Aushobeln von Massivholz

Im Ersten Video zur Dickenhobelmaschine Makita 2012NB habe ich versprochen auch zu zeigen, wie ich nun beim Aushobeln von Massivholz ohne Abrichthobelmaschine vorgehe. Den kompletten Arbeitsablauf zeige ich in diesem Video:

In diesen, etwas älteren Videos zeige ich auch noch so einiges Zum Thema Abrichten von Hand:

Abrichten mit Handhobeln:

 

Fügen mit der Handkreissäge:

 

 

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20 Kommentare zu Aushobeln von Massivholz

  1. Marcus sagt:

    Hallo Heiko,

    inzwischen habe ich mir ebenfalls einen Makita Dickenhobel zugelegt. Da ich bis vor kurzem mein Holz bei einem Bekannten umsonst hobeln lassen konnte, habe ich mich bisher noch nicht mit solchen Maschinen beschäftigt. Deshalb möchte ich dir gerne eine Frage zu einem kleinem Problem stellen.

    Manche Bretter, selbst wenn sie vorher bereits auf gleiche Stärke gehobelt wurden, kann ich nur mit viel Kraft und Nachschieben durch den Hobel schieben während andere bei gleicher Einstellung ohne Probleme durchgezogen werden. Beide Male wurde lediglich um eine 1/4 Umdrehung der Handkurbel runtergehobelt. Woran kann das liegen bzw. was kann man dagegen machen?

    Schon mal vielen Dank und weiter so mit diesem tollen Blog.

    Gruß Marcus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marcus,

      besorg dir ein Gleitmittel für MAschinentische wie zum Beispiel Silbergleit oder Waxilit. Das wird auf den Tisch aufgetragen. Dein Problem wird sich dadurch erledigen.

      Gruß

      Heiko

  2. Andi sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich hätte eine Frage bezüglich der Makita 2012NB. Seit einigen Tagen steht diese bei mir in der Werkstatt – jedoch komme ich mit der Einstellung der beiden Klapptische nicht ganz zurecht. Egal wie ich die Tische einstelle .. am anfang und am Ende des Werkstückes zeichnet sich jeweils ein 5cm langer hobelschlag ab. Dieser Hobelschlag ist zwar nur ca 1/10 mm tief… und das Ende sowie der Anfang fallen zumeist weg (Übermaß)- trotzdem müsste man es doch mit der Einstellung der Tische schaffen diesen Schlag auszumärzen. Also zu meiner Frage: Wie genau sind die Tische an deiner Maschine eingestellt? Die Tischposition die direkt an der Maschine angrenzt kann ja nicht verstellt werden – nur die Enden. Meines Erachtens nach sollten doch die Tische sowie der Tisch der Maschine selbst eine genaue Flucht ergeben.

    Hoffe du kannst mir hierbei weiterhelfen

    Mit freundlichen Grüßen
    Andi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      du kannst die beiden Tische sehr genau einstellen. Mit der kleinen Madenschraube stellt man die Neigung ein. Die Bleche selbst sind mit jeweils vier Schrauben an den „Armen“ befestigt. Das sind Langlöcher. Löst man die Schrauben, kann man die Tische genau einstellen. Ein minimaler Hobelschlag wird aber bleiben. Das ist systembedingt bei allen Dickenhobelmaschinen mit Einzugsrollen der Fall. Systeme mit Druckbalken haben diesen Nachteil nicht. Diese finden sich aber nur in professionellen Maschinen mit einer Hobelbreite ab 400 Millimetern.

      Gruß

      Heiko

    • Axel Schläfke sagt:

      Servus Andi,
      es gibt ein gutes Video, welches den Bauart bedingten Hobelschlag und einen Trick zu seiner Vermeidung erklärt:
      https://www.youtube.com/watch?v=es8ms69ZwEo

      Axel aus Mittelfranken.

  3. Onur sagt:

    Warum haben Sie sich eigentlich für die Makita 2012 NB und nicht für eine Metabo DH 330 entschieden?
    Die Metabo kostet etwas weniger und die maximale Hobelbreite ist sogar etwas größer als die der Makita (Metabo 330mm, Makita 304mm).
    Auch der Motor der Metabo ist mit 1800 W etwas stärker als der der Makita mit 1650 W.

    Da ich sonst keine Unterschiede sehe, würde mich interessieren, warum Sie sich für die Makita und nicht für die Metabo entschieden haben, obwohl die Metabo bei nahezu gleichem Preis etwas mehr zu bieten „scheint“?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Onur,

      für Makita habe ich hier einen Händler die Straße runter, der mir sehr gute Preise macht und wo ich auch die Ersatzmesser zu guten Konditionen bekomme. Das war damals ausschlaggebend.

      Gruß

      Heiko

  4. Lothar sagt:

    Hallo Heiko und Siggi,

    erstmal danke für eure schnellen Antworten.

    Ich hab nun mal weitergeforscht und mir wäre diese hier ins Auge gesprungen:
    Bernardo Absauganlage DC 450CF mit Feinstaub Filter Patrone Absaugung 2800m³/h. Kostet aber mit allem benötigten Zubehör für 230 V knapp 800 E.

    Was sagt ihr zu der Leistung von dem Teil? Zu übertrieben für die Makita, oder lieber ein wenig mehr „Power“ in der Hinterhand?

    Ich hab zwar auch keine Gelddruckmaschine, aber ich hasse nix mehr, als Werkzeug wegen Fehlkauf doppel zu bezahlen. Ich denk halt, man weis ja nie, welches Maschinchen sich in Zukunft noch so in meine Werkstatt verirren wird…

    Wär super, wenn ihr mir da ein wenig weiterhelfen könntet.

    LG Lothar

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lothar,

      der Preis der Asaugung würde ja den Preis der Hobelmaschine überschreiten. Mit 2800 m² ist sie auch vollkommen überdimensioniert.

      Gruß

      Heiko

  5. Siggi.Ch sagt:

    Hallo Lothar,

    ich habe seit ca. 3 Wochen den gleichen Hobel (super Teil!!!) und habe mir die Bernado DC 230 E für knapp 200,- € dazugeholt. Klar wäre eine mit Filter sauberer ……aber war bei mir halt auch eine Budgetfrage. Die saugt schon ganz gut was weg …….ein bisschen Dreck gibt es trotzdem in der Werkstatt …….aber das ist ja kein wirklicher Dreck!
    Ich bin ganz zufrieden mit der Kombi!

    Gruß, Siggi (aus dem letzten Zipfel Bayerns …..Spessart)

    • Henning Gohlke sagt:

      Hi Siggi,
      welche Maschine saugst Du damit ab? Bin auf der Suche nach ner Absaugung für meine Elektra Beckum HC260 M. Ich möchte gerne anschließend Filter nachrüsten können.

      Viele Grüße

      Henning Gohlke

  6. Lothar sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir jetzt auch eine Dickenhobelmaschine Makita 2012NB bestellt. Kommt die nächsten Tage. Nun hab ich nur noch das Problem, was nehm ich dazu für eine Absauganlage? Die Anlage, die Du benutzt, welches Modell ist das und bist Du damit zufrieden? Oder würdest Du ein anders Modell empfehlen?
    Ich will damit eigentlich nur die Hobelmaschine absaugen, für die Tischfräse und die TKS (beides Festool) benutze ich einen Festool Sauger mit Zyklon, das klappt super bisher. Meine Werkstatt, die ich grad neu baue, hat leider nur 20 qm. Die Absaugung sollte also nicht zu groß sein. Welche Saugleistung wäre da Minimum?
    Danke schon mal für Deine Antwort und liebe Grüße aus Bayern.

    Lothar

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lothar,

      ich habe eine Hammer SO1. Richtig zufrieden bin ich damit aber nicht. die Verarbeitung ist nicht sehr gut. Am Anfang dachte ich auch, dass eine Absaugung ohne Filterpatrone ausreicht, das sehe ich inzwischen anders. Ich werde wohl irgendwann eine Filterpatrone nachrüsten. Ich würde dir also gleich zu einer Absaugung mit Patrone raten.

      Gruß

      Heiko

  7. Felix sagt:

    Hallo Heiko,

    ich wollte mich einmal erkundigen ob aus deiner Sicht bis jetzt das „Experiment abrichten“ gut gelaufen ist. Ich habe einige Projekte gesehen bei denen du auch größere Mengen an Blockware verarbeitet hast wie z.B. das Gestell für den Tisch in Nussbaum oder die Truhe aus Eiche in der Zeitschrift Holzwerken.

    Vermisst du einen Abrichthobel? Hast du schon einmal mit einem Schlitten experimentiert?

    Gruß Felix

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      ich komme immer noch sehr gut ohne Abrichte zurecht. Es hat sich also nichts am bisherigen Ergebnis des Experimentes geändert. Ein schlitten erscheint mir von der Handhabung her zu umständlich. Ich richte mit dem Dickenhobel ab, indem ich die Zustellung ändere, während das Holz durch die Maschine läuft. Wenn das Holz nicht verdreht ist geht das sehr gut.

      Gruß

      Heiko

  8. Axel Niesen sagt:

    Hi!

    Schöne Testberichte und seite!

    Jetzt habe ich hobelaufgaben von denen ich nicht weiß welche Mchine die beste ist.
    Schwiegereltern haben Pferdehof und da fallen öfters Holzreperaturen (außenstallungen, zäune etc an, wo man nicht unbedingt frischholz aus dem Säge werk benötigt. Daher besorge ich mir immer schöne 20-24mm dicke bis 7 m pallettenbretter aus unsere Firma. Die sind natürlich sägerau oder oberflächenverschmuzt.
    Jetzt hatte ich gedacht, 1 den schmutz abzuhobeln und 2. Durchs hobeln did oberfläche einigermaßen glatt bekomme…

    Jetzt sehe ich 2 von 3 Arten als geeignet.
    1. Einhandhobel elektr./accu
    2. Hobelmaschine

    Dickenhobelmaschine hast du ja getestet (Makita) aber wie ich finde für diese Anwendung einfach zu teuer.
    Wie sieht es dort mit dem billigen bis 250€ aus? Schrott?
    Oder nehme i h einen Einhandhobel z.b. Der Makita den gibts ja auch als Accu für knapp 200€ (hab schon Schrauber und stichsäge als 18v accu mit 3ah akku)

    Was kannst du empfehlen?

    Was sind denn die Anwendungsunterscheide dieser beiden Hobelmaschinengruppen?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen!

    Gruß
    Axel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Axel,

      mit einem elektrischen Handhobel wird das für deinen Einsatzzweck sicherlich gut genug werden, es ist aber sicherlich auch Mühsam. Mit billigen Dickenhobeln habe ich keinerlei Erfahrung. Und da halte ich es dann immer so, dass ich mich auch mit Spekulationen zurückhalte. Ich kann dir also dazu einfach nichts sagen. Was die Akkuvariante angeht, musst du einfach mal versuchen herauszubekommen wie lange die Laufzeit der Maschine unter Last mit einer Akkuladung ist. Ich denke die ist nicht sehr lang, da ein Elektrischer Handhobel viel Leistung braucht. Da wäre dann die Frage, ob dir die Laufzeit ausreicht um vernünftig zu arbeiten.

      Egal für was du dich entscheidest, leg dir schon einmal Ersatzmesser bereit, denn in Palettenholz sind oft noch Nagelreste, Sand, Steine etc. Die am stärksten verschmutzten Stellen würde ich mit einer Drahtbürste für die Bohrmaschine vorher reinigen.

      Gruß

      Heiko

      • Axel Niesen sagt:

        Danke für die schnelle Antwort!

        Deine Tipps werd ich mir zu Herzen nehmen! Werde die vorher etwas sauber machen! Nagelreste werden nicht drin sein… Hab die letzten Wochenden kiloweise die nägel rausgezogen 🙂 echter hass sowas 🙂
        Aber bei den Mengen die ich jetzt eingelagert habe, wären das bestimmt zwischen 100-300€ wenn ich das gleiche kaufen würde.

        Dann werde ich wohl doch auf eine mit Kabel zurück greifen. An Akku habe ich gedacht, da ich akku lieben gelernt habe. Gerade auf einem Hof wo man mal hier mal dort arbeiten muß… Jedesmal die alte strippe zuehen war/ist echt grausam.

        Gruß

  9. Christian sagt:

    Hallo Heiko,
    beim Thema Abricht- und Dicken hobeln stehe ich vor einem Rätsel: Professionelle elektrische sind recht teuer. Bei „Heimwerker“-Hobeln bin ich skeptisch hinsichtlich der Qualität von Maschine und Bearbeitungs-Ergebnis.
    Ich habe mir nun ein paar Videos zum Abrichten von Hand bei dir angesehen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass doch einige Erfahrung/Übung erforderlich ist bis es gelingt. Vor allem stelle ich mir aber vor, dass man auch oft die Klinge Nachschärfen muss. Kannst du mir sagen, wie oft? (z.B. ein 2m langes, 25cm breites Ahorn-Brett mit 1.) Schrupphobel und 2.) Rauhbank bearbeitet)?
    Ansonsten : sehr lehrreiche Videos für mich!! Herzlichen Dank für deine Blogs!

    Gruß Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      angaben zur Standzeit eines Hobeleisen kann man nicht allgemein machen. Es kommt ganz auf das Holz an und natürlich auch auf die Qualität des Hobeleisens. Aber nach einem Brett, auch wenn es 2m lang ist, sollten die Hobel noch scharf sein.

      Gruß

      Heiko

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