Holz durch Bürsten strukturieren

Die Reaktion auf meine Frage im Video „Aus der Werkstatt – Folge 1“, ob das strukturieren, also das Bürsten von Holz interessant genug für ein Video ist, war einhellig. Daher hier nun das Video zum Strukturieren von Holzoberflächen durch Bürsten.

Es gibt spezielle Maschinen, mit denen man große Flächen bürsten kann. In diesem Video zeige ich aber die einfache und kostengünstige Methode mittels Bohrmaschine und eingespannter Bürste. Für kleine Flächen ist das ausreichend.

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44 Kommentare zu Holz durch Bürsten strukturieren

  1. FK sagt:

    Hallo Heiko,

    zunächst einmal Danke für deine Tipps und Tricks!
    Ich möchte aus einem alten Bootssteg einen Esstisch bauen. Bei dem Holz handelt es sich um sibirisches Lärchenholz. Muss ich auch dieses Holz (welches recht eben ist) vor dem bürsten schleifen? Sollte ich einen Messing- oder Kunststoffbürstaufsatz verwenden? Mit welcher Körnung sollte das Holz anschließend mit dem Vließ geschliffen werden?
    Ich möchte nicht, dass der Tisch glänzend aussieht, daher gehe ich davon aus, dass eine Lackierung nicht in Frage kommt, oder gibt es auch matte Lackierungen?
    Sollte ich das Holz ölen? Wenn ja, gibt es auch Öl, welches das Holz nicht weiß werden lässt (wie es leider bei meiner Eichenarbeitsplatte der Fall ist)
    Vielen Dank im Vorraus für deine Antwort
    Liebe Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      einen Esstisch würde ich nicht strukturieren, da sich die Oberfläche nicht gut sauberhalten lässt. Wenn es doch unbedingt sein soll, kann man eine Kunststoff-Bürste nehmen. Einen Anstrich, der das Holz hell lässt und nicht mit Weißpigmenten versetzt ist, kenne ich nicht. Jedes Öl mit Weißpigmenten gegen zu starkes Nachdunkeln wird auf grobporigen Hölzern diesen unschönen Effekt hinterlassen.

      Gruß

      HEiko

  2. Philipp sagt:

    Hallo Heiko,

    was bringt nach dem strukturieren den größeren Effekt (sprich das die Maserung mehr zum Vorschein kommt) wenn ich das Holz öle oder laziere?

    Gruß Philipp

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Philipp,
      das kommt ganz auf die verwendete Lasur an. Es gibt welche die stark abdecken, solche die weniger abdecken etc. Dann kommt es auch auf die jeweilige Holzart an. Du wirst um ein paar eigene Versuche nicht herum kommen.

      Gruß

      Heiko

  3. Lea sagt:

    Hallo Heiko,

    wir haben nach deinem Video bereits die Holzbohlen eines selbst gebauten Tisches gebürstet – das sieht jetzt auch sehr gut aus.

    Nun haben wir einen Kieferntisch (Esstisch) mit einer Kunststoffbürste bearbeitet – Eisenbürste war zu hart. Nach der Behandlung erscheint der Tisch nun „fleckig“ unter einem gewissen Lichteinfall. (die Holzbohlen des ersten Tisches haben sich ebenfalls so verhalten, aufgrund des sehr rustikalen Looks passt dies aber)Wie kann ich diese Flecken vor dem beizen möglichst entfernen bzw. den Tisch angleichen? Reicht eine normale Behandlung mit Malervlies?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Lg Lea

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lea,

      Bürsten, Beizen und Nadelholz ist die schlechteste Kombination, die ich mir vorstellen kann. Durch das Bürsten ist kaum noch ein gleichmäßiger Schliff möglich. Das nimmt die Beize sehr übel und es kommt eben zu Flecken. Die Behandlung mit Vlies ist schon mal ein guter Ansatz. Zusätzlich würde ich vor dem Feinschliff mit einem sehr feinen Vlies noch wässern. Das sollte man vor dem Beizen ohnehin tun.

      Gruß

      Heiko

      • Lea sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank für die sehr zügige Antwort. Dieser entnehme ich, dass uns das Holz das Beizen eher übel nehmen wird. Wäre ein gefärbtes Öl eine Alternative?
        Die Flecken sind allerdings nicht nach dem Beizen da (das haben wir noch nicht gemacht) sondern nach dem Bürsten.Vlies werde ich mir besorgen.

        Liebe Grüße,
        Lea

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Lea,

          ich halte jegliche farbige Oberfläche nach dem Bürsten für Problematisch, wenn die Fläche wie bei einem Tisch stark beansprucht wird. Die erhaben Strukturen werden sich schneller abnutzen und die Oberfläche wird ungleichmäßig. Wenn man genau das will ist das O.K.

          Wie sich Flecken nach dem Bürsten zeigen sollen verstehe ich aber nicht. Meinst du mit Flecken vielleicht Unregelmäßigkeiten im Holz?

          Ich würde dir auf jeden Fall dazu raten einige Musterstücke zu machen, an denen du die unterschiedlichen Vorgehensweisen ausprobierst, bevor du Experimente am Tisch machst.

          Gruß

          Heiko

  4. Aris sagt:

    Hallo Heiko,

    du sagtest dass ein grober Schliff vor dem Strukturieren ausreichend ist. Ich würde bei meiner Eiche Leimholzplatte bei 120 aufhören. Nach dem Bürsten noch einmal mit der Hand bis 220 schleifen. Spricht etwas dagegen. Würde nur darauf achten, dass ich vor dem Ölen den in den Vertiefungen liegenden Schleifstaub ordentlich entferne.

    Ich habe das Strukturieren bisher nur mit einer Messingbürste (ohne Bohrer) probiert. Hast du Vergleiche angestellt? Ich stelle mir vor, dass man per Hand weniger tief kommt und somit eine weniger rustikale Optik schafft.

    Vielen Dank für Tipps und Anregungen.
    Schönen Gruß
    Aris

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Aris,

      Korn 120 ist wollkommen in Ordnung. NAch dem Bürsten solltest du aber unbedingt ein Vlies verwenden und kein Schleifpapier. Das Vlies kommt auch in die Vertiefungen. Mit einer Handbürste erreicht man in der Tat eine weniger ausgeprägte Struktur.

      Gruß

      Heiko

      • Aris sagt:

        Hallo Heiko,

        danke für die schnelle Antwort. Ein Punkt noch:
        Habe gerade nach Schleifvlies recherchiert und festgestellt, dass diese in aller Regel nicht in den gängigen Körnungen wie normales Schleifpapier angeboten werden, sondern bei den meisten Anbietern in aller Regel beginnend bei Körnung 280 bis >1000 angeboten werden.

        Sind diese nicht direkt vergleichbar mit dem üblichen Schleifpapier, bzw. könnte ich nach der Vorbehandlung mit 120er Schleifpapier und dem Strukturieren bedenkenlos mit 280er Vlies hinterher arbeiten oder ist dies zu fein?

        Muss ich bei der Behandlung mit dem klassischen Osmo Öl-Wachs-Gemisch etwas bestimmtes beachten, außer womöglich fest reiben, damit der Schutz auch in den tieferliegenden Strukturen ankommt?

        Nochmals vielen Dank für deine wertvolle Zeit.
        Aris

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Aris,

          280er Vlies wird funktionieren. Das Öl würde ich mit dem Pinsel auftragen, dann kommt es auch in die Vertiefungen. Ansonsten nach Herstellerangaben verarbeiten.

          Gruß

          Heiko

  5. Anonymous sagt:

    Hallo Heiko,
    erstmal danke für dein aufschlussreiches Video!
    Ich hätte dann folgende Frage:
    was passiert mit Eichenholz, das 200-300 Jahre alt und schön dunkel ist beim Bürsten? Wird es wieder heller?
    Ich wollte aus so einer alten Bohle eine Sitzbank schreinern.
    Viele Grüße
    Katharina

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Katharina,

      ich habe das noch nie gemacht, aber ich gehe stark davon aus, dass das Holz dabei heller wird.

      Gruß

      Heiko

  6. Katharina sagt:

    Hallo Heiko, habe ein Bett Kiefer gelaugt + geölt. Das letzte mal vor ca. 5 Jahren geölt. Möchte jetzt das Bett strukturieren und dann Weißen.
    Zuerst will ich das Bett normal schleifen und nochmal laugen, damit das Öl weg ist. Dann nach Deiner Art strukturieren und dann weiß machen und wieder etwas abschleifen. So das das Weiß in den Vertiefungen bleibt und die Struktur in Holz wieder rauskommt.
    Meine Frage: welches Produkt nehm ich zum Weißen?

    LG Katharina

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Katharina,

      du kannst es mit einer Pigmentpaste (Für Öle) oder mit einer speziellen Kalkpaste (normalerweise für Lacke) versuchen. Allerdings wäre ich mit dem vorhergehenden Laugen vorsichtig. Ich weiß nicht, ob sich das alles miteinander verträgt. Es kann auch leicht passieren, dass man beim Auftrag des Oberflächenmittelsdie Paste wieder aus den Vertiefungen heraus nimmt und verschmiert. Mach auf jeden Fall ein Musterstück, bevor du das Bett ruinierst.

      Vielleicht gefällt dir ja auch die Oberfläche, die ich hier aufgebracht habe:
      http://holzwerkerblog.de/meine-mobel/ein-einfaches-badregal/4/

      Gruß

      Heiko

      • Katharina sagt:

        Hallo Heiko, tolles Badezimmerregal. Werde Deine Tipps an Mustern probieren.
        LG Katharina

      • Jakob sagt:

        Hallo Heiko und Katharina,

        Ich habe eine ähnliche Frage bzw. würde diese gern erweitern:

        Ich habe Douglasien-Bretter, die ich gerne bürsten möchte, um dann die Struktur wieder aufzufüllen und so weit abzuschleifen, sodass eine plane Oberfläche entsteht, auf der nur die harten Holzanteile sichtbar hervortreten.
        Folgende Fragen ergeben sich jetzt für mich:

        Welche Masse verwende ich am besten für das füllende Auftragen?
        Ich habe schon ein wenig experimentiert, v.a. mit Pasten aus dem Künstlerbedarfshandel, auch ein bisschen mit Baumarkt-Spachtelmasse, alles wie zu erwarten mit mäßigem bis schlechtem Erfolg.
        Wäre dafür eine solche Pigmentpaste geeignet? Falls ja, kann man die grundsätzlich mit einer schwarzen Farbe kombinieren, sodass sich ein Grauton ergibt? Habe damit noch nie gearbeitet…

        Zudem möchte ich das auf den besagten Brettern nur einseitig machen, die andere Seite würde ich gerne farbneutral ölen. Könnte das irgendwelche Probleme was die Formbeständigkeit des Holzes angeht mit sich bringen?

        Ist es ratsam, die gebürstete Oberfläche vor dem Spachteln noch irgendwie zu behandeln?
        Und wie behandle ich die so entstandene Fläche hinterher am besten?

        Ich bin natürlich offensichtlich nicht vom Fach und es geht mir primär um das optische Erscheinungsbild, aber ich fände natürlich eine haltbare Öberfläche zu bevorzugen.

        Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen und bedanke mich schon mal im Voraus!

        Viele Grüße,

        Jakob

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Jakob,

          mit Öl wird das nichts. Wir haben früher Effektlacke gemacht. Unter anderem auch Reißlack. Das funktioniert so ähnlich wie du es dir vorstellst. Dabei werden die tieferen Bereiche mit einem Farblack gefüllt. Danach dann nochmal Klarlack drüber. Das waren dann aber immer MDF- oder Spanplatten als Basis. Bei Massivholz habe ich das so noch nie gemacht. Wenn der Lack elastisch genug ist, könnte das aber funktionieren.

          Gruß

          Heiko

  7. Ben sagt:

    Hallo ich habe schon einiges nach dem Video hier getestet und alle waren von den Ergebnissen begeistert also schonmal vielen Dank!

    Jetzt hat mein Nachbar gefragt ob ich das mit seinem Esstisch machen kann.
    Der ist Dummerweise aus Buche gewachst. Das Wachs lässt sich ja wegschleifen aber wie sieht das bei Buche aus die ja doch sehr wenig struktur hat im vergleich zu den Kiefer/Eichen Möbeln die ich bearbeitet habe will ihm nicht den Esstisch versauen 🙂

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ben,

      bei Buche ist der Effekt stark von der jeweiligen Maserung abhängig. Es gibt auch stark gemaserte Buche. Allerding ist der Unterschied in der Härte zwischen früh- und Spätholz bei Buche nicht so stark, wie bei anderen Hölzern. Die Stuktur wird also nicht so stark hervorgehoben. Dennoch würde ich das bei einem Esstisch nicht machen. Die Reinigung des Tisches wird dadurch erschwert und ich hätte bedenken, dass die Oberfläche mit der Zeit doch sehr unannsehnlich wird.

      Gruß

      Heiko

      • Ben sagt:

        Sie ist ja schon echt unansähnlich dank des kleinen der da mit der Gabel echt gutes vorwerk geleistet hat. Ich denke helt mit etwas buersten und gutem seiden matt Lack könnte das evtl nicht so auffallen

  8. raphael sagt:

    Danke fuer die aufschlussreichen Kommentare, Antworten und natuerlich auch Videos.

    Ich habe einen Spiegelrahmen aus hellem weichem Holz, vermutlich Fichte, ich wuerde jetzt zur Oberflaechenbehandlung eine rotierende Stahlbuerste nehmen. Kann ich diese auch auf einen semi-professionellen Akkubohrer montieren, oder sollte man die hoeheren Drehzahlen einer Bohrmaschine vorziehen?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Raphael,

      das geht auch mit einem Akkuschrauber. Je geringer die Drehzahl, umso länger dauert es hat. auch die Akkus werden wohl schnell leer sein. Das ist aber denke ich bei einem Bilderrahmen zu verschmerzen.

      Gruß

      Heiko

  9. Adrian sagt:

    Hallo Heiko,

    das Bürsten ist echt eine super Idee, danke für den Tipp.
    Hast Du auch schonmal das Bürsten von Multiplex(Buche) ausprobiert?

    Viele Grüße
    Adrian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Adrian,

      das habe ich noch nie versucht. Es wäre aber mal interessant. Aber zu stark darf man da mit Sicherheit nicht strukturieren. Die Deckschicht ist ja sehr dünn. Man muss auch bedenken, dass die zweite Schicht Furnier auch schon durchschimmert, wenn die erste noch nicht ganz durch ist. Das kann bei der Oberflächenbehandlung schnell Flecken geben.

      Gruß

      Heiko

  10. Barbara Schmidt sagt:

    Hallo,

    kann man auch schon vorher geöltes Holz bürsten? Wenn ja, verschwindet der Öl Effekt des Holzes dann auch etwas?

    Beste Grüße
    B. Schmidt

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Barbara,

      das könnte zu unschönen Effekten führen, da das Bürsten ja unregelmäßig wird, je nachdem, wie das Holz gewachsen ist. Es könnte eine fleckige Oberfläche entstehen.

      Gruß

      Heiko

  11. Thomas sagt:

    Hallo ,
    Mit einer normalen stahlbürste bekommt man doch durch die Gerbsäure schwarze Flecken oder ?? Muss man da nicht eine kupferbürste nehmen ?!
    Habe es jetzt auch vor und weiß garnicht was ich jetzt machen soll , da mein Holz auch noch nicht ganz ausgetrocknet ist ???!!!
    Danke für eine schnelle antwort
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      das Problem mit der Verfärbung tritt nur im Zusammenspiel mit Feuchtigkeit auf. Ich verarbeite nur trockenes Hol, habe also das Problem nicht. Wenn man (aus welchen Gründen auch immer) kein trockenes Holz verwendet, muss man Bürsten aus Edelstahl, Messing oder Nylon nehmen.

      Gruß

      Heiko

  12. David sagt:

    Hi,

    nach dem Bürsten von weichem Nadelholz (Fichte) verbleiben auf dem Werkstück feine „Holzfäden“. Hast du einen Tipp wie ich diese aus der Struktur raus bekomme?

    Habe schon mal an abflammen gedacht.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo David,

      besorg dir ein Schleifvlies (zum Probieren reicht auch die Rückseite eines Spülschwammes) Damit schleifst du nach dem Bürsten nochmal nach.

      Gruß

      Heiko

      • David sagt:

        Danke für die schnelle Antwort, das werde ich probieren.

        Hatte nen Versuch mit Stahlwolle gestartet, weil ich die gerade zur Hand hatte, brachte aber nichts.

        Gruß

        David

  13. Timo sagt:

    Hallo Heiko,

    ich wollte mein Eichenholz tiefe Strukturen erzeugen. (Link entfernt)

    Weißt du wie man solch tiefe Strukturen erzeugen kann?

    Gruß Timo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Timo,

      den Link habe ich entfernt, da konnte man leider auch nicht genau die Struktur erkennen. Wenn es aber wirklich tiefe Strukturen sein sollen, dann muss man kräftiger bürsten. Aber auch dann kann man nur Strukturen hervorheben, die auch vorhanden sind. Du brauchst also entsprechendes ausdrucksstarkes Ausgangsmaterial.

      Gruß

      Heiko

  14. Sven sagt:

    Danke für das Video, wirklich super erklärt !
    Auch für den jungen Schreiner interresant der sowas noch nicht gemacht hat 😉

  15. Marko sagt:

    Hey,

    super Sache!
    Ein Klick ein Treffer. Denn du hast mir alle Fragen die ich mir bisher zu diesem Thema stellte mit deinem Video beantwortet.
    Vielen Dank dafür und alles Gute weiterhin. 🙂

    Gruß

    Marko

  16. K281 sagt:

    Ich bin heute endlich dazu gekommen ein Reststück keilgezinkte EicheArb.-Platte zu strukturieren…habe dazu eine Edelstahlbürste und die alte Billigheimer-Schlagbohre verwendet.
    Im Zweiten Durchgang habe ich eine Schleifvliesaufsatz für die Bohrmaschine verwendet. Man erzielt sehr schnell eine schöne Struktur und ich bin vom Ergebnis wirklich begeistert.
    NAch der maschinellen Bearbeitung habe ich das ganze mit Arbeitsplattenöl behandelt was auch sehr gut geklappt hat, nur das abnehmen des Öls gestaltet sich sehr aufwendig da man halt sehr schwer in die Tiefen der Struktur kommt. Da muss ich demnächst schauen ob ich einen langflorigen alten Lappen verwende. Ausserdem besteht die Gefahr sich schnell einen Span in die Finger zu jagen.

    Dennoch gefällt mir die rustikale „tiefe“ Struktur sehr gut und nach der Behandlung mit dem Vlies + Öl sieht das ganze nicht nur sehr gut aus, es fühlt sich auch gut an. Ich persönlich finde es immer nicht so toll wenn man Werkstücke/Möbel aus Massivholz so fein schleift das sich die Oberfläche wie Papier oder Spanplattenmöbel anfühlt.

    Jedenfalls überlege ich demnächst mal ein komplettes Möbelstück mit strukturierter Oberfläche herzustellen, fraglich ist allerdings wie alltagstauglich dieses Struktur dann ist. (Reinigung/ Haptik)

    LG
    Stefan

  17. Volker sagt:

    Hallo Heiko,

    ich schaue schon länger Deine Videos an und bin jedes Mal begeistert. Auch dieses kurze Video war wieder sehr anschaulich und informativ.
    Es bringt mich als Hobby-Holzwerker auf neue Ideen und regt zum experimentieren an.
    Auch Deine Beiträge zu Elektrowerkzeugen finde ich toll!

    Dankeschön für viele hilfreiche Tips und Informationen
    Volker

  18. HJ sagt:

    Hallo, Heiko!

    Vielen Dank für die gute Einführung in das Strukturieren von Holzoberflächen.
    Ich habe da ein Projekt, wo ich das einmal probieren kann.
    Beste Grüße aus dem Rheinland
    H.-J.

  19. K281 sagt:

    Also das muss ich morgen gleich mal ausprobieren. ;D …das sollte sich auch gut mit nem regelbaren Winkelschleifer und Zopfbürste machen lassen…kann man die strukturierte Fläche im Anschluß auch ölen?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die Flächen kannst du ganz normal Ölen. Vorher kannst du alles mit einem Schleifvlies glätten. Wenn du den Winkelschleifer benutzt, probier das vorher erst einmal aus. Denn der ist viel aggressiver und nimmt mehr Material weg.

      Gruß

      Heiko

  20. Jan sagt:

    Hallo Heiko,

    klein aber fein oder kurz und gut egal wie man es nennen möchte Deine Videos sind super!!
    Ich finde das Video klasse und habe endlich eine Lösung für einen Kalkeffekt der nicht so dominant ist.

    Gruß aus HH
    Jan

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