Wochenrückblick KW51 – 2015

Wochenrückblick KW51- 2015

Wochenrückblick KW51- 2015

Dieser Wochenrückblick ist lang.  Das liegt auch daran, dass dieses Jahr schon fast zu Ende ist. Und ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, bei mir ist es gegen Jahresende immer so, dass ich noch möglichst viele angefangene Arbeiten fertigmachen möchte. So kommt es, dass auch die Schubladen für meinen Schreibtisch endlich fertig wurden. Was lange währt … Ich habe die Arbeitsschritte für Sie dokumentiert. Dokumentiert habe ich auch meine Vorgehensweise beim Zuschnitt von größeren Plattenmengen.

Aber es gibt rückblickend noch mehr zu berichten. So zum Beispiel über ein neues Buch, dicke Fräser in der Makita Flachdübelfräse, oder das Räuchern von Holz. Es dürfte also wieder für jeden etwas dabei sein.

Und nicht nur der Artikel selbst ist lang geworden, auch die Linkliste am Ende hat viele Einträge. Manchmal habe ich das Gefühl zu fast jedem Thema einmal irgendwas irgendwo geschrieben zu haben. Natürlich ist das nur auf das Holzwerken bezogen. Daher kann ich mir viele Beschreibungen von Arbeitsgängen sparen und verweise stattdessen auf ältere Artikel.  Ich denke, das ist auch in Ihrem Sinne. Vieles kennen Sie ja vielleicht auch schon. So, nun aber zum wirklich interessanten Teil.

Ein paar Platten zerkleinern

Kaum ist der Kurs am Sonntag zu Ende gegangen, beginnt schon die Vorbereitung für das kommende Wochenende. Den letzten Kurs in diesem Jahr: Möbelbau mit Leimholzplatten. Ich habe am Freitag zuvor schon die benötigten Platten bestellt, die um 10:00 Uhr morgens dann auch geliefert wurden.  Ich ergreife jetzt einfach mal die Gelegenheit und zeige Ihnen anhand dieses Beispiels, wie ich beim Zuschnitt mehrere Platten vorgehe.

Zunächst muss ich den bereits fertigen Zuschnittplan etwas abändern. Denn der Händler hatte keine Platte mehr in 1800 Millimeter Länge da, die ich eigentlich wollte. Also hat er mir eine 2200 Millimeter lange Platte geschickt. Ich mache meine Zuschnittpläne mit einem speziellen Programm am Computer. Das Programm liefert mir alle Informationen, die ich brauche um den Zuschnitt mit möglichst wenig Verschnitt zu machen. Das Programm habe ich bereits vor einiger Zeit hier vorgestellt: Der optimale Zuschnitt

In diesem älteren Video von mir sieht man die Zuschnittoptimierung in Aktion.

Je nach Anforderung kann ich im Programm einstellen, wie ich den Zuschnitt gerne machen möchte. Meist sind die Einstellungen so gewählt, dass ich die Platten erst einmal in Streifen vorschneiden kann und alles andere auf der Tischkreissäge erledige.  Das bedeutet dann einen minimal höheren Verschnitt, aber einen viel einfacheren Arbeitsablauf: erst alle Längsschnitte, dann alle Querschnitte.

Man muss dann aber den Überblick behalten. Dazu bekommt jeder geschnittene Plattenstreifen eine Nummer, die ich auch im Zuschnittplan neben die Grafik schreibe.

Beim Zuschnitt mit der Handkreissäge gebe ich zehn Millimeter zu. Das Programm weiß das natürlich auch. Diese zehn Millimeter schneide ich dann auf der Tischkreissäge nach. Dadurch erhalte ich sehr saubere Kanten und exakte Zuschnitte. die Längsschnitte mache ich mit einem Universalblatt mit 40 Zähnen. Das ist ein guter Kompromiss zwischen Schnittgüte und Sägefortschritt. Nachdem alle Längsschnitte gemacht sind, geht es ans Hobeln. Die Teile für Füllungen und Rahmen werden auf genau 18 Millimeter Stärke gebracht. Leimholz hat recht hohe Toleranzen in der Stärke, die wir im Kurs an diesen Teilen nun überhaupt nicht gebrauchen können. Die Rahmenteile werden zusätzlich noch auf eine einheitliche Breite gehobelt.

Das Hobeln der langen Streifen bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Es ist weniger Arbeit, als das Hobeln vieler kleiner Teile.
  • Die kleinen Hobelschläge am Anfang und am Ende des Werkstückes werden später abgeschnitten.
  • Ausrisse und Fehler können noch ganz gezielt herausgetrennt werden.
  • Die auf breite gehobelten Teile haben glatte Kanten und sind genauer, als Streifen, die nur geschnitten wurden.

Nach den Längsschnitten und den Hobelarbeiten kommen die Querschnitte. Für saubere und ausrissfreie Schnittkanten sorg ein Feinschnittblatt mit 60 Zähnen. Die fertigen Einzelteile werden sorgfältig mit Lagerhölzern gestapelt. So bleiben die Leimholzplatten gerade.

Querschnitte auf der Tischkreissäge

Querschnitte auf der Tischkreissäge

Neben den Leimholzplatten wurde auch noch eine Sperrholzplatte in Einzelteile geschnitten. Die sind für Rückwände und Schubladenboden für den Leimholz-Möbel-Kurs. Aber auch Böden für kleine Kästchen die im Oberfräsenkurs gefertigt werden entstehen daraus.

Das Sperrholz, dass ich für diesen Zweck kaufe ist auf einer Seite mit hochwertigem Buchenfurnier belegt, auf der anderen Seite mit Eiche. Da ich im Kurs „Arbeiten mit der Oberfräse“ für kleine gezinkte Kästchen immer unterschiedliche Holzarten anbiete, kommt mir das unterschiedliche Furnier dieser Platten sehr gelegen. Ein Teil der Platten wird nämlich auch noch geräuchert, dann passen sie zu dunklen Hölzern wie Nussbaum.

Eiche natur (links) und Eiche geräuchert (rechts)

Eiche natur (links) und Eiche geräuchert (rechts)

Das Räuchern mit Ammoniak bringt eine tolle Farbe ins Eichenholz. Der Geruch ist allerdings nicht so toll. Daher steht die Räucherbox auch vor der Tür und nicht in der Werkstatt.

Ein paar Reststücke von dünnen Birke- Multiplex-Platten habe ich auch noch zu Böden für diese Kästchen geschnitten. Aus zwei verschiedenen Plattenmaterialien entstehen vier unterschiedliche Farbtöne: Birke, Buche, Eiche und Räuchereiche.

Vier Holzfarben aus zwei Platten

Vier Holzfarben aus zwei Platten

Aus den Leimholzplatten wurden auch noch Rohlinge für Schneidbretter, die ebenfalls für den Oberfräsenkurs benötigt werden. Am Ende war dann folgendes an Material geschnitten:

  • Komplettes Material für den Kurs „Möbelbau mit Leimholzplatten“, also fünf kleine Schränke
  • Etwa 30 Stk. Böden für Kästchen in unterschiedlichen Farben
  • 12 Schneidbretter
  • Rückwände und Schubladenböden für den nächsten Leimholzmöbel-Kurs.

Soweit also zum Arbeitsablauf beim Zuschnitt.

Dicke Fräser in der Makita PJ7000?

In dieser Woche erreichte mich wieder einmal die Frage nach der Verwendung eines dicken Fräsers in der Flachdübelfräse Makita PJ7000. Da mir diese Frage schon einige Male gestellt wurde, beantworte ich sie heute mal ganz ausführlich. Konkret geht es darum, ob man in der Makita PJ7000 auch dickere Fräser einsetzen kann. Dabei handelt es sich in der Regel um Harzgallenfräser oder einen Fräser mit acht Millimeter Stärke zum Einfräsen der beliebten Clamex-Verbinder von Lamello. Einen Harzgallenfräser habe ich nicht, wohl aber den Clamex-Fräser. Und der passt ohne Veränderungen an der Maschine nicht.

Der acht Millimeter Lamello Fräser in der Makita PJ7000

Der acht Millimeter Lamello Fräser in der Makita PJ7000

Er kann problemlos montiert werden, stößt dann aber mit den Vorschniedern an die Stege im Inneren des Machinengehäuses.  Das Gehäiuse kann nicht ohne Druck geschlossen werden. Würde man die Maschine nun einschalten, würde es sicherlich ganz böse rumpeln und scheppern. Der Fräser könnte das Aluminium mit Sicherheit wegfräsen, aber beim Anlaufen erst einmal kräftig anecken.

Der laufende Fräser müsste dann auch noch durch das Vorderteil des Anschlages geschoben werden und sich dort den benötigten Platz frei fräsen. Das würde dem Fräser nicht schaden. Inwiefern diese Prozedur das Maschinengehäuse schwächen würde kann ich jedoch nicht abschätzen. Klar ist aber, dass die Herstellergarantie mit den ersten entstandenen Alu-Spänen sicherlich auch erloschen ist.

Der Vorschneider des Fräsers stößt an eine Alu-Rippe

Der Vorschneider des Fräsers stößt an eine Alu-Rippe

Ich habe diese Veränderungen an meiner Makita Flachdübelfräse nicht vorgenommen. Ich habe noch eine Lamello Classic X, da passt der acht Millimeter Fräser ohne Veränderungen an der Maschine perfekt. Ich hoffe die Bilder und die Erklärung verdeutlichen die Problematik. Ob Sie diese Anpassungen an Ihrer Maschine machen, bleibt Ihnen überlassen.

Diesen ganzen Abschnitt habe ich nun auch in den Artikel zur PJ7000 eingefügt.

Und wenn Ihnen der Begriff „Clamex“ überhaupt nichts sagt, schauen Sie sich einfach dieses Video von mir an. Darin erkläre ich den Verbinder ganz genau. Auch wie er ohne speziellen Fräser eingesetzt werden kann ist im Video erklärt.

Für Spät-Abonnierer

buch_vorrichtungenSeit einigen Tagen ist das neue Buch aus dem HolzWerken-Verlag zu bekommen. Es ist eine Sammlung von bereits erschienenen Zeitschriftenartikeln zum Thema Vorrichtungen. Drei Artikel von mir wurden in diese Sammlung aufgenommen: Meine Klappböcke, die Aufsatzzange (Moxon Vise) und die 45° Rampe zum Sägen und Fräsen.

Das Buch ist nicht nur für HolzWerken- Abonnenten interessant, die noch nicht so lange dabei sind. Auch für Leser der ersten Stunde könnte dieser Titel interessant sein. Denn im Buch sind die Fotos und Zeichnungen viel größer, als in der Zeitschrift. Das macht den Nachbau der vielen Vorrichtungen noch einfacher.

HolzWerken – Die besten Vorrichtungen

Schubladen sind fertig

Es ist vollbracht! Eine ewige Baustelle ist abgeschlossen.  Die Schubladen für meinen Schreibtisch sind fertig. Somit ist auch der gesamte Schreibtisch fertig. Im Wochenrückblick KW49-2015 und KW50-2015 haben Sie ja bereits den Bau der Schubladen verfolgen können. Zum Bau des Schreibtisches selbst gibt es auch einige Artikel, die ich Ihnen weiter unten verlinkt habe.

Die Schubladen wurden innen und außen mit Wasserlack behandelt. Erst grundiert, dann mit Korn 320 geschliffen und noch einmal lackiert. Den schnell trocknenden Lack habe ich mit einer sogenannten Microcrater-Rolle aufgetragen. Das funktioniert prächtig und es ist kinderleicht eine sehr schöne Oberfläche zu bekommen. Vor einiger Zeit habe ich diese Rollen bereits einmal vorgestellt: Kleine Krater für feine Oberflächen –  Microcrater-Rollen.

Der Einbau der Schubladen ging problemlos. Alles passte, so soll es ja sein. Ich arbeite beim Anschrauben von Schubladenbeschlägen sehr gerne mit Distanzhölzern, die ich mir passen zurechtschneide. Damit und mit einem Winkel zum Ausrichten erspart man sich das Messen, Anzeichnen und Fluchen, weil es dann doch nicht passt. Eine große Erleichterung bei dieser Arbeit bringt ein Zentrierbohrer:
Immer genau in die Mitte- Zentrierbohrer

Eine Inneneinrichtung der Schubladen habe ich mir erspart. Ich denke ich werde lieber kleine Kästen bauen oder vorhandene nutzen. Das erscheint mir viel flexibler als eine fest verbaute Einteilung.

Der Schreibtisch mit Schubladen

Der Schreibtisch mit Schubladen

Die Frontblenden der Schubladen werden aus Esche furnierten Tischlerplatten gemacht. Beim Bau des Schreibtisches habe ich das Material bereits vorbereitet. Die Anleimer aus Massivholz waren auch schon vorbereitet. Platten und Anleimer mussten also nur noch auf die benötigten Maße gebracht werden. Diese Maße konnte ich an den Unterschränken mit den eingebauten Schubladen abnehmen.

Das Material für die Schubladenfronten: Tischlerplatten und Anleimer

Das Material für die Schubladenfronten: Tischlerplatten und Anleimer

Eine detaillierte Beschreibung, wie ich beim Anbringen und Bündigfräsen von Anleimern vorgehe finden Sie hier:
http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Ran-an-die-Kanten

Diesmal habe ich allerdings keinen Scheibennuter verwendet, sondern meinen Festool Falzkopf. Das Fräsergebnis war wirklich perfekt. Keine Ausrisse!

 

Nachdem die Anleimer an den Längskanten der Frontblenden angebracht waren, wurden diese auf die endgültige Breite geschnitten. Dabei wurden auch die überstehenden Anleimer abgeschnitten. Die Überstände der Anleimer auf der rechten und linken Seite wurden mit der Tischkreissäge entfernt. Das geht sehr einfach:

Man nimmt ein Restholz und stellt den Parallelanschlag inklusive Sägeblatt genau bündig zu diesem Restholz ein. An dieses Restholz, in meinem Fall ein Stück Mulitplex, legt man das Werkstück, an dem ein Überstand entfernt werden soll. Schiebt man beides ins laufende Sägeblatt, wird der Überstand genau bündig abgeschnitten. Vorausgesetzt, der Parallelanschlag ist sauber eingestellt.

Zum Thema Schubladen habe ich übrigens zwei Artikel auf meinem Blog bei HolzWerken.net geschrieben. Im ersten geht es darum die Maße der eigentlichen Kästen zu ermitteln:

http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Wie-gross-wird-die-Schublade

Im zweiten Artikel zeige ich das Anbringen von Schubladenfronten:

http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Drei-Tipps-fuer-Ihre-Schubladenfronten

Ich bin bei der Montage der Schubladenfronten für meinen Schreibtisch wie im Artikel beschrieben, von unten nach oben vorgegangen. Vor der Montage der Fronten wurden diese aber noch geschliffen, geölt und Griffe wurden auch angeschraubt.

Der fertige Schreibtisch

Der fertige Schreibtisch

Nun ist also mein Schreibtisch endlich komplett fertig. Es wurde ja auch höchste Zeit. sollten Sie den Bau des Schreibtisches im Zuge der Werkstatterweiterung nicht mit verfolgt haben, können Sie das alles hier nachlesen:

Bohrtiefen und Führungsschienen

Der Bau der Schubladen hat mich übrigens auf den Blogbeitrag von dieser Woche bei holzWerken.net gerbracht. Da geht es um Tiefenstopps für Bohrer.  Sie erinnern sich? In der letzten Woche habe ich die Bohrungen in den Schubladen mit einem Tiefenstopp gemacht. Inzwischen wird auch auf diesem Blog immer mehr kommentiert, was mich natürlich sehr freut. Der Artikel davor, in dem es um Führungsschienen für Handkreissägen, deren Kompatibilität und Zubehör ging wurde ebenfalls rege kommentiert.

ENDE -oder?

Nein, so ganz ist das Blogjahr noch nicht beendet. Es wird mit Sicherheit noch einen kleinen Jahresrückblick geben. Und am kommenden Dienstag gibt es auch wieder einen HolzWerken.net-Blog. Aber ich lasse das Jahr nun schon so langsam ausklingen. Es könnte also passieren, dass Kommentare nicht ganz so schnell freigeschaltet und beantwortet werden, wie sonst.

Links

Flachdübelfräse

Buchtipp

Zuschnittoptimierung

Der Bau des Schreibtisches

Schubladenbau

Sonstiges:

 

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19 Kommentare zu Wochenrückblick KW51 – 2015

  1. Imre sagt:

    Hallo Heiko,

    wünsch dir ein frohes neues Jahr! Hoffe du bist gut ins neue Jahr gekommen.
    Ich schließe mich den zahlreichen Danksagungen und Glückwünschen zu deinem
    Blog an. Auch mir gefallen deine Wochenrückblicke sehr.
    Nun ist bei mir erneut eine Frage aufgekommen, die zum Thema Schubladen gehört. (Somit an dieser Stelle nicht ganz fehl am Platz ist):
    Wie kann ich zwei Auszüge (in meinem Fall Rollenauszüge) auf zwei Seiten
    eines Brettes montieren wenn ich gezwungen bin die gleichen Bohrlöcher
    zu verwenden?
    Ich beschreibe mal „kurz“ das Projekt:
    Bin an der Planung eines Rollcontainers für die Werkstatt.
    Der Korpus hat in der Mitte eine Trennwand. Somit sind zwei reihen
    Schubläden nebeneinander geplant (2 x 6). Für die Schubläden verwende ich nicht Kugelauszüge wie du, sondern die günstigeren Rollenauszüge. Da diese nur
    sehr wenige Löcher haben, bin ich gezwungen in der Trennwand von beiden Seiten die gleichen Löcher zu verwenden. Bei einer Materialstärke von 19mm
    werde ich mit den 5mm Euro Schrauben (6,5 x 13mm) Probleme bekommen.
    Gibt es hier eine Möglichkeit die beiden Schienen zu befestigen ohne dass ich die
    Trennwand doppelt (2 mal 19 mm) ausführen muss?

    Gruß,
    Imre

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Imre,

      es gibt auch kürzere Euroschrauben. Damit sollte sich dein Problem am einfachsten lösen lassen.

      Gruß

      Heiko

      • Imre sagt:

        Hallo Heiko,

        danke für die schnelle Antwort.
        Bei kürzeren Schrauben habe ich bedenken (Bauchgefühl).
        Ich befürchte, dass die Schrauben ausreißen, wenn
        die Schraube nur 8-9mm im Holz eingeschraubt ist.
        Hast du hier Erfahrung? Mein dargestelltes Problem
        dürfte beim Möbelbau ja öfters auftauchen.
        Ich habe mir auch schon gedacht, von den Euroschrauben
        weg zu gehen und Gewindeschraubem mit Senkkopf auf
        der einen Seite und Hülsenmuttern mit Senkkopf auf der
        anderen Seite des Brettes zu verwenden.

        Gruß,
        Imre

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Imre,

          da hätte ich keine Bedenken. Eine solche Schraube hält sehr viel aus.

          Gruß

          Heiko

          • Imre sagt:

            Hallo Heiko,

            ja dass die Schraube das aushält ist klar.
            Das Holz macht mir an der Stelle Sorgen.
            Aus dem Bauch raus würde ich sagen, dass
            die Schraube ausreißt, wenn diese nur 8-9mm im Holz eingeschraubt ist und die Schubkästen mit bis zu 30kg belastet werden.

            Gruß,
            Imre

  2. Andreas sagt:

    Hallo Heiko! Das war keineswegs abwertend gemeint! Mir war auch nicht bewusst dass dieser kommentar negativ interpretiert werden könnte. Insofern ist wohl eine Entschuldigung angebracht. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin ein grosser Fan des Formats und bin schon gespannt was das Jahr 2016 hier bringt! Allen Lesern sowie dir und deiner Familie alles Gute und frohes schaffen!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      Kommunikation nur mit Text ist nicht immer so eindeutig wie man vielleicht glaubt. Du hast beispielsweise weder eine Anrede, noch eine Grußformel verwendet. Das liest sich erst einmal sehr unhöflich. Das würdest du doch im echten Leben niemals so machen oder? Wenn man irgendwo hin kommt, sagt man doch „Hallo“ oder „guten Tag“. Ich habe auch manchmal den Eindruck, dass die vermehrte Benutzung von Tablett und Smartphone zu solchen Steno-Nachrichten führt, weil das Eingeben von Text mühsamer ist, als mit einer Tastatur.

      Ende der Woche wird es ein paar kurze Artikel und Updates geben. Richtig interessant wird es aber erst kommende Woche wieder. Bis dahin kannst du ja meinen Blog auf Holzwerken.net lesen. Da gab es sogar zwischen den Feiertagen Artikel.

      Gruß

      Heiko

  3. Eduard Maier sagt:

    Hallo Heiko, habe mir auf youtube deine Empfehlungen zum Thema „mein erster Hobel“ angesehen. Tolles video. Alles sehr anschaulich und verständlich erklärt. Bin dann gleich auf feinewerkzeuge.de und wollte dort den Juuma No. 5 bestellen. Nur scheinen dort alle Juuma Hobel bis auf weiteres vergriffen zu sein und auch sonst im Netz nirgends zu bekommen. Hast du noch einen anderen Tip für mich? Welcher Hobel wäre im Preisleistungs-verhältnis vergleichbar? Ich mochte zwei grob gehobelte Zirbel-Holz-Bretter (100 x 37 x 3,5 cm ) fein abrichten.

    Viele Grüße
    Eduard

  4. Andreas sagt:

    Gibt es eigendlich mal wieder etwas neues auf dieser Website?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      es ist jetzt gerade mal zwei Wochen her, dass ich hier was geschrieben habe. Ich habe auch ein Privatleben und auch im Saarland feiern wir Weihnachten und Neujahr. Wenn es wieder was interessantes zu berichten gibt, werde ich das auch tun.

      Gruß

      Heiko

    • Henning sagt:

      Hallo Andreas, Du scheinst Dich wohl etwas im Ton vergriffen zu haben!! Heiko hat sogar zwischen den Feiertagen auf Fragen geantwortet und er hält seinen Blog immer hoch aktuell.

      Henning

  5. Andreas sagt:

    Hallo Heiko,
    mal wieder sehr schöne und vielfältige Einblicke in Deine Arbeit, von denen man sich Einiges abschauen kann. Besonders spricht mit den Ölauftrag mit den Rollen an – eine super Idee, die ich mir für das nächste Projekt merken werde. Und auch aus den Fotos kann man immer mal einen tollen Tipp mitnehmen. Zum Beispiel die Ideen, für die Schubaldenschienen den Winkel mit einer Klemmer zu fixieren und so eine rechtwinklige Auflage zu haben.

    Danke fürs Teilen!
    Herzliche Grüße,
    Andreas

  6. Robert Hickman sagt:

    Hallo Heiko,
    Deine Seite hier ist der Hammer! Nachdem ich jetzt wieder halbwegs was sehen kann, sauge ich sie förmlich auf. Und ich habe auch gleich ne Frage an Dich zum Thema Zentrierbohrer: Festool hat wenn ich das richtig gesehen habe nur einen mit 5mm Durchmesser. Das ist für 3,5mm Schrauben aber viel zu viel. Kannst Du zu einem Produkt raten? Ich nehme mal an, dass man bei dem Teil aus Wendlingen keinen kleineren Bohrerdurchmesser einsetzen kann?
    Schon mal vielen Dank Heiko und alles Gute!

  7. Henning sagt:

    Hallo Heiko, wieder ein schöner Wochenenrückblick!! Ich bin leider etwas enttäuscht von dem Holzwerken Buch. Es stehen ein paar richtig gute Vorrichtungen in diesem Buch. Allerdings finde ich das Preis/Leistungs Verhältnisse sehr niedrig. Ich bin normalerweise ein Holzwerken Fan, das fand ich dann doch nicht angemessen.

    Viele Grüße

    Henning

  8. Martin sagt:

    Hallo Heiko,

    Der im Bild neben der Ammoniaklösung zu erkennende Filter Typ A2 ist eigentlich für organische Lösungsmittel. Für Ammoniak wäre der Typ K der richtige.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atemschutzfilter
    Die Filtertype ist auch am Sicherheitsdatenblatt unter Punkt 8 zu finden.

    Frohe Weihnachten!
    Martin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo MArtin,

      vielen Dank für den Hinweis. Mein Händler gab mir damals diese Filter für die Arbeit mit Ammoniak. Da auch kein Geruch durchkommt, machte ich mir natürlich auch keine Gedanken darüber und habe auf meinen Händler vertraut. Ich denke ich werde mir dann doch noch andere Filter besorgen.

      Gruß

      Heiko

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