Lowboard (Hifimöbel) in Eiche – Teil 1 (mit Video)

Lowboard aus Eiche

Lowboard aus Eiche

Nach einigen Wochen ohne Möbelbaudokumentation beginnt nun eine Dokumentation zum Bau eines Lowboards aus Eiche. Hier einige Eckdaten:

 

 

 

  • Material: Eiche Leimholz, durchgehende Lamellen, Stärke 26mm und 20mm
  • Schubladen aus Vollholz, Auszüge mit Softclose
  • Scharniere ebenfalls mit Softclose
  • Die Front wird geschlitzt
  • Die Oberfläche wird geölt
  • Maße: 2052mm lang, 480mm tief und 540mm hoch

Den Auftakt zur Dokumentation macht dieses Video, in dem ich das Möbelstück vorstelle:

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30 Antworten zu Lowboard (Hifimöbel) in Eiche – Teil 1 (mit Video)

  1. Marius sagt:

    Hallo Heiko,

    das Lowboard hier ist genau das was ich schon seid langem suche. Da ich 2 linke Hände habe frage ich einfach mal doof nach dem Preis des guten Stücks. Das würde mich wirklich sehr interessieren.

    Liebe Grüße

    Marius

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marius,
      ich werde natürlich keine Preise von Kundenaufträgen verraten. Ein Schreiner in deiner Umgebung sollte aber in der Lage sein ein solches Möbel zu fertigen und dir auch im Vorfeld einen Preis nennen können.

      Gruß

      Heiko

  2. Udo sagt:

    Hallo Heiko,

    unter dem Link „http://kurswerkstatt-saar.de/holzbearbeitungskurse/projektkurse/moebelbau-mit-leimholzplatten/“ (Möbelbau mit Leimholzplatten) habe ich auf Bild 2 (Zusammenbau des Korpus) und Bild 17 (Befestigen der Scharniere), gesehen das dort zwischen die Seitenwände im oberen Bereich 2 Querstreben gesetzt habt. Auf diese wurde dann der Schrankdeckel anscheinend von unten nur angeschraubt; wäre es auch ohne Streben möglich gewesen, also den Deckel direkt mit den Seiten zu verleimen oder ist dieses (aus Stabilitätsgründen) die gängige Vorgehensweise?

    Danke

    Udo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Udo,

      es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Du hast sicherlich Verständnis dafür, dass ich hier nicht zu viel davon verrate, was ich in meinen Kursen zeige.

      Gruß

      Heiko

  3. Udo sagt:

    Hallo Heiko,

    zu dem von mir geplanten Sideboard (1440 x 850 x 480; Material: Eiche Leimholz 20 mm) habe ich noch Fragen. Da es eine sehr einfache Konstruktion ist (Anhang bild-03.jpg; nicht maßstabsgetreu), also obenaufliegender „Deckel“, darunter die Seitenwände mit innenliegendem (also zwischen den Seitenwänden) Boden und einer mittlerer Trennwand (liegt auf dem Boden auf) die Frage.

    – Kann ich alle Teile mit Hilfe von Dübeln oder Dominos (grau dargestellt) stumpf verleimen (1-te Abbildung) oder macht es Sinn diese geringfügig einzunuten (2-te Abbildung)?

    – Wann macht es Sinn, die Rückwand einzunuten, oder in eine Falz zu setzen?

    Danke

    Udo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Udo,

      einnuten und Dübel sind vollkommen übertrieben. du kannst dich für eines von beiden entscheiden. Ob du die Rückwand einnutest oder in einen Falz legst spielt ebenfalls keine große Rolle. Beides wird in deinem Fall funktionieren. Entscheide dich einfach für die Lösung, die dir einfacher in der Herstellung erscheint.

      Gruß

      Heiko

  4. Udo sagt:

    Hallo Heiko,

    ich melde mich mal wieder mit Fragen. Mein Sideboard (Eiche Massiv-Leimholz) nimmt (im Kopf und auf Papier) so langsam Gestalt an. Nun meine Frage zu den Schubladen (Auszügen).

    – Auch wenn diese hinter den Schiebetüren verschwinden, möchte ich die sichtbare Front in Eiche (massiv; 20 mm) machen.
    – Wie sieht das mit dem Korpus der Schublade aus?
    – Aus Eiche Massiv oder lieber 3-SchichtPlatten oder vielleicht etwas ganz anderes (muss ja auch zum Eichenschrank passen)?
    – Wie dick soll das Korpusholz der Schublade sein? Reichen 13 mm? ich denke 20 mm wie die Front/der Schrank ist etwas zu viel…
    – sollte der Boden die gleiche Dicke haben wie der Schubladenkorpus oder reicht 5 bzw. 8 mm Sperrholz?
    – macht es Sinn die Rückwand in 8 mm anstatt 5 mm zu erstellen?

    danke

    Udo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Udo,

      woraus du die Schublade selbst machst ist reine Geschmackssache.ein Kompromiss wäre zum Beispiel eiche Leimholz keilgezinkt. wie dick das Material für die Schublade sein soll ist von mehreren Faktoren abhängig. zum Beispiel dem verwendeten Beschlag und der Größe der Schubladen. Ich mache Schubladen gerne so um die 15mm dick. Für den Boden würde ich bei kleinen Schubladen 5mm nehmen, für größere dann 8 bzw. 9mm. die Rückwand mache ich der Einfachheit halber meist aus dem gleichen Material wie die Schubladenböden. gegen eine dickere Rückwand spricht meiner Meinung lediglich der Preis.

      Gruß

      Heiko

      • Udo sagt:

        Hallo,

        erst mal vielen Dank für die mühevolle Beseitigung meines produzierten Mülls in diesem Blog 😉

        Die Schubladen habe schon eine Größe von 450×660 (T / B) und werden voll Unterflur/Vollauszug – Beschlägen montiert…daher würde ich gefühlsmäßig eher etwas stabileres nehmen…

        Udo

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Udo,

          so groß sind die Schubladen ja eigentlich nicht. Ich würde eine Holzstärke von 15mm wählen, das sollte auch zum Auszug passen. Den Boden kannst du ruhig 8mm stark machen, dann sind die Schubladen schon ordentlich belastbar.

          Gruß

          Heiko

          • Hans-Joachim sagt:

            Hallo Heiko,

            oft ist die Verfügbarkeit ein Problem für den Heimwerker. Hier z.B. bekomme ich in der näheren Umgebung kein brauchbares Plattenmaterial in 15mm. Jedenfalls kein Leimholz. Multiplex, Spanplatte und Konsorten schon.
            Dickenhobel hab ich auch nicht.
            Ich hab mich dann für eine Pragmatische Lösung entschieden.
            Den schmalen Streifen zwischen Bodennut und Seitenkante um 3mm abplatten. Dann passt die Holzstärke zum Unterflurauszug. Das die Schubladen mit 18mm etwas Massiv sind ist halt ein Kompromiss.

            Viele Grüße
            H.-J.

          • Udo sagt:

            Hallo Heiko,

            wie viel Millimeter Luft sollte eigentlich zwischen Schubkästen und Korpus sein? Gibt’s da einen Richtwert?

            Danke

            Udo

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Udo,

              diese Maße sollten im Katalog, passend zu deinem Beschlag zu finden sein.

              Gruß

              Heiko

  5. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,

    das Möbel selber und vor allem Deine Lösung zur Kabelführung gefällt mir sehr gut. Was bringt schon ein schönes Möbel, wenn man überall Kabel sieht?!

    Hast Du schonmal überlegt das ganze auf Rollen zu stellen? Ich letztes Jahr ein Lowboard aus Erle gebaut, und am Anfang stand es eben nicht auf Rollen, was mitunter sehr nervig war, da man an manche Kabel einfach besser von hinten dran kommt und so auch nicht die Gefahr besteht, dass man beim Verdrehen der Hifi-Komponenten Kratzer in die Böden macht.

    Ich habe bei mir die Füße etwas ausgehöhlt und da insgesamt 12 Bettkastenrollen darunter befestigt, welche man nur sieht, wenn man sich direkt davor auf den Boden legt, weil die Füße einen Rahmen bilden, der zwischen Boden und Fuß nur 5 mm Luft lässt.

    Durch das Gewicht des Möbels bewegt dieser sich nicht ungewollt wenn man Schubladen aufmacht, man kann es aber dennoch alleine ein wenig von der Wand wegziehen um an die Kabel zu kommen.

    Gruß
    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      die Vorgaben bezüglich Design stehen fest (Kundenauftrag), daher wird es bei einem minimalistischen Sockel bleiben.

      Gruß

      Heiko

  6. Neal sagt:

    Guten Morgen Heiko,
    schön mal wieder ein Möbelbauprojekt von Dir zu sehen, desweiteren bin ich sehr
    gespannt auf die Ausführung!
    Könnte es sein das Du einen Zyklon auf deinem Festool Sauger montiert hast?
    Wie sind deine Ehrfahrungen!

    Schönen Gruß

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Neal,

      kann schon sein, dass da ein Zyklon steht. Bezüglich meiner Erfahrungen musst du dich aber noch lange gedulden. Zumindest so lange, bis der Holzwerken Werkzeugkompass ende des Jahres im Handel ist.

      Gruß

      Heiko

  7. Martina Wille sagt:

    Hallo Heike,

    nach langem Zeit, wo ich im stillen zuschauen habe, habe ich endlich ein Grund ein Kommentar zu schreiben 🙂

    Am Sketchup ist keine Lüftungsmöglichkeit zu sehen. Als wir unsere Hifi-Möbel gesucht haben, war das auch bei Massenprodukten ein großes Problem. Auch neue Geräte produzieren viel Wärme und wenn die kaum Luftaustauch haben, kann es zu eine Art „Hitzeschlag“ führen – gerade bei Moderne Computerteile, wie eine TV-Setup-Box, Videoconsole usw, wird es dann sehr unangenehm.

    Es kann natürlich sein, dass der Kunde keine solches geräte besitzt.

    Meine Frage wäre daher: hat das Lowboard mit absicht keine Rückwand Lüftung, oder ist es nur beim Sketchup nicht angezeigt?

    Danke für den Antwort!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,
      Lüftungsöffungen wird es vermutlich noch geben, die Art und Positio steht aber noch nicht fest.

      Gruß

      Heiko

  8. Sebastian sagt:

    Hallo,

    mich würde interessieren, wie du die Kanten bei der Spanplatte machen möchtest?
    Nimmst du die Standard Echtholzanleimer in 0,8mm oder massive Anleimet so um die 5mm.
    Und mich würde vor allem interessieren, ob die Anleimet stark auffallen.
    Bisher arbeite ich nur mit Leimholzplatten, aber bei Schrankkorpen wäre echtholzfurnierte Spanplatte eine Überlegung wert.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      bei diesem Möbel kommen keine Spanplatten zum Einsatz. Am Anfang des Videos zeige ich eine Stabplatte (Tischlerplatte) die für ein anderes Projekt bestimmt ist. Wie die Kanten dort beschichtet werden zeige ich dann auch. Du musst dich also noch gedulden.

      Gruß

      Heiko

  9. DoXer sagt:

    Hallo Heiko,
    welche Software hast Du für den Entwurf verwendet?


    Gruß
    Michael

  10. Dirk H. sagt:

    Hallo Heiko,

    ersteinmal Dank im Voraus für die neue Baudokumentation und auch deine sonstigen hochqualitativen Videos / Blog-Einträge.

    Wie hast du die Gehrungsverbindung der oberen Platte mit den Seiten geplant? Verleimen oder eine lösbare Verbindung?

    Wenn du verleimst hast du schon eine Idee wie du 2,05m verspannst? Wie siehst du es generell mit dem Gewicht von Möbeln? Ich meine, wenn man ein Möbel verleimt hat man halt ein großes, unhandliches, schweres Gebilde. Ich habe da schon immer etwas Wehmut wenn ich daran denke durch welche Treppenhäuser ich damit muss.

    Von den Schwierigkeiten des Handlings beim Verleimen mal abgesehen.

    Viele Grüße
    Dirk H.

    ps: Baue gerade ein ähnliches Projekt bestehend aus zwei Lowboards; gestern das kleinere Teil (700 x 500 x 450 mm BHT) verleimt. Und habe jetzt gehörig Respekt vor dem Größeren (1300x650x600).

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      inzwischen sind die Gehrungen schon geschnitten und mit Clamex Verbindern versehen. Später wird das alles auch noch verleimt. Ich werde bei diesem Möbel einige dieser Verbinder einsetzen, um mir das Verleimen zu vereinfachen und mir auch lange Zwingen zu ersparen. Ob ein Möbelstück fest verleimt, oder zerlegbar bleibt, entscheide ich je nach konkreter Situation.

      Gruß

      Heiko

  11. Stefan sagt:

    ..auf dieses Projekt freue ich mich besonders und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht. Ich plane schon eine ganze Weile etwas ähnliches…

    Einige Fragen habe ich natürlich auch sofort parat ;D :

    Mich interessiert wie hoch in etwa die Materialkosten für die Eicheplatten sind?
    Ausserdem wollte ich nochmal nachfragen ob der komplette Korpus wirklich verleimt werden soll, er ist bei der Größe dann also nicht mehr zerlegbar?
    Man könnte doch hier auch sehr schön mit den Lamello Clamex Verbindern arbeiten.?
    Bleibt die Gehrungskante am Ende spitz oder wirst du die Kante noch abschrägen und mit einer kleinen Fase versehen?

    ….viel Spaß bei dem Projekt, ich hoffe das nächste Video dazu lässt nicht lange auf sich warten.

    LG
    Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      da es sich bei diesem Möbel um einen Kundenauftrag handelt, wirst du sicherlich verstehen, dass ich keine Preise und sonstigen Auftragsdaten veröffentliche oder preis gebe. Es würde dir auch nicht viel Nutzen, da ich als gewerblicher Abnehmer andere Preise bekomme und die Holzpreise auch regional sehr unterschiedlich sind.

      Der Korpus wir mit Hilfe von Clames Verbindern verleimt. Das werde ich in der Dokumentation aber auch zeigen. Die Kanten an diesem Möbel werden nur gebrochen.

      Gruß

      Heiko

      • Hannes sagt:

        Sehr schönes Projekt Heiko, auf die Umsetzung bin ich sehr gespannt.

        Dass Heiko bei einem Kundenauftrag keine genauen Preise nennt, kann ich verstehen, aber da ich mich auch immer sehr für Materialpreise interessiere, hoffe ich, könnten wir die trotzdem auch hier diskutieren?
        Ich habe vor einigen Wochen auch Eichenleimholz, durchgehend, gekauft:
        1600 x 1220 x 26 mm = 195,-€.
        Standort war östliches Oberfranken, also Nordbayern.
        Keine gewerblichen Konditionen, sondern Privatkunde beim Holzhandel.

        Überzogene Preise? Anderswo teurer?

        Viele Grüße

  12. Björn sagt:

    Hallo Heiko,

    da bin ich ja mal gespannt. Das Projekt sieht in der Planung schon sehr gut aus.
    Die Details und die Lösungen für die ganzen Kabel bei einem solchen Möbel finde ich sehr gut. Da merkt man mal wieder den Unterschied zwischen Arbeit vom Tischler und Lösung aus dem Möbelhaus. Bei einem Möbel aus dem Möbelhaus findet man sehr selten solche Lösungen für die Kabel.
    Gespannt bin ich darauf wie du die Strukturierungen in die Schubladenfronten etc. einbringst.

    Gruß
    Björn

  13. Hallo Heiko,
    da bin ich schon sehr gespannt auf das Projekt, da ich in Zukunft auch etwas Ähnliches vorhabe. Ich lasse dir dann mal den Vortritt , damit ich mir Einiges abschauen kann.
    Gruß
    Martin

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