Sägen

Eine der wichtisten Tätigkeiten bei der Holzbearbeitung ist das Sägen. Eine Holzwerkstatt ohne Sägen verschiedener Form ist wohl kaum denkbar.

Die beiden wichtigsten Sägen in meiner Werkstatt sind die Tischkreissäge und die Handkreissäge. Natürlich verwende ich auch eine Stichsäge und diverse Handsägen.

Meine Tischkreissägen

Tischkreissäge Mafell Erika 65E - Mit AnbauteilenDie Tischkreissäge gehört zu den wichtigsten Maschinen in meiner Werkstatt. Ich habe sehr lange ohne Tischkreissäge, nur mit der Handkreissäge  gearbeitet. Das hat zwar auch funktioniert, ist aber bei weitem nicht so komfortabel, einfach uns Sicher, wie das Arbeiten auf einer Tischkreissäge.

Hier stelle ich Ihnen meine erste Tischkreissäge vor

Mafell Erika 85 Ec - Tischkreissäge mit Anbauteilen

Säge mit Anbauteilen

Diese Säge wurde inzwischen durch eine neuere und größere Maschine ersetzt. Einen Teil des Zubehörs konnte ich weiter verwenden. Bei der neuen Säge handelt es sich auch wieder um eine Montagesäge, eine Mafell Erika 85ec.

Die Maschine stelle ich Ihnen hier ausführlich vor:
Tischkreissäge Mafell Erika 85ec

Und was diese Maschine kann, zeige ich Ihnen in diesem nicht ganz ernst gemeinten Video:

 

Tauchsäge vs. Pendelhaubensäge

Tauchsäge vs. Pendelhaubensäge - Tauchsäge

Es gibt zwei Arten von Handkreissägen: Tauchsägen und Pendelhaubensägen. Oft wird der Vorteil der Tauchsäge nur darin gesehen, dass man Ausschnitte, beispielsweise in Küchenarbeitsplatten machen kann. Dem ist aber nicht so. Die Unterschiede zwichen Tauch- und Pendelhaubensäge sind größer, als man denkt.

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Festool TS55 EBQ - AnsichtTauchsäge Festool TS55 EBQ

Für viele Holzwerker ist eine Tauchsäge die erste professionelle Maschine. Zusammen mit einer Führungsschiene ist eine solche Säge schon sehr vielseitig einsetzbar und liefert bei richtiger Handhabung auch sehr genaue Ergebnisse. Zusammen mit einem Multifunktionstisch hat man eine sehr gute Kombination für den Einstieg in die professionelle Holzbearbeitung.

Meine Tauchsäge, die Festool TS55 EBQ stelle ich hier näher vor: Tauchsäge Festool TS55 EBQ

Scheppach CS55 - Die SägeScheppach CS55

Eine preiswerte Tauchsäge ist die Scheppach CS55. Was Sie kann und was sie von der wesentlich teureren Festool TS55 unterscheidet können Sie in diesem Artikel nachlesen:
Vorstellung Tauchsäge Scheppach CS55

Festool Carvex PS 420 - Anicht der MaschineStichsäge Festool Carvex PS420

Auch wenn eine Stichsäge nicht ganz so universell ist, wie so manche Heimwerkerzeitschrift es darstellt, nützlich kann so eine Maschine schon sein. Zum Beispiel für Kurvenschnitte oder bei der Montage von Küchen.  Daher darf auch in meiner Werkstatt eine Stichsäge nicht fehlen. Es handelt sich dabei um die Festool Carvex PS420, die mit vielen nützlichen Details aufwartet.

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Handsägen

Ich arbeite sehr gerne mit Maschinen, aber ich arbeite auch sehr gerne noch von Hand. Zu den wichtigsten Handwerkzeugen in der Holzbearbeitung gehören auch verschiedene Sägen.  Lange Jahre habe ich mit Japansägen gearbeitet und war auch sehr zufrieden damit. Als Tischler, der seine Ausbildung in einer Zeit gemacht hat, in der man das Arbeiten mit Handwerkzeugen nur noch in der Lehrwerkstatt beigebracht bekam, dachte ich, dass die Japansäge der westlichen Sägenform weit überlegen ist. Dem ist aber nicht so. Das Problem liegt vielmehr darin, dass die Hersteller westlicher Sägen nicht erkannten, dass es immer mehr Tischler gibt, die hier und da noch eine Handsäge brauchen, diese aber nicht schärfen können oder wollen. Dies war dann auch mit ein Grund für den Siegeszug der Japansägen. Sie kamen bereits gebrauchsfähig in den Handel, während Fuchsschwänze, Feinsägen, Rückensägen und Gestellsägen ab Werk kaum mehr als gestanzte Blechstreifen- und daher ohne Nacharbeit nicht benutzbar waren.

Inzwischen gibt es aber auch sehr gute Sägen, die auf Stoß arbeiten und ab Werk auch gut geschärft sind. Diese möchte ich Ihnen natürlich auch vorstellen:

Veritas Zinkensäge - Kleines BildZinkensäge

Die Veritas Zinkensäge ist meine erste wirklich brauchbare westliche Säge.  Sie ist speziell für das Schneiden von Zinken gedacht. Einen Artikel über diese Säge und ein kurzes Video finden Sie hier

 

Veritas Feinsägen - Beide SägenFeinsägen

Den Zinkensägen von Veritas ähnlich, sind die Feinsägen des gleichen Herstellers. Diese gibt es in zwei Varianten, für Längsschnitt und Querschnitt. Auch hierzu gibt es einen Artikel und ein Video:

Artikel und Video zu den Veritas Feinsägen

Dübelsäge - AnsichtDübelsäge

Schon etwas spezieller, aber sehr nützlich ist eine Dübelsäge. Mit ihr kann man Überstehende Teile, wie zum Beispiel Dübel oder Holznägel bündig zur Oberfläche abschneiden, ohne dabei die Holzoberfläche zu beschädigen. In diesem Artikel stelle ich dieses Werkzeug näher vor.

 

Tipps und Tricks zum Sägen

Tipps und Tricks zum Sägen - Saubere Schnitte mit der HandkreissägeHier finden Sie einige Tipps, rund um das Thema Sägen. Denn auch hier kann man sich oft durch Kleinigkeiten den Alltag in der Werkstatt einfacher machen. So zum Beispiel mit einem einfachen Rückschlagstopp für die Handkreissäge

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Fügen mit der Handkreissäge

Das man mit einer Handkreissäge auch fügen, also verleimfähige Kanten herstellen kann, zeige ich auf dieser Seite gleich in zwei Varianten:

Fügen mit der Handkreissäge Variante 1

Fügen mit der Handkreissäge Variante 2

 

44 Kommentare zu Sägen

  1. Marc sagt:

    Hallo Heiko, ich möchte mir für meine Tischkreissäge (Einhell) ein neues Sägeblatt anschaffen. Bisher habe ich mit dem mitgelieferten Sägeblatt mit 24er Zahnung gearbeitet. Ich habe mich dazu entschieden mal etwas mehr Geld auszugeben und ein besseres und leiseres Sägeblatt zu kaufen.
    Meine Frage ist welche Zahnung würdest Du empfehlen? 60er oder 80er?
    (Bsp.: http://www.amazon.de/Bosch-2608642498-Kreissägeblatt-Expert-Wood/dp/B008HRG926/ref=pd_cp_60_2?ie=UTF8&refRID=1C3ZKZ5W7NMCXHVX2Y12)
    Kann ich damit auch noch Längsschnitte machen oder müsste ich wieder auf das 24er wechseln?
    Vielen Dank für einen Tip
    LG Marc

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marc,

      das 80er ist zu fein. Das Z60 ist als Feinschnittblatt in Ordnung. Für Längsschnitte in Massivholz ist es allerdings zu fein. Dafür ist aber das vorhandene Z24 in Ordnung.

      Gruß

      Heiko

  2. Tom sagt:

    Hallo Heiko,

    ich hoffe, Du hast angenehme Feiertage. Ich habe mir für den hobbymäßigen Möbelbau eine Mafell MT55cc zugelegt, dazu ein Festool FS-PA Kit (nach dem Lesen Deines letzten Beitrags 🙂 mit 800er Festool-Schiene. Da mir die Erika zu groß ist, hoffe ich, mit dieser äußerst kompakten Kombi einen Großteil meiner anfallenden Arbeiten halbwegs, wenn auch teilweise etwas umständlicher, durchführen zu können.

    Heute habe ich das Kit zum ersten Mal verwendet, um Küchen-Eiche-Leimholzplatten abzulängen. Die Platten haben eine Dicke von 30mm, eine Länge von 1860mm und eine Breite von 620mm, also schon recht massiv. Da die MT55cc ja eine leicht zu aktivierende Vorritz-Funkition besitzt, habe ich diese testweise eingesetzt.

    Mir ist dabei zunächst aufgefallen, dass im Schnittbild (mit 32er Mafell-Universal-Blatt) anschließend ein Versatz auf der Höhe des Vorritzens zu sehen war (1/x mm, wirklich kaum wahrnehmbar). Zuerst dachte ich, dies sei dem Vorritz-Versatz bei der MT55cc geschuldet, aber auch ein Sägen ohne Vorritzen, jedoch in mehreren Schritten (zuerst die Hälfte des Brettes, dann trennender Vollschnitt im zweiten Zug) brachte einen Versatz im Schnittbild auf der Höhe des zweiten Zugs hervor.

    Ich habe darauf hin die Schienen-Einsgtellung der MT55cc etwas enger gezogen, so dass sich die Säge gerade noch auf der Festool-Schiene schieben ließ. Dies brachte in einigen Fällen Abhilfe, in anderen blieb der Versatz im Schnittbild bestehen, als hätte es irgendetwas mit der Schiene zu tun.

    Letztendlich brachte nur ein direkt trennender, kompletter Tauchschnitt ein sauberes, durchgehendes Schnittbild hervor. Die Sägeblattlage habe ich getestet, sie ist perfekt rechtwinklig.

    Lage Rede, kurze Frage: Ist dies normal und im Rahmen der Toleranz auch bei dieser teuren Maschinenkombi anzunehmen, oder stimmt womöglich etwas bei mir nicht ? In Deinem Video „Fügen mit der Handkreissäge“ hast Du ja auch einen Vollschnitt, ohne Zwischenschritte gemacht. Wäre dies auch möglich, wenn Du zunächst z.B. die halbe Dicke der Bohle eingetaucht wärest und anschließend im zweiten Schube den Schnitt zu Ende gebracht hättest – oder gäbe es dann ggf. auch einen Versatz im Schnittbild mit der Festool TS ?

    Falls die so ist – würde man dann in der Praxis einfach ein paar Millimeter mehr an der Platte lassen und zum Hobel mit Fügeanschlag greifen, um anschließend eine rechtwinklige Kante und die gewünschte Brettlänge zu erhalten ?

    Mit welchen Toleranzen arbeitet man im Normalfall im Massivholz-Möbelbau ?

    Das Sägeblatt war übrigens ganz neu und scharf…

    Vielen Dank & weiterhin schöne Festtage!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tom,

      üblicherweise macht man es so, dass man komplett durchschneidet und nicht in mehreren Schritten. Dann tritt dieses Problem nicht mehr auf. Wenn du in mehreren Schnitten ein Stück Holz durchtrennst wirst du immer minimale Absätze haben. Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Da wäre zunächst einmal das minimale Spiel, dass eine Säge auf der Führungsschiene und in sich immer hat. Dann auch noch das dünne Sägeblatt, das weniger Führung hat und etwas abwandern kann.

      Ich habe mal einen digitalen Winkelmesser (Bevelbox) an die Sägeblätter von Handkreissägen gelegt und dann unterschiedlich Druck auf die Säge gegeben. Da kommen auch wieder bis zu 0,5° Abweichung zustande.

      Schneide in Zukunft dein Material auf einmal durch und es wird besser aussehen. Die Säge schafft mit dem passenden Blatt auch 50 Millimeter Buche auf einmal.

      Übliche Toleranzen im Möbelbau gibt es nicht. Bei Holzverbindungen kann eine Abweichung von 0,1 Millimeter schon viel sein, was beim Gesamtmaß eines Schrankes aber keine Rolle spielen würde. Lass dich nicht verrückt machen und beurteile immer das Endergebnis deiner Arbeit. Bist du damit zufrieden ist alles in Ordnung, egal was deine Messwerkzeuge sagen.

      Gruß

      Heiko

      • Tom sagt:

        Hallo Heiko,

        danke! Das stimmt – heutzutage wird überall der Eindruck erweckt, man könne alles bis zum letzten Quäntchen optimieren.

        Besonders als Laie ohne praktische Erfahrung im Fach lässt man sich da schnell mitziehen und läuft Gefahr, sich mit Problemchen zu beschäftigen, die der Profi bei der täglichen Arbeit garnicht wahrnimmt oder als natürliche Gegebenheit einbezieht.

        Noch eine kurze Frage zur Vorritz-Funktion: Macht diese bei Massivholz eigentlich überhaupt Sinn ? Ich habe heute eine furnierte Tür gesägt – da sah man beim Testschnitt ohne Vorritzen tatsächlich relativ großen Ausriss, mit Vorritzen war die Kante wirklich perfekt. Bei der Massiv-Eiche-Platte ist mir hingegen eigentlich gar kein Unterschied aufgefallen.

        Vielen Dank & beste Grüße!

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Tom,

          Vorritzen macht bei Querschnitten in Massivholz und furnierten Platten Sinn, ebenso bei kunststoffbeschichteten Platten. Bei Schnitten in Längsholz braucht man die Funktion nicht.

          Gruß

          Heiko

  3. Dieter sagt:

    Hallo Detleff,

    du kannst den Maschinentisch ab und zu leicht mit z.B. Silbergleit oder Waxilit einreiben. Dann sollten die Werkstücke gut darüber gleiten. Beide Gleitmittel gibt es als Paste oder Flüssig. Ich nehme in diesem Fall die Paste.

    Nicht nur das Sägeaggregat und sein Schwenkmechanismus, auch das gesamte Maschinengestell sind bei der Forsa 4 stabiler gebaut. Die Maschine wiegt auch mehr.
    Die Forsa 3 gibt es mit 230 V Lichtstrom oder 400 V Kraftstrom, die Forsa 4 nur mit 400 V.
    Auf der Forsa 3 können Sägeblätter bis 270mm, auf der Forsa 4 bis 315mm Durchmesser verwendet werden. Zusammen mit der höheren Drehzahl ergibt sich eine deutlich höhere Schnittgeschwindigkeit bei der 4.
    Ein weiterer Vorteil der Forsa 4: Hier kann ein Vorritzaggregat nachgerüstet werden. Damit können dann z.B. kunstoffbeschichtete Platten beidseitig ausrißfrei gesägt werden.
    Wenn ein 400 V Anschluß vorhanden ist, ist die Forsa 4 sicherlich eine Überlegung wert.

    Gruß
    Dieter, Möbelschreiner

  4. Achim sagt:

    Hallo Heiko,

    Okay, danke !

    Gruß, Achim

  5. Achim sagt:

    Hallo Heiko,

    okay, dann werd ich mal mit wenig Zähnen sägen und es zum abrichten an die Tischlerei geben. Habe heute die ersten 2 (von 4) Bessey REVO 125 KR bekommen. Hierzu wollt ich noch fragen, wieviele Zwingen sollte man mindestens setzen, z.B. bei einem Tisch von 2mtr. Länge ? Der kl.Couchtisch (90 cm) (mein erstes Projekt 🙂 ist in Arbeit und ich frage mich ob da 3 Zwingen genügen, wonach gehe ich da.
    Übrigens, vielen Dank für Deine (schnelle!) Antwort. Ich hab durch Deinen Blog schon wirklich einiges dazugelernt. ! Ach, ganz kurz noch, ich habe auch deinetwegen den Couchtisch auch mit Sketchup kreiert. Jetzt wünsch ich mir ne Stückliste mit allen Bauteilen und vor allem „Bemaßungen“ !? Geht das in Sketchup ?

    ganz lieben Dank nochmal und viele Grüße, Achim

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Achim,

      die Zahl der Zwingen kann man nicht pauschal sagen. Ist deine Fuge perfekt dicht, reichen wenige. Sind irgendwo Spannungen, bracuht man schon mal mehr. Als Richtwert kannst du aber ca. alle 30cm mit einer Zwinge rechnen.

      Gruß

      Heiko

  6. Achim sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe eine Frage zum Thema Tischkreissäge (Bosch GTS 10 XC) und Anzahl der Zähne des Sägeblattes. Für Längsschnitte in Eichenholz und andere Hölzer (20mm bis 50mm), benötige ich ein Sägeblatt mit möglichst wenig Zähnen aufgrund der Abführung der Späne (Soweit ich das verstanden habe). Dies heißt dann im Umkehrschluß daß hierdurch auch die Schnittqualität nicht ganz so gut ist, oder?. Gibt es hier nicht ein „Mittelmaß“ an Zähnen ?, z.B. ein Blatt mit 40 Zähnen.! Oder ist es eher so daß ich erst (immer) „grob“(wenig Zähne) säge und dann für den Feinschliff den Hobel oder Abrichthobel nehme !? Blicke da nicht ganz durch. Und, ist die Regel mit den Zähnen für die Tischkreissäge als auch für die Tauchsäge (TS55REBQ) für beide Geräte gleichermaßen gültig.?
    Ich möchte Eichenbohlen (40mm) abrichten und verleimen.

    viele Grüße, Achim

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Achim,

      je weniger Zähne, umso grober das Schnittbild, das stimmt schon. Allerdings wirst du mit einem feinen Blatt dein dickes Eichenholz auch nicht zufriedenstellend sägen können. Das feine Blatt wird Brandspuren hinterlassen. Du kannst dich also entscheiden, welche Spuren du nach dem Schnitt lieber beseitigen willst. Schnitt- oder Brandspuren 🙂 Das gilt gleichermaßen für die Handkreissäge.

      Ein Universalblatt liegt da irgendwo dazwischen. Für dein Vorhaben wird es dir aber auch nichts bringen, da du nach dem Sägen noch die Kanten, die miteinander verleimt werden sollen, abrichten musst. Nur so bekommst du eine schöne, dichte Leimfuge.

      Gruß

      Heiko

  7. Özi sagt:

    Hallo Heiko,

    welchen Hobel verwendest du hier genau ? Tolles Video !

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      im Video „Fügen mit der Handkreissäge – Version 2“ kommt ein Juuma No.5 zum Einsatz.

      Gruß

      Heiko

  8. Ralf Reuthlinger sagt:

    Hallo Heiko,

    ich verfolge Deine Seite nun schon seit einiger Zeit und muss schon sagen: „Du hast einen tollen Blog und Deine Anregungen haben mir schon oft bei der Umsetzung eigener Ideen geholfe!“
    Jetzt überlege ich mir eine Tischkreissäge anzuschaffen. Meine jetzige hatte ich zu einer Zeit gekauft, als ich dachte, wenn das Wort Präzision in der Produktbeschreibung enthalten ist, werden auch dementsprechende Ergebnisse erzielt ;-))).
    Na ja, da meine Platzverhältnisse eher beengt sind, Fläche einer Fertiggarage, habe ich folgende Maschinen überlegt:
    1 Mafell Erika 70’er
    2 Festool Precisio 70 eb Set
    3 Kity 619
    4 Scheppach Precisa 3.0 oder 4.0

    Kannst Du mir hier zu den einzelnen TKS etwas über die Vor- und Nachteile aus Deiner Sicht sagen?
    Laut Verkäufer ist natürlich jede Maschine aus seinem Sortiment die beste.

    Über eine Antwort von Dir würde ich mich sehr freuen.

    MfG
    Ralf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      mit keiner der genannten Sägen habe ich Erfahrungen. Daher kann ich dir leider nicht wirklich weiter helfen. Vielleicht schreiben aber einige Nutzer der Sägen was dazu.

      Gruß

      Heiko

    • Dieter sagt:

      Hallo Heiko,

      hallo Ralf,
      mit der Mafell Erika 70ec und der Festool precisio 70 habe ich schon gearbeitet. Jeweils ohne Zubehör im Montageeinsatz. Dafür sind die Unterflurzugsägen gebaut und gut geeignet.
      Beim Einsatz in der Werkstatt bauchst du die Tischverbreiterung und den Schiebetisch. Hierdurch wird aber die Unterflurzugfunktion, das was die Sägen ausmacht (und teuer macht), fast überflüssig.

      Die Kty 619 und die Scheppach Precisa sind reine Tischkreissägen mit Schiebetisch die genausoviel Platz brauchen, wie eine kleine Formatkreissäge.

      Ich empfehle dir eine kleine Formatsäge, wie die Scheppach Forsa 3.0.
      Sowohl das besäumen von Massivholz, als auch das bearbeiten von Platten geht damit leichter als mit einer Tischkreissäge.
      Auch bei Holzstar, Holzkraft, Holzmann und Bernardo gibt es solche kleinen Formatsägen.

      Gruß
      Dieter, Möbelschreiner

      • Detleff sagt:

        Hallo Dieter,

        ich bin auf der Suche nach einer kleinen Formatkreissäge. Nun konnte ich mir eine Forsa 3 ansehen. Der Maschinentisch ist laut Hersteller gehobelt, er erscheint aber sehr rauh. Beeinträchtigt das die Handhabung beim Sägen?
        Des weiteren habe ich festgestellt, das die Forsa 3 und die Forsa 4 preislich gar nicht soweit auseinanderliegen. Gibt es außer der Schnitttiefe große Unterschiede z.b. bei der Stabilität des Sägeagregates?

        Gruß
        Detleff

  9. Christian Röckl sagt:

    Guten Tag,

    kennen Sie die Bosch blau GTS 10 Hc? Und was halten Sie von dieser?

    Vielen Dank

    Christian Röckl

  10. Hermann sagt:

    Hallo Heiko,

    ich sehe auf Deiner Seite, auf der ich immer mal wieder gerne vorbeischaue, in der letzten Zeit häufiger ein rotes Sägeblatt auf Deiner Erika. Ich vermute das ist ein Blatt von Freud, dazu hätte ich ein paar Fragen:

    Wie bist Du mit dem Blatt / den Blättern zufrieden? Da die ja relativ dünn sind, hast Du dazu einen anderen Spaltkeil eingesetzt und wechselst Du den immer mit dem Blatt? Oder planst Du ganz auf diese dünneren Blätter umzusteigen?

    Vielen Dank schon vorab für Deine Antworten, Hermann

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hermann,

      stimmt, es sind die Sägeblätter von Freud. Sie haben die gleichen Abmessungen, wie die originalen Sägeblätter, passen also zum montierten Spaltkeil. Die Qualität ist sehr gut. Ich habe bisher keinen Unterschied in den Schnittergebnissen und der Standzeit im Bezug auf die originalen Blätter feststellen können.

      Gruß

      Heiko

  11. Martin sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich habe eine Metabo Magnum Formatsäge.
    Ich bräuchte einen Tip wie ich am besten den Längenanschlag im Rechten Winkel
    zum Sägeblatt ausrichte!!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      ich denke da ist ein Anruf bei Metabo die einfachste Lösung. Ich kenne die Säge selbst auch nur von Bildern.

      Gruß

      Heiko

  12. thomas sagt:

    Danke :-))

  13. thomas sagt:

    hallo heiko,
    ich bin auf der suche nach einer dekupiersäge,
    zu welcher würdest du raten?
    soll um die 500eu kosten
    gruss und danke thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo thomas,

      mit Dekupiersägen kenne ich mich überhaupt nicht aus.

      Gruß

      Heiko

    • Ralf sagt:

      Hallo Thomas,

      im Werkzeugkompass 2015 war ein Test. Die Hegner war hier Testsieger, obwohl sie laut Test in dickerem Material etwas schwach ist. Ob der Test hilft weiß ich nicht, ich hab auch von den Dingern keine Ahnung.

      Gruß Ralf

  14. Christian sagt:

    Hallo Heiko!

    Danke für die schnelle Antwort.
    Habe es schon befürchtet.
    Bleibt wohl erst mal weiterhin bei solchen Gehäusen zum Schreiner zu gehen,
    Oder ich baue sie einfach anderes. 🙂

    Nochmal danke und mach weiter so!
    Freue mich schon auf weitere Projekte und Vorstellungen!

    Gruß
    Christian

  15. Christian sagt:

    Hallo Heiko!
    Erst einmal Riesen Lob an dich!
    Lese seit einigen Tagen schon dein Block und verschlinge deine Videos!
    Bin erst am Anfang von dem Hobby Holzwerken! Man fühlt sich hier aber super aufgehoben!
    Habe eine Frage!
    Ich baue in meiner Freizeit Lautsprecher bzw. die Gehäuse!
    Die letzten habe ich allerdings vom Schreiner schneiden lassen müssen!
    Diese Gehäuse sind so aufgebaut das die Front breiter ist als die Rückwand!
    Der Deckel hat eine schräge Ebene! Er liegt vorne höher auf wie hinten!
    Dadurch entstehen spitze Winkel!
    Die wände sollen auf Gehrung geschnitten werden!
    Wie bekomme ich es als leihe hin einen spitzen Winkel zu schneiden?
    Bekomme ich das mit einer handkreissäge hin?
    (Möchte mir noch die TS55 anschaffen)
    Oder kann man das nur mit einer Tischkreissäge?
    Könntest du dazu mal ein Video machen das man sich das mal ansehen kann?

    Viele Grüße

    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      das wird mit einer Handkreissäge schwierig. Werden die Winkel zu groß, müsstest du dir recht aufwändige Schablonen bauen. Bei einer Tischkreissäge muss man zwar auch mit einer Schablone die Winkel über 45° schneiden, aber das ist wesentlich einfacher. Es gibt inzwischen Handkreissägen mit Hinterschnittfunktion, da kannst du dann Winkel bis 48° ohne Vorrichtungen schneiden. Je nach Konstruktion reicht das dir ja schon aus. Aber dennoch: genaue Gehrungsschnitte mit der Handkreissäge sind sehr schwierig.

      Gruß

      Heiko

  16. Henning sagt:

    Hallo Heiko,
    Danke für den Hinweis!

    Henning

  17. Henning Gohlke sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich bin auf der Suche nach einer Tischkreissäge und schwanke etwas zwischen den verschiedenen Erika Versionen. Meine Favoritin ist gerade die Erika 60. Welche Vorteile würden zum Beispiel eine Erika 70 oder 85 bieten? Die Säge würde ich zunächst für Einsteiger Projekte im Möbelbau verwenden wollen.

    Viele Grüße

    Henning

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Henning,

      bedenke, dass bei der Erika 60 nicht alle Zubehörteile der großen passen. Daher würde ich immer zur 75er oder gar 85er raten. Die 60er ist auch in der Größe der zu bearbeitenden Werkstücke recht begrenzt. Da musst du dir überlegen, ob dir das ausreicht.

      Gruß

      Heiko

  18. daniel wilhelm sagt:

    hallo heiko,

    ich habe ein kleines problem mit meiner tks. (bosch gts 10 xc, auch so ein fehlkauf…)
    wenn ich längeres material mit dem längsschnittblatt säge dann vibriert das blatt beim durschieben von zeit zu zeit hin und her und das gibt brandstellen im schnitt und es ist fast unmöglich das brett sauber am parallelanschlag entlang zu führen. die eingestellte breite variiert demzufolge um mehrer millimeter… völlig inakzeptabel…
    ich habe dann mein querschnittblatt drauf. bei dem laufen die parallelschnitte zwar langsam, aber sauber.

    woran könnte das liegen? ist das blatt defekt? es ist das blatt welches beim kauf drauf war. meiner meinung nach ist es noch scharf, also das kann es eigentlich nicht sein. oder muss ich einfach ein höherwertiges längsschnittblatt besorgen?

    vielen dank für die hilfe!

    daniel.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      eine Ferndiagnose ist immer schwierig, bis unmöglich. Erster Ansprechpartner ist immer der Verkäufer der Maschine. Du schreibst, dass der Fehler nur bei dem original Längsschnittblatt auftritt. Ich würde an deiner Stelle mal mit Bosch oder dem Verkäufer reden und mal versuchen ein anderes Blatt zu bekommen.Tritt der Fehler dann immer noch auf, sollte die Säge zum Kundendienst, solange noch Garantie drauf ist.

      Gruß

      Heiko

  19. Rupert sagt:

    Hallo Heiko !!!

    Da ich keine TKS habe mache ich die meisten schnitte auf der kapp und Zugsäge !!! da mal meine frage bei langen stücke bekomme ich keine geraden sauberen schnitt zuasmmen weil mir es immer runder kippt!!!! ich möchte die anschläge verlänger hast du dazu eine idee wie ????

    Gruß Rupert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das einfachste sind Rollenböcke, einer rechts und einer Links.

      Gruß

      Heiko

  20. FabianB sagt:

    Hallo zusammen,

    ich möchte in Zukunft recht viel Multiplexplatten von Hand sägen. Das ist am häufigsten Pappelsperrholz zwischen 6 und 19 mm, gefolgt von Seekiefer 19mm und Buche zwischen 5 und 12 mm.
    Optimal wäre hier eine Tischkreissäge, diese kommt aber aus diversen Gründen absolut nicht in Frage, ebenfalls jede andere Art von Elektronischem Werkzeug. Ich möchte/muss von Hand sägen.
    Bei Dictum gibt es für Plattenwerkstoffe z.B. die Kataba super Hard

    Wie sind eure Erfahrungen mit dem Handsägen von Multiplex? Gibt es konkrete Erfahrungen mit diesem Produkt? Wie sieht es mit Ausrissen beim Handsägen aus? Funktioniert hierbei der Trick mit dem Klebeband auf dem Schnitt? Bei Stichsägeneinsatz half es nicht wirklich, kann aber auch am zu schwachen Klebeband gelegen haben.

    Oder würdet ihr sagen, dass das Ergebnis auch nicht besser ist, als mit einer Ryoba?
    Bisher habe ich nur eine Dozuki und eine japanische Zimmermannssäge, die zu grob ist, deswegen kann ich es nicht ausprobieren. Ich bestelle die Tage eine Ryoba, und je nachdem dann die Kataba dazu. Will nicht zweimal bestellen oder zurücksenden müssen.

    Gibt es alternative Lösungsvorschläge?

    Herzlichen Dank,
    FabianB

    • FabianB sagt:

      Habe es selber ausprobiert: Mit der Ryoba absolut top. Die Kataba hatte ich erstmal nicht bestellt, weil ich es erst testen wollte und die ja auch deutlich gröber gezahnt ist. Dementsprechend habe ich keinen vergleich, bin mir aber sehr sicher, dass sie nicht besser geeignet ist. Absolut ausrissfreies Ergebnis mit der Ryoba.
      Für die Kataba spricht für mich nur noch, dass man mit ihr Einstiche machen kann. Aber das braucht man auch nicht wirklich oft.

  21. Christoph sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für Deine wirklich tollen Beiträge und Anregungen!!!
    Durch Deine anschaulichen Videos habe ich ua. den klassischen Hobel wiederentdeckt!

    Da ich meine Keller-Werkstatt verbessern möchte, steht als nächstes der Kauf einer Handkreissäge an.
    Die Festool (55…+Schienen) meines Bruders hat mich schon sehr begeistert!
    Beim Recherchieren sind mir die günstige Batavia T-Raxx (1400W) aber auch die technisch interessante MAFELL KSP 40 mit Flexistem ins Auge gefallen.
    Letztere bietet leider etwas weniger Schnitttiefe, die Qualität der Schnitte mit dieser platzsparenden Schiene kann ich leider nicht einschätzen.
    Die Batavia erweckt mir den Eindruck eines günstigen Festool-Clons.
    Kannst Du Aussagen zu diesen Sägen machen?
    Sonstige Tips oder Anregungen?
    Das nächste anstehende Projekt wäre: Treppe aus alter Buchenarbeitsplatte.
    Danke!

    Christoph

  22. Hallo Heiko, vielen Dank für deine tollen ausführlichen Videos und Anleitungen, für mich als Anfänger sind sie wirklich Gold wert!!Herzliche Grüße aus Schweden!
    Tina

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