohrer von Fisch. Der hat auch in Multiplex keinerlei Schwierigkeiten. Die 5 Sekunden für ein Topfband schaffe ich damit auch. Kann es sein, dass die Drehzahl zu hoch, der Bohrer dadurch ausgeglüht und nun stumpf ist? Daran, dass du eine Schlagbohrmaschine nutzt kann es nicht liegen, dass das Bohren so langsam geht.

      Gruß

      Heiko

      • Anonymous sagt:

        Hallo Heiko,

        ich habe die Protool PDP 20-2, Power sollte die satt haben, ich bohre die grossen Löcher ohne Schlag und Vollgas im 1. Gang, denke das sollten so 1000 U/min sein und passen, oder? Ich kann natürlich nicht ausschliessen dass ich da mal nicht aufgepasst habe.
        Dein Hinweis hilft aber schonmal ein Stück weiter,

        Danke Ralf.

  7. Jens sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für den Beitrag, hatte auch mit der Maschine geliebäugelt. Allerdings brauche ich eine Drehzahlvorwahl, da ich eine ordentliche für den Bohrständer brauche.

    Ich selbst habe den Akkuschrauber 144 AFB 1,5 Set seit 2 Jahren im Einsatz. Habe mit der Maschine (50 Nm im 1. Gang!) meinen 9m langen Carport gebaut (Holzbauschrauben, Schlangenbohrer usw.) und war begeistert, was das Teilchen so leistet. Es ist die meistbenutzte Maschine bei mir, auch zum Bohren.
    Der Winkelvorsatz ist optimal für die Beschlagmontage in schmalen Schränke. Das Bit kann im Schrauber bleiben, wenn man das Bohrfutter aufsetzt, auch das geht werkzeuglos und mit einer Hand. Alles sehr durchdacht.

    Daher kann ich den Hersteller nur empfehlen.

    Viele Grüße,

    Jens

  8. Rupert sagt:

    Hallo Heiko

    ich möchte mir ein Bohrmaschiene kaufen !!!
    Was sagst du zur der Makita HP1631K ?

    Gruß Rupert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rupert,

      kommt halt drauf an was du damit machen willst. Als Bankbohrmaschine wäre sie mir zu groß und zu schwer.

      Gruß

      Heiko

      • Rupert sagt:

        Hallo Heiko

        Ich möchte alles machen damit !!! ich habe mich um gesehen und eine andere gefund !!! Was sagst du zur der Makita 6413 ?

        Lg Rupert

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          das ist eine Bankbohrmaschine, also eher für kleine Bohrdurchmesser. Ich habe aber noch nie damit gearbeitet, kann dir dazu also nichts sagen.

          Gruß

          Heiko

          • Rupert sagt:

            Hallo,

            die glaube ich wird es werden !!! ich werde dir dann sagen wie es das arbeiten ist damit !!!

            Danke Rupert

  9. SaschaP sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich möchte eine Bohrmaschine für möglichst viele Anwendungen kaufen. Was hältst du von Festool Quadrill DR 18/4. Hast du sie schon in der Hand gehabt? Wie ist die Ergonomie, wie ist die Leistung? Hält sie das was Festool verspricht?
    Danke in voraus.
    VG

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Sascha,
      ich hatte die Quadrill mal zum Testen. Eine sehr schöne Maschine, deren Anschaffung sich aber meiner Meinung nach nur lohnt, wenn man auch bereit ist in das passende Zubehör (Winkelkopf, Centrotec Bohrer etc.) zu investieren. Denn ansonsten könntest du dir auch zwei einzelne Bohrmaschinen kaufen, würdest das gleiche Anwendungsspektrum abdecken und gäbest das gleiche Geld aus.

      Gruß

      Heiko

  10. Alex sagt:

    Hallo Heiko,

    was ist denn das größte, das Du bisher damit gebohrt hast? Lt. Spec sinds ja 16 mm in Holz. Habe hier Forstner bis 32 mm – deiner Meinung nach im Rahmen des machbaren (kein Dauereinsatz)?

    TIA!
    alex

  11. Stefan M. sagt:

    Hallo Heiko,

    hat die Maschine einen Schnellstopp/Motorbremse wie die meisten aktuellen Akkuschrauber?

    Gruß Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      einen Schnellstopp hat die Maschine nicht. Das sit aber kein Problem, da das bei einer Bohrmaschine nicht erforderlich ist. Der Nachlauf ist nicht sehr lange.

      Gruß

      Heiko

  12. Heiner sagt:

    Moin Heiko
    Ich hab da mal eine Frage? Was für eine Bohrmaschine ist den gut für ein Bohrständer die sollte bis 40mm Foster oder 13mm Stahl bohren können.

    Gruß
    Heiner

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heiner,

      ich würde eine Zweigang- Maschine mit mindestens 800W nehmen. Die gibt es von allen größeren Herstellern. Nach eigener, schlechter Erfahrung, würde ich aber keine Maschine mit Schlagbohrwerk nehmen.

      Gruß

      Heiko

      • Heiner sagt:

        Hallo Heiko
        Ich wollte eigentlich die Bosch GSP 780 oder Metabo SBE 751 zulegen aber wie ist es mit einer Kress 650 BSQuiXs? Ist denn eine zwei gang nicht besser?

        Gruß

        Heiner

        • Heiner sagt:

          ah hab nicht daran gedacht hast ja Zweigang geschrieben, und hab auch eine gefunden Kress 850 BM ist zwar ein wenig übern budget aber egal.

          Schönen Abend noch
          Heiner

      • Stephan sagt:

        Hallo Heiko,

        kannst Du sagen warum Du (für den Bohrständer) keine Maschine mit Schlagbohrwerk nehmen würdest bzw. wie gravierend Du den Unterschied zu einer reinen Bohrmaschine bezeichnen würdest?

        …ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Bohrmaschine. Diese sollte überwiegend im Bohrständer (überwiegend für Holz, eher selten Metall) zum Einsatz kommen. Gelegentlich soll sie aber auch für Bohrungen im Mauerwerk zum Einsatz kommen. Da meine aktuelle SBM doch etwas schwach auf der Brust ist und auch demnächst einiges an Vertäfelung ansteht hatte ich wieder eine Schlagbohrmaschine ins Auge gefasst (Metabo SBE 900 Impuls oder evtl. die Kress 850 SB-2)
        Nun überlege ich, ob es doch besser ist sich für die Kress 850 BM-2 zu entscheiden (und ggf. zusätzliche eine SBM, wobei das natürlich auch immer eine Kostenfrage ist).

        Gruß
        Stephan

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          es kommt sehr auf die Maschine im einzelnen an. Ich hatte bei meinen Schlagbohrmaschinen bisher immer ein leichtes Axiales Spiel festgestellt. Das machte im Bohrständer einfach keinen Spaß. Das würde ich vor dem Kauf prüfen. Schlagbohrmaschinen bekommen meist auch noch weiteres Spiel, wenn sie oft mit Schlag im Mauerwerk eingesetzt werden.

          Wenn du so oder so eine Schlagbohrmaschine brauchst, nimm doch die und wenn sie zu viel Spiel bekommen sollte, kannst du immer noch eine zweite Maschine anschaffen. Wenn sie kein Spiel bekommt ist es ja auch gut.

          Gruß

          Heiko

  13. Thomas sagt:

    Empfehle aus deren Programm vor allem die Flachdübelfräse, hat den identischen Fräskopf wie die Mafell und den Systainer den Kress nicht mitliefert kann sich der Roadworrier ja bei Bedarf selber kaufen undin der Werkstatt is der 0815 PVC Koffer den Krress liefert schon okay

  14. Marc sagt:

    Dem kann ich mich nur anschließen. Selbst eine billige Bohrmaschine bringt mehr Kraft und Drehzahl als die Akkuschrauber, die ich kenne.

    Das durfte ich schon besonders bei zähem Holz und Forstnerbohrern erfahren 🙂

  15. Schrauber sagt:

    Glückwunsch zum Kress-Kauf 🙂

    Kann Kress auch empfehlen, da die Geräte robust,langliebig und nicht allzu überteuert sind. Made in Swiss/Germany gibts dann auch noch.

    Btt: Habe die BS650QS mit Schnellwechselfutter. Klasse Maschine, handlich, ordentlich Power und sehr leicht. Vorallem das Wechselkabel mit Quick-Verschluss ist sehr praktisch. Fast alle Kress Geräte haben das Kabel.
    Was jedoch für mich kaufentscheidend damals war:
    -Metallgehäuse im Vorderbau, dadurch robuster vorallem auf Axiallasten, wie Anwendung von Putzquirlen/Farbquirlen usw.
    -Schnellwechselfutter
    -günstiger Preis (im Verhältnis zu den Mitbewerbern unschlagbar)
    Mit der BS650QS habe ich schon so einige Bohrungen in Edelstahlrohre gemacht. Bis ca. 11mm geht das problemlos.
    Bei Kress gibt eigentlich nur den Daumen nach oben……

  16. Ralf sagt:

    Hallo nochmal,

    eine Frage habe ich noch :
    Die 500 BS hat vermutlich keinen 43mm Spannhals, so dass man sie auch mal im Bohrständer verwenden könnte, oder? Das wäre dann doch wieder ein Grund für die nächstgrößere. Und wie schlägt sich die kleine beim Eindrehen von größeren Schrauben?
    Oh das waren jetzt doch zwei Fragen 🙂

    Gruß und vielen Dank

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      der 43mm Spannhals ist sehr kurz. Für den Bohrständer wäre die 500 BS nicht meine erste Wahl. Schrauben habe ich versucht, bis 6×100, größerehabe ich nicht. Das geht, aber ein Schrauber ist hierfür besser geeignet. Du siehst, die 500 BS will keine Universalmaschine sein. Sie ist für kleine bis mittlere Bohrungen konzipiert. Eine Bankmaschine eben. Sie kann nicht alles, aber das was sie kann, kann sie richtig gut.

      Gruß

      Heiko

      • Ralf sagt:

        OK, danke Dir. Ich hatte halt überlegt mir für größere Schraubarbeiten und Bohren eben was kabelgebundenes universelleres zuzulegen, weil ein großer Akkubohrschrauber zu schade wäre. Dafür würde er einfach nicht oft genug zum Einsatz kommen und die Akkus eher den Lagerungstod sterben 🙂 Dann muss ich wohl nochmal in mich gehen und genau überlegen, was ich brauche/will.

        Gruß

  17. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für den tollen Bericht. Ich habe gesehen, dass das nächst größere Modell (die 650 BS) ein Schnellwechsel-Bohrfutter hat. Hast Du eine Ahnung, ob das System Kompatibel ist zu Festools FastFix-Schnittstelle? So ähnlich wie bei den Metabo-Schraubern, da kann man ja wohl die Festool-Futter etc. verwenden, nur nicht umgekehrt.

    Gruk

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      Soweit ich das beurteilen kann (hatte mal einen Kress Akkuschrauber zum Testen) sind die Schnittstellen nicht kompatibel.

      Ich glaube mich auch zu erinnern, dass bei Metabo lediglich das Centrotec Futter passt, nicht aber die Fastfix Aufsätze. Da bin ich ir aber auch nicht zu 100% sicher.

      Gruß

      Heiko

      • Ralf sagt:

        Hallo Heiko.
        Ja das Centrotec-Futter war es glaube ich auch. Aber genau darum würde es mir ja gehen. Ich habe mir nämlich grad den kleinen CXS gegönnt und das wäre eine gute Ergänzung gewesen.

        Gruß und Danke

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Ralf,

          die nächst größere Maschine nach der 500BS ist auch schwerer und länger. Mit der 500 Watt Maschine triebst du Problemlos einen 35mm Forstner auch durch hartes Holz. Wenn du also nicht unbedingt mehr Leistung brauchst, oder auf das 13mm Bohrfutter angewiesen bist, wäre vielleicht die 500BS in Kombination mit einem Centortec Bohrfutter zum Einspannen ins normale Futter eine Alternative. Ich kann mir aber vorstellen, dass du es nicht brauchen wirst. Denn wenn du den CXS schon ´hast, ist ja eine Maschine mit Schnellwechselsystem vorhanden. Die Bohrmaschine wäre dann eine Ergänzung dazu. Bohrer sind danke einhülsigem Futter in der 500 BS schnell gewechselt.

          Ich mag das Centrotec System sehr und nutze es auch gerne. Aber wenn man mehrere Maschinen zur Verfügung hat, relativiert sich der Vorteil des Centrotec Systems sehr schnell. So zumindest ist meine Erfahrung inzwischen.

          Gruß

          Heiko

          • Ralf sagt:

            OK. Das war eine große Hilfe!!! Ursprünglich dachte ich, dass ich in Zukunft bei Neuanschaffungen von Bohrern etc. eher in Richtung Centrotec schaue, so dass ich sowohl am kleinen CXS als auch an einer großen Maschine den Schnellwechsel-Vorteil habe und nur auf ein System setze.
            Doch ich glaube, so wie du das gerade beschrieben hast, klingt das passender für mich. Außerdem kann ich dadurch noch etwas Geld sparen und in anderes Spiel- äh Werkzeug investieren 🙂 zumal ich ja erstmal noch eine größere Ergänzung für meinen neuen Kleinen brauche.

            Vielen Dank und Gruß

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Ralf,

              noch als kleine Ergänzung: Das Centrotec System ist bei Montagearbeiten toll, wenn man eben nicht mehrere Maschinen mit schleppen will und auch nicht zu viele Maschinen im Arbeitsbereich liegen sollen.

              Gruß

              Heiko

  18. Andi sagt:

    Hallo heiko,

    auch ich habe mich vor Monaten zur besagten „Baumarktmaschine“ in Grün für 50 € entschieden. Nun ja man kann mit ihr Löcher bohren, und ich bin auch der Meinung, das ein PocketHole besser mit einer Bankmaschine wird, wie mit dem Akkuschrauber. Vor allem wenn man Serien bohrt.

    Allerdings kann ich alle Mankos die Du erkannt hast voll bestätigen.

    Das Bohrfutter, „geht so“. Kraftvoll zupacken ist anders beim verschließen.
    Das Kabel ist ein Witz, wie von einer Stehleuchte und nur ca 1,5 m lang.
    Allerdings die Kraft ist auch ausreichend, wenn der Bohrer dann mal fest ist.

    Aber so Eine wie die Kress wird wohl früher oder später auch bei mir Einzug halten, wenn ich mich mit dem zweihülsigen Bohrfutter lang genug geärgert habe. Weil die Netzmaschinen haben durchaus ihre Berechtigung „an der Werkbank“

    Danke für Deinen Beitrag,

    Andi

  19. Patrick K. sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe an meiner Werkbank immer eine Bohrmaschine greifbar. Meine ist eine alte Black & Decker, Bj. 1970. Nicht gerade feinfühlig, gefühlte 2,5 kg schwer, aber sehr handlich und leistungsstark. Ich kann jedem Hobbyhandwerker empfehlen, vor Kauf eines zweiten Akkuschraubers eine solche „Bankmaschine“ in Betracht zu ziehen. Zumal die Schlagfunktion bei ähnlich großen Maschinen/Maschinen in der Preisklasse meistens nicht wirklich zu gebrauchen und daher als überflüssig einzustufen ist.

    Viel (arbeits-)Freude mit Deiner neuen Bankmaschine und bis bald!

    Patrick

  20. stefan sagt:

    war oder ist kress nicht in einem laufenden insolvenzverfahren?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      ja, da war wohl was. Ich habe gerade mal Google befragt: Seit Februar 2013 hat Kress einen neuen Inhaber.

      Gruß

      Heiko

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