Hoffentlich braucht man es nie – Verbandkasten in der Werkstatt

Verbandkasten in der Werkstatt - Erste Hilfe

Verbandkasten in der Holzwerkstatt

Bei manchen Dingen ist es gut, wenn man sie hat, aber nie wirklich braucht. Das gilt auch für Verbandkästen. In meiner Kellerwerkstatt hatte ich immer einen normalen Auto-Verbandkasten und hielt das auch für ausreichend. Nun in der neuen Werkstatt, in der ich ja auch Kurse halte ist es natürlich wichtig für alle Fälle gewappnet zu sein.  Ich habe mich daher ein wenig damit auseinandergesetzt, was denn in einem Verbandkasten oder Erste Hilfe Kasten für eine Holzwerkstatt enthalten sein muss. Dabei bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es keinen Unterschied macht, ob eine Werkstatt gewerblich oder privat genutzt wird. Ob sie groß oder klein ist, ob man alleine arbeitet oder ob mehrere darin arbeiten. Die Gefahren sind überall die gleichen.

Es nutzt auch nichts sich die Gefahren schön zu reden. Es ist nun einmal so, dass es den meisten Holzbearbeitungsmaschinen egal ist, ob sie Holz schneiden oder einen Finger.  Ich möchte daher an dieser Stelle zum einen den Inhalt meines Verbandkastens vorstellen und zur Diskussion stellen, zum anderen aber auch ein wenig dafür sensibilisieren und einige von Ihnen vielleicht dazu bringen sich auch einmal eingehend mit dem Thema zu beschäftigen. Nun aber zu meinem Verbandkasten und den dahinterstehenden Überlegungen:

Was gegen Splitter

Verbandkasten in der Werkstatt - Pinzette gegen Splitter

Pinzette gegen Splitter

Splitter hat sich sicherlich jeder schon einmal eingefangen der mit Holz arbeitet.  Das ist nichts Besonderes. Es ist eher lästig und ärgerlich. Holzsplitter unter der Haut können aber unangenehme Folgen haben, wenn sie nicht direkt und richtig entfernt werden. Sie können sich zum Beispiel entzünden. Wenn man sie mit ungeeignetem Werkzeug entfernt hat man auch schnell aus einem Splitter unter der Haut eine kleine Wunde gemacht. Das ist unnötig. Besser ist es Splitter mit einer sehr spitzen Pinzette zu ziehen, diese wird zuvor mit einem Desinfektionsmittel eingesprüht, dann noch ein Spritzer des Mittels auf die Stelle an der der Splitter saß und fertig.  In meinem Kasten ist daher eine spitze Pinzette und ein Wund- Desinfektionsmittel.

Für kleine Wunden

Verbandkasten in der Werkstatt Für kleine Wunden

Für kleine Wunden

Kleine Schnittwunden sind in einer Holzwerkstatt keine Seltenheit. Schnell hat man sich an einem Stechbeitel oder beim Wechsel des Sägeblattes einen kleinen Schnitt zugezogen.  In der Regel hilft hier ein einfaches Pflaster. Das vermeidet auch unschöne Blutflecke auf dem Holz, wenn man dann weiter arbeitet.  Auch hier sollte man sich aber eine Minute Zeit nehmen und die Wunde mit einem Desinfektionsmittel reinigen. Bei den Pflastern sollte man darauf achten, dass diese mit der Zeit an Klebekraft verlieren und unbrauchbar werden. Zu große Bestände sollte man daher nie lagern.

Wenn es mal mehr Blutet

In der Holzwerkstatt können auch schwerere Schnittwunden vorkommen, da ist es Sinnvoll etwas Verbandmaterial da zu haben. Ein Autoverbandkasten bietet alles was notwendig ist auch größere Wunden, auch Brandwunden, zu versorgen. Daher habe ich in meinem Erste Hilfe Schrank den Inhalt eines handelsüblichen Auto- Verbandkastens.

Verbandkasten in der Werkstatt - Ein Autoverbandkasten

Inhalt eines Auto- Verbandkastens

Wenn das passiert, worüber keiner nachdenken will

Verbandkasten in der Werkstatt - Kältekompresse

Eine Kältekompresse

Man macht zwar oft Witze darüber, aber ich glaube ernsthafte Gedanken machen sich die wenigsten über das Thema: Was wenn wirklich einmal ein Finger oder mehr abgetrennt wird. Für diesen Fall gilt, wenn man alleine ist, versuchen Hilfe zu rufen. Darauf gehe weiter unten in diesem Text noch einmal ein. Was die Versorgung angeht gibt es zum einen die eigentliche Wundversorgung inklusive Abbinden. Zum Abbinden gibt es spezielle Gummibänder, oder man macht es mit einem Dreiecktuch aus dem Auto- Verbandkasten. Wichtig ist aber auch die Versorgung des abgetrennten Körperteils. Es sollte trocken, Kühl und möglichst unverändert mit ins Krankenhaus. In meinem Erste Hilfe Schrank ist daher eine Kühlkompresse, die durch starkes Schütteln aktiviert wird und selbsttätig kühlt, dazu einige verschließbare Beutel. Man legt das abgetrennte Körperteil in den Beutel, dazu die Kühlkompresse. So versorgt erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass bei schneller Reaktion ein abgetrenntes Körperteil wieder angenäht werden kann.

Das ging ins Auge

Verbandkasten in der Werkstatt - Augenspülflasche

Eine Augenspülflasche

Die Verwendung von Schutzbrillen ist bei den wenigsten Holzbearbeitungsmaschinen Pflicht. Ich selbst nutze die Schutzbrille auch nur sehr selten, da ich als Brillenträger die Schutzbrille über die normale Brille tragen muss. Es gibt zwar spezielle Schutzbrillen für Brillenträger oder auch Schutzbrillen mit geschliffenen Gläsern, aber das ist ein anderes Thema. Fakt ist, dass schnell mal ein Holzsplitter oder sonst etwas ins Auge gelangen kann. Auch Chemikalien wie Verdünner, Lack oder Terpentin können ins Auge spritzen. Dann sollte eine Augenspülflasche genutzt werden.  Sie ist mit einer Reinigungsflüssigkeit gefüllt, wird auf das Auge aufgesetzt und man spült das offene Auge damit sauber. Diese Augenspülflaschen sind Einwegartikel und sollten nach Gebrauch nicht einfach mit Wasser, auch nicht mir destilliertem Wasser nachgefüllt werden.

Was sonst noch?

Natürlich benötigt man eine Schere, und sei es nur um Pflaster ab zu schneiden. Ich habe auch noch einige Aspirin im Erste Hilfe Schrank. Auf dem Schrank ist die Nummer des örtlichen Krankenhauses notiert.

Einige Dinge im Verbandkasten haben ein Ablaufdatum. Der Inhalt muss also regelmäßig kontrolliert werden. Denn was nutzt eine Rolle Heftpflaster, wenn es nicht mehr klebt?

Übrigens wird man in der Apotheke oder beim örtlichen Rotkreuz auch sehr kompetent zu diesem Thema beraten.

Alleine in der Werkstatt

Viele Holzwerker arbeiten alleine in der Werkstatt aber im eigenen Haus/ Garage. Da macht es Sinn, die Angehörigen im Haushalt über den Inhalt des Verbandkastens in der Werkstatt zu informieren und man sollte mal darüber reden, was zu tun ist, wenn wirklich ein schwerer Unfall in der Werkstatt passiert. Und ganz wichtig: Wenn man angeschlagen, krank oder unkonzentriert ist, Finger weg von Maschinen.

Ihre Meinung

Dieser Artikel soll in keinem Fall ein erhobener Zeigefinger sein. Ich selbst habe mich auch lange nicht mit der Thematik beschäftigt. Wer also noch Vorschläge für sinnvolle Ergänzungen für den „Holzwerker- Verbandschrank“ hat, kann mir und anderen Lesern das gerne in Form eines Kommentares mitteilen. Ich habe auch festgestellt, dass die aufgezählten Dinge nicht teuer sind, aber unbezahlbar, wenn man sie wirklich braucht.

 

 

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24 Kommentare zu Hoffentlich braucht man es nie – Verbandkasten in der Werkstatt

  1. Peter Brinkmann sagt:

    Hallo,
    bei Unfällen, generell, ob ich selbst oder Jemand anderes betroffen ist, sollte man grundsätzlich KEINE Medikamente, wie Schmerzmittel ect. geben. Zum Einen kann die verletzte Person unter schock stehen und „vergisst“ eine Unverträglichkeit auf bestimmte Inhaltsstoffe.
    Zum Zweiten kennt sich der „Laie“ nicht genau genug mit Medikamenten aus, um grundsätzlich über Wirkweisen Bescheid zu wissen. Zudem kann eine allergische Reaktion bzw. das Medikament selbst, den Rettungsdienst die notwendige Gabe von evtl. lebensnotwendigen Medikamenten erschweren. Zudem besteht die Möglichkeit, dass bereits genommene Medikamente die Wirkung dessen, was der Rettungsdienst gibt, aufhebt oder genauso schlimm verstärkt. Sollte trotzallem irgendein Medikament vor Eintreffen des Rettungsdienstes genommen wurden, MUSS dies dem Einsatzteam mitgeteilt werden!!!
    Zur Unfallverhütung an Maschinen gibt es noch eine kleine Anmerkung/Idee meinerseits: Da viele Werkstätten recht überschaubar sind und meistens nur einen Ein/Ausgang haben, ist es (zumindest habe ich das bei meiner Werkstatt so geplant) u.U. recht einfach (Stand-)Maschinen so zu stellen, dass ich in Richtung dieser Tür blicke, wenn ich daran arbeite. Sprich, ich habe auf der einen Seite meine Hobelbank , von der ich die Tür zumindest im Augenwinkel habe. Auf der Anderen Seite stehen meine Maschinen, wie Frästisch, TKS oder Abricht- Dickenhobel. Und zwar so, dass ich bei Bedienung die Tür ebenfalls im Blick habe. Ich stehe im Prinzip nur mit dem Rücken zur Tür, wenn ich an meine Lagerflächen muss. Zudem ist an meinen Maschinen ausch ein FUNKTIONIERENDER Not-Aus-Schalter. Steckdosen und Licht sind zwei getrennte Stromkreise. Zum Schluß noch: eine saubere, aufgeräumte Werkstatt, wo ich nicht über Abschnitte, Kabel oder Schläuche fallen kann ist genauso das A und O, wie die sichere und vorschriftsmäßige Benutzung der jeweiligen Maschine bzw des Handwerkzeugs.
    Mit den besten Wünschen fürs neue Jahr

    Peter

  2. Christoph Schlegel sagt:

    Hallo Heiko,

    ich lese schon länger begeistert Deinen Blog und moch nun auch einmal etwas kommentieren.
    Ich möchte mich meinen Vor-Kommentatoren anschließen und ein paar Punkte noch betonen. Ich sollte vielleicht erwähnen daß ich in der holzwerkenfreien Zeit als Anästhesist und Notarzt tätig bin und viele Jahre Erste Hilfe Kurse gegeben habe.
    1) die einzig wahre Notrufnummer ist die 112. Nur hier ist gewährleistet das schnellstmöglich die geeignete Hilfe eintrifft.
    2) bitte nicht den Patienten selber ins Krankenhaus fahren. Wenn neben einem ein Kollege sitzt der ob seiner schweren Schittverletzung o.ä. die Augen verdreht dann ist die eigene Konzentration auf den Strassenverkehr zu stark abgelenkt. Im Zweifel immer den Rettungsdienst alarmieren. Man braucht keine Angst zu haben ein Fahrzeug für einen „richtigen“ Notfall zu blockieren. Der Leitstellendisponent wird einen so lange ausfragen bis er alle Infos hat und das geeignete Rettungsmittel entsenden. Und falls sich dann doch herausstellen sollte daß weniger passiert ist als angenommen, dann genügt ein Knopfdruck im Fahrzeug und es ist wieder einsatzbereit. Ich für mich komme am liebsten zu Notfällen bei denen ich dem Patienten sagen kann das es nicht so schlimm ist und dann wieder gehen kann.
    3) das leidige Thema abbinden. Wie weiter oben schon erwähnt ist richtiges Abbinden nicht so einfach und obendrein noch so schmerzhaft das der Patient es zumeist nicht tolerieren wird. Das beste am Abbinden ist daß man es niemals braucht. Allenfalls in entlegenen Regionen wo mehrere Stunden bis zur Versorgung vergehen können. Ich habe bei uns in der Klinik regelmäßig mit schweren Kreissägen- und Kettensägenverletzungen zu tun. Hier ist abbinden nie notwenig. Unkorrektes Abbinden führt sogar zu Komplikationen, und auch richtiges Abbinden ist nicht risikolos.
    Leider wird das Abbinden noch von einigen altgedienten Erste-Hilfe-Ausbildern propagiert.
    In der Werkstatt reicht es ein paar Kompressen o.ä. auf die Wunde zu drücken. Den Rest macht der Rettungsdienst.
    4) Die oben beschriebene Methode Amputate zu kühlen ist korrekt. Allerdings lohnt es sich nicht dafür etwas vorzuhalten. Denn der Rettungsdienst bringt vorbereitete Amputatbeutel mit und bis dahin reicht es das Amputat einfach in eine Kompresse o.ä. einzuwickeln. Bitte das Amputat nich putzen oder abwaschen!! Das verändert die Wundränder und sollte vom Chirurgen gemacht werden.

    Ich finde es ebenfalls toll daß hier ein zumeist vergessenes Thema mal aufgegriffen wird.

    Gruß
    Christoph
    Gruß

  3. Andreas Lev sagt:

    Hallo Heiko,

    Vielen Dank für den sehr guten Beitrag! Die Diskussion zeigt, dass das Interesse an dem Thema hoch ist!

    Auf zwei Dinge wollte ich noch hinweisen:

    – bei kleineren Wunden würde ich auf die Anwendung des Wunddesinfektinsmittel verzichten und dafür einfach mit Seife die betroffene Stelle ordentlich waschen. Solange es blutet, treten eh kaum Keime in die Wunde.

    – bei der Versorgung eines Amputats sollte das abgetrennte Gliedmaß zunächst in ein steriles Tuch gelegt werden und dann in den Plastikbeutel. Dieser Beutel kommt dann in einen zweiten Plastikbeutel der mit Wasser und Eis gefüllt wird. Diese Mischung erreicht dan die optimale Temperatur von 4 Grad Celsius. Nur Eis ohne Wasser kann zu Frostschäden führen! Neben Eis (das darf auch Spinat aus der Kühltruhe sein) gibt es auch Salzmischungen, die dann im Wasser zu der Kühlung führen.

    Ansonsten ist die Selbstversorgung bei schweren Verletzungen schwierig mit den Standardmitteln. Bei der Bundeswehr gibt es inzwischen dafür spezielle Ausrüstung und Trainings.

    Ich wünsche allen, das sie das nie brauchen werden.

    Viele Grüße

    Andreas

  4. Schneum sagt:

    Hallo Heiko,
    die abgebildete Pinzette sieht sehr funktionabel aus; könntest Du Fabrikat und Modell mitteilen?

    Besten dank und Grüße,
    arne

  5. Sven Fritz sagt:

    Hallo!

    Auch von mir: Daumen hoch für den Blog!

    Auch ich möchte als „Exprofi“ noch was zum Abbinden anmerken. Leider wird von Laien meist nicht richtig abgebunden, sondern eine Stauung angelegt. Die Kraft, um einen Arm korrekt abzubinden, ist ziemlich hoch. Oft reicht der Druck nur zum Verschließen der eher oberflächlichen Venen aus. Diese transportieren das Blut aus der Extremität ab. Das bedeutet, dass die tief im Gewebe liegenden Arterien das sauerstoffreiche Blut trotzdem noch in die – nicht mehr vorhandene – Extremität pumpen. Und das ist nicht gut…

    Das bedeutet, dass man wirklich extrem die „Schlinge“ zuziehen muss. Alleine eigentlich nicht zu schaffen. Der nötige Druck entspricht dem, der beim Blutdruckmessen zu spüren ist.

    Bei einer Amputationsverletzung ist der Blutverlust oftmals durch ein reflektorisches Zuziehen der Gefäße nicht so bedrohlich, zumindest nicht bis der Rettungswagen eintrifft. Wichtig wäre eine Kompression durch einen Verband und vor allem das HOCHLAGERN der Etremität.

    Das Hochlagern ist übrigens generell die Empfehlung bei blutenden Verltzungen. Dazu noch einen Druckverband und/oder oder das Abdrücken des körperseitigen Gefäßes.

    Ich hoffe, dass kein geneigter Leser diese Ratschläge jemals benötigt 😉

  6. Jens Grimm sagt:

    Hallo,

    ein sehr schönes Thema für solch einen Blog. Ich möchte noch zwei kleine Dinge ergänzen:

    a) eine kleine Wundschnellverbandbox an der Wand hat bei mir schon gute Dienste geleistet, so muss nicht immer der ganze Kasten auseinander genommen werden und der Wundschnellverband ist schnell griff bereit, ohne alles einzusauen.

    b) Ich empfehle den regelmäßigen Besuch eines Erste Hilfe Kurse, bzw. eines Erste Hilfe Trainings. Wenn dieser gut gemacht wird, kommen hier auch Themen wie die Wundversorgung und auch der Umgang mit Amputationsverletzungen vor. Für Gewerbstätigt sei hier erwähnt, dass die BG pro Betrieb eine gewisse Anzahl an Ersthelfern ausbildet, sprich die Kosten für die Erste Hilfe Ausbildung und Auffrischung erstattet.

    Gruß

    Jens

  7. roger zimmermann sagt:

    Hallo Heiko
    Ich habe in meiner Werkstatt zwei Feuerlöscher. Einen CO2 Löscher für Elektrobrände und einen Lightwaterlöscher für Feststoffbrände. Dann noch eine Löschdecke sollte mal ein Mensch durch Lösungsmittel in Brand geraten.( in unserer Nähe eben erst passiert). So sollte man optimal gerüstet sein.

    Lg Roger

  8. Tobi sagt:

    Hallo Heiko,

    ein sehr wichtiges Thema, welches bei mir auch schon seit einiger Zeit auf der To-Do-Liste steht. Bisher konnte ich mich allerdings nicht aufraffen alles zu besorgen…. Das werde ich jetzt vor der nächsten Arbeitsphase wirklich einmal in Angriff nehmen.

    Zur Wundversorgung im Ernstfall (Verlust von Gliedmaßen) würde es sich evtl. anbieten von einem Arzt das Vorgehen fürs Abbinden oder das korrekten Verbinden der Wunde gezeigt zu bekommen – ggf. auch einige Male auszuprobieren. Krass gesagt, wenn eine Hand stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist das Anlegen von einem Verband oder die Verpackung in die „Kühltüte“ ziemlich sicher nicht mehr so einfach wie mit 2 gesunden Händen.

    Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, wie mit einem 3-Eckstuch eine Körperteil abgebunden wird und im Ernstfall ist die Konzentration für eine sinnvolle Überlegung und Anwendung auch nicht zwangsläufig gegeben.

    Zur Unfallverhütung gehören für mich auch ein paar Regelungen mit der Familie. Sobald eine Maschine läuft (egal ob Hobel, Säge, Fräse oder auch der Schleifer), ist die Annäherung von hinten absolut tabu, sowie laute Rufe – außer in Notfällen. Entweder muss gewartet werden, bis ich die Maschine abschalte oder vorsichtig in meiner Blickrichtung nähern und ausreichenden Abstand einhalten. Ein Zucken bei der Arbeit mit dem Frästisch durch die Überraschung eines lauten Rufes von hinten, hat bei mir schon einmal zu einem ziemlich versauten Werkstück geführt. Ganz anders kann es bei „Schulterklopfen“ oder „Anstupsen“ ausgehen…

    Wie du bereits gesagt hat, man verschließt vor solchen heiklen Themen gerne die Augen, aber jeder Holzwerker sollte sich der potenziellen Gefahr bewusst sein und für den Ernstfall gewappnet sein.

    Sicheres Arbeiten und danke für deinen tollen Beitrag!

    Liebe Grüße
    Tobi

  9. Peter Register sagt:

    Hallo Heiko,

    das macht einen guten Bloger auch aus – mal ein indirektes Thema anzusprechen. Daumen hoch und Glückwunsch. Als Ergänzung wäre ggf. ein Thema zu Brandschutz, Feuerlöscher oder Löschdecke usw. noch so eine Idee 😉
    Auch da machen sich viele keine Gedanken.

    Gruss
    Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      mit dem Brandschutz hast du mit Sicherheit recht. Gegenüber meiner Werkstatt ist eine Sicherheits/ Brandschutzfirma (Auf manchen Bildern sieht man es undeutlich). Dort habe ich nachgefragt, was ich denn so brauche und auch bei der Gewerbeaufsicht habe ich mich erkundigt. Beide sagten ein passender Feuerlöscher ist ausreichend. Mehr habe ich im Moment nicht.

      Gruß

      Heiko

  10. Herbert sagt:

    Hallo,

    zuerst einmal ein großes Lob für den Blog!!! Es sind wirklich viele interessante Themen dabei und ich lese ihn regelmäßig sehr gerne.

    Ohne jetzt den Zeigefinger zu erheben, möchte ich aber dennoch zu folgendem Satz kritisch Stellung nehmen:


    Auf dem Schrank ist die Nummer des örtlichen Krankenhauses notiert. Zwar ist die 112 die offizielle Notrufnummer, aber die Krankenhäuser haben meist auch eine Notrufnummer und sind dann schneller an einem Unfallort, als wenn man den “Umweg” über die 112 geht.

    Der Rettungsdienst sollte _immer_ über die 112 alarmiert werden. Dies hat folgende Gründe:
    – Mit der Notrufnummer 112 landet man immer auf einer ständig besetzten Leitstelle mit entsprechend (auch medizinisch) geschultem Personal. Somit wird sicher gesellt, dass immer das „richtige“ und nächstgelegene Einsatzmittel alarmiert wird, sei es jetzt „nur“ ein Rettungswagen, ggf. zusätzlich ein Notarzt/Hubschrauber oder weitere Hilfskräfte wie z.B. die Feuerwehr. Dies möchte ich bei einem Anruf im Krankenhaus doch in Frage stellen.

    – Durch den oben zitierten Satz wird der Eindruck vermittelt, dass im Notfall immer das Krankenhaus ein Team zum Einsatzort entsendet. Dies entspricht so nicht der Realität.
    Das deutsche Notfallrettungssystem ist derart strukturiert, dass ein mehr oder weniger dichtes Netz an Rettungswachen (abhängig z.B. von der jeweiligen Bevölkerungsdichte) vorhanden ist. Im Notfall werden über die Leitstelle hieraus die nächstgelegenen geeigneten Rettungsmittel alarmiert. Dies wird bei einem med.Notfall mindestens immer ein Rettungswagen sein, der sofort eine professionelle Versorgung durchführen wird. Je nach Schwere des Notfall wird zeitgleich ein Notarzt alarmiert. Dieser wird i.d.R. mittels „Notarzteinsatzfahrzeug“ (oder ggf. Hubschrauber) im Rendevouz-Verfahren zum Einsatzort verbracht und übernimmt dort die weitergehende notfallmedizinische Versorgung (z.B. Gabe bestimmter Medikamente etc.). Dieser Notartz kann, muss aber nicht, direkt von einem Krankenhaus kommen. Genauso gut kann, muss aber nicht, ein Rettungswagen direkt an einem Krankenhaus stationiert sein.
    D.h. ruft man also im Krankenhaus an, kann es sogar zu erheblichen Zeitverzögerungen kommen, weil kein Rettungswagen und/oder Notarzt dort stationiert ist!!!

    Noch ein allgemeiner Hinweis:
    Für die verletzte Person und die helfenden Personen scheint es oft sehr lange zu dauern, bis „endlich“ Hilfe kommt. Fakt ist aber, dass in Deutschland i.d.R. gesetzlich verankert ist, dass innerhalb von 10 Minuten nach Beginn des Notrufes qualifizierte Hilfe am Einsatzort eintreffen muss (verschiedene Definitionen dieser „Hilfsfrist“ sind je nach Bundesland möglich).
    Objektiv betrachtet ist das aber verdammt schnell, subjekt noch viiieeel schneller wenn man selbst Teil der alarmierten Rettungskette ist… Es gibt nur wenige Länder weltweit oder in Europa, die ein derart leistungsfähiges Notfallsystem aufgebaut haben und betreiben!

    Danke!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Herbert,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich habe den Text abgeändert.

      So wie es dort stand wurde es in den Erste Hilfe Schulungen vermittelt, an denen ich vom Arbeitgeber aus teilgenommen habe. Vielleicht hatte das auch eine Bedeutung im Bezug auf Arbeitsunfälle. Ich bin mir da jetzt nicht mehr 100%ig sicher.

      Deine Erklärung klingt auf jeden Fall logischer. Genau deshalb bin ich ja auch über solche Kommentare sehr froh.

      Gruß

      Heiko

      • Peter sagt:

        Hallo Heiko,

        zum Thema Amputation sei noch gesagt, dass von Abbinden stets abgeraten wird. Das Abbinden sorgt stets für schwere Gewebs- und Nervenschäden. Statt einer Replantation kann es dann sogar zu einer notwendigen weiteren Amputation oberhalb der Abbindestelle kommen. Das Mittel der Wahl heist Druckverband, hierbei kann man den Druck auch direkt auf den offenen Stumpf ausüben oder nötigenfalls mit einem „sehr festen“ Druckverband auf zuführende Arterien (und nur auf diese) kurz vor der Amputations-Stelle die Blutzufuhr einschränken / beenden ohne gleichzeitig schwere Nerven- und Gewebsschäden zu verursachen. —> Für die paar Minuten bis der Rettungsdienst da ist kann man auch einfach direkt mit einer Hand / einem Finger (natürlich im Handschuh) direkt Druck ausüben und spart sich so den „Bastelaufwand“ für einen, seinen Zweck erfüllenden, Druckverband. <— Diese Methode kann man auch gut an sich selbst anwenden, für sich selbst braucht man dann nicht einmal mehr den Handschuh, der soll ja nur vor durch Blut übertragbare Infektionen schützen. Zum Versorgen dritter verletzter Personen kann man sich auch eine Blutdruckmanschette zulegen (<5 Euro, online, nicht Apotheke), diese am Oberarm der verletzten Hand anlegen und langsam soweit aufpumpen bis die Blutung zum stehen kommt. Keine Sorge, 250 mmHg auf eine Stunde werden im Krankenhaus zur Blutsperre verwendet, soviel Druck wirst du nicht brauchen und der Rettungsdienst braucht auch nicht so lange. Übe aber das Anlegen einer Blutdruckmanschette vor dem ersten Unfall. Du solltest die Blutdruckmanschette auch ca. alle 6 Monate auf Dichtigkeit prüfen (anlegen z.B. an einem Stuhlbein oder dem eigenen Arm, auf 140mmHg pumpen, 1 Minute warten und schauen ob der Druck sinkt, zum Schluss noch ganz kurz auf 250mmHg pumpen um zu sehen ob dieser Druck überhaupt erreicht werden kann).
        Klar ist, dass man sich die Blutdruckmanschette im Falle eines Unfalls nicht selbst anlegen kann. Deinen Kursteilnehmern kannst du damit aber leicht helfen.
        Zusätzlich sei hier erwähnt: Verletzte Gliedmaßen hoch lagern, Beine leicht erhöht lagern, Oberkörper tief lagern um drohendem Bewusstseinsverlust durch Blutverlust entgegen zu wirken. Dies gilt natürlich nur solange die verletzte Person noch bei Bewusstsein ist.
        Vorwarnung zu Druckverband auf Amputations-Stumpf: Hier hat selbst der Rettungsdienst Probleme den Verband anzulegen, wenn sich der Patient wegen der Schmerzen wehrt.

        Zum Thema Aspirin: Schmeiß dein Aspirin weg! Aspirin ist ein Blutverdünner der bis zu einer Woche nach Einnahme im falle eines Unfalls zu nur schwer kontrollierbaren Blutungen führen kann, dafür reicht eine einzige Tablette. Für die blutverdünnende Wirkung von Aspirin gibt es nicht einmal im Krankenhaus ein Gegenmittel! Mit Paracetamol oder Ibuprofen bist du besser bedient, mit Koffein (z.B. Kaffee, Cola, Tee, insbesondere Schwarztee oder rezeptfrei als 200mg "Coffeinum" Tablette, davon dann aber nur eine halbe Tablette aufs mal nehmen sonst gibt es einen Koffein-Flash) kannst du die schmerzlindernde Wirkung dieser beiden Medikamente sogar steigern. Wenn du einen stärkeren Entzündungshemmer als Ibuprofen brauchst kannst du Voltaren Dispers (=schnell wirkend) / Voltaren Retard (=lang wirkend) versuchen. Hat zwar stärkere Nebenwirkungen, wirkt aber Studien zu folge bei Männern besser als Ibuprofen, während Ibuprofen besser bei Frauen wirken soll. Leider wissen das nicht alle Ärzte weswegen einige ganz stur Ibuprofen verschreiben, auch wenn der Patient männlich ist und über mangelnde Wirkung von Ibuprofen klagt. Bei Voltaren Creme/Gel scheiden sich die Geister, ob der Wirkstoff überhaupt durch die Haut gelangt. Wenn du ein Schmerzmittel für "kleine Amputationen" z.B. Fingerkuppen brauchst dann geh zu deinem Hausarzt, rede mit ihm / ihr über das Thema und bitte um Novalgin-Tropfen für deinen Notfall-Schrank, davon 20 bis 40 Tropfen und der Schmerz ist schnell (ca. 10 bis 15 Minuten) erträglich.
        Beachte bitte immer, dass du anderen Leuten keine Medikamente "verordnen" darfst, sehr wohl darfst du im Notfall aber diese "anbieten". Quasi: "Ich hätte da was gegen die Schmerzen, willst du das?"

        Thema Wundschnellverband (Pflaster): Mit "Fixomull Stretch" kannst du aus einem Pflaster ein echt geniales Pflaster machen. Fixomull Stretch ist quasi ein atmungsaktiver, flexibler, zur Haut "sensibler" Kleberücken für Pflaster zum "Selberbasteln nach Maß". Wenn du das Zeug erst einmal hast wirst du so gut wie nie wieder Pflaster / Verbände mit "Tape" festkleben.

        Thema Feuerlöscher: Ich empfehle Schaumlöscher. Die Rückstände von Schaumlöschern können bequem mit einem feuchten Lumpen aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Schaumlöschern hat man bei Pulverlöschern das große Problem, dass das Löschpulver sprichwörtlich überall hin gelangt. In Wohnräumen können die Renovierungskosten durch Löschpulver durchaus genauso teuer werden wie der Brandschaden wenn man nicht selbst gelöscht hätte sondern auf die Feuerwehr gewartet hätte. Daher rate ich für "Glutbildende Feststoffbrände" also Brandklasse A zu Schaumlöschern. Auch in der Küche sind geeignete Schaumlöscher mit Brandklasse F für Fettbrände was feines.
        Sollten natürlich irgend welche Vorschriften Pulverlöscher verlangen, so kommst du natürlich um den Pulverlöscher nicht drum herum, trotzdem solltest du dann einen Schaumlöscher daneben hängen und diesen nach Möglichkeit zuerst einsetzen. Wegen Strom musst du dir da auch keine Sorgen machen, 1000V auf 1 Meter kannst du mit (so weit ich weis) jedem Feuerlöscher löschen.

        mfg Peter

        • Ralph sagt:

          Ab 400 V sollte es ein CO2 Löscher sein.

          • Stefan Mahalsky sagt:

            Hallo zusammen,

            ich weiß nicht, ob innerhalb einer Brandklasse ein bestimmtes Löschmittel ab 400V – warum auch immer – sinnvoller ist als andere. Die heute üblichen Löscher sind, wie peter schreibt, alle für Niederspannungsanlagen (bis 1000V) zugelassen.

            Ich weiß aber wie angedeutet, dass die Anschaffung eines Feuerlöschers davon abhängig zu machen ist, was denn brennen könnte. In einer Holzwerkstatt sind das wahrscheinlich am ehesten feste Stoffe, weswegen der Löscher für Brandklasse A geeignet sein muss. Ein CO2-Löscher ist das nicht. Er kann eine Ergänzung darstellen, aber bei unkorrekter Anwendung eine Gefahr für Menschen erzeugen.

            Befasst Euch vor dem Ernstfall mit Auswahl und Handhabung Eurer Löscher!

            Viele Grüße
            Stefan

        • Christof sagt:

          Sorry Peter,

          aber kann es eventuell sein, dass du dich bei Ibuprofen in Sachen geschlechtsspezifische Wirksamkeit vertan hast? Ich kenne es aus diversen Veröffentlichungen genau andersherum.

          Gruß Christof

        • Andreas Hauer, Ing. sagt:

          Hallo Heiko,

          super Blog – nur weiter so und vielen Dank, dass Du und auch alle Kommentatoren das Thema Sicherheit, Unfallvermeidung und Erste Hilfe mit aufgenommen habt – die Kommentare zeigen wie wichtig das ist!

          Zum Thema Pulverlöscher: u.a. als ausgebildeter Sanitäter und auch Löschhelfer, tätig in einem großen Chemiestandort, möchte ich zu bedenken geben, dass das Abfeuern eines Pulverlöschers in einem, insbes. geschlossenem Raum, aus mehreren Gründen durchaus lebensgefährlich werden kann, da die Sicht nach ca. 3-5 sec gleich Null ist und das auch für einige Zeit so bleibt:
          1. weiß ich dann noch wo der Brandherd ist?
          und was viel wichiger ist
          2. wo ist der Ausgang und
          3. verletze ich mich womöglich beim Versuch den Raum zu verlassen oder noch schlimmer ersticke ich dann womöglich, wenn ich nicht mehr rechtzeitig hinaus finde (bitte bedenkt: der dritte Atemzug von Rauchgasen ist der tödliche, da Du danach ohnmächtig wirst)?

          Deshalb bitte vom Eingang aus in Richtung Raum löschen und wenn der Brand zwischen Dir und Ausgang ist wäre natürlich ein Schaumlöscher besser geeignet um Dir den Weg freizulöschen (eig. handelt es sich hierbei um ein Wasser-Schaumgemisch, das, wie schon erwähnt, bei Weitem nicht so eine Sauerei macht).
          Des Weiteren eine Erfahrung eines unserer Chemie-Werksfeuerwehmannes: das Löschpulver gelangt in jede feinste Ritze und ist gegenüber zumindest nicht Edelmetallen extrem korrosiv. Diese Korrosivität läßt sich wenn einmal in Kontakt mit dem Metall nur mehr über das Metallrecycling stoppen – Reinigen absolut zwecklos! Und in der Werkstatt dürft Ihr danach alles neu anschaffen – sämtliche Elektrogeräte, Meßgeräte, usw., einschließlich der kompletten Elektroinstallation (deshalb empfiehlt sich im Fall Löschpulver auch ein Abdichten der Kabelkanäle in Richtung Zählerkasten!).

          Würde neben Erste Hilfe Kurs jedem empfehlen auch mal einen Feuerlöschkurs zu besuchen – vielleicht läßt sich das auch in Eurer jeweiligen Firma als Gruppenkurs organisieren?

          Noch ein Hilfsmittel, das ich benutze seit ich mir ins Knie geflext habe (falscher Arbeitsschutz – mit Lederschweißhandschuh ist mir die Flex aus der Hand geglitten …): ich habe immer ein Walkie Talkie bei mir (am Mann) und das andere hat meine Partnerin – ein Druck und es läutet viel lauter als jedes Handy (beim alleine Arbeiten natürlich Handy und 112 bzw. 144 (oder 141 24h/365d Ärztenotdienst) in Österreich …

          Allen weiter ein sicheres und erfolgreiches Schaffen und
          Viele Grüße aus Kirchschlag bei Linz in Österreich,
          Andreas

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Andreas,

            vielen Dank für deinen Beitrag. Statt des Pulverlöschers habe ich inzwischen einen mit Schaum (sog. Eco Schaum).

            Gruß

            Heiko

  11. Dani Even sagt:

    Hallo,

    Ich finde es auch überaus wichtig, einen geeigneten Verbandskasten in der Werkstatt zu haben. Ich habe heute morgen ebenfalls damit begonnen, aus Sperrholz einen Kasten für Pflaster, Verbandszeug, Desinfektionsmittel, … zu bauen. Man hofft allerdings, dass man das meiste nie brauchen wird aber man weiß ja nie.

  12. Thomas Keimel sagt:

    Hallo Heiko, ich finde es gut das du dieses Thema auch mal ansprichst. Ganz bestimmt macht sich einfach zu wenig Menschen darüber Gedanken. So ist das halt im Leben, man denkt erst drüber nach, wenn was passiert. Ich denke ich werde mir nun auch so einen Verbandkasten in die Werkstatt legen.

  13. roger zimmermann sagt:

    Sorry das mit der Schere hast du geschrieben.Habs übersehen.
    lg Roger

  14. roger zimmermann sagt:

    Hallo Heiko

    Gute Idee auch solch ein Thema mal anzugehen. Habe ewta die gleichen Sachen im Verbandskasten. Ein kleiner Tipp von mir: eine Schere und Einweghandschuhe sollten nicht fehlen. Ich für meinen Teil habe den Verbandskasten in einem Systainer eingerichtet so dass er auch mit auf Montage kann. Er ist Rundum mit roten Kreuzen beklebt.

    Gruss Roger

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Roger,

      Einweghandschuhe habe ich in verschiedenen Ausführungen sowieso immer da. Im Verbandkasten ist auch ein paar sterile mit drin.
      Gruß

      Heiko

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