Wochenrückblick KW 46 – 2015

titel_kw46Das Format des Wochenrückblickes scheint ja sehr gut anzukommen, daher werde ich versuchen das nun auch einmal pro Woche mehr oder weniger ausführlich zu machen.

In dieser Woche ging auch mal was schief, was ich natürlich gerne zeige. Es gingen Testmaschinen weg, es kam was zum Lesen an, die neue Bandsäge kam gut durchs Schneidbrett und die kommende Festool Neuheit bandelt mit meinem Handy an. Und das ist noch nicht alles.

Ich zeige Ihnen günstige Alternativen zu teuren Zwingen und habe ein schönes Netz-Fundstück für Sie, das ihnen hilft ihr Muiltiplex besser zu verstehen.

Die fehlende Ecke

Bei diesem Projekt ging am Schluss noch etwas schief. Und da ich ja vergangen Woche versprochen habe, auch solche Dinge mal zu zeigen, löse ich gleich mal meine Bringschuld ein. Hier also der Fehler der Woche (ich hoffe, das wird keine ständige Rubrik)

An einer sehr exponierten Stelle des Möbels, später genau auf Augenhöhe, gab es einen Ausriss. Dummerweise genau an einer Stoßfuge. Die Ecke musste repariert werden. Ich bin kein Freund von Schmierereien. Holzkitt oder Wachs versuche ich beim Ausbessern zu vermeiden. Vom oft empfohlenen Leim-Holzstaub-Gemisch halte ich überhaupt nichts. All diese Mittel kaschieren einen Fehler erst einmal mehr oder weniger gut. Dunkelt das Holz nach, fallen solche Flickstellen aber meist wieder auf. Und das dann besonders deutlich. Lieber ist mir das Reparieren mit Holz in der am besten passenden Farbe. Also wurde die Ecke sauber nachgestochen, so dass eine gute Leimfläche entsteht. Ein passender Span wurde zurechtgeschnitzt und eingeleimt. Klebeband hält den Span an der richtigen Stelle. Dann heißt es warten.  Beginnt man zu früh am eingeleimten Span zu arbeiten, kann er sich lösen und das Ganze geht von Vorne los. Hält das eingeleimte Holz aber gut, kann man die Fehlstelle vorsichtig nacharbeiten.


Im Rohen Zustand sah das auch sehr gut aus. Leider hat das eingeleimte Holz das Öl doch etwas anders aufgenommen und so wurde die Stelle wieder etwas sichtbar. Aus der Erfahrung der Vergangenheit weiß ich aber, dass ich vermutlich der Einzige sein werde, der diesen kleinen Fehler sieht. Also verraten Sie mich nicht.

Nicht perfekt,aber besser als zuvor.

Nicht perfekt,aber besser als zuvor.

Palettenweise Maschinen

Weniger schief gehen kann hingegen bei Testberichten. Und davon habe ich in diesem Jahr, das sich schon wieder dem Ende neigt, einige gemacht. Nicht nur hier für den Blog. Wobei das ja eher Werkzeugvorstellungen sind. Da mag ich den Begriff „Test“ ja eigentlich nicht so. Ein Test ist meiner Meinung nach eher, wenn mehrere Maschinen miteinander verglichen werden. Das finde ich wesentlich schwieriger, als nur eine Maschine oder ein Werkzeug alleine vorzustellen.

Und auch wenn es in diesem Jahr keinen Werkzeugkompass der Zeitschrift HolzWerken geben wird, so wird es dennoch Testberichte zu unterschiedlichen Maschinen im regulären Heft geben. Einige dieser Testberichte werden von mir sein. In der kommenden Ausgabe gebe ich Ihnen zum Beispiel einen Überblick über sechs aktuelle Tauchsägen.

Die letzten Testmaschinen für dieses Jahr gehen zurück

Die letzten Testmaschinen für dieses Jahr gehen zurück

Das Erstellen von Testberichten ist auch mit einem recht großen logistischen Aufwand verbunden. Das Bild zeigt die letzten Maschinen, die für die diesjährige Testsaison wieder zurück zum Hersteller gehen.  Aber nach dem Test ist vor dem Test und so sind schon die nächsten Werkzeugtests in der Planung und Vorbereitung. Aber erst einmal habe ich wieder mehr Platz.

Musik in der Werkstatt

Eine Werkzeugvorstellung, also kein Test, wird bald kommen. Es ist kein Werkzeug im eigentlichen Sinne, aber dennoch etwas, das die meisten von Ihnen in ähnlicher Form sicherlich in der Werkstatt haben. Etwas, das für gute Laune bei der Arbeit sorgt: Musik!

Ich höre sehr gerne Musik in der Werkstatt. Dazu nutze ich mein Smartphone und neuerdings auch meist einen Streamingdienst, der mich mit frischer Musik versorgt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, höre ich auch immer Nachrichten über den lokalen Radiosender. Auch das tue ich über mein Handy. Das ist dabei per Kabel an ein paar alte Aktivboxen angeschlossen.

Vergangene Woche erhielt ich von Festool das Angebot eines der Vorseriengeräte des neuen Baustellenradios „Sysrock“ zu testen. Am Mittwoch ist es angekommen. Die Zeit reicht also nicht für einen ausführlichen Bericht, aber ich kann ja schon mal meine ersten Eindrücke schildern. Die ausführliche Beschreibung folgt dann später.

Das Bedienfeld ist übersichtich und die Anzeige ist gut ablesbar.

Das Bedienfeld ist übersichtich und die Anzeige ist gut ablesbar.

Die meisten Baustellenradios anderer Hersteller funktionieren Netzbetrieben oder mit den jeweiligen Akkupacks der Werkzeughersteller. Einige Radios fungieren auch als Ladegerät. Die Möglichkeit externe Geräte wie Handy oder MP3 Player anzuschließen bieten auch die meisten. In dieser Hinsicht bietet das Sysrock von Festool erst einmal nichts Neues. Eine Ladefunktion für die Akkus bietet es nicht. Beim Akkubetrieb gibt es für mich einen großen Haken: Das Sysrock kann nur durch Schiebeakkus mit Strom versorgt werden. Für mich als Besitzer eines älteren CXS-Schraubers schon einmal ein Nachteil. Auch die Empfehlung Akkus mit 18V Spannung für das Radio heranzuziehen entspricht nicht meiner Vorliebe für eher handliche 10,8V Schrauber. Zum Glück habe ich ausreichend Steckdosen in der Werkstatt. Daher ist also erst einmal Netzbetrieb angesagt.

Beim Blick auf das Typenschild sieht man etwas, das man vom Hersteller aus Wendlingen nicht gewohnt ist. Dort steht „Made in China“. Das ist zwar irgendwie nicht überraschend für eine Elektronikprodukt, aber dennoch ungewohnt.

Im Vergleich zu anderen Baustellen- oder Werkstattradios ist das Sysrock richtig klein. Dass man da kein Basswunder erwarten kann ist verständlich. Dennoch ist der Klang recht ordentlich und die Lautstärke reicht aus, um meine 75m² große Werkstatt vernünftig zu beschallen. Die Verbindung über Bluetooth mit dem Smartphone funktioniert reibungslos und auch der Empfang von Radiosendern per Antenne ist sehr gut. Mehr zu diesem „Brüllwürfel“ aber zu einem späteren Zeitpunkt.

Bessey Uniklamp

Und gleich noch ein Werkzeugthema: Ich habe vier 800mm Korpuszwingen von Bessey. Die sind wirklich sehr gut und ich benutze sie oft und gerne, wenn es darum geht auf bequeme Art und Weise, viel Druck zu erzeugen. Leider sind diese Zwingen recht teuer, so dass man sich nicht den ganzen Zwingenwagen damit vollhängen kann. Davon abgesehen sind diese schweren Zwingen in vielen Fällen auch einfach zu unhandlich. Ich arbeite bevorzugt mit Zwingen, bei denen ich mir die Nutzung von Zulagen ersparen kann. so zum Beispiel auch mit verschiedenen Einhandzwingen. Vor Kurzem haben sich zu meinen bereits vorhandenen Schraub- und Einhandzwingen auch noch vier Bessey Uniklamp gesellt. Sie sehen den Korpuszwingen ein wenig ähnlich, sind aber viel leichter und preisgünstiger. Ich mag diese Zwingen inzwischen sehr und ich denke es wird nicht bei den vier Stück bleiben, die ich derzeit habe.

Wie bei den Korpuszwingen, kann man bei den Uniklamp auf das Benutzen von Zulagen verzichten. Hält man die Spannbacken sauber, hinterlassen die Uniklamp keine Abdrücke auf dem Werkstück. Das rechtwinklige Ansetzen der Zwingen gelingt ebenso einfach, wie bei den großen, roten Brüdern. Auch ein Umbau von Pressen auf Spreizen ist bei den Uniklamp möglich.

Für leichte Spannaufgaben eignen sich die Uniklamp hervorragend.

Für leichte Spannaufgaben eignen sich die Uniklamp hervorragend.

Warum also sollte man die teuren Korpuszwingen nehmen? Nun ja, die Uniklamp schaffen gerade mal einen Pressdruck von 1.500N. Im Vergleich dazu drücken die Korpuszwingen (Revo KR) mit bis zu 7.000 N zu.  Die Korpuszwingen gibt es bis zu einer Länge von 2.500mm, wärend es die Uniklamp nur bis maximal 600mm gibt. Somit wird klar, dass die Uniklamp eher für die leichten Aufgeben gedacht sind und die Kopruszwingen dort zum Einsatz kommen wo mehr Kraft gefordert ist. Die Uniklamp schreien gerade danach zum Verleimen kleiner Rahmen, Schubladen auch mal einem kleinen Korpus genommen zu werden. Wenn die Verbindungen alle gut passen, reicht der Pressdruck vollkommen aus.

Uniklamp und Korpuszwinge Revo KR im direkten Größenvergleich

Uniklamp und Korpuszwinge Revo KR im direkten Größenvergleich

Weniger geeignet sind die Zwingen, wenn große Flächen, lange Kanten oder nicht so perfekt passende Teile verleimt werden sollen. Für die Herstellung von großformatigem, dickem Leimholz, sind sie also nicht geeignet.

Mehr Infos zu diesen Zwingen finden Sie direkt beim Hersteller:
Bessey Uniklamp

Keine Erweiterung meines Amazon Shops mehr möglich

Ich würde Ihnen die Uniklamp Zwingen sehr gerne in meinem Amazon aStore anbieten, aber leider ist es seit dem 01. August diesen Jahres nicht mehr Möglich diese Shops zu verändern oder zu erweitern. Die sogenannten aStores können zwar weiter laufen und auch die Prämien werden wie gehabt berechnet, aber Änderungen sind leider keine mehr möglich.

shopbanner

Dennoch gibt es die Möglichkeit diesen Blog durch einen Einkauf bei Amazon zu unterstützen. Links zu einzelnen Produkten kann ich anlegen und in Artikel einfügen. Sie könenn daher den unten stehenden Link nutzen, wenn Sie die Uniklamp oder sonstige Artikel bei Amazon kaufen möchten. Also im Prinzip das gleiche wie im Holzwerkershop, nur nicht mehr ganz so übersichtlich geordnet.

BESSEY Schraubzwinge UK60 Spannweite 600mm / Ausladung 80mm

 

Papierverleimung

In meinem Blogpost bei HolzWerken.net ging es diese Woche um das Thema Oberfräse. Ein Dauerbrenner, zu dem es immer wieder Neues zu berichten gibt. Konkret ging es um das Fräsen ohne Ausrisse. Das ist nicht immer so einfach, wie man denkt. Eine Möglichkeit Ausrisse zu verhindern ist die sogenannte Papierverleimung.

Papierverleimung bei HolzWerken.net:
Fräsen mit Sollbruchstelle

Oberflächenbuch

In dieser Woche habe ich auch noch was zum Thema Holzwerken gelesen. Und was ich gelesen habe, will ich Ihnen nicht vorenthalten. Es ist ein Buch, für das es auf dem deutschen Markt höchste Zeit wurde. Das Thema Oberflächenbehandlung ist für viele Holzwerker immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Melanie Kirchlechner geht dem Thema auf den Grund und das sehr gründlich (kleines Wortspiel).

Oberflächen behandlen von Melanie Kirchlechner

Oberflächen behandlen von Melanie Kirchlechner

Die deutschsprachigen Bücher zum Thema sind entweder schon älter, oder haben ihren Schwerpunkt bei der Restaurierung von Möbeln. Besonders die älteren Bücher gehen dabei kaum auf das Thema Ölen ein. Auch Wasserlacke finden sich darin kaum. Ebenso bei den Titeln, die sich eher an Restauratoren wenden. Hier findet man zwar meist etwas zum Thema Öl, nicht aber über moderne Öle und Wachse.

Das Buch von Melanie Kirchlechner, die man als Autorin der Zeitschrift HolzWerken und als Dozentin bei Kursen zum Thema Oberflächenbehandlung und Restaurierung kennt, hat nun, wie es aussieht diese Lücke gefüllt. Das von Grund auf neu konzipierte Buch ist auf dem neuesten Stand und geht auf Verfahren ein, die man in der heimischen Werkstatt anwenden kann. Die vorgestellten Produkte sind für Privatanwender problemlos zu bekommen. Techniken, die eher als Randthemen zu bezeichnen sind, werden, wenn überhaupt, nur knapp behandelt. Wichtige Themen wie Lackieren, Lasieren, Beizen und Ölen hingegen sehr ausführlich.

Ich habe das Buch noch nicht komplett gelesen, aber was ich gelesen habe, hat mir gut gefallen und deckt sich zum großen Teil auch mit meinen eigenen Erfahrungen und Vorgehensweisen. Dennoch konnte ich noch einiges lernen.  Besonders gut gefällt mir, dass Melanie Kirchlechner auch sehr detailliert auf das Thema Schleifen eingeht. Auch das findet man in vielen anderen Büchern zum Thema Oberfläche nicht. Und dabei ist das Schleifen doch so wichtig für eine gute Oberfläche.

Ich glaube, dass dieses Buch wirklich eine Lücke schließt und kann es nur jedem interessierten Holzwerker ans Herz legen.

Erster Einsatz der Bandsäge im Kurs

Das Thema Oberflächenbehandlung spielte beim letzten Kurs in meiner Werkstatt eher eine untergeordnete Rolle. Obwohl, beim Kurs „Arbeiten mit der Oberfräse“ wird ein Schneidbrett hergestellt und das stellt sich schon mal die Frage der richtigen Oberflächenbehandlung.  Dieses Schneidbrett hat eine geschwungene Kante. Das Vorsägen dieser Kontur vor dem Schablonenfräsen, habe ich die Teilnehmer bisher immer mit einer Stichsäge erledigen lassen. Im letzten Kurs wurde dazu erstmals die neue Bandsäge verwendet. Mit der Bandsäge kam jeder Kursteilnehmer auf Anhieb gut zurecht und die Ergebnisse waren viel genauer, als mit der Stichsäge. Von daher hat die Maschine ihren ersten Einsatz sehr gut gemeistert.

Und so sieht dann das fertige Schneidbrett aus.

Und so sieht dann das fertige Schneidbrett aus.

 

Und wenn Sie sich mal ansehen wollen, was bei einem Kurs „Grundlagen Handwerkzeuge“ so passiert, oder wenn Sie einfach nur wissen wollen, wie denn die Werkstatt im Moment so aussieht, dann ist dieses Video hier genau das Richtige für Sie:

Nicht noch eine „ewige Baustelle“

Mit dem Material für den am Wochenende stattfindenden Kurs habe ich auch eine 15mm Birke Multiplexplatte geordert. Aus dieser Platte sollen die Schubkästen für meinen Schreibtisch werden. Ich bin voller Hoffnung, diese Schubkästen in der kommenden Woche bauen zu können. Schließlich liegen ja auch die Beschläge schon einige Wochen im Weg und werden vom ständigen Umräumen nicht besser.

Ganz unten leigt die 15mm Platte für die Schubladen

Ganz unten liegt die 15mm Platte für die Schubladen

Wenn ich das schaffe, darf ich diese Schubladen aus der Liste der „ewigen Baustellen“ streichen und bekomme so auch hoffentlich mehr Ordnung in mein Büromaterial, das derzeit noch überall verteilt aufbewahrt wird.

Das Bild zeigt übrigens auch, wie ich große Platten hinlege, um sie aufzutrennen. Ich lege ein paar stabile Kanthölzer über die Hobelbank und die erste Werkbank. Das ergibt einen sehr bequemen Zuschnittplatz.

Die Sache mit dem Multiplex

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch ganz kurz auf das Thema Multiplex eingehen. Viele Holzwerker wissen nicht, dass es Multiplex in unterschiedlichen Qualitäten und Ausführungen gibt. Von den beiden gängigen Holzarten Birke und Buche einmal abgesehen.

multiplex_010

Bezüglich der Decklage gibt es eine Auflistung bei Wikipedia, wie die Oberflächenqualitäten definiert sind:
Wikipedia Eintrag zu Multiplex

Das machte mich ein wenig stutzig, da Multiplex in der Qualität BB/BB, wie ich es verwende in der Regel eine viel bessere Oberflächenqualität aufweist. Ich hielt also Rücksprache mit meinem Holzhändler, der mir daraufhin ein PDF-Dokument mit 68 Seiten zugeschickt hat. Darin sind unter anderem auch die Qualitätsstandards definiert. Das liest sich schon viel besser, als die Definition bei Wikipedia. Bei diesem PDF-Dokument handelt es sich um das „Handbuch über finnisches Sperrholz“. Das Handbuch findet sich auch zum Download im Internet. Zum Beispiel hier:
Handbuch über finnisches Sperrholz

Darin findet sich alles, was Sie je über Multiplex wissen wollten.

Sie sollten auch mal Ihren Holzhändler auf unterschiedliche Plattenformate ansprechen. So gibt es zum Beispiel auch ein Plattenformat von 2500mm x 1250mm, bei dem die Maserung des Furniers längs, also in Richtung der 2500mm verläuft. Bei den Platten mit den Abmessungen 3000mm x 1500mm läuft die Maserung in der Regel quer, also in Richtung der 1500mm.

Und damit möchte ich meinen Wochenrückblick erst einmal beenden. Ich hoffe ich konnte Ihnen ausreichend Lesestoff und interessante Themen bieten. Wenn Sie Fragen und Anregungen haben, nutzen Sie doch einfach die Kommentarfunktion.

Links

Zwingen

Bessey Uniclamp (Herstellerseite)

Bessey Kopruszwingen Revo KR (Mit Video)

Bessey Einhand- und Schnellspannzwingen (mit Video)

Multiplex

Wikipedia Eintrag zu Multiplex

Handbuch über finnisches Sperrholz

Shop

Wissenswertes zum Holzwerkershop

Zum Holzwerkershop

Sonstiges

Papierverleimung

Buch „Oberflächenbehandlung“ von Melanie Kirchlechner

Video vom Kurs „Grundlagen Handwerkzeuge“ auf Youtube

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Ansichtssache: Ewige Baustellen

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20 Kommentare zu Wochenrückblick KW 46 – 2015

  1. Comperdell sagt:

    Mein Händler führt MPX-Platten in der Grössen 2500×1250 und 2500×1500. Bei beiden verlauft die Maserung in Richtung der 2500mm. Der m2-Preis der grösseren Platte ist allerdings etwas teuerer.

  2. Daniel sagt:

    Hallo Heiko,

    mir gefallen deine Wochenrückblicke mit ihrem „Querbeet-Charakter“ auch sehr gut. Immer was Interessantes dabei.

    Die Bessey Uniclamps kann ich auch sehr empfehlen! Ich hatte sie ursprünglich gekauft, weil sie kaum teurer waren als einfache Holzzwingen – und direkt noch ein paar nachgeordert.

    Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Bei all der Begeisterung deiner Stammleser für das neue Format sollte dir bewusst sein (und ist es vermutlich auch), dass ein Wochenrückblick naturgemäß eine deutlich geringere „Halbwertzeit“ als deine sonstigen Artikel hat. Ist quasi wie Fortsetzungsroman in der Wochenzeitung versuch Buch.

    Dein Blog lebt ja vor allem durch die hohe Qualität der Artikel und deine Bereitschaft, auf Nachfragen dazu auch zu antworten. Auch deine „Uraltbeiträge“ sind immer noch wertvoll, gerade auch für Einsteiger wie mich. An den Zugriffsstatistiken kannst du das ja auch sicher ablesen. Ich bin immer wieder beeindruckt, dass ich beim googeln zu einem bestimmten Thema dann doch direkt bei dir lande 🙂 Das macht den nachhaltigen Wert deines Blogs aus!

    Nun hast du ja gesagt, dass das die Wochenrückblicke als Überbrückung gedacht sind und dass es irgendwann auch wieder „richtige“ Artikel geben wird. Uns Lesern sollte das bewusst sein – nicht, das wir dich am Ende noch „nötigen“ den Wochenrückblick zusätzlich zu stemmen.

    Liebe Grüße,

    Daniel

  3. Siggi sagt:

    Hallo Heiko,

    auch mir gefällt der Wochenrückblick sehr gut ………aber manchmal frage ich mich, ob im Saarland die Uhren anders gehen ………wo nimmst Du nur die Zeit her für alles, was Du machst??
    Das Video war auch interessant …..vor dem Fenster, draussen im Hof, sieht es noch so aus, wie im letzten Jahr …….aber drinnen: nicht wieder zu erkennnen. Viel mehr (feste) Arbeitsfläche für die Kursteilnehmer ……..toll, und ich freu mich schon sehr auf April 2016!

    Liebe Grüße – und bleib gesund,
    Siggi

  4. Norbert sagt:

    Hallo Heiko,

    die Wochenrückblicke gefallen mir sehr gut!
    Besonders schön, dass du so viele verschiedenen Themen anreisst.

    Viele Grüße,
    Norbert

  5. Bernd Zimmermann sagt:

    Hallo Heiko,
    eine Frage zu den Uniklamps und den Korpuszwingen:
    Du schreibst, dass man beide ohne Zulagen verwenden kann. Ich verwende Zulagen nicht nur zum Schutz des Werkstückes sondern auch um den Druck der Zwingen besser zu verteilen. Klappt diese „Druckverteilung“ bei den von Dir vorgestellten Zwingen „automatisch“ aufgrund ihrer speziellen Form?

    Gruß
    Bernd

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Bernd,

      soll bei größeren Werkstücken auf einer längeren Kante Druck erzeugt werden, kommt man aoft nicht drum herum Zulagen zu verwenden. Ich nehme dann oft auch bogenförmige Zulagen:
      http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Druck-fuer-die-Mitte
      Sowohl die Uniklamp, als auch die Korpuszwingewn erzeugen Druck auf der ganzen Länge der Spannbacke. Bei kleineren Werkstücken kann man sich dann die Zulagen sparen.

      Gruß

      Heiko

  6. Werner aus Österreich sagt:

    Hallo Heiko,

    dieses neue Format der Berichterstattung ist wirklich genial.
    Eine tolle Idee!

    Gruß

    Werner

  7. system_h sagt:

    Ich sehe die Tischkreissäge DW745 wurde getestet. In welcher Ausgabe denn oder gibt es einen Onlineseite?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die DW 745 hatte ich einige Wochen in der wErkstatt, um damit Fotos und Voideos für mein Buch zu machen. Sie war also nicht für einen Testbericht gedacht.

      Gruß

      Heiko

  8. Holger sagt:

    Pst, *Klugscheiss* Nm beschreibt ein Drehmoment und keine Kraft, die wird in N gemessen. So ist der Zwingenartikel ist ein Anschlag auf mein Technikerherz.

    Dafür gibts aber ein grosses Lob für den Musikgeschmack 😉

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Holger,

      sieh es als die späte Rache für die vielen Male an, in denen „Gährungen schneiden“, „Holz atmet“ und „Öl ins Holz einmassieren“ mein Tischlerherz attackiert haben 🙂

      Gruß

      Heiko

  9. Joachim sagt:

    Hallo Heiko,

    ich finde es schön, dass du das Video von unserem Grundlagenkurs auf deinem Blog veröffentlichst hast. Hat Spaß gemacht und ich habe tatsächlich schon einige Anwendungsmöglichkeiten für meinen neuen Hobel gefunden.

    Viele Grüße
    Joachim

  10. Hallo Heiko,

    deine Erfahrung mit den Uniklamps kann ich nur bestätigen. Ich besitze ebenfalls mehrere dieser.

    Für den alltäglich Heimwerkereinsatz und einfachen Möbel- oder Korpusbau sind die Zwingen absolut ausreichend. Vor allem da man ja zwei Uniklamp für eine Korpuszwinge bekommt.

    Ansonsten noch ein großes Lob für deine Webseite und deinen Blog bei Holzwerken.

    Viele Grüße

    Stephan

  11. Sebastian sagt:

    Zum Hören via Handy und Streaming: Ich hoffe, dass sich dieser „Trend“ bald erledigt hat. Unglaublich, was da an Ressourcen verballert wird (Akku, Rechenzentren, etc..) Vielleicht solltest du mal drüber nachdenken,
    Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Sebastian,

      ich denke in vielen Bereichen über die sinnvolle Nutzung von Ressourcen nach. und handle entsprechend Aber an vielen Stellen setzt sich bei mir ein gesunder Egoismus durch und ich denke an meine Bequemlichkeit. Ich denke das geht jedem (auc dir) in irgend einem Bereich des Lebens so. Ich finde daran erst einmal nichts verwerfliches.

      Gruß

      Heiko

  12. Andreas sagt:

    Hallo Heiko! Ich hätte eine frage bezüglich der Bandsäge! Wie bist du genau auf die Marke Holzprofi gekommen? Von meinem Händler wurde mir davon abgeraten da Holzprofi, Bernardo und Holzmann identische Maschinen in Asien fertigen lässt die oftmals mangelhafte Qualität aufweisen. Wie sind deine Erfahrungen mit der Maschine? Wie ist die genaue Typenbezeichnung?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      die Maschine sollte Teil ese Vergleichstests sein. Der Test kam leider nicht zustande. Da ich aber in absehbarer Zeit eine Bandsäge anschaffen wollte und mir die MAschine gefallen hat, entschloss ich mich die Maschine zu kaufen. Ich konnte sie also im Vorfeld schon begutachten und ausprobieren.

      Von dem Vorurteil, dass ähnlich aussehende Maschinen gleich sind habe ich mich schon lange befreit. So läuft das in Wirklichkeit nicht. Viele Guss- und Elektroteile werden vielleicht gleich sein. Aber es gibt große Unterschiede, zum Beispiel dabei, wie Gussteile bearbeitet werden. Ich habe da in den letzten Jahren so manches Schlüsselerlebnis gehabt. Die Bandäge (SBW3501) kommt übrigens aus Taiwan. Das Tüv Zertifikat (CE) ist auf die Firma OAV Equipment & Tools inc. ausgestellt.

      Die Qaulität erscheint mir sehr gut. Mit sicherheit gibt es bessere und leistungsfähigere Maschinen in dieser Größe, aber die Holzprofi entspricht meinen Anforderungen und tut was sie soll.

      Gruß

      Heiko

  13. Marc sagt:

    Hallo Heiko,

    an Deinen Wochenrückblick kann ich mich sehr gut gewöhnen.
    Es hat mir viel Freude bereitet diesen zu lesen.

    Vielen lieben Dank dafür.
    Marc

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