Günstige Metallhobel herrichten

Metallhobel herrichten - Der fertige Hobel

Der hergerichtete Hobel

Metallhobel gibt es von mehreren Herstellern. Teilweise zu sehr hohen Preisen und entsprechender Qualität, teilweise aber auch günstig mit entsprechend schlechterer Qualität. Wenn man jedoch in die günstigen Hobel ein wenig Arbeit investiert, können auch damit sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Spezielles Werkzeug ist nicht notwendig, um die Teile des Hobels nachzuarbeiten. Im wesentlichen braucht man eine plane Unterlage und Schleifpapier.

Die einzelnen Schritte hierzu habe ich in einer Anleitung zusammengefasst, die sich auf meiner Internetseite http://heiko-rech.de findet.

Die Online Version finden Sie hier:
http://heiko-rech.de/werkstatt/htuning.php

Den kompletten Beitrag können Sie sich auch im PDF Format herunterladen.

13 Kommentare zu Günstige Metallhobel herrichten

  1. Felix sagt:

    Hallo Heiko,

    ich interessiere mich für eine Raubank.
    Ich überlege ob ich nach einem No 7 oder No 8 ausschau halten sollte. Im Internet habe ich dabei in einem Forum gelesen, dass du einmal einen Anant No 8 hattest (oder noch hast) und wollte dich nach deinen Erfahrungen fragen (weniger zum Anant Hobel – da hast du dich ja schon öfters geäußert – als mehr grundsätzlich zum Vergleich zwischen No 7 und 8).
    Das zusätzliche Gewicht können ja ein Vorteil sein, aber es ermüdet auch leichter. Die zusätzliche Länge bringt zumindest theoretisch ja eher Vorteile. Wie ist deine Meinung?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      den Anant habe ich schon lange nicht mehr. Es war eine wahnsinns Arbeit ihn herzurichten, aber richtig gut war er nie. Anant Hobel sind so gut wie komplett vom Markt verschwunden. Hobel Nr.8 sind nicht so verbreitet wie die 7er. der günstigste 8er dürfte wohl dieser hier sein:
      http://www.workshopheaven.com/tools/Quangsheng-No.-8-Bedrock-Pattern-Jointer-Plane.html#SID=4

      Wann es einen 8er von Dick oder Juuma geben wird weiß ich nicht, ich denke aber lange wird es nicht mehr dauern. Aber richtig billig dürften auch die nicht sein.

      Mir hat in den letzten Jahren ein No. 7 vollkommen ausgereicht. Ich denke damit wird der normale Anwender auch locker auskommen. Auch längere Teile kann man damit abrichten.

      Gruß

      Heiko

  2. Alfons Raith sagt:

    Hallo Heiko,

    bin erst durch deine Hobeltuning PDF auf den Anant Hobel gekommen.
    Ich habe mir darauf einen Anant Nr.5 in der langen Ausführung gekauft.
    Die bei Dictum haben mir ein Vorführmodel sehr günstig verkauft.
    Nach dem auspacken habe ich den Hobel getestet .Dieser war so nicht zu gebrauchen. Also Hobeltuning wie beschrieben. Das Planschleifen der Sohle
    Hat ca.2 Std. gedauert. Ebenfalls Frosch geplant, Messer geschliffen, Spanbrecher
    An der Woelbung poliert, alles geschmiert und zusammengebaut.
    Den Hobel eingestellt und ausprobiert. Ein Traum. Der Hobel geht sowas von saugut das ich die schlechten Kritiken nicht verstehen kann.
    Danke fuer die top Anleitung.
    Grüße Alfons

  3. Thorsten sagt:

    Hallo Heiko,
    bin durch Zufall auf deine Seite gekommen und bin echt begeistert davon. Viele schöne Projekte und gute Erklärungen.
    Ich würde mir gerne für zwei Anwendungsfälle Hobel zulegen.
    1. Wenn ich Holz zugeschnitten habe und es an der Kante Brandspuren hat, würde ich diese gerne mit dem Hobel abnehmen (hast du glaube ich bei dem Eckregal auch so gemacht).
    2. Wenn ich eine Holzverbindung (Fingerzinken, etc.) hergestellt habe, würde ich diese gerne mit einem Hobel nach dem verleimen zu Ende bearbeiten, so dass sie danach plan ist.

    Könntest du mir speziell für diese Tätigkeiten Hobel empfehlen? Ich habe allerdings noch nie mit einem Hobel gearbeitet. Also würde ich für den Einstieg am liebsten ein Model haben, welches nicht zu teuer und leicht einzustellen ist.
    Oder würdest du sagen, dass ich als blutiger Anfänger bessere Ergebnisse mit schleifen erzielen könnte?
    Da ich auch oft mit Tischlerplatte (manchmal auch Multiplex) arbeite wäre noch die Frage, ob man auch hier gut einen Hobel einsetzen kann, oder ist der da komplett fehl am Platz?

    Vielen Dank für deine Hilfe.
    Gruß,
    Thorsten

  4. Alexander sagt:

    Hallo Heiko,

    was hältst Du eigentlich von den Rali-Hobeln mit Wechselklinge (z. B. bei feinewerkzeuge)?

    Beste Grüße,
    Alex

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die Rali Hobel sind besser als ihr Ruf. Ich hatte auch lange einen im Einsatz. Man kann bei den Ralis sogar das Hobelmaul und den Spanbrecher einstellen, was viele Anwender nicht wissen.

      Der Nachteil ist, dass die Messer relativ teuer sind.Das führt dazu, dass man geneigt ist, diese so lange wie möglich zu verwenden, was dann am ende zu schlechten Hobelergebnissen führen kann. Da ist ein Eisen zum Nachschärfen besser, das zieht man ab, wenn es beginnt abzustumpfen und denkt nicht über Kosten nach. Inzwischen gibt es auch einen Rali mit nachschärfbarem Eisen. Die Ergebnisse des Rali sind aber nicht so gut, wie die, die man mit einem gut geschärften Putzhobel aus Eisenguss oder Holz erreichen kann. Andererseits gibt es für die Rali Hobel auch Hartmetall- Eisen, womit man dann sehr harte Kunststoffe und sogar weiche Metalle wie Aluminium problemlos bearbeiten kann.

      Wenn jemand erst einmal das Hobeln lernen will, ohne sich um das Schärfen kümmern zu müssen, sind die Rali Hobel sehr gut geeignet. Auch als Montagehobel sind die Ralis sehr beliebt. Allerdings gibt es nur Putz-,Sims- und Einhandhobel von Rali.

      Gruß

      Heiko

  5. Dominik Pogrzeba sagt:

    Hallo Heiko,

    ich möchte mir gerne einen Putz- und einen Raubankhobel zulegen. Die Hobel benötige ich nur bei mir im Keller, lege aber mehr Wert auf Qualität statt Quantität. Bei Dictum beispielsweise gibt es verschiedene Hersteller mit sehr unterschiedlichem Preissegment. Was hälst du von den Hobeln von Dictum, Kunz oder Anant? Veritas und Lie Nielsen sind ausserhalb des Preissegements das für mich in Frage käme.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dominik

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dominik,

      wenn Veritas und LN zu teuer sind und es Metallhobel sein sollen, geht meine Empfehlung ganz klar in Richtung Dick- oder Juuma Hobel. Da bekommst du für das verlangte Geld ein sehr gutes Werkzeug. Die normalen Kunz und die Anant Hobel verlangen viel Nacharbeit, was sich meiner Meinung nach bei den Preisen der Dick und Juuma Hobel nicht lohnt. Mit den Kunz Plus bin ich nie richtig warm geworden.

      Mein Tipp daher:
      No. 5 und Flachwinkel- Einhandhobel von Dick oder Juuma für den Anfang.

      Gruß

      Heiko

      • Anonymous sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Du hast mir damit sehr geholfen.

        Schöne Grüße,
        Dominik

        • Dominik sagt:

          Servus Heiko,

          heute sind die beiden Hobel gekommen. Ich freu mich schon auf das Vergnügen die beiden Hobel auszuprobieren, die du mir empfohlen hast. Jetzt benötige ich nur noch eine entsprechende Aufbewahrungsmöglichkeit, den beiden Hobeln angemessen.

          Schöne Grüße, Dominik

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