Tischkreissäge Mafell Erika 65

Tischkreissäge Mafell Erika 65 - ohne Anbauteile

Säge ohne Anbauteile

Bis Anfang des Jahres 2010  bin ich bei allen Projekten ohne Tischkreissäge ausgekommen. Ich hätte mir vermutlich auch noch keine Maschine dieser Art zugelegt, wenn sich nicht eine sehr günstige Gelegenheit ergeben hätte. So kam ich also zu dieser älteren, aber gut gepflegten und vor allem sehr gut ausgestatteten Mafell Erika 65E.

 

Ohne Anbauteile nimmt die Säge nur wenig Platz weg und wird neben der Hobelmaschine an der Wand der Werkstatt abgestellt. Den Führungsholm für den Schiebetisch könnte man zwar mit wenigen Handgriffen demontieren, dies ist aber bei der derzeitigen Anordnung der Maschinen nicht notwendig.

Tischkreissäge Mafell Erika 65E - Mit Anbauteilen

Säge mit Zubehör

Mit Schiebeschlitten, Tischverbreiterung, langem Parallelanschlag und Absaugung benötigt die Maschine natürlich wesentlich mehr Platz in der Werkstatt. Je nach dem, was ich gerade schneide, muss die Maschine gedreht oder verschoben werden. Durch vier stabile Lenkrollen am Untergestell ist das problemlos möglich. An Ort und Stelle werden dann per Fußhebel mindestens zwei der Rollen gesperrt und die Maschine steht sicher.

Die Tischverbreiterung erlaubt Parallelschnitte bis 800mm. Mit Abstützung sind sogar 950- 1000mm machbar. Die Schnittlänge am Schiebetisch beträgt 600mm

Einen sehr guten Eindruck der Schnittkapazität vermittelt dieses Video:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=D5XfVwcWM0U[/youtube]

Das komplette Zubehör kann platzsparend an der Wand untergebracht werden. Schiebetisch, Anschläge und Tischverbreiterung bedürfen nach der Montage keinerlei Justierung. Dadurch ist die Maschine sehr schnell einsatzbereit und auch wieder sehr schnell verstaut. Der Schiebetisch wird lediglich eingehängt, die Tischverbreiterung ist nur mit wenigen Schrauben fixiert. Der Parallelanschlag inklusive hinterer Klemmung und Feineinstellung wird lediglich aufgeschoben.

Tischkreissäge Mafell Erika 65E - Absaugung bei verdeckten Schnitten

Absaugung bei verdeckten schnitten

Wenn man sog. Verdeckte Schnitte ausführt, muss die Spanhaube demontiert werden. Der Absaugschlauch wäre dann jedoch offen und die Saugleistung wird unnötig verringert. Um dieses Problem zu lösen, habe ich am Untergestell einen Gummistopfen montiert. Wird der obere Absaugschlauch nicht benötigt, so wird er auf diesen Gummistopfen aufgesteckt und ist verschlossen. Es geht durch diesen Schlauch keine Saugleistung verloren.

Oft wird weder die Tischverbreiterung, noch der Schiebetisch benötigt. Für solche Fälle reicht es aus, den kleinen Universalanschlag zu montieren. Er kann für Parallelschnitte, Kappschnitte und Gehrungsschnitte benutzt werden. Dies ist jedoch nur möglich, da es sich bei dieser Maschine um eine Unterflug- Zugsäge handelt, bei der das Sägeblatt auf einer Länge von ca. 25cm nach vorne Gezogen werden kann. Das Werkstück liegt hierbei am Anschlag, während das Sägeblatt hindurchgezogen wird. Kappschnitte bis 25cm (je nach Holzstärke) sind dadurch auch ohne Schiebetisch durchführbar..

Tischkreissäge Mafell Erika 65E -Nutzung des Unterschrankes

Nutzung des Unterschrankes

Platz ist in meiner Werkstatt Mangelware. Daher wird der Platz im Untergestell als Stauraum genutzt. In einer Schublade, die auch Zugänglich ist, wenn die Maschine an der Wand steht, ist die Stichsäge mit  Zubehörund einige andere Werkzeuge untergebracht. Das Untergestell selbst besteht aus einem stabilen Holzrahmen, welcher mit Seekieferplatten beplankt ist. Alles ist miteinander verschraubt und geleimt.

An der Bedienerseite des Untergestells ist eine Klappe, hinter der das komplette Absaugzubehör seinen Platz findet. Da dies nur benötigt wird, wenn die Maschine auch benutzt wird, ist es kein Problem, dass diese Klappe nur zugänglich ist, wenn man die Maschine aus der Parkposition nach vorne fährt.

Tischkreissäge Mafell Erika 65E - Aufbewahrung für Sägeblätter

aufbewahrung für Sägeblätter

Da man je nach Material unterschiedliche Sägeblätter einsetzt, ist es praktisch, wenn diese direkt an der Maschine ihren Platz finden. Daher habe ich im Untergestell einen Stauraum für Sägeblätter geschaffen. Hinter der Sperrholzscheibe mit einem Durchmesser von 300mm sind Sägeblätter mit 280mm gut geschützt untergebracht. Dünne Sperrholzscheiben zwischen den Sägeblättern schützen diese vor Beschädigungen. Gehalten werden Sägeblätter und Sperrholz von einer Flügelmutter.

 

Technische Daten und Details:

Technische Daten

  • Aufnahmeleistung: 1800W
  • Abgabeleistung: 1300W
  • Sägeblattdurchmesser: 280mm
  • Max Schnitthöhe bei 90°: 65mm
  • Max Schnitthöhe bei 45°: 45mm
  • Leerlaufdrehzahl: 3000 U/Min
  • Drehzahl bei Normallast: 2820 U/Min
  • Schnittgeschwindigkeit: ca. 41m/s
  • Max. Schnittlänge der Zugsäge bei 10mm Materialstärke: 270mm
  • Max. Schnittlänge der Zugsäge bei 65mm Materialstärke: 160mm
  • Tischabmessungen ohne Zusatztisch: 790x 545mm
  • Max. Schnittbreite ohne Zusatztisch: 260mm
  • Max. Schnittbreite mit Zusatztisch: ca. 800mm
  • Max. Schnittbreite auf Schiebetisch: ca. 600mm

Zubehör

  • Schiebetisch mit Anschlaglineal
  • Tischverbreiterung
  • Parallelanschlag mit Feineinstellung und hinterer Klemmung, sowie Anschlagreiter
  • Absauggarnitur

Erwähnenswerte Funktionen

  • Anschläge können an jeder Kante des Maschinentisches, sowie n der Tischverbreiterung genutzt werden
  • Universalanschlag und Parallelanschlag können verkürzt werden
  • Universalanschlag und Parallelanschlag können auch als flache Anschläge genutzt werden
  • Anbringung aller Anschläge an drei Seiten des Schiebetisches Möglich
  • Alle Anschläge und auch der Schiebetisch können bei Bedarf nachjustiert werden
  • Feineinstellung des Parallelanschlages mit Rändelschraube und Skala
  • Absaughaube Werkzeuglos abnehmbar
  • Spaltkeil kann bei Verdecktschnitten einfach heruntergedrückt werden
  • Schneller Sägeblattwechsel von oben
  • Zugfunktion in mittlerer Stellung feststellbar für Betrieb mit Schiebetisch
  • Schiebetisch an jeder Position feststellbar.

Fazit nach eineinhalb Jahren Nutzung

Die Mafell Erika ist eine Tischkreissäge mit vielen Einsatzmöglichkeiten, sie beansprucht nur wenig Stellfläche und ist sehr schnell mit Schiebetisch und Tischverbreiterung einsatzbereit. Viele der Arbeiten, die ich bisher mit dieser Maschine durchgeführt habe, wären so mit einer Handkreissäge nicht möglich gewesen. Die Maschine hat das Arbeiten in der Werkstatt sehr stark verändert.

Da Anschlagsystem ist sehr gut durchdacht. Die Anbauteile lassen sich durch die Verwendung des immer wieder gleichen Schwalbenschwanz- Profiles in allerlei Variationen kombinieren. so lassen sich beispielsweise die Schienen für die Tischverbreiterung auch an den Schiebetisch montieren und schaffen auch auf der linken Maschinenseite eine größere Tischauflage.

Da es sich bei dieser Maschine eigentlich um eine mobile Tischkreissäge für den Baustelleneinsatz handelt, muss man im Bezug auf die Steifigkeit der Anschläge einige Kompromisse machen. Zwar ist alles stabil und langlebig gebaut, aber eben auch relativ leicht. Bei starker Belastung gibt vor allem der Anschlag auf dem Schiebetisch schon mal ein wenig nach. Man muss mit Gefühl arbeiten, um den Winkel nicht durch zu viel Druck minimal zu verstellen. Diese Kompromisse muss man jedoch bei jeder Maschine in dieser Gewichtsklasse machen, egal von welchem Hersteller sie kommt.

Alles in allem ist die Mafell Erika für meine Werkstatt die richtige Tischkreissäge, da sie den besten Kompromiss zwischen Mobilität, geringem Platzbedarf und Präzision darstellt

 

49 Kommentare zu Tischkreissäge Mafell Erika 65

  1. Maik sagt:

    Ich habe mal eine Frage woran es liegen kann das die erika 65
    Nicht mehr angeht?? Der Strom kommt überall an

    Bitte um schnelle Antwort und Hilfe
    Mit freundlichen Gruß
    Maik

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Maik,
      da ist der Hersteller, also die Firma Mafell der richtige Ansprechpartner.

      Gruß

      Heiko

  2. Sebastian sagt:

    Hallo Heiko,

    deine Beiträge machen stets Hunger auf mehr :-).

    Nun wollte ich mir einen vernünftige Tischkreissäge zulegen (präzises Arbeiten möglich, vergrößerbarer Tisch, vernünftige Schlitten und Parallelanschlag, portabel). Dabei hört man allerdings soviel verschiedenes. Eine Erika 70 EC wäre zu schön.

    Jetzt fand ich eine Metabo 1256 mit Schiebeschlitten und Fahrwerk. Ist so eine alte Maschine dennoch empfehlenswert, wenn diese von privat ist. Oder doch eher eine gebrauchte PK200 oder PK250?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Sebastian,

      eine Montagesäge bietet dir nur Vorteile, wenn du deren Mobilität nutzen willst. Wenn du das nicht braucht, kannst du auch fürs gleiche Geld eine stationäre Maschine kaufen. Mit den Metabo EB Maschinen kenne ich mich nicht so aus, sie werden aber immer wieder empfohlen. Ich würde aber im Vorfeld mal bei Metabo anrufen und fragen, wie es mit Ersatzteilen noch aussieht.

      Gruß

      Heiko

  3. Frank K sagt:

    Hallo,

    eine wirklich tolle und anregende Seite!

    Ich habe mir heute endlich mal eine Mafell 60 E ganz genau angesehen und vom Fachhändler erklären lassen. Ich bin begeistert.
    Ich habe vor, zunächst einige Regale zu bauen, dann mal ein Schuhschränkchen …mal sehen was so kommt. Alles aus Massivholz, das verleimt wird.
    Die Scheppach Bj. 88 meines Vaters war mir zu ungenau, ich kaufte im Internet eine Makita 2704. Bei der Montage(alles richtig gemacht) schliff das Sägeblatt an der Kante des Tischeinsatzes, ich hatte Riesenprobleme. Außerdem fiel mir folgendes negativ auf. Tischverlängerung herausgezogen hängt 1 cm nach unten, die Verstellung des Sägeblattes in Höhe und Neigung waren schwergängig. Gesägt habe ich nie, sie ging zurück.

    Die Mafell Erika 60 E ist eine ganz andere Nummer, die Höhenverstellung des Sägeblattes flutscht regelrecht, die Neigung kann äußerst exakt eingestellt werden. Alles ist aus Metall und trotzdem super leicht.
    Ich habe mir ein langes Anschlaglineal dazu bestellt und Rollböcke. Nach und nach rüste ich dann auf.
    Der Tipp von Heiko den Tisch mit eingenuteten Multiplexplatten zu vergrößern finde ich spitze, das probiere ich aus.
    Ich hoffe nur, dass die Säge meinen Anwendungen gerecht wird, ich kann es kaum erwarten. Die 70 E ist mir zu teuer, die 60 E passt haargenau auf meinen stabilen Rollcontainer.
    Überlegt euch gut, ob ihr ne Bosch gts 10 xc, makita 2704 oder ähnliches kauft!
    Danke nochmal für den tollen Blog!

    F.K.

  4. Michael sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe eine alte Mafell 85 und stelle fest, das sich das Sägeblatt nicht vollständig versenken lässt. Ich habe schon alles komplett gereinigt und in Augenschein genommen, finde aber keinen Grund dafür. Ist das ein bekanntes Problem bei alten Maschinen und wenn, wo liegt die Lösung?

    Dank für eine baldige Antwort
    Gruß
    Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      das Problem hatte ich weder bei der 65er noch jetzt bei der 85er. Leider kann ich dir da nicht weiter helfen.

      Gruß

      Heiko

  5. Robert sagt:

    Lieber Heiko,

    wie kann ich mit dir in Kontakt kommen???
    Ich hätte einige fragen! zu ein Erika 85K!

    Ich würde mich sehr freuen über ein Nachricht!
    Mit freundlichen Grüßen;
    Robi

  6. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    ich wünsche mir für Rahmentüren o.ä. wirklich rechtwinklige Schnitte ohne Nacharbeit, die bekomme ich mit meiner HKS nicht hin. Siehe mein heutiger Beitrag zur TS55. Somit denke ich wohl oder übel über eine Tischkreissäge nach. Da ich aber schon sehr viel Geld in mein Hobby gesteckt habe muss ich hier auch mal auf die Bremse treten. Ein Erika 70 ist echt zu teuer. Eine Erika 60 ohne viel Zubehör könnte ich verantworten. Für grössere Teile habe ich die HKS.

    1. Macht die Erika 60 Sinn? Der Tisch ist ja schon sehr klein. Zudem möchte ich
    (in kleinem Stil) demnächst auch mal Massivholz verarbeiten, also das
    Auftrennen von einigen dicken Brettern sollte schon machbar sein.

    2. Es gibt ja ein langes Anschlaglineal für die Erikas. Ist das für einen
    genauen Parallelschnitt ausreichend oder benötigt man den Parallelanschlag
    mit Feinjustierung. Du benutzt den Begriff „langer Parallelanschlag“ und
    ich weiß nicht was Du damit meinst.

    3. Benötigt man bei dem langen Lineal noch ein Klemmstück?

    4. Ich habe im Internet eine Tischverlängerung gesehen. Der Kollege benutzt
    dazu die (als Ersatzteil erhältlichen) Klemmhalter die auch den Schiebschlitten
    an die Säge klemmen. Den Tisch könnte man dann auch seitlich als Stütze
    fürs Kappen benutzen. Vermutlich passt der Klemmhalter aber nicht auf das
    Profil der Erika 60. Kannst Du mir dazu was sagen?

    Gruß und vielen Dank, Ralf.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      ich kenne nur die 65er und die 85er. Mit der 60er habe ich keine praktische Erfahrung. Ich versuche dennoch einmal deine Fragen zu beantworten, aber vielleicht schreibt ein Erika 60 Nutzer auch noch etws dazu.

      Zu 1)
      Mit einem scharfen Blatt und moderatem Vorschub wird die Erika auch die volle Schnittiefe schaffen. Zumiondest in weichen bis mittelharten Hölzern. Ansonsten muss man eben zweimal schneiden. Geht auch. Die Tischgröße ist weniger wichtig, die kann man nach Bedarf mit originalzubehör, Rollenböcken oder selbst gebauten Tischvergrößerungen erweitern.

      Zu 2)
      Der Parallelanschlag mit Feineinstellung ist viel einfacher einzustellen als der Universalanschlag. Das lange Anschlaglineal macht auf jeden Fall Sinn, auch wenn bei vielen Schnitten der Anschlag besser zurückgezogen werden soll. Zum Beispiel beim Auftrennen von Massivholz.

      Zu 3)
      Das Klemmstück ist nützlich, am Anfang tut es aber auch eine angesetzte Schraubzwinge als Zusatzklemmung.

      zu 4)
      Die Tischverlängerung kenne ich, sie ist von Robert Hickmann. Eine clevere Idee. die Träger sind die Halter des Schiebetisches und die gibt es meines Wissens nach so nicht für die 60er. Aber mit ein wenig Phantasie kann man mit Sicherheit auch etwas aus Masivholz oder Multiplex bauen, das in das Profil der Erika eingreift.

      Gruß

      Heiko

      • Siggi Ch. sagt:

        Hallo Ralf,

        ich habe mich letztes Jahr auch länger mit der Frage TKS? bzw. welche TKS? beschäftigt ……schließlich ist es die Erika 60 E geworden.
        Einige Erfahrungen und auch Fotos (auch im Einsatz) kannst Du hier im woordworker-Forum lesen und sehen:

        http://www.woodworker.de/forum/schiebeschlitten-uk290-t85658.html

        Fazit auch nach 9 Monaten: immer noch total happy!!!
        Klar würde ich mir manchmal die 75er oder 85er wünschen ….aber das sprengt den Rahmen (Kosten/Nutzen) total; und wenn es dann doch mal zu groß sein sollte, geht es mir wie Dir: da habe ich meine Tauchsäge (Makita) …..inzwischen mit 2. Führungsschiene zum verlängern.

        Ich bin froh, mir keine „unter der Erika“ geleistet zu haben.

        Gruß, Siggi

  7. Gregor sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für die ausführlichen Infos.

    Vielen Dank und Grüsse

    Gregor

  8. Gregor sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe eine Frage zum Nachschärfen von Kreissägeblättern.

    Wie oft ist ein Nachschärfen durch einen Schärfdienst von Kreissägeblättern möglich, bevor wieder ein neues Sägeblatt gekauft werden muss?

    Viele Grüße

    Gregor

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gregor,

      das ist von mehreren Faktoren abhängig:
      1. Wie dick ist die aufgelötete Hartmetallschneide
      Da gibt es durchaus Unterschiede Besonders bei sehr preisgünstigen Blättern sind die Hartmetallschneiden manchmal sehr dünn.

      2. Wie viel nimmt der Schärfdienst runter
      Auch hier gibt es enorme Unterschiede. Nimmt der Schärfdienst nur so viel wie nötig ab oder ist man da eher großzügig.

      3. Gibt es Beschädigungen, die ausgeschliffen werden müssen.
      Wenn ein Zahn beschädigt ist und wird stark herunter geschliffen, werden alle anderen Zähne auch stark herunter geschliffen. Das sit aber nicht immer nötig. Also am besten vorher mit dem Schärfdienst klären.

      Es kann also sein, dass ein Blatt nur 5 mal, oder gar 10 bis 12 mal nachgeschärft werden kann. Pauschal kann man das nicht sagen, aber mindestens 4-5 mal sollte man ein Blatt schärfen können.

      Gruß

      Heiko

  9. Christian Schnür sagt:

    Hallo Heiko,
    seit geraumer besuche ich Deine Homepage mit großem Interesse, da hier sehr viele gute Tipps für den passionierten Hobbytischler zu finden sind.

    Vielleicht kannst Du mir bei einer Entscheidung mit einem Rat behilflich sein.

    Ich baue pro Jahr ca. ein bis zwei Möbelstücke, welche ich bis jetzt im Wesentlichen aus Multiplexplatten oder Leimholz herstelle. Es handelt sich bis jetzt um Schränke und Regale mit Abmessung bis zu 2,5 m Höhe, 60 cm Tiefe und variabler Breite. Vorab fertige ich eine präzise Zeichnung an und leite daraus eine Stückliste ab, auf deren Basis ich dann die fertig zugeschnittenen Teile vom Holzhändler beziehe.
    Nun passt das eine oder andere Maß dann doch nicht so genau und Nacharbeit ist notwendig. Da ich nur eine Handkreissäge besitze, ist genaues Arbeiten recht schwierig und zeitaufwändig. Teilweise bearbeite ich die Platten noch mit der Oberfräse mit Führungsschiene und Bündigfräser, um das Endmaß genau herzustellen. Kleine Teile können damit fast gar nicht bearbeitet werden

    Ich überlege, ob ich mir eine Tischkreissäge zulege oder doch nur eine Tauchsäge mit Führungsschiene.

    In der Zeitschrift Holzwerken wurde eine Werkbank von Guido Henn vorgestellt, an der die Führungsschiene montiert werden kann und somit scheinbar auch mit einer Tauchsäge effizient und mit guter Wiederholgenauigkeit gearbeitet werden kann. Allerdings funktioniert das Prinzip aus meiner Sicht nicht bei Längsschnitten, da die Schnittbreite von der Werkbankbreite abhängt. Bei kleinen teilen bin ich mir auch nicht so sicher, ob das funktioniert.

    Wichtig ist mir eine präzise Einstellmöglichkeit und hohe Wiederholgenauigkeit beim Anfertigen gleicher Teile. Da ich noch keine vernünftige Werkbank habe, wäre die Henn’sche Lösung eine Möglichkeit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Auf der anderen Seite befürchte ich, dass die genaue Einstellung auf einer Werkbank Marke Eigenbau dann doch nicht so gut und schnell funktionieren wird. Auch habe ich keine Erfahrung mit einer Tauchsäge. Bei der Tischkreissäge schrecken mich die hohen Preise für vernünftige Geräte ab. 2 – 3 T € sind doch ein ziemlich großer Betrag für eine Maschinenlaufzeit, die wahrscheinlich unter 10 h pro Jahr liegen wird.

    Platz ist in meiner Werkstatt genug, so dass ich auch eine Werkbank und eine Säge aufstellen könnte.

    Als nächste Projekte habe ich mir vorgenommen: Schuhschrank, Doppelbett, Schlafzimmerschrank, Gartenbank.

    Welche Wahl würdest Du unter den oben genannten Randbedingungen treffen?

    Gruß
    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      ich kann die Genauigkeit der Werkbank von Guido nicht beurteilen. Auch nicht, welcher Aufwand pro Schnitt notwendig ist um viele, gleiche Teile der von dir angesprochenen Größe genau zu schneiden. Bei einer Montagesäge ist es auch nicht immer ganz einfach so große Teile ganz genau zu schneiden.

      Wenn du Platz hast, schau doch mal nach einer guten gebrauchten Tischkreissäge. Immer wieder genannte Marken sind hier Ulmia, Metabo, Flott. Da bekommst du für relativ wenig Geld oft sehr gute Sägen. Dennoch wirst du auch weiterhin mit der Handkreissäge und Schiene arbeiten müssen. Denn große Platten kann man sonst alleine nicht handhaben.

      Auf Dauer führt eigentlich kein Weg an einer Tischkreissäge vorbei, da bei kleinen Teilen die Grenzen des Machbaren bei der Handkreissäge schnell erreicht sind.

      Gruß

      Heiko

  10. Michael B. sagt:

    Natürlich kommt meine Meinung zu den ersten Anfragen zu spät, aber die Erika (erste Generation) leistet mir schon seit 1991 gute Dienste!Die Einstellungen fixiere ich immer mit dem schwarzen Umlegebügel vorne.Die neuen haben den etwas versteckt.Aber bei all dem Lob auf diese zuverlässige Maschine, ich benutze bei Platten auch nur eine Handkreissäge(55er von Mafell mit Schiene)Es ist halt nur eine Montage Säge, aber da ist sie die Beste! Gruß von Michael

  11. Boris 2-12-4 sagt:

    Hallo Heiko!

    Mit Deiner Hilfe entfallen einem die Illusionen! Danke!!!
    So vor Jahren, nachdem die CDs zur Welt gekommen waren, habe mir ein langgeträumten Großbandtongerät gegönnt. /Damit will ich hier im keinen Fall Digital – Analog Krieg eröffnen:) /
    Einen solchen Fehler also, werde ich nicht mehr machen…

    Gruß Boris

  12. Boris 2-12-4 sagt:

    Hallo Heiko!

    Dein Rat folgend, sehe mich um Erika und Magnum nach. Habe manches über Speditionen gelernt, was mir hilfreich sein sollte.( Und in der Zwischenzeit einiges verpasst:) ) Es ist nicht sooo teuer.
    Beim Suchen habe mich auf die lieben Frommia und Ulmia gestoßen .(bis 200Kg Schmerzgrenze) Dazu zwei Fragen:

    1.Die sind oft ohne Spaltkeil – ist dieser unbedingt nötig?

    2.Mest ist der Tisch neigbar und nicht das Sägeblatt – Deine Meinung dazu.

    Eventuell könnte sogar Tischvergösserung nach Sandor Nagyszalanczy machen( „Werkstatthilfen selber bauen“ St. 128).

    Du sagst Metabo – bin auf neuen presiwerter Metabo TS 250 gestoßen – um ca 400 bis 500 Euro.

    3. Ist das eine Bausäge? ?

    Keine Ersatzteile und Zurüstteile dazu bei Metabo zu finden, wenngleich die Maschienen neu sind…

    Letzte Frage für diesmal:

    4.Angebote von Elektra – Beckum PKS 250 erhalten – taugt die Maschiene?

    Herzlichsten Dank!
    Falls diese Fragen hierher nicht gehören sollten, so bitte um Entschuldigung…
    Weiß nicht, wo die hinzustellen. Kannst Du ruhig umplazieren.

    Liebe Grüße aus Bulgarien!

    Boris 2-12-4 (Boris D. Tschakarov)

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Boris,

      Von einer Säge ohne Spaltkeil und/ oder einer Maschine mit neigbarem Tisch würde ich dringend abraten. Damit kann man nicht sicher arbeiten. Die Metabo TS250 kenne ich nicht aus der Praxis, aber sie scheint in der Liga der preisgünstigen Heimwerkermaschinen zu spielen. Zubehör gibt es für diese Maschinen nicht.

      Zur PK250 kann dir Andi sicherlich einiges sagen:
      http://alwaysworkingman.blogspot.de/
      Er arbeitet mit einer solchen Maschine.

      Gruß

      Heiko

  13. moritz sagt:

    Hallo mario,

    Ich würde dir raten etwas gescheites kaufen!
    Für 450 € bekommst du nur schrott.
    Spar lieber noch ein wenig auf was richtiges oder lege dir ein handkreissäge zu.
    Ich selbst habe das auch si gemacht.
    Und heute steht eine professionelle erika 85 ec in der Werkstatt.

    Gr moritz

  14. Mario sagt:

    Hallo bin auf der suche nach einer tks bis max 450€.
    Da der markt aber mit solchen geräten übersäht ist, weiss ich nicht so recht was ich nehmen soll.hast du erfahrungen mit sägen in dem preissegment und was könntest du mir empfehlen?

    Danke im vorraus.

    Gruß mario

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Mario,

      mit Sägen in diesem Preissegment habe ich nur eine Erfahrung gemacht und die war nicht gut. Ich würde dir daher eher zu einer gebrauchten raten, aber auch da wird es unter 600 Euro schwierig etwas gutes zu finden.

      Gruß

      Heiko

      • Mario sagt:

        Das ist mir eigentlich zu teuer.
        Wie steht es mit der Makita MLT 100 X?
        Ich möchte hauptsächlich platten für den möbelbau zusägen, das aber möglichst genau.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Mario,

          ich habe keinerlei Erfahrung mit dieser Makita Säge und kann daher auch kein Urteil darüber abgeben. Vielleicht meldet sich ja ein Leser, der diese Maschine hat.

          Gruß

          Heiko

          • Matthias sagt:

            Hi,

            wir haben die Makita in der Firma. Ist kein Vergleich zu der Erika, die ich privat besitze.
            Positiv ist auf jeden Fall das beiliegende Sägeblatt…sehr scharf und macht einen sehr sauberen Schnitt. Die Säge ist mit dem fahrbaren Untergestell auch sehr mobil. Das waren aber meiner Meinung nach die Pluspunkte.
            Der Schiebeschlitten hat Spiel ohne Ende. Arbeiten am Parallelanschlag geht noch so gerade, aber auch nicht wirklich genau. Habe damit ein paar Schränke für die Werkstatt aus OSB-Platte gebaut. Die wurden nachher verschraubt und mussten nicht schön aussehen….dafür hat es gereicht. Aber wirklicher Möbelbau ist damit meiner Meinung nach nicht möglich.

            Schönen Gruß,

            Matthias

          • Mario sagt:

            Alles klar, trotzdem erstmal danke für die info.gruß mario

        • Stefan Mahalsky sagt:

          Hallo Mario,

          hast Du schon einmal über eine Handkreissäge mit Führungsschiene nachgedacht? Wenn ich „Platten für den Möbelbau zusägen“ lese, denke ich an Plattengrößen, die ohnehin kaum alleine zu handhaben sind – ich bleibe darum bis auf Weiteres bei der beschriebenen Alternative. Vom Platzbedarf mal abgesehen…

          Grüße Stefan

  15. Gregor sagt:

    Hallo Heiko,

    noch eine Frage, die aber nicht unbedingt nur für die erika gilt.

    Kann es sein, dass Sägeblätter einer TKS sich verziehen. Hatte gestern den Eindruck, dass das Sägeblatt ne Unwucht hat. Hab nach dem Ausschalten der erika mal darauf geachtet, wie das Sägeblatt läuft. Es sah so aus, als wenn das Blatt sich in der Horitontale leicht hin und her bewegte. Beim Sägen selbst merkte ich leichte Vibrationen.

    Meine Sägeblätter sind Originale von mafell.

    Viele Grüße
    Gregor

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gregor,

      bisher habe ich kein Sägeblatt mit Schlag gehabt. Oft täuscht der Eindruck und Verunreinigungen und Verfärbungen auf dem Stammblatt erwecken den Eindruck das Blatt läuft unrund, besonders wenn die Maschine beim Bremsen langsam läuft. Schneidet das Blatt noch sauber? Wenn ja, spricht das schon mal gegen eine Beschädigung.

      Wenn das Blatt mal beim Schärfdienst war, kann es natürlich vorkommen, dass es nicht richtig geschliffen wurde, das hatte ich auch letztens. Das falsch geschärfte Blatt schnitt links sauber und rechts franste es. Nach erneutem, richtigem Schärfen schneidet dieses Blatt jetzt ohne Probleme.

      Gib das Besagte Blatt doch mal bei einem Schärfdienst zur Prüfung ab.

      Gruß

      Heiko

  16. Gregor sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe eine Frage zur erika bzgl. der Höheneinstellung.
    Kann man die Höheneinstellung irgendwie fixieren insbesondere wenn man die Unterflureinrichtung benutzt?

    Habe mit der erika mit der Unterflureinrichtung ausgeklinkt und bemerkte plötzlich, dass sich sie Sägeblatthöhe verändert hat! Hab später erst gemerkt, dass ich jedesmal beim Sägen auch leicht am Höheneinstellrad unbewusst gedreht hatte.

    Viele Grüße
    Gregor

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gregor.

      Bei meiner Erika 65 ist nichts dergleichen vorgesehen. Vermutlich aus dem Grund, weil die Zugfunktion ja im Grunde für Ablängschnitte gedacht ist und da speilt eine kleine Veränderung der Schnitthöhe keine Rolle. Ich selbst nutze die Zugfunktion eigentlich auch selten bei verdeckten Schnitten. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich einen Schiebeschlitten habe.

      Ich glaube dir bleibt daher nichts anderes übrig, als genau darauf zu achten die Höhe nicht versehentlich zu verstellen.

      Gruß

      Heiko

  17. Stefan sagt:

    Alles klar dank dir für die Infos !

    Gr Stefan

  18. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    Habe mir aktuell eine Mafell Erika 85 EC zugelegt,
    Und habe da das Zubehör mit dem schiebeschlitten und dem Kleinstück sowie Ablängklappe und Halteschiene gewählt.
    Habe schon ein paar Sachen deiner Seite durchgelesen.
    So wollte ich fragen ob man sonstige Zubehörteile noch für die Tischkreissäge benötigt oder hilfreich wären.
    Gr Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      sehr nützlich sind noch die Tischverbreiterung und der Parallelanschlag mit Feineinstellung.

      Gruß

      Heiko

      • Stefan sagt:

        Alles klar,
        Reicht da nicht der Schiebeschlitten ?
        Was hälst du von einer Auszugsstange?
        im Zusammenhang mit der Schiebeinrichtung,
        Empfelenswert oder eher nicht?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Stefan,

          du hast nah sinnvollem Zubehör gefragt. Die Tischverbreiterung und den Parallelanschlag mit Feineinstellung möchte ich nicht missen. Ob dir der Schiebeschlitten nicht doch reicht, kannst nur du selbst entscheiden.

          Auf die Auszugstange konnte ich bisher gut verzichten, da ich selten Teile über 1000mm Länge mit dem Schiebetisch ablänge.

          Gruß

          Heiko

          • Stefan sagt:

            Danke für die Informationen,

            Bin grad am Werkstatt einrichten und hab schon ein paar maschienen und Werkzeuge.

            Was darf den. In einer Holz Werkstatt nicht fehlen oder was gehört denn als wichtigsten rein. Hast du noch ein paar Ideen für mich?
            Habe schon ein paar Videos angeschaut und da fand doch schon ein paar hilfreiche Tipps.

      • Uwe sagt:

        Hallo Heiko,

        kurze Frage, passen eigentlich der Schiebeschlitten und der Parallel-Anschlag der neuen Erika 70 bzw. 85 an Deine Erika 65L… 😉

        Gruß

        Uwe

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Uwe,

          ja, das passt alles. Beide Teile sind ja nun an meiner 85er, waren aber vorher an der 65er. Nur die kleine 60er hat andere Profile. Man kann also problemlos ältere Maschinen noch nachrüsten.

          Gruß

          Heiko

          • Björn sagt:

            Hallo Heiko,

            du hast einen tollen Blog. Lese hier gern und viel.
            Da ich nun Sachen ungerne zwei mal kaufe, würde ich mich auch, wenn sich die Gelegenheit bietet, für eine ältere Erika entscheiden. Nun Frage ich mich allerdings, wie ich von den alten Artikel-Nummern (z.B. 970103) auf die aktuellen Bezeichnungen wie Erika 65 oder 85 komme? Da sich daraus dann doch ableiten lässt welche Zubehörteile passen? Oder gab es „damals“ diese Unterscheidung noch nicht?
            Was darf man denn für ältere Erikas deiner Meinung nach ausgeben? Kommt natürlich auch darauf an was für Zubehör dabei ist.

            Freue mich auf eine Antwort von dir.

            Schöne Grüße,
            Björn

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Björn,

              bezügöich der Artikelnummern wendest du dich am besten an Mafell direkt. Auf die alten Erikas passt aber in der Regel alles an aktuellem Zubehör, was am umlaufenden Schwalbenschwanzprofil befestigt wird. Was die Preise aneht das ist so eine Sache. Es kommt auf den Zustand an. Für eine ausrangierte Maschine einer Schreinerei würde ich nicht mehr viel geben. Die Maschine den netten Opas, der die Erika ehegt und gepflegt hat ist halt mehr wert. Am besten beobachtest du den Gebrauchtmarkt erst einmal eine Zeit lang.

              Gruß

              Heiko

  19. Gregor sagt:

    Hallo Heiko

    ich hab eine allgemeine Frage und ob diese Allgemeingültigkeit hat und zwar:

    Ich habe bei meinen TKS festgestellt, dass es einen Unterschied macht, ob man das Sägeblatt zum TK-Tisch von links einstellt oder von rechts.
    Ich hab mich nämlich immer gewundert, dass wenn ich von links auf die Senkrechte eingestellt hatte aber links gesägt habe, dass das Ergebnis nicht stimmte!
    Bin zufällig drauf gekommen, dass beim Links-Sägen (Queranschlag) links eingestellt werden sollte und beim Rechtssägen (z.B. Parallelanschlag) rechts eingestellt werden sollte.

    Ist das nun ein Phänomen nur bei bei mir oder kannst Du dies bestätigen?

    Viele Grüße

    Gregor

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gregor,

      ich kann dir leider nicht ganz folgen, auch nach mehrmaligem Lesen des Kommentares weiß ich leider nicht ganz genau, worauf du hinaus willst. Stimmen deine Skalen nicht? Was genau meinst du damit das Sägeblatt zum Tisch einzustellen?
      Es hilft vielleicht auch, wenn du noch schreibst, welche Säge du hast.

      Gruß

      Heiko

      • gregor sagt:

        Hallo Heiko!

        Hab auch noch mal meinen Kommentar gelesen. 🙂
        Um das Sägeblatt z.B. senkrecht einzustellen, kann man einen Winkel links am Sägeblatt anhalten oder von rechts.
        Und man kann z.B. mit dem Queranschlag von links schneiden oder z.B. mit dem Parallelanschlag von rechts schneiden. In beiden Fällen sollte das Ergebnis ein senkrechter Schnitt sein.
        Habe nun festgestellt, dass es nicht gleich ist, wenn ich das Sägeblatt von links oder von rechts einstelle. Stelle ich mit einem Winkel das Sägeblatt von links in die Senkrechte ein, ist der Schnitt links auch senkrecht aber nicht, wenn ich von rechts schneide.

        Und die Frage ist, ob Du gleiche Erfahrungen gemacht hast oder ob es an meiner Maschine und/oder am Sägeblatt liegt.
        Meine Maschine ist eine erika.

        Vielleicht ist das Problem jetzt besser klar geworden

        Viele Grüße
        Gregor

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Gregor,

          jetzt weiß ich, was du meinst. Als Ursache fallen mit zwei Dinge ein:
          1. Der Tisch ist nicht plan. Leg mal ein Stahllineal oder etwas anderes gerades, quer über den Tisch und prüfe das.
          2. Der Schiebetisch (wenn vorhanden ist zu hoch eingestellt.

          Gruß

          Heiko

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