Makita 2012NB Dickenhobelmaschine

Makita 2012NB Dickenhobelmaschine - Die Maschine

Makita 2012NB

Wer Möbel aus Massivholz herstellen will, kommt irgendwann um das Thema Hobeln nicht herum. Entweder muss vorhandenes Holz auf eine bestimmte Dicke gebracht werden, oder es gilt Blockware (ungehobeltes Massivholz) auf die richtigen Dimensionen und in den rechten Winkel zu bringen. Hartgesottene machen das alles von Hand. Meist werden hierzu aber Maschinen eingesetzt.

Wie viele Holzwerker und Schreiner habe auch ich sehr viele Jahre eine kombinierte Abricht- Dickenhobelmaschine genutzt. Als diese jedoch in die Jahre kam, ungenau wurde und die Ersatzteilversorgung nicht mehr gegeben war, mache ich mir einige Gedanken darüber, durch welche Maschine ich die damals vorhandene ersetzen sollte. Zu dieser Zeit hatte meine Werkstatt auch nur ca. 14m², was mich zu dem Gedanken brachte aus Platzgründen einen transportablen Dickenhobel anzuschaffen. Einige dieser Überlegungen können Sie hier nachlesen: Ein Experiment beginnt.

Makita 2012NB Dickenhobelmaschine - Braucht wenig Platz

Optimale Raumausnutzung

Inzwischen ist meine Werkstatt größer, aber ich möchte dennoch keine unnötig großen Maschinen dort unterbringen und derzeit auch keine 380V Leitung verlegen. Daher wurde die Kombimaschine verkauft und es hielt ein reiner Dickenhobel, der Makita 2012NB Einzug in die neue Werkstatt. Mit einer kleinen Absauganlage findet diese Platz auf einem fahrbaren Untergestell, das noch zusätzlichen Stauraum bietet.  Auf unter 1m² habe ich nun die Hobelmaschine, die Absaugung und 12 Sortimentkoffer unterbringen können.

Video: Vorstellung der Makita 2012NB Dickenhobelmaschine

Probleme mit der Anzeige des Videos? Dann schauen Sie sich das Video direkt bei Youtube an: https://www.youtube.com/watch?v=jcmgo-ixm5k

Ich möchte hier noch einmal deutlich erwähnen, dass eine solche Dickenhobelmaschine zur eigenen Arbeitsweise passen muss. Entweder nutzt man sie nur um bereits gehobeltes Holz, wie zum Beispiel Kanthölzer und Leimholzplatten zu bearbeiten, dann muss man in der Regel nicht abrichten, oder man nutzt die Maschine in Kombination mit Handhobeln. Letzteres wird man sicherlich nur dann machen wollen, wenn man keine großen Mengen Schnittholz aushobeln will.

Makita 2012NB Dickenhobelmaschine - Große Balken hobeln

Große Balken hobeln

Gegenüber den Dickenhobeln in den Kombimaschinen hat so ein reiner Dickenhobel wie der Makita 2012NB noch einige weitere Vorteile. So zum Beispiel das Hobelbild. Die Makita Dickenhobelmaschine hat eine Drehzahl von 8.500U/Min. Das ist wesentlich mehr, als die üblichen Kombimaschinen bieten. Drehzahlen von um die 6.000 U/Min. Die Hohe Drehzahl sorgt für ein sehr sauberes Hobelbild. Der Dickentisch bei den Kombimaschinen mit 260mm Durchlassbreite ist meist um die 400mm lang. Bei der Makita 2012NB beträgt die Länge des Tisches 770mm. Die Durchlasshöhe ist vergleichbar mit dem, was Kombimaschinen mit 260mm Durchlassbreite in der Regel auch bieten. Gleiches gilt für die maximale Spanabnahme von 3mm.

Ohne Hilfsmittel kann man bei der Makita 2012NB bis zu einer minimalen Materialstärke von nur 3mm hobeln. Bei Versuchen habe ich das schon auf der vollen Hobelbreite von 304mm gemacht. Natürlich muss man dann die Spanabnahme sehr gering halten.  Ebenso gut kann man aber auch große und schwere Werkstücke bearbeiten, wie man im nebenstehenden Bild sieht.

Alles in Allem bin ich mit der Maschine sehr zufrieden.

In einem noch folgenden Video werde ich meine Vorgehensweise beim Abrichten und Dickenhobeln zeigen, ebenso den Messerwechsel.

 

100 Kommentare zu Makita 2012NB Dickenhobelmaschine

  1. Fabian sagt:

    Hallo Heiko

    Ich verfolge schon länger deine Videos und deinen Holzwerkenblog.
    Ich habe eine Frage an dich kann man mit dem Makita Dickenhobel auch Bretter von 5m länge bearbeiten,diese Müssten nicht perfekt gerade sein da ich sie zurzeit nur für eine Boden Deckel Fassade bräuchte und die Bretter ungefähr auf die richtige Dicke bringen mag.

    Danke für deine tolle Arbeit
    Fabian

  2. Kurt Zeyher sagt:

    Hallo,
    auch ich finde diese Seiten sehr gut. Danke. Bisher als Gast.
    Nun habe ich aber eine Frage.
    Ich besitze ein Matabo DH 330. Wenn ich hoble habe ich am Anfang und am Ende des Werkstückes immer eine leichte Vertiefung. Wie wenn das Werkstück sich beim hobeln selbstständig anheben würde.
    Für dieses Problem suche ich hilfe.
    Die Tische vorn und hinten habe ich nach Betriebsanleitung eingestellt.
    Herzliche Grüße
    Kurt

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      der Hobelschlag ist normal und kommt dadurch, dass das Holz beim Einschieben und Entnehmen nur von einer der beiden Vorschubwalzen heruntergedrückt wird. Man kann ihn etwas verringern, wenn man das Holz möglichst gerade einschiebt ud entnimmt und dabei fest auf den Tisch drückt. Auch das Hinterherschieben eines gleich dicken Holzes ohne nennenswerten Abstand zum Holz vornedrann hilft diesen Hobelschlag zu vermeiden. In der Regel gibt man aber einfach etwas beim Zuschnitt zu und schneidet den Teil mit dem Hobelschlag nach dem Dickenhobeln ab.

      Gruß

      Heiko

  3. Simon sagt:

    Hallo Heiko,

    als bislang nur „passiver“ Nutzer habe ich noch keinen Kommentar verfasst oder eine Frage gestellt, ich konnte mir jedoch schon den ein oder anderen Kniff oder Trick auf deiner Seite abschauen! Dafür möchte ich mich nun auch bedanken! Das ist einfach eine super Seite, die du da mit großem Aufwand gestaltest und pflegst.

    Nun hätte ich eine Frage bzw. eher gerne einen Tipp: Gibt es eine Kombimaschine Abrichte/Dickenhobel, mit einer der Makita 2012NB vergleichbaren Leistung / Können? Ich kann in meiner kleinen Kellerwerkstatt leider keinen 400 Volt-Anschluss legen.

    Ich bin dir über jeden Tipp dankbar! Viele Grüße aus dem Süden,

    Simon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Simon,

      es gibt viele kleine Hobelmaschinen in 220V Ausführung. Vor allem bei den Maschinen mit einer Hobelbreite von 260mm ist die Auswal groß. Hammer, Metabo, Dewalt oder auch Holzprofi, Holzmann und Bernardo wären Marken, bei denen du dich umsehen kannst. Du solltest aber bedenken, dass auch diese Maschinen zum Teil hohe Stromaufnahmen haben. Dazu kommt dann noch die Absauganlage. Beides zusammen sollte unter 3600 Watt Leistungsaufnahme haben.

      Gruß

      Heiko

  4. Alexander sagt:

    Hallo Heiko,

    ich überlege eine Dickenhobelmaschine käuflich zu erweben. Dazu habe ich Deinen Test im Werkzeugkompass 2015 gelesen. Natürlich schwanke ich zwischen der Metabo und der Makita. Die Makita durfte ich auch live in einem Deiner Kurse begutachten. Nach der Lektüre des Tests würde ich den Daten nach zu der Metabo tendieren, allerdings schreckt mich der beschriebene Hobelschlag ab. Vom Hobelbild her soll dem Test nach auch die Makita besser zu sein. Warum ist dann die Metabo Testsieger? Gutes Hobelbild und wenig Hobelschlag sind doch mit die wichtigsten Kriterien, oder? Wie stark machen sich die beiden Fehler bemerkbar. Ich habe leider keine Möglichkeit mir die Metabo live anzuschauen. Ich kann mich im Moment absolut nicht entscheiden.

  5. Klaus-Gerd Kuhlmann sagt:

    hallo Heiko,
    ich bin im Hobbybereich „Drechseln“ tätig.
    Dies insbesonders in der Herstellung von Schreibgeräten und benötige einen Dickenhobel, der kleine Abmessungen verarbeiten kann.
    Klein bedeutet hier nicht, dass ein Blank für Schreibgeräte ca. 2×2 cm im Querschnitt hat,
    sondern, dass die Stücke manchmal nur 9 cm lang sind.
    Weiter kommt es vor, dass Hölzer auf Furnierstärke heruntergehobelt werden müssen.
    Von daher habe ich aufmerksam gelesen,
    das der Makita-Hobel 3mm Reststärke erreichen kann.
    Meinst Du, dass der Hobel für meine Zwecke geeignet ist
    oder muss ich noch eine Maschinengröße weiter nach unten gehen
    und letztlich bei Proxxon DH 40 landen, der dann allerdings recht eingeengt
    in seiner Leistung ist.

    Danke schon jetzt für Deine Hilfe

    Klaus-Gerd

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Klaus-Gerd,

      bei so kurzen Stücken wird es schwierig werden. Die Vorschubrollen der Makita stehen dafür zu weit auseinander. Das ist auch bei anderen Maschinen dieser Größe so. Als Drechsler hast du doch bestimmt eine Bandsäge. Hast du dir schon mal überlegt, die Teile auf der Bandsäge so gut wie möglich vorzuschneiden und den Rest mit einem Handhobel zu machen?

      Gruß

      Heiko

  6. Felix sagt:

    Hallo Heiko,

    ich wollte einmal eine ungewöhnliche aber wichtige frage stellen: Wo entsorgt man die anfallenden Berge an Hobelspänen am besten. Ich kann sie nicht alle auf den Kompost tun. Auf den Recyclinghof kann ich sie als Grünabfall entsorgen, muss sie dann aber alle in einen Container schütten und stehe dann in einer riesigen Staubwolke und muss sie anschließen mit anderem Grünabfall bedecken. Als Restabfall in den Sächen ist die Entsorgung teuer.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      ich entsorge meine Späne auf dem Grünschnitt. Da kippt man einfach alles nur hin. Pferdebesitzer sind oft auch dankbare Abnehmer. Oder frag mal in Schreinereien nach. Bei uns in der Gegend sind viele froh mit Spänen, da sie selbst nicht mehr genug zum Heizen haben.

      Gruß

      Heiko

      • Tommy1961 sagt:

        Hallo Felix,

        ich gebe meine Hobelspäne meiner Frau, die verarbeitet
        diese im Garten, indem sie es zusammen mit dem
        Rindenmulch verarbeitet.

        Z.B. unter der Hainbuchehecke, hier gehen auch die
        Häcksel vom Heckenschnitt hin.

        Meine Frau freut sich über jeden Sack.

        Gruß Tommy

  7. Özi sagt:

    Hallo Heiko,

    du hast ja in deinem Video betont, dass du fertiges Leimholz oft verwendest. Woher beziehst du dein Leimholz ? Ich kenne nur das aus dem Baumarkt und das besteht meist aus sehr vielen kleinen Streifen und gefällt mir überhaupt nicht. Ich benutze oft Eichenholz und schönes fertiges Leimholz wäre eine echte Alternative.

    Meine zweite Frage wäre ob sich bei der Absaugung schon was getan hat und ob eine Absauganlage(mit Filterpatrone) eine gute Alternative für den Werkstattsauger ist.

    Grüße und danke Özi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Özi,

      das Holz kaufe ich bei meinem Holzhändler (fa. Leyendecker in Trier) Sicherlich gibt es in deiner Nähe auch einen Händler, der Leimholz in guter Qualität führt.

      Bezüglich der Absaugung sieht meine Planung derzeit so aus, dass ich Ende des Jahres einen Starkstrom-Krei in meiner Werkstatt installieren lasse. Dann wird es anfang nächsten Jahres auf eine Bernardo DC 350 CF mit passender Einschaltautomatik hinauslaufen. Diese Anlage ist für die kleine Makita 2012nb natürlich total überdimensioniert, aber das hat seinen Grund …

      Einen Werkstattsauger ersetzen solche Absauganlagen nicht. Zu diesem Thema habe ich hier was geschrieben:
      http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/FAQ-Staubabsaugung

      Gruß

      Heiko

      • Özi sagt:

        Kennst du vielleicht einen Ansprechpartner für Leimholz in Berlin ?

        Wird der Grund erläutert wenn es soweit ist ?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          wegen dem Leimholz, werden sich vielleicht ein paar Berliner melden. Wegen der Absaugung, da wird es mit Sicherheit hier was zu lesen geben. Aber erst im kommenden Jahr.

          Gruß

          Heiko

        • Jürgen sagt:

          Hallo Özi,
          schau dir mal den Holzfachhandel Valentin in Bln-Reinickendorf (www.valentin-berlin.de) an. Neben dem großen Angebot von Leimhölzern, bekommst du dort z.B. auch Möbelbeschläge, Maschinen, Lacke, Öle….Auf der Web-Seite wirst du für Leimholz nur eine kleine Auswahl sehen, du bekommst dort aber z.B. auch Wenge, Akazie, Eiche (amerk. Weißeiche oder Roteiche, europä. Wildeiche), unterschiedliche Esche-Holzsorten, Erle, Kirsche, Jatoba, Nußbaum, Merbaum um nur einige wenige Sorten zu nennen. Das Angebot ist groß und Sonderwünsche können erfragt werden. Das Holz ist mit durchgehender Lamelle und mit P 80 vorgeschliffen. Und vor allem ist das Holz NICHT vorgeölt zu bekommen. Am besten direkt hinfahren und sich die Preisliste 2015 geben lassen. Die Beratung ist gut!

          Gruß
          Jürgen

          • Özi sagt:

            Vielen vielen Dank für den Tipp!!
            Ich habe lange darauf gewartet das mir jemand weiterhelfen kann. Ich werd mir den Laden mal ansehen.

            Grüße Özi

      • Dieter sagt:

        Hallo Heiko,

        in deinem Blog auf Holzwerken (FAQ-Staubabsaugung) zeigst du eine Absaugung, die direkt am Ansaugstutzen von 100 auf 35 oder 27mm reduziert wurde. Daran angebracht dann ein mehrere Meter langer, dünner Schlauch.

        Verwendet man hingegen einen 100mm Schlauch und reduziert erst am Übergangspunkt zur Maschine, unter Verwendung eines konisch zulaufenden Reduzierstückes, dann sollte das eigentlich funktionieren.
        Zumindest bis ca. 35mm.

        Gruß

        Dieter, Möbelschreiner

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Dieter,

          ich habe schon mehrere Varianten ausprobiert, auch diese. Keine liefert ein in meinen Augen brauchbares Ergebnis. Und vor allem keines, das ich als Alltagstauglich bezeichnen würde. Ich habe mich auch vor Jahren sehr intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Ich war damals in einem Betrieb, in dem sehr viele Handmaschinen BG-Konform abgesaugt werden mussten. ALle Varianten das mit einer normalen Absauganlage zu lösen scheiterten. Der Betrieb, der für unsere Absaugung zuständig war riet uns zu Turbinen, oder eben einzelnen Saugern.

          Mein Blog auf holzwerken.net hat auch eine eigene Kommentarfunktion.

          Gruß

          Heiko

  8. Dieter sagt:

    Ja Heiko,
    genau das ist meine Vermutung gewesen. Es kann natürlich auch sein daß nur ein Messer hobelt.

    Gruß

    Dieter, Möbelschreiner

  9. Dieter sagt:

    Hallo Benjamin,

    ist das Hobelbild bei geringer Spanabnahme entstanden?

    Gruß

    Dieter, Möbelschreiner

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dieter,

      ich glaube ich weiß, worauf du hinaus willst. Bei großen Hobelmaschinen mit geriffelter Einzugswalze aus Stahl zeigt sich dieses Bild bei geringer Spanabnahme. Die Makita Maschine hat aber zwei Gummiwalzen. Da spielt es keie Rolle, ob ma mit großer, oder kleiner Spanabahme hobelt. Ich vermute eher, dass eines der beiden Messer nicht richtig sitzt und dadurch der Messerschlagbogen so groß ist, da ja nur ein Messer Späne abnimmt.

      Gruß

      Heiko

  10. Benjamin sagt:

    Hallo Heiko,
    mich welcher Güte sollte man sich den zufrieden geben. Das Hobelbild ab Werk zeigt minimale optische Messerspuren aber die Oberfläche ist glatt.
    Die Frage ist, ob es noch besser geht oder man das Ergebnis eher verschlimmbessert.
    schöne Grüße
    Benjamin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Benjamin,

      ohne das Hobelbild zu sehen, kann ich dir dazu nichts sagen. Ein Foto, das bei Gegenlicht aufgenommen wurde könnte bei der Beurteilung helfen.

      Gruß

      Heiko

      • Benjamin sagt:

        Anbei eine Aufnahme ich hoffe das reicht für die Beurteilung

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Benjamin,

          bei meiner Maschine ist das Hobelbild etwas besser. Es sit aber auch schwer einzuschätzen, wie groß die Hobelschläge sind. Vielleicht machst du noch ein Bild, bei dem du ein Lieal dazu legst.

          Prüf doch mal den Sitz der Messer nach. Oft hilft es auch schon, den Maschinentisch mit einem geeigneten Gleitmittel wie Silbergleit zu behandeln. Das Werkstück läuft dann gleichmäßiger durch die Maschine.

          Gruß

          HEiko

  11. Christof Peter sagt:

    Hallo Heiko,

    Danke für das informative Video. Ich bin selber am überlegen ob ich ein ähnliches Gerät anschaffen soll, das Video war dazu eine große Hilfe. Eine Kleinigkeit zu Deinem Aufbau hätte ich noch anzumerken:
    Eine Hobelmaschine mit 1650 Watt und eine Absaugung mit vermutlich mehr als 1000 Watt an einer Mehrfachsteckdose vom Baumarkt – Autsch.
    Auf dem Dingern steht zwar meist so was wie 16 Ampere / 3500 Watt drauf, darauf würde ich mich aber nicht verlassen. Aus eigener Erfahrung weiß ich dass so ein Ding bei der Belastung schon mal abfackeln kann. Und mit einem vollen Sack Hobelspäne direkt daneben ist das bestimmt nicht lustig.
    Frag doch bitte mal den Elektriker Deines Vertrauens, ich bin ziemlich sicher der wird Dir was ähnliches sagen.

    Gruß,

    Chris

  12. Sascha sagt:

    Hallo Heiko,

    eine interessante Maschine, die Makita da im Programm hat, insbesondere, da ich nur wenig Platz in meiner Werkstatt habe. Daher auch meine Frage: Wie sind denn die Abmessungen des Gerätes, insbesondere, mit hochgeklappten Tischen ?

    Besten Dank und viele Grüße

    Sascha

  13. Stefan Dietrich sagt:

    Hallo Heiko,

    vorab ein großes Lob für deinen Blog, welcher immer wieder einen langen Blick wert ist 🙂

    Ich habe eine Frage zum Makita 2012NB Dickenhobel.

    Das Hobelbild an sich finde ich wirklich sehr gut, jedoch habe ich ein großes Problem. Ich habe sowohl am Anfang als auch am Ende vom Werkstück deutlich sichtbare Höhenunterschiede, nämlich genau die Stücke, welche nicht von beiden Vorlaufwalzen quasi auf den Tisch runtergedrückt werden.
    Sprich die ersten ca. 8cm und die letzten ca. 8cm sind ungefähr 0,5mm tiefer gehobelt als der Rest.
    Was natürlich extrem unbefriedigend ist 🙁

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass dies lediglich an einer falschen Einstellung liegt.
    Von daher würde ich dich gerne fragen, was ich bei der Inbetriebname falsch gemacht habe respektive wie ich dieses Misstand durch eine richte Einstellung beheben kann.

    Oder ist die Maschine wohlmöglich defekt und muss umgetauscht werden?

    Ach so, ist vielleicht nicht ganz unwichtig.
    Die Maschine habe ich gestern neu aufgebaut und das erste Mal getestet.
    Es wurden keine Messer gewechselt oder dergleichen sondern eine nagelneue Maschine in Betrieb genommen.

    Vielen Dank im voraus.

    Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2015,
    wünscht Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      versuch man die Klapptische nict wie in der Anleitung beschrieben etwas höher einzustellen, sondern genau fluchtend. Das verbessert das Ergebnis. Ganz verhindern kannst du es nie. Bei richtiger Einstellung und sauber eingeführtem und abgenommenem Werkstück, sind diese Hobelmarken aber kaum mehr sichtbar.

      Gruß

      Heiko

  14. Rainer sagt:

    Ich werde mir den Makitahobel auch besorgen, obwohl ich über den nichtvorhandenen 100mm Sauganschluss verärgert bin. Der Hobel soll an eine Woodster dc12 Absauganlage, an der auch eine Scheppach HF33 Tischfräse ihren Dienst verrichtet, angehängt werden. Möglichst nur durch Umstecken. Traurig, das Makita für eine Maschine mit ihrem stolzen Preis von bis zu 800 Euro keinen Adapter zulegt, oder zumindest als Zubehör anbietet. Mir graut davor, irgendetwas zusammen zu frickeln. Kennst du da Bezugsquellen oder kannst mir sagen, was ich am besten nehmen soll?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rainer,

      ich habe Übergangsstücke aus dem Baumarkt / Baustoffhalndel für KA-Rohre genommen. Das funktioniert sehr gut und sie kosten nicht viel.

      Gruß

      Heiko

  15. Christian W. sagt:

    Hallo Heiko,
    bist zu zwischenzeitlich mit der Verbesserung deine Absauganlage weiter? Ich muss mir meine NB2012 unbedingt eine (bezahlbare) Absauglösung finden, will aber nicht 2x kaufen … 1. mal Niedrigbudget, 2. mal Premiumklasse :(.
    Das Angebot ist ja wirklich groß, aber ich habe keinen Plan, worauf zu achten ist. Ist es nur die Absaugleistung? Dann müsste ich ja nur auf >1300m³/h bei niedrigstem Preis suchen.

    Danke schon mal und Gruß
    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      da gibt es meinerseits noch nichts neues. Wenn eine neue Absaugung angeschafft wird, dann eine mit Filterpatrone. Eventuell rüste ich auch einfach eine nach.

      Gruß

      Heiko

      • Ralf sagt:

        Hallo Christian, hallo Heiko,

        ich benutze den Makita ja nicht so oft. Komme da auch ganz gut ohne Absaugung zurecht, dafür habe ich keinen Platz. Die Maschine wirft die Späne gut nach hinten aus, ich stelle mir 3 Sperrholzplatten hinter den Hobel zu einer Art Auffangbox zusammen, da fliegen wenig Späne daneben. Aufkehren, fertig. Bin mit dieser Lösung zufrieden.

        Gruß Ralf.

  16. Siggi.Ch sagt:

    Hallo Heiko,

    jetzt ist meine Werkstatt (Kellerraum) aber echt voll !!!

    Aber der Hobel ist echt klasse! Hat zwar etwas gedauert mit der Einstellung der Tische, bis wirklich nichts mehr vom „Hobelschlag“ zu sehen ist ……aber dank Deines Tipps (Tische auf die selbe Höhe – das ist ein kleiner Unterschied zu der Makita-Beschreibung) und einer Wasserwaage ging es dann recht schnell und präzise.
    Mit dem Ding erschließen sich ja völlig neue Welten! Leisten etc. auf jedes x-beliebige Maß zu bringen ist schon was anderes, als wegen jeder kleinen Leiste mal schnell in den Baumarkt fahren zu müssen. Bin gerade dabei, unserem Sohn einen Tablet-Halter zu bauen …….da kann ich das gut gebrauchen.

    Und ich verstehe jetzt auch mehr Deine Abneigung gegen keilgezinktes Holz …….das mag der Hobel ja nicht ganz so gerne ………

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Spessart, Siggi

    • Ralf sagt:

      Hallo Siggi,

      ich habe bisher auch nur keilgezinktes Leimholz verwendet und da habe ich auch nicht schlecht gestaunt als ich das erste mal gehobelt habe. Vorher nicht drüber nachgedacht, aber wenn man sich das Leimholz mal von der Seite ansieht ist klar was passiert. Ein Glück dass ich nur von einer Seite gehobelt habe, die gehobelte Seite kann man nur noch nach innen gedreht gebrauchen.

      Gruß Ralf.

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Ralf,

        ich hobele auch gelegentlich keilgezinktes Leimholz (Buche) für Schubladen. Mit scharfen Messerun und geringer Spanabnahme geht das eigentlich ganz gut. Ausbrüche kann es aber, gerade bei Buche im Bereich der Spiegel, immer mal geben. Auch bei nicht- keilgezinktem Holz.

        Gruß

        Heiko

    • Elmar sagt:

      Hallo Siggi,

      Du schreibst von einer Einstellung der Tische (abweichend zur Makita Anleitung), so dass kein Hobelschlag mehr zu sehen ist. Ich habe es bisher noch nicht hinbekommen, dass der Hobelschlag am Anfang und Ende auf den ersten ca 7-8cm nicht zu sehen ist. Kannst deine Einstellmethode „Tische auf selbe Höhe“ etwas genauer beschreiben?

      Gruss und Danke
      Elmar

  17. Siggi Ch. sagt:

    Hallo Heiko,

    ich glaube, nun geht mein „Hobby“ so langsam in die Endphase: sowohl was den Platz im Keller betrifft als auch was das Finanzielle betrifft …….

    Schon seit meinem letzten Kurs bei Dir stand ja der Makita Dickenhobel auf meinem Wunschzettel ……..gedacht war aber, noch mindestens ein Jahr zu warten, bevor die nächste größere Anschaffung dran ist.
    Da ich aber nun an der Planung für u.a. einige Rahmentüren mit Füllung bin, wollte ich doch nicht so lange warten und so werden nun die nächsten Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke etwas vorgezogen und der Hobel ist bestellt – dazu die Bernardo DC 230 E als Absaugung (das ist zwar sicherlich nicht das Beste ……aber immer „Nobelklasse“ geht halt nicht……).

    Ich habe den Hobel über Deinen „Shop“ bei Amazon bestellt …….dabei ist mir nur noch ein kleiner „Stolperstein“ aufgefallen: auf der Amazon-Seite steht bei der Maschine 120 V – egal welcher Lieferant/Shop diese ausliefert!
    Ich habe mit Amazon telefoniert und vermutlich ist es nur eine fehlerhafte Angabe auf der Seite ……das klären die aber noch.
    Ich freu mich jedenfalls schon sehr und bin auf die ersten Hobelversuche gespannt.

    Wenn ich Dich in dem einen Video richtig verstanden habe, hast Du irgendetwas ausprobiert, wie man „Rohware“ auch ohne vorher per Hand abzurichten auf der Maschine hobel kann. Gibt es dazu irgend etwas näheres???

    Gruß, Siggi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Siggi,

      schön, dass du die Maschine über den Shop gekauft hast. Das mit den 120Volt ist mir bisher nicht aufgefallen. Aber die Beschreibungen mache ich ja auch nicht.

      Das mit dem abrichten funktioniert so, dass man ganz gezielt mittels Kurbeln während des Durchlaufs Material abträgt. Wenn du also die hohle Seite auflegst, nimmt du in der Mitte mehr Material weg indem du an der Stelle dann die Welle herunter kurbelst. Dann wird das Brett umgedreht und die Gegenseite gehobelt, wobei man am Anfang und am ende Material weg nimmt. Das wiederholt man solange, bis das Brett gerade ist. Ein verdrehtes Brett kann man so aber nicht begradigen.

      Gruß

      Heiko

    • Philipp sagt:

      Hallo Siggi,

      schau Dir mal dieses Video von Mike Bandte an:
      https://www.youtube.com/watch?v=es8ms69ZwEo

      Er zeigt dort (Ab 3:07) wie er das Problem mit einem „Schlitten“ angeht, vielleicht hilft Dir das weiter.

      MfG
      Philipp

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Philipp, hallo Siggi,

        eine solche Vorrichtung habe ich auch in einem älteren englischen Buch. Ich habe es auch mal auf die Art ausprobiert, aber es war mir zu mühsam. Außerdem müssen ja die Bretter auch verstaut werden. Das Kurbeln während des Durchlaufs geht wirklich gut. Ich komme mit dieser Methode inzwischen gut zurecht. Es geht flott und man braucht keine Vorrichtung.

        Ich habe heute Holz für ein neues Projekt vorbereitet. Querschnitte sind 40x 40mm, 1,3m lang (4 Stk.), sowie 20x50mm 0,7m lang (8Stk). Ich habe komplett von Hand abgerichtet und gefügt. Dafür habe ich ca. 40 Minuten gebraucht. Das halte ich für Vertretbar. Inzwischen richte ich sehr gerne von Hand ab. Ob solche Querschnitte auf der gezeigten Vorrichtung funktionieren weiß ich nicht.

        Ich denke aber bei Siggi geht es in erster Linie darum Leimholz auf Wunschdicke zu bringen. Da fällt das Abrichten ja so oder so weg.

        Am Ende ist es aber auch egal, wie man zum geraden Holz kommt. Das Ergebnis zählt.

        Gruß

        Heiko

      • Siggi Ch. sagt:

        Hallo Philipp,

        danke für den Tipp – auf die beiden 2012 NB-Videos von Mike Bandte bin ich gestern gestoßen und habe mir sie auch schon mit großem Interesse angesehen.

        Gruß, Siggi

        • Siggi Ch. sagt:

          Hallo Heiko,

          mit dem Leimholz hast Du vollkommen recht …..das wird sicherlich überwiegend der Fall sein.
          Und nach meinem eindrücklichen Erlebnis mit „Naturholz“ (nachdem wir die Rinde von dem Buche-Brennholz-Uhr-Gestell entfernt hatten, kullerten zwei dicke Holzwurm-Larven heraus…) bin ich da in Zukunft sicherlich auch vorsichtiger. Erst mal sehen, wie sich das Hobeln von Leimholz so macht ……vielleicht kommt der Rest später noch ……..oder ich schau es mir bei Dir mal im „Echtbetrieb“ an.

          Gruß, Siggi

  18. Nils sagt:

    Hallo Heiko,
    mir geht es momentan mit meiner Elektra Beckum HC260 genauso wie dir damals mit deiner Metabo Maschine. Die Einstellungen werden einfach nicht mehr genau genug und daher plane ich eine Neuanschaffung (evtl. auch zu der von dir vorgestellten Makita Dickenhobel-Maschine).
    Kannst du vielleicht etwas dazu sagen wie sich die Maschine mit langen Hartholz Brettern verhält? In meinem Fall geht es um Eiche und Buche in längen bis zu 2,5 Metern. Es wird fast ausschließlich Hartholz gehobelt und der Motor müsste dem auch immer wieder ein oder zwei Stunden am Stück standhalten. Meinst du die Maschine ist dafür robust und langlebig genug ausgelegt?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Nils,
      die Maschine ist bei mir oft im Dauereinsatz über mehrere Stunden. Dann mache ich nur Pausen um den Spänesack der Absaugung zu tauschen. Die Maschine kann das locker ab. Die Werkstücklänge ist ihr auch egal. Du musst am Ende nur anheben. Die Makita ist kein Spielzeug und hält das was du von ihr verlangst locker aus.

      Gruß

      Heiko

      • Nils sagt:

        Vielen Dank für deine Antwort. Das klingt ja schon wirklich vielversprechend. Das man das Brett am Anfang und Ende angeben bzw abnehmen muss ist klar, das ist ja bei der aktuell vorhandenen Elektra Beckum Maschine auch so. Dafür würde ich mir in Zukunft wahrscheinlich sogar Rollenböcke bauen die eine genau horizontale Führung erleichtern.

        Worauf ich aber eigentlich raus wollte (leider habe ich die Frage sehr blöd gestellt und es erst nach dem Absenden gemerkt). Mit der Maschine sollen Eichenbretter gehobelt werden die die maximale HobelBREITE (also die 30cm) ziemlich genau treffen würden oder nur knapp darunter lägen. Wie sieht es da mit der Motorkraft und Haltbarkeit aus? Um mal einen Zahlenwert zu haben: Könnte man in diesem „Extremfall“ einen Millimeter Spanabnahme zustellen ohne den Motor zu bremsen bzw. auf lange Sicht zu überhitzen?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Nils,

          mit scharfen Messern schafft die Maschine auch volle hobelbreite mit 1mm Spanabnahme bei hartem Holz. Das ist aber schon grenzwertig. Ich nehme in einem solchen Fall meist nur 0,5mm auf einmal ab. Das habe ich aber bei meiner Metabo Maschine früher auch gemacht obwohl der Motor viel stärker war. dazu kommt ja noch, dass dabei viele Späne entstehen. Die müssen auch abtransportiert werden. Das wierderum muss die Absaugung schaffen. Meine schafft das bei einem Millimeter Spanabnahme auf voller Breite und langfaserigem Holz nicht immer.

          Gruß

          Heiko

          • Nils sagt:

            Um die Absaugung mache ich mir da weniger Gedanken als um den Motor der Makita Hobelmaschine. Aber ich denke in solchen Fällen reicht es auch wenn ich 0,5mm abnehme, dauert dann eben eine Ecke länger wenn jedes Brett doppelt so oft durchgegeben werden muss.
            Dennoch bin ich ziemlich angetan von der Maschine. In deiner Video-Vorstellung wird einem erst bewusst wie massiv das Gerät wirklich ist (das macht auf Fotos nicht so den Anschein).
            Jetzt muss ich mir nur nochmal intensiv Gedanken darüber machen ob ich auf Dauer wirklich alles mit dem Handhobel abrichten will.
            Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für deine ausführlichen und sehr hilfreichen Antworten!

  19. Matthias Ulrich sagt:

    Hallo Heiko,

    Habe gestern einen wirklich gut erhaltenen Dewalt DW 1150 erworben. Es müssen lediglich die fordere Vorschubwalze und die Messer getauscht werden. Da stellt sich mir nun die Frage: welche Messer soll ich nehmen? HSS oder HW?
    Ich werde hauptsächlich Eiche und Zuckerahorn hobeln.
    Kannst Du mir helfen?

    Gruß Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matthias,
      ich verwende auf meiner Makita Hobelmaschine HSS Messer. Auch meine Metabo Maschine lief damals mit Messern aus HSS. Damit hatte ich keine Probleme. HSS erzeugt eine viel bessere Oberfläche als HM, HSS wierd schärfer. HM hält dafür länger. Es kommt also darauf an was dir wichtiger ist. die Standzeit der HSS Messer ist sehr gut und sie sind preiswert. eir gesagt, ich bin mit HSS Messern bisher gut gefahren.

      Gruß

      Heiko

  20. woody a. sagt:

    Vielen, vielen Dank!!!

    Ich bin schon auf dein Fazit zum Hobel gespannt!

    Gruß,
    woody

  21. woody a. sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir kürzlich den Dickenhobel JET JWP-12 gekauft. Dieser ist deinem Makita Hobel sehr ähnlich.

    Die Anleitung bei JET ist leider etwas dürftig, daher würde mich interessieren, wie beim Makita die Tischeinstellung vorgenommen werden soll!?
    Ich nehme mal an, dass die klappbaren Tische in einer Ebene zum Maschinentisch liegen sollen!
    Die „Klapptische“ vom JET lassen sich allerdings nur im Winkel verstellen und nicht in der Höhe…oder ich hab die Schrauben bisher nicht gefunden…! Bei mir liegt der Maschinentisch ca. 1mm tiefer.

    Gibt es dafür eine Erklärung oder kann das sogar vernachlässigt werden?

    Viele Grüße,
    woody

    • Heiko Rech sagt:

      Hllo Woody,

      ich habe die JEt kürzlich für den HolzWerken Werkzeugkompass getestet. Die Tische können eingestellt werden. Die Neigungsverstellung hast du ja gefuden. Die Gesamthöhe wird verstellt indem man die Bleche komplett löst. Die haben Spiel und können in den Löchern der Befestigungsschrauben verstellt werden. Diese Einstellung sollte man auch machen (alle drei Tische in eine Höhe bringen), sonst sind keine präzisen Ergebnisse möglich.

      Gruß

      Heiko

  22. Peter sagt:

    Guten Tag Heiko,

    per Zufall habe ich gehört, dass die 2012NB nichts für fertige und auf Länge geschnittene Bretter ist. Also alles auf Maß geschnitten und dann erst die gewünschte Dicke hobeln. Es sollen am Anfang und am Ende der Bretter jeweils Abflachungen auf einer Länge von über 100mm entstehen. Wenn das stimmt, dann gibt es wahrscheinlich auch ein Mindestmaß für die Brettlänge – sozusagen
    Brett-Wunschlänge + (2x 2012NB)

    Kannst du dieses bestätigen bzw. auch erklären? Danke im Voraus.

    Grüße, Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      das stimmt so nicht. Wenn die Tische gut eingestellt sind ist dieser Hobelschlag am Ende und am Anfang nur ganz minimal vorhanden. Man muss auch ein wenig darauf achten, dass man das Werkstück schön gerade einschiebt und hinten aus der Maschine entnimmt. Dann sind diese Vertiefungen zwar oft immer noch vorhanden, aber nur ca. 0,1-0,2mm tief und 30mm lang. Es ist aber generell zu empfehlen keine fertig auf Maß geschnittenen Teile zu hobeln. Denn passieren kann ja immer was. Also geh auf Nummer sicher und gib ein wenig aufmaß dazu. 200mm müssen es aber nicht sein. 60-70mm reichen.

      Gruß

      Heiko

  23. Hobbyschreiner sagt:

    Hallo Heiko.
    Du beschreibst das Hobelbild der Dickenhobelmaschine als gut. Ich bin momentan mit dem Hobelbild meiner Scheppach hm0 sehr unzufrieden. Der Eingriff der Hobelmesser ist sehr deutlich sichtbar und stört mich. Die Messer wurden schon penibel eingestellt. Von einer besseren Maschinen weiß ich das es auch ohne die lästigen Rillen geht.
    Sind beim Makita Hobel diese üblichen Rillen zu erkennen? (Meine hier nicht den hobelschlag am Anfang und Ende eines Brettes sondern wirklich Rillen auf der gesamten Fläche?

    Gruß Hobbyschreiner

  24. Markus sagt:

    Hallo, ok, danke!

  25. Markus sagt:

    Hallo, ich habe mir nach deinen Artikel einen solchen Dickenhobel gekauft, 5 Jahre alt, aber kaum gebraucht.

    Ist wirklich toll, die maschine.

    Eine Frage habe ich aber, für meinen geschmack ziehen die Rollen das Holz nur sehr zögerlich ein, vor allem bei geringer Spanabnahme. Gibt es irgendein Geheimrezept diese Rollen wieder mit mehr Grip auszustatten?

    Bin schon gespannt,

    Gruß, Markus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Markus,

      die erste Maßnahme wäre schon einmal die Tische mit Silbergleit oder Waxalit einzureiben. Das wirkt meist schon Wunder. Wenn das nicht hilft, reinigt man die Beläge der Rollen mit Entharzer und man kann sie auch mit Schleifpapier (ca. Korn 180) etwas aufrauhen. Wenn das beides nichts hilft, sind die Rollen verschlissen und sollten ersetzt werden.

      Gruß

      Heiko

  26. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    Für dieses Gerät sehe ich nur eine sinnvolle Anwendung: Leimholz dünner Hobeln. Für alles andere braucht man eine Abrichte. Da ich ab und an Leimholz gerne dünner hätte wollte ich mir eigentlich die Metabo zulegen. Obwohl mir für Türfüllungen die 3cm sicher fehlen werden, hat Dein Bericht mich ermutigt die Makita zu nehmen.
    Ich habe sie gestern ausprobiert, so wie sie aus dem Karton kam. Ich weiß ehrlich gesagt nichtmal ob da Einweg- oder Wendemesser drauf sind. Einzustellen ist ja eigentlich nur die Höhe, das hat man flux verstanden und los geht’s. Ohne Absaugung gibt es ordentlich was zu fegen, es geht zügig, man hat in ein paar Minuten viel gehobelt, die Maschine ist wirklich nicht sehr laut. Alles fein. Bis auf die gehobelte Oberfläche. Vom Handhobeln weiß ich ja dass man Leimholz nicht ausrissfrei hin bekommt, aber wegen der Drehzahl hatte ich doch ein eher besseres Ergebnis als mit dem Handhobel erwartet. Das ist aber nicht so. Das bekomme ich mit meinem SUBs besser hin. Es ist nun kein Beinbruch weil ich sicher nicht so oft dünner Hobeln muss, da kann ich die Nacharbeit in Kauf nehmen. Und ich glaube auch nicht dass der Metabo das besser kann. Dennoch, die Oberflächengüte hatte ich mir deutlich besser vorgestellt. Hatte ich da eine etwas zu hohe Erwartungshaltung?

    Gruß Ralf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      ein Dickenhobel kann nicht abrichten im eigentlichen Sinne, das stimmt. Das sollte man aber auch nicht erwarten. Man kann aber sehr wohl Schnittholz also Bohlen alleine mit der Dickenhobelmaschine gerade hobeln, wenn man weiß wie und wenn das Ausgangsmaterial nicht in sich verdreht ist.

      Die Messer sind Einweg-Wendemesser.

      Obwohl ich nicht weiß, was du mit „SUBs“ meinst, gehe ich einfach mal davon aus, dass du Erfahrung mit Handhobeln hast. Du solltest daher die Regeln, die für das Hobeln von Hand gelten auch auf das maschinelle hobeln anwenden, also mit der aufsteigenden Faser hobeln und für eine gute Oberfläche keine zu starke Spanabnahme wählen. Dann bekommst du eine sehr glatte Oberfläche, die systembedingt natürlich nicht mit einer von Hand geputzten Oberfläche konkurieren kann. Im Vergleich zu anderen Hobelmaschinen die ich kenne, liefert die Makita aber eine sehr schöne Oberfläche.

      Gruß

      Heiko

      • Ralf sagt:

        Hallo Heiko,

        Sorry ich meinte den SBUS von Veritas. Mit der Faser Hobeln ist bei Leimholz natürlich schwierig, so dass ich mit der Maschine hier auch keine Wunder erwarten darf.
        Ich nehme Deine positive Bewertung der Hobelqualität aber gerne zu Kenntnis, ich habe keinen Vergleich zu anderen Maschinen.
        Kannst Du mir sagen wie Du Bohlen mit dem Makita gerade hobelst? Ich hoffe Du meinst nicht Deine Methode die eine Seite mit der Raubank abzurichten.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Ralf,

          wenn das Holz nicht verdreht sit, kann man sehr gut durch gezielte Spanabnahme das Holz begradigen, wenn es einen Bogen hat. Dazu schaut man sich das Holz an, entscheidet dann wo mehr Holz abgenommen werden soll und schiebt es durch die Maschine. Beim durchschieben muss man dann die Spanabnahme mittels der Kurbel so ändern, dass an den richtigen Stellen mehr Material abegnommen wird, an den anderen Stellen kein Material.

          Probier es einfach mal aus.

          Gruß

          Heiko

          • Ralf sagt:

            Hallo Heiko,

            habe eine Weile gebraucht bis ich Deine Antwort verstanden habe. Ich hätte gedacht dass ein gebogenes Brett kein Problem ist, ich mache mir die Auflage des Dickenhobels evtl. noch etwas länger, schiebe das Brett mit der Erhöhung nach oben durch und nach einigen Durchläufen ist das Ding gerade. Es ist meiner Unerfahrenheit mit einem Dickenhobel geschuldet dass ich nicht bedacht habe dass die Rollen das Brett auf die Auflage pressen, heißt das Brett ist dann dünner , aber noch genauso gebogen.

            Ich werde Deinen Tipp bei Gelegenheit mal ausprobieren.

            Habe in den US-Foren mal gesucht, da gibt es auch einige Tipps. Was mir adhoc zugesagt hat ist das Brett auf einem „Schlitten“ durchzuschieben, heißt unter das zu hobelnde Brett ein gerades legen, die gewölbten oder auch verdrehten Stellen sicher unterlegen und dann beides durchschieben. Hört sich doch auch gut an.

            Und da gibt es ja auch noch die Methode die eine Seite grob mit dem Handhobel abzurichten. Du hattest mal in einem Video die Seite komplett abgerichtet, dafür fehlen mir die Oberarme. 😉

            So nun habe ich ja einige Möglichkeiten, wäre prima wenn ich auch mal Schnittholz bearbeiten könnte. Für eine Abrichte habe ich keinen Platz.

            Gruß und vielen Dank für Deine Hilfe, Ralf.

  27. Fabian Glänzer sagt:

    Vielen Dank, dann werde ich darin investieren und bin mal gespannt welche Richtung du in Sachen Absaugung einschlägst. Ich habe ja auch noch ein bisschen Zeit bis die Säge geliefert wird.

    Gruß

  28. Fabian Glänzer sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich habe mich nun durchgerungen und mich zu einer Hammer K3 entschieden. nun benötige ich noch eine Absaugung was mir allerdings Kopfzerbrechen bereitet.
    Ich hatte vorher nie eine Absaugung oder ähnlich große stationäre Maschinen und habe deswegen keine Erfahrungen.
    Ich habe vor in Zukunft auch an diese Absaugung einen Abrichtdickenhobel anzuschließen.
    Nun zu meiner Frage. Ist es wirklich notwendig bzw. empfehlenswert eine Absaugung mit Filterpatrone zu betreiben oder reichte eine normaler Filtersack im Hobbybereich (ein paar Stunden in der Woche in der Werkstatt) auch aus.
    In der Foren wird einem ja oftmals zu übertriebenen Investitionen geraten.
    Bei Marc Koch benutzt ja auch keinen an seiner Formatkreissäge soweit ich das gesehen habe.

    Hast du dich schon zu einer neuen Absaugung entscheiden können oder sind welche in die engere Auswahl nach der Messe?

    Vielen Dank!

    Gruß Fabian Glänzer

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      auch Marc hat inzwischen eine Patrone nachgerüstet. Beim Einsatz an Maschinen, die nicht nur grobe Späne produzieren macht das auch durchaus Sinn, Die Leistung wird gesteigert und die Filterung der Abluft ist um Längen besser. Ich werde demnächst einen Versuch in eine andere Richtung unternehmen, dazu aber mehr, wenn es soweit ist.

      Nach meinen bisherigen Erfahrungen würde ich nun auch wieder eine Absaugung mit Filterpatrone und manueller Abreinigung nehmen, da sich der Stoffsack sehr schnell zusetzt und dadurch die Saugleistung stark abnimmt.

      Gruß

      Heiko

  29. Markus sagt:

    Hallo,
    Ich bin am überlegen ob ich mir den Makita 2012nb Dickenhobel anschaffe.
    Mich würde interessieren welchen innen bzw. Außendurchmesser das Absaugrohr
    Am Hobel hat.
    Habe leider sehr wenig Platz und möchte meinen Vorhandenen
    Festool CTL26 Staubsauger anschließen.
    Das der originale Schlauch zu dünn ist und sofort verstopfen würde ist mir klar.
    Möchte selbst einen Saugschlauch mit 60 oder 80mm Durchmesser bauen.

    Vielen Dank im Voraus
    Gruß Markus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marcus,

      an dieser Lösung wirst du keine Freude haben, da der Beutel des CTL sehr schnell voll sein wird, Du kannst versuchen einen Zyklonabscheider vorzuschalten. Selbst probiert habe ich das noch nicht, aber Mike Bandtke macht das und es scheint gut zu funktionieren. Schau mal in seinen Videos nach:

      https://www.youtube.com/user/mcbFotografie/

      Gruß

      Heiko

  30. christian sagt:

    Hallo Heiko,
    kannst du einen Tipp geben, mit welcher Absaugleistung man bei dem Makitahobel kalkulieren sollte? Falls du auch Tipps zur Fabrikatauswahl geben kannst, wäre das auch sehr hilfreich für mich. Ich möchte über eine Absauganlage auch gerne Handgeräte anschließen, Schleifer, Stichsäge etc.

    Vielen Dank und Gruß
    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      meine Absaugung hat eine Leistung von 1000m³/h das würde ich als Untergrenze bezeichnen. Eine konkrete Empfehlung kann ich dir aber nicht geben. Ich kann dir nur sagen, dass ich mit meiner Absaugung, einer Hammer SO1 nicht zufrieden bin. Ich will diese noch in diesem Jahr durch eine bessere ersetzen. Dazu werde ich mich auf der Messe in Nürnberg aber auch erst einmal selbst umsehen und schauen, was es an Modellen gibt die für mich passen.

      Mit einer solchen Absaugung kannst du aber deine Handmaschinen nicht absaugen. Reduzierst du den Schlauchdurchmesser so stark, verliert eine solche Anlage an Leistung. Dazu brauchst du einen Werkstattsauger.

      Vielleicht wäre ein Zyklonabscheider eine Lösung, mit dem du beides betreiben kannst, aber da fehlt mir einfach die Erfahrung um dir einen konkreten Rat zu geben.

      Gruß

      Heiko

      • Christian sagt:

        Danke für die Antwort! Das mit dem Zyklonabscheider habe ich schon probiert: ich habe mir bei einer Wurstfabrik ein ausrangierrtes Lebensmittelfass (240l) besorgt und auf dem Deckel mittig den Staubsauger und seitlich einen Saugschlauch (3 m lang, Dm 40mm aus dem Baumarkt) angeschlossen. Am Saugschlauch war ein Hand-Elektrohobel. Funktioniert prinzipiell (in der Tonne haben sich allerlei Späne angesammelt), aber die Tonne hat sich mit der Zeit wie ein Frühstücksbeutel zusammengezogen. Ich habe die Idee noch nicht ganz aufgegeben, zumal es sich ja um eine äußerst preiswerte Lösung handeln würde (Tonne 5€, Qualitäts-Sauger 1800W für 129€, Schlauch ca. 5€ und ein paar Ablusstücke zur Adaption). Aber der Dm 40 Schlauch gefällt mir nicht. Der zieht auch bei der Makita zu wenig weg. Hier bin ich noch auf der Suche nach einer Bezugs-Quelle für Dm 72 bis 100.

        Gruß
        Christian

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          die einschlägigen Maschinenhändler, bei denen auch Schreiner einkaufen, sollten dir die Schläuche verkaufen können. Es gibt auch einige Onlinehändler, bei denen man sowas bekommt.

          Gruß

          Heiko

      • Steven sagt:

        Moin,

        ich überlege beim Abrichten und Hobeln deinem Vorbild zu folgen. Das Einzige Gerät für das ich eine Absaugung bräuchte wäre dann der Dickenhobel.
        Könnte man ihn auch ohne Absaugung zufriedenstellend nutzen oder mit einer der kleineren Absaugungen bekannter Hersteller? Ist von dieser Überlegung generell abzuraten?

        Vielen Dank
        Gruß
        Steven

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Steven,

          klar kannst du die Maschine ohne Absaugung benutzen. Der Maschine macht das nichts und es wirkt sich auch nicht auf das Hobelbild aus. Du musst halt mehr sauber machen.

          Gruß

          Heiko

  31. Guido sagt:

    Hallo Heiko,

    nachdem ich mich am Wochenende ebenfalls wieder einmal über meine kleine kombinierte Hobelmaschine (EB HC 260) geärgert habe (Einstellung der Tische zueinander, Einstellen der Messer…) und zugleich immer mehr Spaß am Handhobeln habe, überlege ich, ob ich nicht deinem Weg folgen sollte.

    Daher einige Fragen zu deiner Makitamaschine:
    -Hast du inzwischen einmal die Messer wechseln müssen und falls ja, wie groß ist der Aufwand beim Einstellen?
    -Bereust du manchmal den Schritt weg von 380V?
    -Warum damals die Makita und nicht Metabo Dh 330 oder das Dewalt Pendant?

    Viele Grüße und vielen Dank für deinen tollen Blog.

    Guido

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Guido,

      zum Messerwechsel gibt es sogar ein Video:
      Messerwechsel an der Makita 2012 NB
      Beim Arbeiten merke ich keinen Unterschied zwischen der Makita mit 220V und der Metabo mit 380V: Die mögliche Spanabnahme an der Makita ist wie bei der Metabo. Nur eben auf einer Breite von 300mm und mit wesentlich saubererem Hobelbild. Die Makita ist es geworden, weil der Messerwechsel so schnell geht und ich einen Makita Händler in der Nähe habe. Die Metabo hat mich einfach nicht überzeugt und die Dewalt konnt eich mir nirgendwo ansehen. Also ist es die Makita geworden.

      Gruß

      Heiko

      • Guido sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank. Ich hatte nur nach Dickenhobel gesucht und dabei war der Messerwechsel nicht unter den offensichtlichen Treffern – shame on me.:)

        Ich baue gerade an einem Terassentisch mit zwei Bänken aus Douglasie. Der Baum sträubt sich leider ziemlich (nicht direkt A Sortierung…), abe rich werde einmal versuche weiter von Hand zu arbeiten und nur den Dickenhobel in der Kombi zu verwerden. Die Stücke für die Beine habe ich bisher von Hand abgerichtet, vor den breiteren Stücken für die Tischplatte habe ich noch etwas Respekt. Nervig am Dickenhobeln mit der Kombi ist leider, dass sich die Höhe des Tisches bei jeder Zustellung verändert und so die Rollenböcke nahcgestellt werden müssen. Anderenfalls frisst die Maschine am Ende des Brettes Löcher…

        Hätte ich mir doch nur ein anderes Hobby gesucht;).

        VG
        Guido

  32. Matthias sagt:

    Hallo!

    Ich denke es ist eine Epoxi-Mischung (sind ja Treppenstufen). Logisch, dass man das mit der Haltbarkeit der Messer nicht so genau sagen kann…

    Ich muss nun mal Ausmessen wie breit die Stufen nun wirklich sind, da in den „Kurven“ die Breite schon mal etwas variiert..

    Ich denke aber, dass sich die Anschaffung einer neuen (evtl. erfahreneren gebrauchten Maschine) für die Anzahl der Treppenstufen durchaus rentieren wird…

    Vielen Dank!

  33. Matthias sagt:

    Hallo Heiko!

    Mit großem Interesse habe ich diesen Bericht und das Video verfolgt.

    Bei mir und meinem Vater, sowie bei 2 Nachbarn ist die Überlegung ob wir unsere Treppenstufen (zusammen ca. 190) von der dunklen Farbe befreien sollen, da sich dort eine schönes helles Holz drunter verbirgt.

    Ist für eine solche Aufgabe ein Dickenhobel zu gebrauchen oder verschleiße ich damit die Messer zu sehr? Was kostet im Schnitt so ein Messersatz und wie weit kommt man damit?

    Oder ist hier Handarbeit mit dem Exzenter angesagt?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ob das mit dem Hobel unktioniert ist davon abhängig, ob die Farbe fest ist, oder eher zäh und elastisch. Feste Farbe sollte sich hobeln lassen. Wie lange die Messer halten ist von der Farbe abhängig und vom Holz das darunter ist. Pauschal kann man das nicht sagen.

      Die Listenpreise für die Wendemesser habe ich gerade nicht zur Hand. Such einfach mal im Internet oder frag einen Makita Händler danach. Es gibt sie als HSS und als Wendemesser mit speziellen Messerträgern. Die HSS Messer, die im lieferzustand verbaut sind, kann man für wenig Geld schärfen lassen.

      Gruß

      Heiko

  34. Ernst sagt:

    Hallo Heiko!

    Ist hier leider off topic. Wie hattest du an der Adh 1626 den Absaugschlauch befestigt. Soweit für mich auf deinen älteren Werkstattbildern ersichtlich, war es ja nicht die Originalmuffe.

    lg
    Ernst

  35. Frank Richter sagt:

    Hallo Heiko,

    interessante Maschine für alle mit wenig Platz. Welchen Durchmesser hat bei diesem tragbaren Gerät die Hobelwelle? Habe bei Makita in den technischen Daten dazu nichts gefunden.

    Viele Grüße
    Frank

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Frank,

      in der Bedienungsanleitung steht die Angabe leider auch nicht. Ich habe aber bei Makita nachgefragt und werde das Maß angeben, wenn ich die Info habe.

      Gruß

      Heiko

      • Frank Richter sagt:

        Hallo Heiko,

        danke dass du dir die Mühe machst. Ich hatte eigentlich gedacht, mit dem Wellendurchmesser und der Umdrehungszahl könnte man schön die resultierende Schnittgeschwindigkeit ausrechnen und mit einer stationären Hobelmaschine vergleichen.
        Ich habe aber jetzt festgestellt, dass man die entsprechenden Werte auch bei anderen Maschinen nicht gerade so findet. Ich habe mal bei Felder/Hammer geschaut, da war in den technischen Daten nichts davon genannt.
        Ist wohl nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte…

        Gruß
        Frank

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Frank,

          laut Makita beträgt der Wellendurchmesser 50mm. Das kommt mir recht klein vor und ich bin mir nicht sicher, ob das auch dem Messerflugkreis entspricht. Ich werde in den nächsten Tagen mal die Abdeckung öffnen und genauer nachsehen und wenn es geht aus messen.

          Gruß

          Heiko

          • Frank sagt:

            Hallo Heiko,

            bitte zerleg‘ nicht wegen mir deine Maschine! Wenn du beim geplanten Messerwechsel mal nachschaust, reicht das völlig.
            Die Angabe mit 50mm hilft ja schon mal, um sich eine grobe Vorstellung von den „Innereien“ der Maschine zu machen.

            Viele Grüße
            Frank

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Frank,

              das sollten eigentlich nur vier Schrauben sein, dann kann ich rein sehen. Ich muss die Verkleidung so oder so mal öffnen, um den Antrieb zu reinigen.

              Gruß

              Heiko

  36. Hans-Joachim sagt:

    Ein interessantes Gerät.
    Ich bin schon auf die nächsten Videos gespannt.
    An dieser Stelle meinen herzlichen Dank für die Mühe die du dir mit diesem Blog machst.
    H.-J.

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