Exzenter/ Rotationsschleifer Makita BO6040J

Rotationsschleifer Makita BO6040J

Rotationsschleifer Makita BO6040J

Ein Rotationsschleifer ähnelt einem Exzenterschleifer sehr. Während ein Exzenterschleifer jedoch durch die Vibration des Schleiftellers, diesen auch in Drehung versetzt, arbeiten Rotationsschleifer mit einem direkt angetriebenen Schleifteller. Exzenter/ Rotationsschleifer (auch Getriebe Exzenterschleifer genannt) vereinen beide Gerätetypen, da der Zwangsantrieb abgeschaltet werden kann. Der bekannteste Vertreter dieser Gattung dürfte der Rotex von Festool sein. Auch Bosch bietet eine solche Maschine an. In diesem Artikel geht es allerdings um den Exzenter -/ Rotationsschleifer von Makita, den BO6040J. Das angehängte „J“ steht hierbei dafür, dass der Schleifer in zu Tanos Systainern kompatiblen Maschinenkoffer, dem sogenannten Makpac geliefert wird. Der Lieferumfang selbst ist überschaubar. Im Koffer finden sich außer der Maschine selbst nur ein einzelnes Schleifblatt, ein Inbusschlüssel zum Tellerwechsel und die Bedienungsanleitung.

Rotationsschleifer Makita BO6040J- Bedienelemente

Die Bedienelemente

Der Makita BO6040J wurde mir von Makita für meine Kurswerkstatt kostenlos bereit gestellt. Gelegentlich werde ich auch auf den Festool Rotex verweisen. Dennoch ist  dieser Artikel nicht als Vergleichstest zu sehen.

Die Bedienung des BO6040J gibt keine Rätsel auf. Die Bedienelemente beschränken sich auf den Umschalter für den Getriebemodus, die Drehzahlvorwahl und den Hauptschalter. Diese Bedienelemente sind sinnvoll angeordnet und lassen sich gut bedienen. Der Getriebeschalter geht sehr leichtgängig und ohne zu hakeln. Das Umschalten sollte jedoch immer bei stillstehendem Motor geschehen.

Sehr praktisch ist das Drehzahldiagramm direkt an der Maschine. In der reinen Holzbearbeitung wird man die Drehzahlvorwahl jedoch selten brauchen. Die Drehzahlregelung wird in der Regel nur bei Wärmeempfindlichen Materialien und beim Polieren benötigt.

Rotationsschleifer Makita BO6040J- Keine Ecken und Kanten im Inneren

Keine Ecken und Kanten im Inneren

Bei demontiertem Schleifteller kann man das Innere der Maschine sehen. Aber viel zu sehen gibt es da nicht. Denn das eigentliche Innere ist komplett gekapselt. Wer schon einmal hinter den Teller eines Festool Rotes gesehen hat, wird den Unterschied sofort erkennen. Während beim Festool Schleifer ein stark zerklüftetes Inneres mit Ausgleichsgewicht zu sehen ist, sieht man beim BO6040 nur glatte Flächen. Ob das in der Praxis einen Unterschied macht kann ich jedoch nicht sagen. Zumindest konnte ich bisher beim Festool Rotex keine negativen Auswirkungen feststellen.

Der Tellerwechsel erfolgt über eine zu lösende Inbusschraube. Das funktioniert gut und schnell. Der Anschluss der Staubabsaugung ist bei dieser Maschine problemlos, zumindest bei den von mir verwendeten Schläuchen mit 27mm Durchmesser und Gummimuffe am Ende. Diese Muffen passen perfekt auf den Anschluss des BO6040, sofern man den mitgelieferten Adapter montiert.

Rotationsschleifer Makita BO6040J-Kompaktes Getriebe, ohne Staubfänger

Kompaktes Getriebe, ohne Staubfänger

Nimmt man die vordere Haube ab, die auch als Griff dient sieht man das Getriebegehäuse. Auch dieses hat keine scharfen Ecken und Kanten, keine Rippen oder sonstige Staubfänger. Die Verarbeitung wirkt sehr robust. Allerdings ist es ein wenig verwunderlich, dass auf eine Entkopplung zwischen Griffhaube und Getriebe verzichtet wurde. Zwar halten sich die Vibrationen, die an den Händen des Anwenders ankommen in Grenzen, aber ein paar Quadratzentimeter Gummi würden die Vibrationen mit Sicherheit weiter dämpfen.

Das Getriebe selbst und auch der Motor laufen sehr ruhig. Auf das typische, raue Rotex- Geräusch muss man beim BO6040 verzichten. Mit einer höheren Geräuschemission als bei einem reinen Exzenterschleifer muss man aber aufgrund des Getriebes jedoch schon rechnen.

Rotationsschleifer Makita BO6040J- Ergebnis des Schleiftellertests

Ergebnis des Schleiftellertests

Als ich für den Holzwerken- Werkzeugkompass verschiedene Exzenterschleifer getestet habe, wurde mir erst wirklich bewusst, dass ein planer Schleifteller sehr wichtig ist. Daher habe ich auch beim Makita BO6040 den Schleifteller näher untersucht. Ein einfacher Test funktioniert wie folgt: Man markiert eine Fläche von ca. 200 x 200mm mit Bleistiftstrichen. Auf dieser Fläche läßt man den Schleifer kurz laufen, ohne ihn dabei zu bewegen. Es zeigt sich ein Abtragsbild, das den Zustand des Schleiftellers verrät.  Das Bild zeigt deutlich, dass der Teller zwar auf der ganzen Fläche Material abgetragen hat, zur Mitte hin jedoch minimal weniger, als am Rand. Ein gutes, wenn auch nicht perfektes Ergebnis. Sollten Sie bereits einen Exzenterschleifer haben, machen Sie doch mal diesen Test und schreiben Sie als Kommentar kurz den Maschinentyp und das Ergebnis. Sie können mir auch Fotos vom Ergebnis schicken. Ein Vergleich mit meinem Festool Rotex an dieser Stelle möchte ich nicht machen, da dessen Schleifteller schon recht alt ist und bisher schon einem sehr großen Verschleiß unterlag.

Rotationsschleifer Makita BO6040J-Zusatzgriff zum Polieren

Zusatzgriff zum Polieren

Rechst und Links am Getriebe kann ein Zusatzgriff montiert werden. Dabei handelt es sich um einen Griff, wie man ihn auch von Winkelschleifern kennt. Der Griff ist nicht im Lieferumfang enthalten. Zum Schleifen ist ein solcher Griff auch eher ungeeignet. Zu groß ist die Gefahr, dass man nur einseitig Druck ausübt und der Schleifer unruhig wird, oder gar springt.  Zum Polieren vertikaler Flächen, wie zum Beispiel bei einem Auto scheint diese Griffmöglichkeit besser geeignet. Einen Griff, den man vorne am Schleifer montieren kann gibt es leider für diese Maschine nicht.

Rotationsschleifer Makita BO6040J-Handhaltung beim Schleifen

Handhaltung beim Schleifen

Die Handhabung des Maktia BO6040 ist sehr einfach. Wenn man aber noch nie mit einer solchen Maschine gearbeitet hat, sollte man erst einmal an Probestücken üben. Im Grobschliffmodus, also mit zugeschaltetem Zwangsantrieb ist ein solcher Schleifer, egal von welchem Hersteller, alles andere als zahm und muss gut kontrolliert werden. Fest aufdrücken darf man dabei jedoch nicht, dann verschlechtert man höchstens das Handling. Die Griffposition ist wie auf dem nebenstehenden Bild zu sehen. Eine Hand am Motor, eine am Getriebekopf. Eine Bedienung mit nur einer Hand ist nicht ratsam und auch nicht vorgesehen. Das gilt auch für Modelle anderer Hersteller.

Praktische Anwendung, erster Eindruck

Nachdem der erste Eindruck des BO6040 schon einmal sehr vielversprechend war habe ich die Maschine dann auch ernsthaft ausprobiert. Und zwar beim Schleifen von Schubladenteilen aus Pappel Sperrholz, Füllungen aus Kiefer Sperrholz und dem Schleifen von Rahmen aus Kiefer.  Als Schleifmittel kam Abranet von Mirka zum Einsatz.

Makita BO6040 - Praktischer Einsatz

Praktischer Einsatz beim Flächenschleifen

Nach einer kurzen Eingewöhnung kommt man mit der Maschine sehr gut zurecht. Im Grobschliffmodus ist die Makita sehr ruppig und muss entsprechend fest geführt werden. Dieses Verhalten ist bei groben Körnungen ausgeprägter, als bei der Verwendung von feinem Schleifpapier. Beim Grobschliff nimmt die Maschine auch ordentlich Material ab. Im subjektiven Vergleich sogar mehr, als der Festool Rotex.  Mit dem anfallenden Staub hat dann der angeschlossene Sauger einige Probleme. Es bleibt zwar nicht viel Schleifstaub liegen, aber dennoch mehr als beim Schleifen mit der Festool Maschine. Beim Feinschliff verhält es sich hingegen anders. Der Makita Schleifer lässt sich dann sehr gut führen und der Schleifstaub wird gut abgesaugt.

Und wer braucht sowas?

Eine Maschine vorstellen ist die eine Sache. Viel wichtiger ist für Sie aber vielleicht zu erfahren, wozu denn eine solche Maschine benötigt wird und ob Sie diese sinnvoll in Ihrer Werkstatt einsetzen könnten, oder eben nicht.

Der Vorteil von solchen Schleifmaschinen mit Zwangsrotation ist der, dass man mit ihnen in kurzer Zeit viel Material abtragen kann. Schaltet man um, wird das Schleifbild feiner und die Oberflächengüte besser. Es scheint als handele es sich hierbei um ein Universalgerät. Dem ist aber nicht so. Zwar kann man mit einer Maschine wie der Makita BO6040J ein großes Anwendungsspektrum abdecken, aber es gibt Grenzen. Diese Grenzen werden durch den sehr großen Hub von 5,5mm gesetzt. Je größer der Schleifhub, also die Bewegung, die der Teller macht, umso grober das daraus resultierende Schleifbild. Daher stimmt hier die oft wiederholte These, dass Exzenterschleifer ein besseres Schleifbild haben, als Schwingschleifer nur bedingt.

Schleift man bis zu einer sehr feinen Körnung hoch, fällt das nicht so sehr auf. Wichtig ist auch, dass man die Spuren der groben Körnungen sauber ausschleift und mit einer guten Absaugung arbeitet. Die Sprünge zwischen den Körnungen dürfen auch nicht zu groß sein. Beachtet man all diese Dinge, kann man mit dem BO6040 oder vergleichbaren Maschinen saubere Ergebnisse erzielen.  Um Sicher zu gehen kann man als Abschluss des Schleifens noch einmal in Maserrichtung von Hand nachschleifen.

Im Grobschliff- Modus nehmen diese Maschinen richtig viel Material ab. Das kann man sich auf unterschiedliche Weise zu Nutze machen. Entweder wenn es wirklich darum geht viel Material zu entfernen, oder aber wenn man einfach nur schnell voran kommen möchte. Meine persönliche Vorgehensweise sieht zum Beispiel so aus, dass ich bis Korn 180 im Grobschliff- Modus arbeite. Dann noch einmal mit Korn 180 im reinen Exzenterbetrieb und in diesem dann weiter bis Korn 320.

Eine bessere Oberfläche erreiche ich jedoch wenn ich die letzten Schleifgänge mit dem Schwingschleifer mache.

Diese Vorgehensweise habe ich in diesem Video etwas detaillierter beschrieben:
Schleifen und Schleifmittel – Teil 2

Die Stärke dieser Maschinen liegt also nicht im absolut perfekten Schleifbild, sondern in der Geschwindigkeit in der man ein gutes Schleifbild bekommt. Als einzige Schleifmaschine ist so ein Exzenter/ Rotationsschleifer also nicht unbedingt geeignet. Aber in Kombination mit einem (kleinen) Schwingschleifer für den Endschliff und die Kanten sind auch große Flächen zügig geschliffen.

Der BO6040 eignet sich somit für Anwender die viel schleifen und große Flächen schnell bearbeiten wollen.

Erstes Fazit

Makita BO6040 - Festool Schleifpapier

Festool Schleifpapier auf dem Makita BO6040

Der Makita BO6040 kommt in einigen Belangen nicht an den viel teureren Festool Rotex heran. Das ist einfach so und man muss auch nicht lange drum herum reden. Dennoch handelt es sich um einen soliden Schleifer, der genau das macht, was er soll. Auf Dinge wie einen vorderen Zusatzgriff (Poliergriff) oder einen Kantenschutz (Protector) wie beim Rotex muss man als Makita Anwender verzichten, das dürfte aber für einen Großteil der Nutzer nicht die entscheidende Rolle spielen. Das Endergebnis, also das Schleifbild stimmt beim Makita und auch das Handling ist gut. Einzig die Absaugung könnte ein wenig besser sein.

Was mir direkt sehr positiv auffiel ist, dass die Maschine sowohl außen, als auch innen glatt ist, also ohne unnötige Kanten und Ecken, in denen sich der Schleifstaub sammeln kann. Alles ist gekapselt, was darauf schließen lässt, dass der Schleifstaub nicht ins Innere der Maschine gelangen kann. Der BO6040 macht den Eindruck, als sei er für den ganz harten Einsatz konzipiert. Dadurch wirkt das Design vielleicht etwas altbacken, aber daran sollte man sich nicht stören.

Auf dem Makita BO6040 können Schleifscheiben verschiedener Hersteller verwendet werden . Ich habe die Maschine mit Schleifmitteln von Mirka (Abranet und Q.Silver)  benutzt und auch mit Schleifscheiben von Festool (Granat). Leider nutzt keines dieser Schleifpapiere alle im Teller vorhandenen Absauglöcher. Auch das mitgelieferte Makita Papier nutzt nur die äußeren Löcher. Mit Sicherheit ließe sich das Absaugergebnis verbessern, wenn Löcher und Papier optimal aufeinander abgestimmt wären. Ich werde mich daher auf die Suche nach einem alternativen Schleifteller machen. In Frage kämen eventuell Teller von Norton oder Mirka mit Multilochung.

In der nächsten Zeit wird der BO6040 neben dem Festool Rotex und einigen Anderen Schleifmaschinen in meiner Werkstatt sowohl bei Kursen, als auch im Alltagsbetrieb genutzt werden. Zu gegebener Zeit werde ich diesen Artikel dann mit meinen Erfahrungen nach längerer Nutzung erweitern.

 

 

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25 Responses to Exzenter/ Rotationsschleifer Makita BO6040J

  1. Martin sagt:

    Hallo Heiko,

    ich plane in nächster Zeit mir das Nachfolgemodell BO6050 als erste Schleifmaschine anzuschaffen.
    Hältst du die Schleifmaschine als erste Maschine und vorerst einzige als richtige Wahl?
    Welchen Schleifteller nutzt du auf der Makita BO6050 in Verbindung mit Mirka-Abranet?
    Gibt es von Makita auch ein Schleifteller mit Multi-Lochung oder passen auch Schleifteller von z.B. Bosch? In der Gebrauchsanweisung und Zubehörliste von Makita werde ich leider nicht schlau bzw. nicht fündig.

    Vielen Dank schon mal im Voraus und deine tolle Arbeit hier im Blog und auf deiner neuen Internetseite.
    Martin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      ich nutze den BO6050 nun schon einige Zeit und bin damit sehr zufrieden. Für Flächen ist er recht gut geeignet, für Kanten und Kleinteile taugt er aber nicht. Das gilt aber für alle Schleifer dieser Art, egal von welchem Hersteller. Ich nutze die originalen Teller von Makita, einen mittleren und einen harten. Die haben keine Multilockung, sondern ähneln den Multi-Jetstream-Tellern, wie es sie auch von Festool gibt. Darauf dann die Schutzauflage von Mirka.DIe Umrüst-Teller von Mirka passen nicht auf den BO6050. Ob Teller anderer Hersteller passen, kann ich nicht sagen.

      Vielleicht hilft dir auch dieser Artikel noch weiter:
      http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Schleifen-unter-Zwang

      Gruß

      Heiko

      • Martin sagt:

        Hallo Heiko,

        Danke Für deine schnelle Antwort.
        Deinen Artikel bei Holzwerken kannte ich bereits. Der hat mir bei meiner Entscheidung auch sehr geholfen. Ich finde den Mehrwert (polieren und „schnelles“ schleifen großer Flächen) sehr reizvoll. Der Rotationsschleifer soll auch nicht der Einzige in meiner Werkstatt bleiben sondern später von einem Schwingschleifer (z. B. Bosch GSS 160 Multi) ergänzt werden. Nur vorerst reicht für Beides mein Budget nicht.
        Wegen den Schleiftellern habe ich gefragt, weil ich die Maschine, beim Händler, nur mit einem 9x oder 12x gelochten Schleifteller gesehen habe. Und ich mich gefragt habe, ob das für Abranet ausreicht.
        Dass die Schutzauflage öfter gelocht ist als der Schleifteller, hat auch kein negativen Einfluss, oder?

        Grüße,
        Martin

  2. Marco sagt:

    Hallo Heiko,

    hast du schon Erfahrungen mit dem Makita BO6050 Schleifer? Scheint auch ein Getriebeschleifer zu sein und kommt dem Rotex optisch etwas näher?

    Ich schwange gerade zwischen BO6040 und BO6050.

    VG Marco

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marco,

      der BO6050 scheint entweder sehr neu zu sein, oder nicht für den deutschen Markt bestimmt. Auf der deutschen Makita Internetseite ist er noch nicht zu finden und auf Anhieb habe ich ihn auch in keinem deutschen Shop gefunden. Teste konnte ich ihn daher auch noch nicht. Vielleicht kann ich ihn ja auf der Holzhandwerk in Nürnberg finden.

      Ich habe auch bei Makita direkt nach weiteren Informationen gefragt.

      Gruß

      Heiko

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marco,

      ich habe jetzt weitere Infos:
      Der BO6050 wird erstmalig auf der Holzhandwerk in Nürnberg in einer Woche zu sehen sein. Danach ist er erst in Deutschland lieferbar.

      Gruß

      Heiko

  3. Holger sagt:

    Hallo Heiko,

    interessanter Bericht!
    Ich liebäugle gerade mit so einem Teil als Ergänzung zum reinen Exzenterschleifer, die Zwangsrotation vermisse ich regelmäßig – Anwendung wäre Grobschliff (Farbe) und Auto polieren.
    Frage zur Makita:
    > Ist der Abgang zur Staubabsaugung störend? Ist ja recht weit vorne bei der Schleifscheibe
    > 150er Festool-Schleifscheiben passen vom Lochbild? (Sieht optisch so aus, bin mir aber nicht ganz sicher)

    Danke und Gruß
    Holger

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Holger,

      der Stutzen hat mich bisher nie gestört. Allerdings hatte ich bisher auch kein Auto so lieb, dass ich es poliert habe 🙂 Beim Schleifen von Holz stört er nicht. Bei den Festool scheiben passt nur der äußere Lochkreis, der innere nicht. Ich verwende auf dieser Maschine Abranet von Mirka, das ist auch sehr gut und vollkommen unabhängig von der Lochung.

      Gruß

      Heiko

  4. Volker sagt:

    Hallo!

    Gibt es Neuigkeiten zum Thema „Schleifscheiben, die alle Absauglöcher ausnutzen“?

    Oder eine Empfehlung für eine sehr gute Kombination Schleifteller + passenden Schleifscheiben für die Makita 6040?

    Volker

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Volker,

      ich betreibe die Maschine inzwischen mit Abranet. Das funtioniert sehr gut und ist unabhängig von der Lochung.

      Gruß

      Heiko

  5. Marcel sagt:

    Hallo Heiko,

    wenn du dir persönlich heute einen Rotationsschleifer kaufen müsstest, welcher würde es werden? Der hier vorgestellte Makita oder wären es dir die ca. 100 Euro mehr für den Rotex wert?

    Schöne Grüße von Marcel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marcel,

      das ist schwer zu sagen. Vermutlich würde ich aus wirtschaflichen Gründen zum Makita greifen. Denn der Preisunterschied beträgt wesentlich mehr als 100 Euro.
      Viel wichtiger ist es nicht am Schleifmittel zu sparen!

      Gruß

      Heiko

      • Marcel sagt:

        Hallo Heiko,

        danke dir schonmal! Am Schleifmittel wird nicht gespart, wie ich bei allen Werkzeugen nicht spare, da ich diese auch (Neben-) Gewerblich nutze (habe Mirka und das Festool Granat Schleifmittel geplant). Allerdings liegt bei meinen Werkzeug Dealern der Preisunterschied wirklich nur bei 100 Euro, deshalb meine Frage ob du die 100 Euro (bei doch recht ähnlichen Geräten) mehr investieren würdest (ich müsste für den Makita 380€ und für den Rotex 480€ Euro zahlen).

        Beste Grüße von Marcel

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Marcel,

          wenn der Prreisunterschied wirklich nur 100 Euro beträgt, würde ich dann doch den Festool nehmen. Ich kann dir deine Eintscheidung aber nicht abnehmen.. Beides sind gute Maschinen. Lass deine Hand entscheiden. Nimm beide in die Hand, probier sie vielleicht sogar aus. Nimm die Maschine, die dir besser in der Hand liegt. Ein Vorteil des Rotex ist, dass er mit dem aufgesteckten Poliergriff eine ganz andere Handhabung erlaubt, als es der Makita kann. Das ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach mal ausprobieren.

          Gruß

          Heiko

  6. Hans-Joachim sagt:

    Hallo Heiko,

    wieder mal ein sehr Interessanter Artikel über die Makita.
    Herzlichen Dank an dieser Stelle für deinen Blog, er hilft mir immer wieder
    Und natürlich bin ich heute mal kurz in meine Kellerwerkstatt, und habe den Teller meiner Bosch PEX 400 AE (aktuelles Modell) geprüft.

    Ein leicht schockierendes Ergebniss, aber ich muß dem Gerät zugute halten das es 2,5 Jahre alt ist und gut benutzt wird.
    Ich habe mir gleich mal einen neuen Teller bestellt und werde dir das weitere Ergebniss zusenden.
    Wenn das dann genauso schlecht ist werde ich mich wohl nach einer Alternative umsehen müssen.

    Liebe Grüße aus Hessen
    Hans-Joachim

    • Anonymous sagt:

      Guten Abend,

      wenn der ungleichmäßige Abtrag erst durch diesen Test auffällt, würde ich mir weniger Sorgen machen (ein Austausch des Schleiftellers sollte ausreichen). Im normalen Gebrauch bewegt man schließlich die Maschine und hält sie nicht nur auf einer Stelle und gleicht den unterschiedlichen Abtrag somit aus. Ungünstig ist der steigende Schleifpapierverbrauch durch den ungleichmäßigen Abtrag und die erhöhte Neigung zum Unebenheiten einschleifen natürlich schon.
      Ein völlig gleichmäßiger Abtrag ist aber sowieso nicht möglich. Dafür müsste der Schleifteller sich in der Mitte schneller drehen als außen um eine gleiche Abtragsgeschwinigkeit zu erzielen.
      Das Schleifbild des Makitaschleifers halte ich schon für optimal.

      Viele Grüße, ebenfalls aus Hessen
      Mathias

  7. Neal sagt:

    Morgen Heiko,

    ist der Rotex vibrationsärmer als der Makita Schleifer?
    Vorrallem welche Nachteile aber auch Vorteile hat der Makita Schleifer gegenüber
    dem Rotex?Irgendwie fehlt mir das an deinem Testbericht!

    Schöne Grüße

  8. Martin Keßler sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich habe den Schleifer jetzt ca. 3 Jahre und bin absolut zufrieden damit.
    Ich nutze den Schleifer auch für Farbe und Spachtel, Gips etc. Bei Holz kombiniere ich ihn ebenfalls mit einem RTS 400. Meinen hab ich noch auf PlugIt umgebaut damit geht der Maschinenwechsel dann noch etwas komfortabler.
    Das Interfacepad von der Rotex passt auch auf die Makita.

    Gruß

    Martin

  9. Michael Hild sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe gerade meine Schleifer auch diesem Test unterzogen.
    Ergebnis: RO 150 leicht hohl, ETS 150 plan, RO 90 auch plan.
    Bilder dazu gibt es hier:
    http://michael-hild.blogspot.de/2014/01/kurzer-test-wie-plan-sind-die.html

    Den glatten internen Aufbau des Makitas finde ich sehr gut, einmal drüber pinseln und möglicher anhaftender Staub ist weg, falls da überhaupt was hängen bleibt.
    Was etwas schade ist, aber das sieht man ja bei vielen Geräten, der BO6040 ist was die Schalterpositionen betrifft, eher für Rechtshänder ausgelegt.

    Es kann gut sein, dass der Makita einen höheren Abtrag wie der Rotex hat, er hat ja einen leicht größeren Schwingkreis bei identischer Drehzahl im Rotationsmodus.

    Grüße

    Michael

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