Das ist kein Jahresrückblick!

Auf allen Blogs liest man jetzt Jahresrückblicke und Vorschauen. Das ist auch gut so, denn man kann damit prima auch für sich selbst als Blogger ein Jahr abschließen. Ich möchte aber mit der Tradition brechen und in diesem Jahr keinen Rückblick/ Ausblick schreiben. Was auf meinem Blog so passiert ist, können Sie ja ganz einfach selbst nachlesen, das werde ich also nicht noch einmal extra wiederholen.  Ich möchte jedoch einige Dinge aufführen, die ich nicht gemacht habe und die ich nicht machen werde..

Dinge, die ich 2015 nicht gemacht habe

  • Ich habe mich nicht bei Facebook angemeldet
  • Ich habe mich nicht bei Twitter angemeldet
  • Ich habe keine X-Carve CNC Maschine getestet

Dinge, die ich 2016 (vorausssichtlich) nicht machen werde

  • Mich bei Facebook anmelden
  • Mich bei Twitter anmelden
  • Ich werde keine X-Carve CNC Maschine testen

Naja, besser als gar kein Rückblick/ Ausblick

Aber im Ernst: Es fällt mir momentan sehr schwer genau zu sagen, was das kommende Jahr für mich und den Blog genau bringen wird. Was ich schon mal sagen kann ist, dass ich mich sehr freuen werde, wenn mein erstes Buch im Handel sein wird. Außerdem freue ich mich schon sehr auf die Holzhandwerk in Nürnberg, wo ich wieder drei Tage verbringen werde. Hoffentlich werde ich dort fündig, was die Neuanschaffung von einigen Maschinen angeht.

Was sonst noch alles passieren wird, behalte ich erst einmal für mich. Lassen Sie sich einfach überraschen.

Ich wünsche allen Lesern einen erfolgreichen Start ins neue Jahr und allezeit unfallfreies Holzwerken.

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19 Kommentare zu Das ist kein Jahresrückblick!

  1. Axel Schläfke sagt:

    Hallo Heiko,

    ich verfolge gerade die Diskussion über YouTube und ich verstehe Dich sehr gut.
    Das System verlangt „Klicks“ und „Daumen hoch“ sonst gibt`s kein Geld. Für anspruchsvollere aber randständigere Themenkreise ist diese Plattform also nicht die richtige. Mit seiner soliden und substantiellen Arbeit nur eine seriöses Deckmäntelchen für all die Angebote für Pubertierende und Bildungsferne zu sein, ist sicherlich ärgerlich.
    Solange Du weiterhin Deine – zumindest für mich – sehr lehrreichen Videos auf deinen eigenen Seiten einstellst ändert für mich sich sowieso nichts, da habe ich sie auch immer angeschaut.
    Du hattest doch auch mal eine Diskussion über ein Mitgliedsbeitragsmodell angestoßen. Was ist denn daraus geworden? Ich würde wie damals schon gesagt in jedem Fall mitmachen.
    Axel mit Grüßen aus Mittelfranken.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Axel,

      mir schwebt immer noch eine vollkommen neue Online-Plattform für Holzwerker vor. Ideen habe ich dafür genug, nur die Zeit zur Umsetzung fehlt im Moment.

      Gruß

      Heiko

      • Axel Schläfke sagt:

        Hallo Heiko,

        kann ja ne totale Spinnerei sein jetzt von mir, mir spukt aber eine Idee im Kopf rum.
        Da Du – glücklicherweise – Deine Zeit sehr auslasten kannst mit Tätigkeiten für Deinen Broterwerb, wird es wohl kurz- und mittelfristig nicht möglich sein, dass Du Dich ausreichend intensiv mit diesem Thema und allen seinen Facetten befassen kannst.
        Vielleicht ist es also ein Weg, sich einen Medienprofi als Partner zu beschaffen? Da das Ganze aber bestimmt bezahlbar sein soll, geistert mir folgendes im Kopf rum: Such Dir einen Professor für Mediengestaltung / Webdesign, der auf Grund der fachlichen Arbeit in seinem Lehrstuhl ein Eigeninteresse daran hat, mit Dir die Eckpunkte für ein modernes Konzept in Deinem Sinne zu erstellen. Die Ausarbeitung und Programmierung übergibt er dann im Rahmen einer Master-Arbeit an einen Master-Studenten.

        Viele Grüße, Axel aus Mittelfranken.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Axel,

          das Problem ist nicht, dass ich zu wenig Zeit für ein neues Projekt habe, sondern dass ich überhaupt keine Zeit dafür habe. Selbst wenn ich gewisse Sachen von einem Dienstleister oder wie auch immer extern erstellen lassen würde, müsste ich mich um das Projekt kümmern. Das geht aber momentan einfach nicht.

          Gruß

          Heiko

  2. Thomas Götz sagt:

    Hallo Heiko,
    Um gewisse Tätigekeiten oder Themen an den Blogleser rüberzubringen find das Videos besser sind als einzelne Bilderserien, deshalb wo auch immer bitte weiter Videos ins Netz stellen.
    Und sicher ist der Anteil der „seichten Videos“ höher, da das Medium Youtube eben für diese Zielgruppe ausgelegt ist, aber sicher wird ein guter Block sicher von der „Lesern“ kontinuierlicher verfolgt als der andere Schrott der schnell mal durch einen neueren ersetzt wird, anders gesagt deine Leser sind dir sicher länger treu.
    Grüße Thomas

  3. Frank Schütze sagt:

    Hallo Heiko,
    Dir auch ein gutes, erfolgreiches und unfallfreies neues Jahr.
    Das mit den You Tube Videos find ich zwar schade, kann ich aber verstehen.
    Werde Deinen Blog aber auch weiterhin regelmäßig besuchen. Finde den neuen Wochenrückblick klasse.
    Viel Spaß auf der Holzhandwerk, ist bestimmt interessant, aber leider nur für Fachpublikum.

  4. Tommy1961 sagt:

    Hallo Heiko und Blog-Besucher,

    erstmal ein glückliches neues Jahr, Gesundheit und was man sich sonst um diese Zeit um die Ohren haut.

    Findes es gut, das es noch „aufrechte I-net Nutzer“ gibt, die solchen „Verlockungen“ wie Farcebuch, bei mir piept’s usw verweigern.

    Hatte die Tage Besuch meiner 13 jährigem Nichte, was da an gepiepse und „Matschscheibe“ ablief, unglaublich.
    Habe mir dann einiges zeigen lassen, somit kann ich Deine Aussage bestätigen.

    Da sind selbst die flachsten Fernseheprogramme hohe Kunst.

    Meine Meinung dazu, mach weiter so, wie DU es magst und es wird bestimmt gut.

    Gruß Tommy

    • Andreas sagt:

      Hallo Tommy,

      Findes es gut, das es noch „aufrechte I-net Nutzer“ gibt, die solchen „Verlockungen“ wie Farcebuch, bei mir piept’s usw verweigern.

      Das finde ich etwas zu schwarz-weiß gedacht. Das hat nichts mit „aufrecht“ und irgend einem gedachten Gegenteil davon zu tun. Diese Plattformen sind vielfältig nutzbar, je nach Zielgruppe und Absicht kann man aus verschiedenen Plattformen unterschiedlich viel „rausholen“. In der Regel ist die entscheidende Frage, wem man folgt oder (bei FB), mit wem man „befreundet“ ist.

      Hatte die Tage Besuch meiner 13 jährigem Nichte, was da an gepiepse und „Matschscheibe“ ablief, unglaublich.
      Habe mir dann einiges zeigen lassen, somit kann ich Deine Aussage bestätigen.

      Da sind selbst die flachsten Fernseheprogramme hohe Kunst.

      Das mag aus Erwachsenensicht für das Verhalten einer 13-Jährigen zutreffen. Die Absichten hinter der Benutzung sind halt völlig unterschiedlich. Deine Nichte nutzt das wahrscheinlich, um sich mit ihren Freunden auszutauschen und ihren Idolen gefühlt nah zu sein. Wenn sie das auf einem anderen Kanal täte (z.B. die „gute“ alte Bravo) fändest Du das wahrscheinlich auch nicht besonders prickelnd. Der Austausch und die Themen der meisten Teenager geben aus Erwachsenensicht eben nicht besonders viel her.

      Für Twitter kann ich sagen, dass ich dort das Jahr über beruflich mehr lerne bzw. auf interessante Lernangebote aufmerksam werde als in der handvoll formaler Fortbildungen, die ich im Laufe des Jahres besuchen darf. Ich habe das vor einiger Zeit mal hier aufgeschrieben (siehe Abschnitt: Ideenstrom > Twitter): Das Netz als Quelle für Ideen und Materialien für den Unterricht (ich bin Lehrer). Karlheinz Pape hat Twitter einen ganzen Artikel gewidmet, der auch gute Einblicke gibt: Twitter als Lern-Booster?.

      Die wichtigste Erkenntnis ist meines Erachtens: Die empfundene Qualität einer Plattform hängt hauptsächlich davon ab, mit wem man sich vernetzt und wie man sie nutzt. Dabei gibt es natürlich Grenzen bezüglich des Personenkreises, den man irgendwo antrifft.

      • Andreas sagt:

        Vielleicht noch eine Ergänzung: Das soll natürlich nicht heißen, dass man sich irgendwo anmelden „muss“ (ich bin z.B. auch nicht auf FB). Ich wollte nur damit sagen, dass man nicht rundweg eine Plattform für Schund halten sollte, nur weil manche Nutzer sind für scheinbar Banales nutzen. Man verurteilt ja auch nicht alles Gedruckte, weil es auch gedruckte Groschen-Romane gibt.

        • Tommy1961 sagt:

          Hallo Andreas,

          ich spreche keinem der Dienste, bei richtiger Nutzung, einen Mehrwert ab.

          Nun kommt mein ABER: Ganz ehrlich, wieviele der Millionen Nutzer nutzen diese auch hochwertig, wie zB Heiko es tut??

          Dann habe ich, als Kind der Generation, boykottiert die Volkszählung, mit solchen Datenkraken massive Probleme, wie auch der Sammelwut deren Heimatlandes.

          Dann bin ich der Meinung, Freunde definieren sich nicht über likes usw.. Sondern über reale Kontakte und Gespräche bei gemeinsamen Treffen.

          Wie auch das Verhalten von Farcebuch, in Bezug auf Rechtsradikale Umtriebe, auf deren Seite.

          Gruß

          Tommy

          • Andreas sagt:

            Hallo Tommy,
            ich stimme praktisch allen Deinen Punkten zu, aber jeweils nicht ganz 😉

            Nun kommt mein ABER: Ganz ehrlich, wieviele der Millionen Nutzer nutzen diese auch hochwertig, wie zB Heiko es tut??

            Das ist natürlich immer die Minderheit, ist aber kein Problem dieser Dienste, sondern ein allgemeines. Die Bildzeitung hat in Deutschland auch die höchste Auflage. Bequem und seicht ist immer für mehr Leute attraktiv als tiefgründig und damit anstrengender. Der Kabarettist Volker Pispers hat das mal schön gesagt (sinngemäß): Ein einfaches Weltbild (wie z.B. Boulevardzeitungen es verbreiten) hat große Vorteile. „Wenn man weiß, wer die Bösen sind, hat der Tag Struktur.“

            Dann habe ich, als Kind der Generation, boykottiert die Volkszählung, mit solchen Datenkraken massive Probleme, wie auch der Sammelwut deren Heimatlandes.

            Das ist völlig richtig, das ist der Grund, warum ich nicht bei FB bin. Bei Twitter kann ich den Dienst nutzen und dabei viel weniger Informationen angeben. Ich könnte sogar einen fast anonymen Account anlegen. Das Bewusstsein für den Wert der Privatsphäre ist aber leider bei der jüngeren Generation wenig ausgeprägt (das zu ändern, daran arbeite ich als Lehrer fast jeden Tag, u.a. hier: http://herr-kalt.de/medien/privatsphaere/start  – vielleicht ist das ja was für Deine Nichte?)

            Dann bin ich der Meinung, Freunde definieren sich nicht über likes usw.. Sondern über reale Kontakte und Gespräche bei gemeinsamen Treffen.

            Das stimmt. Ich nehme aber an, dass z.B. Deine Nichte viele Kontakte in diesen Netzwerken auch persönlich kennt. Mir geht es so, dass ich via Twitter und Blogs mit vielen Menschen schon seit Jahren verbunden bin und daher das Gefühl habe, sie inzwischen auch schon ganz gut zu kennen. Manche habe ich inzwischen auch im realen Leben kennen gelernt, andere nicht. Mit den bisher nicht real kennengelernten arbeite ich aber dennoch oft sehr konstruktiv zusammen.

            Ich denke nicht, dass bei geistig gesunden Leuten die Illusion besteht, dass die virtuellen Kontakte die realen ersetzen könnten. Auch bei den meisten meiner Schüler (Gymnasium im ländlichen Raum in Baden-Württemberg) besteht diese Illusion nicht. Die wissen ab ca. der siebten/achten Klasse ziemlich genau, wie die sozialen Verhältnisse in ihrem Netzwerk sind und nutzen bestimmte Dienste (z.B. Snapchat, bei dem die Bilder nur einige Minuten sichtbar sind) oft gezielt für Bilder, bei denen sie nicht wollen, dass sie dauerhaft online bleiben. Das ist natürlich nicht perfekt und es bestehen auch Irrtümer, aber meiner Erfahrung nach wenig vollkommene Naivität (vor einigen Jahren war das noch anders).

            Danke für den Austausch!
            Beste Grüße,
            Andreas

  5. Andreas sagt:

    Eine Frage noch: Was ist der Grund für den „Rückzug“ von YouTube?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      dafür gibt es mehrere Gründe. Einer der Hauptgründe ist, dass mir Youtube als Plattform einfach nicht mehr zusagt. Schaut man sich die angesagten Videos an, sieht man keine ernsthaften Inhalte mehr. Das Niveau der Kommentare sinkt auch immer weiter. Vielleicht bin ich dafür einfach schon zu alt . Die Zielgruppe von Youtube sind die 14 – 20 Jährigen. Die schauen sich Schminktipps, Gelaber und Videospiele an. Damit verdient Youtube (Google) sein Geld. Lass das mal 20% der Inhalte ausmachen. Mit Sicherheit erwirtschaften diese seichten Inhalte 80-90% des Umsatzes. Gleichzeitig liefern die restlichen 80% der Youtuber zum Teil hochwertige und sinnvolle Inhalte und werden mit einem kleinen Happen des großen Umsatzes abgespeist. So zumindest ist mein Eindruck. Dieses System möchte ich nicht weiter unterstützen. Sollte ich mal wieder mehr Zeit haben, werde ich mich eher bei Vimeo anmelden und für deren Dienstleistung dann eben bezahlen. Dort habe ich dann aber auch mehr Kontrolle über die Verbreitung und Vermarktung meiner Inhalte.

      Vielleicht beschäftige ich mich auch irgendwann man damit meine Videos selbst zu hosten.

      Dann wäre da noch die Wirtschaftliche Seite. Solange man das HolzWerken nur als Hobby betreibt ist das sicherlich zweitrangig. Bei mir ist das aber kein Hobby mehr, obwohl mir das alles immer noch ungeheuren Spaß macht. Wenn ich aber 8 Stunden an einem kurzen Video arbeite, das sich dann wenn es hoch kommt 10.000 Leute ansehen, überlege ich mir, ob ich die Zeit nicht sinnvoller nutzen kann.
      Das bedeutet nicht, dass ich derzeit keine Videos mache, im Gegenteil. Es ist einiges in Arbeit. Nur eben nicht zum Ansehen auf meinem Youtube Kanal.

      Gruß

      Heiko

      • Andreas sagt:

        Hallo Heiko,

        Danke für Deine Erläuterungen. Ich kann sie gut nachvollziehen. Vimeo ist mir als Videoplattform auch deutlich sympathischer als YouTube. Ich hatte meine ersten Erklärvideos für meine Schüler sogar zuerst auf Vimeo. Allerdings ist meine Zielgruppe als Lehrer eben hauptsächlich die Altersgruppe bis Mitte 20. Und wenn ich möchte, dass meine Lernvideos nicht nur von meinen eigenen Schülern geschaut werden, sondern dann sie vielleicht auch noch andere finden, dann ist YouTube die erste Wahl – auf Vimeo kann man da versauern. Das kannten meine Schüler nicht mal.

        Für einen Hobby-Holzwerker wie mich kommt dann noch der Vernetzungseffekt dazu: Praktisch alle Holzwerker sind auf YouTube. Insofern bin ich dort auch – wenn auch etwas zähneknirschend.

        Empfehlungen, „angesagte Videos“ etc. bekomme ich kaum zu Gesicht. Ich schaue gezielt in meine abonnierten Kanäle und ignorieren den Rest. Aber wie gesagt: Aus Deiner Sicht kann ich den Rückzug gut nachvollziehen.

        Beste Grüße,
        Andreas

  6. Andreas sagt:

    Hallo Heiko,
    Dir auch ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr! In welcher Form auch immer freue ich mich auf die Impulse und Informationen von Dir.
    Herzliche Grüße,
    Andreas

  7. Fabian P sagt:

    Hallo Heiko,
    Wird es dieses Jahr wieder mehr Videos von dir geben?
    Würde mich wieder auf eine Folge „aus der Werkstatt“ freuen 🙂
    MfG Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      von Youtube habe ich mich in der letzten Zeit immer weiter zurückgezogen. Ich will nicht so weit gehen und sagen, dass ich dort keine Videos mehr einstellen werde, aber viel wird da nicht mehr passieren.

      Gruß

      Heiko

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