Lowboard (Hifimöbel) aus Eiche Teil 6 – Mit Video

Im sechsten Teil der Videodokumentation zeige ich die letzten Arbeiten am Lowboard und natürlich auch das fertige Möbel.

Eine Bildergalerie finden Sie hier:
Bilder des fertigen Möbeelstückes

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21 Kommentare zu Lowboard (Hifimöbel) aus Eiche Teil 6 – Mit Video

  1. Aris sagt:

    Hallo Heiko,

    leider kann ich nicht themenbezogen, unter Teil 5, kommentieren; daher mache ich das nun hier.

    Ich möchte ebenfalls Vollauszüge mit Unterflurführung verwenden und frage mich wie dick der Schubladenboden sein sollte und welches Material sich hierfür anbietet. Die Breite der Schublade beträgt 70 und die Tiefe 45cm (Last von 30kg sollte ausreichen). Seitenwände, Rück- und Frontteil sind aus keilgezinkter Eiche 15mm.

    Kann ich bei diesen Dimensionen ebenfalls das KREG System + Leim anwenden

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Aris

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Aris,
      mit einem 9mm starken Boden aus Multiplex solltest du locker hinkommen. Pocket-Holes gehen bei 15mm gerade so noch, aber Lamellos und eine ordentliche Verleimung wären schon besser. Denk wirklich mal über die Anschaffung einer Flachdübelfräse nach. Für das was du machst ist sie einfach besser geeignet als Pocket Holes. Ich mag Pocket Holes als schnelle Lösung, oder als Problemlöser. Aber für alles sind sie eben nicht geeignet.

      Gruß

      Heiko

      • Aris sagt:

        Hallo Heiko,

        danke. Das wäre sicherlich sehr praktisch, aber nachdem ich erst kürzlich die Makita RT0700 CX2J besorgt habe, muss die Flachdübelfräse leider noch eine Zeit lang auf der Wunschliste bleiben.

        Welche Verbindung ist deines Erachtens mit der Makita Oberfräse für einen Einsteiger in Sachen Fräse einfacher zu bewerkstelligen? Lamellos oder Dübel (Schablonenbau, Führung, etc.)?

        Vielen Dank für deine Einschätzung.

        Schönen Gruß
        Aris

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Aris,

          als Einsteiger wirst du dich sowohl mit den Fräsungen für Lamellos, als auch für Dübel und den notwendigen Schablonenbau schwer tun. Von daher wäre das also egal. Es gibt eine Vielzahl von Verbindungen, die sich mit der Oberfräse bewerkstelligen lassen. Die alle aufzuzählen oder gar zu erklären würde den Rahmen hier sprengen. Wenn die Flachdübelfräse schon nicht mehr ins Budget passt, passt vielleicht das sehr gute Buch von Guido Henn noch hinein:

          http://holzwerkerblog.de/2014/11/10/handbuch-oberfrase/

          Das wird dir sicherlich beim Einstig in die wunderbare Welt der Oberfräsen eine große Hilfe sein.
          Gruß

          Heiko

  2. David sagt:

    Hallo,

    die Schubladenteile wurden ja mit klassischen Holzdübeln verbunden. Gibt es einen speziellen Grund dafür, dass Du hier nicht Dominos genommen hast, die in deinen bisherigen Videos ja öfter mal zum Einsatz gekommen sind.

    Viele Grüße
    David

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo David,

      das war der erste richtige Einsatz des Duodüblers. Daher die Runddübel. Natürlich kann man das auch mit Dominos machen. Die Runddübel haben aber eben so gut funktioniert.

      Gruß

      Heiko

  3. Roman petry sagt:

    Klasse Möbelstück. Sehr interessant wie die einzelnen Schritte zum fertigen Stück zusammen gebaut werden.
    Bye
    Roman

  4. Stefan Mahalsky sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe gleich eine ganze Reihe Fragen:

    1) Welche maschinellen Hobelarbeiten sind an diesem Möbel angefallen?
    2) Rückwände sind bei Möbeln oft von statischer Bedeutung. Wie ist das hier?
    3) Wie groß wählst Du in der Regel die Spaltmaße? Ist das ein Punkt, den Du mit einem Kunden besprichst, lässt man das besser den Schreiner entscheiden oder ergibt sich das bei Deinen Entwürfen quasi automatisch aus der Konstruktion? Vorgaben durch Beschläge stehen natürlich auf einem anderen Papier.
    4) Besonders Bild 4 aus Teil 4 dieser Serie Lust darauf, meinen Horizont um Beizen zu erweitern – das Ölen habe ich mir ja schon erfolgreich abgeguckt. Lohnt es sich, in einem eigenen Beitrag darauf einzugehen?

    Viele Grüße
    Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      zu 1:
      An diesem Möbel wurden lediglich die Schubladenteile von 18mm auf 15mm mit dem Dickenhobel herunter gehobelt. Ansonsten wurde da nichts maschinell gehobelt.

      zu 2:
      die Rückwand hat keine aussteifende Wirklung, da der Korpus sehr kompakt und sehr massiv ist.

      zu 3:
      Die Spaltmaße ergeben sich durch die Materialstärke und die Scharniere. In der Regel sind das 3mm. Die Spaltmaße bei den Schubladen werden dazu passend gewählt.

      zu 4:
      Vielleicht mache ich dazu mal einen Artikel oder ein Video, mal sehen.

      Gruß

      Heiko

  5. Markus sagt:

    Hallo,

    mich würde interessieren wie du so ein Möbelstück kalkulierst.
    Vielleicht anhand einer Faustformel,Materialkosten mal X =Kostenvoranschlag
    oder so ähnlich.

    gruß
    Markus

  6. Neal sagt:

    Hallo,

    das Du auch Nebenzeiten unter diesen 50h includiert hast, wusste ich bis dato noch nicht!
    Meine Schätzung:
    Zuschnitt: 5-7h
    Schleifen: 2-3,5h
    Montage d. Beschläge: 2h
    Nuten d. Front: 1,5h
    Oberflächenbehandlung: 1,5-2h
    sämtliche Fräsarbeiten: 2,5h
    Justage d. Beschläge: 1,5h
    Total (höchst Werte): 20 h

    So sieht meine Schätzung des Arbeitsaufwandes aus.
    Wie hoch die Nebenzeiten sind kann ich hingegen nicht schätzen!

    Schöne Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Neal,

      Sorry, aber du unterschätzt das. Im Übrigen hast du noch einiges vergessen: Eckverbindungen, Verleimen, Schubladen anfertigen (inkl. Holz hobeln, Nuten etc.), Griffe bohren und montieren, Einlegeböden anfertigen, ausklinken, schleifen, bohren, Lochreihen bohren, Sockel anfertigen etc.

      2-3 Stunden Schleifen ist viel zu wenig, auch die Schubladen, Rückwände, Innenseiten etc. ist alles von Korn 80 bis 320 geschliffen.

      50 Stunden sind schneller um, als man denkt.

      Gruß

      Heiko

    • Siggi Ch. sagt:

      Hallo Neal,

      mein Vorschlag: bau doch so was einfach mal nach – dann brauchst Du nicht mehr schätzen, sondern nur noch auf die Uhr zu schauen ……..

      Gruß, Siggi

  7. Neal sagt:

    Guten Morgen,

    wundervoll dieses Hifimöbel und in gewohnt guter Qualität gefertigt und dokumentiert!
    Was mir aber die Kinnlade runter klappen ließ war die Tatsache dass Du 50h brauchtest um dieses doch recht schlichte Möbel zu fertigen. Was ich mir nicht vorstellen kann, deshalb wollte ich Dich fragen wei lange die einzelnen Arbeitschritte gedauert haben.

    Lobende Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Neal,

      auch wenn das Möbel schlicht ist, sollte der Aufwand nicht unterschätzt werden. Nicht zu vergessen sind auch Nebenzeiten, wie das Aufräumen der Werkstatt, Schärfen von Werkzeugen, Materialbeschaffung etc. Eine Auflistung der einzelnen Zeiten pro Arbeitsschritt werde ich nicht machen. Aber es wäre doch mal interessant, wie du die einzelnen Arbeitsschritte planen und zeitlich abstecken würdest. Es würde mich sehr interessieren, wie deine eigene Schätzung aussieht.

      Gruß

      Heiko

  8. Siggi Ch. sagt:

    Na, da ist ja die Frage mit den unregelmäßigen Nuten auch gekärt!
    Da steckt ja richtig viel Handarbeit drinn!
    Gefällt mir echt gut.

    Liebe Grüße – und mal ein schönes freies Wochenende (?!),
    Siggi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Siggi,

      so viel Handarbeit war das gar nicht. Wenn man mal den Rhythmus gefunden hat, geht es recht zügig, ein scharfes Stemmeisen vorausgesetzt.
      So ganz frei ist mein Wochenende aber nicht, da ich gerade mit der Umstellung meiner Bürosoftware beschäftigt bin.

      Gruß

      Heiko

  9. Thomas Blank sagt:

    Hallo Heiko,
    Sehr schön geworden und in bekannt guter Qualität gebaut und dokumentiert.

    Wir haben vor einigen Monaten ebenfalls ein lowboard gesucht – und auch gefunden.
    Was mich an den Möbeln von der Stange stört, ist die fehlende „Vorverkabelung“ und Aussparungen für die Kabel.
    Die Aussparungen hast Du ja angebracht, die Verkabelung fehlt aus meiner Sicht.
    Ich würde eine ausreichend dimensionierte Steckerleiste fest verbauen und den Schalter so anbringen, dass er nicht sicht- aber dennoch gut erreichbar ist.

    Gut, vielleicht wollte dieser Kunde das explizit auch nicht.

    Viele Grüße,
    Thomas

  10. Gustav sagt:

    Ein sehr schönes und funktionales Möbel. Der Kunde kann zufrieden sein. Meine Frage zu den Schubladenbeschläge:
    Um wie viel mm muss die Schublade kleiner sein und wie viel mm braucht man Freiheit für die Montage am Schubladenboden.
    Gustav

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