Schärfen mit Wassersteinen

Veritas SBUS - Eisen schärfen

Schärfen mit Wassersteinen

Jeder, der sich mit der Bearbeitung von Holz beschäftigt muss sich zwangsläufig auch mit dem Thema Schärfen beschäftigen. Und seien es auch nur die Stemmeisen, die gelegentlich geschärft werden müssen. Wer viel mit Handwerkzeugen arbeitet miss sich in der Regel mehr mit diesem Thema auseinandersetzen, als jemand, der in erster Linie mit Maschine  arbeitet. In den drei Videos, die Sie weiter unten auf der Seite finden, sehen Sie meine Vorgehensweise beim Schärfen. Das ist meine derzeitige Methode. Ganz unten auf der Seite finden Sie einen Link zu einem älteren Artikel von mir, der eine andere Methode zeigt, Sie sehen also, dass man sich nicht auf eine einzige Methode festlegen muss und dabei bleibt, sondern dass sich die angewendeten Arbeitsweisen durchaus auch ändern können. Das bedeutet nicht, dass die vorherigen Methoden falsch sind. Wichtig sind scharfe Werkzeuge, wie man dazu kommt ist erst einmal zweitrangig.

Ich schärfe mit japanischen Wassersteinen und komme damit sehr gut zurecht. Im ersten Video stelle ich Ihnen meine Schärfausrüstung vor und erkläre, welche Steine man unbedingt benötigt und welche Hilfsmittel das Schärfen erleichtern. Viele dieser Hilfsmittel bekommt man für wenig Geld in jedem Baumarkt, oder man hat sie so oder so schon zuhause.

Im zweiten Teil dieser Videoreihe zeige ich das Schärfen eines Hobeleisens. Nahezu die gleiche Vorgehensweise wende ich beim Schärfen von Stemmeisen an. Ich schärfe auf Wassersteinen mit einer Schleifführung, der Veritas MK2. Im Video zeige ich auch, worauf man bei eben dieser Veritas Führung achten muss, damit das Eisen gut sitzt. Auch wie man Ecken von Hobeleisen leicht verrundet zeige ich in diesem Video.

Der Dritte Teil der Videoreihe beschäftigt sich mit dem Abrichten der Steine. Es geht also darum, warum die Steine plan sein sollten und wie man diese Planheit möglichst einfach erreicht. Wie bei den anderen beiden Teilen auch, demonstriere ich lediglich meine Methoden und Hilfsmittel, ohne zu werten, ob dies nun die richtige, schnellste oder einfachste Methode ist. Es handelt sich einfach um die Methode, mit der ich derzeit die für mich besten Ergebnisse erreiche.

Videos

Schärfen mit einer Zweibacken- Führung

Eclipse Führung - Mit SimshobeleisenEine gute und günstige Alternative oder Ergänzung zur Veritas MK2 Schleifführung ist eine einfache sog. Zweibacken-Führung.  Sie ist in vielen Bereichen nicht ganz so bequem in der Handhabung, hat aber auch einige Vorteile gegenüber dem System von Veritas.

Einen Artikel zu dieser Führung finden Sie hier:

Schärfen mit einer Zweibacken -Führung

Weitere Artikel zum Schärfen

Das sind nur die, meiner Meinung nach wichtigsten Artikel zum thema Schärfen, die ich geschrieben habe. Hier finden Sie noch einige wweitere Artikel zu diesem sehr interessanten und wichtigen Thema:

Alle Artikel zum Thema Schärfen

 

Sie können alle gezeigten Artikel über meinen aStore (Shop bei Amazon) beziehen und damit diesen Blog unterstützen. Weitere Infos zum Shop finden Sie hier: Wissenswertes zum Holzwerkershop von Heiko Rech. Klicken Sie einfach auf das Banner und Sie gelangen direkt zum Produkt im Shop.

Links:

Einen älteren Artikel zum Thema Schärfen auf meiner Internetseite „heiko-rech.de“ finden Sie hier: http://heiko-rech.de/grundlagen/schaerfen.php

Weitere Artikel zum Thema Schärfen

Es gibt auf meinem Blog immer wieder mal Artikel zum Thema Schärfen, oft auch nur kleine Tipps und Tricks. Alle Artikel zum Schärfen finden Sie hier:
Schärfen auf dem Holzwerkerblog

Spezielle Anwendungen:

Ein neues Stemmeisen für den ersten Einsatz vorbereiten.

Die meisten Stemmeisen werden als Gebrauchsfertig verkauft. Bisher ist mir aber noch kein Stemmeisen untergekommen, bei dem dies wirklich der Fall war. Meist muss nachgearbeitet werden, möchte man das Optimum aus dem Werkzeug herausholen. Die meiste Arbeit muss man in der Regel in die Bearbeitung der Spiegelseite investieren. Ist das Stemmeisen für feine Arbeiten gedacht, sollte die Spiegelseite möglichst plan sein.

Video:

In diesem Video zeige ich meine Vorgehensweise beim Vorbereiten eines neu gekauften Stemmeisens.

Probleme mit der Anzeige des Videos? Dann schauen Sie sich das Video direkt bei Youtube an: http://www.youtube.com/watch?v=oHxfkQuLM80

Verschiedene Stemmeisen

Verschiedene Stemmeisen

Die Arbeitsschritte lassen sich auch auf Hobeleisen übertragen. Auch hier sollte die Spiegelseite möglichst plan sein und man sollte besonderes Augenmerk auf den Bereich direkt vor der Schneide legen.

Der Arbeitsaufwand, den man für das Vorbereiten eines neuen Stemmeisens einplanen muss ist sehr unterschiedlich. Er ist abhängig von der Fertigungsqualität, der Eisenbreite, der Härte und den verwendeten Steinen. Es kann aber durchaus auch bei gut gefertigten Stemmeisen eine Stunde vergehen, bis ein breites Eisen so ist, wie es sein soll. Der Aufwand lohnt sich aber bei Stemmeisen, mit denen man feinste Arbeiten erledigen will durchaus. Anschließend lassen sich so vorbereitete Werkzeuge auch viel schneller und einfacher schärfen.

Von polierten Stemmeisen ist abzuraten. Die Politur wird meist manuell gemacht und hierbei wird die Spiegelseite oft verschliffen. Sind die Stemmeisen lackiert, sollte der Lack entfernt werden, da er mit der Zeit rissig wird und in diesen Rissen Rost entsteht, der nur schwer zu entfernen ist. Zum Glück gehen immer mehr Hersteller dazu über Ihre Stemmeisen durch das Weglassen von Arbeitsgängen zu verbessern, also unpolierte und nicht lackierte Stemmeisen anzubieten.

 

100 Kommentare zu Schärfen mit Wassersteinen

  1. Carsten sagt:

    Hallo Heiko,

    ändert sich nach dem abrichten der Steine an der Körnung etwas?

    Oder sollte man je feiner der Stein ist auch feineres Paper nehmen?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Carsten,

      die Körnung bleibt immer gleich, egal was man mit dem Stein anstellt. Wenn ich mit Schleifpapier abrichte nehme ich für alle Steine Korn 120.

      Gruß

      Heiko

  2. Thomas Blank sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe etwas Schwierigkeiten mit dem Cerax Kombistein http://astore.amazon.de/httpholzwerkd-21/detail/B0052M3W4C
    Beim Polieren der Spiegelseite bildet sich bereits nach 2-3 Zügen ein schwarzer Streifen auf dem Stein, der sich auch nicht einfach mit Wasser wegspülen läßt. Das Eisen klebt förmlich darauf. Der Nagura reinigt den Stein wieder.
    Ein flüssiges Arbeiten ist unmöglich.
    Außerdem ist mir aufgefallen, dass der feine Stein sehr brüchig ist.

    Hast Du eine Idee, woran das liegen könnte?

    Viele Grüße,
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      dieses Verhalten ist normal bei feinen Steinen. Das „Festkleben“ hatte ich auch bei einem 6000er King und bei meinem 8000er King Stein. Ich habe schon gesehen, dass Anwender die Steine mit der Flex und einer Steinscheibe einschliztzen um das Kleben zu verhindern. Das habe ich mich aber bisher nicht getraut.

      Was genau meinst du mit „Brüchig“? Wenn du kleine Ausbrüche an den Kanten meinst, das kann man verhindern, indem man eine kleine Fase an die Kanten macht.

      Gruß

      Heiko

      • Thomas sagt:

        Hallo Heiko,
        und wie verhinderst Du das „kleben“?

        Genau – ich habe immer wieder Ausbrüche an den Kanten. Ich werde also eine Fase anschleifen.
        Viele Grüße,
        Thomas

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Thomas,

          das Festkelben lässt sich mit ausreichendem Wässern und viel Wasser beim Schärfen verringern.

          Gruß

          Heiko

  3. Klaus Siehls sagt:

    Sehr geehrter Herr Rech,

    im Video zum Stemmeisen vorbereiten planen Sie die Spiegelseite des Eisens auf einem 1000er Wasserstein. Wie beurteilen Sie wann der Schleifstein neu abzurichten ist?

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Siehls

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Herr Siehls,

      im Zweifel richtet man besser einmal zu viel als zu wenig ab. Wenn der Stein schon sehr hohl ist, dauert das Abrichten sehr lange. Daher richte immer wieder mal zwischendurch ab. Erkennen kann man den Abrichtbedarf wenn man ein Lineal oder einen Winkel über den Stein legt. Mit der Zeit bekommt man aber auch ein recht gutes Gefühl dafür, wann man abrichten muss. Auch die Optik der Oberfläche zeigt die Vertiefungen sehr gut, wenn man gegen das Licht schaut.

      Gruß

      Heiko Rech

      • Rudi Häberle sagt:

        Hallo,

        einen guten Tipp den ich von Michael Hild bekommen habe, vor allem wenn man als Beginner noch ‚kein Gefühl‘ entwickelt hat:
        den Schleifstein mit einem Bleistift schraffieren, dann kurz abrichten. Man sieht dann sehr gut, wo der Bleistiftstrich noch steht,hier muss noch abgerichtet werden. Die Technik ist beim finden des Gefühls sehr hilfreich.

        Grüße

        Rudi

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Rudim

          im etwa drei Jahre alten, dritten Teil der Videoreihe auf dieser Seite zeige ich das bereits. (ca. Min 6:30 im Video). Diese Methode zeigt zwar, ob der Stein gut abgerichtet wurde, Klaus wollte aber wissen wie man herausfindet wann man abrichten muss. Ob man dadurch schneller ein Gefühl für die Sache bekommt weiß ich allerdings nicht.

          Gruß

          Heiko

  4. Christoph sagt:

    Hallo Heiko,
    danke für deine guten Beiträge!
    Nimmst du für die Lagerung der King Steine destilliertes Wasser, oder Zusätze wie z.B.Essig, damit das Wasser mit der Zeit nicht schlammig oder moderig wird?
    Danke dir, lg,
    Christoph

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christoph,

      ich nehme einfach nur Leitungswasser, das regelmäßig getauscht wird.

      Gruß

      Heiko

      • Christoph sagt:

        Hallo Heiko,
        wie groß sind dabei ca. die Intervalle?
        Danke dir,
        schöne Grüsse,
        Christoph

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Christoph,

          ganz nach Bedarf. Wird das Wasser schmutzig wird es gewechselt. In meinem Fall spätestens alle vier Wochen.

          Gruß

          Heiko

  5. Udo sagt:

    Hallo Heiko,

    wie schärft man eigentlich ein Stemmeisen bei normaler Abnutzung wenn es stumpf geworden ist? Genügt es die Microphase und die Speigelseite neu abzuziehen oder muss die stumpfe Microphase komplett entfernt und neu geschliffen werden?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Udo,

      beides funktioniert. Wenn man immer nur die Mikrofase nachzieht wird diese immer größer und es dauert immer länger das Werkzeug zu schärfen. Ich habe mir daher inzwischen angewöhnt die Mikrofase komplett zu entfernen und neu anzuziehen. Über einige Schärfvorgänge hinweg ist das der gleiche Zeitaufwand, als würde man immer nur die Mikrofase nachziehen.

      Gruß

      Heiko

  6. Geru sagt:

    Hallo Heiko
    Habe alle „Zutaten“ besorgt und alle Schritte gemäss VideoII nachgemacht. Funktioniert prima und das Resultat ist 1a! Danke.
    Eine Frage hätte ich trotzdem….und zwar:
    Kann man ein Schrupphobeleisen mit der MKII schleifen? Oder geht nur manuell, sprich ohne Schleifführung?

    Danke und Gruss
    Geru

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Geru,

      das geht mit der MK2 nicht mehr. Ein soches Eisen muss aber auch bei weiem nicht so scharf oder präzise geschliffen werden wie andere Hobeleisen. Von daher ist das recht unkritisch und eine gute Übung fürs freihändige schärfen.

      Gruß

      Heiko

  7. Marco sagt:

    Hallo nochmal,
    Wollte mal fragen wie es sein kann das bei einfachen Stemmarbeiten mit einem frisch geschärften Veritas Stecheisen die Schneide ausbricht. Es macht den Eindruck das sich die Schneide nicht lange an Schärfe behält.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marco,

      dahingehend kann ich mich bei meinen Veritas Eisen (Kohlenstoffstahl) nicht beschweren, die bleiben lange scharf. Entweder hebelst du die Späne zu stark heraus, oder das Eisen hat einen Fehler.

      Gruß

      Heiko

  8. Michael L sagt:

    Hallo Heiko,

    eine ergänzende Frage, die hier noch nicht gestellt wurde. Gibt es denn auch eine bestimmte „optimale“ Lagerweise für künstliche Nagurasteine?
    Davon abgesehen, legt man die Naguras an sich auch vor dem Einsatz ein wenig in Wasser? Oder reicht es, den jeweiligen Schleifstein eben „satt“ feucht zu machen?
    Gruß,
    Micha

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      meine Nagurasteine lagern trocken und werden nicht vor dem Einsatz gewässert. Gelegentlich richte ich sie nur ein wenig ab.

      Gruß

      Heiko

  9. F. sagt:

    In der letzten Woche wollte ich einen meiner Kirschen-Beitel zum Schärfen an einen Betrieb abgeben. Zum Einen war ich zu faul dazu und zum Anderen hatte ich keine Ahnung vom Schärfen. Ha, wollte er nicht machen. Zu aufwändig und daher zu teuer. Jetzt stand ich da im Hemd… Habe dann die Schärfvideos angesehen und das Veritas-System gekauft. Letzten Sonntag habe ich dann geschärft. Whou! Dass das Ganze so einfach geht, hätte ich nicht gedacht. Im Übrigen, es dauerte länger die Lackschicht und die Politur vom Beitel zu schleifen als das Schärfen. Kirschen würde ich nie mehr kaufen. Dann lieber ein paar Mark mehr ausgeben….
    Also, über die Rechtwinkeligkeit (Lichtspalt) würde ich mir keine Gedanken machen. Wenn das Werkzeug anschliessend das macht was ich will, sollte das egal sein.
    Mein weiterer Nachbar hat eine Werkstatt wie geleckt! Seine Werkzeuge staubfrei, superscharf und auch sonst vom Feinsten. Nur habe ich noch nie gesehen was er damit gebaut hat!! Na ja, so hat jeder ein anderes Hobby 🙂

  10. Marco sagt:

    Hallo Heiko,
    Vor kurzem habe ich mir bei Dieter Schmid ein Satz Werkzeug gekauft da ich vor Beginn der Meisterschule stand. Mit dabei befanden sich unter anderem sieben Stecheisen von Veritas und auch die Schleifhilfe MK2. Dazu kommen noch vier Wassersteine (1000, 3000, 6000, 8000 Suehiro). Nun habe ich das Problem, das beim Schärfen mit der Führung kein sauberer rechter winkel von Seitenfase zur Schneide entsteht. So wird die Mikrofase leider auch nicht schön parallel zur Schneide. Wie ist es den bei dir?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marco,

      zunächst einmal die Frage, wie groß die Winkelabweichung ist. Reden wir über richtig schief oder Lichtspalt am Kontrollwinkel? Denn so wichtig ist ja die Rechtwinkligkeit nicht, wenn sie sich im Rahmen hält. Was den Winkel zwischen Hauptfase und Mikrofase angeht, so ist das auch ein wenig Übungssache. Aber auch hier sollte man sich nicht verrückt machen lassen. Wenn die Mikrofase ein wenig schief ist, macht das nicht wirklich was aus. Vielleicht sind deine steine nicht zu 100% abgerichtet, oder auch der Druck beim Schleifen ist ein wenig einseitig.

      Wenn du mit einer Führung und Mikrofase arbeitest sind vier Steine auch vollkommen übertrieben, da hätte ein 1000er und ein 8000er gereicht. Die Zwischenschritte braucht man bei dieser Art zu schärfen nicht.

      Gruß

      Heiko

  11. thomas sagt:

    hallo heiko,
    ich habe heute einen neuen „DICK® Einhand-Simshobel mit verstellbarem Hobelmaul“ bekommen.
    muss der hobeltisch exakt plan sein?
    wenn ich ein stahllineal drauf stell, ist mittig ca. 0,5 mm luft.
    gruss und danke für deine hilfe.
    tom

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      wenn es wirklich 0,5mm sind, ist das eindeutig zu viel. Ich würde den hobel tauschen lassen. Sollte auch kein Problem sein.

      Gruß

      Heiko

  12. Karl-Heinz sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe eine Frage bzgl. der Lagerung von japanischen Wassersteinen.
    Ich hatte zunächst von King den 1000 und 8000 bei Dictum in München erworben. Im „Beipackzettel“ schreibt Dictum, dass die Steine ständig im Wasserbad in einem geschlossenen Behälter gelagert werden können. Das deckt sich ja auch mit Deiner Info im entsprechenden Video.
    Kürzlich habe ich mir noch von King einen Stein mit 240er Körnung gekauft. Diesmal bei Feinwerkzeuge. Dort heißt im Beipackzettel, dass japanische Wassersteine auf keinen Fall ständig im Wasser gelagert werden sollten.
    Ist Dir solch eine Diskrepanz schon mal vorgekommen und kann das eventuell mit der gröberen Körnung zusammenhängen?
    Gruß
    Karl-Heinz

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Karl Heinz,

      die Verallgemeinerung ist sicherlich in beide Richtungen falsch. Die meisten japanischen Wassersteine wie zum Beispiel die SUN TIGER von King können dauerhaft im Wasser liegen. Aber einige eben nicht, wie zum Beispiel die SUEHIRO und CERAX. An dieser Stelle würde ich mich an die Vorgaben des Steinherstellers halten.

      Gruß

      Heiko

  13. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für diese wunderbaren Videos! Ich habe mir für den Einstieg ins Schärfen erstmal einen Kombistein zugelegt und es mir gestern Abend am Küchentisch mit Laptop und Schärfutensilien bequem gemacht. So konnte ich Schritt für Schritt meine ersten Schärferfahrungen machen. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden.

    Viele Grüße

  14. FabianB sagt:

    Hallo Heiko,

    ich schärfe seit einigen Monaten nach der hier von dir vorgestellten Methode. Mittlerweile klappt alles bestens. Aber es gibt noch immer einen Haken, über den ich andauernd nachdenke: Wie plan ist plan genug für meine Wassersteine?
    Ich habe eine Granitfliese aus dem Baumarkt, auf der ich meine Steine mit einem Schleifpapier abrichte. Ich habe die Planheit der Fliese mal überprüft: Auf 30 cm hat sie ordentliche Toleranzen, es ist ein gefühlt dicker Lichtspalt zu sehen (nachmessen kann ich nicht, habe dafür nichts). Ich schätze mal auf was zwischen 0,1 und 0,2 mm auf 30 cm. Ist das noch ausreichend plan oder sollte ich mir eine andere Unterlage besorgen?

    Herzlichen Dank für deine Einschätzung.

    Viele Grüße,
    FabianB

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      meine Granitfliese ist nicht so plan wie deine und dennoch bin ich mit den Ergebnissen zufrieden.

      Verunsichere dich nicht selbst!

      Entscheidend ist das Endergebnis, also die Schneide, oder noch besser, das Hobel- bzw. Stemmergebnis. Wenn das stimmt, brauchst du dir um nichts weiter Gedanken zu machen.

      Gruß

      Heiko

  15. Rolf Brands sagt:

    Hallo Heiko,

    ich schärfe jetzt seit einiger Zeit meine (und die von unzähligen Nachbarn und Freunden) Stechbeitel und Hobeleisen mit einem 1.000 Shapton und einem 3.000 unbekannter Herkunft. Jetzt möchte ich mir zusätzlich einen 8.000 Stein für das feine Abziehen zulegen, der auch für die Hobeleisen der 2 neuen Juuma Hobel (Kohlenstoffstahl mit einer Härten von ca. 63 ROC) geeignet ist. Welchen Stein könntest Du mir dafür empfehlen?

    Ich sag schon mal jetzt schönen Dank für Deine Antwort.

    Rolf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rolf,

      ich benutze einen King Stein, der ist bisher it jedem Stahl zurecht gekommen.

      Gruß

      Heiko

  16. Mario sagt:

    Danke Heiko für die exzellente Anleitung. Ich habe nun die Zweibackenführung und einen Naniwa 1000/3000 Wasserstein samt Abrichtblock für meine Hobeleisen. Nach ca. 10 mal Hobeleisen schärfen in den letzten Monaten bildet sich auf meinem Stein seit kurzem kein Schleifschlamm und Metallabrieb mehr. Am Hobeleisen tut sich auch nicht mehr viel. Auch auf dem Abrichtblock sehe ich keinen Abrieb vom Stein mehr. Das ganze begann seit ich die Zweibackenführung genutzt habe. Zufall? Wie bekomme ich den Stein denn wieder „aggressiv“? Wann hat ein Stein eigentlich sein Lebensende erreicht?
    Danke,
    Mario

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Mario,

      den Naniwa kenne ich nicht. Mit meinen King steinen habe ich solche Probleme nicht. Sie sind einfach und Problemlos. Vielleicht kann dir ein Nagura Stein helfe, den stein wieder flott zu bekommen. Aber nach einem gründlichen abrichten sollte die Oberfläche eigentlich auch wieder frei sein. Im Zweifel frag dich einfach mal den Händler, von dem der Stein ist.

      Gruß

      Heiko

    • Wolfram sagt:

      Hast Du die Rolle der Zweibackenführung mal geölt? Ein Freund von mir hatte das gemacht und so war Öl auf den Wasserstein gekommen. Danach ging nix mehr. Wir mussten fast 1mm runterschleifen bis der Stein wieder nutzbar war.

      • Mario sagt:

        Danke Heiko und Wolfram,
        mir fehlte die Geduld beim Abrichten. Es hat gut zwei Minuten gedauert, bis der Stein wieder ordentlich „geschlammt“ hat. Alles wieder gut.
        Danke für den Tipp mit dem Nicht-Ölen. Da kann ich ja gleich den nächsten Fehler mal auslassen 😉

  17. Matze sagt:

    Hallo

    So ich schaffe es mal zu schreiben…
    Nach einigen test’s mehr und ich bin zu den entschluss gekommen, weg damit und zu einer anderen marke wechseln und gleichzeitig sehr enttäuscht von „Kirschen“ sein.
    Da meine Finanziellen Mittel nicht recht hoch sind ich aber doch recht gute Eisen brauche und auch haben will werde ich mir die „Dick“ Eisen zulegen. Ich denke ich bin damit auf der richtigen Seite.

    Gruß
    Matze

  18. Philipp sagt:

    Hallo Michael,

    unter dieser Annahme eine sehr plausible Begründung. Allerdings nur unter dieser Annahme 🙂 Vielleicht äussert sich Matze ja nochmal.

    MfG
    Philipp

  19. Michael Hild sagt:

    Hallo Philipp,

    das halte ich einfach für einen Zufall oder Matze hat aus versehen, die Eisen vertauscht und eines gegriffen, welches in Ordnung ist.
    Ob jetzt auf per Hand oder mit einem Langsamläufer geschliffen wird, ist dem Stahl recht egal.

    Grüße

    Michael

  20. Matze sagt:

    Hallo

    Ich habe es leider nicht früher geschafft mich mit meinen Stecheisen weiter zu befassen.
    Nun denn heut morgen war es dann soweit. Ich habe wie Hans-Joachim meinte mal ein Stecheisen auf 30/32 grad gebracht… nun hat sich nach kurzen Gebrauch ein Grat auf der Spiegelseite gebildet, nochmal kurz abgezogen und keine weiteren Probleme gehabt.
    Aber warum bildet sich nach kurzen Gebrauch ein Grat und nach kurzen abziehen des Grates ist alles bestens?

    Gruß Matze

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matze,

      es ist schwierig aus der Ferne zu beurteilen woran das liegen kann. Aber es hört sich irgendwie danach an als ob der Stahl sehr weich ist.

      Gruß

      Heiko

      • Matze sagt:

        Hallo

        Hast du oder jemand anders Vorschläge wie ich weiter verfahren könnte mit mein Problem, immerhin war der satz Stecheisen von „Kirschen“ nicht billig.

        Gruß Matze

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Matze,

          ich habe leider auch keine Idee mehr.

          Gruß

          Heiko

        • Michael Hild sagt:

          Moin,

          meine Vermutung ist eine fehlerhafte Härtung der Eisen.
          Wenn möglich würde ich versuchen, diese zu reklamieren.
          Als Alternative könnte man einige Millimeter wegschleifen und hoffen, der Stahl wird weiter innen besser. Das allerdings ohne Gewähr.

          Grüße
          Michael

          • Philipp sagt:

            Hallo Michael,

            das passt meiner Meinung nach aber nicht zu der Aussage von Matze:
            „Ein Stecheisen habe ich einfach mal auf der Tormek geschliffen und es gab keine Probleme mit den Eisen“

            MfG
            Philipp

  21. Matze sagt:

    Hallo Heiko, Hallo Hans-Joachim,

    Erst einmal danke für eure schnelle Antwort.
    Wie ich schon erwähnt habe, habe ich meine Stecheisen neu gekauft und bisher nur mit der veritas auf Wassersteinen geschliffen also konnte keine erhitzung des stahls meinerseits entstehen. Ein Stecheisen habe ich einfach mal auf der Tormek geschliffen und es gab keine Probleme mit den Eisen.
    Ich werde Montag mal wie Hans-Joachim beschrieben hat ein Eisen auf 30/32 Schleifen und erneut Berichten.

    Gruß Matze

  22. Hans-Joachim sagt:

    Hallo Heiko, Hallo Matze,
    vor einiger Zeit habe ich 2 Japaneisen für einen Freund geschliffen.
    Da hat sich das gleiche Problem ergeben. Bereits nach kurzem Gebrauch war die
    Schneide Zackig. Nach ändern des Winkels von 25/27 Grad auf 30/32 (was auch empfohlen wird bei den Dingern) hat sich das Problem erledigt.
    Bei meinem Juuma No. 6 war es auch besser den Winkel zu ändern.
    Mit 25/27 wurde er recht schnell stumpf, manchmal ist auch die Schneide umgeklappt, was auf weichen Stahl schliessen lässt. Jetzt gehts besser.
    Gruß H.-J.

  23. Matze sagt:

    Hallo heiko

    Ich habe soeben mit der veritas schleifführung meine neuen stecheisen (von kirschen), wie du es beschrieben hast, geschärft.
    Keine zwei drei mal stemmen war das eisen wie eine säge zackig.
    Ich habe viel mit mein meister gerätselt. Ein anderer meister meinte der übergang von 1000 auf 8000 sei zu groß. Ist da was dran?
    Ich habe mir die veritas gekauft um von der tormek wegzukommen, habe aber trotzdem mit der tormek ein eisen geschärft und es wird nicht stumpf also am stahl liegt es nich.
    Kannst du mir sagen was ich falsch mache bzw besser machen kann?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matze,

      ich schleife schon sehr lange alle meine Eisen mit genau dieser Kombination. Und ich habe sehr viel zu schärfen. Bisher habe ich damit keine Probleme. Wenn die Schneide zackig wird ist das eher ein Zeichen davon, dass der Stahl sehr spröde oder sehr weich ist. Das passiert auch, wenn er mal zu heiß wurde. Hast du das Eisen mal auf einer schnell laufenden Maschine geschliffen? Denn dann kann es sein, dass die ersten paar Millimeter des Eisens brüchig werden.

      Gruß

      Heiko

  24. John sagt:

    Hallo heiko

    Danke erstmal für den super blog…
    Ich habe zwei „king“ steine 1000 und 8000
    Habe nun gelesen das es besser wäre diese durchgängig im Wasserbad zu lagern… dies ist mir leider noch nicht möglich… kann ich die „king“ steine auch trocknen lassen und dann trocken lagern? Wenn ja wie trockne ich diese am besten?
    Vielen Dank im voraus

    Gruß John

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo John,

      ob es besser ist weiß ich nicht, es ist auf jeden Fall praktischer. die steine sind dann immer einsatzbereit. du kannst die Steine aber auch trocken lagern, achte aber darauf, dass sie gut durchtrocknen können. Restfeuchte, die nicht entweicht könnte sonst zu Schimmel führen. die einfachste Art der Trocknung ist die Steine offen liegen zu lassen. Leg am besten etwas unter, damit sie auch von unten gut trocknen.

      Gruß

      Heiko

  25. Federico sagt:

    Hallo Heiko,

    auch von meiner Seite vielen herzlichen Dank für deine Tips.
    Ich habe zwei grundsätzliche Fragen.
    Erstens: Ich habe mir auch die MK II zugelegt und jetzt bemerkt, dass die Schneiden trotzdem schief geworden sind (also nicht rechtwinklig zu beiden Seiten). Systematisch wird zur linken Seite hin mehr Stahl abgetragen. Woran kann das liegen? Falsche Druckausübung oder ist evtl. an der MK II was schief?

    Zweitens: Im Moment geht bei mir doch relativ viel Zeit zum Schärfen ins Land. Ich habe inzwischen doch einige Eisen und gerade wenn kleinere Scharten auszuschleifen sind, wird es langwierig. Vielleicht fehlt mir auch einfach Erfahrung und Übung. Da klingt eine Maschine dann schon verlockend. Lohnt es sich deiner Meinung nach eine Maschine anzuschaffen (insbesondere, da ich, wenn schon, dann gleich die Tormek oder Woodsharp im Auge hätte? Oder denkst Du, dass mit der Zeit die Zeitersparnis nicht so groß ist?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Federico

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die schräge Microfase kann von einem nicht richtig abgerichteten Stein kommen, oder von ungelichmäßigem Druck. Mit ein wenig Übung klppt das aber sicher bald besser.

      Ob du eine Maschine brauchst kann ich dir nicht sagen. Ich habe momentan ca. 50 Stemmeisen und ca. 20-25 hobel, die nach einem Handwerkzeugkurs zum großen Teil geschärft werden müssen. ich habe keine Maschine 🙂

      Üb einfach mal ein wenig und dann geht das Schärfen auch irgendwann sehr schnell.

      Gruß

      Heiko

      • Federico sagt:

        Vielen Dank! Dann werde ich wohl noch etwas weiterüben ;).

        • Federico sagt:

          Lieber Heiko,

          Ich habe nun nochmal meine Steine untersucht und festgestellt, dass tatsächlich der Schruppstein (SUN Tiger) nicht völlig plan war. Ich habe die Planheit bislang immer so geprüft, dass ich mit einem Bleistift Gitterlinien wie in deinem Video vorgeschlagen eingezeichnet habe und geschliffen habe, bis diese verschwunden waren. Ich habe nie die Ebenheit mit dem Lineal geprüft – bis vorgestern. Obwohl die Bleistiftlinien nicht mehr zu sehen waren, sah ich mit dem Lineal ganz deutlich noch Aushöhlungen im Stein.
          Meine Vermutung ist, dass die Bleistiftlinien sich auszuwaschen scheinen, also verschwinden ohne weggeschliffen zu werden. Das wurde ganz deutlich, als ich zum ersten mal einen edding statt Bleistift verwendet habe. Da blieben die Linien deutlich länger und als diese weg waren, war auch mit Lineal nichts mehr zu sehen.
          Ich dachte ich poste das mal, da es evtl. auch noch für andere von Interesse ist.

          Viele Grüße

          Federico

          • Daniel sagt:

            Ich glaube, dass die Platte, die du zum abrichten des Schruppsteins verwendest, nicht plan ist. Diese Unebenheiten übertragen sich dann natürlich auch auf den Schleifstein.

  26. Matze sagt:

    Hallo heiko

    Ich hätte da noch eine frage… da ich nicht die Möglichkeit habe die Steine durchgehend nass zu lagern müssen sie bei mir trocknen, sollten die steine schnell oder langsam trocknen?
    Und sollten neue steine einmal abgerichtet werden oder sind sie sofort einsatzbereit.
    Danke im vorraus.

    Gruß matze

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matze,

      die Steine solltest du vor dem ersten Gebrauch abrichten. Wenn du sie tropcken lagerst, ist es wichtig, dass du sie wirklich gut durchtrocknen lässt. Sonst bildet sich Schimmel. Ob eine schnelle Trocknung den Steinen schadet weiß ich nicht, da musst du mal den jeweiligen Verkäufer fragen. Es ist sicherlich auch vom jeweiligen Stein abhängig. Es gibt auch Steine, die nur wenig Wasser aufnehmen und somit gut für die trockene Lagerung geeignet sind. Auch das wäre eine Option. die Steine von shapton kämen da in Frage.

      Gruß

      Heiko

  27. Daniel Wilhelm sagt:

    Hallo Heiko,

    Beim Anziehen der Mikrofase entsteht bei mir in der Mitte eine polierte Fase, die aber nicht ganz bis an die beiden Enden der Schneide reicht. (ca. 1mm) Ich muss dann entweder sehr lange polieren bis ich endlich die ganze Schneide erreicht habe oder ich lasse die letzte kleine Ecke halt unpoliert und ziehe nur auf der Spiegelseite noch die kleine Mikrofase an.

    Woran liegts?

    Wie immer danke für die Hilfe!

    Daniel.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      das sit ein typisches Bild, das entsteht, wenn der verwendete Stein nicht plan ist Sollte es dir nicht gelingen den Stein so plan zu bekommen, dass die Fase bis zum Ende reicht, übe einfach ein abwechselnd ein wenig Druck auf die Ecken de Eisens aus, während du schleifst.

      Gruß

      Heiko

  28. Rufus R. sagt:

    Hallo Heiko,
    mein erster Kommentar, daher erstmal ein riesen Kompliment an dich und deine Arbeit, einfach fantastisch!
    Meine Frage zum Abrichten der Spiegelseite:
    Momentan benutze ich Nassschleifpapier auf einer Granitfliese, bin aber ständig auf der Suche nach Verbesserungen.
    Richtest du all deine Eisen mit dem 1000er ab? Ich hatte das Gefühl, das sich am Eisen einfach zu langsam Ergebnisse zeigen und ich den Stein nach spätestens 50 Zügen neu abrichten kann.
    Hast du Erfahrung mit Diamantsteinen? Oder Abrichten mittels Schruppstein?
    Vielen Dank!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rufus,

      wenn das eisen auf der Spiegelseite so krumm ist, dass man einen Schruppstein braucht, würde ich es dem Verkäufer wieder zurücksenden und um eine gerades Eisen bitten. Nach 50 Zügen auf dem 1000er Stein sollte ein halbwegs vernünftig hergestelltes Eisen plan sein. Dann noch nachpolieren und fertig. Mit Diamantplatten habe ich noch keine Erfahrung.

      Ich plane auf dem 1000er vor und poliere dann auf dem 8000er. Den Schruppstein habe ich noch für keine Spiegelseite gebraucht.

      Gruß

      Heiko

      Gruß

      Heiko

    • Stefan Mahalsky sagt:

      Hallo Rufus,

      ich schruppe mit einem Imanishi Bester 220. Da meine Eisensammlung aus Erbstücken besteht, ist der bei einem „neuen“ Eisen die erste Station – teilweise auch auf der Spiegelseite. Mit diesem Stein bin ich was das Gefühl, den Abtrag und das Ergebnis angeht sehr zufrieden. Er produziert sehr viel mehr Dreck als die 1000er- und 6000-er King, aber mangels anderer Erfahrungen weiß ich nicht, zu welchen Anteilen das der Körnung oder der Steinzusammensetzung zugerechnet werden muss.

      Viele Grüße
      Stefan

  29. SONIC883_de sagt:

    Hallo Heiko,

    ich muss mich nun auch mit dem Thema Stemmeisen schärfen befassen. Da ich aber nicht so häufig mit Holz werkle, bin ich am überlegen einen Kombistein von Suehiro, also einen Cerax 1000/6000, zu kaufen, da er nicht im Wasser gelagert wird und er sich dann wohl länger bei mir hält. Hast du mit diesen Steinen Erfahrungen sammeln können?

    Gruß
    Kai

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Kai,

      nein, mit diesen Steinen habe ich keine Erfahrung.

      Gruß

      Heiko

  30. Matze sagt:

    Hallo Heiko

    ersteinmal danke für den super blog…
    und zwar wollte ich mal nachfragen mit was für eine art öl du die stecheisen behandelst? Ist das ein Essenz oder was nimmst du?

    gruß matze

  31. Lorenz sagt:

    Hallo Heiko,
    danke für die grandiosen Videos. Auch ich als Anfänger verstehe nun einige Zusammenhänge. Ich habe mir den 4er Hobel von Dick gekauft und dazu einen Kombinationsstein und die Doppelbacken Schleifführung. Nun ist der Schleifstein nur 50mm breit. Das Hobeleisen ist allerdings 51mm breit. Ist es keine gute Idee den Schleifstein zu behalten? Ist es möglich das 51er Eisen auf dem 50er Stein zu schärfen?
    Danke

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lorenz,

      ich würde dir zu einem breiteren Stein raten, das zahlt sich auf Dauer aus.

      Gruß

      Heiko

  32. Roland sagt:

    Hallo Heiko – danke für diesen und all Deine anderen Beiträge welche mir sehr nützlich sind.
    Nagurastein – dazu gibt es wie zu allem, sehr viele verschiedene Meinungen.
    Ist dieser Stein nun von Nöten oder getreu dem Motto: „Man kann, muss aber nicht?“
    Ich möchte nicht auf jeden Zug aufspringen der vorbei fährt, möchte aber wenn, dann ein gute Arbeit verrichten. Bisher beschränkten sich meine Schärfaktivitäten aufs Messerschleifen. Das war für mich als Küchenmeister sehr wichtig, unterscheidet sich aber doch gewaltig vom Schleifen eines Hobelmessers oder Stemmeisen. Das hatte bis dato mein Vater für mich übernommen, was leider nicht mehr möglich ist.
    Besten Dank im Voraus.
    Mfg
    Roland

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Roland,

      den Nagura benutze ich beim 8000er Stein, sonst nicht. Beim 8000er erzeugt er eine Schleifpaste, die dann eine schöner polierte Fläche hervorbringt, als ohne den Nagura. Deine Vermutung „Man kann, muss aber nicht“ ist zutreffend. Ein 8000er Stein liefert auch so schon eine tolle Politur. Der Nagura ist dann sozusagen das i-Tüpfelchen.

      Gruß

      Heiko

  33. Maik Schubert sagt:

    Hallo Heiko,

    verfolge erst seit ein paar Wochen Deinen Blog (auch auf Youtube). Bin recht begeistert und finde die Anregungen immer sehr ansprechend und dann juckt es mich auch in den Fingern die Sachen selbst auszuprobieren.

    Ich habe von meinem Opa, der gelernter Zimmermann war und entsprechend eine gut ausgestattete Werkstatt hatte, ein paar Handwerkzeuge geerbt. Unter anderem auch Hobel und Stecheisen. Die Hobeleisen und Stechbeitel habe ich jetzt auch an der Schneide schon schön scharf bekommen, einzig die Spiegelseite der Stecheisen macht mir Sorgen. Wie wichtig die für sauberes Arbeiten bei zumindest ein paar ausgewählten Eisen ist, habe ich auch erst bei Dir hier gelernt.

    Nun zu meinem Problem:
    Die Stechbeitel waren nicht wirklich mit einer planen Spiegelseite versehen, sondern eher stumpf, leicht angerostet und etwas hohl (wurden wahrscheinlich eher fürs grobe Arbeiten benutzt).
    Leider konnte ich auf meinem nur 5cm breiten Schleifstein nicht gegen die hohle Fläche anarbeiten, sondern hatte eher das Gefühl dass ich alles nur noch schlimmer gemacht habe! – Liegt das daran, dass ich auf dem schlanken Stein die Mitte der Spiegelseite öfter und damit stärker schleife? Habe das Eisen auch quer zur Längsrichtung geschliffen (wie Du im Video auch zeigst), aber dabei auch diagonal gehalten für mehr Auflagefläche. Würde da ein breiterer Stein, wie Du ihn weiter oben vorschlägst, dem dennoch entgegenwirken und mich das rückgängig machen lassen? Oder lieber die scharfe Schneide fürs grobe Arbeiten belassen und einen oder zwei jungfreuliche, neue Stechbeitel für diese Arbeiten kaufen und die auf einem breiteren Stein abrichten?

    Ich habe, als mir das aufgefallen ist, erst einmal aufgehört und mir vorgenommen hier nachzufragen.

    Grüße und Vielen Dank schon mal!

    Maik

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Maik,

      hast du den Stein zwischendurch immer mal wieder abgerichtet? Krumme Steine sind meist der Grund dafür, wenn die Spiegelseite nicht pan wird.

      Gruß

      Heiko

      • Maik Schubert sagt:

        Hey Heiko!

        Ja, den Stein habe ich zwischendurch immer wieder abgerichtet. Aber er hat auch bei wenig Bewegung schon stark gelitten – vielleicht ist er für den harten Stahl zu weich.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Maik,

          das Abrichten ist wichtig. Prüf doch die Planheit noch mal und richte beim Schleifen öfter ab. Das sollte helfen das Ergebnis zu verbessern.

          Gruß

          Heiko

          • Maik Schubert sagt:

            Hey Heiko,

            das werde ich mal ausprobieren und dann noch mal berichten. 😉

            Grüße und vielen Dank
            Maik

  34. Andreas sagt:

    Hallo Heiko,

    eine Frage zum Schärfen: Ich habe mir die von Dir gezeigten Steine in Körnung 800/1000 und 8000 angeschafft sowie eine Veritas MK II. Die Steine sind mit Abrichtblock und alternativ Nasssschleifpapier auf Glas abgerichtet und plan (mit weichem Bleistift entsprechend markiert und geschliffen, bis alle Linien verschwunden sind). Stechbeitel/Hobeleisen lasse ich während des gesamten Schleifvorgangs eingespannt in der Führung.

    Irgendwie habe ich aber das Problem, dass meine Mikrofase nicht parallel zur Schneide verläuft, sondern immer etwas schräg ist. Hast Du hier einen Tipp, auf was ich noch achten müsste?

    Vielen Dank
    Andreas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      es reicht oft schon eine andere Handhaltung oder anders verteilter Druck aus und die Microfase wird ein wenig schief. Wenn dich das stört, verlagere beim nächsten Zug auf dem Stein den Druck ein wenig.

      Gruß

      Heiko

  35. Harald Kisser sagt:

    Hallo Heiko,

    Habe wieder mal die Schärf-Videos angesehen, nachdem ich gestern endlich zwei neue Hobel (Jumma 5 + Juuma Flachwinkel) bekommen habe. Den No.5 habe ich gestern schon bearbeitet. Dafür ist ja dein Video Nr.2 DIE Lehrbuch-Anleitung – echt deppensicher. 🙂 Und die Mikrophase ist dann auch ganz gut gelungen, geht durch Papier wie nix.

    Nur beim Anschleifen der (Gegen-)Phase an der Spiegelseite nach der Methode von David Charlesworth dreht es mir den Magen zusammen. Wenn ich mit der schönen Spiegelseite an dem Metalllineal entlangkratze tut mir alles weh. Habe es dann mit einem Kunststofflineal versucht.

    Für das Schärfen der Phase an der Spiegelseite die – ansonst geniale – Veritas MKII zu verwenden (in der grünen Position) ist meiner Meinung nach auch nicht das Optimale, da ich nicht mit meiner frisch geschärften Mikrophase nochmal an der Veritas-Schleifführung ankommen möchte.

    Werde vielleicht mal eine Gummilippe statt dem Lineal versuchen.

    Hast du da keine Bedenken, mit der Spiegelseite an dem Stahllineal entlang zu fahren?

    Die zweite Frage wäre, was du von dem von Dictum angeboten Abrichtgitter hältst? Hat bei mir am Wasserstein doch Kratzer hinterlassen, sodass ich dann zum Nassschleifpapier übergegangen bin.

    lg
    Harald

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      sollte die Spiegelseite im Bereich des Lineales ein paar Kratzer bekommen, was macht das schon? Ich sehe darin kein Problem. Das Abrichtgitter von Dictum habe ich noch nicht ausprobiert.

      Gruß

      Heiko

  36. Jan sagt:

    Hallo Heiko,

    wie immer Super deine Videos mit Tipps und Tricks.
    Ich habe mir auch die MK2 gegönnt und habe das Setup zum Schleifen ähnlich wie Du aufgebaut, seitdem macht das schleifen mehr Spaß und die Werkzeuge sind immer in einem Top Zustand.
    Danke für die tollen Videos die Du machst, mach bitte weiter so.

    Gruß Jan

  37. Jacob sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für die super Videoreihe zum Thema schärfen und abrichten, deine Tipps sind unbezahlbar!
    Allerdings habe ich noch zwei kleine ungereimtheiten, die mir Sorgen machen. Zum Ersten habe ich eine ältere Schleifführung, die nicht mehr tadellos leichtgängig ist und ich möchte nicht mit zuviel Öl oder anderen Schmiermitteln an die Rolle herangehen, um die Steine nicht zu verunreinigen, wie hälst du denn deine MK2 fit?

    Zum Zweiten ist es nach dem Abrichten der Spiegelfläche des Stemmeisens auf dem 1000er Stein ein ziemlicher Akt auf dem 8000er einen vernünftigen Arbeitsablauf hinzubekommen, weil das Eisen nach nur ein oder zwei Zügen schon einen sehr starken Metallabrieb erzeugt, der das Arbeiten beinahe wie eine Gummimatte bremst und das Eisen regelrecht am Stein festsaugt.
    Ist hier der Nagura Stein eine so große Hilfe, oder sollte man einen Zwischenschliff auf einer geringeren Körnung (3000,6000) anstreben?

    Danke im voraus für deinen Tipp und mach weiter so.

    Gruß Jacob

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jacob,

      meine MK2 hat noch keinen Tropfen Öl gesehen. Ich reinige sie nach Gebrauch unter fleißendem Wasser und lasse sie trocknen. Das funktioniert so schon seit mehreren Jahren. Rost habe ich noch keinen daran festgestellt und auch sonst keine Beeinträchtigungen.

      Das Kleben der Spiegelseite lässt sich durch viel Wasser verhindern. Es soll auch helfen Rillen in den Stein zu machen, dazu konnte ich mich aber noch nicht durchringen. Ich scheue es irgendwie an einem 50 Euro Stein den Winkelschleifer anzusetzen. Der Nagurastein hilft nur sehr wenig gegen das „Kleben“.

      Versuch es erst einmal mit mehr Wasser.

      Gruß

      Heiko

  38. Christopher sagt:

    Hallo Heiko,

    tolle Sache das mit den Videos. Habe gleich alle Dinge besorgt und mich an das „Einrichten“ meiner günstig erworbenen neuen Stecheisen gemacht.

    Allerdings ist mir erst nach 2 Stecheisen aufgefallen das ich die Wassersteine irgendwie schräg abgerichtet habe,…will meinen eine Seite ist höher als die andere…wie kann das denn mit den Granitfliese und dem Schleifpapier passieren, bzw. wie bekomme ich das wieder weg??

    Danke! (Auch für den tollen Blog!!!)

    Gruß

    Christopher

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christopher,

      einer meiner Steine ist auch schief, das hat aber keinen Einfluss auf das Ergebnis, Hauptsache die Steine sind plan. Dass ein Stein schief wird, also auf einer Seite dicker, als auf der anderen, führe ich einfach darauf zurück, dass man beim Abrichten unbewusst auf einer Seite mehr Druck ausübt.

      Also kein Grund zur Beunruhigung. Du musst den Stein jetzt nicht unnötig schleifen, nur damit er gerade ist.

      Gruß

      Heiko

      • Christopher sagt:

        Na Gott sei Dank, das wollte ich hören! 🙂

        Danke! Dann kann ich den Rest der Stecheisen ja jetzt herrichten.

        Gruß

        Christopher

  39. MatthiasB sagt:

    Hallo Heiko, hallo Michael

    Danke für die Tips, ich versuche es nochmal mit anderem Papier. Wenn’s nicht klappt muss ich eben wieder zurück zu meiner Glasscheibe, aber noch ist ja Hoffnung.

    Viele Grüße, Matthias

  40. Matthias sagt:

    Hallo Heiko

    Als ich das Video gesehen habe, war ich von der Idee ein Blatt Nassschleifpapier zu nehmen spontan begeistert. Viel praktischer als Corundpulver auf einer Glasscheibe.

    Also auf dem Heimweg beim Baumarkt ein Blatt 120 Nassschleifpapier mitgenommen, eine Granitfliese aus dem Baurestehaufen gezogen…und die große Enttäuschung erlebt: als der Abtrag am Stein sichtbar wurde (gut, der war schon ein bißchen abgenutzt), war auch das Schleifleinen blank.

    An was könnte das liegen? Habe ich das falsche Schleifpapier erwischt (vielleicht hat jemand ein Trockenschleifpapier in das falsche Fach zurückgelegt)? Oder war der Stein zu hart (Siliziumkarbid)?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matthias,

      zum einen gibt es Steine, die sich nur schwer abrichten lassen, weil sie sehr hart sind. Oft ist aber Schleifpapier von schlechter Qualität die Ursache. Schleifmittel aus dem Baumarkt sind meist von schlechter Qualität und noch dazu recht teuer. Ich würde dir daher erst einmal raten gutes Schleifpapier im Fachhandel zu besorgen und es damit einmal zu versuchen.

      Gruß

      Heiko

    • Michael Hild sagt:

      Moin Matthias,

      Heiko hat Recht, es wird an dem verwendeten Papier liegen.
      Ich habe welches von Metabo, die weichen King Steine kann ich zweimal abrichten, dann ist das Papier stumpf. Den harten Shapton greift das Papier so gut wie gar nicht an, poliert eher nur.
      Ich werde das Papier noch aufbrauchen und dann war es das, zum Abrichten taugt es nichts.

      Gut Erfahrungen habe ich mit dem Nassschleifpapier von Matador gemacht. Das ist sehr scharf und ich kann selbst den harten Shapton Stein mehrere Male darauf abrichten, bevor die Schleifwirkung nachlässt.

      Grüße

      Michael

  41. Kai Rücker sagt:

    Hallo Heiko,

    ich hatte am letzten Wochenende bei deinem Kurs „Grundlagen Handwerkzeuge“ teilgenommen.
    Könntest du mir bitte noch einmal sagen welche Wassersteine du verwendest? Meine aktuellen sind mir zu wenig aggressiv, deshalb plane ich ein paar neue anzuschaffen.
    Besten Dank und viele Grüße aus Hessen
    Kai

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Kai,

      ich benutze die Steine der Marke „King“. Die sind gut und noch relativ günstig. Sie lassen sich gut plan halten und schleifen sehr gut. Sie kommen auch mit allen Stählen gut zurecht.

      Ich benutze derzeit folgende Steine:
      Schruppstein SunTiger
      Schleifstein King 1000:
      Und Abziehstein King 8000:
      Optional kannst du zum 8000er noch einen Nagurastein nehmen:

      Gruß

      Heiko

  42. Christian Steker sagt:

    Hallo Heiko,
    die Videos zum Thema Schärfen mit Wassersteinen sind echt Klasse ! Einige Anregungen und Tips haben unmittelbar zu wesentlich besseren Ergebnissen geführt. Bleibt mir trotz allem aber dennoch eine Frage.
    Wie schärfe ich die Grundhobelmesser?
    Ein Werkzeug das in der Lehre, wie auf dem Grundlehrgang keine Beachtung fand und nun, 18 Jahre später interessieren mich immer mehr die guten alten Handwerkzeuge und bin dankbar um jeden Tip. Den Grundhobel habe ich geschenkt bekommen, ein ULMIA, nur die Messer haben arg gelitten.
    Ich hoffe das ich auch zu dem Thema einen guten Tip von Dir bekommen kann.

    Viele Grüße und ein schönes restliches Weihnachten wünscht

    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die eisen des Grundhobels sind sehr einfach zu schärfen:
      Als erstes schleift man die Unterseite (Spiegelseite) möglichst plan und poliert diese mit einem feinen Stein zumindest im vorderen Bereich.

      Dann schleift man die Fase. Dabei hängt der Stiel des Eisens nach unten, der Schärfstein liegt an der Kante der Werkbank. Nun kann man die komplette Fase fein abziehen, oder wie beim Hobel, eine Microfase anziehen. Das geht freihand recht gut, wenn man nur eine ziehende Bewegung auf dem Stein macht.

      Ich hoffe diese Erklärung war hilfreich.

      Gruß

      Heiko

      • Christian Steker sagt:

        Hallo,

        bis jetzt bedingt hilfreich da die Messer von meinem Vorgänger doch sehr „ver“schliffen sind.
        Ist der richtige Winkel sehr wichtig um ein sauberes Ergebnis zu erzielen? Wenn ja, dann ist es schon fast besser neue Eisen zu investieren.

        Danke für die super schnelle Antwort und mach weiter so mit Deinen Videos !!!

        Gruß, Christian

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          so enorm wichtig ist der richtige Winkel nicht. Es sollten zwischen 25 und 30 Grad sein. Die Schneide sollte jedoch möglichst rechtwinklig zur Seitenkante des Eisens sein, wenn man damit Ecken sauber ausarbeiten möchte.

          Gruß

          Heiko

          • Christian Steker sagt:

            Dann sollte ich mir doch Gedanken um neue Eisen machen… Weder der Winkel von 25 bis 30 Grad sind halbwegs vorhanden, noch der rechte Winkel zur Seitenkante. Dort sind bei dem breiten Eisen sicher schon 2 bis 3 mm drin.

            Ich werde mal sehen was ich machen kann und danke für die Antwort.
            Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

            Viele Grüße
            Christian

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