Festool Absaugmobil CTM 36E

Festool Logo kleinDie Vorgestellte Maschine wurde mir zum Test von Festool bereitgestellt. Details zu diesem Thema finden sie hier: Testgeräte von Festool

Festool CTM 36E - Festool CTM 36 E

Festool CTM 36 E

Der Festool CTM 36 E ist ein Werkstattsauger für den professionellen Einsatz. Die CTM Modelle gibt es in verschiedenen Größen, die sich jedoch lediglich durch das Volumen des Schmutzbehälters unterscheiden. Die kleineren Modelle sind für den Einsatz auf der Baustelle konzipiert, während die größeren besser für den Einsatz in der Werkstatt geeignet sind.

Die CTM Modelle haben eine Zulassung für die Staubklasse M. Dies bedeutet, dass sie auch für den gewerblichen Einsatz in der Holzverarbeitung zugelassen sind. Voraussetzung für eine solche Zulassung ist unter Anderem dass in der Abluft des Saugers nur noch minimale Mengen an Holzstaub enthalten sein dürfen und dass der Volumenstrom überwacht wird.

Ein solcher Sauger sorgt auch in der Hobbywerkstatt für eine Verringerung der Staubbelastung. Dies kommt der Gesundheit des Anwenders zu Gute und hilft darüber hinaus auch noch die Werkstatt sauber zu halten.

Geliefert wird der Sauger mit einem Staubbeutel, einem Absaugschlauch mit 3,5m Länge und 27mm Durchmesser, sowie einer Abdeckkappe für den Schlauchanschluss. Weiteres Zubehör muss separat erworben werden. In meinem Fall kann ich das Zubehör des bereits vorhandenen Protool Saugers weiter benutzen, da es zum Festool Sauger passt.

Festool CTM 36E - Das Bedienfeld

Das Bedienfeld

Der Hauptschalter hat drei Stellungen. Neben der Stellung „0“, welche den Sauger komplett ausschaltet, gibt es die Stellung „Man“, welche einem normalen Einschalten des Saugers entspricht und die Stellung „Auto“, welche die Gerätesteckdose steuert.

In diesem Automatikmodus wird der Sauger immer dann eingeschaltet, wenn ein Gerät, das an der Gerätesteckdose angeschlossen wird eingeschaltet wird. Nach dem Ausschalten dieses Gerätes läuft der Sauger noch einige Sekunden nach, so dass der Saugschlauch komplett leer gezogen wird. An die Gerätesteckdose dürfen Verbraucher mit einer Leistngsaufnahme von maximal 2400 Wat angeschlossen werden.

Neben dem Hauptschalter finden sich am Bedienfeld des Festool CTM 36 E noch zwei weitere Schalter. Einer der Schalter ist zur Einstellung des Schlauchdurchmessers. Diese Einstellung ist notwendig, damit die Überwachung des Unterdruckes funktioniert, da diese je nach Schlauchdurchmesser unterschiedliche Werte überwachen muss. Bei zu geringem Unterdruck, beispielsweise durch einen verstopften Schlauch oder einen vollen Filtersack ertönt ein Warnton.

Unter diesem Wahlschalter befindet sich ein Schalter zur stufenlosen Regulierung der Saugleistung. Dies ist sinnvoll, da besonders bei Schleifarbeiten die Saugleistung verringert werden sollte. Ein zu starker Sog reduziert die Leistungsfähigkeit von Schleifmaschinen, da sie auf der zu schleifenden Oberfläche regelrecht festgesaugt werden.

Zwischen den drei Schaltern und der Gerätedose befindet sich eine Abdeckung. Dort können nachträglich weitere Module eingebaut werden, beispielsweise weitere Gerätesteckdosen, oder ein Druckluftmodul, so dass mit dem Sauger auch Druckluftwerkzeuge betrieben werden können.

Festool CTM 36E - Staubbeutel einlegen

Staubbeutel einlegen

In den Schmutzbehälter wird der Filtersack eingelegt. Er kann 36L Schmutz aufnehmen. Der korrekte Sitz des Filtersackes wird durch eine Klammer sichergestellt. Diese Klammer hält den Filtersack sicher an Ort und Stelle. Bei Festool ist es üblich, alle Bedienelemente in grün auszuführen. Dies gilt auch für diese Klammer, die beim Einlegen des Filtersackes hochgezogen wird und einrastet, wenn der Filtersack richtig sitzt.

Die drei Kontakte, die man auf dem Bild erkennt dienen zur Abschaltung des Saugers beim Aufsaugen von Flüssigkeiten und gehören zur Antistatikfunktion des Saugers.

Festool CTM 36E - Sys- Dock

Sys- Dock

Die Funktion mit dem Namen „Sys-Dock“ erlaubt es auf dem Sauger Systainer zu fixieren. Dies ist in vielerlei Hinsicht nützlich. So kann man den Sauger als zusätzliche Ablagefläche nutzen, Werkzeug damit transportieren, oder auch Werkzeug, das man oft im Zusammenhang mit dem Sauger benutzt direkt darauf platzieren.

Es passen sowohl die neuen T-Lock Systainer, als auch die Classic- Line Systainer auf den CTM 36 E

Das Fixieren der Systainer gestaltet sich sehr einfach. Der Systainer wird aufgeschoben und mit zwei Schiebern fixiert.

Im Einsatz

Festool CTM 36E - Systainer als Ablagefläche

Systainer als Ablagefläche

Beim ersten Einsatz des Saugers in der Werkstatt habe ich Nuten mit einem Scheibennuter gefräst. Dabei habe ich den Systainer der Oberfräse auf den CTM36E gesetzt und diesen als Ablage benutzt. Dies ist eine sehr nützliche Funktion. Man hat alles Zuebhör zur Maschine an Ort und Stelle und eine Ablage für die Maschine mit der man arbeitet.

Ich habe ich sehr schnell an diese Funktion gewöhnt und setze den Sauger mittlerweile immer als zusätzliche Ablage ein, wenn ich ihn zur Absaugung von Elektrowerkzeugen benutze. Besonders in einer so kleinen Werkstatt, wie ich sie habe, ist jede Ablagemöglichkeit willkommen, die auf Dauer keinen zusätzlichen Platz kostet.

Festool CTM 36E - Alles aufgeräumt

Alles aufgeräumt

Auf der Oberseite des Saugers befindet sich das Schlauchdepot. Hier kann der Saugschlauch nach der Arbeit aufbewahrt werden. Er ist sicher verstaut und nicht im Weg. Auch das Anschlusskabel kann dort verstaut werden. Für das 7,5m lange Kabel gibt es jedoch auch einen Kabelaufwicklung, an der Rückseite des Saugers. Diese wird getrennt mitgeliefert und kann, wenn man sie verwenden möchte, mit zwei Schrauben befestigt werden.

Der Sys-Dock funktioniert auch, wenn Kabel und Schlauch im Schlauchdepot sind. Ebenfalls im Schlauchdepot befindet sich der Tragegriff.

Festool CTM 36E - Einsatz beim Schleifen

Einsatz beim Schleifen

Beim ersten Einsatz des CTM 36E am Exzenterschleifer musste ich zunächst einmal herausfinden, wie stark die Saugleistung reduziert werden muss, damit die Schleifmaschine nicht bei ihrer Arbeit behindert wird, aber dennoch genügend Absaugleistung zur Verfügung steht. Die Kontrolle des Volumenstromes und ein ertönendes Warnsignal bei Unterschreitung des Mindestwertes helfen hierbei sehr.

Wir der Sauger so eingestellt, dass der Warnton erklingt, dreht man die Saugleistung noch ein wenig nach oben und die Einstellung zum Schleifen ist optimal. Die Schleifmaschine wird nicht zu sehr auf das Holz gesaugt, aber die Saugleistung ist ausreichend für ein absolut staubfreies Arbeiten. Auf der Fläche bleibt kein Schleifstaub zurück und die Luft in der Werkstatt bleibt sauber.

Das nebenstehende Bild zeigt auch sehr schön, dass der Sauger nicht nur auf Maschinen von Festool passt. Ich habe keine Maschine in meiner Werkstatt, für die ich einen Adapter benötigen würde, um den Schlauch anzuschließen. alles passt mit der mitgelieferten Anschlussmuffe.

Beim Schleifen macht sich eine weiteres Ausstattungsmerkmal des Saugers bemerkbar. Er ist mit einem Antistatikpaket ausgerüstet, das wirkungsvoll verhindert, dass sich der Schlauch und der Sauger statisch auflädt, was besonders bei Schleifarbeiten schnell passiert. Statische Aufladung zieht Staub an und führt bei Körperkontakt dazu, dass man „eine gewischt bekommt“. Beides passiert beim CTM 36 nicht.

Erstes Fazit:

Der Festoo Cleantex CTM 36 E ist nicht nur ein einfacher Werkstattsauger, sondern eine durchdachte Absauglösung. Neben den Funktionen, die man von jedem Werkstattsauger erwarten kann bietet dieser Sauger viele durchdachte Details, die das Arbeiten sehr erleichtern. Schlauchgarage, Sys-Dock und Bremse sind Dinge, die man sehr schnell nicht mehr missen möchte.

Mit entsprechenden Filtern kann das Gerät auch zum Aufsaugen von Flüssigkeiten benutzt werden

Viele Kleinigkeiten fallen auch erst auf, wenn man vorher andere Geräte gewohnt war. So zum Beispiel die Verschlüsse, die das Oberteil mit dem Schmutzbehälter verbinden. Bei den meisten Saugern sind dies einfache Schnäpper, die beim verschließen doch wieder irgendwie im Weg sind. Beim Festool CTM 36E hat man hier Federn eingebaut, die dafür sorgen, dass diese Verschlüsse beim Aufsetzen der Motoreinheit auf den Schmutzbehälter nicht im Weg sind. Oder aber auch die Halteklammer, die den Staubbeutel sicher in Position hält. Solche Kleinigkeiten finden sich viele an diesem Gerät. So manches fällt noch nicht einmal auf, wenn man nicht darauf achtet. Man erkennt jedoch schnell, dass sich der Hersteller bei diesem Sauger viele Gedanken gemacht hat.

Aber ein wenig Kritik muss auch sein. Die Bedienungsanleitung ist im Bezug auf den Einsatz des Staubbeutels sehr verwirrend. Es handelt sich um eine Anleitung für den CTM 36E und für den CTM 36E AC. Die AC Modelle haben eine automatische Abreinigung des Filters (AutoClean) und müssen daher nicht mit Filterbeuteln betrieben werden. Es können sogenannte Entsorgungssäcke eingesetzt werden. Der CMT 36E ohne AutoClean muss jedoch mit Filtersäcken ausgestattet werden. Hier wäre eine deutlichere Beschreibung in der Bedienungsanleitung wünschenswert. Um in diesem Punkt Klarheit zu bekommen habe ich bei Festool nachgefragt und folgende Antwort erhalten:

Wenn man den CTM ohne AC Funktion mit Entsorgungssack betreiben würde, würde sich der Staub im Hauptfilter festsetzen, das wäre schlecht. Der Entsorgungssack hat 2 Funktionen:
a) Er ist die Anforderung zur Zulassung für die Staubklasse M, eine staubarme Entsorgung muss gewährleistet sein
S. dazu auch http://www.dguv.de/ifa/de/pra/staubklassen/index.jsp bzw. die dazugehörige PDF Datei: http://www.dguv.de/ifa/de/pra/staubklassen/staubkl.pdf
b) mit ihm ist die Arbeit einfach komfortabler & sauberer

Video: kurze Vorstellung des Festool Cleantex CTM 36 E

Ich habe ein Video gemacht, in dem ich den Sauger und seine Komponenten kurz zeige. Das Video zeigt auch zwei praktischen Anwendungen, einmal beim Auftrennen von Massivholz mit der Handkreissäge und einmal beim Fräsen mit einem Scheibennuter. Letzteres ist ein recht harter Test, da Scheibennuter die Späne nicht in Richtung des oberen Absaugstutzens werfen. Dennoch schlägt sich der Sauger hierbei sehr gut. Eine Absaughaube, die unter der Laufsohle angebracht werden kann, würde das Absaugergebnis nochmal stark verbessern.

07.07.2011 Erstes Update

Festool CTM 36E - Absaugset

Absaugset

Der CTM 36E ist nun einige Monate im Einsatz. Ich habe ihn bereits bei allen anfallenden Arbeiten im Einsatz. Sei es an der Tischkreissäge, an verschiedenen Schleifmaschinen, der Oberfräse, Kreissäge oder Stichsäge. Auch zum reinigen der Werkstatt und des Autos wird der Sauger regelmäßig benutzt. Die Absaugleistung ist in allen Anwendungsfällen vollkommen ausreichend. Als sehr nützlich beim Schleifen mit dem Rutscher und dem Handschleifklotz hat sich die Regulierung der Saugkraft erwiesen. Die Leistung des Saugers kann sehr gut auf das Schleifgerät abgestimmt werden.

Der CTM 36E wird ohne Zubehör geliefert. Daher habe ich mir noch ein Absaugset im Systainer gekauft. Dieses beinhaltet alles was man für die üblichen Reinigungsaufgaben benötigt. Alles kann ordentlich, übersichtlich und platzsparend im Systainer verstaut werden, der bei mir in der Regel auf dem Sauger montiert ist. So ist immer alles Griffbereit.

Festool CTM 36E - Voller Beutel

Voller Beutel

Die Möglichkeit Systainer auf dem Sauger zu befestigen nutze ich sehr oft. So wird der Werkstattsauger zu einem mobilen Arbeitsplatz. Man hat alles, was man benötigt am Platz und die Oberseite des Systainers dient als zusätzliche Ablagefläche. Mit den neuen T-Loc Systainern kann man auch bequem mehrere Systainer übereinander auf dem Sauger montieren, ohne dass man ständig umpacken muss.

Derzeit habe ich den dritten Staubsack in Benutzung. Es dauert recht lange, bis die 36 Liter voll sind. Somit muss man nicht so oft den Sack wechseln. Der Wechsel selbst geht nahezu staubfrei von Statten. Der Sauger macht die Staubsäcke komplett voll, wie man auf dem nebenstehenden Bild sehen kann. Man erkennt den Abdruck der Motorabdeckung.

Durch die Verwendung der Selfclean Filtersäcke bleibt der Hauptfilter nahezu Staubfrei. Daher ist auch erst bei einem komplett gefüllten Staubsack ein Leistungsverlust bemerkbar. Diesen signalisiert das Gerät mit einem Warnton.

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61 Kommentare zu Festool Absaugmobil CTM 36E

  1. Ruth sagt:

    Guten Abend Heiko,

    momentan ist mein Frästisch von Festool stark im Gebrauch. Ich habe nicht Deinen Staubsauger, sondern den CTL Midi. Hier brauche ich, um den Frästisch bezüglich der Absaugung nutzen zu können einen Y-Schlauch. Einen mit 36 Durchmesser am oberen Gehäuse und einen mit 27 mm Durchmesser für die Fräse unter dem Tisch. Der 36mm am oberen Gehäuse funktioniert einwandfrei, der mit den 27 mm für die Fräse produziert überhaupt keine Leistung. Staubsaugerbeutel ist gerade gewechselt worden, Schläuche sind sauber drin und trotzdem will ma 27 mm kein Lüftchen wehen. Fällt Dir eine Lösung ein, warum ein Teil des Y-Schlauches Luft zieht und der andere nicht?

    Vielen Dank für Deine Rückkopplung und viele Grüße – Ruth

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ruth,

      da fällt mir im Moment nichts ein. Ich habe auch einen Midi, da kann ich das in den kommenden Tagenmal probieren (Sollte ich es vergessen, erinnere mich ruhig daran). Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist die Schlauchlänge. Ich habe bei meinem Absaugset die beiden Schläuche eingekürzt, damit sie nicht so im Weg sind. Aber das sollte an der Saugleistung nur minimal was verbessern. Wie gesagt, ich versuche es die Tage mal mit meinem Midi.

      Gruß

      Heiko

      • Wolfram sagt:

        An meiner CS70 hatte ich auch den Midi mit Y-Schlauch probiert. Anschluss erfolgte über ein Adapterrohr. Saugte nicht wirklich gut. Rückfrage bei Festool ergab dass der Midi nicht für einen Y-Schauch geeignet sei, weil Luftvolumen zu klein. Habe dann nur mit einem Schlauch gearbeitet, aber bei grossem Spanaufkommen wird das wegen der Beutel recht schnell ein teures Vergnügen. Bin dann auf einen Einhellsauger ohne Beutel gewechselt. Midi nehme ich nur für handgeführte Elektrowerkzeuge.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Wolfram,

          anhand der Daten und dieser Aussage dürfte dann mein CTM36 auch nicht funktionieren. Eigentlich dürfte dann keiner der Festool Sauger mit einem solchen Schlauch funktionieren. Denn von der Saugleistung her (Unterdruck und Volumen) unterscheiden sich die CTM nur um 200l beim Volumen von den CTL Saugern.

          Es ist aber schon so, dass am dicken Schlauch mehr Saugleistung ankommt, als am dünnen. Wenn dann noch eine ungünstige Spanführung und lange Späne dazu kommen, verstopft der dünne Schlauch am Anschluss.

          Gruß

          Heiko

  2. Thomas Blank sagt:

    Hallo Heiko,
    welcher Dust Deputy ist das genau?
    Danke und Grüße,
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      er nennt sich tatsächlich Dust Deputy für Festool:
      http://www.sorotec.de/shop/Absaugung/Dust-Deputy-297/Ultimate-Dust-Deputy-f-r-Festool.html

      Das geniale daran ist, dass im Behälter eine Mülltüte ist, die per Unterdruck an die Behälterwand angesaugt wird. So ist das Entleeren eine sehr saubere Sache.

      Die Abscheidung ist sehr gut, es kommt so gut wie nichts im Sauger an.

      Gruß

      Heiko

      • Thorsten sagt:

        Hallo Heiko,

        passt der Dust Deputy für Festool auch auf den CTL MIDI (oben drauf)?

        Schöne Grüße
        Thorsten

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Thorsten,

          ja, das funktioniert. Bei meinem Set war ein Winkelstück dabei, dass man zum Anschluss des Midi benutzen kann.

          Gruß

          Heiko

          • Sigi sagt:

            Hallo Heiko,
            überrascht lese ich hier von dem Dust Deputy von Festool.
            Glaubst du ob dies mit einem entsprechendem Festoolsauger stark genug für die Makita Hobelmaschine NB2012 wäre?
            lg Sigi

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Sigi,

              ich hatte das mal probiert, die Leistung ist gerade so ausreichend. Allerdings ist der Behälter recht klein und daher immer sehr schnell voll. Die Lösung ist also nur dann zu empfehlen, wenn kleine Mengen gehobelt werden sollen.

              Gruß

              Heiko

  3. Alexander sagt:

    Hallo Heiko,

    ich überlege den Sauger an einer Erika 85 ec zu betreiben. Passt der Schlauch auf das Bajonett des Y-Absaug-Schlauches der Erika (66mm Durchmesser glaube ich)? Oder wie hast Du die Verbindung zu Deiner Erika hergestellt?

    Danke und beste Grüße,
    Alexander

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Alexander,

      soweit ich weiß gibt es keine wirklich elegante Möglichkeit das direkt anzuschließen. Du wirst wohl ein wenig basteln müssen. Achta aber darauf, dass der Schlauch zur Säge möglichst dick ist und sich nicht verengt.

      Ich selbst nutze an meiner Säge einen Hitachi RTN 1225 in Verbindung mit einem Zyklonabscheider (Dust Deputy für Festool). Das passt mit einem original Absaugschlauch sehr gut und die Saugleistung mit diesem beutellosen System ist um Längen besser als mit einem Festool Sauger.

      Gruß

      Heiko

      • Axel sagt:

        Hallo Heiko,
        ich werde mir einen Dust Commander DLX auf ein Spundfaß montieren, als Absaugung möchte ich einen Festool CTL Mini (24000 Pa, 3700l/min) verwenden. Für den RTN 1225 M finde ich die Werte 248 mbar und 61 l/s, umgerechnet also praktisch die Gleiche Saugleistung. Wodurch ist der Hitachi jetzt um soviel besser geeignet, reduziert sich durch den Beutel im Mini die Saugleistung so erheblich? Kann man den Mini ohne Beutel betreiben?

        Wieder mal Grüße aus Mittelfranken,

        Axel.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Axel,

          ich habe natürlich keine Messwerte, sondern nur subjektive Eindrücke, die ich schildern kann. Und der Unterschied zwischen dem Festool Sauger und dem Hitachi ist am Zyklon schon spürbar. Auch der Unterschied beim Hitachi mit und ohne Beutel ist sehr deutlich.

          Die Festool Sauger sollten nicht ohne Beutel betrieben werden. Es kommt ja immer noch Feinstaub im Sauger an und wenn man mal vergisst den Zyklon zu entleeren werden auch Späne in den Sauger gezogen. Die Festool Filter sind dafür einfach nicht ausgelegt.

          Gruß

          Heiko

  4. Felix sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe eine Frage zum Thema Absaugung in der Werkstatt. Mein Eindruck ist, dass für gute Werkstattsauger viel Geld ausgegeben wird und es wirklich tolle und hochwertige Modell gibt, bei Spanabsauganlagen (Rohluftabsaugung) findet man für den Privatbereich jedoch oft mäßig verarbeitete Geräte, die (konstruktionsbedingt) Staub in die Werkstatt pusten.

    Ich frage mich wie man das Problem lösen kann. Vielleicht mit einer guten Filterpatrone, ggf eine Zyklonabscheider. Dann ist die Konstruktion aber so groß und sperrig, dass ich mich frage ob eine gebrauchte kleine Reinluftabsauganlage nicht fast besser ist. Das ist natürlich in der Regel etwas übertrieben. Was ist deine Meinung dazu?

    Felix

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      vor diesem Problem stehe ich immer noch und schiebe es vor mir her. Ich bin mit meiner Absaugung auch nicht so zufrieden. Ich denke ich werde mir eine Filterpatrone dazu kaufen. Gebrauchte Reinluftanlagen sind natürlich eine Alternative, aber brauchen viel Platz. Seit einigen Tagen habe ich ein Gerät von Record Power zum Testen, kann aber noch nichts konkretes dazu sagen. Allerdings scheint mir das Funktionsprinzip von diesen Anlagen sehr interessant zu sein. Schau sie dir mal an.

      Gruß

      Heiko

      • Stefan Jahnke sagt:

        Hallo Herr Rech,

        handelt es sich bei dem Gerät von Record Power evtl. um das AC400 Luftfiltersystem? Da ich mit der Anschaffung dieses Gerätes liebäugel und sich im Netz kaum Infos zu diesem Gerät finden, bin ich an einem Erfahrungsbericht sehr interessiert.

        Danke und Gruß
        Stefan Jahnke

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          nein, es ist ein Absauggerät der DX-Serie, das ich für die Zeitschrift HolzWerken teste.

          Gruß

          Heiko Rech

  5. MJP sagt:

    Ein Erfahrungsbericht zum Starmix AS A-1232
    OHNE Abrüttelfunktion:
    Funktioniert an der Kreissäge nicht sonderlich gut. Ich setze ihn ohne Tüte ein.
    Dadurch setzt sich der Faltenfilter doch ziemlich schnell zu. Bevor der Sauger halb voll ist, ist der Filter dicht.

    Im Endeffekt ist es weniger Arbeit, den Longlife-Filter aus dem Festool CTL Midi zu entnehmen und in die Mülltonne zu kippen, als den Faltenfilter des Starmix mühsam auszuklopfen.

    Nun stellt sich natürlich die Frage, ob Starmix auch Longlife-Filter bietet, die man auf- und zumachen kann.
    Vielleicht probiere ich es auch erstmal mit einem Damenstrumpf über dem Faltenfilter. 😉

    P.S. Auch die Materialanmutung des Festool ist eine gänzlich andere. Desweiteren möchte ich ohne Regelung nicht mit dem Handschleifer arbeiten. Mal sehen, ob der Starmix dauerhaft bleiben darf…

  6. FabianB sagt:

    Hallo Heiko,

    ich hatte vor kurzem schon eine Frage zu diesem Thema hier gestellt und bastel immer noch an einer Lösung.
    Im Moment denke ich darüber nach, einen qualitativ guten aber kleinen Sauger zu kaufen, der außer einem großen Volumen alle sonstigen Anforderungen erfüllt. Das kleine Volumen würde ich gerne über einen Zyklon-Abscheider relativieren und so auch versuchen, die Betriebskosten niedrig zu halten.
    In diesem Kontext sehe ich mir den Festool CT 17 E an, ein ehemaliges Protool-Modell soweit ich weiß. Der verfügt über eine Volumenstromregelung und ist damit den günstigen Starmix/Metabo-Geräten überlegen. (Dass er in der Grundausstattung ohne Antistatik-Schlauch kommt, ist mir bewusst)

    In der Bedienungsanleitung, auf der Festool-Seite und auch bei den Hinweisen zum Ersatz-Filter finde ich aber keine Angaben zu Filterklasse oder Durchlasswerte. Wo findest du die immer? Sonst ruf ich mal bei Festool an.
    Woran erkennt man in der Bedienungsanleitung, ob man den Sauger ohne Beutel verwenden kann? Steht das explizit drin, falls das geht?

    Weißt du zufällig sonst etwas hilfreiches über diesen Sauger? Sonderlich viele Berichte etc. habe ich in den einschlägigen Foren etc. nicht gefunden. Falls ein anderer Mitleser etwas weiß, wäre ich über eine Antwort sehr dankbar.

    Bei der Gelegenheit die Frage in die Runde: Wie entsorgt ihr eure Späne bzw. den Schleifstaub. Habe schon wieder einen vollen 100L Sack im Keller stehen…
    Bei uns auf dem Wertstoffhof ist das nicht willkommen. Bei Woodworker wird oft empfohlen, es im Garten zu verteilen oder zu verbrennen. Beide Optionen habe ich leider nicht.

    Herzlichen Dank mal wieder und beste Grüße,
    Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      zu diesem Sauger kann ich dir nichts sagen. Wenn die durchlasswerte weder auf der Internetseite, noch in der Bedienungsanleitung stehen, bleibt dir nur noch eine Anfrage beim Hersteller. Der kann dir auch sagen, ob der Sauger für den Betrieb ohne Beutel ausgelegt ist. ich glaube aber kaum, dass er das ist.
      Wenn du aber über einen Zyklonabscheider gehst spielt das ja keine Rolle. Ein guter Abscheider lässt ja kaum noch was durch, das dann im Beutel landet.

      Gruß

      Heiko

  7. André V. sagt:

    Hallo Heiko,

    bei mir steht dringend die Anschaffung eines Werkstattsaugers an, hauptsächlich zur Absaugung von Tauchsäge, Oberfräse und Kappsäge. Wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir bei Dir im Oberfräsenkurs die handgeführten Geräte mit Festool und am Frästisch mit Starmix/Hitachi abgesaugt.

    Ich schwanke aktuell zwischen CTL 26 (Festool) und ICS 1425 (Starmix). Preislich ist der Starmix etwas günstiger und hat auch schon Zubehör dabei. Festool habe ich bei Tauchsäge und Oberfräse schon in der Werkstatt und bin mit der Marke sehr zufrieden.

    Du hattest hier in den Kommentaren dazu geraten, dass die Anschaffung beider Sauger sinnvoll sei. Leider ist das bei mir sowohl vom Platz, als auch vom Budget nicht möglich. Welchen Sauger würdest Du in meinem Anwendungsfall eher empfehlen? Planst Du eine ähnliche Werkzeugvorstellung auch für Deinen Rüttelsauger?

    Ach ja, Du hattest im Kurs einen „Geheimtipp“ für die Reinigung der Fräser genannt, es war irgendein Reinigungsmittel aus der Lebensmittelindustrie. Kannst Du mir hier auf die Sprünge helfen?

    Viele Grüße,
    André

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andre,

      Beim CTL musst du berücksichtigen, dass er mit einem Antistatik Schlauch geliefert wird. Der Starmix in der Regel ohne. Von daher sind die Preise schwer zu vergleichen. Der Vorteil des Starmix ist der, dass er ohne Beutel betrieben werden kann. Man muss dann aber den Behälter entleeren und dabei staubt es halt. Beim Schleifen und bei feinen Spänen funktioniert der Starmix aber ohne Beutel auch sehr schlecht. der Filter verstopft und er rüttelt ständig ab. Da würde ich dann doch Beutel verwenden.

      Wenn zwei Sauger für dich (für die meisten anderen Holzwerker sicherlich auch) keine Option sind, würde ich zum Starmix raten. Bei Feinstaub sollte er mit Filtern laufen und wenn dich die elektrischen Schläge beim Schleifen plagen sollten kannst du immer noch einen antistatischen Schlauch kaufen.

      Allerdings hat der Starmix in der einfachen Ausführung keine Regelung. So manche Schleifmaschine könnte sich regelrecht festsaugen. Probier das gleich nach dem Kauf aus. Und der Hitachi ist recht unhandlich, also schlecht zu transportieren. Daher habe ich noch einen CTL Midi gekauft, der mit auf Montage darf.

      Fakt ist, wenn ich an meiner Erika und am Frästisch einen Sauger mit Beuteln hätte, würde ich Unmengen beutel verbrauchen (trotz leer saugen der vollen Beutel). An manchen Tagen leere ich den Hitachi / Starmix bis zu vier mal aus.

      Der Geheimtipp fürs Fräser reinigen heißt „Multiclean“ von Bio-chem.

      Gruß

      Heiko

  8. Däumelinchen sagt:

    Die Beutelkosten werden oft genannt. Hier könnte man sich das Prinzip eines Zyklonabscheiders ansehen. Ich denke, so ein Teil kann man auch bei sehr feinem Holzstaub verwenden und für alle größeren Späne sowieso. Dann braucht man sich um den Kauf neuer Beutel nicht mehr kümmern.

  9. MJP sagt:

    „Was sagst du zu den Longlife Filter von festool die man immer wieder entleeren kann?“

    Wir setzen seit über 10 Jahren einen größeren „Festo Turbo“ Staubsauger (baugleich WAP Turbo) fürs Heimwerken ein.
    Darin befindet sich so ein Longlife-Sack. Er macht seinem Namen alle Ehre, denn er hält seit vielen Jahren. Meine, dass wir in 10 Jahren nur 2 Säcke gebraucht haben, vielleicht 3.

    Wir nutzen ihn bei weitem nicht so oft wie ein Handwerksbetrieb, aber wenn er gebraucht wird, dann sind wir nicht zimperlich.
    Von Exzenterschleifer, über Kreissäge bis zur Putzfräse muss er alles absaugen. Auch gröbere Mörtelbrocken zieht er problemlos weg.

    Der Sack wird alle paar Monate im Freien ausgeklopft bzw mit Druckluft durchgeblasen.
    Ob dies auf die neuen Longlife-Säcke übertragbar ist, kann ich leider nicht sagen.

  10. Stefan sagt:

    Alles klar danke für die Informationen.
    Gr Stefan

  11. Stefan sagt:

    hallo,

    Was sagst du zu den Longlife Filter von festool die man immer wieder entleeren kann?

    Gr Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      damit habe ich keinerlei Erfahrungen und auch derzeit keinen Bedarf, da ich mit der Kombination aus beutellosem Sauger (ich werde noch einen solchen anschaffen) und zwei mit Beuteln sehr gut klarkomme. Die Verbrauchskosten sind dadurch auch sehr gering.

      Gruß

      Heiko

  12. Stefan sagt:

    Wie viel Kosted den ein Filter des absaubmobils?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      Preise sagt dir dein jeweiliger Festool Händler, oder schau mal in diversen Onlineshops.

      Gruß

      Heiko

  13. Stefan sagt:

    Heute habe ich mir den CTL 26 E gekauft,
    Und das Ergebnis ist klasse.
    Der CTL MIDI war mir aber zu klein mit ca 16l.
    Gr stefan

  14. Stefan sagt:

    Alles klar.

  15. Anonymous sagt:

    Hallo Stefan,

    wenn Du nur einen Sauger für einfache „Arbeiten“ suchst und im Moment
    etwas aufs Geld schaust, dann kann ich Dir folgendes Gerät empfehlen:

    PARKSIDE Nass- und Trockensauger PNTS 1500 B2

    Okay, ist ein Billiggerät, aber es funzt bei uns, im Hausbau und Werkstatt,
    seit fast 3 Jahren sehr gut.

    Wir haben uns nun einen weiteren angeschafft und es wird wohl noch einer
    folgen, da meine Frau das Teil auch gerne so im Haus benutzt.

    Habe auch ein Plugit Kabel dran gebaut, das ich ihn nutzen kann wie einen
    von Festool.

    Und was ich auch gut finde, das ich, mit meinen 150kg, auch mal auf dem
    Schlauch stehen kann, ohne das er es „krumm“ nimmt. Dann ist ein schöner
    Adapter mit bei, der toll auf alle Sauganschlüsse meiner Geräte paßt, incl. der
    Makita RT0700 Oberfräse.

    Leider hat das neue B2 Modell einen etwas kürzeren Schlauch als das alte B1
    Modell.

    Gruß

    Tommy

  16. Jonas sagt:

    Nutzt du beim beutellosen Sauger an der Kreissäge eigentlich einen Filterschoner? (Bei Nilfisk wärs beispielsweise die Artikelnr. 11801)

    Sauge bisher mit Vließbeuteln, um eine Beschädigung des Filters durch größere Holzstückchen und das schnelle Zusetzen mit feinem Staub zu vermeiden. Funktioniert auch tadellos, man hat aber höhere Verbauchskosten.

    Wenn ein Filterschoner, dies wirkungsvoll verhindert, wär dies ne feine Sache

    Danke

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jonas,

      ich weiß nicht ob es so einen Schoner gibt. Aber ich denke es wäre auch kontraproduktiv, da die Starmix Sauger ja eine mechanische Abrüttelung der Filter haben. Das funktioniert auch sehr gut. Die Filter sind im übrigen auch aus der Schusslinie von eingesaugten Teilen. Da kann eigentlich nichts kaputt gehen.

      Gruß

      Heiko

  17. Stefan sagt:

    Danke für die tolle Information 🙂

    Nur der MIDI liegt ja schon bei 434,-
    Und der 36 er geht schon mal bis zu 700-800,-
    Das ist mit momentan zu viel.
    Gr Stefan

  18. Stefan sagt:

    *Reicht der CTL MIDI auch für die Erika 85 aus?

    Gr Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      von der Leistung her reicht der. Er ist halt schneller voll, als ein größerer Sauger.

      Gruß

      Heiko

  19. Stefan sagt:

    Alles klar,
    Würde vielleicht dann zu dem ctl midi oder Mini greifen.
    Was kannst du für eine Beutelvolumen empfehlen was für die Erika und die handmaschienen reicht?
    Wie kommt man dazu das festool einem leihgeräte ausleiht ?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,
      dann nimm den Midi, der Mini ist für die Werkstatt zu klein. An der Erika ist der aber auch schnell voll. Für den reinen Werkstatteinsatz ist mehr Volumen natürlich nie verkehrt, da kannst du auch ruhig einen Sauger mit 36 Litern nehmen.

      Wegen der Leihgeräte: Es gibt Händler, die guten Kunden Leihmaschinen zur Verfügung stellen. Ansonsten bietet Festool auch ein Rückgaberecht. Da solltest du dich mal näher bei deinem Händler erkundigen.

      Gruß

      Heiko

  20. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,
    Was für ein Staubsauger kannst du mir empfehlen?
    Von welcher Marke und wie viel Liter?
    Denn ich sollte meine handkreissägen,Schleifmaschine und meine Erika 85 dran hängen können.

    Gr. Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      ich habe inzwischen drei Sauger im Einsatz. Der CTM 36 ist als Sauger für die Werkstatt für fast alle Handmaschinen zuständig. Bis da der Beutel voll ist dauert es meist mehrere Wochen. An der Erika habe ich einen Hitachi/Starmix als beutellose Lösung, der ist am Tag schon mal bis zu 5 mal voll, er tut sich aber mit feinem staub recht schwer.

      Auf dauer würde ich dir zu zwei Saugern raten, einem günstigen Starmix mit Rüttelfunktion für die Säge und einem Sauger mit Beuteln für die kleinen Handmaschinen. Mit einer solchen Lösung hast du die geringsten Betriebskosten, allerdings die höchsten Anschaffungskosten. Ich habe auch einen CTL Midi von Festool, der ist für viele Aufgaben vollkommen ausreichend und was die Verarbeitung angeht wirklich erstklassig. Eine Kombination von Starmix und CTL Midi ist meiner Meinung nach eine gute Lösung.

      Gruß

      Heiko

  21. Moritz Tiemann sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich möchte noch einmal einen Dank aussprechen für die schnellen Antworten, die ich immer bekomme und die Mühe, die in dieser Seite steckt und die ihr auch anzusehen ist. Man merkt, das es dir Spaß macht, dein Wissen mit anderen zu teilen.

    P.S. Ich denke, ich nehme den midi, der sollte für den Anfang genügen.

    MfG
    Moritz

  22. Moritz Tiemann sagt:

    Ich bin’s noch mal,

    Kann es sein, das bei den normalen Saugern ohne AC kein Filter mitgeliefert wird?

    MfG
    Moritz Tiemann

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Moritz,

      kommt darauf an, was du saugen möchtest. Eher Staub oder eher Späne, oder beides. Autoclean bringt nur was bei Staub. Daher wird ein solcher Sauger auch für das Schleifen von Rigips empfohlen, nicht aber für die Holzbearbeitung.

      Der Vorteil der Sauger mit Beutel ist der, dass die Volle Saugleistung permanent und bis zum Schluss da ist.

      Ich habe auch einen CTL Midi, mit dem ich bisher sehr zufrieden bin. Der ist mit Sicherheit auch einen genaueren Blick wert.

      Gruß

      Heiko

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      doch, da ist ein Filter dabei und auch ein Filterbeutel.

      Gruß

      Heiko

  23. Moritz Tiemann sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich bin mir momentan noch unschlüssig, ob ich in einen Festoolsauger mit oder ohne Autoclean- Funktion investieren soll.
    Vielleicht kannst du mir da einen Rat geben?

    Der Sauger findet seinen Einsatz im Hobbybereich.

    MfG
    Moritz Tiemann

  24. Moritz Tiemann sagt:

    Hallo,

    Wie lange hält ein Beutel mit 26 bzw. 36l Fassungsvermögen bei normaler Beanspruchung?

    MfG
    Moritz Tiemann

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Moritz,

      das kann man nicht pauschal sagen. Wenn nur geschliffen wird, kann er sehr lange halten, Bei Benutzung an einer Tischkreissäge bei Längsschnitten ist er binnen einer Stunde voll.

      Gruß

      Heiko

  25. Joachim Appinger sagt:

    Den Sauger kann ich nur empfehlen. Die Beutel sind am Schluss zu 95% voll! Betreibe den Sauger an der Erika und allen Handgeräte.

  26. Moritz Tiemann sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich habe eventuell vor, mir ein neues absaugmobil von Festool anzuschaffen.
    Nun bräuchte ich hier einmal deinen Rat (natürlich subjektiv) zu welchem Modell du bei einem Neukauf greifen würdest, damit mir die Entscheidung leichter fällt.

    MfG
    Moritz Tiemann

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      für Privatanwender reicht ein Sauger der L-Klasse aus. Die Filtertechnik ist die gleiche wie bei den M-Saugern. Ich würde wert darauf legen, dass der Sauger über eine Antistatikausüstung verfügt. Das verhindert beim Schleifen, dass man durch statische Aufladung Stromschläge bekommt. Soll auch mit dem Sauger eine Säge oder eine Oberfräse abgesaugt werden, ist ein möglichst großer Behälter sinnvoll. Also mit mindestens 26L

      Auf Festool bezogen wäre das dann ein CTL26.

      Gruß

      Heiko

      • FabianB sagt:

        Hallo Heiko,

        zu deiner Antwort habe ich eine Frage: Du schreibst, dass für Privatanwender ein Filter der L-Klasse ausreicht. Eine These, die mir sehr entgegen käme, denn spätestens seit der Trend-Sauger nicht mehr hergestellt wird, ist die Klasse der M-Sauger finanziell in weite Ferne gerückt.

        Allerdings ist mir Sicherheit und Gesundheit wichtig und wäre bereit, dafür entsprechend zu investieren.

        Was ist für dich das Kriterium zu sagen, für Privatanwender reicht Klasse L?
        Würdest du hier die wesentlich geringere Arbeitszeit in der Werkstatt heranziehen? Wie siehst du das bei 8-12 Stunde pro Woche in der Werkstatt?
        Oder würdest du sagen, so groß ist der Unterschied im Staubausstoß nicht mehr, dass sich das wirklich lohnt.

        Ich versuche abzuwägen, ob der dreifache Anschaffungspreis langfristig nicht doch lohnt oder eben nicht. Eigentlich ist mir ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wichtig. Aber wenn es um die Gesundheit geht, sollte in meinen Augen die Leistung schon hoch sein.

        Andererseits: Beim Schleifen trage ich immer zusätzlich eine Staubmaske der Klasse 3. Das ist mindestens so rein wie Klasse M.
        Wäre das Argument also, dass die Kombination L + Maske deshalb ausreicht? Allerdings trägt man die Maske ja nicht die ganze Zeit.

        Viele Überlegeungen, etwas wirr vielleicht. Vielleicht könntest du dazu nochmal das eine oder andere Argument liefern. Vielleicht hat auch ein Mitleser eine Meinung/Empfehlung dazu?

        Gruß,
        Fabian

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Fabian,

          das Thema ist natürlich nicht in einem Satz zu beantworten. Wie es der Zufall will arbeite ich aber genau diese Frage gerade für meinen Blog bei HolzWerken (http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/) auf. Der Artikel wird dort kommenden Dienstag erscheinen. Ich denke dass ich darin deine Fragen beantworten kann. Das soll aber niemanden daran hindern hier seine Meinung/ Erfahrung zu dem Thema zu schreiben.

          Gruß

          Heiko

        • Michael Hild sagt:

          Hallo Fabian,

          die größte Unsicherheit bei Dir wird der Irrglaube sein, ein Klasse M Sauger filtert mehr oder besser als ein Klasse L.
          Das stimmt aber NICHT. Zumindest nicht bei den großen Herstellern. Die verwendeten Filter und damit auch die eigentliche Filterleistung ist bei diesen Saugern identisch. Einfach mal die Ersatzfilter vergleichen. Festool, Starmix (und alle umgelabelten), Kärcher, Nilfisk nutzen auf alle Fälle die gleichen Filter.
          Der Unterschied zwischen L und M besteht in diesen Fällen nur noch durch die Volumenstromüberwachung. Ist was verstopft, Filter oder Beutel voll, warnt ein Klasse M Sauger akustisch, ein Klasse L tut das nicht. Das ist alles.

          Von daher nicht verrückt machen wegen Staubbelastung und einfach zuerst die verwendeten Filter vergleichen. In den meisten Fällen ist ein Klasse L Sauger einer der Klasse M nur ohne Volumenstromkontrolle und auf die kann Ottoprivatmensch locker verzichten.

          Grüße

          Michael

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Michael,

            das mag soweit zutreffen, aber kann man sich auf Dauer darauf verlassen?

            Die Staublasse L ist mit einem Durchlasswert von 1% definiert, Staubklasse M mit 0,1%. Die Hersteller könnten also durchaus auch unterschiedliche Filter verbauen, wenn sie wollen. auf Nummer sicher geht man also, wenn man die Werte vergleicht.

            Gruß

            Heiko

          • FabianB sagt:

            Hallo ihr beiden,

            danke für die Antworten (auch Heikos 2.).
            Nach dieser Info bin ich nochmal unter den Klasse-L Kandidaten suchen gegangen und war mal wieder frustriert. Für Qualität muss man halt Geld ausgeben 😀
            Wenn die Bewertungen nicht unterirdisch sind, dann ist der Preis bei ca. 400 € aufwärts.
            Das einzige, was darunter so halb in Frage kommt, ist der umgelabelte Starmix ala Metabo ASA 32 L für 160 bzw. das ganze als Original eben von Starmix. Aber da fehlt dann halt eine Saugkraftregulierung und das Zubehör ist nach diversen Meinungen nicht so dolle.

            Ich will aber keine Modelldiskussion vom Zaun brechen. Das richtige Modell muss jeder für sich selber finden, da muss man durch 😀

            Also wirds wohl was länger mit Sparen und dafür etwas solider. Bei einem relativ simplen Gerät wie einem Sauger etwas nervig…

            Auf den Blogeintrag bin ich dennoch gespannt. Praktischer Zufall.

            Grüße,
            Fabian

          • Michael Hild sagt:

            Moin Heiko,

            tja was ist schon sicher?

            Deswegen habe ich ja geschrieben, die Filter vergleichen.
            Es wäre für einen Hersteller auch zusätzlicher Aufwand mit damit verbundenen Kosten, einen zusätzlichen Filter bauen, lagern und vertreiben zu lassen.
            Sicher man könnte dann für den M-Filter paar Euros mehr nehmen, da der aber doch eher selten getauscht wird, wird das nicht lohnen, sonst würde es sicherlich schon gemacht.

            Grüße

            Michael

          • Waldemar Dorn sagt:

            Hallo,
            der Irrglaube mit der L & M Zertifizierung ist wirklich oft anzutreffen.

            Die Filtertechnik wird sich wohl auch nicht sonderlich weiterentwickeln in nächster Zeit.

            Die Mehrkosten für die Staubklasse M sind nicht die elektr. Überwachung sondern das Zertifikat, welches Jährlich von den Herstellern beantragt werden muss (inkl. Prüfung).* laut einem Hersteller

  27. Christian Hack sagt:

    Hallo Heiko,

    wen du Staubsaugerbeute mehrmals verwendest, wieso kaufst du dir dann nicht den Longlife-Filtersack (http://www.festool.de/Produkte/Zubehoer-Verbrauchsmaterial/Seiten/Detailansicht.aspx?pid=496121&name=CT-Longlife-Filtersaecke-Longlife-FIS-CT-36) ? Verwenden wir bei uns auf der Arbeit für Lack-/Öl zwischenschliff und auch fürs grobe auf der Baustelle und Funktioniren sie einwandfrei (sogar besser als die CTL MINI mit Normalen Filtersack). Wäre für dich vielleicht was.

    MFG Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      das ist mit Sicherheit eine Überlegung wert. Ich habe aber noch einige Selfclean Säcke, die ich vorher noch aufbrauchen werde.

      Gruß

      Heiko

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