Oberfräse Dewalt D26204K

Dewalt D26204K

Dewalt D26204K

Die Typenbezeichnung dieser Maschine ist sperrig, die Maschine selbst zum Glück nicht. Wer die Maschine sieht, fühlt sich eventuell an die Makita RT0700 erinnert. Die Dewalt Maschine verfolgt das gleiche Konzept: Ein Fräsmotor, der in verschiedene Fräseinsätze gesteckt werden kann. Das verspricht Vielseitigkeit, die besonders Gelegenheitsanwender und Einsteiger in die Oberfräsenthematik zu schätzen wissen. Bei diesem Maschinenkonzept hat man gleich zwei Fräsen auf einmal. Zum einen eine kompakte Kantenfräse und zum anderen eine Oberfräse im Tauchkorb.

Die Ausstattung der Maschine

Wer Maschinen von Dewalt kennt, der weiß, dass diese in der Regel sehr robust gebaut sind. Das ist auch bei der D26204K der Fall. Alle Bedienelemente sind groß genug und stabil ausgelegt. Das Kabel ist lang und hochwertig. Nichts an der Maschine wirkt verspielt oder unnütz. Die Bedienelemente sind bei der üblichen Handhabung gut zu erreichen. Besonders gut gefällt mir die Arretierung der Frästiefe am Tauchkorb. Diese löst die Klemmung dann, wenn man sie herunterdrückt. Lässt man den Hebel los, wird dieser von einer Feder nach oben gedrückt, die Säulenführung ist geklemmt und die Frästiefe fixiert. Das finde ich persönlich wesentlich besser, als das Klemmen der Tiefe durch herunterdrücken des Hebels oder durch einen Knauf, der gedreht werden muss. Das Eintauchen gelingt mir dieser Mechanik flüssiger und ohne kurze Bedienpausen, welche gerne zu Brandspuren im Holz führen, da der Fräser im Holz ist, aber nicht bewegt wird, da man ja damit beschäftigt ist die Klemmung zu fixieren.

Bei der Tiefenfeineinstellung des Tauchkorbes geht Dewalt bewährte Wege und macht keine Experimente. Eine Stange, die als Anschlag den Tauchweg begrenzt, ein verschiebbarer Zeiger, eine Rändelmutter als Feineinstellung. Alles ohne unnötiges Spiel in der Mechanik. Einfach, bewährt und funktional. So mag ich es.

Die Frästiefeneinstellung am Tauchkorb

Die Frästiefeneinstellung am Tauchkorb

Die Tiefeneinstellung des Kantenfräskorbes ist allerdings ganz anders. Dieser wird nach dem Einsetzen des Motors mit dem Stellring verbunden. Der Ring wird eingeklipst und sorgt ab dann dafür, dass eine Drehung am Ring die Frästiefe verstellt. Dieser schwarze Ring kann komplett vom Motor abgenommen werden. In der Regel muss man das aber nicht, da er auch beim Betrieb des Motors in der Taucheinheit nicht stört.
Am Kantenfräskorb gibt es einen gelben Kunststoffring, der beliebig gedreht werden kann. Auf ihm befindet sich eine Skala. Am Stellring ist ein Zeiger angebracht. Zusammen ergibt dies eine fein ablesbare Skala für die Feineinstellung der Frästiefe, die inkrementell funktioniert, also an jedem beliebigen Punkt auf Null gesetzt werden kann. Die Verstellung hat einen minimalen Nullgang. Das bedeutet, dass man bei einem Richtungswechsel der Verstellung ca. 0,1 Umdrehungen macht, ohne dass sich etwas verstellt. Das ist zu verkraften

Die D26204 wird in Deutschland mit einer 8mm Spannzange (mehrfach geschlitzt) ausgestattet. Der direkte Arbeitsbereich um den Fräser wird mittels zweier LEDs ausgeleuchtet, was praktisch ist. Für den Kantenfrässchuh gibt es eine runde und eine einseitig gerade geformte Grundplatte aus transparentem Kunststoff. Kopierhülsen können aber nur in die runde Grundplatte eingesetzt werden. Die Grundplatte mit der geraden Seite kann dafür an einer Leiste entlang geführt werden. Einen schrägstellbaren Korb, wie er bei der Makita RT0700 im Lieferumfang enthalten ist, gibt es derzeit für die Dewalt D2604 nicht.

Der Kantenfräskorb von unten

Der Kantenfräskorb von unten

In der Praxis

Der erste richtige Einsatz für die Dewalt D26204K war das Erstellen von Überblattungen an Leisten mit dem Querschnitt 20 x 10mm. Also eine eher feine Arbeit, bei der es sehr auf eine präzise zu verstellende Tiefenfeineinstellung ankommt. Die ersten Fräsversuche mit Schablone, Fräser mit Anlaufkugellager und der D26204 im Kantenfräskorb waren vielversprechend. Nach einigen Probefräsungen stellte ich jedoch fest, dass die Fräsungen immer tiefer wurden. Man konnte das auch an der Skala der Tiefeneinstellung sehen. Das Problem lies sich aber schnell beseitigen. Die Spannung des Schnellverschlusses, mit dem der Fräskorb am Motor fixiert wird, war zu locker. Mit einer Inbusschraube kann die Spannung eingestellt werden. Danach saß der Fräskorb bombenfest und die Abblattungen passten perfekt.

Diese Fräsungen stellten kein Problem dar. Später habe ich auch Fräsungen mit 10mm Tiefe mit dem abgebildeten Fräser (Durchmesser 9,5mm) gemacht. Das ging vollkommen problemlos und ohne dass die Drehzahl des Motors hörbar sank. Die Handhabung der Maschine ist einfach und sicher. Die Absaugung funktionierte erstaunlich gut, was ich angesichts des verwendeten Fräsers und dieses Arbeitsganges nicht erwartet hätte.

Mit dem Makita Führungsschienenadapter kann die Dewalt D26204 problemlos an einer Festool oder Makita Führungsschiene betrieben werden, so auch auf dem Festool MFT/3. Beim gezeigten Arbeitsgang wurde mit einem Fräser mit 16mm Durchmesser eine 14mm tiefe Nut in Lärchenholz, quer zur Faser gefräst und mehrmals verbreitert. Die Leistung reicht hierfür locker aus.

Fräsen an der Führungsschiene mit der Dewalt D26204

Fräsen an der Führungsschiene mit der Dewalt D26204

Der mitgelieferte Parallelanschlag verfügt leider nicht über eine Feineinstellung. Auch eine Absaugung von unten und verstellbare Anschlagbacken sind nicht vorhanden. Das ist  schade. Vor allem, weil Dewalt einen entsprechenden Anschlag im Programm hat und auch bei anderen Oberfräsen beilegt. Der mitgelieferte Anschlag erfüllt jedoch seinen Zweck und ist stabil ausgeführt. Man kann auch problemlos einen Anschlag von Perles/ Trend montieren und diesen wie hier gezeigt, sogar noch verbessern:
Alles im System: Parallelanschlag

Besonders gut kann man die Dewalt D26204 führen, wenn man zusätzlich zum Parallelanschlag noch den modifizierten Führungsschienenadapter von Makita montiert, oder sich ein entsprechendes Zubehörteil selbst anfertigt.  Er bietet nicht nur mehr Auflagefläche, sondern erlaubt auch eine sehr gute und sichere Griffposition.

Die Absaugung funktioniert sowohl im Tauchkorb als auch im Kantenfräskorb sehr ordentlich. die Absaughauben nehmen nur wenig Sicht auf den Fräser weg. Wer mit Absaugschläuchen von Festool oder Protool arbeitet, sollte sich jedoch den Absaugstutzen ein wenig nachschneiden. Der Außenring wird hierbei einfach mit einer Handsäge gekürzt. So passen die Anschlussmuffen sehr gut.

Makita vs. Dewalt

Sicherlich interessieren sich viele Leser dafür, was denn nun die Vorteile der Dewalt D26204 gegenüber der Makita RT0700 sind. Schließlich ist die Dewalt teurer, als die Makita. Ist sie auch besser? Eine klare Antwort: Ja sie ist meiner Meinung nach besser. Und das in vielen Belangen. Es beginnt schon mit der Spannzange. Während bei der Makita eine einfache Spannzange mitgeliefert wird, die mit viel Kraft angezogen werden muss, liefert Dewalt die D26204 mit einer hochwertigen, mehrfach geschlitzten Spannzange aus. Im Gegensatz zur RT0700 kann die Grundplatte samt Aufnahme für Kopierringe genau zentriert werden. Die Frästiefeneinstellung in beiden Tauchkörben ist besser gelöst und 200Watt mehr Leistung sind auch nicht zu verachten.

Ein Punkt, auf den ich bei der Makita RT0700 schon mehrfach angesprochen wurde, ist die Tauglichkeit für den Frästisch. Bei der RT0700 spricht meiner Meinung nach die geringe Motorleistung gegen den Frästischbetrieb. Aber auch die geringe Tauchtiefe von 38mm steht dem Frässpaß im Tisch sicherlich entgegen. Die Dewalt Maschine hat hingegen einen Fräshub von 55mm und ist somit sicherlich besser für einen Frästisch geeignet. Zumindest, wenn nur leichte Fräsungen durchgeführt werden sollen.

Passt ins System

Die Dewalt bietet zeit Merkmale, die meiner Meinung nach sehr wichtig sind, aber in kaum einer Beschreibung zu finden sind. Das ist zum einen, dass Kopierringe von Trend, ohne Adapter oder Bastelei eingesetzt werden können. Damit hat man als Anwender der D26204 Zugriff auf viele verschiedene Kopierringgrößen zu günstigen Preisen. Und, was noch viel interessanter ist, man kann einige Zubehörteile von Trend nutzen, wie zum Beispiel die Zinkenfräsgeräte.

Kopierringe von Trend und Perles passen

Kopierringe von Trend und Perles passen

Ein weiterer Punkt ist der Stangenabstand im Tauchkorb. Er beträgt 84mm. Somit passen die Parallelanschläge von Perles, Trend und Makita, teilweise auch von Bosch. Es kann der Führungsschienenadapter von Makita verwendet werden. Es gibt von Dewalt eine Tastrolle, die ebenfalls mit einem Stangenabstand von 84mm funktioniert.

Der Führungsschienenadapter von Makita passt perfekt an die DW26240

Der Führungsschienenadapter von Makita passt perfekt an die DW26204

Ich konnte im Übrigen auch problemlos eine Spannzange mit 6,35mm inklusive Überwurfmutter einer Perles Oberfräse auf der D26204 montieren. Also auch hier hat man eine gewisse Kompatibilität.

Verbesserungspotential ist vorhanden

Es gibt aber auch ein paar Dinge, die mir an der Dewalt nicht so gut gefallen. Das beginnt schon beim Koffer. Der ist, wie man es von einigen Dewalt Maschinen kennt, einfach zu klein. Mit montierten Absaughauben lassen sich die Fräskörbe überhaupt nicht mehr im Koffer verstauen. Das ist unpraktisch. Viel mehr, als der zu kleine Koffer,  stört mich jedoch, dass der mitgelieferte Parallelanschlag keine Feineinstellung hat. Auch die Anschlagbacken können nicht verstellt werden. Ein Anschlag, wie er bei meinen Oberfräsen von Perles dabei war, hätte der Dewalt gut gestanden und das Set wirklich komplett gemacht. Zum Glück habe ich bereits passende Anschläge. Wer die nicht hat, sollte noch in einen Anschlag mit Feineinstellung investieren. Ich würde hierbei nicht zum Original raten, sondern zu dem von Perles, der auch mit einer Absaughaube von Festool bestückt werden kann. Wie das im Einzelnen funktioniert zeige ich hier: Alles im System: Parallelanschlag mit Absaughaube. Eine Weitere Alternative wäre ein Zubehörteil von Festool, das ich hier näher vorstelle: Alles mit System –  Teil 6 – Feineinstellung.

Technische Daten und Lieferumfang

Aufnahmeleistung: 900 Watt
Abgabeleistung: 620 Watt
Fräskorbhub: 55mm
Max. Fräserdurchmesser: 36mm

Im Set waren bei mir enthalten: Fräsmotor, Tauchkorb, Kantenfräskorb, Parallelanschlag für Tauchkorb, Parallelanschlag für Kantenfräskorb, Kopierring 20mm, Zentrierdorn, runde Grundplatte für Tauchkorb und Bedienwerkzeug. Es war eine Spannzange 8mm montiert. Weitere Spannzangen sind nicht enthalten.

Weitere Daten sind auf der Seite des Herstellers zu finden.

 Links:

 

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38 Kommentare zu Oberfräse Dewalt D26204K

  1. Gianluca Santoro sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich möchte dir eine Frage über die Vibration-Pegel stellen. Von den technischen Daten sieht aus, dass DeWalt mehrere Vibrationen als Makita hat. Das schient mir aber seltsam, dass niemand darüber nichts gesagt hat.
    Da du beide Maschine hast, kannst du einen Unterschied bei fräsen und einfach bei halten die Maschinen in der Hand erkennen?

    Vielen Dank
    Gruß, Gianluca

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich finde, dass beide Maschinen sehr ruhig laufen. Starke Vibrationen kann ich bei keiner der beiden feststellen.

      Gruß

      Heiko

  2. Anonymous sagt:

    Hallo Heiko!
    Zuerst mal danke für deine sehr informativen Videos auf Youtube! Ich hab schon viel gelernt. Beim Thema Holzarbeit kenne ich mich schon etwas aus (ich renoviere seit 2 Jahren einen alten Bauernhof), aber ich hatte bis vor Kurzem keine Ahnung vom Fräsen. Nun meine Frage: Ich möchte mir eine Oberfräse anschaffen. Ich bin zudem totaler Fan von Bosch, vom Akkuschrauber bis zur Heißluftpistole hab ich alles von Bosch. Kannst du mir eine Boschfräse empfehlen oder rätst du mir ab? Welchen Frässatz soll ich dazu kaufen?
    Danke für deine Antwort und mach weiter so!

  3. Manfred sagt:

    Ich habe mir auf Grund dieses ausführlichen Berichts die Dewalt zugelegt und bin sehr zufrieden. Vielen Dank für diese gute Entscheidungshilfe.
    Ich habe die Maschine auch gleich ein wenig gepimpt mit einem Festool PlugIt Stecker.

  4. Sven sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für die tollen Berichte zu den Fräsen. Überlege so langsam mal meine alte POF 1400 ACE in Rente zu schicken.

    Die Dewalt sieht echt Top aus. Ist die DEWALT DWP611PK eigentlich dieselbe Maschine? Kostet drüben 149 Dollar. Da wären die 300 Euro hier ja fast schon unverschämt…

    Gruß Sven

  5. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir mittlerweile die Dewalt D26204K zugelegt und bin auch sehr zufrieden damit. Ich bin momentan dabei, die Oberfräse um sinnvolles Zubehör zu ergänzen; den Führungsschienenadapter von Makita hab ich schon bestellt 😉

    Was den mitgelieferten Parallelanschlag angeht, da bin ich nicht so begeistert. Ich habe etwas recherchiert und den Festool Seitenanschlag SA-OF 1400 492636 gefunden. Der Anschlag bietet eine Feineinstellung und eine direkt angebaute Absaughaube. Von den Abmessungen her sollte der Anschlag ebenfalls passen. Man könnte sich also das Erweitern des Perles Anschlages sparen, was Du in deinem Blog beschrieben hast (http://holzwerkerblog.de/2013/08/16/alles-mit-system-teil-3-parallelanschlag-mit-absaugung/).
    Meine konkrete Frage: Wie schätzt du den Festool Parallelanschlag ein, ist er besser oder schlechter als der Perles / Trend-Anschlag ?

    Danke und viele Grüße,
    Thomas

  6. Jens sagt:

    Hallo Heiko,

    da die „kleine“ Perles im Augenblick ausverkauft ist, schwanke ich noch zwischen der Makita RT0700CX2J und der Dewalt D 26204 K. Die Dewalt ist einen Kilo schwerer. Ist die Oberfräse dennoch als „handlich“ zu bezeichnen, und sind die 200 Watt mehr deutlich zu spüren in der Handhabung?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jens,

      wenn dir der aufpreis zur Dewalt nichts ausmacht, nimm die. Sie ist in vielen Punkten besser als die Makita und immer noch handlich.

      Gruß

      Heiko

  7. Oliver sagt:

    Die D262 nutze ich in einer CNC-Maschine (X-Carve) und möchte Aluminium damit fräsen. Deshalb suche ich eine 1/8 Spannzange für die Maschine. DeWalt selbst schein keine anzubieten.

  8. Peter H. sagt:

    Hallo Heiko…Vielen Dank für die rasche Antwort!
    Ich bin mal im Sautershop auf die Parallelanschläge gestoßen auch welche von DEWALT ,habe auch Sauterhop angeschrieben aber die sagten mir leider das die Anschläge nicht Passen würden weil der Lochabstand 83mm an der Fräse beträge,aber die vom Anschlag 84mm.
    Heute habe ich mal den Loachabstand an der D 26204 gemessen und komme auch auf 84mm!Da müssten doch die Anschläge eigentlich Passen?!oder gäbe es Probleme mit der Funktionsweise? Normalerweise funktioniert es ja so wenn ich mich nicht Irre dass die Einheit mit der Stellschraube über die Führungsstangen den Anschlag hin und her bewegt (+/- Zustellung) ?!Deshalb finde ich komisch warum der Anschlag nicht Passen soll!

    Anbei mal der Link

    https://www.sautershop.de/oberfraesen-zubehoer/zb-fuer-trendbr-modelle-t5/17470/parallelanschlag-fuer-dewalt-oberfraesen?c=11521

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      genau zu diesem ANschlag habe ich damals Dewalt und Sauter befragt, konnte aber keine eindeutige Antwort bekommen. Vielleicht war er bei Sauter zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Shop, oder aber die Beschreibung war nicht so ausführlich, sonst hätte ich ihn sicherlich mal ausprobiert. Passen sollte er. Ich mag allerdings diese Art der Teineinstellung nicht so. Ich habe einen ähnlichen von Makita und kenne die Anschläge von Bosch. Die Variante, wie es Perles bei ihren Anschlägen macht gefällt mir besser. Die Führung der Feineinstellung ist spielfreier. Ich würde daher dtrotzdem den Perles Anschlag oder die Festool Feineinstellung empfehlen.

      Gruß

      Heiko

      • Peter H. sagt:

        Servus Heiko

        Ich habe mich direkt mit DEWALT in Verbindung gesetzt und die sagten dass dieser Anschlag (DE6913) passt!
        Ich werde ihn mir mal gönnen und werde weiter Auskunft geben!
        Aber ich glaube das jeder Anschlag mit 84mm Abstand passen würde!

  9. Peter H. sagt:

    Hallo Heiko
    Ich habe mir auch die DEWALT zugelegt und bin mit ihr super zufrieden, da ich auch erst Einsteiger bin komme ich mit der DEWALT gut zurecht.
    Aber Trotzdem hätte ich eine Frage an dich:
    Kannst du einen Paralelanschlag mit Feineinstellung für die DEWALT empfehlen?

    Gruss Peter H.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      meine Empfehlung steht im letzten Teil des Artikels. Entweder den Anschlag von Perles, oder aber die Feineinstellung von Festool. Dewalt hat wie es aussieht keinen passenden im Programm. zumindest habe ich trotz intensiver Suche keinen gefunden.

      Gruß

      Heiko

  10. André V. sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe auch die kleine DeWalt Oberfräse, ein tolles Gerät. Nur das nach oben abgehende Netzkabel stört mich etwas, da sich die Fräse nicht auf den Kopf stellen lässt. Aber das nur am Rande.

    Ich bekomme eine kleine (11mm) Kopierhülse nicht auf dem Kantenfräskorb justiert. Zwecks präziserer Tiefeneinstellung wollte ich den Kantenfräskorb für das Zinkenfräsgerät verwenden. Den mitgelieferten Zentrierstift und den Kunststoffkegel kann nicht verwenden, da der Kegel ist für den 11mm Kopierring zu groß ist.

    Meine Versuche mit einem Zentrierdorn von Festool waren auch nicht erfolgreich. Hier ist der Schaft zu kurz, entweder ist die Spindelarretierung verdeckt oder ich kann die Spannhülsenmutter nicht mit dem Schlüssel greifen. Hast evtl. einen Tipp?

    Was die Spannhülsen angeht, gibt es neben der mitgelieferten 8mm Spannhülse noch eine 1/4″ und eine 6mm (jeweils ca. 25 Euro). Leider ist das im DeWalt Katalog nicht dokumentiert. Hier die Produkt- und Ersatzteilenummern:
    DE6952 8mm E.Teil.Nr. 326286-00
    DE6951 1/4″ E.Teil.Nr. 326286-01
    DE6950 6mm E.Teil.Nr. 326286-02

    Viele Grüße, André

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Anre,

      warum willst du denn unbedingt mit dieser Kopierhülse zentrieren? Es wird ja nicht die Hülse zentriert, sondern die Grundplatte (durhsichtiges Plastikteil) selbst. Du kannst diese mit einer größeren Kopierhülse, beispielsweise der mitgelieferten 20er zentrieren. Das macht man in der Regel nur ein mal. Wenn die Grundplatte zentriert ist, montierst du die kleine Hülse. Diese ist aufrund der Senkschrauben ja immer an der selben Stelle in der Grundplatte montiert.

      Auf der Dewalt Fräse verwende ich übrigens die 6,35mm Spannzange die ich mir für meine Perles Maschinen mal gekauft habe.

      Gruß

      Heiko

      • André V. sagt:

        Hallo Heiko,

        ja, ich hatte schon versucht die runde Grundplatte auf dem Kantenfräskorb zu zentrieren, allerdings mit der montierten 11mm Kopierhülse. Auf die Idee zunächst mit einer größeren Hülse zu justieren bin ich nicht gekommen.

        Ich habe jetzt die Grundplatte mit einer 30mm Kopierhülse justiert und dann auf die 11mm Kopierhülse gewechselt. Leider sitzt die andere Hülse nicht exakt mittig. Da scheint es bei den Hülsen gewisse Toleranzen zu geben. Das eigentliche Problem ist, dass die 11mm Hülse nur einen Innendurchmesser von 9mm hat, bei einem 8mm Schaft hat es rundum nur 0,5mm Luft…

        Bei meinem ersten Zentrierversuch in der Taucheinheit wollte ich den Rundlauf mit dem Zentrierstift kontrollieren. Die Hülse war wohl da auch nicht exakt mittig und der Zentrierstift hat sich durch die Reibung gelöst und selbstständig gemacht. Das Erlebnis war „zeimlich respekteinflößend“.

        Alternativ werde ich mir wohl besser einen 1/4″ Zinkenfräser mit entspr. Spannzange besorgen.

        Viele Grüße,
        André

  11. Thorsten sagt:

    Hallo Heiko,

    Christoph’s Gedanken zu Perles versus D26204K beschäftigen mich auch die letzten Wochen. Der Preisaufschlag von der OF 9e zur D26204K ist aber nicht Faktor 2, eher so 100 EUR. Meintest du in deiner Antwort vielleicht die OF3e? Falls ja, wie beurteilst du die OF9e im Vergleich zur D26204K?

    Schöne Grüße,
    Thorsten

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thorsten,

      Christoph sprach vom Video Grundausstattung Oberfräsen und darin zeige ich die OF3e, nicht die OF9e. Daher ging ich auf die kleine Perles OF3e ein.

      Wenn man anfängt die OF9e mit der Dewalt zu vergleichen, wird es schnell etwas verworren. Das Maschinenkonzept der DW26204 ist ja ein ganz anderes. Daher würde ich die beiden Maschinen nur ungerne miteinander vergleichen. Beides sind gute Maschinen. Zur OF9e gibt es ja auch einen Artikel mit vielen Kommentaren. Daraus muss dann am Ende jeder die Schlüsse für sich selbst ziehen.

      Ich bin inzwischen der Meinung, dass eine kleine Fräse für den Einstieg sehr gut ist und man später eine richtig große dazu nehmen soll, die dann aber meist in einem Frästisch benutzt wird.

      Gruß

      Heiko

  12. christoph sagt:

    Hallo Heiko,

    als erstes möchte ich dir für deinen blog danken. Beschäftige mich nun seit einem Jahr mit Holzverarbeitung und finde hier immer wieder Gutes und Informatives für den Alltag aber auch für zukünfitge Investitionen. Und genau darum geht es mir gerade.
    Ich plane, mir eine Oberfräse anzuschaffen.
    Anwedungsbereich sind Schubladen, Schränke, Spielttische für Kinder, Gartentore, Baumhaus/Kinderspielhaus, Blumenpflanzkübel etc.

    Ich hatte mich jetzt länger schon mit der DEWALT D26204K angefreundet. Und sie favorisiert.
    Jetzt bin ich gestern auf dein Oberfräsen Grundausstattungsvideo gestoßen. Und dort auf die PERLES OF 9e. Abgesehen von der Feinjustierung kommt diese sehr gut weg.

    Da ich keinerlei Oberfräserfahrung habe, kann ich nicht einschätzen, welche dieser beiden Oberfräsen für mich passender wäre.
    Hier nun meine Bitte: könntest du knapp wiedergeben, wie sich diese beiden Oberfräsen zueinander verhalten?
    Welche Unterschiede gibt es in Bezug auf Gewicht, Genauigkeit, Leistung, „Allroundfähigkeit“, „Einsteigerfreundlichkeit“, Kosten (inkl. Ausstattung) etc.

    Welche beider Fräsen wäre deine erste Wahl?

    Ich danke dir rechtherzlich im Voraus

    Gruß Christoph

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christoph,

      die Dewalt ist um einiges besser, als die Perles, kostet aber auch das doppelte. Wenn dir die Investition nicht zu hoch ist, nimm die Dewalt und dazu noch einen Perles/Trend Parallelanschlag. Daten wie Preis, Gewicht, Leistung findest du auf den HErsteller- bzw. Händlerseiten.

      Gruß

      Heiko

  13. Michael sagt:

    Danke für die umfassende Vorstellung dieser doch eher unbekannten Maschine. Ich kann dir hier nur vollkommen zustimmen: Gerade im Vergleich zur Makita liegen Welten zwischen beiden Geräten. Genauigkeit, Leichtgängigkeit und Bedienkomfort sind meiner Meinung nach deutlich besser und den höheren Preis vollkommen wert.

    Bei mir verrichtet jedenfalls das gleiche Modell seit Längerem problemlos ihren Dienst. Nur die Website und die Darstellung des verfügbaren Zubehörs gehören dringenst überarbeitet.

  14. Hallo Heiko,
    ich finde die Makita gerade für Einsteiger eine gute Fräse. Sie ist relativ günstig und abgesehen von der Spannzange einfach zu bedienen und einzustellen. In dem Einbau,in einem Frästisch, seh ich keinen sinn. Gerade diese kleinen Maschinen sind für die Einhand Kantenfräsung perfekt. Da würde ich lieber ne OF 1400 oder GMF 1600 nehmen. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Die Dewalt ist bestimmt nicht schlecht aber auch nochmal wie schon selbst geschrieben ein Stück teurer.

    Ansonsten wieder ein schöner Maschinen Bericht.

    Gruß
    Patrick

    • Holger sagt:

      Hallo Patrick,
      Man muss aber auch bedenken, dass die Dewalt auch gut 1 Kilo schwerer ist und gegenüber der Makita eine deutliche Leistungssteigerung in vielen belangen bietet. Da kann man sich dann eigentlich eine kleine Oberfräse einsparen, gerade wenn man schon eine grössere im Tisch hat. Das relativiert den Preis dann wieder.

      Ist daher eher eine Oberfräse mit zusätzlicher Kantenfräsmöglichkeit, während die Makita eher eine Kantenfräse mit zusätzlicher Taucheinheit ist. (wie die nackten Maschinen ja auch verkauft werden.)

      Was wird bei der Dewalt eigentlich in die beiden Frontalen Löcher der Taucheinheit montiert? Auch der Parallelanschlag?

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