Oberflächenbehandlung mit Öl

Wenn man ein schönes Möbelstück angefertigt hat, möchte man es in den meisten Fällen auch mit einer Oberflächenbehandlung versehen. Richtig ausgeführt, wertet eine Oberflächenbehandlung jedes Möbelstück noch einmal auf. Falsch ausgeführt, kann eine Oberflächenbehandlung natürlich auch ein Möbelstück abwerten. Daher sollte die Endbehandlung eines Möbels mit der entsprechenden Sorgfalt ausgeführt werden.

In diesem Artikel und dem dazugehörigen Video zeige ich Ihnen eine Methode, die sehr sicher und unkompliziert zu einem guten Ergebnis führt.  Verwendet wird ein Möbel Hartöl, das am Ende mit einer leichten Politur versehen werden kann.

Das Schleifen

Oberflächenbehndlung mit Öl - Schleifen der Oberfläche

Schleifen der Oberfläche

Der Beginn einer jeden Oberflächenbehandlung ist das Schleifen. Das Schleifen entscheidet bereits darüber, ob eine Oberflächenbehandlung später gut aussieht oder nicht. Man sollte diesem Arbeitsgang daher entsprechend viel Aufmerksamkeit widmen.

In diesem Beispiel behandle ich Buche Leimholz. Dieses ist bereits vom Hersteller grob vorgeschliffen. Daher beginne ich den Schleifvorgang mit Schleifpapier der Körnung 120. Das Schleifen erfolgt im sogenannten Kreuzgang. Das bedeutet, dass man die Schleifmaschine erst quer, dann längs über das Brett führt. Mit diesem Bewegungsablauf erreicht man ganz einfach einen gleichmäßigen Abtrag über die gesamte Fläche. Vermeiden muss man das Schleifen auf einer Stelle. Das verursacht Dellen, die man später auch sehen wird. Nach dem ersten Schleifgang mit Korn 120 folgen zwei weitere Schleifgänge mit Korn 180 und Korn 240. Bei den Körnungen 120 und 180 schleife ich im Grobschliffmodus des Festool Rotex. Bei Korn 240 im Feinschliff- Modus.

Oberflächenbehandlung mit Öl - Kanten brechen

Kanten brechen

Nach dem Schleifen mit Korn 240 breche ich erst die Kanten. Zum Kanten brechen nehme ich recht feines Schleifpapier, in diesem Fall Korn 220.  Mit solch feinem Papier kann man sehr gezielt und genau die Kanten bearbeiten und läuft nicht gleich Gefahr die Kanten zu stark oder ungleichmäßig zu verrunden.

Die Kanten selbst glätte ich, wenn möglich mit dem Handhobel. Das geht schneller als schleifen und auch hierbei werden die Kanten nicht ungewollt verrundet. Wenn man die Kanten hobelt, aber die Flächen schleift, kommt es oft vor, dass die Kanten einen anderen Glanzgrad bekommen, als die Flächen. Um dies zu vermeiden schleife ich die Kanten noch einmal kurz nach. Auch das geschieht mit feinem Schleifpapier der Körnung 220. Bei Hirnholzkanten nehme ich noch feineres Papier, damit diese später nicht dunkler, als die Fläche werden.

Nach dem Brechen und Schleifen der Kanten erfolgt ein letzter Schliff mit der Körnung 320. Sollte man beim Bearbeiten der Kanten mit dem Schleifpapier auf die Fläche gelangt sein und dort kleine Kratzer hinterlassen haben, werden diese nun wieder entfernt.

Das Ölen

Oberflächenbehandlung mit Öl - Öl auftragen

Öl auftragen

Nachdem die Werkstücke gut entstaubt wurden, erfolgt der erste Ölauftrag. Ich verwende ein sehr dünnflüssiges Hartöl (Möbel Hartöl von Natural Farben), das sehr gut in das Holz eindringt. Beim Auftrag mit dem Schwamm muss man nicht sehr zimperlich sein. Da das Holz sehr viel Öl aufnimmt, kann man satt auftragen und muss auch nicht penibel darauf achten, keine Streifen zu hinterlassen.

 

Bereits nach wenigen Minuten ist der größte Teil des Öls eingezogen. Zeit für einen weiteren Auftrag.  Auch beim zweiten Mal wird das Öl satt aufgetragen. Keine Angst, auch dieses Öl wird schnell einziehen. Nach dem zweiten Auftrag dauert es ein wenig Länger, bis das Öl eingezogen ist. Meist ist sogar noch ein dritter Auftrag notwendig, damit das Holz mit Öl gesättigt ist. Dies alles geschieht ohne den Überstand abzunehmen und auch geschliffen wird hierbei nicht.

Oberflächenbehandlung mit Öl - Überstand abnehmen

Überstand abnehmen

Wenn das Holz kein Öl mehr aufnimmt, wird das auf der Oberfläche verbliebene, nasse Öl entfernt. Man nennt dies „den Überstand abnehmen“. Dies mache ich mit einem Stück Küchenrolle. Diese ist preisgünstig und saugt gut. Sie hinterlässt beim Abreiben der Oberfläche auch keine Fussel oder Rückstände.

Das überschüssige Öl muss komplett entfernt werden. Die Werkstückoberfläche muss danach nahezu trocken sein. Wenn Man wenig Erfahrung mit dem Ölen hat, trägt man eventuell zu viel auf und ein großer Teil des teuren Öls landet im Lappen. Mit ein wenig Übung bekommt man jedoch schnell ein Gefühl dafür, wie viel Öl man auftragen muss.

Oberflächenbehandlung mit ÖL - Werkstücke abstellen

Werkstücke abstellen

Zum Trocknen kann man die Werkstücke hochkant auf Leisten stellen, oder auf Leisten, beziehungsweise Werkstattböcke ablegen. Da die Oberfläche bereits nahezu trocken ist, kann man die Werkstücke problemlos in der gezeigten Form abstellen, ohne dass sich die Leisten abzeichnen.

Im Prinzip ist die Oberfläche fertig, nachdem sie einen Tag Zeit zum Trocknen hatte. Durch den feinen Schliff vor dem Ölen und nur einen Ölauftrag kann jeglicher Zwischenschliff entfallen.

Warum nur ein Auftrag?

Oft liest oder sieht man, dass mehrere Ölaufträge erfolgen sollen. Auch ich habe das früher so gemacht, bin aber davon abgekommen. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Holz kann nur eine bestimmte Menge Öl aufnehmen. Das tut es bei dieser Methode auch. Darüber hinaus bildet sich eine sehr dünne Schicht auf der Oberfläche, welche das Holz ebenfalls schützt.  Für normal beanspruchte Möbel ist ein solcher Schutz vollkommen ausreichend. Nur hoch beanspruchte Möbel verlangen nach mehr Schutz. Für solche Oberflächen ist diese Methode nur bedingt geeignet, nämlich dann, wenn man regelmäßig nachpflegt. Ansonsten wäre ein Hartwachsöl die bessere Wahl, und dann auch mehrere Schichten.

Mehr Glanz

Oberflächenbehandlung mit Öl - Polieren der Fläche

Oberfläche polieren

Die so aufgebrachte Oberfläche hat nur wenig Glanz. Möchte man eine stärker glänzende Oberfläche, ist man auf Wachs angewiesen. Aber auch das ist machbar und mit einer schnellen Politur einfach zu realisieren.

Zum Polieren benötigt man ein polierfähiges Öl oder Wachs, sowie ein weißes Polierpad für den Exzenterschleifer. Das Öl ist in meinem Fall das Pflege Wachsöl, ebenfalls von Natural. Es darf nur sehr wenig Öl verwendet werden.  Ganz einfach erreicht man dies, indem man das Öl tropfenweise mit einer Pipette auf dem Werkstück verteilt und dann mit der Maschine poliert. Das Aufbringen des Öles mit einer Pipette sieht vielleicht lustig aus, funktioniert aber bestens.

Beim Polieren entsteht ein seidiger Glanz, der aber immer noch natürlich aussieht. Die so erzeugte Oberfläche ist robust, pflegeleicht und fühlt sich sehr angenehm an.

Videos

Dieses Video zeigt viel detaillierter, als ich das mit Text und Fotos kann, den gesamten Vorgang.  Im Video gehe ich auch auf Details wie Hilfsmittel und Reinigung der Werkzeuge ein.

 

In einem weiteren Video geht es um die verwendeten Poliervliese. Auch einie Gragen, die Leser hatten werden im Teil 2 beantwortet.

Achtung: Bei vielen Ölen können sich die verwendeten Lappen und Schwämme selbst entzünden. Beachten Sie daher die Hinweise der Hersteller.

 

Links:

Bezugsquelle für die Klettscheibe und die Vliese:

natural-farben.de

Mehr  zum Thema Schleifen finden Sie in diesem Artikel:

heiko-rech.de – Schleifen von Holz

Einen Artikel zur Arbeit mit Leinölfirnis finden Sie hier:

heiko-rech.de – Arbeiten mit Leinölfirnis

Hinweis:

Zu diesem Beitrag können keine Kommentare mehr geschrieben werden. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, nutzen Sie doch bitte die vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen meine Seite http://holzwerkertreff.de bietet.

164 Antworten auf Oberflächenbehandlung mit Öl

  1. Gernot sagt:

    Hallo Heiko!

    Bin gerade dabei ein Schneidebrett aus Nuss und Esche anzufertigen (Hirnholz), weis aber nicht recht mit welchem Öl ich die Oberfläche veredeln soll. Das sollte natürlich lebensmittelecht sein, also kommt vermutlich nur reines Leinöl oder Olivenöl in Frage.
    Was würdest du mir empfehlen? Gibt es da Alternativen?

    Vielen Dank!

    LG Gernot

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gernot,

      meine eigenen BRetter sind unbehandelt. Ich reibe sie gelegentlich mit Zitronensaft ab. Das funktioniert gut. Olivenöl härtet nicht aus, reines Leinöl braucht lange zum aushärten. Du kannst eigentlich jedes Öl nhemen, das als Speichelecht gekennzeichnet ist. Aber wie gesagt, ich würde garnicht ölen.

      Gruß

      Heiko

  2. Gregor sagt:

    Hallo Heiko,
    ein Freund hat mich gebeten, aus einer Baumscheibe (ca. 120mm Durchmesser) einen Tisch herzustellen! Die Holz-Feuchte liegt zur Zeit bei ca. 35%.
    Frage:
    Welche Oberflächenbehandlung würdest Du empfehlen?
    Ich denke schon, dass die Oberfläche strapazierbar sein soll. Habe aber leider keine Erfahrung mit Ölen, Lacken etc.

    Vielen Dank

    Gregor

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gregor,

      ich glaube nicht, dass du einen Hersteller findest, der einen Lack oder ein Öl hat, bei dem er bei dieser hochen Holzfeuchte noch irgend was garantieren kann. Ich würde mir die Mühe auch noch nicht machen. Die Oberfläche wird eventuell nicht gelingen, das Holz wird mit Sicherheit noch reißen etc.

      Mein Tipp: Lass das Holz trocknen, dann verarbeite es und du kannst eine Oberfläche deiner Wahl drauf machen.

      Gruß

      Heiko

  3. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    Danke für die tolle Anleitung.
    Ich wollte gerade anfangen nach knapp 2 Jahren die bei IKEA erstandenen stabholz eiche arbeitsplatten erneut zu behandeln.
    Ich habe oben im Kommentar gelesen, dass Eisen schwarze flecken machen. Jetzt weiß ich, woher meine flecken kommen. Ich sollte wohl keine feuchten kochtöpfe draufstellen.
    Gibt es dagegen ein Mittel? Hilft schleifen allein?

    Ich wollte das Holz wieder mit dem IKEA Öl behandeln. Das ist auch recht dünnflüssig und pigmentiert. Es riecht auch nicht so stark.

    Gruß
    Ralf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      Verfärbungen im Holz sitzen meist sehr tief. Du musst dann vermutlich schon recht viel abschleifen. Zum Öl von Ikea kann ich nichts sagen, das kenne ich nicht.

      Gruß

      Heiko

  4. Kai sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für deine sehr verständliche Anleitung!

    Eine Frage zu Schleifen von Eichenmöbeln. Der Möbelhersteller hat in der Pflegeanleitung das Anfeuchten des Holzes vor dem Schleifen empfohlen, damit feine Holzfasern an der Oberfläche aufquellen und diese leichter abzuschleifen sind.

    Ich habe das jetzt beim 2. Ölen (nach ~2 Jahren) gemacht – und bin im Vergleich zum trockenen Schleifen mit der Oberfläche zufriedener.

    Wie stehst Du zu dieser Methode?

    Gruß Kai

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Kai,

      ich habe bisher keinen Unterschied festgestellt, zwischen gewässerten und ungewässerten Oberflächen. Wenn man fein genug schleift kann man sich das Wässern bei Ölen sparen. Allerdings gibt es inzwischen einige wasserbasierende Öle, bei denen das Wässern wieder Sinn macht.

      Gruß

      Heiko

  5. FabianB sagt:

    Hallo Heiko,

    einen Badezimmer-Spiegelschrank aus Erle, den ich gerade baue, möchte ich ölen. Um ihn unempfindlicher gegen Spritzwasser zu machen dachte ich an Asuso NL Hartöl. Ich hätte gerne ein Öl, das möglichst wenig nachdunkelt aber gerne etwas anfeuert. Hälst du meine Wahl für geeignet oder hast du eine Alternative?

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      ich habe mal was mit dem NL-Hartöl gemacht, das ist aber schon ein paar Jahre her. Ich weiß nicht mehr genau wie es sich verhalten hat. Du wirst wohl nicht um einen Versuch an einem Reststück herum kommen.

      Gruß

      Heiko

  6. Gernot sagt:

    Hallo!

    erstmal danke für die super Anleitung und die vielen Tipps!

    Bei mir steht jetzt ein kleines Projekt an, bei dem ich das erste mal das mit dem Ölen versuchen möchte. Es geht um ein kleines Deko-Stück aus Lärchenholz. Ich würde gerne eine glatte, etwas glänzende Oberfläche erhalten.
    Mein Plan sieht so aus: Schleifen bis Korn 240, dann ölen mit Leinölfirnis, kann ich die Oberfläche danach noch mit dem Pflegewachsöl aufpolieren?
    würde das prinzipiell zu einem guten Ergebnis führen oder würdest du mir etwas ganz anderes empfehlen?

    Liebe Grüße aus der Steiermark
    Gernot

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gernot,

      prinzipiell vertragen sich Leinölfirnis und Pflegewachsöl schon. Ein ebenfalls schönes Ergebnis würdest du mit Leinölfirnis und einer leichten Politur mit Bienenwachsbalsam erreichen. Meiner Meinung nach passt das besser zu Lärche.

      Gruß

      Heiko

  7. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,
    hast du schon das H2 Öl von Naturalfarben getestet.

    Gruß
    Patrick

  8. Dirk sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe nochmal eine Frage bezüglich der schon genannten Multiplexplatten:
    Müssen diese auch beidseitig geölt werden?
    Ich habe gehört, dass dies bei einer Lackierung gemacht werden müsse, damit sie sich nicht verziehen; bin mir aber beim Ölen jetzt nicht sicher.
    Vielen Dank!

    Grüße,
    Dirk

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dirk,

      Auch bei Multiplex sollte man immer beidseitig behandeln. Bei mehrschichtigen Oberflächenmitteln reicht aber ein e Grundierung aus.

      Wenn es sich um dünne Bauteile handelt, die konstruktiv gerade gehalten werden kann man auch mal einseitig behandeln. beispielsweise bei Rückwänden.

      Gruß

      Heiko

  9. Andi sagt:

    Hallo Herr Rech,

    ich verfolge mit großem Interesse Ihre Berichte. Vielen Dank und weiter so.

    Meine Frage: Wir haben einen aus einem Teakholzstumpf gefertigten Couchtisch erworben. Die Oberfläche ist sehr glatt und fühlt sich geschmeidig an. Ich nehme an, dass die Oberfläche unbehandelt, aber schon gut abgeschliffen ist. Ich möchte nun die Maserung ein bischen anfeuern und z.B. vor Wasserringen schützen. Probleme:
    1) Ich krieg das Ding nicht transportiert, daher muss die Behandlung im Wohnzimmer erfolgen. Daher sollte die sich die Geruchsbelästigung in Grenzen halten
    2) ich hätte gerne eine speichelechte Variante, weil Kleinkinder im Haus leben.
    3) Schnelles Aushärten

    Können Sie mir ein Oberflächenbehandlung/Produkt empfehlen, dass passen würde? Ich bin für alle Vorschläge offen.

    Viele Grüße Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,
      ich habe bisher noch kein Teak geölt. Es enthält ja von Natur aus schon Öl. Daher kann es sein, dass niocht jedes Produkt funktioniert. Zu Ihren Anforderungen würde Osmo Hartwachsöl rapid passen. Es ist aber ein Schichtbildendes Produkt und daher würde ich auf jeden Fall erst einmal eine Probe an einer nicht sichtbaren Stelle machen und sehen wie die Haftung des Öles auf dem Teak ist.

      Gruß

      Heiko

  10. Dirk sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für die Antwort.
    Ich lass mir die Sache noch mal durch den Kopf gehen und falls da preislich kein so großer Unterschied ist, werde ich dann das Messerfurnier nehmen.

    Grüße,

    Dirk

  11. Dirk sagt:

    Hi,
    erstmal vielen Dank für das Video!

    Ich werde mir demnächst ein paar Multiplexplatten aus Buche, schälfurniert, 30mm zulegen, sind nur für „leichte“ Arbeiten gedacht.
    Kann ich die gleichen Schritte wie in deinem Video anwenden oder muss ich beim Ölen auf was Acht geben bei einer Multiplexplatte?

    Grüße,
    Dirk

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dirk,

      das sollte funktionieren. bedenke aber, dass du bei Schälfurnieren oft feine Mikrorisse in der Oberfläche hast, die nach der Ölbehandlung deutlich hervortreten können. messerfurnier wäre die bessere Wahl.

      Gruß

      Heiko

      • Dirk sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank für deine Antwort.

        Jetzt stehe ich natürlich vor einer großen Entscheidung, ob Messer- oder Schälfurniert.
        Wäre denn als reine Arbeitsplatte eine messerfurnierte Platte von den Kosten her nicht ein wenig hoch gegriffen, oder tut sich da nicht viel?
        Aber wenn du sagt, eine Messerfurnierte besser zu behandeln ist, dann werde ich wohl doch auf diese zurückgreifen.

        Sind beide Varianten gleich „stabil“?

        Ich weiß, sind alles Laienfragen, aber ich möchte ja nicht die Katze im Sack kaufen.
        Und nochmals, vielen Dank! 🙂

        Grüße,
        Dirk

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Dirk,

          soll das eine Arbeitsplatte für die Küche werden?

          Gruß

          Heiko

          • Dirk sagt:

            Jain weil,
            die Platten sollen zwar (teilweise) auf Küchenunterbauschränke gesetzt werden, dienen jedoch als Multifunktionsplatten, wenn man so will;
            also für Näharbeiten, als Computerarbeitsplatz, usw. also kein schweres Gerät und kein Wasser, etc..
            Sind zusammengerechnet ca. 15qm Arbeitsfläche.

            Grüße,

            Dirk

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Dirk,

            da kommt es nun darauf an, wieviel wert du auf die Optik legst. Messerfurnier sieht halt edler aus und es gibt eine bessere Oberfläche. Was Stabilität und Belastbarkeit angeht macht es keinen Unterschied, ob du Schäl- oder Messerfurnier verwendest.

            Gruß

            Heiko

  12. Louis sagt:

    Hallo, ich habe eine gaaaanz unbedarfte Frage: In meinem ersten Holzbauprojekt seit Kindertagen steht in Schritten 1-6 ganz klar, was ich wann machen muss (siehe „Website“ oben). Sägen, zusammenbauen, polieren, ölen. Aber mir kommt es so vor, als wäre das falsch herum. Als müsste ich nachdem ich die Einzelteile in den richtigen Längen habe, direkt schleifen und ölen, und erst danach zusammenbauen. Sehe ich das richtig? Oder wird das Leinölfirnis dann so monsterhaft hart, dass ich Probleme bekomme, die Schrauben da durch zu bekommen?

    Davon abgesehen: Ich habe von Ihrer Website so viel gelernt. Besonders durch die zusätzlichen Videos, die eine zweite Perspektive schaffen. Vielen Dank!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Louis,

      den Link zur Marketingseite eines Herstellers habe ich entfernt.

      Da wurde auch nicht geölt, sondern gebeizt und lackiert.

      Das Ölen ist der letzte Schritt in der Reihenfolge. So hart, dass keine Schraube mehr durchgeht wird kein Öl und auch kein Lack, da musst du also keine Bedenken haben.

      Gruß

      Heiko

  13. Reto sagt:

    Hallo Heiko,
    zuerst hat mich ein Bekannter von mir darauf Aufmerksam gemacht. Im Internet habe ich Produkte gefunden, mit denen man die Gerbsäure neutralisieren kann, um Eiche danach zu ölen.
    Einen Hinweis habe ich auch unter folgenden Link gefunden:
    =======================================
    http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/HolzOelen
    … „In der Regel wird ein Holz, was man ölt, nicht vorbehandelt. In manchen Fällen macht eine Vorbehandlung jedoch Sinn. Manche Hölzer beinhalten Stoffe, die der Trockung des Öles entgegenstehen. Dies ist z.B. bei Eiche der Fall. Ob man vorbehandeln muss, sollte man experimentell herausfinden. Fast jeder Hersteller von Holzölen hat auch entsprechende Produkte zur Vorbehandlung.“ …
    =======================================

    Oder hier: (http://woca.info/holzpflege/service/tipps-und-tricks.php)

    …“Ölung von Eichenholz
    Erst mit WOCA Intensivreiniger waschen, um die Gerbsäure zu neutralisieren. Wir empfehlen, daß man immer zwei Behandlungen mit entweder WOCA Holzbodenöl oder WOCA Meisteröl auf Eichenholz ausführt, da Eichenholz einen variierenden Inhalt von Gerbsäure hat. „…

    =======================================

    Gruss
    Reto

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Reto,

      danke für die Links. Bei den Ölen, di ich bisher verwendet habe konnte ich noch keine Nachteile bezüglich Gerbsäure und/ oder Eichenholz feststellen. Mehr kann ich dir dazu auch nicht sagen.

      Gruß

      Heiko

  14. Reto sagt:

    Hallo Heiko,

    lässt sich Eiche auch so mit Hartöl behandeln, so wie du das in deinem lehrreichen Video mit Buche beschreibst? Oder sollte man das Holz noch vorbehandeln? Ich habe gelesen, dass es besser sein soll, wenn man die Gerbsäure im Holz vor dem Ölen neutralisiert. Ist sowas notwendig? Und wie würde das gehen?

    Gruss

    Reto

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich habe bisher keine Probleme beim Ölen von gerbsäurehaltigen Hölzern gehabt und auch noch nie etwas dazu gelesen. Vielleicht schreibst du ja mal wo man das nachlesen kann. Mich würde auch einmal interessieren wie derjenige, der das schreibt die Gerbsäure neutralisieren möchte.

      Ich habe auch schon Eiche in der Weise behandelt, wie man es im Video sieht. Der Unterschied ist nur, dass Eiche natürlich offenporiger ist und man diese Poren dann in der behandelten Fläche sieht. Ansonsten sind die Ergebnisse gleich gut.

      Gruß

      Heiko

  15. Jens sagt:

    Hallo Heiko,

    kannst du noch ein anderes Öl empfehlen, welches es vielleicht sogar im Baumarkt gibt? Natural ist mir mit 22 € + 5 € Versand ein wenig zu teuer. Bei Obi hab ich Clou und BioPin gesehen, kennst du vielleicht eins davon?

    Und sollte man eher „Möbelöl“ oder „Hartöl“ kaufen?

    Viele Grüße,
    Jens

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jens,

      Oberflächenmittel kaufe ich nicht im Baumarkt. Daher kann ich dir kein entsprechendes Produkt empfehlen. Bedenke aber, dass der Preis immer in Relation mit dem Verbrauch gesehen werden muss. Gute (teure) Öle sind meist auch wesentlich ergiebiger. Ob „Möbelöl“ oder „Hartöl“ hängt davon ab, wie der jeweilige Hersteller dies für sich definiert, da gibt es keine festgeschriebene Norm oder Richtlinie.

      Gruß

      Heiko

  16. Daniel Wilhelm sagt:

    Hallo,

    ich habe unsere Schneidebretter mal abgehobelt, wie neu… 🙂 Mit welchem Öl lässt du solche am besten ein?

    Ich habe bisher immer Olivenöl genommen, da das ja selbst ein Lebensmittel ist und mir so am unbedenklichsten erschien. Und es steht ständig in der Küche rum zum nachölen nach dem Abwaschen etc… Allerdings klebt und schmiert das beim abhobeln furchtbar… Da ich die Bretter wahrscheinlich irgendwann mal wieder hobele, wollte ich was besseres verwenden, was natürlich genauso unbedenklich bzw. lebensmittelecht ist.

    Vielen Dank für die Tipps,

    Daniel.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      meine Schneidbretter zuhause sind überhaupt nicht geölt. Ich reinige Sie mit Zitronensaft, immer wenn ich Zitronen verarbeite, z.B. auspresse reibe ich sie mit der
      Innenseite der Schale ab. Sind sie zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, hobele ich sie ab.

      Olivenöl nehmen viele, aber es ist ein Öl, das nicht aushärtet. Das hast du ja nun auch beim Hobeln gemerkt. Ich hätte auch angst, dass es ranzig wird. Du kannst auch ein Speichelechtes Öl nehmen. ich habe auch schon Brotschneidebretter mit Möbelhartöl von Naturalfarben behandelt. Wenn es unbedingt geölt sein soll, aber möglichst natürlich, nimm Leinöl, oder Walnussöl. Die brauchen aber beide mehrere Wochen zu Aushärten.

      Wie gesagt, mir ist das alles zu viel, ih öle meine Schneidbretter überhaupt nicht.

      Gruß

      Heiko

  17. Emal sagt:

    Hallo Heiko,

    der Steinsockel hat nur zwei normale Bohrungen (5mm) ohne Gewinde und das Holzstück soll hochkannt darauf montiert werden. Ich dachte die Rampamuffen würde man in das Holzstück einbauen und dann mit einer M5 Schraube, das Holzstück was 125cm hoch auf den Steinsockel von unten anschrauben.
    Würden nur zwei lange M5 Schrauben(Rampamuffen) reichen um stabil genug sein, wie du vorgeschlagen hast?

    Gruß

    Emal

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Emal,

      ich würde mir dennoch nicht die Mühe mit den Rampamuffen machen. Du kannst durch die Bohrungen im Stein ganz normale Holzschrauben ins Holz drehen. Ob die halten hängt in erster Linie davon ab, wie stark sie später im Gebrauch belastet werden. Das wäre bei Gewindeschrauben aber genau so.

      Gruß

      Heiko

  18. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    Habe noch eine Frage. So ein Hartwachsöl ist ja schon praktisch, kann man seidig matt Polieren, einfach zu verarbeiten, guter Schutz, mit einem Produkt.

    Gibt es auch ein gutes weiß pigmentiertes Hartwachsöl? Bei Livos oder Natural-Farben habe ich nichts gesehen.

    Gruß Ralf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      es gibt von NAtural sowohl das Parkettöl, als auch das Möbelhartöl mit Weißpigment. Aber es ist kein Hartwachsöl wie du es verstehst.

      Gruß

      Heiko

      • Ralf sagt:

        Hallo Heiko,

        Ich habe meinen Schrank nun endlich fertig gestellt, bin sehr zufrieden. Hier mein Erfahrungsbericht zur Oberflächenbehandlung.

        Der Schrank ist keilgezinktes Buchenleimholz. Ich habe zunächst eine Probe mit dem pigmentierten Natural Hartöl gemacht und war hin und weg. Nichts so dunkel wie mein Hartwachsöl und Farbton wurde gut erhalten . Leider ist aber genau das der Grund warum ich vom fertig geölten Objekt wenig begeistert bin. Der Schrank sieht übertrieben ausgedrückt zweifarbig aus. Manche Teile sind gelblich, manche eher rötlich. Und so nebeneinander fällt das schon mächtig auf. Auf der Suche nach einer Erklärung bin ich dann in die Werkstatt, und in der Tat, manche Restholzstücke sind eher gelblich , manche rötlich. Für gedämpfte Buche finde ich das normal, habe bisher nie darauf groß geachtet, weil nach Behandlung mit dem normalen Öl sieht man das nicht mehr. Mit dem pigmentierten Öl wird m.E. die Eigenfarbe etwas dunkler und damit sogar verstärkt. Und so erhält man einen zweifarbigen Schrank. Allerdings hängt das auch stark vom Licht ab, bei Sonnenlicht ist es gravierender. Soweit meine laienhaften Erklärungsversuche.

        Das Öl hinterlässt an manchen Stellen auch ordentlich weiße Pigmente im Holz, das stört mich aber nicht.

        Nun gut, ich wollte ja nicht die immer gleiche gelbliche Tönung des Öls haben, das habe ich ja auch geschafft, aber das Öl bringt doch etwas unkalkulierbare Ergebnisse. Alle vom Dämpfen etwas rötlich geratenen Platten aussortieren wäre natürlich auch eine Lösung, nur was mache ich damit?

        Den Farbton der Buche (sowohl in Farbton als auch Helligkeit) wenig zu verändern und Ölen scheint irgendwie nicht miteinander vereinbar zu sein.

        Gruß Ralf

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          in der Tat sind Buche Leimholzplatten verschiedener Hersteller bzw. verschiedener Produtionschargen schon mal unterschiedlich stark gedämpft. Da muss man aufpassen. Meiner Erfahrung nach gleicht sich der Farbton aber mit der Zeit an. Bei einem unpigmentierten Öl geht das natürlich schneller, als bei einem UV-Schutz Öl.

          Gruß

          Heiko

          • Ralf sagt:

            Hallo Heiko,

            Ja wenn man das weiß kann man sich helfen, es gibt ja auch ungedämpftes Buchenholz. Bisher musste ich halt nicht drauf achten. Wieder so ein Erfahrungswert, der im Nachhinein sogar logisch ist.

            Ich denke auch das sich das mit der Zeit angleicht. Hier hatte ich übrigens eine zufällige Erkenntnis gewonnen. Den Schrank hatte ich schon im Herbst angefangen und jetzt zu Ende gebaut. Die Seite zum Fenster war aber schon richtig gut gedunkelt, und gelblich. Seitdem finde ich es auch nicht mehr so unschön wenn das Buchenholz vom Ölen dunkler und gelblich wird, wenn man nichts tut wird es ähnlich.

            Gruß Ralf.

  19. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich benutze bisher das Naturöl Siegel farblos von Livos. Ist einfach in der Anwendung und gibt einen guten Schutz. Nur erhält man auf Buche eben den dunkleren und leicht gelben Farbton.

    Würde daher gerne mal das pigmentierte Öl von Natural Farben versuchen.

    Dazu habe ich ein paar Fragen:

    1) Du benutzt zum Polieren das Pflege-Wachsöl. Du sprichst aber auch hier vom Finish Öl, das ist ein anderes Produkt. Welches benutzt Du denn? Wenn ich das pigmentierte Hartöl nehme poliere ich dann auch mit dem pigmentierten Pflege-Wachsöl?

    2) Kann man den Seidenglanz nicht auch durch aufpolieren des Hartöls erreichen? Da ist doch sicher auch ein Wachsanteil drin. Michael Hild macht das glaube ich auch so.

    Gruß Ralf.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      das Pflegewachsöl ist ein reines Pflegemittel, das nur wenig zusätzlichen Schutz bietet. Es erlaubt es aber, die Fläche etwas glänzender zu bekommen. Das Finishöl bitet hingegen mehr Schutz. Es wird für stärker beanspruchte Flächen genommen. Bei pigmentiertem Öl nimmt man auch das pigmentierte Pflegewachsöl. Da in den Natural Ölen keine Wachse enthalten sind, kann man durch Politur keinen dauerhaften Glanz erzeugen.

      Gruß

      Heiko

  20. Emal sagt:

    Hallo Heiko, 

    Vielen Dank für die Tipps!

    Ich berarbeite gerade als Anfänger ein Stück Zebranoholz für eine LED-Stehlampe HxBxT 125x15x5,2cm und habe nach dem Kauf erfahren, dass das Holz sehr schwer zu verarbeiten ist.
    Da bräuchte ich bitte einige Tipps von dir.
    Ich wollte das Holz nach dem Schleifen mit reinem Leinöl bearbeiten. Wie ich auch erfahren habe, hat das Zebrano kleine Poren.Wie sollte ich diese Poren am besten füllen(Bimsmehl und Leinöl)?.Wie poliere ich die Oberfläche am besten? Am besten nur Naturprodukte.Das Leinöl hat einen herben Geruch. Was sollte ich beimischen damit es besser riecht.

    GrußEmal 

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Emal,

      Zebrano habe ich bisher nicht verarbeitet.

      Wenn du eine polierte Oberfläche haben willst, wirst du das mit einem reinen Öl nicht erreichen können. Da musst du dann z.B. ein Wachs nehmen. Du kannst dir als Anregung ja auch mal das hier ansehen:

      http://holzwerkerblog.de/2014/05/09/ergebniss-des-hochglanz-experimentes/

      Bei kleinen Werkstückern erzielst du auch ohne das nachträgliche polieren schon eine sehr schöne Oberfläche.

      Gruß

      Heiko

      • Emal sagt:

        Hallo Heiko,

        danke sehr für deien schnelle Antwort.

        Kannst du mir noch bitte verraten, was ich dem Leinöl beimischen soll, um den herben Geruch zu überdecken?

        Gruß

        Emal

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Emal,

          du kannst im Prinzip jedes Duftöl nehmen. Meist werden aber Zitrusöle genommen, z.B Orangenschalenöl. Es gibt aber viele Menschen, die darauf allergisch reagieren.

          Gruß

          Heiko

          • Emal sagt:

            Hallo Heiko,
            Eine Frage hätte ich noch, die mit dem Thema wenig zutun hat.
            Das besagte Zebrano-Holzstück hat die Maße HxBxT 125x15x5,2cm und soll auf einem Steinsockel stehen (HxBxT 2x10x15cm). 
            Der Sockel hat zwei vorgeborte M5 Löcher.

            Wie befestige ich das Holzstück an dem Sockel? Einfach schrauben oder lieber Rampa Muffen benutzen?

            vielen Dank
            Emal

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Emal,

            entweder von unten mit dünnen Holzschrauben durch die M5 Gewinde verschrauben, oder mit Epoxydharz ankleben. Rampamuffen wäre mir zu umständlich. Außerdem lassen sich zwei teile, die beide ein Gewinde haben nicht gut verschrauben.

            Gruß

            Heiko

  21. Stephanie Höfling sagt:

    Hallo Heiko,
    Vielen Dank für das tolle Video. Ich habe unsere 60 Jahre alte Holztreppe von all ihren Lackschichten befreit und eine wunderschöne massive Buchentreppe vorgefunden. Nach Recherchen im Internet bin ich auf das von Ihnen verwendete Öl gestossen ( ich werde aber das Parkettöl verwenden), war mir aber sehr unsicher wegen der Pigmentierung (UV- Schutz). Nun bin ich restlos überzeugt. Vielen Dank!

    Gruß Stephanie

  22. Thomas A. Osthege sagt:

    Hallo Heiko,

    Und herzlichen Dank für die schnelle Antwort und die ausführlichen Informationen!

    Tatsächlich bin ich schon so vorgegangen, wie OSMO das vorschreibt. Die lange Wartezeit und das Zwischenschleifen haben das Ergebnis etwas verbessert. Aber so richtig gut ist es eben doch nicht geworden.

    Ich werde also mal auf das von dir verwendete Produkt umsteigen.

    Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße
    Thomas

  23. Thomas A. Osthege sagt:

    Herzlichen Dank für diesen interessanten Tipp!

    Ich bin genau wie beschrieben vorgegangen und habe eine wundervolle glatte Oberfläche geschliffen (Buche-Leimholz). Dann habe ich versucht, mit OSMO TopOil Natural (3068) das Holz zu ölen. Ich bin wie vom Hersteller vorgeschriebenen vorgegangen. Leider ist das Ergebnis nicht so geworden, wie geht es mir vorgestellt habe. Es bleibt immer stellenweise ein dünner weißer Film zurück und die Oberfläche ist nicht 100-prozentig glatt.

    Verhält sich das von Ihnen verwendete Öl, das ja dem OSMO-Öl ähnlich sein soll, genauso? Oder habe ich da irgendetwas falsch gemacht?

    Für einen kleinen Hinweis wäre ich sehr dankbar.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das Osmo- Topoil ist in seinen Eigenschaften vollkommen anders und nicht mit dem von mir verwendeten Öl zu vergleichen. Das Osmo Öl wird in mehreren Schichten ggf. mit Zwischenschliff aufgetragen. So steht es auch in den Verarbeitungshinweisen. Bei den Osmo Ölen (Hartwachsöl, Topoil) habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sehr dünn, dafür aber in mehreren schichten aufgetragen werden muss. Auch die Trocknungszeit zwischen den Anstrichen sollte nicht zu kurz sein.

      Vermutlich wurde die Schicht zu dick aufgetragen und / oder dem Produkt zu wenig Zeit zum Trocknen gegeben. Glett wird die Oberfläche durch einen Zwischenschliff mit Korn 320 – 400 oder mit einem feinen Schleifvlies.

      Gruß

      Heiko Rech

  24. René sagt:

    Hallo Herr Rech!
    Erstmal ein großes Kompliment an Ihren Blog, den Artikel zur Oberfläschenbehandlung mit Öl fand ich sehr interessant, insbesondere zum Thema Leinölfirnis.
    Zu meiner eigentlichen Frage:
    Ich möchte aus alten Apfelkisten ein Bücherregal herstellen. Dieselben Kisten habe ich bereits dazu benutzt einen Couchtisch zu bauen, wobei ich die Kisten abgebürstet und mit Leinölfirnis behandelt habe um den „alten look“ zu erhalten.
    Das gleiche möchte ich nun auch mit den Kisten für das Bücherregal machen.
    Würden Sie sagen, das abbürsten reicht oder ist ein abschleifen unbedingt notwendig? Für ein paar Tipps&Tricks wäre ich sehr dankbar.
    Gruß
    René

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ob Abbürsten oder Schleifen ist in diesem Falle eine reine Geschmackssache.

      Gruß

      Heiko

  25. Heinz sagt:

    Hallo Heiko,
    ich hab noch eine Frage zum Poliervlies. Von natural-farben gibt es auch weiße Pads, hast du die schon einmal ausprobiert? Um sie am Schleifer fest zu machen benötigt man noch ein klettadapter. Ist das bei den pads von Festool auch so, oder halten die am klett des schleifers? Und zu guter letzt, geht das auch mit dem mittleren Teller oder sollte es ein weicher sein? Vielen Dank, Heinz

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heinz,

      das weiße Vlies setze ich zum Polieren ein, z.B. mit dem Pflegewachsöl oder zum Nachpolieren mit dem wenn das Finishöl durchgetrocknet ist. Bei den Natural Vliesen braucht man den Klettadapter und kann dadurch das Vlies auch beidseitig nutzen. Bei den Festool Vliesen hat man auf einer Seite eine Kletthaftung. Man brauch keinen Klettadapter, kann aber die Scheiben natürlich nicht beidseitig nutzen. . Welchen Teller du benutzt ist bei einem Schleifvlies vollkommen egal.

      Gruß

      Heiko

  26. Jens sagt:

    Hallo Heiko,

    kannst du einen Exzenterschleifer für Hobbyhandwerker empfehlen? Bosch und Metabo haben ja beide Geräte um ~ 100 € im Programm.

    Grüße,
    Jens

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jens,

      der Begriff „Hobbyhandwerker“ sagt meiner Meinung nach nichts über den Preis oder die Qualität der verwendeten Werkzeuge aus (siehe hier: http://holzwerkerblog.de/2013/05/26/ansichtssache-ist-ja-nur-furs-hobby/)

      Ich habe seit einigen Tagen einen kleinen Metabo Exzenterschleifer FSX200. Aber groß ausprobiert habe ich ihn noch nicht. Ich kann also nichts dazu sagen. Alle meine anderen Schleifgeräte liegen über 100 Euro. Eine konkrete Empfehlung kann ich dir in diesem Preisbereich daher im Moment nicht geben.

      Gruß

      Heiko

  27. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,
    hab mich mal auf der Naturalfarben Seite umgeschaut. Welches Öl und Plegewachs sollte man jetzt nehmen. Das mit UV Blocker oder das Farblose.
    Die Polier und Schleifpads hab ich auch schon gesehen, glaub der Preis stimmt. Kann man nicht meckern.

    Danke und Gruß

    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      Öle mit UV Blocker nehme ich für helle Hölzer wie Ahorn oder Birke. Diese Hölzer werden dann nicht so gelb, wie mit einem Öl ohne Weißpigment. Am Ende ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich habe für einen Kunden auch schon Eiche mit dem UV-Öl gemacht, was mir persönlich nicht so gefällt, aber eben den Geschmack des Kunden getroffen hat.

      Gruß

      Heiko

  28. Sascha sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe eine Frage zum fachgerechten Umgang mit den Lappen und Schwämmen. Du gibst im Video den Hinweis, die Lappen oder Schwämme gut belüftet trocknen zu lassen, um Selbstentzündung zu vermeiden. Wie gehst du denn mit dem Küchenpapier um, mit dem du den Überstand aufgenommen hast ? Reicht es, diese luftdicht (z.B. in einer Plastiktüte) zu verpacken, um eine Selbstentzündung zu verhindern ?

    Besten Dank und viele Grüße

    Sascha

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Sascha,

      die Gefahr der Selbstentzündung ist da, wenn auch gering. Wenn man das Öl mit Lösemitteln wie z.B. Terpentinersatz oder Balsamterpentin noch verdünnt wird, steigt die Gefahr der Selbstentzündung. Aber das nur noch als Ergänzung.

      Die Papiertücher entsorge ich seit Jahren schon, wie du vermutet hast, in einer luftdicht verschlossenen Tüte. Ich binde die Tüte sehr straff, so dass möglichst wenig Luft in der Tüte verbleibt. Bisher konnte ich keine erhöhte Wärmeentwicklung feststellen.

      Gruß

      Heiko

  29. Robert sagt:

    Hallo Heiko,

    ich lese jetzt schon seit einigen Jährchen auf deinen Seiten mit und finde es großartig, dass du dein Wissen und deine Erfahrungen mit anderen teilst!

    In dieser Zeit hast du viele Möbelstücke gefertig und geölt. Mich würde dazu interessieren, wie oft es eigentlich notwendig ist, diese wieder nachzuölen. Woran genau sieht man zum Beispiel, dass es notwendig ist?

    Mir ist schon bewußt, dass es eine sehr allgemeine Frage ist. Vor allem in Bezug auf die Beanspruchung des Möbels.
    Nehmen wir dazu z.B. das Eckregal aus Buche, den Schreibtisch oder deinen Einbau – Badschrank, oder …

    Vielleicht könntest du dazu ein paar Worte schreiben.

    Danke!

    Grüße
    Robert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Robert,

      ich habe bisher erst ein Möbelstück nachölen müssen und das ist der Couchtisch. Mein Esstisch ist schon ca. 15 Jahre alt und lackiert, der musste auch noch nicht nachbehandelt werden. Sogar eine Platte aus massiver Erle in unserer Küche, die als Ablage genutzt wird ist nach ca. 8 Jahren noch gut in Schuss.

      Wichtig ist der Umgang mit geölten Flächen. Wenn man da ein wenig sorgsam ist, bleiben die geölten Flächen lange schön.

      Gruß

      Heiko

      • Robert sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank für deine Schilderung.
        Ich dachte, dass eine Nachbehandlung sehr viel öfter notwendig wäre.

        Hin und wieder ist es schön sich zu irren.

        Grüße
        Robert

  30. Florian Schließler sagt:

    Hallo heiko wenn du deine möbelteile mit dem rotex von festool schleifst und danach ölen tust sieht man dann unterm öl also am rohholz keine kleine kreise vom schleifpapier…

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Florian,

      damit habe ich keine Probleme. Ich schleife sehr fein (Korn 320) und mache die Abstufungen zwischen den Körnungen nicht zu groß. Dann liefert auch der Rotex ein sauberes Schleifbiild.

      Gruß

      Heiko

  31. heinz sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für die Hilfe. Ich werde dann den Mittelweg wählen, Oberseite ganz fein geschliffen und die Unterseite ein oder zwei Schritte weniger.  Ist dann immer noch 180er Schliff, was den Mehrverbrauch wahrscheinlich in Grenzen hält. Ich habe das von dir empfohlene Öl besorgt und versuche das erste Mal deiner Methode. Vor allem die entfallene Wartezeit zwischen den einzelnen Schichten finde ich gut. Also danke noch mal für die gute Seite, die mir hilfreiche Tipps gibt und vor allem für deine immer schnellen Antworten auf individuelle Fragen.
     
    VG Heinz

  32. Heinz sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe eine kurze Frage zum Schleifen. Wenn ich eine Tischplatte öle, spielt es doch keine Rolle, ob die Oberseite feiner geschliffen ist als die Unterseite? Oder wird das Öl anders aufgenommen und die Platte könnte sich verziehen?
    Vielen Dank im Voraus,
    Heinz

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heinz,

      was das Verziehen angeht spielt es keine Rolle, wie fein eine Rückseite geschliffen ist. Eine grob geschliffene Fläche hat aber eine größere Oberfläche. Daher nimmst sie mehr Öl auf, der Ölverbrauch steigt. Du musst also selbst entscheiden, was dir lieber ist, mehr Öl oder mehr Zeit und Schleifpapier investieren.

      Gruß

      Heiko

  33. Uwe Willems sagt:

    Hallo Heiko;

    Zur Zeit baue ich für meine kleine Nichte eine Sitzbank mit Truhe. Diese kleine Bank entsteht aus Multiplex und hat die Form einer Burg/Schloss mit Zinnen usw. …
    Um das Ganze noch etwas realistischer zu gestalten, wollte ich „Steinfugen“ mit der Oberfräse einfräsen und diese farblich absetzten.
    Mit welchen Farben kann ich das tun, wenn die gesamte Oberfläche anschließend geölt werden soll? Oder muss ich alles lackieren und auch die Fugen mit Lackfarbe absetzen.
    Ich befürchte halt, dass die Farbe verschmiert wenn sie in Kontakt mit dem Öl kommt.
    Gruß Uwe.

    P.S.: Du machst hier eine klasse Arbeit.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Uwe,

      ein wenig verlaufen wird es dir immer, es sei denn du lackierst die Truhe und ziehst dann die Fugen nach.

      Ich würde folgendes versuchen:
      Die Fugen mit einer Osmo Landhausfarbe nachziehen, ggf. auch andere Teile der Bank farbig mit dieser Landhausfarbe gestalten. Alles gut durchtrocknen lassen. Dann alle nicht farbigen Flächen möglichst gesondert mit Osmo Hartwachsöl behandeln. Zum Schuss eine abschließende Schicht OSMO Hartwachsöl komplett drüber.

      Achtung: Das Hartwachsöl wird nicht wie andere Öle verarbeitet, sondern eher wie ein Lack.

      Mach auf jeden Fall vorher eine Probe!

      Gruß

      Heiko

  34. Christian sagt:

    Hallo Heiko,

    um meine neue Küchenarbeitsplatte für ihren harten Einsatz vorzubereiten habe ich mich quasi für Natural Parkettöl entschieden. Es soll nicht direkt darauf geschnitten werden, aber die üblichen harten Belastungen der Küchenarbeit und das Wasser aushalten. Dankbar wäre ich zudem, wenn ich nicht alle paar Monate nacharbeiten muss.
    Hast du Erfahrungen, ob ich das Parkettöl genauso verarbeiten kann, wie das Möbel Hartöl?
    Einen schönen Sonntag dir!
    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      da Parkettöl kannst du genau so verarbeiten. Es zieht aber weniger ein, da es dicker eingestellt ist.

      Gruß

      Heiko

      • Christian sagt:

        Ja, ok. Siehst du das neutral, oder mit einem Vor-/Nachteil verbunden?
        Wenn du noch einen Tipp hast, wie die Platte besonders wasserbeständig und mechanisch belastbar wird, nehme ich den gerne an.
        Was meinst du, wie oft muss sie nachbehandelt werden? Würdest du das Natural Pflegewachsöl für die Pflege nehmen?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Christian,

          Das Parkettöl ist schon wesentlich robuster.

          Eine sehr robuste Oberfläche bekommst du wie folgt:
          Parkettöl auftragen, einziehen lassen, nach einer Stunden nochmals auftragen, einziehen lassen. Den Überstand abnehmen und zwei Tage mindestens trocknen lassen. Danach sehr dünn das Natural Finishöl aufbringen (Aufpolieren). Mit dem Finishöl bei Bedarf nachpflegen. Wie oft du nacharbeiten musst ist davon abhängig, wie die Platte beansprucht wird. Pauschal kann man das nicht sagen.

          Gruß

          Heiko

          • Christian sagt:

            Hallo Heiko,

            ich habe bis 240 geschliffen, ausgiebig und ordentlich. Das Parkettöl 2x aufgetragen, mittlerweile 4 Wochen getrocknet. Das Ergebnis sieht gut aus, fühlt sich im Vergleich zum vor dem Ölen rauer an. Ist es egal, wenn es mir egal ist oder sollte ich a) mit 240er leicht nachschleifen oder b) doch ein 320er kaufen und damit nachschleifen oder c) mit deinem weißen oder roten Pad von Natural Farben nachpolieren?
            Der letzte Schritt, die Behandlung mit dem Finish-Öl ist noch offen. Soll ich das miteinander vielleicht verbinden?

            Noch theoretisch gefragt: hätte ich das Holz nach dem Schleifen feucht abwischen sollen, damit die heruntergedrückten Fasern sich aufgestellt hätten und vorher dem Ölen schon abgeschliffen werden hätten können?

            Schöne Grüße, Christian

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Christian,

            ich empfehle ja bis Korn 320 das rohe Holz zu schleifen, beim nächsten Mal kannst du das ja mal versuchen. Ich bin der Meinung, dass dieser zusätzliche Schleifgang viel bringt.

            Bei deiner jetzt geölten Fläche solltest du erst einmal mit einem weißen Pad nacharbeiten. Wenn dir das Ergebnis sann nicht gefällt, einen leichten Zwischenschliff mit einem braunen Pad machen und noch einmal leicht mit Finishöl oder Pflegewachsöl nachölen.

            Das Wässern bringt nach meiner Erfahrung keinen Vorteil beim Ölen. Es schadet allerdings auch nicht. Ich spare mir diese Arbeit daher.

  35. Fabian sagt:

    Hallo Heiko,

    ich bräuchte einen Tip zur Oberflächenbehandlung eines Couchtisches aus Fichte/Tanne. ich hätte ungern eine Lackoberfläche und möchte die natürliche Holzfarbe möglichst nicht verändern. Meine Gedanken bisher sind:

    – Tisch mit Kamelienöl ölen
    – Tisch wachsen
    – Tisch erst ölen und danach wachsen

    Das Kamelienöl habe ich schon an einem Restholz-Stück ausprobiert. Das Holz ist nur minimal dunkler geworden, das gefällt mir gut. Ein Bekannter meinte jetzt aber zu mir, dass ich den Tisch eigentlich lackieren müsste, da sonst mit der Zeit Harz austreten würde.

    Hast du (oder wer anderes) einen Rat auf Lager?

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      Kamelienöl bietet keinen Schutz, da es nicht aushärtet. Wachs ist für einen Tisch zu weich. Ich würde dir zu einem Parekettöl mit UV Blocker raten. Das kannst du genau so anwenden, wie es im Video gezeigt wird.

      Gruß

      Heiko

  36. Daniel sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mal eine Frage zu einem neuen Holztisch. Wir haben uns vor kurzem einen Tisch aus Buche gekauft (Kernbuche, Keilverzinkt, massiv). Angeblich ist der Tisch geölt. Für mich sieht die Oberfläche allerdings nicht so aus. Die Beine des Tisches schon. Gibt es eine Möglichkeit festzustellen ob ein Tisch geölt ist oder nicht? Unser Lieferant stellt sich sehr an und will uns nicht helfen.

    Über eine Antwort wäre ich sehr Dankbar.

    Gruß

    Daniel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel.

      gib mal einen Tropfen Wasser auf die Oberfläche . Sickert er direkt ein, muss/kann nachgeölt werden. Perlt er ab, ist der Schutz des Öls noch vorhanden, der Tisch also geölt.

      Gruß

      Heiko

  37. Christian.k sagt:

    Hallo Heiko!

    Vielen dank für deine schnelle Antwort.
    Gilt das auch wenn das Holz strukturiert also gebürstet wird?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      ja, denn die Eigenschaften des Holzes ändern sich ja dadurch nicht. Das Bürsten verstärkt sogar die Schmutzanfälligkeit noch.

      Gruß

      Heiko

  38. Christian.k sagt:

    Hallo Heiko!
    Toller Blog, bin schon gespannt wie es beim HiFi Möbel weitergeht?!
    Diesmal hätte ich aber eine frage bezüglich altholz. Wenn man es im Bad benutzt sollte man es ölen? Es handelt sich um ca.150 Jahre alte Lärchenbretter?
    Sie sollen als Umrandung für einen fliesenspiegel ( oder wie man das nennt) hinter der Badewanne angebracht werden.

    Für deine Hilfe bzw. Auskunft wäre ich sehr dankbar!

    Viele Grüße aus der Steiermark,

    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      ob altes oder neues Holz spielt in diesem Falle keine Rolle. Du musst es nicht ölen, das holz wird nicht faulen. Es wird aber schnell unansehnlich. Wenn es geölt oder auch lackiert ist, bleibt es pflegeleicht und sauber.

      Gruß

      Heiko

  39. Gerhard Dickel sagt:

    Sehr geehrter herr Rech,
    kann ich mit dem Naural Hartöl eine Schrankfläche aus Eiche bearbeiten?
    Ich habe gehört, dass durch das Öl verschiedene Farben im Holz entstehen.
    vielleicht bedingt durch das Loh in der Eiche?
    freundliche Grüße
    Gerhard Dickel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das Hartöl funktioniert prima auf Eiche. Verfärbungen entstehen keine.

      Gruß

      Heiko Rech

  40. J. Mollenhauer sagt:

    Sehr informative Seite.

    Ich habe folgende Frage: Kann man oder macht es Sinne gebürstete Eiche zu ölen oder wie würde man die Oberfläche schützen? Muß man dann nach dem Bürsten schleifen? oder macht man sich damit die Struktur wieder kaputt?

    Vielen Dank.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die gebürstet Fläche kannst du mit einem Schleifvlies nachschleifen, dann bleibt die Struktur auf jeden Fall erhalten.
      Gruß

      Heiko

  41. Robert Lenz sagt:

    hallo Heiko
    Dein Video ist wirklich klasse. bis jetzt habe ich vor allem mit Lacken gearbeitet. Werde es jetzt aber auch mit und versuchen. ich arbeite vor allem mit Teak Holz. Hast du mir einen Tipp um die gleiche Methode mit einem dunkel getönten Öl zu machen?
    kann ich danach für den Glanz das selbe Öl verwenden wie im Video?
    vielen Dank und Gruss, Robert

  42. Roland sagt:

    Hallo Heiko – erstmals vielen Dank für Deine Hilfen die Du uns so großzügig zur Verfügung stellst – das muss mal gesagt werden – es ist ja nicht üblich für lau dies zu bekommen.
    Nun zu meiner Frage – den Klettteller wo bekomme ich den?
    Die Pads gibts ja wohl nur mit 150mm ist das bei dem Klettteller auch so?

    Wünsche Dir und Deiner Familie eine frohe Weihnacht und ein gesundes und friedvolles 2014

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Roland,

      die Pads und Teller kannst du bei naturalfarben.de bekommen, im Shop unter der Rubrik „Reinigungsbedarf“. Aber wie du schon vermutet hast, nur in 150mm.

      Gruß

      Heiko

  43. Stefan sagt:

    auch mir hat dein bericht sehr geholfen und meine Oberflächenbehandlung radikal umgestellt.
    der DD-lack bleibt jetzt wo er ist, vermehrt kommt nun hartöl zum Einsatz.
    auch das ablegen der Werkstücke zum trocknen ist bei der ölmethode ja ein traum, beim lacken muss man sich immer überlegen, wie man die ganze geschichte zum trocknen lagern kann bzw. muss dann wieder die eine oder andere seite in einem zweiten Arbeitsgang machen. das alles entfällt beim ölen, wunderbar.
    nochmals vielen dank für das sehr verständliche Video und deinen schriftlichen beitrag hier.

  44. Claus Krall sagt:

    Hallo Heiko,

    in deinem Video hast du gesagt, dass du ohne zwischenschliff auskommst.
    Auf deinem Link stand wiederum, dass man einen zwischenschliff anwenden sollte.
    Sollte ich nun einen Zwischenschliff machen oder nicht?

    Gruß
    Claus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Claus,

      die Methode im Artikel zum Leinölfirnis ist eine andere. Da habe ich nicht so fein geschliffen. Also entweder schleifst du das unbehandelte Holz nicht so fein und machst einen Zwischenschliff, oder du schleifst direkt sehr fein und verzichtest auf den Zwischenschliff.

      Inzwischen schleife ich fast immer sehr fein und spare mit den Zwischenschliff und vor allem den zweiten oder gar dritten Ölauftrag.

      Gruß

      Heiko

  45. Claus Krall sagt:

    Hallo Heiko,

    hast du schon mit Leinölfirnis erfahrung gemacht?
    Kann man dafür auch deine Vorgehensweise verwenden?

    Gruß
    Claus

  46. Claus Krall sagt:

    Muss man das Holz mit einer Maschine schleifen, oder kann man es auch mit der Hand schleifen?

    Gruß
    Claus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Claus,

      natürlich kann man auch von Hand schleifen. Das ist dann allerdings sehr mühsam.

      Gruß

      Heiko

  47. Jens Hauser sagt:

    Hallo Heiko,

    bin gerade an einem Möbelstück aus Eiche Massivholz und habe eine Frage zur Oberflächenbehandlung. Ich probiere gerade Knochenleim aus und wenn ich damit Gehrungen (Lamellos) oder kleine Risse fülle … hält darauf dauerhaft Öl und Wachs? Vertragen sich diese Materialien überhaupt?

    Gruss,
    Jens

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jens,

      ich habe mit Knochenleim keinerlei Erfahrung. Aber ich vermute, dass Öl nicht darauf hält. Mach am besten vorher ein Musterstück und probier es aus.

      Gruß

      Heiko

  48. Alexander sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mit deiner der gezeigten Methode schon Möbel aus Eiche, Esche und Nussbaum behandelt, immer mit sehr gutem Ergebniss!
    Daher erstmal Danke für die tolle Anleitung.

    Mit der Pipette aus der Aphotheke für den Ölauftrag beim Polieren habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht. Mit einer leeren und gereinigten Maggi-Flasche aus der Küche funktioniert das meiner Meinung nach einfacher und ist perfekt zu dosieren! Mann muss nichts umfüllen und kann es nach Benutzung einfach wieder verschließen. Hab noch die Original Etiketten des Öls drauf geklebt damit es nicht zu Verwechslung kommt.

    Gruß
    Alexander

  49. Tobias sagt:

    Hallo Heiko
    Also die W140P ist überhaupt nicht für Klarlack lackieren geeignet. Meiner Meinung nach für gar nichts 🙁
    Hätte ich mir lieber des Öl-Set von Festool gekauft.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      das Festool Öl Set kannst du dir auch sparen. Kauf dir im Discounter einige Spülschwämme, dazu noch Küchenrolle und ein gutes Hartöl. Mehr braucht man eigentlich nicht.

      Gruß

      Heiko

  50. Tobias sagt:

    Hallo Heiko,
    ich bin auf der Suche nach einer Lackierpistole für meine Werkstatt. Da ich mit Becherspritzpistolen keine gute Erfahrung gemacht habe, bin ich auf die elektrischen Lackierpistolen von Wagner gestoßen. Kannst du mir dabei behilflich sein? Ich habe dabei die W 140 P oder die W 550 gedacht.

    Schönen Gruß

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      da ich nicht lackiere kann ich dir hierzu leider überhaupt nicht weiter helfen.

      Gruß

      Heiko

  51. Heinz sagt:

    Hallo Heiko.

    was für ein Öl, oder welche Alternative würdest du denn für Innenflächen in einem Schrank empfehlen? Ich möchte nicht, dass mein Schrank nach Wochen noch nach Öl riecht. Habe für Außen das Öl von Natural verwendet, welches auch sehr schön aussieht. Ich möchte jetzt ungern im Inneren des Schrankes lackieren.
    Nur so nebenbei…..würde das mit Innenflächen lackieren überhaupt funktionieren, oder würde sich dann die Holzplatten verziehen, weil Lack weniger Feuchtigkeit durchlässt als Holz?

    Schönen Gruß,

    Heinz

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heinz,
      ich würde die zu Schellackmaskierung raten. Wenn du dich noch ein paar Tage gedulden kannst, ich schreibe gerade einen Artikel zum Thema und vermutlich wird es auch ein Video dazu geben.

      Gruß

      Heiko

      • Neal sagt:

        Morgen,

        wird es denn noch diesen einen Artikel geben?Klingt zwar etwas grob,aber mich interessiert es halt eben! 🙂

        Leider muss ich dich bezüglich deiner Videos zu Projektvorstellungen kritiesieren, da ich finde das die
        Arbeitsschritte nicht mehr so zur Geltung kommen, wie
        in deinen alten Videos Projektvorstellung, z.B. zum „Eckschrank mit Regal.Diese Dokumentation war wunderbar!
        Die jetzigen Videos, sind zwar gut, informativ etc., dennoch
        fehlen mir die ein oder anderen Arbeitsschritte!
        Deshalb würde ich dich bitten, deinen Videostil zu ändern!

        Ich hoffe du verstehst meinen etwas kritischen Kommentar, der KEINESFALLS böse gemeint ist!
        Dennoch Kritik gehört halt eben zu jedem Blog! 🙂

        P.S Mach weiter mit deinem Blog, außerdem wünsche ich dir viele Kunden!!!

        Schönen Sonntag noch Heiko

        Schönen Gruß

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Neal,

          ja, den Artikel wird es geben. Ich kann leider nicht immer genau planen, wann welches Thema genau kommt. Aber begonnen ist der Artikel schon.

          Wie Detailliert ich ein Projekt dokumentiere hängt auch davon ab, wie viel Zeit ich habe und das ist unterschiedlich. Es wird oft unterschätzt, wie viel Zeit es kostet die Arbeit zu unterbrechen und die Videoszenen aufzunehmen. Das Schneiden ist dabei noch der geringere Faktor. Außerdem vermeide ich inzwischen alles doppelt und dreifach zu zeigen. So hat man beispielsweise schon in mehreren Videos gesehen, wie ich Schleife, Holz hobele, Lamellos einsetze, Nute, Dominos Fräse etc. Warum Sollte ich das immer weider zeigen? Ich versuche momentan die wirklich interessanten Schritte zu zeigen und neuerdings auch die älteren Videos, in denen ich gewisse Dinge gezeigt habe, dann einfach ?nochmal einzubinden oder zu verlinken, so wie im Teil 3 zum Schrank aus Birke.

          Ich versuche wenn möglich auf die Wünsche meiner Leser zu reagieren, also schreib doch mal, welche Arbeitsschritte dir fehlen. Ich bin für Kritik immer offen. Ich muss aber auch um Verständnis dafür bitten, dass ich nicht alle Wünsche einfach so erfüllen kann.

          Gruß

          Heiko

          • Neal sagt:

            Hallo,

            das was mir fehlt ist einfach die Fülle bzw. die Kompletheit einer Video-
            dokumentation, die durch das Zeigen von Arbeitsschritten, wie z.B. Nuten,Fräsen,Fälzen,Hobeln ereicht wird!In Anbetracht deiner sehr gut nachvollziehbaren Schilderung, kann ich natürlich dann verzichten, dass dann
            Arbeitsschritte gezeigt werden, die du vielmals gezeigt hast in vorherigen Bei-
            trägen, denn letzten Endes sollst du noch Zeit haben um Möbeln zu bauen, und um dich um deine Familie zu kümmern.
            Nebenbei hast du auch erwähnt das es sehr viel Zeit in Anspruch nimmt Videos auf zu nehmen, zu schneiden o.ä.!
            Das respektiere ich dann auch!

            Fazit: Das was mir, bis du mir auf meinen
            kritischen Kommnetar geantwortet hast
            gefehlt hat war d´die Fülle s. o.

            Aber in anbetracht deiner Erklärung habe
            ich diesen Wunsch dann nicht mehr,
            dennoch sind deine Videos Klasse!

            Was mir jetzt noch ein fällt ist das manche
            Dokummentationsreihen wie die zur
            Handarbeit mit Handwerkzeugen (http://holzwerkerblog.de/2013/06/28/stemmeisen-und-klupfel-video/) das du
            so Pi mal Daumen angibst wann das nächste Video bbezüglich dieser Doku-
            serie kommt, es reicht vollkommen aus das du sagst z. B.“das nächste Video kommt im
            Dezember 2013 (…)“

            Das gleiche gilt z.B. auch für das Video zum
            CMS Modul!

            So genug Text, schönen Sonntag wünsche ich dir immernoch 🙂

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Neal,

            O.K. jetzt weiß ich was du meinst. Ich denke viele dieser Lücken kann ich durch Hinweise auf ähnliche Videos füllen. Man muss ja das Rad nicht immer wieder neu erfinden. Ich will bei der Doku zum Birke Schrank solche Dinge mal mit einbauen. In dieser Doku wird es übrigens nur ein Video zur Konstruktion der Türen geben, denn alles Andere gabs schon mal.

            Das Ankündigen von Folgevideos ist eine gefährliche Sache :D, ich glaube das lasse ich in Zukunft besser sein und überrasche die Zuschauer dann einfach.

            Zum CMS muss ich dringend noch was schreiben, das weiß ich. Da habe ich aber schon in einigen anderen Videos verschiedene Anwendungen gezeigt, so dass ich hier eigentlich auch nur noch auf das Justieren eingehen- und eine Zusammenfassung schreiben muss.

            Langweilig wird mir so schnell mit Sicherheit nicht.

            Gruß

            Heiko

  52. Andreas Blank sagt:

    Ich habe einen mit Hartöl spezial behandelten Tisch, der Kratzer hatte und nicht mehr gut aussah. Den habe ich angeschliffen und mit Hartöl high solid (zu) dick gestrichen. Nach 72 Stunden ist die Oberfläche immer noch klebrig. Trocknet sie noch oder muss ich den Tisch abschleifen und neu behandeln?

    Andreas Blank

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      ob die Fläche noch trocknet hängt vom verwendeten Öl ab. Ist es ein Schichtbildendes Öl, kann die Fläche trocknen. Ist es kein Öl, das eine Schicht bildet, wird es vermutlich klebrig bleiben. Das ist auch von der genauen Zusammensetzung des Öles abhängig. Vermutlich wird es aber das Beste sein, das Öl wieder weitgehend zu entfernen. Entweder mit einer Ziehklinge mechanisch, oder aber durch Abwaschen mit Testbenzin. Mach aber unbedingt vorher einen Versuch, bevor du mit Testbenzin an die Fläche gehst. Im Zweifel frag mal beim Hersteller des Öles nach, was dieser dir zur Entfernung rät.

      Gruß

      Heiko

  53. Bastian sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für das informative Video. Ich möchte einen Esstisch aus Eiche mit Deiner Methode und dem Osmo Hartwachsöl weiß behandeln. Wie gehe ich mit den Poren der Eiche um? Muss ich die vorher verfüllen?

    Mit besten Grüßen
    Bastian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Bastian,

      mit weißem Öl auf Eiche solltest du unbedingt ein Muster machen, da es bei Eiche so ist, dass sich die weißen Pigmente in die Poren setzen und du vielleicht eine Oberfläche bekommst, die du so nicht erwartest.
      Die Poren würde ich nicht füllen, das sieht schnell sehr unnatürlich aus.

      Gruß

      Heiko

  54. Anja sagt:

    Hiho,
    Ich habe jetzt das Color-Hartöl von Max Bahr verwendet (weiß-transparent). Dies soll aus pflanzlichen Ölen und Harzen bestehen. Brauchst die genauen Inhaltsstoffe?
    Liebe Grüsse
    Anja

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Anja,

      auf der Dose sollten Verarbeitungshinweise stehen und ob ein anderes, dazu passendes Produkt zum Pflege notwendig ist. Man sollte da am besten im System, also beim gleichen Hersteller bleiben und nicht irgendwas drauf machen.

      Gruß

      Heiko

      • Anja sagt:

        Ok, da steht das man es mit Hartöl oder Hartwachsöl überarbeiten kann. Ist das denn sinnvoll? Und kann ich dann später noch nachölen oder zieht es dann auf Grund des Wachsanteils nicht ins Holz ein? Sorry für die vielen Nachfragen, bin mir da nur irgendwie komplett unsicher. Und der Anleitung auf dem Gebinde vertraue ich nur bedingt. Beim Auftragen des Öls habe ich erst nach Anleitung gearbeitet und das Ergebnis war fürchterlich… Gott sei Dank habe ich dann Deinen Blog und das Video gefunden, mit Deiner Anleitung habe ich es jetzt recht gut hin bekommen! Deshalb traue ich da Deiner Meinung sehr viel mehr als der Angabe auf dem Gebinde 😉
        Liebe Grüsse
        Anja

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          du kannst dann mit dem passenden Hartöl nochmal drüber gehen. Späteres Nachölen machst du dann mit diesem Hartöl.

          Gruß

          Heiko

  55. Anja sagt:

    Hallo,
    danke, danke, danke!!! Bin seit Tagen dabei meinen Esstisch weiss zu ölen und war am verzweifeln, da ich immer scheckige Ergebnisse bekam. Dann fand ich Dein Video… und endlich sieht das Ergebnis gut aus! Deine Anleitung ist echt gut verständlich und einfach anzuwenden! Vielen lieben dank! Bringt es eigentlich etwas Leinölfirnis als finish zu verwenden, nach dem ölen mit weiss pigmentiertem Hartöl?
    Liebe Grüsse
    Anja

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      nein, bitte ein Leinöl mehr nach dem Hartöl!

      Wenn du das Natural Öl verwendet hast, kannst du noch entweder Finishöl auftragen, oder Pflege-Wachsöl. Wenn das Öl von einem anderen Hersteller hast, musst du dort nachschauen, ob es vergleichbare Produkte gibt.

      Gruß

      Heiko

      • Anja sagt:

        OK, danke für die schnelle Antwort!
        Sollte ich in Zukunft beim nachölen immer erst einen kompletten Schleifgang machen, oder reicht es wenn ich fein anschleife?
        Danke nochmals und einen schönen Abend noch 🙂
        Liebe Grüsse
        Anja

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Anja,

          wenn es nur um eine Auffrischung geht, reicht leichtes Nachölen, ohne anschleifen. Wenn leichte Kratzer und Verunreinigungen auf der Fläche sind, schleift man lediglich mit einem feinen Schleifvlies und ölt dann nach. Richtiges Schleifen ist nur notwendig, wenn die Oberfläche so beschädigt ist, dass die Schäden nur durch Schleifen zu beseitigen sind.

          Gruß

          Heiko

          • Anja sagt:

            Das klingt gut 🙂
            Welches finish würdest du denn bei einem stark beanspruchten Esstisch empfehlen? Wenn ich ein Finish mit Wachs verwende, kann ich dann trotzdem einfach nachölen? Und sollte ich beim nachölen wieder Öl mit weissen Pigmenten nehmen oder geht dann auch farbloses Öl bzw Leinölfirnis? Danke für Deine schnellen und informativen Antworten!
            Liebe Grüsse
            Anja

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo,

            schreib doch bitte mal, mit welchem Produkt du den Tisch nun schon behandelt hast.

            Gruß

            Heiko

  56. Peter sagt:

    Hallo,

    super Anleitung, danke!
    Kann man mit Öl das geschliffene Holz auch dunkler bekommen? Ich habe eine kleine Kommode die weiß gestrichen war abgeschliffen und jetzt würde ich die in gerne Ölen/Lasieren/Beizen das sie einen dunklen Nussbaum Farbton bekommt, geht das mit Öl oder wie mache ich das am Besten?

    Gruß

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      man kann das rohe Holz beizen, da solltest du aber einige Dinge beachten:

      Vor dem Beizen wässern
      Ein Schichtbildendes Öl nehmen, mehrere Schichten auftragen und erst dann einen Zwischenschliff machen, anschließend noch ein oder zwei Schichten auftragen, jeweils mit Zwischenschliff.
      Unbedingt vorher Musterbrettchen machen

      Einfacher ist die Verwendung einer passenden Öl-Lasur, oder aber OSMO Dekorwachs in der gewünschten Farbe.

      Gruß

      Heiko

  57. Thomas Wendelken sagt:

    Hallo Heiko

    Nach dem Lesen deines Berichtes zum Schleifen und Ölen habe Ich dieses Verfahren auch schon mehrmals angewendet. Bin begeistert vom Ergebnis.
    Jetzt stellt sich für mich aber eine Frage, wie Ich bei großen Möbelstücken z.b. Schränken vorgehen soll. Ich habe gehört, das geölte Flächen keinen Leim aufnehmen. Das hieße für mich, erst den Schrank zusammenbauen und dann ölen! Oder kann man die Flächen, wo Leim aufgetragen werden soll, abkleben, dann die Einzelteile ölen und erst dann den Schrank zusammenbauen? Wenn ja, was würdest du zum Abkleben benutzen ? Malerkrepp ?

    Gruß Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      der Leim wird auf dem Öl/ Wachs nicht mehr richtig halten. Abkleben funktioniert auch nur bedingt, da das Öl über die Holzfasern auch unter das Klebeband kriecht. Daher baut man vor dem Ölen den Schrank zusammen. Wenn man ölt stellt das auch kein Problem dar. Bei Lacken, die gespritzt werden ist das schon eher der Fall, dann wird das Schrankinnere gerne rau. Nicht so bei Öl. Wichtig ist hier nur, das Öl gut aus den Ecken heraus zu wischen.

      Heiko

      • Andreas sagt:

        Hallo Heiko,

        ich stand auch gerade vor diesem Henne-Ei-Problem, erst Ölen oder erst Leimen. Ich habe eine Regalkonstruktion um zwei 1,40m Küchenschränke erstellt und mit Natural-Parkettöl und -Finishöl behandelt. Ich hierbei zuerst geölt, damit ich mit den weißen Pads das Finishöl mit den Exzenter polieren konnte, weil ich nach dem Zusammenbau sehr schlecht an die Teile herangekommen wäre.

        Beim Verleimen tritt dann natürlich Kleber aus den Ritzen; also weggewischt und z.T. auf der geölten Oberfläche verteilt. Also wieder nachschleifen und nachölen.

        Das war an sich mein erstes Holzprojekt und als Anfänger steht man in der Tat vor solch trivialen Problemen 😉 Auch bei so scheinbar einfachen Dinge wie Anreißen mit Lineal, Kombinationswinkel, diversen Incra-T- oder Ecklinealen, Schmiege, Minenstift oder Anreißnadel usw. muss man erstmal genau überlegen, was der beste Weg ist.

        Gruß
        Andreas

  58. Hans Mock sagt:

    Vielen Dank für die lehrreiche Anleitung.

    Ich möchte einen geölten Tisch aus massiver Kirsche neu ölen. Zuvor möchte ich die Gebrauchsspuren mit Hilfe einer Ziehklinge entfernen. Mich würde nun interessieren, ob eine derartig vorbereitet Oberfläche glatt genug wäre, um mit dem dargestellten Verfahren ohne Zwischenschliff eine ansprechende Oberfläche zu erhalten. Alternative könnte ich nach dem Abziehen noch mit 240er oder 320er Körnung nachschleifen. Was wäre da Ihre Empfehlung?

    Vielen Dank mit freundlichen Grüßen,

    Hans

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      je nach Holzstruktur ist die Oberfläche, die eine Ziehklinge hinterläßt unterschiedlich und manchmal auch relativ grob. Ich würde daher vor dem Ölen noch fein schleifen.

      Heiko

  59. Marco sagt:

    Hallo,

    sehr interessante Artikel und Videos. Echt gut gemacht.

    Ich habe eine kurze Frage zum Polieren. Du benutzt im Video eine Festool Rotex.
    Macht es vom Endergebniss einen Unterschied ob man zum Polieren den Poliermodus der Rotex benutzt oder nur einen „normalen“ Exzenterschleifer?

    Gruß
    Marco

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marco,

      der Rotationsmodus hat den Vorteil, dass das Polieren schneller geht.

      Gruß

      Heiko

  60. Sebastian sagt:

    Hallo,

    Verwendest du Hartöl mit Weißpigmenten? Die Buche wird so gering angefeuert,
    Leider habe ich bei dem pigmentierten Öl das Problem, dass sich die Weißpigmente gerne absetzen insbesondere in den Ecken?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ja, das ist pigmentiertes Öl. Da muss man in der Tat aufpassen, dass sich die Pigmente nicht absetzen. An Ecken und Fugen achte ich darauf nicht zu viel Öl aufzutragen.

      Gruß

      Heiko

  61. Mike sagt:

    Klasse Video´s und erklärungen. Selbst für mich als Leihe gelingt das nachmachen. Wenn ich auch nicht alle Maschinen habe.
    Du benutzt glaube ich eine Festo Werkbank. Kann man sowas nicht günstiger selber bauen. Wenn auch nicht Variabel. Ich würde mir gerne sowas ähnliches selbst bauen. Für meine Hobby Werkstatt.
    Ev. eine Idee für dich als Video.

    Vielen Dank für deine Beiträge. Das ist viel arbeit.

    Gruß Mike

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Mike,

      stimmt, das ist ein Festool MFT/3. Wenn du im Internet nach „eigenbau MFT“ oder „MFT nachbauen“ suchst, fidest du jede Menge Anregungen für Eigenbauten.

      Gruß

      Heiko

  62. Dieter sagt:

    Hallo Heiko,

    du nimmst das Öl direkt aus dem Gebinde. Mir wurde mal gesagt, dass man das auf keinen Fall machen soll, weil so das Öl „verschmutzt“ wird. Ist das der Fall, oder ist das nur ein Aberglaube?
    Auch würde mich interessieren, ob Holzöle im allgemeinen Umweltschädlich sind. Ich wasche in meiner kleinen Werkstatt (ohne eigenen Abfluss) die Schwämme immer in einem Eimer Wasser aus. Kann ich das Wasser danach einfach wegkippen, oder muss ich das im Zweifel sammeln und zur Müllkippe bringen?

    Danke und Gruß,

    der Dieter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dieter,

      mit dem Öl aus dem Behälter entnehmen hast du recht. Im gezeigten Fall, habe ich allerdings große Mengen des Öls am Stück verarbeitet, da ist das dann nicht so tragisch.Die Verschmutzung des Öls ist auch sehr gering, wenn man das Holz, wie erwähnt sehr gut abreinigt.

      Ob die Öle umweltschädlich ist, hängt vom jeweiligen Öl ab. Da sollten entsprechende Informationen auf dem Gebinde stehen. Die Schwämme wasche ich nicht aus, sondern lasse sie gut durchtrocknen und gebe Sie dann in die Entsorgung. Bei uns kann man solche Abfälle kostenlos an einer Sammelstelle abgeben. Je nach Öl dürfen durchgehärtete Lappen und Schwämme auch in den Hausmüll. Aber auch das ist abhängig vom jeweiligen Öl und sollte auf dem Gebinde stehen.

      Gruß

      Heiko

  63. Anonymous sagt:

    Warum hast du bei dem Tisch aus Meranti einen Zwischenschliff der Körnung 400 gemacht und bei anderen Möbeln nicht

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Auch ich lerne immer wieder neues. Als ich den Tisch gebaut habe, kannte ich die Methode mit dem sehr feinen Schleifen und nur einem Ölauftrag noch nicht.

      Gruß

      Heiko

  64. Manfred sagt:

    Hallo Heiko

    vielen Dank für den ausführlichen Beitrag und das Video. Ich werde mich demnächst doch wieder einmal mit dem Ölen beschäftigen. Ich habe wegen der langen Trockenzeit des Öles mich nicht mehr damit beschäftigt. Habe von PNZ das Holzöl bzw. das Hartwachsöl verwendet, vielleicht trocknen diese Öle auch nicht so schnell, wie das Öl das Du verwendest.
    Du schreibst daß Du auch noch andere Öle verwendest. Welche sind das und wo wendest Du diese an?

    Viele Grüße
    Manfred

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Manfred,

      ich verwende hier und da noch Produkte von Osmo, z.B. das Hartwachsöl und die Landhausfarbe. Einige Zeit habe ich auch Produkte von ASUSO angewendet, da fand ich jedoch die Tockenzeit zu lang. PNZ Öl habe ich mal für den Außenbereich ausprobiert, es hat mich aber nicht ganz so überzeugt. Und natürlich benutze ich auch noch Leinölfirnis und gelegentlich auch Walnussöl.

      Gruß

      Heiko

  65. Hallo Heiko,

    vielen Dank für den sehr informativen Artikel und das Video. Das Verfahren werde ich auch mal probieren. Sehe ich das richtig, dass du beim Schleifen auch auf das Wässern des Holzes verzichtet hast?

    Gruß,
    Mario

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Mario,

      gewässert habe ich vor dem Ölen noch nie. Es wird zwar hier und da schon mal empfohlen, aber es bringt meiner Meinung nach nichts. Ich habe es irgendwann mal ausprobiert, konnte jedoch keine Verbesserung der Oberfläche oder eine Arbeitserleichterung feststellen.

      Gruß

      Heiko

  66. Jana J. sagt:

    Vielen herzlichen Dank für dieses informative, ausführliche, und lehrreiche Video!

  67. Leon sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich habe noch einen anderen Lieferanten bzw. Herstellet für die weissen Pad’s gefunden. Es handelt sich um den Hersteller Wolfcraft. Es gibt diese Pad’s in unterschiedlichen dicken und aus unterschiedlichen Material. Es sie einmal aus Lammwolle und einmal aus so einer Art Küchenschwamm. Sie sind jetzt zwar nicht von sehr hoher Qualität aber zum einmaligen poliren von geölten Oberflächen langen die Pad’s.

    Jetzt habe ich noch eine Frage zu dem Öl. Und zwar ich wollte die Werkbank von meinem kleinem Bruder ölen und wollte fragen ob es das Öl auch in kleineren Eimern gibt und eo es dieses Öl zu kaufen gibt.

    LG Leon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      bei Wolfcraft habe ich nur eine Lammfellhaube zum Überziehen über den Schleifteller gefunden. Das auch nur in 150mm. Lammfell wird zwar oft zum polieren von Autos genommen, aber für das gezeigte Verfahren ist es ungeeignet, da es das Öl aufsaugt und man kein gutes Polierergebnis bekommt. Ein Vlies ist hierzu wesentlich besser geeignet. Ich habe Muster eines anderen Lieferanten, die ich aber noch testen muss. Wenn ich das getan habe, stelle ich diese vor.

      Das verwendete Öl ist von Naturalfarben http://naturalfarben.de . Für eine Werkbank würde ich aber eher ein Parkettöl nehmen. Auf das Polieren solltest du dann aber verzichten.

      Gruß

      Heiko

  68. Dausien sagt:

    Tolles Video, wie immer gut erklärt.

    Das Polieren, bzw. Einschleifen habe ich bisher nur von Hand gemacht da ich Angst habe mir meinen Exenterschleifer zu versauen, wie Video zu sehen verwendest Du dabei den Rotex ohne Absaugung, aber kommt nicht durch die Eigenabsaugung der Maschine immer noch genug Dreck (Öl) in die Maschine?
    Meine Befürchtung ist, daß beim nächsten schleifen sich die Ölreste und der Schleifstaub dann in eine tolle Masse verklumpen die die Maschine zusetzt.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die gleiche Befürchtung hatte ich auch. Als ich das erste Mal so gearbeitet habe, kontrollierte ich den Teller sehr oft. Aber da man bei dieser Art zu polieren nur mit minimalen Ölmengen arbeitet, ist das kein großes Problem. Beim Einschleifen von Öl, was auch oft gemacht wird sieht es natürlich anders aus. Da muss man sehr aufpassen, dass kein Öl ins Innere der Maschine gelangt. Für diesen Zweck gibt es für den Rotex einen speziellen Polierteller, der keine Löcher hat.

      Inzwischen habe ich Muster von einigen sehr interessanten Produkten bekommen. Diese verhindern das Eindringen von Öl zuverlässig, egal welche Maschine und welche Pads verwendet werden. Ich werde bald ein Update zu diesem Artikel/Video machen und dann auch diese Produkte zeigen.

  69. Peter R. sagt:

    Hallo Heiko,

    habe bei Asuso eine Produktschulung mitgemacht und dort die sogenannten Taski-Schwämme zum Ölauftrag verwendet. Sind Super feinporig.

    Das Nature Line NL Hartöl High Solid wurde dabei einmal richtig satt aufgetragen und nach einer Einwirkzeit mit einem Polierpad nachgerieben! Über Nacht Trocknen lassen. Das war alles.

    Gruß
    Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      ich habe auch einige Asuso Öle ausprobiert. Sie sind nicht schlecht, aber sie trocknen recht lange und der Geruch ist sehr stark. Das Hartöl scheint dann auch einen Wachsanteil zu haben, wenn es sich polieren lässt. Mir lagen diese Öle einfach nicht. Aber das ist wie mit vielen anderen Dingen auch, eine reine Geschmackssache. Man muss denke ich einige Öle ausprobieren um seine eigenen Favoriten zu finden. Und inzwischen habe ich für verschiedene Anwendungen verschiedene Öle gefunden, die mir gefallen. Aber bei der von dir beschriebenen Methode wurde ja auch auf den Zwischenschliff verzichtet und nur einmal aufgetragen. Das finde ich sehr gut und es bestätigt mich in meiner Arbeitsweise. Ich bin mir sicher, dass diese Methode bei sehr vielen Ölen funktioniert.

      Der Begriff „Taski Schwamm“ sagte mir bislang nichts. Ich habe jetzt mal danach gesucht. Es sind die gleichen Schwämme, wie man sie auch von Natural bekommt. Sie funktionieren gut, aber ich konnte bisher keinen triftigen Grund finden, der gegen die normalen Haushaltsschwämme spricht. Die Taski Schwämme haben den Vorteil, dass die Rückseite ein grünes Pad ist. Sicherlich dann sinnvoll, wenn das Öl eingeschliffen wird. Dann kann man das mit dem Schwamm direkt machen.

      Gruß

      Heiko

  70. Thomas Pesch sagt:

    Hallo Heiko,

    ganz lieben Dank für das wirklich tolle Video, gut finde ich auch, dass Du mal die einzelnen Werkzeuge und Hilfsmittel vorstellst !!!

    Ich arbeite bis dato mit dem Festool Surfix. Der Nachteil an der Sache ist der permanente und zeitintensive Zwischenschliff u.a. mit grünem (teurem) Schleifflies. Kann man denn wirklich bis 320 hochschleifen? Festool sagt doch immer, dass das Holz dann gar kein Öl mehr richtig aufnehmen kann…

    Ich werde Dein Vorgehen mit gleichem Öl definitiv testen. und nachberichten…

    Du könntest übrigens für den Rotex einen grünen undurchlässigen Polierteller benutzen.

    Wie heißt denn der Citrus Reiniger, den Du da benutzt hast? Gibt es Schwämme, die Du beim Ölen bevorzugst?

    Liebe Grüße

    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      das Surfix System habe ich auch ausprobiert, aber es konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Vor allem die doch recht hohen Kosten sind für mich ein Grund, der gegen das System spricht. Die Auswahl an Ölen ist auch recht klein. Daher benutze ich es nicht mehr. Warum eine fein geschliffene Oberfläche kein Öl mehr aufnehmen soll, erschließt sich mir nicht. Die mit Korn 320 geschliffene Fläche saugt auch bei Buche sehr viel Öl auf. Also da sehe ich kein Problem.

      Bezüglich des Poliertellers: Ich kenne den Teller, habe ihn aber nicht. Am Wochenende werde ich aber eine vielversprechende Alternative ausprobieren, auch was die weißen Pads betrifft. Es wird also bald noch einen Nachtrag mit einigen Ergänzungen zu diesem Artikel/ Video geben, sobald ich alles ausprobieren konnte.

      Der Reinger ist von Hotegra, nennt sich einfach Zitrusreiniger. Den kaufe ich immer im Baustoffhandel. Die schwämme kaufe ich immer beim Lebensmitteldiscounter. Da der Schwamm ja nur die Aufgabe hat, das Öl auf das Holz zu bringen, habe ich keine besonderen Ansprüche an die Schwämme. Nur zu grob sollten sie nicht sein.

  71. Vielen Dank für dieses gut erklärende Video. Dabei gefällt mir besonders, dass die Schritte nachvollziehbar sind – auch für solche, die noch nicht viel mit dem Möbel-Hartöl gearbeitet haben. Durch das weißpigmentierte Öl sieht man kaum eine Anfeuerung.

    Frank von Natural-Farben.de

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