Erste Eindrücke zum Schwingschleifer Mafell UVA 115 E (Video)

Vibrationsarmes Schleifen, das verspricht Mafell für seinen Schwingschleifer, den UVA 115E.  Das stimmt auch. Seit einigen Tagen habe ich diese Maschine in der Werkstatt und ich muss gestehen, dass ich mich meine Meinung über Schwingschleifer drastisch ändern musste. Guter Abtrag und kein Kribbeln der Hände nach längeren Schleifarbeiten. Dazu noch einige gut durchdachte Details, gute Verarbeitung und staubfreies Arbeiten.

Im Video können Sie meine ersten Eindrücke zum Mafell UVA 115E sehen.  In größerem Umfang habe ich damit bisher nur Schleifarbeiten ab Korn 120 gemacht. Grobschliff und vor allem einen Vergleich Exzenter- Schwingschleifer, sowie Abranet vs. normales Schleifpapier wird noch folgen.

Video:

Hier ist leider kein Video mehr zu sehen!

Produktvorstellungen auf Youtube sind inzwischen rechtlich gesehen nicht mehr unproblematisch. Um mich vor Abmahnungen und Bußgeldforderungen zu schützen habe ich dieses Video entfernt. 

 

Wenn Sie Fragen zum Mafell UVA 115E haben, oder Anregungen, was ich denn mit der Maschine noch testen könnte, schreiben Sie mir einfach eine E-Mail oder nutzen Sie die Kommentarfunktion. Ich werde dann versuchen das im zweiten Video zur Maschine unter zu bringen.

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10 Kommentare zu Erste Eindrücke zum Schwingschleifer Mafell UVA 115 E (Video)

  1. Peter R. sagt:

    Hallo Heiko,

    wie immer ein toller Beitrag. Freue mich schon auf die Fortsetzung!

    Was mir jetzt aufgefallen ist, das du keine Schutzauflage UVA-SA 10 erwähnt und benutzt hast!

    Ich hatte eine Produktschulung bei Mafell und die haben das zwingend empfohlen! Ist auch im Lieferumfang vorhanden.
    Ein deutlicher Verschleiß der Schleifplatte durch Überhitzung, soll sich abzeichnen. Die Standzeit wird somit um ein Vielfaches verlängern!

    Der Vibrations-Absorber ist echt Hammermäßig. Deutlich weniger Vibration!

    Die Abranet© Schleifgitter sind so dermaßen aggressive, das empfohlen wird, eine Körnung weniger als beim normalen Schleifpapier zu verwenden. Beispiel: Schleifpapier P 120 > Abranet© P 100.

    Gruß
    Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      die Schutzauflage ist drauf. Vielleicht sieht man das nur nicht so deutlich im Video. Dass der Verschleiß ohne Schutzauflage höher ist, ist mir bekannt. Das habe ich sogar in meinem Artikel in der Zeitschrift Holzwerken zum Thema Schleifmittel erwähnt. Dort habe ich auch erwähnt, dass man eine Körnung höher, als normal nehmen soll. Ich habe jedoch den Eindruck, dass dies nur bei Körnungen bis 180 wirklich spürbar ist.

      Gruß

      Heiko

  2. Michael Hild sagt:

    Moin Heiko,

    Interessant wäre auch, den Mafell mal mit normalem Schleifpapier zu bestücken und dann noch mal den Abtrag zu testen und zu vergleichen.

    Weil irgendwie bin ich skeptisch, wie ein Schwingschleifer mehr abnehmen soll wie ein Exzenter. Klingt jedenfalls so.
    Ich würde das eher zum Großteil auf das Abranet schieben.

    Grüße

    Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      ich behaupte nicht, dass der Abtrag ebenso hoch ist, wie beim Rotex. Ich sage am Ende des Videos, dass ich bei der gezeigten Arbeit genauso schnell vorangekommen bin. Das ist ein Unterschied.

      Anders herum bedeutet dies, dass der Rotex im Rotex- Modus bei dieser Arbeit unnötig viel Material abgetragen hätte.

      Mit Sicherheit hat das aggressive Abranet seinen Teil zum guten Abtrag geleistet. Ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt noch kein anderes Papier für die Maschine. Inzwischen habe ich welches und wie oben schon erwähnt, werde ich das auch mal vergleichen.

      Gruß

      Heiko

  3. Heinz sagt:

    Hallo Heiko,

    habe ich das richtig verstanden, dass du eine funierte Platte mit Korn 80 anfängst zu schleifen?
    Ich habe mal eine funierte Tischlerplatte mit Korn 320 geschliefen und war da trotzdem ziemlich schnell durch das Funier durch.
    Hattest du extra dickes Funier, oder nimmt der Schwingschleifer nicht so viel ab, wie ein Exzenter (hatte den Rotex im Feinschliffmodus).

    Was mich auch noch interessieren würde, wie ist der Vergleich zu deinem Rutscher von Festool? Der hat zwar aber eine kleinere Grundfläche, aber wie verhält es sich bei Oberflächengüte oder eben den Vibrationen?

    Schönen Gruß, Heinz

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Heinz,

      ich habe schon öfter Furnier mit Korn 80 aufsteigend geschliffen und bin bisher nie durchgekommen. Ich schleif immer ohne großen Druck und immer flächig, also nicht mit der Kante des Schleiftellers und passe am Rand sehr auf.

      Einen direkten Vergleich bezüglich der Oberflächengüte mit dem RTS muss ich noch machen. Die Vibrationen sind beim UVA aber definitiv geringer.

      Gruß

      Heiko

  4. Ingo H. sagt:

    Achtung Offtopic:
    Hallo Heiko,
    Du erwähnst Abranet, hast Du damit auch Erfahrungen auf dem Rotex 150 FEQ?

    Ingo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ingo,

      ich habe Abranet auf dem Rotex ausprobiert, nutze es aber darauf nicht. Der Grund liegt darin, dass es für den Rotex Granat Schleifpapier von Festool gibt. Das hat eine enorm hohe Standzeit, auch bei schwierig zu schleifenden Oberflächen, wie Lack und harzigen Hölzern. Es kostet aber nicht viel mehr, als normales Papier. Daher war mir im Vergleich hierzu Abranet immer zu teuer für den Rotex.

      Gruß

      Heiko

  5. Heiko sagt:

    Danke für das wiedermal sehr schöne Video!
    Mich würde das entfernen von (dicken) alten Lackschichten interressieren.

    Gruß Heiko

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