Oberfräser richtig pflegen

Mit ein wenig Pflege hat man länger Freude an seinen Oberfräsern. Gelegentliches Reinigen verlängert die Standzeit und mit einem kleinen Diamantschleifstein kann man sogar ein wenig nachschärfen. Wie ich meine Fräser in einem guten Zustand halte zeige ich in diesem Video.

Produkte und Links:

Diamantkarte: Trend Diamantschleifstein Scheckkartenformat
Bezug über Sautershop

Reiniger: Findet sich z.B. unter der Produktbezeichnung „Bioclean MX14“

 

 

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28 Kommentare zu Oberfräser richtig pflegen

  1. Mario sagt:

    Hallo Heiko,
    hast Du auch Tipps zum reinigen der Oberfräse selbst? Ich hab eine Oberfräse bekommen und die Taucheinheit rutscht etwas durch. Hab versucht alles zu reinigen und alles mit Balistol eingesprüht, das hat es nicht unbedingt besser gemacht. Irgendwelche Anleitungen zum reinigen der Taucheinheit bei Oberfräsen?

    Viele Grüße
    Mario

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Mario,

      da braucht es nicht viel Pflege. Die Stangen sollten sauber sein. Gelegentlich ein leichtes Öl schadet nicht. Das hast du also schon einmal richtig gemacht. Wenn die Fräse dann immer noch nicht sauber eintaucht, kannst du mal versuchen den Hubkorb ganz zu demontieren. Schau dir mal die Buchsen an und reinige die auch noch. Wenn es dann nicht besser ist, liegt sicherlich ein mechanisches Problem vor. Es könnte beispielsweise sein, dass eine der Stangen minimal verbogen ist.

      Wenn die der Korb nicht richtig hält, würde ich an deiner Stelle einmal das Öl komplett von den Stangen entfernen, den Korb demontieren und die Buchsen ebenfalls entfetten. Vielleich tist einfach zu viel öl drauf.

      Gruß

      Heiko

  2. Florian sagt:

    Hallo Heiko,
    ich nutze zur Reinigung den Entharzer von Felder, dieser funktioniert ebenfalls sehr gut und kann auch mit Wasser verdünnt werden.
    Ich hab noch eine Frage zur Reinigung von Alu-Fräsköpfem von Tischfräsen: Die üblichen Entharzer dürfen nicht für Alu-Werkzeuge eingesetzt werden, womit kann man diese dann reinigen? Evtl. mit Petroleum, oder gibt es dafür spezielle Reiniger?
    Viele Grüße
    Florian

  3. Bernd sagt:

    Hallo Heiko,

    da es hier auch mehr oder weniger um den Neupreis bzw. die Sinnhaftigkeit des nachschärfens geht hätte ich eine Frage zu Fräsern aus dem mittleren Preissegment.

    Hast du oder ein Leser schon Erfahrungen mit der Firma Edessö und falls ja, sind die Fräser zu empfehlen?

    Gruß Bernd

    Sorry falls ich leicht ot bin 😉

  4. Lukas sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für die Tipps! Wie immer erste Klasse!
    Könnte man mit der Karte auch Kreissägeblätter schärfen? Bzw hast du Erfahrungen mit dem Schleifen von Kreissägeblättern? Es gibt ja diverse Vorrichtungen aber ich weiß nicht ob so eine Anschaffung sinnvoll ist.

    Viele Grüße Lukas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lukas,

      man kann mit der Trend Diamantkarte ein stumpfes Sägeblatt wieder auffrischen. Aber auch hier gilt, die gleiche Schärfe wie ein kompletter Schliff vom Schärfdienst ist nicht zu erzielen.

      Ein Schärfgerät für Sägeblätter lohnt für den Hobbyanwender nicht. Das Schärfen beim Schärfdienst kostet in der Regel nicht viel. (ca. 50cent pro Zahn)

      Gruß

      Heiko

  5. Daniel Martini sagt:

    Hallo Heiko,

    dein Video war mal wieder sehr aufschlussreich.
    Vielen Dank dafür.

    Mich würde gerne interssieren, ob die Standzeit von Nut- und Spiralnutfräser in etwa gleich sind. Hast du da evtl. Erfahrung mit? Ich frage mich, ob sich der Kauf eines meist teureren Spiralnutfräseres lohnt, wenn ich mit etwas Pflege ähnliche Standzeiten auch mit einem normalen Nutfräser erreiche.
    Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit dem Schärfen, stelle mir aber das Schärfen eines Spiralnutfräseres eher als Sache eines Fachmanns vor.

    Gruß Daniel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      Spiralnutfräser sollten vom Profi geschärft werden, aber Achtung, nicht jeder Schärfdienst kann bzw. macht das.

      Ich setze nur sehr selten Spiralnutfräser ein. Sie sind mir zu teuer und der Mehrwert gegenüber einem scharfen Nutfräser mit normalen schneiden ist mir persönlich zu gering. Daher habe ich keinen direkten Vergleich der Standzeiten.

      Gruß

      Heiko

  6. Stefan Mahalsky sagt:

    Falls das jemanden interessiert:

    Mein 1200er EZE-LAP ist 4,3mm dick.
    Ab 30mm vor dem Ende wird er langsam dünner bis auf 2mm.
    Ab 2mm vor dem Ende läuft er dann mit Winkel 45° aus bis auf die Schleifschicht mit einer Stärke von 0,5mm.

    Grüße Stefan

  7. Siggi Ch. sagt:

    Hallo Heiko,

    hast Du Erfahrung mit den EZE-Lap-Diamantschleifern von D. Schmid?
    Die sind ja nun noch einiges kleiner (Arbeitsfläche 51x19mm) …..aber auch etliches günstiger.
    Meinst Du, es macht Sinn, Fräser direkt mit 600er oder gar 1200er zu schleifen?

    Gruß, Siggi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Siggi,

      mit diesen Schleifern habe ich keine Erfahrungen. Der Vorteil der Trend Karte ist ja der, dass sie sehr dünn ist. Das ist beim Schärfen von Fräsern von großem Vorteil. Bei den EZE-LAP Schleifern habe ich leider keine Angabe über deren Dicke gefunden.

      Du kannst auch direkt mit Korn 600 oder 1200 schleifen, das dauert dann aber viel länger. 1200er ist für Fräser eigentlich schon schon unnötig fein.

      Gruß

      Heiko

  8. Harald sagt:

    Wieder einmal ein Spitzen Video! Habe heute das von mir bestellte Backofenspray erhalten. Naja dann bekommt es halt meine Frau, für die ursprüngliche Verwendung. 🙂

    Habe schon mal ein ähnliches Video auf Holzwerker TV gesehen. Aber du hast wieder einige Tipps gegeben, die man sonst nicht bekommt.

    Vielen Dank Heiko, dass du für den Blog deine Zeit opferst.

    Lg Harald

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Harald,

      das Video von Holzwerken kenne ich. Einige Tage bevor dieses Video online ging, habe ich ein Produktvideo dazu auf Google+ gesehen. Die Videos gaben den Ausschlag das selbst einmal zu testen.

      Gruß

      Heiko

  9. Dirk H. sagt:

    Hallo Heiko,

    bis zu wie viel Prozent des Neupreises würdest du noch schärfen lassen?

    Also wie viel darf das Schärfen im Verhältnis zum Fräser kosten damit es sich (aus deiner Sicht) noch lohnt?

    Danke und Gruß
    Dirk H.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      in Prozent würde ich das nicht ausdrücken. Ich abe einige sehr teure Fräser, da kostet das Schärfen ca. 12 Euro, das lohnt sich dann immer. Bei Fräsern, die neu ca. 12 Euro Kosten (Kleine Abrundfräser, dünne Nutfräser) lohnt das Schärfen hingegen kaum, da man dann ja auch noch den Nachteil in Kauf nehmen muss, dass die Fräser erheblich dünner, oder die Profile kleiner werden. Ich lasse inzwischen Fräser mit einem Neupreis bis ca. 15 Euro nicht mehr nachschärfen.

      Gruß

      Heiko

  10. Mathias sagt:

    Hallo Heiko,
    erst einmal vielen Dank, dass du dein Fachwissen und deine Erfahrung auf diesem Blog zur Verfügung stellst. Ich freue mich immer wieder über neue Beiträge und Videos die ich mit großem Interesse verfolge.

    Zu diesem Thema habe ich zwei Fragen:
    Schärfst du deine neuen Fräser (Festool, Klein, ENT…) bevor du sie das erste mal einsetzt?
    Bei neuen Stemmeisen, Hobeleisen hast du ja die Erfahrung gemacht, dass trotz Herstellerangabe „gebrauchsfertig“ einige es nicht unbedingt sind. Sie benötigen noch etwas Nacharbeit bevor sie einsatzbereit sind.

    Welche Körnung verwendest du bei der Diamantscheibe?
    Bei Dieter Schmidt habe ich gelesen, dass es auch hier wie bei den Wassersteinen verschiedene Körnungen (150, 250, 400, 600, 1200) gibt.

    Gruß

    Mathias

  11. Heiko Rech sagt:

    Hallo,

    nein, Öl gebe ich keines drauf. Ich achte nur darauf, dass sie wirklich trocken sind. Das reicht aus. Rostprobleme habe ich in der Werkstatt nicht. Auch in der alten Werkstatt hatte ich nie rostende Fräser.

    Gruß

    Heiko

  12. Ricky sagt:

    Hallo Heiko,

    werden die Fräser nach dem Reinigen und dem Wasserkontakt nochmal leicht mit Öl behandelt (natürlich nicht am Schaft)?

    Die Frage stell ich mir auch immer bei Stemm- und Hobeleisen, weil man mit zuviel Öl ja auch vermehrt Späne und Staub anzieht.

    toller Blog!

  13. Christoph sagt:

    Super Video wie immer! Gerade diese kleinen Tipps & Tricks gefallen mir an deinem Blog besonders gut.

    Viele Grüsse, Christoph

  14. Stefan sagt:

    verschleißt so eine Karte irgendwann oder ist sie „unendlich“ nutzbar?

    Selbst bei großen Fräsern kann man diese Karte ja dann „nur“ zu ca. 2/3 nutzen jeweils am Rand, die Mitte wird man ja nicht nutzen können oder?

    Kann man damit evtl. auch Stecheisen/Hobelmesser nachschärfen?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      für Stemm und Hobeleisen ist die Karte zu klein. Wie lang die Standzeit ist, kann ich natürlich noch nicht sagen, aber sie wird mit Sicherheit auch verschleißen. Beim auffrischen von Fräsern nutzt man die Karte nur am Rand, aber ich habe auch einige Fräser, bei denen ich die Karte ganz nutze. Mit Sicherheit werden sich auch andere Anwendungen ergeben, bei der sich die Kartenmitte nutzen lässt. Aber selbst, wenn man nur den rand nutzt, lohnt die Investition, da man weniger Geld für das Schärfen und den Neukauf von Fräsern ausgeben muss.

      Gruß

      Heiko

  15. Fabian Glänzer sagt:

    Hallo Heiko,
    Wieder mal ein prima Video.
    Ich habe bisher immer tatsächlich Backofenspray bzw Grillreiniger zum reinigen der Fräser genutzt.
    Ist der Entharzer in der Reinigungskraft einfach nur besser als das Backofenspray oder schädigt das Spray die Fräser in irgendeiner Art und Weise?

    Gruß Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      der Entharzer wirkt schneller, ist sauberer (er wird ja nicht versprüht) und er riecht kaum. Ich gehe davon aus, dass werder der Entharzer, noch das Backofenspray die Fräser angreift. Zumindest ist mir bisher sowas nicht bekannt geworden oder gar selbst passiert.

      Gruß

      Heiko

      • Reto sagt:

        Hallo Heiko

        Ich habe bei Bedarf die Kreissägeblätter meiner Festool Tauchsäge mit Backofenreiniger gereinigt. Es geht damit eigentlich sehr gut. Bei einem Sägeblatt hatte ich aber plötzlich das Problem, dass es aussen Rost angesetzt hat. Auf Anfrage bei Festool haben sie mir abgeraten, mit Backofenreiniger Schneidwerkzeuge zu reinigen. Einerseits, weil es das Fett auf der Scheibe entfernt, andererseits greift der Reiniger das Metall an, so dass die Schneiden stumpf werden können. Dasselbe gelte auch für die Fräser.

        Ich habe aber eigentlich immer gute Erfahrungen mit dem Reinigen gemacht. Ich muss zwar sagen, dass ich meine Werkzeuge noch nicht sehr lange habe und habe daher keine Langzeiterfahrung.

        Gruss

        Reto

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