Esstisch und Bank aus Nussbaum

Esstisch und Bank aus Nussbaum - Der fertige Tisch mit Bank und Ansteckplatten

Ansicht Bank und Tisch

Ein Esstisch mit passender Bank aus massivem, amerikanischem Nussbaum. Ein besonderes und sehr edles Möbelstück. Die Dokumentation zu diesem Möbelstück erstreckt sich über 12 Artikel und beinhaltet auch drei Videos.

Neben den eigentlichen Artikeln sind mit Sicherheit auch die Kommentare mit Fragen und Antworten zum Bau des Möbels interessant. Diese Kommentare finden Sie jeweils am Ende eines Artikels.

Weitere Kommentare können Sie entweder zum jeweiligen Artikel schreiben, oder auch als Kommentar auf diese Zusammenfassung hier.

Übersicht der einzelnen Artikel des Bauberichtes:

Teil 1 – Esstisch – die Planung

Teil 2 – Esstisch – Bau der Tischfüße (mit Video)

Teil 3 – Esstisch – Tischgestell Vorarbeiten

Teil 4 – Esstisch – Tischgestell – Zusammenbau

Teil 5 . Esstisch – Auszüge für Ansteckplatten

Video: Geschraubte Gratleisten (mit Video)

Teil 6 – Esstisch – Ansteckplatten + Oberflächenbehandlung

Teil 7 – Bank – Musterbau

Teil 8 – Bank – Material vorbereiten

Teil 9 – Bank – Eckverbindungen

Teil 10 – Bank – Rückenlehne

Teil 11 – Konstruktion der Bank (mit Video)

Teil 12 – Polsterung, Fertiger Tisch mit Bank

t.

24 Kommentare zu Esstisch und Bank aus Nussbaum

  1. Arwed sagt:

    Hallo Heiko,
    wünsche Dir erstmal ein gutes neues Jahr mit vielen interessanten neuen Projekten.
    Ich stehe vor der Herausforderung eine Tafel für 12 +4 Personen zu bauen. Ohne die zwei Auszüge (jeweils für 2 weitere Personen) an den Enden solle sie eine Länge von 3,5 m haben. Beim Holz hatte ich an Eiche gedacht, das ich dann nach der Fertigstellung noch räuchern wollte.
    Denkst Du diese Kontruktion mit den hohlen Beinen ist für mein Projekt geeignet? Wie gehst Du vor, wenn Du die Dimensionen Deiner Bauteile planst?
    Gibt es dafür Formeln (Dicke der Tischplatte, Stärke der Zargen etc.)?
    Viele Grüße
    Arwed

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Arwed,
      ne kannst du so konstruieren. Das wäre nicht das Problem. Allerdings befürchte ich, dass die Platte auf diese Länge schon vom Eigengewicht durchhängt und
      du die Zargen nicht hoch genug machen kannst. Eventuell kannst du aber einen etwas höheren Unterzug in der Mitte der Platte über die ganze Länge ziehen.

      Wenn ich plane, geschieht das eher aus dem Bauch heraus. Ich dimensioniere dann lieber etwas stärker, als zu schwach. Die Materialstärken sind auch immer von der genauen Konstruktion abhängig. Regeln gibt es da nicht. Mit Sicherheit kann man auch so Einiges statisch berechnen, aber in der Praxis geschieht das eher selten. Der Schreiner verlässt sich da eher auf seine Erfahrung oder die Erfahrungen seiner Lehrmeister.

      Gruß

      Heiko

      • Arwed sagt:

        Hallo Heiko,
        vielen Dank für die schnelle Antwort 🙂
        Ich könnte die Platte auch 60mm stark machen, aber dadurch hätte sie ja noch mehr Eigengewicht? Das höhere Gesamtgewicht wäre kein Problem, da der Tisch in einem Anbau direkt an Ort und Stelle gebaut wird, wo er später auch stehen soll.
        Naja, ich hab noch etwas Zeit für die Planung. Bei der Größe will man natürlich, dass alles schon beim ersten Mal passt.
        Gruß
        Arwed

  2. Jakob sagt:

    Hallo Heiko,
    vielleicht habe ich es auch nur in der Dokumentation übersehen. Aber werden die Ansteckplatten irgendwie fixiert oder reicht es diese auf die Auszüge zu legen?

    Viele Grüße
    Jakob

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jakob,

      die Gratleiste unter den ANstckplatten sorgt nicht nur dafür, dass die Platte gerade bleibt, sondern auch für die Positionierung der Platte im ausziehbaren Rahmen.

      Gruß

      Heiko

      • Jakob sagt:

        Hallo,

        Danke für die Antwort. Irgendwie ist bei mir aber noch er Wurm drin:-)
        Vielleicht habe ich mich nur falsch ausgedrückt. Was mir noch nicht so ganz klar ist. Wenn der Tisch ausgezogen wird und die Ansteckplatten auf die Auszüge gelegt werden. Werden diese Platten noch irgendwie fixiert, damit sie nicht verrutschen können?
        Viele Grüße

  3. Simon sagt:

    Hallo Heiko,

    auch von mir erstmal Vielen Dank für die vielen Tipps für Hobbywerkler!

    Ich will mir demnächst einen Tisch aus Eiche bauen wo die Tischplatte auf einem Holzuntergestell geschraubt wird (siehe Anhang). Ich habe bisher aber keine Erfahrung mit schrägen Füßen gemacht und würde mich über einen Tipp freuen wie man da am besten rangeht. Vor allem eben welche Winkel , wie bekomme ich die Gleichmäßig hin, die Querstreben sitzen ja wieder gerade drauf. Evtl hast du mir auch einen Literatur Tipp wo ich mich da weiterbilden kann?

    Danke schon mal vorab
    Gruß Simon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Simon,

      das Bild habe ich gelöscht, es sah mir nicht so aus, als sei es von dir. Bitte lade nur Bilder hoch, an denen du auch die Rechte hast.

      Was schräg stehende Beine angeht, so werden diese üblicherweise an schräg geschnittene Zargen angesetzt. Also im Prinzip nicht anders, als bei gerade stehenden Beinen auch. Querstreben werden dann auch schräg geschnitten. Wo genau siehst du denn die Probleme?

      Gruß

      Heiko

      • Simon sagt:

        Hallo Heiko,

        Danke für die schnelle Antwort. Ich bin eben nur gewöhnt mit 45 Grad Verbindungen zu arbeiten und hab Angst dass ich die Winkel falsch wähle. Aber dann probier ich einfach mal drauf los und würde mich noch mal melden wenn ich irgendwo nicht weiter komme.

        Eine konkrete Frage hätte ich noch – wie weit sollten die Beine nach innen versetzt sein damit man da nicht ständig hängen bleibt? Oder werden die schrägen Füße trotzdem bündig zur Tischplatte gemacht?

        Danke
        Simon

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Simon,

          ich würde die Beine wenn überhaupt nur ein wenig zurück springen lassen. Je weiter die Beine zurückspringen, umso weniger standfest ist der Tisch.

          Gruß

          Heiko

  4. hi sagt:

    Eine Frage bist du Schreiner Geselle? Denn ich kann in deinen Videos viele konstruktive und handwerkliche fehler ebtdecken nichts für ungut

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Namenloser,

      ich darf mich sogar Meister nennen. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich keine Fehler mache. Es würde mir und anderen Lesern aber helfen, wenn du nicht nur schreibst, dass Fehler da sind, sondern auch welche das sind und wie man es besser machen kann. Das Aufzeigen der Fehler würde mich auch dazu veranlassen deinen Kommentar etwas ernster zu nehmen.

      Bisher herscht auf meinem Blog ein freundlicher Umgangston. Die meisten Kommentare werden mit einem Gruß wie „Hallo“ eingeleitet und auch höflich mit einem Gruß beendet. Ich empfinde das als die Mindestform der Höflichkeit und der Bekundung des gegenseitigen Respekts. Auf vielen Plattformen ist das leider nicht mehr so. Hier auf meinem Blog möchte ich es aber dennoch beibehalten.

      Gruß

      Heiko

      • Henning sagt:

        Hallo Heiko,
        Das finde ich auch genau so wie Du!!! Dieser Blog soll so bleiben wie er ist. Kompetent und respektvoll!

        Henning

      • Jens sagt:

        Hallo Heiko,

        ich verfolge deinen Blog schon länger und ich konnte mir schon viele gute Anregungen holen. Vielen Dank dafür.
        Ich kann nur beipflichten, man sollte den guten Ton immer bewahren. Wie Du auch schon geschrieben hast “ kein Mensch ist unfehlbar“. Ich finde konstruktive Kritik ist gut, aber nicht so.
        Viel Grüße aus Franken
        Jens

      • Werner sagt:

        Hallo Heiko,

        auch ich finde solche Kommentare äußerst überflüssig und entbehrlich.
        Ich hoffe, dass der Ton in diesem Blog weiterhin so freundlich und informativ bleibt und vor allem, dass du dich von solchen unnötigen Zwischenrufen nicht entmutigen lässt.
        Du hilfst uns damit ungemein.

        Vielen Dank

        Werner

  5. Hans-Joachim sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank das du dir immer wieder Zeit für solche Angelegenheiten nimmst.
    Liegt die Problematik in diesem Fall in der Länge der Gehrungen?
    Eine weitere Variante für die Tischplatte wäre ein Rahmen auf Gehrung mit Glasplatte. Die Einzelteile hätten dann eine Tiefe von 20-25 cm.
    Viele Grüße
    H.-J.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das Problem liegt darin, dass die beiden langen Plattenteile in der Längsfuge miteinander verleimt sind, oder zumindest dicht zusammenliegen. Dadurch entsteht eine breite Brettfläche, die stark arbeiten kann. Die beiden Teile rechts und Links sind somit quer zu dieser Platte verleimt. Du hast trotz deiner Gehrungen eine Verleimung von Längs auf quer auf einer recht großen Länge. Das kann funktionieren, geht aber meist schief, es bilden sich Fugen und Risse. Ein Rahmen mit Glasplatte ist da schon besser.

      Gruß

      heiko

  6. Hans-Joachim sagt:

    Hallo Heiko,
    für meine Tochter soll ich einen Couchtisch bauen.
    Die Standardmäßigen varianten finde ich etwas langweilig,
    zum anderen soll es auch etwas ungewöhnliches werden.
    Ich hab mal grob in Sketchup einen Plan gezeichnet.
    Alles sollen 45 Grad winkel sein.
    Mein Gedankengang ist, das alle Teile gleich arbeiten und es also keine Probleme gibt.
    Es wird nicht einfach sein die Gehrungen hin zubekommen, das ist mir klar. Auch das verleimen selbst mit Lammelos oder Dominos wird für mich eine Herrausforderung sein. Beides steht aber zur verfügung.
    Hauptsächlich steht die Frage im Raum ob das arbeiten der Platte Probleme bereiten wird.
    Viele Grüße H.-J.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hans Joachim,

      bei dieser Verleimung stehen die Chancen sehr gut, dass die Fugen sich öffnen werden. Holz arbeitet nun einmal Längs und quer sehr unterschiedlich und das ist hier trotz Gehrung immer noch der Fall.

      Gruß

      Heiko

  7. Anonymous sagt:

    Hi könntest du mir vielleicht eine Skizze oder einen Plan von der Bank und dem Tisch schicken den er gefällt mir sehr und ich möchte ihn nachbauen
    Vielen Dank im Voraus!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      da es sich um einen Kundenauftrag handelt gebe ich hierzu keine Pläne und Zeichnungen heraus. Danke für dein Verständnis.

      Gruß

      Heiko

  8. Christian sagt:

    Hallo Heiko,
    die fertigen Möbelstücke sehen grandios aus!! Meinen vollsten Respekt für deine ausnahmslos haargenaue Arbeit.
    Ich finde Nussbaum ist ein sehr schönes Holz. Leider ist es recht teuer.
    Vielen Dank für die Videos!!

    Gruß Christian

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