Zinken mit der Oberfräse (2 Videos)

Zinkenfräsgerät Trend FD300 mit Perles OF3e

Zinkenfräsgerät Trend FD300 mit Perles OF3e

Zinkenverbindungen gehören zu den klassischen Holzverbindungen, die man meist mit Handwerkzeuge ausführt. Aber auch mit der Oberfräse kann man solche Verbindungen herstellen. Dazu benötigt man ein Zinkenfräsgerät und eine jeweils passende Kombination aus Kopierring und Fräser.

In erster Linie zur Nutzung in meinen Wochenendkurs Oberfräse habe ich mir ein Zinkenfräsgerät von Trend, bzw. IGM zugelegt. Das ist nicht zu teuer und verspricht einfach in der Handhabung zu sein. Es gibt auch verschiedene Schablonen für unterschiedliche Verbindungsarten. Es können Werkstücke bis zu einer Breite von 300mm eingespannt werden.

In zwei bis drei Videos möchte ich die Herangehensweise an dieses Werkzeug dokumentieren. Es ist schon lange her, dass ich ein Zinkenfräsgerät benutzt habe, daher muss ich mich selbst auch erst in das Gerät einarbeiten.

Die Montage

Üblicherweise zeige ich Ihnen  Werkzeuge und Maschinen nachdem ich einige Zeit damit gearbeitet habe. In diesem Fall gestalte ich das etwas anders und zeige ihnen von Beginn an, wie ich an ein neues Werkzeug herangehe. Den Anfang mache ich mit der Montage des Trend FD300, die wirklich sehr einfach ist:

 

Kopierring und Fräser für das Zinkenfräsgerät

Kopierring und Fräser für das Zinkenfräsgerät

Voraussetzung für die Nutzung des FD300 ist eine Kopierhülse mit einem Außendurchmesser von 15,8mm. Sollte es für Ihre Oberfräse keinen passenden Kopierring geben, müssen Sie mit einer Adapterplatte arbeiten. (siehe Bezugsquelle). Im Lieferumfang ist ein Kopierring passend für Trend und Perles Oberfräsen, sowie eine Schablone für halbverdeckte Schwalbenschwanzzinken mit passendem Fräser.

Wenn Sie sich für das FD300 interessieren, sich aber nicht sicher sind, ob der mitgelieferte Kopierring auf Ihre Oberfräse passt, können Sie die Maße anhand dieser Skizze prüfen:

Maße des mitgelieferten Kopierringes beim Trend FD300

Maße des mitgelieferten Kopierringes

Der erste Eindruck zum DF300 von Trend ist sehr gut. Die massive Verarbeitung und die leichte Montage sprechen für das Gerät. Es muss sich jedoch im praktischen Einsatz beweisen, ob es den Erwartungen gerecht wird. Denn was zählt ist am Ende der notwendige Aufwand um eine gut passende Verbindung zu erreichen.

Erste Zinkenfräsungen

In diesem Video zeige ich die ersten Zinkenfräsungen mit dem Trend FD300.

Erstes Fazit

 

Gefräste Zinken

Gefräste Zinken

 

Inzwischen habe ich auch die ersten Kästchen gezinkt. Man muss hierbei lediglich darauf achten, dass man immer die gleichen Kanten an die Anschläge legt.

Das nebenstehende Bild zeigt die Verbindungen an diesem Kästchen. Die Holzart ist Erle und das Ergebnis ist bei gleicher Einstellung wesentlich besser, als bei Kiefer. Wie im Video erwähnt macht das zweimalige Abfahren, einmal von rechts nach Links und einmal von links nach rechts die Verbindung ein wenig lockerer.

 

Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein recht günstiges Gerät handelt.  Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass bei diesem Zinkenfräsgerät alle Maße vorgegeben sind. Das gilt es bei der Planung zu berücksichtigen. das schränkt den Benutzer zwar ein, macht aber die Anwendung wesentlich einfacher. Wer frei definierbare Abstände möchte, der muss sich nach einem komplexeren Gerät umsehen und auch länger einarbeiten und länger einstellen. Um das Fräsen von Probestücken kommt man aber auch beim Trend FD300 nicht herum.

Update vom 21.07.2014

Das Trend Zinkenfräsgerät wurde nun schon in mehreren Oberfräsenkursen eingesetzt und liefert bei genauer Einstellung tolle Ergebnisse. So zum Beispiel bei dieser kleinen Kiste aus Erle:

 

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92 Kommentare zu Zinken mit der Oberfräse (2 Videos)

  1. C Farrell sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe jetzt das 305mm Gerät und habe bereits einige Probefräsungen gemacht. Als Oberfräse verwende ich eine Bosch POF1400ACE. Ich habe für diese Oberfräse einen 16mm Kopierring (auch von Bosch) gleich mitbestellt, und dann mit Metallsäge und Schleifgerät die Länge des Kopierrings entsprechend gekürzt, damit er richtig in der Schablone sitzt und nicht nach unten ausragt.

    Mir ist bei den Probefräsungen aufgefallen, die Teilen gingen nicht zusammen weil die Verbindung zu schraff war. Empfohlen ist, die Tiefe der Fräsung dann zu verringern. Das habe ich gemacht – von 13,5mm auf knapp über 11mm. Dann gingen die Teile zusammen – immer noch schraff aber die Verbindung schaut gut aus.

    Meine Frage dieses Mal, ist es plausibel, dass ich die Tiefe über 2mm verringern muss/soll?

    Übrigens, der 16mm Kopierring funktionierte ohne weiteres mit der Schablone. Weil ich dachte, es läge evtl an die 0,2mm (der Ring soll eigentlich 15,8mm sein), dass die Verbindungen zu schraff sind, habe ich den Ring doch noch enger gemacht. Mit der Schiebelehre kann ich keine wesentlich Abweichung von 15,8 sehen. Aber diese 0,2mm können doch nicht ausmachen, dass ich auf 11mm bei der Teife reduzieren müsste, oder?

    Viele Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      diesen Effekt hatte ich auch vor einigen Jahren einmal, konnte ihn daher aber nicht ganz nachvollziehen. Ich nehme an, dass der Fräser etwas andere Maße hatte. Mit neuen Fräsern konnte ich dann weider die „normalen“ Maße einstellen. Prüf also einfach mal die Maße der Fräsung, bezüglich des Fräsers.

      Gruß

      Heiko

  2. C Farrell sagt:

    Hi Heiko. Mal eine vielleicht doofe Frage. Angenommen, ich möchte ein einfaches Kästchen bauen und möchte dafür die halbblinde Zinken verwenden. Wenn ich zB das Kästchen 65cm Breit x 55cm Hoch bauen möchte, wie lang muss ich die 4 Teile/Rohlinge schneiden (vor dem Zinken) – d.h. welche Länge ‚verliere‘ ich durch das Zinken? In meinem Beispiel, die 4 Teile sind 20mm Dick.

    Ich befürchte, wenn ich tatsächlich vor dem Zinken 2x55cm und 2x65cm schneide, werde ich nach dem Zinken dann $n mm weniger haben, also e.g. 54x64cm oder so.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das genaue Maß ist von der jeweiligen Schablone abhängig. Es gibt sie in mehreren Zinkengrößen. Bei der gezeigten Schablone muss man bei den Schwalbenteilen 23mm zum Innenmaß hinzurechnen, da die Schwalben 11,5mm groß sind. Das Zinkenbrett wird auf die später auch benötigte länge geschnitten.

      Gruß

      Heiko

  3. Joachim Berg sagt:

    Guten Tag Herr Rech,
    nach dem ich mir Ihre Videos angeschaut hatte, habe ich mir das cdj 600 gekauft. Ich habe ein großes Problem. Obwohl ich die Vorgaben genau einhalte, passen meine Zinken und Schwalben (verdeckte Schwalbenverbindung) nicht zueinander. Die Verbindung ist einfach zu stramm.
    In der Bedeinungsanletung heißt es nun, dass dann die Tiefe des Fräsers verringert werden soll (umgekehrt, wenn die Verbindung zu locker). Auch wenn ich die Tiefe verringere, ist das Ergebnis das gleiche. Können Sie mir vielleicht einen Tip geben was ich falsch mache, oder wo der Fehler liegt.

    Danke und Grüße

    Joachim Berg

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Herr Berg,

      wenn alle Komponenten die richtigen Maße haben, sollte die Verbindung auch passen. Ich würde an Ihrer Stelle alles nachmessen, also Kopierring, Fräser und Schablone. Wenn sich unstimmigkeiten ergeben sollten Sie sich an den ‚Händler wenden und ihn um Rat fragen. Eventuell muss die Vorrichtung auch reklamiert werden.

      Gruß

      Heiko Rech

  4. Simon Theil sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für die aufschlussreichen Videos. Ich versuche mich gerade am Verzinken von Regalen mit einem ähnlichen Equipment wie von dir vorgestellt.
    Ich stehe nur momentan vor folgendem Problem:
    Die Zinkenbretter liegen ja in der Schablone immer oben/waagrecht, die Schwalbenbretter hängen im Gerät Senkrecht. Wenn ich jetzt mein Regal jedoch wie auf dem Foto mit dem Zinkenbrett als Boden haben will, bedeutet das dass meine Seitenwand (das Schwalbenbrett) mit 2,30m! senkrecht hängen muss. Das funktioniert nicht. (außer ich montiere das ganze aufs Balkongeländer 😉

    Hab ich hier einen kompletten Denkfehler drin? Oder wenn nicht, gibt es da einen Trink? Das komische daran: das Foto ist vom einem Regal das mein Vater vor vielen Jahren gemacht hat. mit den gleichen Maschinen … irgendwie muss es also funktionieren …

    Wäre Dankbar wenn jmd einen Tipp hat,
    Schöne Grüße, Simon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Simon,

      die einzige Lösung, die mir da einfällt ist, das Zinkenfräsgerät wie eine Frässchablone auf das flach liegende Werkstück aufzuspannen. Das habe ich aber noch nie gemacht. Ich kann also nicht sagen, wie sicher, genau und gut das gehen würde. Auf jeden Fall ist bei solchen Experimenten immer erhöhte Vorsicht angesagt.

      Gruß

      Heiko

  5. Henning Gohlke sagt:

    Hallo Heiko,
    ist es eigentlich möglich unterschiedlich dicke Bretter zu verwenden? Ich wollte die Schubladenfront etwas dicker machen als die Seiten?

    Vielen Danke

    Henning

  6. Stephan lorenz sagt:

    Hallo Heiko

    Du sagst am Anfang dass du die Frästiefe auf 13, 5 mm eingestellt hast . Welche holzstärke hast du dabei benutzt , bzw muss die Frästiefe immer dem Holz angeglichen werden ?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stephan,

      die Größe der Zinken und somit auch die Frästiefe bleiben immer gleich.

      Gruß

      Heiko

      • Stephan lorenz sagt:

        Hallo Heiko

        Und das egal bei welcher holzstärke ???? 13 , 15 , 18 oder 20 mm ???

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Stefan,
          ja, die Zinken sind immer gleich groß, unabhängig von der Holzstärke. Wenn man größere Zinken fräsen will, braucht man andere Schablonen und einen größeren Fräser.

          Gruß

          Heiko

          • Henning Gohlke sagt:

            Hallo Heiko,
            die maximale Brettstärke ist wohl laut Hersteller 25mm. Kann man wohl auch Brettstärken um 28 mm verarbeiten oder gibt es da Probleme?

            Vielen Dank

            Henning Gohlke

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Henning,

              wenn das Holz so dick ist, hat man Probleme es noch einzuspannen. Je nach Schablone und Verbindungsart reicht dann auch die Frästiefe nicht mehr aus.Von daher würde ich empfehlen die 25mm nicht zu überschreiten.

              Gruß

              Heiko

  7. Leo Fischbacher sagt:

    Hallo Heiko,

    Welche Rolle spielt die größe der Fräse beim einsatz eines Zinkenfräsgerätes? Wäre die Aufgabe wie du sie im Video zeigst auch mit der Makita Rt0700cx2j möglich ?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Leo,

      für die eher kleinen 1/2 Zoll Verbindungen würde die kleine Makita vollkommen ausreichen. Bei den größeren Verbindungen und Fingerzinken in dickem Material wird es dann aber schon eng. Da wären 1000 Watt schon besser.

      Gruß

      Heiko

  8. Martin Höft sagt:

    Hallo Heiko,
    Tolles Video
    Hast du auch schon mit anderen Schablonen für die FD 300 gearbeitet
    Wen ja mit welchen
    Welchen Fräser verwendest du

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Höft

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      ich habe noch die Schablone für 12,7mm Fingerzinken. Ein Projekt, wo man sie im Einsatz sieht kommt im November in der HolzWerken. Es hat auf jeden Fall gut funktioniert. Bei den Fräsern nehme ich immer die originalen.

      Gruß

      Heiko

      • Martin Höft sagt:

        Hallo Heiko,
        Ich habe einen zusatzanschlag für die Zinkenfräse gebaut
        Der das kippeln verhindert
        Bilder in lesergaleri vom Holzwerken
        Mit freundlichen Grüßen

      • Rainer Egold sagt:

        Hallo,

        Ich habe das FD 600 bei Sauter gekauft. Mit Hilfe Ihrer ausgezeichneten Videos war die Herstellung von Schwalbenschwanzverbindungen für Schubladen problemlos.
        Mit der Schablone zur Herstellung von offenen Fingerzinken habe ich meine Probleme. Wenn ich die Bretter so einspanne wie bei der Schwalbenschwanzschablone, ist das untere Brett richtig gefräst, beim oberen Brett sind die Fräsungen aber nicht tief genug in der Längsrichtung des Brettes.
        D. h. das untere Brett wird durchgehend 22 mm gefräst, das obere Brett ca. 10 mm.
        Auf der Schablone fehlt eine Markierung S wie bei der Schwalbenschwanzschablone.
        Können Sie mir weiterhelfen?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Rainer,

          so funktioniert das nicht. Bei Fingerzinken werden beide zu zinkenden Bretter an der Vorderseite eingespannt. Für den nötigen Versatz sorgen die bei der Schablone mitgelieferten Anschläge. Es muss auch noch ein Opferbrett eingespannt werden. Bei mir war eine genaue Anleitung dabei, wie was eingespannt und eingestellt wird.

          Gruß

          Heiko

  9. Michael Jakob sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir auch diese Zinkenfräse gekauft, jedoch habe ich ein Problem.
    Wenn ich verdeckte Schwalbenschwänze fräse passen diese nicht zusammen.
    Ich vermute dass die Zinken zu groß sind oder die Nuten zu klein.
    Habe jedoch keine Ahnung an was dies liegen könnte.

    Hättest du eventuell einen Tipp für mich?

    Gruß Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      wenn deine Zinken nicht passen stimmt vermutlich die Fräsereinstellung nicht. Versuch mal tiefer oder höher zu gehen.Ein paar Probefräsungen sind immer notwendig.

      Gruß

      Heiko

  10. Harald Rewoldt sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich habe eine Frage, ich habe jede Menge 10mm Eichenbretter 80 x 600 x 10mm
    und eine Kinzo 25c46 Kopffräse..
    Möchte gerne einige Kästen bauen. 300 x 200 x 100mm groß.
    welche Zinkenfräse könntest Du mir preisgünstig empfelen?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Harald,

      das hier vorgestellte Zinkenfräsgerät kann ich bedenkenlos empfehlen. Ob der Kopierring in deine Fräse passt, weiß ich natürlich nicht. Wenn nicht, kannst du eine Adapterplatte kaufen und montieren.

      Gruß

      Heiko

  11. Volker sagt:

    Hallo Heiko, als ich bei Dir zum Oberfräsenkurs war hattest Du an der Perles so einen durchsichtigen Absaugtrichter unter der Fräse montiert.
    Man sieht den Trichter auch im Youtubevideo.
    Hast du mal irgendwo beschrieben wie du den gemacht hast, bzw. wo es das Plastikteil gibt, der Rest ist ja eigentlich selbsterklärend.
    DANKE! Volker

  12. Joachim Lützenkirchen sagt:

    Hallo Heiko,

    beim Stöbern in YouTube-Videos bin ich auf eine 3 Jahre alte Produktpräsentation der Firma Axminster gestoßen, die eine einfache Vorrichtung zum Fräsen von Fingerzinken auf einem Frästisch zeigt (www.youtube.com/watch?v=MMYTWwDGynA).

    Bislang konnte ich mich mit einem gekauften Zinkenfräsgerät nicht anfreunden (preislich gesehen), da ich selten mit Zinkenverbindungen arbeite.

    In absehbarer Zeit starte ich aber ein neues Projekt, für das ich mehrere Schubkästen bauen werde. Daher habe ich mich an den Nachbau gewagt und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

    Um verschieden breite Zinken fräsen zu können, ist das mittlere Teil – nach Lösen und Entfernen der Zentralschraube – austauschbar. Wie auf dem Bild zu sehen, habe ich jeweils eine Vorrichtung für 10 mm und 16 mm gefertigt, und eine Reservebrett ist auch noch vorhanden.

    Das Ganze habe ich aus meinen Multiplx-Restbeständen gefertigt (15mm für die Bodenplatte und 12 mm für die Frontplatten).

    Der Bau der Vorrichtung hat viel Spaß gemacht und ich kann ab sofort zum Nulltarif Fingerzinken fräsen.

    Viele Grüße

    Joachim

  13. Bernhard sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe mal für mich versucht, eine kurze Berechnung zu machen (siehe Anhang), bei der man die Masse der Schablone, des Fräsers und des Kopierrings eingeben kann und als Ergebnis die an der Zinkenfräseinrichtung einzustellende Frästiefe unter Werkstückoberfläche erhält, so tief muss der Fräser natürlich auch fräsen können 😉
    Vielleicht fängt noch sonst jemand ‚was damit an, der verschiedene Kopierringe oder Fräser mit unterschiedlichen Winkeln u.s.w. verwenden will und prüfen möchte ob das geht.

    Grüße
    Bernhard

    Anmerkung von Heiko Rech: Ich habe die Datei auf Viren geprüft und abgelegt:
    Berechung von Zinken

  14. Axel sagt:

    Hallo Heiko, ich habe mir die zinkenfrässchablone 600 zugelegt und dazu die Schablone für offene Fingerzinken, komme aber mit der Montage überhaupt nicht zurecht. Gibt es hier eine bessere Montageanleitung? Bzw. ein Video? es sind rote Anschläge dabei mit denen ich nichts anfangen kann. Ferner kann ich die Anschläge verstellen, wozu ist das geeignet?
    Axel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Axel,

      das 600er unterscheidet sich in einigen Punkten von meinem 300er. Daher kann ich dir da nicht weiter helfen.

      Gruß

      Heiko

  15. Hartmut sagt:

    Hallo Heiko,

    bei mir in der Werkstatt steht eine Elu 40040 Zinkenfrässchablone. Ich möchte ein kleines Regal bauen und würde dies gerne mit halbverdeckten Zinken machen. Als Oberfräse habe ich eine Festool 1010 mit passendem Kopierring für die Schablone.
    Irgendwas paßt aber nicht zusammen. Wenn ich die Verbindung fräse, steht ein Teil immer um ca. 1-1,5 mm heraus, als ob die Fräsung nicht tief genug geht. Die Werkstücke kann ich aber nicht anders einspannen. D.h. es wird vermutlich am Fräser oder der Einstelltiefe liegen. Aus der Bedienungsanleitung entnehme ich, dass der Fräser 19mm von der Fräsplatte abstehen soll. Dort ist aber nicht aufgeführt welchen Fräser ich konkret nehmen soll.
    Hast Du mit einen Tipp?

    Viele Grüße
    Hartmut

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hartmut,

      du wirst vermutlich den falschen Fräser benutzen. Wenn nichts dazu in der Anleitung steht, frag mal bei der Firma Dewalt nach, die haben die Firma Elu übernommen und können dir vielleicht weiter helfen.

      Gruß

      Heiko

    • Bernhard Welsch sagt:

      Ich habe auch so ein Zinkenfräsgerät von ELU und meine, dass in der Anleitung zu dem Gerät sehr wohl genaue Angaben zu dem zu verwendenden Fräser gemacht werden. Ich werde in den nächsten Tagen mal nachschauen.

      • Welsch Bernhard sagt:

        Ich habe die Anleitung von Dewalt (Nachfolger von ELU) als pdf-Datei im Rechner und stelle sie gerne zur Verfügung. Dazu bräuchte ich allerdings die Mailadresse, da hier nur jpg-Dateien möglich sind. Anhand der Bilder sollte geklärt werden können, ob es sich bei dem eigenen Gerät um das in der Anleitung beschriebene handelt.
        Weiterhin viel Erfolg beim Holzwerken und frohe Festtage wünscht
        Bernhard

        • Freddy Klein sagt:

          Moin,
          Ich suche ebenfalls nach einem passenden Fräser für die 40040.
          Klar ist, dass er 12,7mm hat. So steht es in der Anleitung. Aber schon bei Winkel und Nutzlänge finde ich keine Angabe in der Anleitung.
          Wenn ich die Geometrie zeichne komme ich auf knapp über 8° bei einer Nutzlänge von unter 14,5mm. So etwas finde ich weder mit 8mm noch mit 6,35mm Schuaftdurchmesser. Wer hat einen Tip für abwegige Fräsermaße.
          Guten Rutsch
          freddy

  16. Philipp sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich spiele mit dem Gedanken mir dieses hübsche Gerät zu zulegen, da ich aber „nur“ eine Makita RT0700 habe (Und mit dieser mehr als Glücklich bin) und es für diese leider nicht die passenden Kopierringe gibt habe ich ein Problem. Ich brauche wohl oder übel eine Adapterplatte. Nun habe ich bei Sautershop nachgefragt ob die bereits vorgebohrte Adapterplatte auch bei der makita passen würde was mir mit einem wahrscheinlich beantwortet wurde 😉 Da ich mir im zweifel Versandkosten (für etwaigen Rückversand usw) sparen will habe ich mir auch die Transparente Platte angeschaut. Leider erschliesst sich mir nicht wie ich diese passend bohren soll. Wenn ich diese mittels Zentrierdorn passend auf die Bodenplatte „einspanne“ kann ich zwar die Löcher sehen doch wie solle ich das +/- 0,5 mm genau bohren koennen (was meines Verständnisses nach wichtig wäre damit der Kopiering wirklich zentriert ist)? Das traue ich mir nicht zu …. Mein zweiter Gedanke war ok Flachkopfschrauben und zu große Löcher bohren (natürlich vertieft) und jedes mal die Platte mit dem Dorn zentrieren (Hier hätte ich Angst das man die Platte nicht so eingespannt bekommt das sie die Kopierhülse bei den auftretenden Kräften wirklich an Ort uns stelle hält). Doch in der Beschreibung steht das man Senkkopfschrauben verwenden soll, diese würden nach meinem Verständnis nach aber die Platte immer wieder in eine bestimmte (vielleicht falsche) Position „zwingen“. Kannst Du mir einen Tipp geben oder sagen wo ich einen Denkfehler habe?

    MfG
    Philipp

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Pilipp,

      ich habe diese Adapterplatte noch nie in echt gesehen. Ich habe keine Ahung wie sie genau ausgerichtet werden kann.
      Aber wie wäre es denn, wenn du dir einen passenden Kopierring drehen lässt? ich kann mir vorstellen, dass das nicht teurer kommt als die Adapterplatte und es wäre viel weniger Fummelarbeit.

      Gruß

      Heiko

      • Philipp sagt:

        Hallo Heiko,

        Danke für die schnelle Antwort! Leider habe ich / kenne ich keinen „Metaller“ den ich Fragen könnte 🙁 Nun habe ich aber folgendes gefunden:
        http://matchtimer.de/shop/product_info.php?info=p63_Kopierhuelsen-Adapter-Platte-fuer-Makita-RT0700C-TR.html&XTCsid=a3a91396f9b2c6d45955302c6bdc7364

        Zugegeben nicht ganz günstig 😉 aber immerhin stünde mir damit die ganze Palette an Trend Kopierhülsen offen. Ich meld mich wenn ich das Ding ausporbiert habe.

        MfG
        Philipp

        • Philipp sagt:

          Hallo Heiko,

          nachdem ich die Adapterplatte erhalten habe und sehr zufrieden mit ihr war fragte ich den Verkäufer warum es keine Platte für die Taucheinheit gibt. Als der Verkäufer meinte er hätte diese nicht wurde das Problem schnell mittels DHL gelöst und nun gibt es auch eine Adapterplatte für die Taucheinheit. Mit beiden bin ich sehr zufrieden. Sitzt, Passt, wackelt und hat Luft 😉 Ich für meinen Teil kann den Hersteller empfehlen. Er mag nicht der Günstigste sein aber wenn man bedenkt das es sich hier um Kleinserien bzw. Anfertigung nach Bedarf handelt ist der Preis bei der gelieferten Qualität gerechtfertigt.

          MfG
          Philipp

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Pjilipp,

            das klingt sehr interessant. Ich glaube sowas brauche ich auch noch.

            Gruß

            Heiko

          • Timo sagt:

            Hallo zusammen,

            ich besitze ebenfalls, Dank Heiko und diesem tollem Blog, die Makita RT0700 und bin mit ihr sehr zufrieden.
            Da ich demnächst ebenfalls mit der Trend FD300 Zinkenverbindungen fertigen möchte, danke ich dir Philipp für deine Ausführungen und Recherchen.

            Weiter so und frohes Holzwerken!

            Mit bestem Gruß
            Timo

  17. Georg sagt:

    Hallo Heiko,

    als gelernter Schreiner sage ich: Super gut. Und sehr sehr genau.!

    Meine „alte“ Bosch POF 500 wird vermutlich zu schwach sein. Mal sehen, ob es dafür eine Kopierscheibe gibt. (Versuch macht kluch….)

    Grüße
    aus Hessen

    Georg

  18. Michael L sagt:

    Hallo Herr Rech,

    nachdem ich heute mein FD300 mit der OF9e in Ruhe ausprobieren konnte habe ich noch eine Frage, die mir keine Ruhe läßt.
    Im Video fräsen Sie ganz offensichtlich im Gleichlauf von rechts nach links, anders als in der Anleitung beschrieben (da steht eindeutig von links nach rechts). Ich gebe zu ich bin blutiger Anfänger… Was genau ist Ihr Grund, so anzusetzen?
    Ich habe ebenfalls mit Kiefer-Leimholz begonnen und bin soweit zufrieden — die meiste Zeit habe ich mit dem Justieren verbracht, da feht mir die Übung und Erfahrung. Aber ich habe sowohl Ihre Methode als auch die der Anleitung probiert was die Fräsrichtung angeht und merke einfach keinen Unterschied. Das zweimalige Abfahren, fand allerdings auch ich, bringt bessere Ergebnisse.

    Ansonsten meinen herzlichen Dank für diese sensationell guten Videos. Sie haben mir die Auswahl einer OF9e als Einsteigermodell erleichtert und jetzt noch mit dieser schönen Einführung auch noch die ersten Hürden erheblich leichter gemacht.

    Liebe Grüße,
    Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das Fräsen im Gleichlauf ist mit dem FD300 nicht problematisch, im Gegensatz zu den meisten anderen Fräsarbeiten wo der Gleichlauf vermieden werden sollte. Der Gleichlauf beim ersten Durchgang verringert Ausrisse. Mit einem scharfen Fräser und eher unproblematischem Holz spielt es aber kaum eine Rolle, ob erst im Gleichlauf, oder erst im Gegenlauf gefräst wird.

      Gruß

      Heiko Rech

  19. Udo60 sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für die Videos. Ich hatte mir die Vorrichtung von Hegner besorgt; die kann zwar nur Fingerzinken, aber damit komme ich als Anfänger gut zurecht. Das erste Projekt war ein Hocker, wie er in Ulm verbreitet war. Allein die Einstellung des Zinkenabstands hat ein paar Probebrettchen gekostet.
    Gruß
    Udo

  20. Michael_ZZ sagt:

    Hallo Heiko,

    erneut vielen Dank für Deinen neuen, wie immer sehr aufschlussreichen Beitrag. Preislich gesehen scheint das Gerät wirklich für mich interessant, werde mich aber noch beim Sautershop bzgl. der Verwendbarkeit mit meiner Bosch-OF erkundigen müssen.

    Mir hat das Zusammenbau-Video richtig gut gefallen. Da ich noch nie Zinkenverbindungen gefräst habe, fand ich das zweite Video sehr lehrreich.

    Funktioniert das Herstellen von offenen Schwalbenschwanz-Zinkungen und Fingerzinken genauso? Oder gibt es da Unterschiede zu den halb offenen, die man beachten muss?

    Viele Grüße,
    Michael

  21. Ralf sagt:

    Hallo Heiko,

    ich besitze auch das FDJ 300. Gab es als Angebot bei Sauter mal richtig günstig, ein wirklich stabiles, wertiges Teil, gute Ergebnisse und eigentlich einfach in der Bedienung …

    Es gibt in der Anleitung Tabellen für die richtigen Einstellungen, für die halbverdeckten 12,7 Zinken steht da für die Frästiefe 17 mm (ist in der Trend Anleitung auch so). Natürlich kann das nicht sein und ich bin dann auch irgendwann auf so 13-13,5 mm gekommen, das hat mich aber ordentlich Zeit und Holz gekostet. Da hat das Gerät Minuspunkte bei mir gesammelt, mit null Erfahrung mit solchen Schablonen muss ich mich auf eine gute Bedienungsanleitung verlassen können, das gehört dazu.

    Kannst Du mir mal verraten wo Du der Anleitung die Frästiefe von 13,5 mm entnimmst? Dann würde ich das gerne auf meine Kappe nehmen dass ich zu blöd bin die Anleitung zu lesen und dem Gerät nachträglich „5 Sterne “ geben.

    Gruß Ralf.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      ich habe die Anleitung nicht zur Hand. Wenn ich wieder in der Werkstatt bin schaue ich nach, wo die Angabe genau zu finden ist.

      Gruß

      Heiko

  22. Erwin Engels sagt:

    Lieber Heiko,
    zu aller erst herzlichen Dank für all dein überbrachtes Wissen!!
    Ich habe mein uraltes ELU Zinkenfräsgerät heute reaktiviert. Es funktioniert bestens.
    Meine Frage: Wie hast du die Spanabsaugung hergestellt??

    Herzliche Grüße!

    Erwin

  23. Jürgen sagt:

    Hallo Heiko!
    Zinkenverbindungen mit der Oberfräse machen für mich auf jeden Fall Sinn wenn man mehrere Werkstücke (Schubladen, o. ä.) bauen möchte.
    Wenn man allerdings Werkstücke macht die alt aussehen sollen finde ich, kann man die Zinken schon per Hand machen. Auch wenn sie vieleicht nicht so hundert prozentig passen geben sie dem Stück ein so richtig „handgemachtes“ Aussehen.

    Liebe Grüße

    Jürgen

  24. Dominik sagt:

    Hallo Heiko,
    die Kopierhülsen der OF 1010 sind größer. Somit muss man sich die Adapterplatte zulegen. Wobei ich mich frage ob mit den ähnlichen Größen der Kopierringe von Festool nicht auch die Zinkungen vorgenommen werden könnten? Oder hät Trend die Schablonen und Kopierringe aneinander angepasst?
    Schönen Gruß,
    Dominik

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dominik.

      Kopierring, Fräser und Schablone müssen exakt zueinander passen, sonst funktioniert das mit dem Zinken nicht. Soweit ich weiß ist das bei anderen Zinkengeräten auch nicht anders.

      Gruß

      Heiko

      • Dominik sagt:

        Hallo Heiko,
        dachte ich mir. Bei dem Zinkenfräsgerät von Festool ist es ja das Gleiche.
        Wenn das Gerät angeschafft wird, dann also nur mit entsprechender Platte für die 1010er um die entsprechenden Kopierringe verwenden zu können.
        Schönen Gruß,
        Dominik

  25. Dominik sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für die Vorstellung dieser Zinkenfräse! Der Preis ist verlockend. Hast du ausprobiert, ob die Kopierhülsen auch auf die OF 1010 von Festool passen? Oder gehen da auch die original Kopierhülsen der 1010 bzw. benötigt man die Adapterplatte?
    Schöne Grüße,
    Dominik

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dominik,

      da ich keine OF1010 habe kann ich das nicht testen. Aber vergleich doch einfach die Maße, dafür habe ich ja die Zeichnung des Kopierringes gemacht.

      Gruß

      Heiko

  26. Stefan Mahalsky sagt:

    Hallo zusammen,

    weiß jemand, ob sich FD300/600 und CDJ300/600 unterscheiden?

    Viele Grüße
    Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,
      falls es hier keiner weiß, frag einfach bei Sauter nach, die sind sehr kompetent und Hilfsbereit.

      Gruß

      Heiko

  27. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    wie immer toll gemachte Videos und sehr anschauliche Erklärungen. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit einen passenden Kopierring für die Festool OF1400 zu bekommen?
    Ich finde die Zinkenvorrichtung sehr gut und einfach zu handhaben. Für schnelle und sehr schöne Zinkenverbindungen sicher das optimale.
    Für Handzinkungen braucht es schon sehr viel Übung um diese wirklich alle gut genug für ein Möbelstück hinzubekommen (wie ich leider aus leidvoller Erfahrung berichten kann)

  28. Marcel sagt:

    Hallo Heiko,

    ich finde Zinken sollten von Hand hergestellt werden,
    denn auch jeder Hobby Tischler sollte traditionelle verbindungen herstellen können.

    Der Tischler von der waterfront aus Wilhelmshaven

    • Michael Hild sagt:

      Hallo Marcel,

      Du hast ja das Wort Hobby erwähnt und im Hobby sollte jeder das machen, was ihm Spaß macht oder Abwechslung für den Berufsalltag bringt. Das trifft auch auf Holzverbindungen zu. Der eine hat halt Freude an Handwerkzeugen, der andere mag eher Maschinen und Schablonen und wieder ein anderer liebt Dübel oder nur stationäre Maschinen.
      Von daher halte ich ein „können sollen“ im Hobby nicht für angebraucht. Es ist ja kein Beruf, bei dem man etwas machen muss.
      Jeder so wie er kann und mag.

      Grüße

      Michael

  29. Jan sagt:

    Hallo Heiko,

    super Videos und super Thema, habe mich sehr gefreut das Du das Thema aufgegriffen hast. Ich spare auch schon auf ein Zinkenfräsgerät, da ich diese Verbindung einfach super finde, ob Schwalben- oder Fingerzinken ich finde es ist ein tolle Art Holz zu verbinden. Bis jetzt quäle ich mich noch mit ein paar handgemachten Versuchen. Die sind aber nie so wirklich schön 100% geworden.
    Ich bin noch nicht wirklich sicher welches Gerät ich nehmen soll oder ob es vielleicht auch die Incra Variante wird, die ja die meisten Möglichkeiten bietet.

    P.S. Ich finde es auch super das Du das Video von 0 an gezeigt hast mit auspacken und ohne Vorbereitung. Kannst Du gern mal wieder machen.

    Schönen Gruß aus HH
    Jan

  30. Andreas Lev sagt:

    Hallo Heiko,

    wieder mal rundum gut gelungene Videos, vielen Dank dafür! Besonders gefallen hat mir, dass Du zeigst wie Du an ein neues Gerät heran gehst.

    Mir ist vor längerer Zeit eine alte VS 500 zugelaufen, die dem Aufbau der Trend sehr ähnlich ist. Wenn ich eine Zinkenverbindung brauche, was nicht soo häufig vorkommt, dann mache ich die mit der VS 500. Wie bei Tom ist mein Ziel auch irgendwann handgezinkte Verbindungen in guter Qualität zu erreichen, aber da muss ich wohl noch warten, bis ich in Rente bin und genung Zeit zum üben habe 😉

    Viele Grüße

    Andreas

  31. Siggi Ch. sagt:

    Hallo Heiko,

    die beiden Videos haben mich mal wieder daran erinnert, dass ich schon seit über einem Jahr den Dovetail Template Master im Keller liegen habe und mich schon immer damit beschäftigen wollte; aber dafür muß ich ja erst die Vorrichtung bauen ………und dabei stehen schon so viele Projekte auf meiner to do Liste ………….

    Es ist immer wieder schön, Dich in Deiner Werkstatt zu „besuchen“, die ich ja in Live nun schon von zwei Kursen kenne.

    Also: wer noch nicht in Heikos Werkstatt war, sollte unbedingt mal einen Kurs besuchen …….dann machen die Videos noch mehr Freude!

    PS: habe gestern übrigens mein erstes Hobeleisen (Dictum Einhand Simshobel) geschärft ……war ganz schön aufregend …….zwischendurch immer wieder an den PC, um nachzuschauen, wie es weitergeht ………aber das Ergebnis ist wirklich sicht- und spürbar!!!

    Liebe Grüße,
    Siggi

  32. Christoph Meyer sagt:

    Hallo Heiko,

    Danke für deine Videos. Die Passgenauigkeit und die Geschwindigkeit der Verbindung ist nicht zu vergleichen mit der Handarbeit.

    Im kommerziellen Bereich kann ich mir die Arbeit von Hand nicht wirklich vorstellen. Als Hobbyhandwerker kann ich aber den handgemachten Zinken persönlich mehr abgewinnen, Zeit ist relativ und es gibt das gute Gefühl etwas selbst gemacht zu haben.

    Grüße
    Christoph

  33. Tom B. sagt:

    Hallo Heiko,
    ich verwende zum Zinken die Leigh D4R. Wie von Dir angesprochen, ist dort die Einstellerei – um einiges- komplizierter. Gerade, wenn man das nicht jeden Tag macht (wie ich), kommt man da ganz schön ins Grübeln. Von daher: Punkt für die Trend.

    Im Punkt Preis: ganz klar an Trend – mehrere hundert Euro Unterschied.

    Variabilität: der Punkt geht an Leigh; freie Einteilung
    max. Werkstückgröße: Leigh mit (aus dem Kopf zitiert) rd. 60 cm im Vorteil; wenn man diese Breite tatsächlich braucht

    Diese kleinen Ausbrüche habe ich auch manchmal. Ich habe mehrere Gründe festgestellt; abhängig davon, wo sie auftreten. Hinterseite = das hintere Brett liegt nicht vollständig auf; Vorderseite (bei offenen Zinken) reist gerne mal was aus, wenn der Fräser so an den Zinken herangeführt wird, dass er beim Austritt „aus dem Brett“ kommt. Ich habe mir daher angewöhnt, das zu berücksichtigen. D.h. bei den Zinken (ganz kleine Zustellungen…) erst einmal von rechts ein wenig weg zu nehmen, dann von links. Dann im hin & her mit sehr kleinen Zustellungen. Den absolut richtigen Weg, bei dem nie Ausbrüche gibt, habe ich aber auch noch nicht (auch bei sehr hartem Holz).

    Persönlich finde ich Handgezinktes schöner. Ich kann’s nur leider nicht in der Qualität, die ich mit der Schablone hinbekomme. Vielleicht schaffe ich das mal. Stand heute mache ich meine Zinkungen aber mit der Schablone.

    Herzliche Grüße

    Tom

  34. Michael Hild sagt:

    Hallo,

    mit Buche geht das richtig gut:

    Eiche bricht auch schnell aus, wenn die Verbindung zu passend ist.

    Grüße

    Michael

  35. Michael Hild sagt:

    Hallo Heiko,

    reduzier doch mal etwas die Frästiefe, dann sollte die helbverdeckte Verbindung lockerer werden.

    Grüße

    Michael

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      warum sollte ich die Verbindung lockern? Die darf ruhig stramm sein.

      Ich habe heute Erle gezinkt, das ging viel besser. Die Absplitterungen, die man beim Kiefer sieht kamen da nicht vor.

      Gruß

      Heiko

      • Michael Hild sagt:

        Hi,

        gut wenn Du meinst.
        ich finds anhand dem was man ab 5:40 sieht und das es einige Ecken abgeschert hat „sehr passend“.
        Es muss ja auch etwas Platz für den Leim sein.

        Grüße
        Michael

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Michael,

          bei 5:40 das war der erste Versuch. Schau nochmal bei 8:20 nach, da sage ich, dass das zweimalige Abfahren eine Verbesserung gebracht hat. Ich habe den Artikel gerade um ein Bild ergänzt, das die Verbindung des Erle Kästchens von heute zeigt.

          Gruß

          Heiko

  36. Neal sagt:

    Hallo Heiko,
    irgendwie funktionieren die Videos nicht, dort steht :“This video is private“!
    Ich hoffe Du kannst das ändern, denn mich interessiert das Video brennent!

    Schöne Grüß

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      sorry, ich habe den Artikel versehentlich ein wenig zu früh freigegeben. Jetzt ist alles verfügbar.

      Gruß

      Heiko

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