Pocket Holes – Einfach und schnell Holzteile verbinden

Pocket Holes sind eine einfache und schnelle Art Holzteile miteinander zu verbinden. seit einiger Zeit gibt es  bereits einen Artikel zum Pocket-Hole Jig von Kreg, der auch zwei Videos enthält. In diesem neuen Video zeige ich neben dem Kreg Jig noch eine preisgünstige Alternative. In dem 15 Minuten langen Video gebe ich auch noch Tipps zu den richtigen Schrauben und zeige wie eine solche Verbindung erstellt wird.

Video

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65 Kommentare zu Pocket Holes – Einfach und schnell Holzteile verbinden

  1. Peter sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe hier ein Kreg-Jig-Master-System mit 2 Skalen (s. Foto).
    In der Beschreibung (sogar in Deutsch) wird auf die linke Skala
    eingegangen, aber die rechte Skala wird nicht beschrieben.
    Die Markierungen 16/22/25mm sind schon klar, aber was mich
    irritiert, sind die Markierungen 28/35mm. Sie liegen oberhalb der
    rechten Markierung 32/38mm.

    Weißt du wofür die Markierungen 28/35mm sind?

    Grüße, Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      ich habe mir das gerade bei meinem K4 angesehen, da ist es genau so und die Anleitung geht auch nicht darauf ein. Ich kann dir also nicht sagen, was das soll. Bisher ist mir das auch nicht aufgefallen, da ich inzwischen die Einstellung viel einfacher mache:
      – Bohrhülse auf Materialstärke einstellen
      – Bohrer in eines der Löcher stecken
      – Tiefenbegrenzer aufschieben
      – Bohrer ca. 1mm nach oben ziehen
      – Tiefeneinsteller befestigen

      Das geht schneller und passt auch immer.

      Gruß

      Heiko

  2. Uwe P sagt:

    Wolfcraft Einstellung

    das Vorgehen von Stefan ist in der Praxis wahrscheinlich das beste. Man muss die Effekte der verschiedenen Einstellungen verstehen.

    Bei einer Einstellung aus 12/19 wird das Loch soweit eingebohrt sodass der Schraubenkopf komplett in dem Holz verschwindet. Das ist unabhängig von der Materialstärke.
    Bohrt man das Loch tiefer, tritt der Bohrer aus dem Werkstück aus und die verbleibende Materialstärke zwischen Schraubenkopf und Brettkante wird geringer.
    Ich persönlich versuche den Schraubenkopf gerade so zu versenken und die verbleibende Materialstärke zu maximieren. Dabei tritt der Bohrer nicht aus. Die Schraube findet aber ihren Weg. Verwendete Schrauben sind „Pan head“ also Flachkopf aus dem Baumarkt mit Schaft.
    Gruss aus dem stürmischen Ruhrgebiet, Uwe

  3. Fabian sagt:

    Hallo Heiko,
    heute habe ich ganz spontan zugeschlagen und mir das Undercover Jig von WC gekauft. Beim rumprobieren ist mir da eine Frage aufgekommen, die du mir vielleicht beantworten kannst.

    In deinem Video sagst du, dass man den Tiefenanschlag am Bohrer entsprechend der Materialstärke an der Unterseite der Bohrschablone einstellt. Die Anleitung aber sagt
    „Bild 3 Bohrtiefe einstellen …
    …Den Stufenbohrer soweit einstecken, bis die größere Bohrstufe (…) mit dem Strich an der Skala (12/19) übereinstimmt. …“.

    Nun macht es ja eigentlich keinen Sinn, dass alle Tiefen an dieser Skala abgetragen sind, wenn man den Bohrer tatsächlich immer, egal welche Materialstärke verwendet wird, auf 12/19 einstellt. Allerdings ist diese Einstellung auch die einzige, bei der das Schraubenloch wirklich ganz durch das Material durchgebohrt wird. Würde man den Tiefenanschlag beispielsweise bei einer Materialstärke von 38 mm, entsprechend der Schablone bei 38 einstellen, wäre das dünne Loch nicht durchgebohrt.
    Meinst du, dass das so richtig ist?

    Viele Grüße
    Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      ich bin erst Montag wieder in der Werkstatt und kann nachsehen. Sollte ich es vergessen, erinnere mich ruhig daran. Einfach per Komentar.

      Gruß

      Heiko

      • Fabian sagt:

        Hallo Heiko,
        hier mal ein Erinnerungs-Kommentar.

        Gruß
        Fabian

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Fabian,

          ich dachte die Antwort von Stefan hätte dir gereicht .-)

          Inzwischen habe ich noch einige Löcher mit dem Kreg Jig gebohrt und bin zu dem Schluss gekommen, dass die einstellerei viel einfacher sit, als es in der Beschreibung steht:
          – Bohrschablone auf das entsprechende Material einstellen
          – Bohrer mit gelösten Tiefenstopp in eine der Führungshülsen stecken, bis er unten am boden der Schablone anstößt.
          – Nochmal leicht nach oben ziehen (0,5-1mm)
          – Tiefenstopp festziehen
          – Fertig

          Dann werden die Durchgangslöcher nicht ganz durchgebohrt, was ich als Vorteil ansehe, da sich die beiden Teile dann viel einfacher verschrauben lassen. da ka keine Fransen am Bohrloch entstehen.

          Gruß

          Heiko

          • Patrick K sagt:

            Hallo Heiko,

            „- Nochmal leicht nach oben ziehen (0,5-1m)“ spricht doch eher für eine Pocket-Hole-Jig für Zimmermänner und nicht für Tischler/Schreiner.

            Ich schreibe Kreg Tool mal ’ne Email. Vorher lasse ich mich aber den Pocket Hole-Jig für den Holzbau patentieren 😉

            Viele Grüße – vom nicht ganz ernst zu nehmenden Patrick

            PS: so ein „m“ macht doch einen riesigen Unterschied …

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Patrick,

              danke für den Hinweis, habs geändert. Wenn du das Patent hast, brauchst du aber noch einen passenden Akkuschrauber. Ich würde zu einem 180V Gerät mit 50 Ah raten 🙂

              Gruß

              Heiko

    • Stefan Mahalsky sagt:

      Hallo,

      ehrlich gesagt, mit der Einstellskala bin ich trotz mehrmaligem Studieren der Anleitung und Heikos Video nie so recht klar gekommen. Mal stimmt’s, mal nicht…

      Ich stelle daher zwar den Abstand zur Kante nach Skala ein, den Tiefenstellring am Bohrer jedoch nach Augenmaß. Eben so dass das dünne Loch gerade noch durchgeht.

      Viele Grüße
      Stefan

  4. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,
    hast du die 25 und 32 in fein und groben Gewinde und dem dicken Kopf.

    Danke und Gruß Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      ich habe sie in grob und in fein mit großem Kopf. Die 25er habe ich zusätzlich noch mit kleinem Kopf, da sie dann einen Kombikopf für Vierkant und Kreuzschlitz haben. Die verwende ich im Kurs, damit die Teilnehmer die schrauben im Notfall auch zuhause lösen oder nachziehen können.

      Gruß

      Heiko

  5. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,
    du schreibst, das ein Grundsortiment nicht schlecht wäre.
    Was für Standardschrauben hast du denn so in deiner Box.

    Danke und Gruß
    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      am meisten verwende ich Schrauben in der Länge 25mm und 30mm. Davon habe ich immer genug da. Von meinem Sortiment, das ich mal hatte verwende ich seltener die 60mm langen, sowie die 35mm langen Schrauben.

      Für Material in den Stärken um 19mm sind die 30mm Schrauben passend. Davon kann man also ruhig ein paar mehr haben.

      Es ist dennoch zu empfehlen ein Sortiment da zu haben, denn irgendwann braucht man auch mal andere Längen.

      Gruß

      Heiko

  6. Martin sagt:

    Hallo Heiko,
    ich kann mich nicht entscheiden K4 oder K5?
    Ich bin momentan bei der K4 da im Master System die Clamp dabei ist,

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,
      ich stehe vor der gleichen Frage und habe auch noch keine Antwort. Das K5 sieht schon verlockend aus, aber das K4 ist besser ausgestattet. Die Zwinge habe ich, setze sie aber nur sehr selten ein. Das wäre jetzt kein entscheidendes Kriterium für mich.

      Gruß

      Heiko

  7. kniebi sagt:

    Hi Heiko, super Trick 🙂

    Probier ich bei Gelegenheit, danke…

    Gruss

    kniebi

  8. kniebi sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich überlege, mein Kreg Jig Junior gegen ein K5 zu tauschen wegen der Absaugung. Passt denn der Festo 27er Schlauch auf den Kreg Stutzen?

    Gruß
    kniebi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich habe das K4, ob es beim K5 genau so ist kann ich dir also nicht zu 100% sagen. Aber beim K4 passt der Schlauch nicht. Es gibt aber einen kleinen Trick, wenn du zufällig die kleine Absaugbürste von Festool hast:

      Gruß

      Heiko

      • Steffen sagt:

        Es gibt in Amerika einen passenden Adapter von Bosch mit der Bezeichnung VAC003, #2610919256. Das Bosch-System hierzulande scheint die Nummer zwar nicht zu kennen, trotzdem gibt es auch hier ein paar Anbieter dafür. Relativ teuer für so kleines Stückchen Plastik, aber es paßt perfekt.

  9. Rupert sagt:

    Hallo Heiko

    Ich habe da mal eine frage !!!
    Ich habe mir den Undercover Jig gekauft und da sind normale schrauben dabei !!!
    Meine frage kann ich auch weiter die normalen schrauben nutzen ????
    Noche eine frage welcher kreg Pocket Holes ist gut für anfänger ???

    Gruß Rupert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rupert,

      die Schrauben die dabei sind halte ich für ungeeignet. WEnn es dumm läuft spalten Sie dir dein Werkstück. Nimm Schrauben mit flachem Kopf. Ich nehme am liebsten die original Kreg Schrauben. Was die unterschiedlichen Kreg ausbaustufen angeht, würde ich dir das Master System empfehlen. Als K5 ist es relativ günstig und bietet dir auch einen echten Mehrwert gegenüber dem Wolfcraft Jig.

      Gruß

      Heiko

  10. Siggi.Ch sagt:

    Hallo Heiko,

    nachdem ich nun schon eine ganze Weile das Wolfcraft-Set in der Werkstatt liegen hatte, wollte ich es jetzt endlich mal verwenden. Was bot sich da besser an als ein schon länger geplantes, freistehendes Regal fürs Wohnzimmer?

    Das Regal steht inzwischen geölt und eingeräumt im WZ und ich muss sagen, dass ging wirklich klasse – auch mit dem Wofcraft. Nachdem ich die beiden ersten Teile verbunden hatte, war ich noch etwas skeptisch, ob schrauben wirklich alleine reicht (je Seite 1200mm lang) – aber nachdem es nun fertig ist, habe ich keinerlei Bedenken mehr. Alles hält super und im Gegensatz zu meinem bisherigen Vorgehen mit Flachdübeln und Verleimen war der Zusammenbau so Stück für Stück sehr entspannt. Und da alle Bohrlöcher nach unten zum Boden hin zeigen kann man auch überhaupt nichts sehen (habe die schrägen Bohrungen nicht verschlossen).

    Also wieder mal was von Dir gelernt! Herzlichen Dank dafür!!!

    Liebe Grüße ins Saarland,
    Siggi

  11. Peter sagt:

    Guten Tag Heiko,

    für ein spezielles Projekt interessieren mich im Augenblick zwei Fragen. Zum einen, welchen Durchmesser hat die Führungsspitze des Kreg-Bohrers bzw. wie lang ist sie – und zum anderen, kennst Du eine Bezugsquelle für „Kreg Schneidschrauben Fein 64mm“?

    Für Deine Hilfe vielen Dank im voraus.

    Grüße, Peter

  12. Philipp sagt:

    Hallo Heiko,

    Es gibt ja von Kreg selbst zwei unterschiedliche Arten von „Schraubköpfen“ für die Pocketholes:

    http://www.sautershop.de/neu-im-shop/kregbrtools-und-zubehoer/schraubenbrbohrschablonen-kreg/16751/schneidschrauben-grob-32mm-500-stk

    http://www.sautershop.de/neu-im-shop/kregbrtools-und-zubehoer/schraubenbrbohrschablonen-kreg/26311/schneidschrauben-mit-scheibenkof-hi-lo-32mm-100-stk

    Meines Wissens nach verwendest Du die zweiten. Kannst Du mir verraten warum 🙂

    Danke im voraus
    Philipp

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Phillipp,

      ich nutze inzwischen beide Arten, da bei meinem letzten Kauf nicht alle verfügbar waren. Die im zweiten Link nutze ich am liebsten. Sie habe einen großen Kopf ud ziehen schön bei. Die im ersten Link haben einen Kombikopf, da passt sowohl ein PZ-Bit, als auch die eckigen Robertson Bits. Das sit natürlich auch ein nettes Feature.

      Wenn du also die freie Wahl hast, nimm die mit dem größeren Kopf, also die im zweiten Link.

      Gruß

      Heiko

  13. Dirk sagt:

    Die Schrauben im Video sind die Taschenlochschrauben mit Flachkop, oder ?

    Gruß

    Dirk

  14. Dirk Mohr sagt:

    Hallo,

    ich bin Anfänger in Sachen Arbeiten mit Holz und da sind die Pocket Holes für mich genau richtig. Nach dem Motto ‚je schlechter der Handwerker um so besser muss das Werkzeug‘ will ich mir das Kreg Jig Master System ’schenken‘.
    Ich bin aber etwas unsicher wegen den Einstellungen und Beschreibungen der Schrauben wegen den Werkstückstärken. Aktuell plane ich ein Projekt mit 18 mm Leimholz. Kann ich mich dann an den angegebenen 19 mm orientieren ? Das ist auch interessant für mich, weil ich gleich 500 Schrauben mitbestellen möchte.
    Gruß
    der Dirk

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dirk,

      ja, u kannst dich da an den 19mm orientieren, so knapp ist das nicht gerechnet. Im Zweifel mach einfach eine Probe mit Restholz, beim System sind ja einige schrauben in allen Längen dabei. Empfehlenswert ist auch ein Grundsortiment. Da bist du dann für alle Fälle gerüstet.

      Gruß

      Heiko

      • Dirk sagt:

        Danke ! Ich werde die Schneidschrauben fein 32 mm ausprobieren. Oder die Taschenlochschrauben ? Ich glaube ich muss mich doch noch eingehender mit der Geschichte befassen. Schade das die Dübel erst für Materialstärken > 25 mm geeignet sind.

        Gruss Dirk

  15. Dirk sagt:

    Moin Moin,
    Die Videos werden immer besser, bitte weiter so. Ich werde demnächst auch mal das Wolfcraft System testen.

  16. Stefan sagt:

    Ich habe das Wolfcraft seit einigen Jahren im Werkraum uns seitdem nur einmal benutzt. Schon komisch, das Du jetzt gerade jetzt dAs Video einstellst, ich überlege nämlich gerade es bei einem neuen Projekt einzusetzen. Was mich davon abhält ist die Optik. Ich plane eine Werktisch für meine Kreissäge – also kein ästhetisch anspruchsvolle Aufgabe. Und mit den Pocketholes kommt man schnell voran, das steht außer Frage. Den Nutzen habe ich auch schon beim ersten Einsatz erkannt. Das Problem ist nur: wenn man – besonders dann wenn es nur für das Hobby ist – eine Holzverbindung schaffen will, diese dann mit Schrauben schaffen? Mir als Schaffer dieser Verbindung wird immer bewusst sein, das ich „geschraubt“ habe. Das hat immer den Beigeschmack getrickst zu haben. Da kann ich ja gleich einen Stahlwinkel dran schrauben.
    Da entscheide ich mich entweder für eine ästhetisch schöne, reine Holzverbindung oder die schnellste mögliche Verbindung. Da kommen diverse Möglichkeiten in Frage, wie stumpfe Verleimung, evtl. Noch mit Schraube oder Druckluftnagler verstärkt, Holzdübel oder Lamello, oder oder.
    Für mich sind die Pocketholes so ein Ding zwischendrin: Nicht schön genug, für dauerhafte Lösungen, aber zu aufwändig (Spezialbohrer, Spezialbit, Spezialschraube, Spezialbohrlehre und alles Verschleissteile) für die schnelle Lösung. Bei genauer Betrachtung ist der Anwendungsbereich zu klein.

    Ansonsten: Heiko, Du machst hier einen super Job.
    Wenn es nicht so weit wäre, würde ich sicher einen Kurs bei Dir buchen, weil ich mir sicher bin, das ich bei Dir sehr viel lernen kömnte!

    Gruss, Stefan

  17. Martin Keßler sagt:

    Hallo Heiko,

    Video kommt gerade passend. Habe mir letzte Woche das Kreg Jig Jr. gekauft.
    Ist so ähnlich wie das Wolfcraftsystem. Dazu gibt es eine passende Crimpzange zur schnellen Befestigung.
    Zum Video, ich fand gut das du im Video aktiv zur Diskussion aufgerufen hast.
    Zur Professionalität, meiner Meinung nach hat das System auf jeden Fall seine Berechtigung und ist auch durchaus professionell. Es gibt deutlich „unprofessionellere Systeme“, wenn ich mir z.B. manche Verbinder vom System 32 anschaue…..

    Gruß

    Martin

  18. Karl Müller sagt:

    Danke für das sehr informative Video.
    Es ist für mich eine gute Entscheidungshilfe, diese Teil nicht anzuschaffen.
    Da ich für die Module des Modellbauclubs, den Holzbau mache arbeite ich meist mit Sperrholz. Aus Kostengründen wird viel gebrauchtes Sperrholz verwendet, das in alle Richtungen verzogen ist. Dies ist auch gut so. Die Module werden bei jedem Wetter verladen und in einem Planenanhänger an Austellungsorte gebracht. Mit alten Sperrholz lassen sich Module fertigen, die sicht nicht mehr verziegen.
    Bei der Montage ist für mich die Führung der Flachdübel sehr hilfreich.
    Deswegen werde ich mir noch andere Größen von Flachdübeln und auch ein 3 mm Sägeblatt zulegen und die Möglichkeiten des „Lamello“-Systems ausreizen, auch in Verbindung mit Scheibennutfräsern in der Oberfräse und im Frästisch.

    Da ich oft unter den „Haben – will“- Symdrom leide, und dem etwas entgegen setzen will werde ich mich erstmal auf ein Sytem einlassen.
    Holzdübel gibt es meiner Werkstatt auch noch.

    Dankbare Grüße aus Bühl,

    Karl Müller

  19. Hannes sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir vor 1 Monart die Kreg Jig gekauft und wollte anmerken das die Skala für Werkstückstärken jetzt in mm sowie zoll abgebildet ist. (Sautershop)

    MFG Hannes

  20. Michael_ZZ sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für Deine tollen Videos im Allgemeinen und dieses im Besonderen.

    Ich habe mir kürzlich das Wolfcraft-Set besorgt, einfach, um selbst ein paar Erfahrungen mit diesen Pocket-Holes zu sammeln. (Danke für den Tipp mit dem Werkstück-Versatz beim Zusammenschrauben. Ich wollte eigentlich ohne Zwingen arbeiten.)

    Zum Thema „Ist das professionell?“ fällt mir nur eine Gegenfrage ein:
    Wann ist denn eine Verbindung „professionell“?
    Darf ich Elektrowerkzeuge verwenden? Muss ich eine verdeckte Schwalbenschwanzzinkung freihändig mit Stechbeitel und Klöpfel aus dem Holz beißen können?

    Für mich bedeutet „professionell“, wenn es a) wie gewünscht funktioniert und b) gut gearbeitet ist und entsprechend aussieht.

    Und wenn ich dann sehe, wie viele Profis Holzverbindungen mit dem Druckluftnagler „zusammenschießen“, denke ich, dass man darüber nicht weiter reden muss.

    Gruß, Michael

  21. Jörn sagt:

    Hallo Heiko,

    wieder einmal ein sehr informatives Video.

    Ich habe mit aus preislichen Gründen das Wolfcraft-Tool beschafft. Hiermit sind Abseitenschränke entstanden. Dat Tool tut was es soll. Ich bin hiermit zu frieden.

    Viele Grüße
    Jörn

    PS: Ich habe jedoch „Flachkopf“-Schrauben, statt der beiliegenden „Senkkopf“-Schrauben verwendet.

  22. DoXer sagt:

    Hallo Heiko,
    vilene Dank für das tolle Video.
    Würde zum Einstige auch das hier reichen?

    http://goo.gl/sg9J6w


    Mit freundlichen Grüßen
    Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      das verlinkte Set ist eher ein Notbehelf. Da würde ich dir empfehlen noch ein paar Euro mehr auszugeben und das Wolfcraft Set zu kaufen.

      Gruß

      Heiko

  23. Alex sagt:

    Hallo Heiko,

    kurz nach dem ersten Besuch bei dir ( Oberflächenkurs ) habe ich mir sofort das Pockethole System von Kreg geleistet.
    Was ich bei dem wie immer schönen Video vermisse und was auch dringend erwähnt werden sollte ist, dass mit Pocketholes nicht nur unsichtbare Verbindungen erstellt werden können, sondern auch sehr schöne sichtbare, bei denen als Styleelement ein andersfarbiger Dübel eingesetzt wird.

    Grüße Alex

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Alex,

      getreu dem Motto, was man nicht verstecken kann, hebt man hervor, ist da natürlich auch eine Möglichkeit. Es trifft aber auch nicht jedermanns Geschmack.

      Gruß

      Heiko

  24. Nutzer sagt:

    Hallo!
    Danke für dein Video! Insgesamt überzeugt mich das System nicht. Ich sehe den Vorteil zum Flachdübel nur in zwei Dingen
    – Ich kann Verbindungen ohne Leim erstellen
    – Es entstehen weniger Späne bei der Bearbeitung
    – Es ist in der Anschaffung etwas billiger

    Ansonsten sehe ich keine Vorteile. Besonders gut finde ich bei Flachdübeln, dass ich beim Zusammenfügen der Teile bereits Führung und Halt in mindestens eine Richtung habe. Das fällt bei den Pocket Holes komplett raus. Beim Rahmen- oder Kistenbau empfinde ich das als großen Nachteil. Im Gegenteil, du beschreibst im Video sogar, dass sich die Teile verzögen, wenn man keine Schraubzwinge ansetzt.

    Auch interessant wäre ein Vergleich der Stabilität einer nur geschraubten Pocket Hole-Verbindung mit einer stumpf geleimten bzw. Dübelverbindung.
    Das wäre wohl mal wieder eine Aufgabe für Matthias Wandel und seinen Wagenheber. 😉
    http://woodgears.ca/joint_strength/index.html

  25. Visitornew sagt:

    Hallo Heiko,
    Gibt es auch eine entsprechende Auswahl an rostfreien Schrauben (A2) . Bootsbau verträgt sich mit „normalen“ leider nicht.
    Viele Gruesse
    frank

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Frank,

      du kannst ja jede beliebige Schraube nehmen, es gibt mit Sicherheit auch A2- Schrauben mit Flachkopf in passender Länge.

      Gruß

      Heiko

  26. K281 sagt:

    Hallo HEiko, wiedermal ein interessantes Video, ich habe schon oft überlegt ein Pocket Hole – System anzuschaffen. Das ich beide WErkstücke erst per Schraubzwinge o.ä. verspannen muss finde ich allerdigns sehr unpraktisch, beim stöbern bei Axminster bin ich deswegen grade über folgende „clamp for Pocket Hole Jig“ gestolpert. Schaus Dir doch auch mal an, das sollte auch für alle anderen Pocket Holse Systeme passen.

    http://www.axminster.co.uk/ujk-technology-alignment-clamp-for-pocket-hole-jig

    LG Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      das funktioniert, wenn man wie im ersten gezeigten Bild, schmale Rahmen hat. Das gezeigte Anwendungsbild mit der Klemme in der Mitte von drei Löchern wird schon nicht mehr so gut funktionieren.

      Gruß

      Heiko

    • Felix Hahne sagt:

      Hallo Stefan!

      Um das Spannen kommt man nicht herum.

      Ich mir gerade einige „Spannwinkel“ aus Alu-Profilen gebaut, womit man das Verrutschen beim Verschrauben verhindern kann und den 90 Grad-Winkel sicher stellt. Auch gut geeignet, wenn man z.B. eine T-Verbindung im Inneren eines Korpus (Zwischenboden o.ä.) herstellen will.

      Siehe:
      Drei Klemmwinkel
      Klemmwinkel Eckverbindung

      Kosten ca. 4-6 Euro pro Stück.

      So etwas gibt es zwar auch zu kaufen, aber deutlich teurer:
      http://www.woodpeck.com/clampingsquare6.html
      (hier sieht man auch die Anwendung der Winkel)

      Viele Grüße, Felix.

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Felix,

        das ist eine sehr gute Idee, danke für die Vorstellung.

        Gruß

        Heiko

      • Frank Richter sagt:

        Hallo Felix,

        die Idee mit den Winkeln finde ich gut! Wo beziehst du die Alu-Profile und die Verbinder? Ich hätte nicht erwartet, dass man solche Winkel für den angegebenen Preis bauen kann. Hast du die Profile gleich maß- und winkelgenau zuschneiden lassen? Das stelle ich mir ansonsten schwierig vor.

        Viele Grüße
        Frank

        • Felix Hahne sagt:

          Hallo Frank!

          Das habe ich bei Motedis bestellt.
          Man kann sich dort die Profile zentimetergenau zuschneiden lassen (5 – 200 cm); der Schnitt erfolgt maschinell und ist sehr sauber.
          Man benötigt noch jeweils zwei Verbinder, z.B. für die 4040er-Profile:
          Automatik Verbinder I-Typ Nut 8.
          Mit den zwei Verbindern kann man dann durch unterschiedlich starkes Anziehen der Schrauben den Winkel auch noch gut auf genau 90 Grad feinjustieren.

          Bei den 3030er steht allerdings der Schraubenkopf etwas aus der Nut hervor, so dass man nachher abfeilen muss – das sieht man auf meinem Foto auch auf dem mittleren Winkel.

          Viele Grüße, Felix.

          • Michael sagt:

            Hallo Felix, könntest du vielleicht die Maße deiner Winkelstücke hier posten? Gehe ich richtig in der Annahme, dass der größte Winkel aus dem 40×40 I-Typ-Profil, die anderen aus 30×30 und 20×20 bestehen?

            • Michael sagt:

              Also ich hab mir jetzt mal Profile mit passenden Verbindern für zwei Winkel bestellt. Einmal aus den 20×20 I-Typ Profilen (150/130mm) und einmal aus den 30×30 I-Typ-Profilen (200/170mm). Mal schauen ob das von den Größen hinhaut.
              Der oben Verlinkte Winkel von Woodpeckers hat umgerechnet auch ca. 150mm Länge an beiden Schenkeln.

  27. HJ sagt:

    Hallo, Heiko!
    Ich nutze das Wolfcraft Set und bin sehr zufrieden. Bisher habe ich damit Rahmen hergestellt. Es war etwas Eingewöhnung erforderlich, aber nachdem ich die Teile festgespannt habe, war alles passend. Dennoch war Dein Video sehr informativ und hat bzgl. der Schrauben für mich auch Neues geboten.
    Professionell – um auch diese Frage zu beantworten – ist für mich, alles, was hält und hilft.
    Danke für das Video und beste Grüße nach St. Wendel
    HJ

  28. Paddy sagt:

    Hi Heiko,
    auch ich halte dieses System für einen echten Problemlöser. Ich besitze schon seit einiger Zeit die Ausführung von Wolfcraft. Ich benutze es zwar nur ab und zu, aber dann voller Freude. Sehr spannend fand ich deine Aussage, dass man ausgehend vom Wolfcraft Undercover Jig das System um Teile von Kreg erweitern kann. Habe ich das richtig verstanden? Sind die Bohrer kompatibel zu einander? Und dementsprechend auch die Schrauben und die Abdeckungen von Kreg bei Wolfcraft-Löchern nutzbar? Wenn ja, würde mich noch deine bevorzugte Bezugsquelle für die Kreg-Artikel interessieren.
    Ergänzen möchte ich noch, dass dem Wolfcraft leider nur Senkkopfschrauben beigefügt sind. Das ging bei mir in Buche immer gut, aber bei weicheren Holz habe ich auch schon das Holz gesprengt.

    LG Paddy

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Paddy,
      die Schrauben, Abdeckkappen und Dübel von Kreg passen auch in die Bohrungen vom Wolfcraft Jig. Meine bevorzugte Quelle für Verbrauchsmaterial ist sauterschop, da diese ein sehr umfangreiches Sortiment an Zubehör führen.

      Gruß

      Heiko

  29. Christopher sagt:

    Hallo Heiko

    Sehr gutes Video wie immer.
    Ich selber habe mir auch erst mal das künstige Wolfcraft gekauft und bin mit zu frieden. Damit wurden Bilderrahmen und auch Rahmen für ein Fenster oder auch ein Hasen Haus gebaut.
    Bei dem Wolfcraft produkt sind Senkkopf schrauben mit dabei, diese habe ich bis jetzt auch immer verwendet. Werde aber die mit dem Flachen kopf versuchen, weil mir auch schon mal ein Werkstück gerissen ist.

    Mfg Christopher

    P.s Günstige und schnelle Lösung um Teile zu Verbinden

  30. Andreas sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe die Tage zum ersten Mal mit der Schablone von Wolfcraft gearbeitet, um an eine Seitenwand links und rechts Regalbretter anzubringen (27mm Eiche Leimholz), die nur einseitig befestigt sind und deren anderes Ende frei bleibt. Zur initialen Fixierung habe ich zwei Dominos eingefräst und mit etwas Leim dann mit Pocket Holes verschraubt.

    Alles in allem meiner Meinung nach ein genial einfaches System für „unsichtbare“ Verbindungen. Habe ich das im Video richtig verstanden, dass man der Schablone von Wolfcraft und Kreg prinzipell dasselbe machen kann, sich bei Kreg der Spannvorgang nur etwas komfortabler gestaltet?

    Besten Dank für das Video!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      die Kreg Schablone ist schon viel komfortabler. Man kann aber im Prinip mit beiden das gleiche machen, das hast du richtig gedeutet.

      Gruß

      Heiko

  31. Tobias Rohde sagt:

    Ich habe den Undercover Jig von Wolfcraft genutzt, um auf meinem kompletten Dachboden eine Rahmenkonstruktion zu bauen, auf der ich dann OSB-Platten verlegt habe. Damit ging die Arbeit ziemlich schnell von der Hand und ich kann Pocket Hole-Verbindungen sehr empfehlen, wenn es vor allem schnell gehen soll.

    Noch schneller geht es, wenn man geübt ist und die Bohrschablone einfach weglässt, wie in diesem Video: http://www.youtube.com/watch?v=yyrE1VFXIlE

    • Stefan Mahalsky sagt:

      Damit wäre wohl geklärt, was eine so genannte professionelle Verbindung ist: sie ist ausreichend haltbar und wird schnell erstellt, sofern es nicht oder nur teilweise um dekorative Zwecke geht.

      Das Video kommt übrigens wie bestellt – über kurz oder lang kommt wohl das Wolfcraft-System in meine Werkstatt. Danke!

      Grüße
      Stefan

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