Quo vadis Festool?

Ich bin derzeit etwas enttäuscht von Festool. Die Neuheitenvorstellungen im September haben daran auch nichts ändern können, im Gegenteil. Die Vorstellung der überarbeiteten kleinen Schleifer stellt für mich einen weiteren Punkt in einer langen Reihe von Entwicklungen dar, die ich mir von dieser Premiummarke anders gewünscht hätte.

Ich habe schon lange einen RTS 400 mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Man konnte diesen Schleifer damals ohne Regelelektronik kaufen und es gab sogar eine günstige Variante ohne Systainer. Genau das, was die meisten Schreiner brauchen und was für die meisten Hobbyanwender auch vollkommen ausreichend ist. Mit der Überarbeitung strich man wie es aussieht diese günstigen Varianten. Der Listenpreis für das Einsteigermodell liegt nun bei über 330 Euro. Klar, dafür bekommt man dann angeblich 25% mehr Abtrag, einen Kantenschutz und ein wenig mehr Grip am ohnehin schon recht hohen Gehäuse. Da bei mir ein neuer, kleiner Schwingschleifer anstand, habe ich mich für den neuen Bosch GSS 160 Multi entschieden. Mit austauschbaren Schleifplatten. Sowas hätte dem RTS gut gestanden.

Was vor den neuen Schleifern als Neuheit auf den Markt kam konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Gehen wir mal ein wenig zurück:

Der Syshub: Eine Mehrfachsteckdose im Systainer. Prinzipiell keine schlechte Idee. Aber eigentlich soll ich als Festool Kunde doch alle meine Maschinen absaugen, also in den Staubsauger einstecken. Mehrere Staubsauger samt angeschlossenem Elektrogerät kann ich aber nicht in den Syshub stecken, da die Leistungsaufnahme dafür zu hoch wäre. Was bleibt also aus dem Festool System noch übrig, das ich in den Syshub stecken kann? Vielleicht die Ladegeräte? Wäre da ein Ladegerät im Systainerformat nicht sinnvoller gewesen? Dazu kommt noch der Listenpreis von über 170 Euro. In meinen Augen ein bisschen zu teuer für den gebotenen Nutzwert.

Das Sysrock: Dazu habe ich hier schon was geschrieben:
Festool Sysrock

Die neuen Domino Verbinder: Da hätte ich mir eine Lösung für die DF500 gewünscht. Leider sind die  neuen Verbinder nur mit der teuren DF700 nutzbar und bieten ein nur sehr begrenztes Einsatzgebiet, da man mit ihnen nur recht dicke Materialien verbinden kann. Und dafür gibt es von anderen Herstellern schon recht gute Systeme.  Wie es aussieht springt aber mit dem Dominofix (http://www.dominofix.com/) ein anderer Hersteller in die Bresche.

Die HKS-Baureihe mit Kappschiene: Hier fand ich es schade, dass ein namhafter Hersteller wie Festool das System eines Mitbewerbers (KSS System von Mafell) für ein eigenes Produkt zum Vorbild nehmen muss. Stand Festool für mich doch sonst eher für eigene Innovationen und Entwicklungen.

ETS-Baureihe: Auch hier hat man sich sehr viel von einem vorhandenen Produkt abgeschaut. Dem Mirka Deros. Allerdings ist der Deros meiner Meinung nach wesentlich handlicher und er bietet die Möglichkeit auch Schleifteller mit 125 Millimetern auf dem 150mm Gerät zu nutzen.

TS55 REBQ: Bei dieser Säge hat Festool mehrfach Modellpflege betrieben, bis man ihr die Kinderkrankheiten ausgetrieben hatte. Das erinnerte mich ein wenig an die erste Generation der Carvex-Stichsäge. Noch heute ärgere ich mich bei meiner TS55 über den zu locker sitzenden Absauganschluss und den Stummel, der den Spaltkeil ersetzt.

Als Kunde fühle ich mich von Festool derzeit ein wenig im Stich gelassen. Ich würde mir so sehr eine überarbeitete OF1010 kaufen, oder ein OFK500 mit 8mm Spannzange. Ein Oberfräsenmodul für das CMS-System, das auf dem Stand der aktuellen Technik von Incra, Jessem oder Sauter ist wäre auch eine tolle Sache. Es gibt einige Produkte im Sortiment, denen eine gründliche Überarbeitung oder Modernisierung guttun würde. Ich bin mir sicher, dass sich das auch andere Kunden wünschen. Ich frage mich, ob „der Markt“ wirklich ständig nach neuen Produkten lechzt oder ob es einem Hersteller nicht auch gut stehen würde, wenn er sich mal einige Jahre darauf konzentriert die vorhandenen Produkte zu verbessern.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin mit meinen Festool Maschinen zum großen Teil sehr zufrieden. Aber inzwischen haben andere Hersteller aufgeholt. Man denke nur an die Bosch GOF 1250. Wie man so schön sagt, haben auch andere Mütter schöne Töchter.

Das ist alles meine ganz persönliche Meinung. Mich würde Ihre Meinung dazu aber auch sehr interessieren. Lassen Sie uns doch in den Kommentaren ein wenig diskutieren.

 

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36 Kommentare zu Quo vadis Festool?

  1. Maik Nieswandt sagt:

    Hallo Herr Rech,

    auch ich ärgerte mich über ein Produkt aus dem Hause Festool. Kürzlich benötigte ich einen neuen Akku-Bohrschrauber. Zur Auswahl standen Modelle von Fein und eben Festool. Schlussendlich entschied ich mich für den PDC 18/4, da ich auch bereits einige andere Produkte aus dem Hause Festool habe. Ehrlich gesagt, ging ich davon aus, dass die Geräte (Originalzitat der Festool Internetseite) Qualität „Made in Germany“ sind. Das Gerät kam zu mir nach Hause und was stand drauf? „Made in Czech Republic“. Neben einigen Elektronikproblemen mit dem Gerät konfrontierte ich auch den Festool Kundendienst mit diesem Sachverhalt und Festool gestand ein, dass hier wohl eine falsche Information auf der Internetseite stand. Man würde dies ändern. Der Text ist bis heute so wie oben geschrieben auf der Homepage zu finden. Meines Wissens werden neben dem PDC18/4 verschiedene weitere Geräte in Tschechien gefertigt.
    Grundsätzlich habe ich nichts gegen eine Fertigung in Tschechien, allerdings wollte ich als Endverbraucher gerne eine lokale Firma mit Produktion in Deutschland unterstützen. Schließlich wandern immer mehr Firmen in Billiglohnländer ab (siehe Bosch mit meist „Made in Asia“ oder mein Arbeitgeber). Mir stellt sich die Frage, wo wir bzw. unsere nachfolgende Generation noch arbeiten soll.
    Ich finde, es handelt sich hier um eine Irreführung des Kunden und im nach hinein hätte ich mich doch lieber für ein Modell von Fein oder Mafell entschieden. Ich denke, bei meinen nächsten Werkzeugmschinenanschaffungen werde ich mich eher Richtung Mafell orientieren.

    Schöne Grüße
    Maik Nieswandt

  2. Martin sagt:

    Schön das es noch mehr Leute gibt, die ähnlich über die Angeblichen Neuerungen der Premiumhersteller denken. Tolle „Eigenbauten“ von Syshubs und Systainer-Radios gibt’s schon seit so vielen Jahren! Und was macht Festool? Bringt unpraktischen, überteuerten … auf´n Markt.
    Auch wenn ich es schätze das Festool noch in Deutschland Fertigt, sollten die nach meiner Meinung, gut angenommenen Produkte nicht nur weiterendwickelt sondern auch bezahlbar werden (siehe Clamex – Verbinder im Vergleich zu Knapp). Dieses „Domino-Zeug“ brauchte ich noch nie!!!
    Aber leider musste ich feststellen das der Schrauber-Hersteller M…., auch nicht mehr so Qualitative Produkte wie früher baut. Den 9,5v Schrauber habe ich über 10Jahre gequält und Er hat mich selten endtäuscht! Der 459 macht seine Arbeit zwar gut! Stinkt und Qualmt aber schon nach nem Jahr.
    Gruß aus Soest

  3. Johannes sagt:

    Hallo Heiko,

    ich möchte gerne deinen Kommentar zur DF500 aufgreifen. Auch ich finde es sehr bedauerlich, dass die neuen Eckverbinder nur für die DF700 zu haben sind. Aktuell möchte ich ein Bett bauen und sehe nicht ein, mir für die Eckverbinder eine DF700 anzuschaffen. Wäre es bitte möglich, dass du uns mal in einem Video zeigst, wie man mit einer Oberfräse die passenden Löcher für die Eckverbinder herstellt? Auch wenn das natürlich ein wenig mehr Zeit kostet als mit einer DF.

    Herzlichen Dank für deinen super Blog und viele Grüße

    Johannes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Johannes,

      ein solches Video wäre für mich ein großer Aufwand. Ich müsste mindestens einen Tag dafür investieren, mir einen teuren Oberfräser kaufen, die Verbinder kaufen und Schablonen bauen und ausprobieren. Nach dem Anschauen des Videos werden die meisten Interessenten abgeschreckt sein, da der Aufwand sehr groß ist und auch die Kosten nicht gering sein werden. Am Ende habe ich viel Zeit und Geld investiert und niemand hat was davon.

      Da zeige ich doch lieber Alternativen zu diesem Festool-Verbinder, die einfach zu verarbeiten sind, seit langem bewährt und kostengünstig. Für ein Bett würde ich folgende Verbinder empfehlen:

      http://www.lignoshop.de/verbindungsbeschlag/bettbeschlaege/verbindungsbeschlag-solid-mf-zweiteilig.html

      Die habe ich erst kürzlich für ein Doppelbett verwendet (Siehe Holzwerken Nr. 62) Da braucht man nur eine Oberfräse mit Parallelanschlag, keine Schablone und keine Spezialfräser. Die Verbinder sind günstig und sehr stabil.

      Ebenso verhält es ich mit anderen Anwendungen, für die Festool den Domino-Verbinder empfiehlt. Für alle mir bekannten Anwendungen gibt es lange erprobte Verbinder, die billiger sind und einfacher zu verarbeiten.Spontan fallen mit da ein:

      – Arbeitsplattenverbinder – Knapp Zipbold
      – Lösbare Möbelverbinder: Lamello Clamex oder Scheulenburg-Verbinder
      – Pfostenkonstruktionen: Knapp Ricon

      Schau dich mal bei Knapp um, da gibt es sehr gute Verbinder für alle erdenklichen Anwendungen, die meist sehr einfach zu verarbeiten sind:
      http://www.knapp-verbinder.com/

      Gruß

      Heiko

      • Felix sagt:

        Hallo Heiko

        Dein Beitrag in Holzwerken Nr. 62 hat mich dazu angeregt, für eine eigene Bettkonstruktion auch die Solid mf Verbinder zu verwenden. Ich habe sie so montiert, dass die Position der Schrauben übereinstimmt; so sollten sie passgenau ineinander gehen.

        Leider geht es sehr streng, bis sie ganz eingerastet sind. Normale Hammerschläge reichen nicht aus. Kennst du einen Trick, wie sie leichter ineinander zu schieben sind? Oder habe ich das Prinzip missverstanden, dass die Schrauben passgenau übereinander sein müssten, wenn der Verbinder ganz eingerastet ist?

        Gruss
        Felix

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Felix,

          diese Verbinder rasten nicht ein. Wie weit sie zusammen gehen ist auch davon abhängig, wie tief man fräst. Sie sind in zwei Richtungen konisch, ziehen sich also selbst straff zusammen. Je tiefer man fräst, umso weniger gehen sie zusammen. Fräst man nicht tief genug, sitzen sie zu locker. Am besten immer eine Probefräsung machen.

          Gruß

          Heiko

          • Felix sagt:

            Hallo Heiko

            Danke für die Antwort. Ich habe nun mal zwei Verbinder im Schraubstock zusammengeschoben. Sie lassen sich zusammenpressen, bis die Unterkanten bündig sind. Danach wird es schwierig, auch wenn gegen oben noch Raum ist.

            So stimmen aber die Schrauben in den Achsen nicht überein. Richtest du die zusammengehörigen Verbinder nach Unterkante oder nach Schraubenachsen aus?

            Gruss
            Felix

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Felix,

              ich glaube du hast da eine vollkommen falsche Vorstellung von diesem Beschlag. Er hat keinen festen Rastpunkt oder so. Ein Bettbeschlag wird auf Zug montiert. Je mehr er belastet wird, umso fester zieht er sich. Die Montage ist relativ einfach:

              Der Beschlag wird in die Bettseite eingefräst, etwa einen halben Millimeter tiefer, als er stark ist. Dann schiebt man die Gegenstücke ein und misst deren Position in fest eingeschobenem Zustand. Keine Gewalteinwirkung, kein Hammer. nur fest einschieben. Nun kann man die Position der Beschläge von der Unterkante der Seite aus messen. Diese Maße werden an das Kopfteil angezeichnet und die Gegenstücke werden dort angeschraubt.

              Gruß

              Heiko

              • Felix S. sagt:

                Hallo Heiko,

                wie mein Namensvetter, will ich den solid mf Beschlag auch für ein Bett verwenden. Wie die Fräsung in der Bettseite aussehen soll ist mir klar. Eine Frage stellt sich mir aber noch. Wenn ich dann das Gegenstück, welches in das Kopf- oder Fußteil geschraubt wird, einschiebe, um dessen Montageposition zu bestimmen, woher weiß ich, dass es maximal verrastet ist? In diesem Fall habe ich den Effekt durch die etwas tiefere Fräsung noch nicht. Habe ich hier einen Denkfehler? Leider gibt dafür diesen Beschlag ja keine Montageanleitung. Vielleicht kannst du hier noch etwas Licht ins Dunkel bringen.
                Vielen Dank und schöne Feiertage!
                Felix

                • Heiko Rech sagt:

                  Hallo Felix,
                  wie ich bereits schrieb rastet der Verbinder nicht ein Er klemmt sich einfach immer fester. Das geht rein theoretisch bis zu einem bestimmten Endpunkt. Das ist aber nicht Sinn und Zweck eines Bettbeschlages. Wenn der Beschlag und somit die Bettseite einen oder zwei Millimeter tiefer kommt, macht das bei einer normalen Bettkonstruktion nichts aus. Hauptsache beide Bettseiten sind gleich hoch.

                  Wenn man einen solchen Beschlag das erste Mal einsetzt macht man in der Regel einen Probeaufbau. Dabei sieht man dann sehr gut, wie man die Teile anschrauben muss um auf die gewünschte Position zu kommen.

                  Gruß

                  Heiko

  4. Bäde sagt:

    Hallo Heiko,
    ich war letztens bei der Hausmesse von meinem Maschinenhändler. Dort waren alle namhaften Herstellers mit ihren Geräten und Werkzeugen vertreten. Auch Festool. Ich wollte mir dort daß CMS Modul als Frästisch mal live anschauen und ausprobieren. Dein Video dazu hab ich mir auch schon angeschaut das dir sehr gut gelungen ist und sehr aufschlussreich ist. Vielen Dank dafür.
    Ich möchte mit dem Frästisch Rahmentüren mit Konterprofil- und Abplattfräser herstellen. Dabei ist mir aufgefallen, das der Abplattfräser von Festool nicht mal in die Öffnung des Frästisches hinein passt!?
    Auf der Messe habe ich dann die Kollegen von Festool damit konfrontiert.
    Dann wurden die Kataloge gewälzt um die Abmessungen von Fräser und Tisch abzugleichen. Tatsächlich, ich habe recht, sagte der Festool Vertreter. Also einen Abplattfräser kann man halt nur im Frästisch brauchbar verwenden. Wenn ich als namhafter Herstellers mein Zubehör nicht mal in meinen angeboten Maschinen und Geräten verwenden kann……!
    Des finde ich schon ein bißchen traurig. Festool Vertreter leitet diese Info an die Entwicklungsabteilung weiter. Seit wann gibt es das CMS Fräsmodul schon!?………
    Schöne Grüße und mach weiter so

    Bäde

  5. David sagt:

    Hallo Heiko

    Ich überlege mir schon einige Zeit einen RTS 400 zuzulegen. Den neuen GSS 160 habe ich auch angeschaut, konnte ihn aber bisher nirgends live begutachten, machst du evtl. noch einen Bericht über den Schleifer? Preislich wäre er ja sehr interessant und von den Einsatzmöglichkeiten mit den Wechsel-Schleifplatten natürlich auch. Mich würde vorallem die Laufruhe und die Lautstärke interessieren. Dort punktet der RTS ja ziemlich. Den GSS 230 und den GDA 280 hab ich schon, einen Makita BO 6040 auch, aber der GSS 160 oder der RTS wären eben trotzdem eine gute Zwischengrösse, zumal der GSS 230 für Kleinteile und Kanten zu gross ist. Und für jede Ecke den GDA auspacken lohnt sich auch nicht. Fächen mit Ecken könnte man wohl gut mit der dreieckigen Platte des GSS bearbeiten.

    Von den Vorteilen her überwiegt der GSS also eindeutig, nur die gute Verarbeitung und Laufeigenschaft spricht noch für den RTS. Wie schätzt du den GSS in diesen Punkten ein? Ich kann mir da absolut keinBild machen, da der Vorgänger (GSS 140) mich immer recht „billig“ anmutete, so wie die meisten Schleifer dieser Art.

    Gruss David

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo David,

      einen Artikel zum GSS 160 wird es auf dem Blog nicht geben, aber in der Zeitschrift HolzWerken. Bisher bin ich mit dem GSS soweit zufrieden. Er macht was er soll, Gefühlt läuft er auch ebenso ruhig wie der RTS. Was die Verarbeitung angeht, da habe ich bisher auch nichts zu bemängeln. Die Ergonomie stimmt auch. Man bekommt wirklich viel Schleifer für das Geld. Mir liegt der GSS 160 auch besser in der Hand als der RTS400.

      Gruß

      Heiko

  6. Friedel sagt:

    Hallo zusammen
    nun, ich habe schon einige Festool-Maschinen.
    Als Hobby-Holzwerker immer wieder begeistert darüber. Doch je länger ich das mache umso mehr schwindet die Begeisterung.
    Ja, auch andere Hersteller schlafen nicht an der Wand und Festool bringt mit „neuen“ Produkten nicht unbedingt eigene Innovationen auf den Markt. Das Radio ist hinzugekauft und mit der Marke Festool versehen, genau wie die digitalen Wasserwaagen von Stabila sind. Auch der „neue“ Vecturo Oszillator ist von Fein. (habe mir die Waage von Stabila wie auch den MasterCut von Fein gekauft). Mal sehen, wie lange es noch dauert bis Festool auch eine Flachdübelfräse anbietet. (von Lamello?)
    Die OF1010 war meine erste Fräse. Würde ich heute so nicht mehr kaufen. Die OF1400 immer wieder und die OF2200 für den Frästisch ist super.
    Was ich wirklich vermisst habe ist eine brauchbare und bezahlbare Tischsäge von Festool. Die CS-Reihe ist einfach viel zu teuer, Das CMS TS55 hatte ich. Für Brettchen reicht diese.
    Auch der Service von Festool hat sich verändert. Früher zuvorkommend und immer ein offenes Ohr für den Kunden, heute sachlich abgestimmt und nicht mehr offen. (MFT-Probleme und DF 500)
    Trotzdem sind die „alten“ Maschinen wirklich gut. Vor allem der Kantenanleimer.
    Allerdings bin ich heute für alle anderen Marken auch offen.
    Grüße
    Friedel

  7. Peter Stößel sagt:

    Wie ich gestern feststellen konnte, hat Festool bei der TS 55 REBQ nun endlich (!) den Absauganschluss modifiziert. Nun steht er über die Feststellschraube und ist überdies rundum mit Rastpunkten versehen, was den Saugschlauch in einer gewünschten Position halten KANN (sofern der Schlauch sich nicht durch sein Eigengewicht wieder anders bewegt, das konnte ich noch nicht testen)
    Auf der Homepage sieht man das auch, wenn man sich die Bilder genauer ansieht

    https://www.festool.de/Produkte/Pages/Produktvergleich.aspx?foc=online_tauchsaegen

    Offenbar wurde auch die TS 75 gleich mit modifiziert. Warum man für diesen Schritt 3 oder 4 Jahre gebraucht hat, obwohl es von Anfang an kritisiert worden war, ist mir jedoch immernoch ein Rätsel.

  8. Svend Sicker sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich hätte mir auch andere Dinge gewünscht. Zum Bespiel die seitlichen Abstandhalter der DF 700 für die DF 500, dann würde ich mir auch die kleine kaufen. So denke ich immer es kommt bald ein Update. Desweiteren wünsche auch ich mir Verbesserungen an der Staubabsaugung der TS 55.

    Den C 18 Li finde ich für mich eine gute Ergänzung der Produktreihe.

    Die Neuerungen an RTS/DTS/ETS finde ich auch überflüssig. Größtes Manko für mich ist hier die Bauhöhe, mit einer flacheren Bauhöhe wären diese Interessanter geworden.

    Im Falle Ets Ec und Mirka hatte ich bisher nur den Mirka in der Hand. Da dies neben einer Tischkreissäge meine nächste Anschaffung werden soll würde ich gerne wissen wie der praktische Unterschied zwischen 3 und 5mm hub ist und warum Du oben den mit 5mm empfiehlst.

    Gruß und Danke

    Svend

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Svend,

      ein Hub von drei Millimetern ist sehr gut geeignet für den Zwischenschliff von Lacken und den letzten Feinschliff am rohen Holz. Für alle anderen Schleifarbeiten sind diese Maschinen meiner Meinung nach zu langsam. Man will ja auch mal fertig werden. Mit ein wenig feinerer Körnung taugt ein Schleifer mit fünf Millimeter Hub aber auch für den Zwischenschliff und den Endschliff. Wenn also nur ein Schleifer angeschafft werden soll, wäre meine Empfehlung daher der mit fünf Millimetern Hub.

      Gruß

      Heiko

  9. Michael sagt:

    Das Sysrock ist vermutlich einfach nur der Tatsache geschuldet, dass auch andere Werkzeughersteller tradionell Baustellenradios im Sortiment haben. Ich hätte aber erwartet, dass es in einen Systainer eingebaut ist. Ich hoffe, sie machen nicht alles nach – Makita hat für das 18V-Akkusystem eine Kaffeemaschine im Sortiment.

    Die Idee des Syshub fand ich hingegen so gut, dass ich ihn mir in einem überzähligen T-LOC 2 Systainer nachgebaut habe. Das ist recht viel Arbeit, aber ich finde den Preis einfach zu hoch. Das Zuleitungskabel ist bei meiner Version abnehmbar, so dass man es auch mal für andere Zwecke (z.B. an der Heckenschere) verwenden kann. Ein Ladegerät im Systainer vermisse ich nicht, man kann es ja im Syshub an die innenliegende Steckdose anschließen. Da passen auch Ladegeräte anderer Systainer-verwendender Hersteller hinein…
    Vielleicht baut sich ja jemand mal einen Syshub in einen T-LOC 3, dann wäre noch Platz für ein Radio 🙂

    Kommen wir aber zu den Werkzeugen: Statt neuer Geräte würde ich Verbesserungen an „alten“ Produkten begrüßen. Es geht mir dabei nur um Kleinigkeiten wie z.B. bessere Anschläge an der Tischkreissäge oder stabilere Einhängeplatten für Handkreissäge oder Oberfräse, die ich bei einem Premiumhersteller ohnehin erwarten würde.
    Weil es gerade im Trend liegt konzentriert sich zur Zeit vermutlich viel Innovationskraft darauf, alle vorhandenen Werkzeuge, für die es sinnvoll erscheint, in einer Akkuversion herauszubringen. Möglicherweise auch ein paar, für die es nicht sinnvoll erscheint. Wir können uns dann wohl bald auf eine Akku-Oberfräse o.ä. freuen. Ich traue mich kaum nachzuschauen, ob es die nicht schon gibt.

    • jo sagt:

      Die mangelnde Innovationsfähigkeit von Festool zeigt sich am Syshub
      Einfach mal auf youtube suchen. Es gibt hier Varianten – zum Teil schon vor Syshub veröffentlich – die Festool alt aussehen lassen. Ein Typ aus der Nähe von Bremen hat einen gebastelt.
      Mit autom Kabelaufroller + int. Radio + Lade und Abspielmöglichkeit vom Mobilphone…

  10. Bernd sagt:

    Hallo Heiko.

    Auch wenn es nicht ganz zum Thema passt erwähnst du den Bosch Sander.
    Nutzt du das Schleifpapier zum klemmen oder mit klett? Welchen Hersteller verwendest du für die Größe 113×101?

    Grüße Bernd

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Bernd,

      derzeit verwende ich noch das Papier von Festool, das ich ja schon für den RTS habe. Also das Format 133 x 80. Das ist mit Klett-Haftung. Papier von der Rolle ist mir zu viel Aufwand. Dieser Schleifteller wird bei mir also ungenutzt bleiben. In absehbarer Zeit werde ich aber auch die Papiergröße 133 x 80 durch Abranet von Mirka ersetzen. Bei den Scheiben mit 150 Millimeter Durchmesser habe ich das schon. Da gibt es bei mir nur noch Abranet.

      Zum Thema Abranet habe ich auch einen Blogartikel in Arbeit.

      Gruß

      Heiko

      • Armin sagt:

        Hallo Heiko,

        ich schneide aus dem 150er Abranet das Format 133×80 aus, dabei hat man zwar etwas „Abfall“, benötigt aber auch nur eine Größe (die man evtl. sowieso zu Hause hat) für beide Maschinen .

        Vielleicht als kleine Idee..

        Grüße,
        Armin

  11. Arne sagt:

    Hallo Heiko,
    bezüglich des Syshub möchte ich widersprechen.

    Es gibt durchaus sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten für den Syshub. Zudem kommen mir Kabelrollen nicht mehr ins Haus, mit denen habe ich immer ein grundsätzliches Problem…

    Ich finde das Syshub für mich absolut sinnvoll.
    Er sitzt bei mir auf meinem CTL-Mini und darauf eine selbstgebaute, Systainerkompatible Ablage aus schwarzem mdf. Er ist in meinen Sauger gestöpselt, so daß ich vier Steckdosen habe, die die Absauge ablösen, so sind vier Schleifer immer einsatzbereit und mobil und rollen ggf. unter meinen MFT wenn sie stören. Nur der Luftschlauch muss umgstöpselt werden.
    das einzige Problem ist, daß die Steckdose im CTL ohne laufenden Sauger nicht funktioniert. Das ist aber das Problem des CTL, das hoffentlich demnächst durch Umbau gelöst wird.

    Demnächst werde ich aus der gleichen Ablage, einem Schneider Systainer-Kompressor (noch so ein unnützes Gerät..) und nem Festool-Rollbrett eine gleichhohe, mobile Naglerstation bauen…

    beste Grüße,
    arne

  12. Peter Schäfer sagt:

    Lieber Heiko,

    bin noch ziemlich neu auf dem Heimwerksektor, hab bis jetzt auch keinen Platz für eine Werkstatt gehabt, nun habe ich angefangen meine eigene kleine Werkstatt einzurichten, und hab mich da auch schon an deinen Tipps orientieren können, (Festool Staubsauger, MFT3) nun liegt als nächstes ein Exzenterschleifer an, bis jetzt wollte ich da die Makel Eva 5 holen, nun hat mich dein Kommentar über die neuen Festools etwas in meiner Wahl verunsichert, da du da den Mirka Deros erwähnt hast, und das Gerät sieht zwar ein wenig aus wie ein Spielzeug, aber in Anbetracht des hohen Preises, und den diversen Erklärungen im Internet macht es schon einen guten Eindruck, (vor allem der geringere Staub) nun meine Frage, wenn du jetzt noch keinen Exzenter hättest, welchen würde du dann aktuell nehmen? Falls es die Mirko Deros ist, welche genau ? Da gibt es ja auch mehre von.

    Lieber Grüsse

    Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      wenn es ein herkömmlicher Exzenter sein soll, ist der Mafell EVA schon ein tolles Gerät. Der Mirka Deros ist aber viel handlicher. Dafür erzeugt er ein wenig mehr Vibrationen, aber noch nicht so viele, dass sie unangenehm sind.

      Der Deros ist der handlichste Exzenterschleifer, den ich bisher benutzt habe. Er ist noch etwas teurer, als der Mafell, vor allem in der Variante mit zweitem Schleifteller. Wenn der Schleifer ein wenig mehr kosten darf, würde ich den Deros mit 150mm und 125mm Teller empfehlen inkl. passende Schleifmittel. Mit einem Hub von 5mm ist man für die gängigen Aufgeben bei der Holzbearbeitung bestens gerüstet.

      Meine Empfehlung, wenn es ein Mirka werden soll wäre also:
      Deros mit 150mm und 125mm Schleifteller, 5mm Hub.

      Das ist auch die Variante, die ich für die Kurswerkstatt anschaffen möchte.

      Gruß

      Heiko

  13. Steven sagt:

    Moin.
    Ich bin geteilter Meinung. Ich gebe Heiko und meinen Vorrednern in vielen Punkten recht. Die bestehenden Produkte noch einen Tick besser/komfortabler zu machen sollte Priorität haben.
    Manchmal passiert das aber auch:
    Ich habe mir für meinen kleinen CXS schrauber immer gewünscht, das die Bohreraufnahme nicht bei 8mm sondern 10mm endet. Wie hat Festool reagiert? Sie machten es und die „neueren“ CXS sind auch etwas stärker um das zu kompensieren. Für „Altkunden“ wie mich gab es das Bohrfutter zum nachkaufen (zugegeben sehr teuer).
    Auch die mangelnde kompabilität der Akkus mit anderen Festool-Ladegeräten wurde behoben.
    Schade fand ich nur, dass Sie dieses nicht besonders beworben haben. Ich merkte das erst beim Roadshowtruck, als ich meinen Wunsch äußerte.

    Fazit: Besser geht immer, aber wir „nörgeln“/diskutieren auf hohem Niveau.

    Liebe Grüße
    Steven

  14. Dominik Pogrzeba sagt:

    Hallo Heiko,

    das Thema finde ich sehr interessant! Ich bin, auch durch die Kurswerkstatt in FR, sehr geprägt von Festool und auch ein kleiner Fan. Aber nicht alles was glänzt ist gleich Gold. Auch bei Festool nicht.

    Ich habe mir nach langem Überlegen aus Platzgründen für meinen MFT die Tischverlängerung mit Modul für die alte TS55 vor zwei Jahren angeschafft. Um ehrlich zu sein, wirklich umgehauen hat mich das Modul bisher nicht wirklich. Wie Wolfram schon schreibt, sind die Anschläge weich und leider auch wacklig. Ich habe mir bei jedem Schnitt angewöhnt, die Einstellungen zu kontrollieren.

    Seit längerem bin ich am überlegen mir das Modul für die Oberfräsen zu kaufen oder ob ich mir den Frästisch nicht selber bauen soll. Mit der kleinen OF1010 bin ich soweit zufrieden, nur für den Frästisch wäre eine leistungsstärkere Maschine sicherlich von Vorteil. Und die müsste nicht von Festool sein. Aber in das Festoolmodul passen ja leider nur Oberfräsen von Festool…

    Noch etwas zum SYS-Rock. Ich habe mir das kleine Radio letztes Jahr gegönnt, weil ich – wie schon oben erwähnt – nicht viel Platz in der Garage habe. Die Größe ist super. Was mich nervt, dass ich es mit Akku nur hinstellen und nicht aufhängen kann. Das ist wie schon von vielen bemängelt eine absolute Fehlkonstruktion.
    Auf der Holz und Handwerk Messe in Nürnberg dieses Jahr, habe ich Festoolmitarbeiter gefragt, warum sie kein Radio in einen Systainer bauen. Die Antwort war: „Weil es noch niemand verlangt hat“. Für eine innovative Firma wie Festool sollten solche Überlegungen und Ideen doch nicht so viele Lichtjahre entfernt liegen?

    Mit den Maschinen von Festool bin ich bisher immer zufrieden gewesen. Aber ich habe auch von anderen Herstellern Maschinen, und – man glaubt es kaum – die können auch was.

    Heiko, das sind sicherlich keine Neuigkeiten für dich und viele Leser. Einfach nur meine Erfahrungen und Überlegungen zu dem Thema Systemgedanke und Kompatibilität.

    Schöne Grüße,
    Dominik

  15. Robert sagt:

    Hallo Heiko,
    nach Deinem Beitrag bleibt mir nur eigentlich eine Frage offen: Was hättest Du denn gern?
    So richtig verstehe ich Deine Kritik nämlich nicht. Auf der einen Seite bemängelst Du, dass Festool zu viel bei anderen Herstellern „abschaut“. Andererseits hast Du gleich am Anfang mit der RTS 400 ein Beispiel gebracht, bei dem sie ein Detail leider nicht kopiert haben.
    Dabei finde ich es ehrlich gesagt nicht schlecht wenn gute Ideen aufgegriffen werden, das Rad muss ja nicht jedes mal neu erfunden werden. Was dabei rauskommt sieht man bei dem Absauganschluss der TS55 (über den ich mich regelmäßig ärgere).

    Ob Festool „die“ innovative Marke ist kann ich nicht beurteilen, für mich steht sie vor allem für technisch ausgereifte und haltbare Produkte. Ansonsten ist der Markt meines empfinden nach gesättigt, sonst würde man ja nicht auf Ideen wie den Syshub oder Sysrock kommen, welche meiner Meinung nach völlig nutzlos sind

    Das mehr Energie in die Perfektionierung bestehender Produkte gesteckt werden sollte stimme ich so zu. Nur auch da muss man aufpassen: Eine um ein 8mm Spannzange aufgewertete OFK500 ist dann nicht mehr der Einstieg sondern eine kleinere OFK700. Wodurch sich auch der Preis erhöhen würde.

    Ich fände es interessanter, wenn Festool von seinem Systemgedanken etwas trennen würde. Vor allem seit dem der sich hauptsächlich in Systainern verschiedenster Formate erschöpft.

    Was spräche zum Beispiel dagegen, ein CMS Modul anzubieten, welches den Einsatz eines Incra oder Sauter OF-Lifts möglich macht? Bis jetzt kann man nur Oberfräsen von Festool verwenden, was für mich z.B. das CMS uninteressant macht, da ich schon eine von Bosch habe. So wär ein erster Schritt getan, ich würde mir das erste CMS Set kaufen, danach evtl. die Platte für die Stichsäge mit passender Stichsäge usw. Jungfräulich würde ich nicht auf die Idee kommen, mir eine Stichsäge von Festool zu kaufen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Roland,

      das mit dem RTS hätte ich besser ausführen können. Es ging mir bei diesem Beispiel darum, dass ich schon oft davon gelesen habe, dass RTS-Nutzer nach einer Möglichkeit suchten die Platte des DTS zu montieren. Das geht aber nicht. Es wäre bei der Neuauflage eine tolle Ergänzung gewesen und man hätte den wünschen der Anwender Respekt gezollt. Bosch hat diese Idee scheinbar beim neuen RSS 160 aufgegriffen und auch gut umgesetzt.

      Ansonsten wünsche ich mir auch einige der Punkte, die du selbst aufgeführt hat. Mein Wunsch an Festool wäre ganz einfach: Statt weiter auf Neuerungen wie Sysrock und Syshub zu setzen, lieber die Ressourcen besser nutzen und vorhandene Produkte verbessern.

      Bei der OFK bin ich aber nicht ganz bei dir.Sie ist wesentlich handlicher als die MFK. Gäbe es eine OFK mit 8mm Spannzange, würde ich direkt eine kaufen. So kann ich aber nur die begrenzte Auswahl an speziellen Fräsern nutzen.

      Naja, mal sehen, was die Zukunft so bringt.

      Gruß

      Heiko

    • Gerd Müller sagt:

      Hallo,

      zumal Festool ja primär Mashinen für das Handwerk baut und weniger auf eventuelle Funktionen für den Hobbymenschen schaut.

      Daher die Frage welcher Handwerker stellt sich auf die Baustelle und wechselt die Schleifteller? Bosch hat das ja mit vier Schrauben gelöst. Wird nicht lange dauern, dann liegen welche der Schrauben aufm Boden, im Dreck oer sind weg.
      Daher ist eine feste Lösung für den Profi sinnvoller. Es geht ja vorwiegend dort auch um Zeit, da wechselt man nicht per Schraubendreher die Teller, sondern hat ein Gerät für Flächen und ein Gerät für Ecken und fertig.

      Grüße Gerd

      • Philipp sagt:

        Hallo Gerd,

        was spräche gegen eine Lösung wie beim Rotex, was das wechseln des Tellers angeht. Oder ist der Rotex nicht für Handwerker?

        MfG
        Philipp

  16. Wolfram sagt:

    Ja, da kann ich mich anschliessen. Der Festool-Systemgedanke wird schon länger nicht mehr konsequent umgesetzt – schon das Sysrock ist so ein Beispiel. Wenn schon, dann hätte das in einen kleinen systainer eingebaut gehört. Und ja, die Pflege der bestehenden Produkte wie Of1010 oder auch die Verbesserung doch recht weichen Anschläge des MFT sind dringend überfällig.
    So ein bischen wie Apple – der Zauber ist derzeit weg…

  17. Martin Höft sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich hatte bei Festool eine Idee zu einem parallelanschlag eingereicht, nach 12 Wochen und mehreren anrufen habe ich eine 5 Minuten Antwort erhalten.
    Ich könnte mir vorstellen das Festool die Kunden und auch die Händler aus den Augen verloren hat
    Das Thema finde ich gut
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Höft

  18. Anonymous sagt:

    Ich bin im Holzbereich nur ein Hobbyist. Vor nun schon etwa 5 Jahren gab meine Stichsäge auf und mir wurde damals eine Festool eingeredet. Die Argumente sprachen für das Gerät und der Service sollte bestens sein.

    Jedes mal, wenn ich das Ding in die Hand nehme, schmerzt noch heute mein Bauch. Nicht nur, dass ich von den Mehrwerten nichts real so wiederfinden konnte. Das Ding war nach einer sehr kurzen Weile schon defekt und der Service dauerte dann 3,5 Wochen. Sorry, aber da war es dann aus für mich. Mein allererstes Gerät was ich mir mal gekauft habe war eine GRÜNE Bosch und die setze ich sehr viel ein. Ohne jedes Mucken (LED Licht mal ignoriert). Seit 8 Jahren. Derzeit setze ich auf Bosch (meist BLAU) und Metabo.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      schade, dass dein Kommentar komplett anonym ist. Du hast den Artikel glaube ich nicht so verstanden, wie ich ihn meine. Es geht nicht um die Qualität einzelner Geräte oder welche Marke besser oder schlechter ist. Es geht mir darum, dass meiner Meinung nach, die Produktentwicklung und Weiterentwicklung wieder mehr an den Bedürfnissen der Kunden orientiert werden könnte. Zumindest sehe ich das derzeit so und ich wollte darüber mit meinen Lesern diskutieren.

      Also bitte keine typische Markendiskussion! Überlassen wir das doch den einschlägigen Onlineforen.

      Gruß

      Heiko

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