Multifunktionale Klappböcke

Klappböcke - Holzwerken Artikel

Klappböcke

In der aktuellen Ausgabe (Nr. 38) der Zeitschrift “Holzwerken” sind nun die Klappböcke als Bauprojekt enthalten, auf die ich schon mehrmals angesprochen wurde. Zusammen mit zwei Tischwinkeln ergibt sich ein vielseitiger Arbeitstisch, der stabil ist, einfach zu bauen und nur geringe Materialkosten verursacht.

Und nach getaner Arbeit lassen sich die Böcke auf eine Gesamtdicke von nur 36mm zusammenklappen.

Alle Informationen zum Bau dieser Böcke finden Sie im vierseitigen Artikel in der Holzwerken Nr. 38.

Ein Video, in dem man die Böcke im Einsatz sieht wird in den kommenden Tagen folgen.

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46 Kommentare zu Multifunktionale Klappböcke

  1. Georg sagt:

    Hallo Herr Rech,

    da ich Seekiefer nicht bekommen kann, möchte ich kurz nachfragen, ob OSB-Platte auch geht? Vielen Dank!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      jedes andere Sperrholz kann genommen werden, aber keine Platten aus Holzfasern wie OSB oder Spanplatte. Darin werden die Schrauben nicht genug halt Finden.

      Gruß

      Heiko

  2. Jörg Otto sagt:

    Hallo Heiko,

    aktuell richte ich mir im Keller eine Werkstatt ein. Angefangen vom Bodenausgleich, Dämmung, Bodenbelag, Elektrik usw. bis hin zu Böcken und einer Werkbank. Dazu habe ich mich entschieden die Böcke und die Wekbank aus den Ausgaben 37 und 38 zu bauen.
    Beim lesen hier in Deinem Blog ist mir aufgefallen, dass viele Leser ein Problem bei der “günstigen” Beschaffung von Material und Werkzeug haben. Auch ich habe sehr lange gesucht und folgende Lösungen als sehr zufriedenstellend gefunden:

    – Werkzeug / Maschinen kaufe ich nur noch beim Fachhändler hier vor Ort.
    Bei ihm kaufen auch die ganzen Handwerker aus dem Umkreis ein. Schrauben und Material sind hier deutlich günstiger als im Baumarkt und können Stückweise gekauft werden.
    – Plattenmaterial und Holz bestelle ich beim Schreiner um die Ecke.
    Er kauft das beim gleichen Fachhändler ein, bei dem auch ich einkaufen könnte. Da er aber deutlich bessere Konditionen bekommt und diese an mich weitergibt, spare ich deutlich. So habe ich z.B. für die 18 mm Seekiefer 10,45 €/m2 zugleich. MwStr. Bezahlt. Und die Lieferung frei Haus war auch noch mit drin 🙂

    Viele Grüße und vielen Dank für den immer interessanten Blog!
    Jörg

  3. Robin sagt:

    Hallo,

    die Böcke finde ich richtig klasse, gerade das mit den Lamellos oben drauf!
    Nun war ich gestern in einem Holzfachzentrum und habe mir 2 Platten Seekiefer grob zuschneiden lassen (die 8 Grundteile). Ich habe vorher vom Baumarkt über mehrere Holzfachhändler viel rumtelefoniert – die billigste Platte in 18mm war bei knapp 35 Euro mit Steuer, das ganze mal zwei macht schon 70 Euro. Da sind noch keine Scharniere und Schrauben/Einschlagmuttern dabei.

    In der Holzwerken stehen bei Kosten “50 Euro”, entweder sind die Preise im Großraum Berlin so extrem oder da stimmt was nicht. Ich hoffe diese Preisangaben beziehen sich nicht immer auf die Berufstischler-Rabattpreise ohne Steuer?! Das fügt der ganzen “Einsteiger-Freude” einen kleinen Knacks zu…

    Nichts für ungut 😉

    • Robin sagt:

      Oh, habe gerade gesehen daß das schon zur Sprache kam. Da bin ich ja noch deutlich günstiger dran als der andere Schreiber 😉
      Habe auch einige Fehlstellen in den Platten gehabt. Auf der Rechnung stand dann was von “brasil.”

      Also war keine böse Kritik, sondern eher der Hinweis darauf, daß der Durchschnittsheimwerker diese Preise wohl nie so richtig erreicht was die ganze Freude daran etwas verzerrt.

      Schönes Wochenende!

  4. Hans-Joachim Rachuba sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe noch ein kleine Verständnisfrage. Ich hoffe ich stelle mich da nicht zu blöd an. Als kleine Übung stelle ich gerade die Böcke in Sketchup nach und da kommt man aufs Detail, wenn man mal als Übung alles unterbringen will.

    1. Die Frästiefe der Scharniertaschen. Bei den Bockseiten schreibst Du bleiben noch 15 mm Reststärke übrig. Das bedeutet Frästiefe 3 mm. Richtig ?

    2. Bei dem Quersteg steht in der Zeichnung 6 mm Frästiefe. Ist das dort anders als bei den Bockseiten?

    Seekiefer bekomme ich bei uns nicht aber 19 bzw. 20 mm ELLIOTTIS-PINE-SPERRHOLZ WBP VERL.. Da muss ich dann bei meiner Zeichnung ein paar kleine Maßänderungen vornehmen. Ist aber nicht wildes. Halt die Schlitze ein wenig breiter und bei den Querstegen der Abstand zwischen den beiden Leisten und die Höhe der Fräsung in der Bockseite für den Quersteg. Dank Sketchup denkt man dann schon vor Beginn an so was und vermeidet somit die eine oder andere Überraschung. Auch wenn dass hier nur ein winziges Projektchen ist, es hilft halt.

    Gruß
    Hennes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hennes,

      Zu 1)
      Die Frästiefe ist 3mm, also die Hälfte der Scharnierdicke.
      zu 2)
      Theoretisch würden hier 3 Millimeter reichen, aber das wäre sehr knapp. Schließlich soll das Scharnier ja komplett verschwinden. Daher lieber etwas tiefer fräsen.

      Gruß

      Heiko

  5. Markus sagt:

    Hallo Heiko,

    könnte man anstatt Seekiefer auch Leimholz verwenden?
    Wäre mit den derzeitigen Kosten von Seekieferplatten günstiger.

    Gruß

    Markus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      Leimholz geht nicht, das ist niht stabil genug an den schmalen stegen. Es sollte schon Sperrholz oder Multiplex sein.

      Gruß

      Heiko

  6. Christian Schnür sagt:

    Hallo Heiko,

    da nun doch die Möglichkeit besteht, die Datei bei dir direkt zu bekommen (siehe mein Kommentar vom 26.10.14), würde ich Dich gern darum bitten, sie mir zuzumailen, da eine Nachfrage bei der Holzwerken-Redaktion in Folge von Urlaub und “Vaterschaftsurlaub” derzeit zu keinem Ergebnis führt.

    Vielen Dank im Voraus.

    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      das wurde eventuell falsch verstanden. Der Versand der Datei war eine absolute Ausnahme. Auch die HolzWerken versendet die Dateien nur sehr ungern und auch nur an Abonnenten. Wer Abonnent ist oder nicht kann ich nicht prüfen.

      Die Artikel sind so gemacht, dass man alles auch ohne die elektronischen Daten bauen kann. Die Sketchup-Datei ist also nicht notwendig um die Böcke zu bauen.

      In letzter Zeit habe ich mehrfach Dateien von mir selbst, oder auch welche aus meinen Artikeln auf Tauschplattformen gefunden (Google machts möglich). Das kann nicht Sinn der Sache sein. Ich möchte natürlich niemandem etwas unterstellen, aber das Ganze ist nur dadurch zu kontrollieren, dass Dateien nicht heraus gegeben werden.

      Ich hoffe du nimmst das nicht persönlich und verstehst meinen Standpunkt.

      Gruß

      Heiko

  7. Lars sagt:

    Hallo Heiko,
    verfolge interessiert Ihren Blog und Youtube-Channel. Die Idee mit den Klappböcken ist prima und passt für mich ausgezeichnet, da ich mir einen “mobilen” MFT in der Garage einrichten will. Habe mir auch die HW38 als PDF zwecks Nachbau gekauft. Verpixelung der Grafiken kann ich bestätigen – Anruf in der Redaktion schaffte Abhilfe. Hier fragte ich auch nach, ob ich die Sketchup-Datei bekommen könnte, sie hätten sie aber nicht. Daher meine erste Frage, ob ich die Sketchup-Datei per Email bekommen könnte. Etwas schade an dem Artikel ist, dass die Abbildungen nicht bezeichnet sind, mithin ist es etwas schwierig, die Teile direkt zuzuordnen (insbesondere Seite 61 unten). Meine zweite Frage wäre: Wie groß ist der Abstand der Schlitze für die Tischwinkelaufnahme zur Außenkante, Größe ist ja ca. 26×200 mm.

    Besten Dank und freundliche Grüße,
    Lars

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lars,

      ich habe dir die Datei zugeschickt und sie auch noch einmal an die Redaktion der HolzWerken geschickt.

      Der Abstand der Schlitze beträgt 40mm zur Außenkante. Dieser Abstand ist aber nicht so wichtig, wenn es 30mm oder 50mm sind, spielt das auch keine Rolle.

      Gruß

      Heiko

  8. Christian Schnür sagt:

    Hallo Heiko,

    ich will gerade meine Werkstattausstattung überarbeiten und möchte dort unter anderem Deine Klappböcke aufstellen. Neben den Klappböcke habe ich noch einen Frästisch und will mir eine neue Werkbank bauen. Zur genauen Planung habe ich mir meine Werkstatt im Programm Sketchup in 3D aufgerissen. Besteht die Möglichkeit, Deine Klappböcke als 3-D Modell zu bekommen, damit ich meine Planung möglichst detailgenau machen kann. Das “abzeichnen” möchte ich mir eigentlich sparen.

    Vielen Dank im Voraus

    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      für Abonnenten gibt es die Sketchup Datei in der Regel problemlos. Wende dich hierzu an die Redaktion der Zeitschrift HolzWerken.

      Gruß

      Heiko

      • Karsten sagt:

        Hallo Heiko,

        ich habe mir die HolzWerken 38 gekauft und das Material liegt auch schon bereit. Auch ich hatte in der Redaktion um die Skechup Datei gebeten, jedoch nur den Artikel als PDF erhalten. Das sind exakt die vier Seiten welche ich auch in der Printausgabe schon habe.

        Nun möchte ich vorab die Böcke selber in SketchUp nachbilden.

        Hier fehlen mir noch die Werte der seitlichen Schlitze für den Einsatz der Tischwinkel. Sowohl die Breite des Schlitze (wohl knapp mehr als die Materialstärke) als auch der Abstand zur Außenkante sind nicht aus den Zeichnungen ersichtlich.

        Ich hoffe du kannst mir da helfen.

        Alle anderen Maße sollten vorhanden sein.

        Gruß

        Karsten

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Karsten,

          der Abstand beträgt etwa 40mm. Die Breite sollte wie du schon vermutet hast so sein, dass die Winkel leicht eingeschoben werden können. Also ruhig einen bis zwei Millimeter breiter, als dein Material dick ist.

          Gruß

          Heiko

  9. Karsten L. sagt:

    Hallo Herr Rech,

    im Artikel empfehlen Sie das Holz einzuölen, welches Öl benutzt man für diesen Zweck?
    Noch eine Frage zu den Fasen: Wie bekomme ich die an die Kanten? Wo zeichne ich die am Besten an, von der Seite mit einem Geodreieck oder gibt es eine bessere Methode. Mit welchem Werkzeug führe ich die Arbeit dann aus? Mit der Handsäge und anschließen mit dem Hobel glätten?

    Vielen Dank schon mal für die Unterstützung.

    Gruß
    Karsten

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich nehme für Werkstattmöbel das Öl, das gerade da ist. Was es in diesem Fall war, weiß ich nicht mehr. Im Prinzip kann man jedes Öl nehmen.

      Die Fasen werden mit eine, Fasenfräser und der Oberfräse gemacht. Da muss man auch bnichts groß anzeichnen, einfach die Fase bis zur halben Materialstärke machen, dann passt das.

      Gruß

      Heiko Rech

  10. Pascal sagt:

    Hallo Heiko,

    Deine Klappböcke haben mir sehr gut gefallen. Deshalb habe ich das entsprechende Holzwerken-Heft als PDF erworben. Im Grossen und Ganzen ist mir der Aufbau klar. Allerdings verstehe ich nicht, weshalb an der Unterkante des Ausschnitts 45 Grad-Fasen angebracht sind (Im Heft auf Seite 62, links 3. Abb. von oben, 120mm Abschnitte). Falls es um die Auflage des Klappteils geht, müsste die Fase doch durchgehend verlaufen, und 15 Grad anstelle von 45 Grad haben, oder? Oder ist die “höhere Seite” aussen und drückt dann gegen das Klappteil? (aber weshalb läuft es dann nicht durch?). Auch ist mir nicht ganz klar, welches Seitenteil die Abb. darstellt, und von welcher Seite.

    Im PDF sind die Massskizzen übrigend so stark verpixelt, dass einzelne Masse nicht lesbar sind.

    Ich Danke Dir schon mal für Deine Erläuterungen.

    Gruss, Pascal

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Pascal,

      wegen der verpixelten PDF Datei musst du dich an die Redaktion wenden, die können dir da eventuell weiter helfen.

      Die Fase die du meinst ist dazu da Platz für die Rolle der Scharniere zu schaffen, damit sich die Böcke auch dicht zusammenklappen lassen. Ob diese Fase durchgehend ist, oder eben nur 120mm lang speilt dabei keine Rolle. Die Darstellung auf Seite 62 zeigt das Seitenteil an dem das Klappteil NICHT angeschraubt ist.

      Gruß

      Heiko

  11. Peter Register sagt:

    Hallo Heiko

    erst mal vielen Dank für deine toll Idee mit diesen Arbeitsböcken. Genau so was habe ich gesucht. Multifunktionale Klappböcke – einfach Grossartig !!!
    Letzte Woche bin ich auf deinen Blog und deine Videos gestossen. Wollte mich auch dafür Bedanken. Du gibst dir so viel Mühe, um andere zu inspirieren und ihnen zu helfen. Das bewundere ich sehr. Mach weiter so 😉

    Nach dem ich mir aber die “Holzwerken Nr. 38” besorgt habe um die Klappböcke nach zubauen, stellen sich mir noch 3 Fragen bevor ich loslegen kann. Vielleicht hast du Zeit und kannst sie kurz beantworten.

    1. Für welche Körpergrösse wurden die ursprünglichen Böcke konstruiert?

    2. Frage zur optimalem Materialausnutzung. Meine Grundplatte ist 2440 x 1220 und da stellt sich die Frage ob die Tischwinkel entsprechend länger sein können als die im Heft angegebene 2000 oder ob die Stabilität das nicht zulässt ?

    3. Wie wurden die Tischwinkel gefertigt? Wirklich nur die Bretter mit 4×50 bzw. 4x 60 Schrauben verschraubt und etwas Leim wie hier im Kommentar zu lesen? Keine extra Holzdübel oder so ?

    Viele Dank im voraus
    mit freundlichen Gruss
    Peter

    @Matthias
    Danke für den Hinweis mit der 15° Gärung und der körpergrössen Anpassung, das werde ich gerne auch umsetzten 😉

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      Ich bin knapp unter 1,8m und die Böcke sind 90cm hoch, dass passt bei mir, aber vor allem passt es zu allen anderen Arbeitsflächen in meiner Werkstatt. Die Tischwinkel kannst du auch ein wenig länger machen, aber dann sind sie eben sperriger. Mir ging es auch darum alles noch in einem PKW transportieren zu können. Die Tischwinkel sind wirklich nur verschraubt und geleimt. Das reicht in Punkto Stabilität vollkommen aus.

      Gruß

      Heiko

      • Peter Register sagt:

        Vielen lieben Dank,

        für die prompte Antwort. Das mit dem Transport im PKW hab ich nicht bedacht. Ich bekomme in meinen locker die 2,40 rein, aber wie sieht es mit den Freunden aus ? Guter Hinweis !!!

        Besten Dank nochmal dann kann ich ja nächste Woche mal loslegen;-)

        Gruss
        Peter

  12. MatthiasB sagt:

    Hier gibts offensichtlich zwei “Matthiasse”.

    Ich werde in Zukunft darauf achten.

  13. Matthias sagt:

    Hallo Heiko,

    schon lange finde ich die Idee genial. Die Baumarkt Qualität von Klappböcken lässt ja Bekanntermaßen enorm zu wünschen übrig. Nicht nur in Sachen Qualität, sondern auch beim Thema Aufbewahrung.

    Es tut sich bei mir noch ein weiteres Problem auf:
    Ich bin 188cm groß – dementsprechend bekomme ich sehr schnell Rückenschmerzen wenn die Arbeitshöhe nicht für mich optimal ist…

    Da ich gerade ein Haus gekauft habe stehen natürlich etliche Arbeiten an, wie z.B. die vorhandenen Fenster von Ihrer alten Farbe zu befreien. Bei 14 Fenstern sind die Rückenschmerzen also vorprogrammiert!

    Neue Böcke müssen her! Seekiefer-Platten sind hier im Sauerland auf die Schnelle nicht zu bekommen – mein Händler hat jedoch Elliotis-Pine vorrätig. Diese sind wasserfest verleibt und machen einen durchaus stabilen Eindruck. 9,50 EUR + Märchen / 1qm bei Abnahme eine Platte von 250 x 125cm x 18mm.

    Der Zuschnitt der Platten mit der Makita Tauchsäge samt Schiene sparen nochmals ein paar EUR für den Zuschnitt beim Händler 😉

    Ich habe die Maße ein wenig auf meine Bedürfnisse angepasst und sogar eine “Optimierung” gemacht: Nach dem ersten Zuschnitt und Zusammenbau stellte ich fest, dass die Füße auf einer Kante von ca. 15° stehen. Bei der Auflage der Arbeitsplatte schaut das nicht anders aus. Ich habe im Sketchup die Böcke so ausgelegt, dass jeweils Oben und Unten eine 15° Gärung entsteht. Klappt man die Böcke nun auseinander, haben diese einen ebenen und stabilen Stand auf dem Boden und die Arbeitsplatte hat ebenso eine saubere Auflage – das bringt enorme Stabilität!

    Die Scharniere oben sind plan versenkt, somit habe ich eine ebene Fläche und keinen schmalen Grad, wo in meinem Fall die Fenster aufliegen…

    Hier ein paar Bilder:

    http://white-hole.net/projekte/holzwerken/boecke_01.jpg
    http://white-hole.net/projekte/holzwerken/boecke_02.jpg
    http://white-hole.net/projekte/holzwerken/boecke_03.jpg

    Die Querstreben sind in Planung! Bin noch nicht dazu gekommen sie zu fertigen. Da derzeit das Wetter mitspielt will ich sehen, dass ich alle Fenster draussen geschliffen bekomme! Derzeit nutze ich die Rohlinge der Querstreben als reine Auflage.

    Die Böcke haben eine effektive Arbeitshöhe von 96cm. Somit sind die Rückenschmerzen bei einer so Zeitraubenden Aufgabe passè 😉

    Derzeit machen sie die Böcke mit eine entsprechend großen Arbeitsplatte in der Werkstatt sehr gut! Ich denke, dass ich noch 2 Stück der Böcke fertigen werde und sämtliche Geräte wie Kapp- und Tischsäge auf die 96cm anpassen werde. Somit wird die Werkstatt mobil, wenn man den Platz mal anderweitig braucht oder einem Freund ausserhalb aushelfen möchte!

    Ich danke Dir vielmals für die Idee!

    P.S.: Auf einem Bild ist der Fein Multimaster zu sehen. Ich habe diese Maschine seit 7 Tagen und es ist schon jetzt mit das Werkzeug was sich am meisten Bezahlt gemacht hat: Beim Verlegen vom Laminat, Einbau und Anpassung neuer Zargen oder beim Schleifen der 14 Fenster. Die 250 EUR machen sich wirklich Bezahlt. Ich bin mal gespannt wo ich die Maschine noch gebrauchen werde….

  14. Nikolai Fladung sagt:

    Hallo Heiko,

    Die Klappböcke sind wirklich gut durchdacht und dürfen in einer guten Werkstatt einfach nicht fehlen !
    Daher sollen auch meine alten Klappböcke ersetzt werden.

    Aber wie komme ich an einen Bauplan, der mir zumindest die gröbsten Einzelheiten verrät, ohne mir gleich eine ganze Zeitschrift kaufen zu müssen ?

    Über einen möglichst schnellen Lösungsvorschlag würde ich mich sehr freuen.

    Gruß Nikolai

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Nikolai,

      den Bauplan gibt es nur in der Holzwerken. Wenn dir die Böcke gefallen und du sie nachbauen möchtest, ist die Ausgabe 38 der Zeitschrift wie ich finde eine lohnende Investition.

      Gruß

      Heiko

  15. Patrick Martin sagt:

    Hallo Heiko,

    ich lese Deinen Blog und Holzwerken als Printausgabe seit einigen Monaten da ich beginne mit Holzarbeiten. Gerne würde ich mir diese Böcke herstellen und versuche aktuell im Internet Lappenbänder zu finden und scheitere kläglich.

    Ich bin kein Gewerbetreibender, nur Hobby Heimwerker mit steigenden Anforderungen und daher nicht für alle Bezugsquellen offen. Hast Du mir einen Tipp ?

    Danke und Gruß
    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      versuch es einfach mal im nächsten Baumarkt. Das sind wirklich die einfachsten Scharniere, die es gibt, die solltest du da bekommen.

      Gruß

      Heiko

  16. Matthias sagt:

    Hallo Heiko.

    Schöne Böcke hast du dir da gebaut. Habe mir heute auch die Holzwerken-Ausgabe bestellt und werde diese auch nachbauen.
    Meinst du man kann anstatt der Seekiefer auch OSB-Platten nehmen? Oder halten die Platten nicht soviel aus?
    Habe noch Reste OSB die ich dafür verwenden könnte. Alternativ habe ich auch noch Reste von Multiplexplatten, die ich nehmen könnte. Oder hat die Seekiefer einen speziellen Vorteil, den ich noch nicht sehe?

    Schönen Gruß,

    Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      OSB würde ich nicht nehmen, das ist zu bröselig, ich weiß nicht, ob da die Scharniere gut halten werden. Multiplex wäre natürlich in Ordnung, mir persönlich aber zu teuer, daher ist meine Wahl auf Seekiefer gefallen. Stabil wie Multiplex, aber wesentlich günstiger.

      Gruß

      Heiko

      • Matthias sagt:

        Ich habe mir auch überlegt Multiplex zu nehmen (Birke/Birke), bin aber nicht nur wegen des Preises, sondern auch wegen des Gewichts davon abgekommen.

    • Oliver sagt:

      Hallo Matthias,

      hast Du den Versuch mit OSB Platten gemacht? Der Baumarkt meines Vertrauens möchte 30 Euro / m² für die Seekiefer Platten haben.

      Viele Grüße
      Oliver

  17. Christopher sagt:

    Hallo Heiko

    Vielen dank für die sehr sehr schnelle Antwort.
    Ich werde mal beim Holzhandel nachfragen nach den Preisen.
    Und mal messen ob ich eine ganze Plate in das Auto bekomme.

    Vielen Dank

  18. Christopher sagt:

    Hallo Herr Rech
    Echt eine Geile Idee mit den Böcken die werde ich mir auch mal nachbauen wird mein erstes größeres Projekt.Ich habe mir gleich mal die Zeitung bestellt.Bin ein Fan ihrer Seite, durch sie bin ich auch zu Festool gekommen und bis jetzt 1.5 Jahr im betrieb auch zufrieden.

    Ich war jetzt bei 2 Baumärkten der Preis für Seekiefer ist doch schon unterschiedlich. Wenn mann es als ganze Platte kauft kommt mann mit 14-15 euro pro qm hin, bei Zuschnittware kommt mann gleich auf 21 euro und mehr.Mal sehen ob ich so eine große platte in mein Auto bekomme.Mit dem Preis was in Holzwerken angegeben ist komme ich auf gar keinen Fall hin mann brauch 2 platten die a zwieschen 46-60euro kosten pro platte.Wie sind sie auf die 50 euro gekommen was in der Zeitung steht??Ich komme so rein auf Holzkosten von 100-120 euro ohne die Schrauben und scharniere.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christopher,

      die Holzpreise in Baumärkten sind meist wesentlich höher, als beim Holzhandel. Ich kaufe mein Holz im Fachhandel und nehme ganze Platten ab. Berücksichtigen muss man auch immer die regionalen Unterschiede. Es ist daher sehr schwierig Materialkosten für Projekte anzugeben. Ebenfalls zu berücksichtigen gilt es, dass ich die günstigste Qualität der Platten genommen habe, also mit Fehlern in der Holzoberfläche und auch ungeschliffen. Ich habe als Grundlage den Preis genommen, den ich gezahlt habe und nochmal 30% zugerechnet.

      Vor einigen Tagen habe ich bei meinem Händler wieder Seekiefer angefragt und musste feststellen, dass der Preis seit dem Bau der Böcke stark gestiegen ist. Holzpreise schwanken zum Teil auch enorm. Auch das gilt es zu berücksichtigen. Der Bau der Böcke liegt schon fast ein Jahr zurück.

      Was ich Ihnen jedoch versichern kann ist, dass Sie den Bau der Böcke mit Sicherheit nicht bereuen werden. Meine sind sehr oft im Einsatz.

      Gruß

      Heiko Rech

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      für die Funktion reicht die einfache Qualität aus. Optisch schöner ist halt die etwas bessere Qualität.

      Gruß

      Heiko

  19. Ben sagt:

    Hallo Heiko,
    ich hab mir bereits mit deiner Spannvorrichtung für die Hobelbank großartig behelfen können und dachte mir, jetzt könnte ich doch die Ausgabe von Holzwerken kaufen mit diesen Böcken drin.
    Was für Schrauben würdest du für die Tischwinkel verwenden und in welchem Abstand damit das stabil ist?
    Besten Dank und liebe Grüße

    Ben

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ben,

      da die Winkel an dieser Stelle nicht hoch belastet werden, reichen Schrauben der Größenordnung 4×50 oder 4x 60 aus. Noch Leim dazu und das wird ausreichend stabil. Die Schrauben kannst du alle 200mm setzen.

      Gruß

      Heiko

  20. roger sagt:

    Hallo Heiko

    Super Sache diese Böcke. Wird mein nächstes Projekt.Im Video ist eine interessannte Dübelschablone zu sehen kanst du mir nähere Angaben zum
    Hersteller , Bezugsquelle machen?

    Gruss Roger

  21. Timo sagt:

    Hallo Heiko,

    deine Konzeption und auch die Umsetzung finde ich spitze.
    Deiner Familie und dir wünsche ich frohe Weihnachten.

    Grüße
    Timo

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