Lowboard aus Eiche – Bildergalerei des fertigen Möbels

Um Ihnen die Wartezeit auf das letzte Video zum Lowboard aus Eiche zu verkürzen, hier schon einmal vorab einige Bilder des fertigen Möbelstückes. Bitte beachten Sie, dass das Möbel in meiner Werkstatt aufgebaut war und die Spaltmaße der Türen auf den Bildern nicht eingestellt sind.

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22 Antworten zu Lowboard aus Eiche – Bildergalerei des fertigen Möbels

  1. Michael Abraham sagt:

    1) Die dicke Eichenplatte gleitet, wg. zu kleinem Absetzschlitten, auf einem Bock,
    wie geschmiert… Abgesehen von der genial/einfachen Konstruktion des Bockes ist nichts zu sehen, wie geht das?

    2) in der Diskussion um den Gehrungsschnitt bringst Du das Thema der Kombination zwischen Quer- und Längsschnitt.
    War mir bisher nicht bewusst. Ich verwende für die gaaaanz sauberen Querschnitte im Massivholz ein 250/Z 80 bei 3200 U/min.
    Für meine kläglichen Versuche im Gehrungsschnitt auch. Welches Blatt würdest Du an der TKS mit 3200 u/min empfehlen, bei Massivholz,
    Multiplex und Span. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Grüße aus dem Rheinland

    Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      der Bock hat nur eine sehr geringe Auflagefläche und ist durch die ständige Benutzung an dieser Stelle auch schön glatt. Das reicht dann, damit das Holz daraug gut rutscht. Natürlich muss er auch die richtige Höhe haben.

      Was die Sägeblätter angeht, so hast du ja bei einer Gehrung weder einen echten Quer- noch einen Längsschnitt. Noch dazu werden auf vielen kleinen Sägen recht dünne Sägeblätter eingesetzt. Das Blatt wird dadurch schnell mal aus der Spur gebracht. Steigt nun noch der Schnittdruck durch zu viele Zähne, verläuft das Sägeblatt und die Gehrung wird nicht dicht. Daher nehme ich für Gehrungen in Material über 19mm kein feines Blatt mehr. Meist nehme ich ein sogenanntes Universalblatt mit 40 Zähnen. Für dickes Material auch schon mal ein frisch geschärftes Zuschnittblatt mit nur 24 Zähnen. Natürlich immer mit Wechselbezahnung. Für beschichtete Platten wäre aber das Zuschnittblatt zu grob.

      Gruß

      Heiko

  2. Zoltan Arany sagt:

    Hallo Heiko,

    eine späte Frage zum Lowboard.
    Welche Auszüge wurden denn da verbaut? Die Möglichkeit der Justierung finde ich schon sehr interessant.

    Mit freundlichen Grüßen

    Zoltan Arany

  3. Dirk sagt:

    Hallo Heiko,

    Echt klasse geworden das Hifi-Möbel. Eine Frage habe ich und zwar wenn du Möbel verleimst, ölst du Die Möbelteile vor dem zusammenbau oder ölst du das möbelstück im ganzen? Ich möchte zur zeit auch ein Möbel bauen und besitze leider keine Doninofräse wo man eine größere Leimfläche hätte sondern nur eine Flachdübelfräse, Daher stellt sich auch die Frage mit dem ölen. Ob vorher oder nachher und ob der Leim so gut auf der geölten Fläche hält.

    LG Dirk

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      da der Leim nicht auf dem Öl hält (oder nur sehr schlecht) öle ich immer nach dem Verleimen. Daher muss auch alles vor dem Verleimen geschliffen werden, was später nicht mehr gut zu erreichen ist.

      Gruß

      Heiko

      • Steven sagt:

        …und wie entfernst du den Leim am liebsten? Direkt abwischen, antrocknen lassen und abkratzen oder…?

        Gruß
        Steven

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Steven,

          ich versuche den LEim schon mal so anzugeben, dass er an schlecht zugänglichen Stellen nicht austritt. Das gelingt mi in der Regel auch. Wenn doch mal Leim raus kommt, lasse ich ihn soweit antrocknen, dass er die Konsistenz von Gummi hat und entferne ihn dann mit einem scharfen Stemmeisen.

          Gruß

          Heiko

  4. Hauke sagt:

    Klasse! Das fertige Möbel ist echt klasse geworden, die Nuten sind nicht unbedingt mein Geschmack aber darum gehts ja nicht. Die Arbeit die darin steckt kann ich mir verdammt gut vorstellen

  5. Dusi sagt:

    Hallo Heiko,

    Außergewöhnliches Design…. Ohne diese Nuten wäre das langweilig… Wie kommt man auf solche Ideen?

    Grüße Dusi

  6. Roland Nador sagt:

    Lieber Heiko, sehr gut getischlert. Durch die Winkelverbindung wirkt das Möbel
    sehr vom Designer entworfen. Ein guter Einfall. Wenn ich da an alte Zeiten denke
    mit verdeckte Gehrungsschwalben oder eingeleimte Winkelfedern, so ist das ein
    schönes Beispiel, wie sich der Beruf verändert.
    Vielen Dank, für die ausführliche Dokumentation
    Schöne Grüsse aus Wien Roland

  7. Thomas sagt:

    Wirklich sehr schön geworden! Der Kunde und auch du haben Geschmack!
    Eine Sache stößt mir als Hifi-Freund jedoch etwas auf: Die Belüftung! Ich hätte wirklich Schiss die Geräte über einen längeren Zeitraum zu betreiben und die Fronten geschlossen zu halten.
    Anders sieht es natürlich aus, wenn die Hifi-Komponenten nur in den offenen Fächern stehen.
    Grüße,
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      soweit ich weiß, sind die Hifi Komponenten nur in den offenen Fächern. Ich habe das Thema Belüftung aber auch mit dem Kunden besprochen und es sollten keine expliziten Lüftungsschlitze hinein.

      Gruß

      Heiko

  8. Tom B. sagt:

    Hallo Heiko,

    – mal wieder – sehr schöne Dokumentation. Danke dafür! Ich hab’s ja noch nicht geschafft, ein Video einzustellen. Zu diesem Medium hab ich einfach keinen Zugang.

    Ich habe aber noch zwei Fragen:
    – die durchlaufenden Nuten in der Front waren „Kundenwunsch“? Ich könnte mir vorstellen, dass das über die Zeit gar nicht so ohne ist. Eine Tür setzt sich gerne mal ein klein wenig und dann läuft die Nut nicht mehr durch. Das könnte „stören“.
    – Bei Gehrungsverbindungen vom Korpus – wurden da die Kanten noch „bearbeitet“ / gefast – das kann ich auf den Fotos nicht erkennen? So eine Spitze nutzt sich an so einer exponierten Stelle ja gerne mal ab.

    Herzliche Grüße

    Tom

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tom,

      die Nuten waren Wunsch des Kunden. Sollte sich eine Tür setzen, kann man sie ganz einfach nachstellen. Das ist der Grund, weshalb ich auch bein Massivholzmöbeln Topfbänder einsetze. Und auch die Schubladenbeschläge sind einstellbar, so dass die Spaltmaße und das Nutenbild jederzeit nachgestellt werden können.

      Die Gehrungen sind nur verleimt und die Kanten wurden gebrochen. Eine Fase oder gar eine Abrundung hätten den Gesamteindruck gestört. Da es sich um eine Hifimöbel handelt ist hier nicht mit hoher Abnutzung zu rechnen.

      Gruß

      Heiko

  9. Siggi Ch. sagt:

    Wow – echt super schön!

    Bin auch mal auf das letzte Video gespannt – vor allem auf die „Kerben“ an den Nuten …..

    Liebe Grüße,
    Siggi

  10. Martin sagt:

    Hallo Heiko,

    sieht prima aus. Eine Frage hätte ich. Wie schwer ist das Möbel?
    Alles ist ja verleimt. Auseinanderbauen nicht möglich. Daher schon eine spannende Frage.

    Grüße
    Martin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das genaue Gewicht kann ich dir nicht sagen. Es werden so an die 80-90Kg. sein. Ohne Schubladen und Fronten kann man es zu zweit gut transportieren.

      Gruß

      Heiko

  11. Andy sagt:

    Hallo Heiko,

    Wieder mal saubere Arbeit. Ganz toll das Teil.
    Freu mich schon auf das nächste Video zu dem Möbelstück.

    Gruss

    Andy

  12. Stefan sagt:

    Na das ist doch schönes und zeitloses Möbelstück geworden.

    Bleiben die Massivholztüren denn grade ohne Gratleiste?…Wie hast du das realisiert?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      da habe ich keine Bedenken, die Türen werden zum einen durch die Bänder ein wenig gehalten, der Griff tut auch noch das seinige, die Front ist geschlitzt, die Türen sind klein, das Holz von guter Qualität, alles fand ohne große Temperatur und Feuchteschwankungen statt. Von daher habe ich ruhigen Gewissens auf Gratleisten verzichtet.

      Gruß

      Heiko

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