Tipp: Leimflaschen auffüllen ohne Kleckse

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie man denn am einfachsten und vor allem am saubersten den Leim aus einem Eimer in eine Leimflasche umfüllt. Hier nun meine Lösung für dieses Problem:

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10 Kommentare zu Tipp: Leimflaschen auffüllen ohne Kleckse

  1. Michael sagt:

    Hallo,ich hätte mal eine Frage zum Verleimen allgemein!

    Ich möchte Althozbohlen (Fichte) 46mm stark für Außen zu einer Tischplatte verleimen.

    Welchen Leim/Kleber nehme ich da am besten und auf welche Restfeuchte im Holz sollte ich achten?

    Ich benutze zusätzlich zum stabilisieren Domino Dübel, ist es sinnvoll von der Rückseite zusätzlich Plattenverbinder einzubauen oder Glasfasergewebe aufzubringen um eine dauerhafte Verbindung zu bekommen…..?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich bin kein großer Freund von solchen Verleimungen im Außenbereich. Ich würde also überhaupt nicht verleimen, sondern die Bohlen mit etwas Abstand zueinander von unten durch Langlöcher verschrauben. So kann das Holz arbeiten. Bei einer Vereimung im außenbereich wird es immer Probleme geben. Da nutzen auch Dominos nichts. Man muss eben mit den Eigenheiten des Werkstoffes klar kommen, oder eben auf einen anderen Werkstoff ausweichen.

      Gruß

      Heiko

  2. Christian W. sagt:

    Hallo Heiko,
    danke für den Tipp!
    Beim Thema „Leimen“ habe ich immer das Problem, dass ich den Leim an der zu verbindenden Stelle nicht richtig zu dosieren weiß. Das Ergebnis ist ein Rausquetschen des überschüssigen Leims aus der Fuge.
    Ich versuche den überschüssigen Leim dann immer mit einem Tuch wegzuwischen. Dennoch gibt es dabei immer eine (un)schöne Sauerei. Der Leim drückt sich nämlich in die Holzporen der sichtbaren Oberflächen und verschmutzt damit mein Werkstück.
    Auch überschüssigen Leim aushärten lassen und dann abstoßen führt bei mir oft zu Beschädigungen, z.B. durch Ausbrüche.
    Durch das Problem habe ich mir schon so manches Arbeitswerk versaut.

    Hast du hierfür einen Tipp für mich?

    Viele Grüße
    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      mit der Zeit bekommt man einfach mehr Gefühl dafür, weiviel Leim man angeben muss. Man lernt auch immer mehr zu entscheiden, wo denn der Leim hin soll. Das sind Erfahrungswerte. Was das Entfernen von überschüssigem Leim angeht mache ich es immer so, dass ich warte bis der Leim Gummiartig ist. Je nach Leim und Temperatur sind das 20 – 20 Minuten. In diesem zustand kann man den Leim sehr gut mit einem Stemmeisen abnehmen, ohne das Holz zu beschädigen und ohne den Leim zu verschmieren.

      Gruß

      Heiko

    • Lukas sagt:

      Hallo Christian,

      als Greenhorn ist mir das auch öfter passiert.
      Weiß nicht, ob du das bereits machst, aber mir hat sehr geholfen, wenn ich den Leim nicht in dicken Streifen (direkt aus der Flasche) auftrage, sondern den Leim mit einem Pinsel gleichmäßig dünn auftrage.
      Im Prinzip geht es ja nur darum, das Leimvolumen zu kontrollieren, das fällt mir über die Schichtdicke verteilt auf der ganzen Leimfläche viel leichter als bei vereinzelten auf der Leimfläche verteilten dicken Streifen.
      Für die Konservierung eines Leimpinsels hat Heiko auch einen guten Beitrag hier auf dem Blog.

      Gruß Lukas

  3. Volker sagt:

    Hallo Heiko,
    jetzt werden sicherlich einige „Sparfüchse“ unter den Hobby-Holzwerkern loslaufen und sich ein 12 kg Gebinde auf den Hof stellen, weil das im Verhältnis zu einer 500 gr. Flasche ja nur ein Bruchteil kostet. Für jene, die das vor haben sei an dieser Stelle eventuell der Hinweis noch wichtig, dass Holzleim nicht ewig haltbar ist – dein Eimerlieferant „Würth“ gibt z.B. eine Haltbarkeit von 12 Monaten an. Auch wenn wir wissen 2 bis 3 Jahre ist bei entsprechenden Lagerbedingungen kein Problem, sollte man sich vor dem Kauf die Frage stellen, ob man 24 Flaschen (500 gr) in absehbarer Zeit auch verbraucht.
    Für Schreinereien stellt sich diese Frage nicht – die wissen aber auch, wie man Leim ohne zu sabbern aus einem Eimer bekommt 😉
    Gruß
    Volker

  4. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    sehr guter Tipp. Wenn ich diesen Trick mal anwenden muss, weiß ich das ich es geschafft hab 🙂 Im Moment reicht mir eine 250 ML Flasche fast 1 Jahr 🙁

    Über Eimer muss ich nicht nachdenken. Noch nicht !

    Danke Gruß Andi

  5. Hallo Heiko,
    weiß ja nicht wie das im Saarland ist aber ich kannte das Prinzip schon aus meiner Jugendzeit beim Stiefeltrinken. Immer schön vorsichtig drehen, dann gluckert es auch nicht :-). Spaß bei Seite. Guter Tipp für jede Werkstatt denke ich.

    Gruß
    Patrick

  6. Tobias Rohde sagt:

    Wie sieht es denn aus, wenn der Eimer nahezu leer ist und die im Eimer stehende Menge nicht mehr an den unteren Rand der Ausgusstülle reicht?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      dann legt man hinten am Eimer einfach eine Leiste unter, so dass der Eimer leicht nach vorne gekippt ist.

      Gruß

      Heiko

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