Veritas Small Bevel Up Smoother

Kleiner Flachwinkel Putzhobel

Dieser Hobel wurde mir von Lee Valley (http://leevalley.com) kostenlos zur Verfügung gestellt.

Veritas SBUS - Ansicht

Veritas Small Bevel Up Smoother

Der Veritas Small Bevel Up Smoother ist mein erster Flachwinkel Bankhobel. Bisher habe ich Holzhobel mit einem wesentlich steileren Hobelbett und somit auch einem steileren Schnittwinkel verwendet. Der Begriff „Flachwinkelhobel“ wird oft missverstanden. Denn er bezeichnet lediglich den Bettungswinkel des Hobeleisens, nicht aber einen flachen Schnittwinkel. Bedingt durch diesen flachen Bettungswinkel, kann ein flacher Schnittwinkel gewählt werden, muss aber nicht.

Flachwinkel und Fase oben

Veritas Small Bevel Up Smoother - Fase oben und Fase unten

Verschiedene Bauarten

Der eigentliche Unterschied zu den Standard Holz und Metallhobeln ist der, dass die Fase des Hobeleisens beim Flachwinkelhobel oben liegt, wohingegen sie beim herkömmlichen Hobel unten liegt. Durch die obenliegende Fase wird der Schnittwinkel bei diesen Hobeln nicht durch den Bettungswinkel des Eisens fest vorgegeben, sondern kann durch den Anschliff des Hobeleisens bestimmt und verändert werden. Die Standardeisen bei den meisten Veritas Hobeln haben einen Fasenwinkel von 25°. Zusammen mit 12° Bettungswinkel ergibt sich ein Schnittwinkel von 37°. Das ist in der Tat flacher, als die üblichen 45 ° der meisten Bankhobel. Veritas bietet zum Small Bevel Up Smoother Eisen mit Winkeln von 25, 38 und 50 Grad an. Alle diese Eisen können natürlich nach den eigenen Bedürfnissen umgeschliffen werden.

Das Nebenstehende Bild zeigt die beiden unterschiedlichen Ansätze. Links der Veritas Hobel mit eingelgtem Eisen, Fase nach oben, rechts die Mechanik eines Metallhobels nach „Bailey“ Bauart,  Fase nach unten, Spanbrecher und Klappe.

Die oben liegende Fase verhindert zwangsläufig den Einsatz eines Spanbrechers. Wie mir aber bereits meine Erfahrung mit Blockhobeln und einem Veritas Simshobel zeigten, die ebenfals „Fase oben“ sind, wird die Wirkung des Spanbrechers oft stark überschätzt. Wenn alle anderen Faktoren stimmen, also das Eisen scharf ist und das Hobelmaul eng, kann man ohne Spanbrecher ebenso sauber hobeln wie mit Spanbrecher.

Die Verarbeitung des Hobels

Veritas Small Bevel Up Smoother - Mechanik

Die Mechanik

Die Verarbeitung entspricht auch beim Small Bevel Up Smoother dem gewohnt hohen Standard des kanadischen Herstellers. Alle Komponenten des Hobels sind perfekt gearbeitet. Die Hobelsohle ist plan, rechtwinklig zu den Seiten und auch das verstellbare Hobelmaul ist absolut plan zur Hobelsohle.  Die Holzgriffe aus Bubinga sind dezent lackiert und liegen sehr gut in der Hand. der hintere Griff ist ausreichend groß dimensioniert. Die Mechanik zum Verstellen der Zustellung und der Lateralverstellung arbeitet nahezu spielfrei, was auf eine extrem geringe Toleranz der Bauteile zueinander schließen lässt. Veritas verwendet hierbei einen sogenannten Norris Adjuster, eine Mechanik, bei der nur ein Bedienelement sowohl für die Tiefeneinstellung, als auch für die Laterealeinstellung des Hobeleisens notwendig ist. Die Stellschraube reguliert durch hinein. und hinausdrehen die Eisenzustellung. Durch seitliche Bewegung des Hebels, an dessen Ende diese Schraube sitzt, stellt man die Schneide parallel zur Hobelsohle ein.

Lieferzustand und vorbereitende Arbeiten

Veritas SBUS - Reinigen

Reinigen des neuen Hobels

Veritas Hobel sind im Lieferzustand prinzipiell Einsatzbereit. Dennoch sollte man sich einige Minuten Zeit nehmen, um einige kleine Arbeiten vorzunehmen, bevor man den Hobel zum erstem mal Einsetzt. Als erstes sollte man den werksseitigen, etwas klebrigen Rostschutz entfernen. Alle bearbeiteten und unlackierten Flächen des Hobels sind mit diesem Rostschutz behandelt. Veritas Hobel werden aus sogenannten duktilem Guss hergestellt. Dieser Guss verkraftet auch mal einen Sturz, ohne dass er springt oder reißt. Ein Nachteil dieses Gusses ist jedoch, dass er anfälliger gegen Rost ist, als herkömmlicher Grauguss. Daher sollten die blanken Gussteile immer gut gepflegt werden. Das Entfernen des Rostschutzes und die gleichzeitige schützen der blanken Flächen gelingt sehr gut mit Kamelienöl.

Veritas SBUS - Eisen schärfen

Eine Microfase anziehen

Sind alle Teile gereinigt, kann man das Hobeleisen noch ein wenig nachschärfen. Die Veritas Hobeleisen haben bereits eine plane Spiegelseite, hier ist keine Nacharbeit notwendig. Jedoch kann an das bereits recht gut geschärfte Eisen noch eine Microfase angezogen werden. Dies ist schnell gemacht, da auch die Fase bereits genau im richtigen Winkel geschliffen und rechtwinklig ist.

Veritas SBUS - Seitenschrauben

Seitliche Schrauben herausdrehen

Die Hobeleisen bei Veritas Hobeln sind üblicherweise nicht montiert, sondern liegen sicher verpackt bei. Bevor sie das Eisen zum ersten mal einlegen, sollten Sie die seitlichen Justierschrauben ein wenig herausdrehen. Achten sie darauf, dass beide Schrauben in etwa gleich weit eingedreht sind.  Erst nach dem Einlegen des Eisens, drehen Sie die Schrauben wieder bei, bis sie am Hobeleisen anliegen und dieses im Hobelkörper zentrieren. Nach Montieren der Klappe ist das Hobeleisen sicher befestigt.

Veritas Hobel besitzen ein verstellbares Hobelmaul. Um zu verhindern, dass man versehentlich das Hobelmaul komplett schleißt und somit die Schneide des Hobeleisens beschädigt, weisen Veritas Hobel eine Einstellschraube auf, mit der man das Schleißen des Hobelmauls begrenzen kann.  Diese Schraube ist werkseitig nicht eingestellt. Schieben Sie also das Hobelmaul ganz auf, stellen Sie das Hobeleisen ein und drehen Sie die Stellschraube nahezu ganz ein. Nun drehen Sie die Schraube schrittweise zurück und schieben das Hobelmaul nach. So ermitteln Sie die richtige Einstellung und verhindern  Beschädigungen der Schneide.

Video:

[youtube]http://www.youtube.com/v/t-jm7-X92YU[/youtube]

Einsatzbereich

Der Veritas Small Bevel Up Smoother  (SBUS)  entspricht in der Größe einem Nr.3, wenn man die gebräuchliche Nummerierung der Firma Stanley anwendet. Er ist somit kürzer als ein meist für Putzarbeiten genutzter Nr.4. Das Hobeleisen ist überdies mit nur 44mm auch  6mm schmäler, als die bei einem Nr.4 üblichen 50mm breiten Eisen. Das schmale Eisen macht das Hobeln wesentlich leichter. Durch die geringen Abmessungen, die aber größer sind, als die eines Einhandhobels, eignet sich der SBUS sehr gut zur Bearbeitung von Kanten, kleineren Bauteilen und auch hervorragend für das Glätten von Hirnholz. Durch die exakt rechtwinklig zur Hobelsohle stehenden Seitenflächen  und die dort eingefrästen Griffmulden, kann dieser kleine Putzhobel auch an einer kleinen Stoßlade eingesetzt werden.

Erste Einsätze

Veritas SBUS - Dünner Span

Ein sehr dünner Span

Nachdem ich den Hobel in wenigen Minuten einsatzbereit gemacht hatte, habe ich erst einmal einige Probestücke gehobelt. Zunächst mit dem auf 25° Fasenwinkel geschliffenen Hobeleisen. Der Hobel liegt aufgrund seines niedrigen Schwerpunktes sehr gut auf und lässt sich sehr gut führen. Ich habe als erstes eine 20mm schmale Kante an einem Stück Kirchbaum bearbeitet. Dies funktionierte auf Anhieb sehr gut. Langsam tastete ich mich an die kleinst mögliche Zustellung des Hobeleisens heran. Späne so dünn, dass man dadurch eine Zeitung lesen kann sind ohne Mühe zu erzielen.  solch feine Späne und somit eine feine Einstellung machen das Verputzen von Vollholzflächen sehr einfach, den  je feiner der Span, umso weniger Ausrisse können entstehen. Ein fein einstellbarer Hobel erleichtert auch das Bearbeiten von Hirnholz enorm.

Veritas SBUS - Hirnholz hobeln

Hirnholz hobeln

Hirnholz war dann auch mein zweiter Versuchseinsatz. Bisher konnte ich auch mit einem gut geschärften Blockhobel keinen so langen Hirnholzspan wie mit dem Veritas Hobel erzeugen. Die Hirnholzkante, ebenfalls an einem Kirschbaum Brettchen wurde sehr schön glatt. Durch leichtes Drehen des Hobels am Ende der Brettkante werden unschöne Ausrisse an dieser Stelle vermieden.

Der dritte Test war dann das Hobeln einer Vollholzfläche. Dies gelang auf Anhieb problemlos. Der Hobel hinterlässt mit dem 25° Eisen eine seidig glänzende Fläche auf einem Stück Kirschbaumholz, die keiner Nacharbeit mit Schleifpapier bedarf. Die Sohle des Veritas Hobels ist sehr fein bearbeitet, glatt und eben. Die Auflage- und somit die Reibungsfläche ist daher recht hoch. Mit ein wenig Kerzenwachs oder Gleitmittel auf der Hobelsohle, kann man dies deutlich verbessern, Das Hobeln ist dann weniger anstrengend. Auf der Fläche gelingen Späne, nahezu so breit wie das Hobeleisen, so lang wie das Werkstück und hauchdünn.

Nun aber richtig

Nach den ersten Tests mit dem Hobel, um erst einmal ein wenig Gefühl für das neue Werkzeug zu bekommen, habe ich selbst verleimtes Leimholz damit bearbeitet. Das Leimholz wurde zunächst mit einer kurzen Rauhbank geebnet. Anschließend kam der Veritas Small Bevel Up Smoother zum Einsatz. die Flächen und die Kanten wurde allesamt mit dem kleinen Veritas Hobel geglättet. Für kleine und mittlere Brettflächen ist der kleine Putzhobel vollkommen ausreichend und schnell genug. Das Bearbeiten der Hirnkanten nach dem Ablängen mit der Tischkreissäge gelang ebenfalls vollkommen problemlos. Besonders dann, wenn man auf der Hirnholzkante Anreißen möchte, ist eine gehobelte Kante sehr von Vorteil. Die Risse egal ob mit Bleistift, Streichmaß oder Anreißmesser sind auf einer gehobelten Hirnkante besser zu sehen, als auf einer rauen oder geschliffenen Kante.

Video

Das Video zeigt meine ersten Einsätze des Veritas Small Bevel Up Smoothers. Ich habe einige Vollholzflächen aus amerikanischem und europäischem Kirschbaum verputzt, und auch die Kantend er Leimhölzer mit dem Veritas Hobel bearbeitet. Auch das Anpassen einer kleinen Gehrung funktionierte sehr gut.

Erstes Fazit

Veritas Small Bevel Up Smoother - Hobeln

Eine Fläche hobeln

Das Arbeiten mit dem Veritas Small Bevel Up Smoother macht einfach Spaß. Es ist toll, wenn aus dem Hobelmaul ein hauchdünner Span völlig mühelos austritt und der Hobel eine seidig glatte Oberfläche ohne Ausrisse hinterlässt. Die Verarbeitungsqualität ist tadellos. Die Mechanik arbeitet präzise, die Oberflächenqualität der Bauteile ist perfekt und die Funktionen sind durchdacht. Besonders erwähnenswert ist meiner Meinung nach die Anschlagschraube für das Hobelmaul. Wenn der Veritas einmal während des Arbeiten verstopfen sollte, oder man einfach nur den Hobel reinigen will, öffnet man das Hobelmaul, reinigt und schiebt das Maul wieder an die Anschlagschraube. Man muss sich keine Gedanken um die Einstellung machen.

Gegenüber den anderen, sich schon länger auf dem Markt befindlichen Veritas Hobeln dieser Bauart, fallen jedoch einige Kleinigkeiten auf. So fehlt der sonst übliche Messingring unter dem vorderen Griff. Der hintere Griff ist nicht von oben verschraubt, sondern von unten. Neu ist auch eine kleine Madenschraube an der Aufnahme der Mechanik. Diese Schraube verhindert, dass die Mechanik versehentlich aus der Halterung herausgehoben werden kann, oder gar herausfällt.

Die Möglichkeit den Hobel mit unterschiedlich geschliffenen Hobeleisen einzusetzen macht ihn auch für schwierige Hölzer zum Problemlöser. Für ganz schwierige Fälle gibt es auch noch ein Zahneisen.

Veritas SMall Bevel Up Smoother - Verstellbares Hobelmaul

Verstellbares Hobelmaul

Besonders für Anwender, die sich ihren ersten Flachwinkelhobel zulegen möchten ist der Small Bevel Up Smoother sehr interessant. Denn im Vergleich zu einem Einhandhobel kann man mit ihm viel besser Flächen bearbeiten. Dennoch ist er klein und handlich, so dass er auch für Hirnholzkanten und kleine Werkstücke eingesetzt werden kann. Er kann auch mit nur einer Hand gehalten werden, was beispielsweise das Anfasen und Abrunden von Kanten vereinfacht.

Bei mir persönlich hat der kleine Veritas Putzhobel dafür gesorgt, dass ich mich von vielen Vorurteilen, die ich im Bezug auf Flachwinkelhobel hatte lösen konnte. Flachwinkelhobel haben viele Vorteile, aber keine nennenswerten Nachteile.  Mit Sicherheit wird der Veritas Small Bevel Up Smoother nicht mein einziger Flachwinkelhobel bleiben.

Update:

Die Unterlegscheibe für den vorderen Knauf und eine Rändelschraube aus Messing, als Ersatz für die Madenschraube im Hobelmaul wurden allen Kunden der ersten Serie nachgeliefert. Nur die erste Serie wure ohne diese Teile produziert. Alle späteren Sereien haben die Scheibe und die Schraube Sereinmäßig.

Links:

Herstellerseite: Lee Valley- Small Bevel Up Smoother

Youtube Video des Herstellers:  Lee Valley Video zum Small Bevel Up Smoother

10 Kommentare zu Veritas Small Bevel Up Smoother

  1. Elchimore sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe mir diesen feinen Hobel jetzt auch zugelegt. Echt super das Teil. Meiner hat serienmäßig den Messingring am vorderen Knauf. Da scheint Veritas inzwischen irgendwann mal nachgebessert zu haben. Kannst ja mal bei Dieter anfragen ob du den auch irgendwie einzelnd beziehen kannst. Macht als Gegenlager zur Klemmung der Hobelmaulverstellung ja durchaus Sinn.
    Grüssle aus dem Schwarzwald
    Micha

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Micha,

      Veritas hat da sehr schnell nachgebessert und allen Kunden die beiden Teile nachgeschickt. Auch ich habe sie direkt aus Kanada bekommen. Die fehlende Scheibe und die gewohnte Rändelschraube für die Mauleinstellung fehlten nur bei der ersten Serie. Ich habe den Artikel jetzt dahingehend erweitert.

      Gruß

      Heiko

  2. Matthias Ulrich sagt:

    Hallo Heiko,

    Was würde aus Deiner Sicht gegen eine Verwendung des SBUS als Schrupphobel sprechen? Du hast doch mal nen No. 5 dazu verwendet. Warum nicht auch den SBUS? Hobeleisen rund geschärft und los gehts. Was meinst Du? Geht das?

    Gruß Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      mit dem No.5 war ich als Schrupphobel nicht wirklich zufrieden, weshalb ich dann doch einen hölzernen Schrupphobel wieder hergerichtet habe. Der S-Bus wäre mir einfach zu klein, beim Schruppen geht es schon mal härter zur Sache. Bedenke auch, dass du für den Preis eines Ersatzeisens einen gebrauchten Schrupphobel bekommst. Auch neu sind Schrupphobel aus Holz sehr preiswert.

      Gruß

      Heiko

  3. Marc Koch sagt:

    Hmmm, Ich lese immer nur Kirschbaum, Kirschbaum, Kirschbaum! Was wird wohl aus dem vielen Kirschbaum entstehen ;-). Toller Bericht übrigens und nach den vielen Tauchsägen wird es wieder leiser in deiner Werkstatt.

    Gruß, Marc

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marc,
      dies wird ein Bauprojekt, dass in der Zeitschrift „Holzwerken“ zu sehen sein wird, Bal wird es aber einen kleinen Vorgeschmack auf das Bauprojekt geben.

      Derzeit ist es in meiner Werkstatt aber dennoch laut. Auch wenn ich im Moment viel per Hand arbeite, hier und da müssen dann doch die Maschinen rann. Ich habe nun übrigens die ersten Fräsungen mit Führungsschiene auf auf meinem MFT/3 gemacht. Hat sehr gut funktioniert.

      Gruß

      Heiko

  4. Daniel Baum sagt:

    Hallo Heiko,

    ich finde schon das es sich etwas bemerkbar macht (die Oberflächen sind wundervoll – spiegelglatt). Außer bei sehr wildwüchsigem Holz völlig ausrissfrei. Auf die 40° kam ich weil ich einmal die MK II versehentlich falsch eingestellt hatte … dann habe ich eben weiter gemacht und bin einfach dabei geblieben. Da ich aber häufiger sehr wild gewachsene Hölzer hobel werde ich wahrscheinlich auch noch das 50° Eisen anschaffen.

    Frohes Hobeln
    Viele Grüße Daniel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,
      meine Aussage, bezog sich nur auf die 2° Unterschiied zwischen 38° und 40°. Aber das mit der MK2 ist eine gute Erklärung, ist mir auch schon so ähnlich passiert.

      Heiko

  5. Daniel Baum sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für den (wie immer) detaillierten Bericht.
    Hast Du auch das 50° Eisen getestet ? … ich nutze meinen Veritas Bevelup Jack überwiegend mit auf 40° geschliffenem 38° Eisen (das 25° Eisen nehem ich eigentlich nur mit der Stoßlade) … mich interessieren die „Type II Chips“ bzw. um wieviel höher der Kraftaufwand beim Hobeln ist.

    Viele Grüße
    Daniel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,
      das 50° Eisen habe ich auch. Der Kraftaufwand ist schon wesentlich höher, als beim 25° Eisen. Dafür kann man aber auch schwierige Hölzer sehr gut und Ausrissfrei damit hobeln. Ich habe französischen Kirschbaum gehobelt, bei dem ich imit dem 25° Eisen immer kleine Ausrisse hatte. Bei Verwendung des 50° Eisen waren keine Ausrisse zu sehen.
      Warum hast du das 38° Eisen auf 40° umgeschliffen die 2° dürften sich doch in der Praxis nicht spürbar auswirken.

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