Vorstellung der Mafell Erika 85

Nach langem Warten ist es nun endlich soweit. Ich stelle meine Tischkreissäge näher vor. Das Ganze geschieht in zwei Videos. Das erste Video ist eine kleine Einführung. Es führt den Beweis, dass die Mafell Erika einfach alles kann. Inklusive Kaffee Kochen und Bügeln.

Das zweite Video zeigt dann die Erika von Gund auf mit den von mir genutzten Zubehörteilen.

Hier ist leider kein Video mehr zu sehen!

Produktvorstellungen auf Youtube sind inzwischen rechtlich gesehen nicht mehr unproblematisch. Um mich vor Abmahnungen und Bußgeldforderungen zu schützen habe ich dieses Video entfernt. 

Ich würde mich auch freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit Ihrer Tischkreissäge als Kommentar hier schreiben würden. Denn mich erreichen viele Anfrage zu anderen, vor allem zu günstigen Sägen, die ich mangels Erfahrung nicht beantworten kann. Ihre Erfahrungen können daher anderen Lesern sehr helfen. Haben Sie keine Scheu und schreiben Sie was zum Thema Tischkreissäge.

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196 Kommentare zu Vorstellung der Mafell Erika 85

  1. Anonymous sagt:

    Hallo Heiko,

    da ich in meiner Werkstatt ebenfalls ziemlich beengte Platzverhältnisse habe und mich Dein Bericht zur Erika 85 überzeugt hat habe ich mich für sie und gegen die Precisio entschieden. Nach meinen ersten Eindrücken glaube ich damit die für mich persönlioch richtige Enscheidung getroffen zu haben. Ich bin wirklich begeistert von der Säge. Und das obwohl ich noch mit ein paar Anlaufschwierigkeiten kämpfe über die andere an dieser Stelle auch schon berichtet haben.

    1. Absaugung:

    Ich bin Deinem Ratschlag gefolgt und habe die beiden schwarzen Schiebeleisten unter dem Tisch zusammen und an die Rückseite der Säge geschoben. Die Öffnung hinter dem Spaltkeil habe ich mit Panzertape zugeklebt. Und dennoch sammelt sich unter und auf dem Tisch einiges an Späne. Ich weiß momentan nicht woran es noch liegen könnte und würde mich freuen wenn Du vielleicht noch einen Tipp hast. Was mir noch auffiel ist das sich vor dem Sägeblatt ebenfalls solch eine Öffnung befindet wie hinter dem Spaltkeil. Die wollte ich demnächst auch mal überkleben. Oder kann es daran nicht liegen?

    2. Multifunktionsanschlag:

    Bei diesem Punkt bin ich mir nicht sicher ob wirklich ein Problem vorliegt oder ob ich mich damit im Rahmen der üblichen Toleranzen befinde. Und zwar habe ich zur Probe mehrmals 30x30cm Platten geschnitten und hatte hierbei zwischen Schnittanfang und Schnittende häufig Abweichungen von ca. 4/10. Rechne ich das hoch auf 90cm liege ich bei Abweichungen um die 1,2 cm. Das kann aus meiner Sicht nicht normal sein, weshalb ich glaube das ich irgendwo noch Fehler in der Handhabung mache. Ich weiß aber nicht welche. Ich habe an dem MFA das Ablänglineal mit Ablängklappe befestigt wobei ich die Schnitte mit der Zugfunktion ausgeführt habe, weil ich den Schiebeschlitten noch nicht habe. Den MFA und das Ablänglineal habe ich so ausgerichtet wie Du es in einem Deiner Videso beschrieben hast. MFA ans Tischende schieben und Ablänglineal bündig mit der hinteren Tischkante ausrichten. Dennoch habe ich die beschriebenen Abweichungen. Muss ich den bei dem Sägevorgang mit der Zugvorrichtung noch irgendwas Spezielles beachten?
    Ich würde mich sehr freuen wenn Du mir bei diesen beiden Punkten wenn möglich einen Tipp geben könntest.

    Im Voraus schon mal vielen Dank und schöne Grüße!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die Absaugung ist auch immer vom jeweils verwendeten Sägeblatt und der Höheneinstellung abhängig. Systembedingt kann die Absaugung aber nicht 100%ig funktionieren. Sie ist auch davon abhängig, wie die Schutzhaube eingestellt ist und welcher Sauger dran hängt.

      Den MFA kann man sehr fein nachjustieren. Wenn das Ergebnis noch nicht stimmt, musst du das tun und die Parallelität des Lineales zur Tischkante ignorieren. Wichtig ist das Ergebnis, nicht irgendwelche Messungen an der Maschine.

      Gruß

      Heiko

      • Sven sagt:

        Hallo Heiko,

        Danke für deine Antwort! Mit welchen Toleranzen kann man bei der Erika denn max. rechnen?

        Viele Grüße
        Sven

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Sven,
          das habe ich so nie nachgemessen. Aber wenn ich mit meinem längsten Winkel (50cm) messe, komme ich auf Toleranzen von wenigen Zehntel Millimetern.

          Gruß

          Heiko

    • Jan Hofmann sagt:

      Ich rate dazu, den Saugschlauch für die Haube wie von Heiko vorgeschlagen zu modifizieren – brachte bei mir einiges mehr an Absaugleistung. Z. Zt. sinniere ich noch, ob es sich lohnt, das Y-Stück im Saugsystem zu ersetzen und der Haube mehr Saugleistung zuzuführen. Das Problem ist, dass die Späne vom laufenden Blatt gegen die Saugrichtung nach vorne geschleudert werden. Es wäre mal interessant, eine umgedrehte Haube zu erstellen, die mit der Schleuderrichtung absaugt.
      Sonst habe ich bei meiner noch Probeweise die seitliche Öffnung des Sägeblattschutzes abgeklebt, wo man sonst zum Wechsel des Blattes an die Befestigungsschraube gelangt. Richtig was gebracht hat es m. E. nicht.

  2. Hans sagt:

    Hallo Heiko
    Habe mir einen(Erika85) parallelanschlag mit feinjustierung gekauft ,Winkel eingeschoben feinjustierung befestigt Winkel zeigte nach rechts feinjustiert ging nicht ganz bis auf 2 mm zeigte immer noch nach rechts feinjustierug ausgebaut nur Winkel Verbaut und dann Rändelmutter fest gemacht passt . feinjustierung wieder eingebaut und befestigt wieder schief . Hast du einen Rat für mich oder gibt es da noch einen Trick der nicht ihn der Montageanleitung steht .
    Gruß Hans

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hans,

      der Parallelanschlag sollte nah hinten hin leicht öffnen, also nach rechts stehen. Aber nur wenige Zehntel. Ich würde dir das raten, was ich in solchen Fällen immer rate:
      Erst sägen, das Ergebnis vermesssen und wenn alles stimmt, sich nicht von Messungen an der Maschine verwirren lassen. Sollten die Ergebnisse nicht stimmen, kann man immer noch nach den Ursachen forschen.

      Gruß

      Heiko

      • Hans sagt:

        Hallo Heiko,
        Das ist mir schon klar , aber das ändert nichts daran das der Winkel schief ist und die Skala nicht stimmt so wie sie vorne angezeigt wird am Maßband vorne 6,0 beim Kreisägeblatt 6,2 . Wenn ich die Zugfunktion nehmen würde wäre es noch viel schlimmer dann hätte ich einen Versatz von 6,8 .
        Gruß Hans

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Hans,

          eine Ferndiagnose kann ich leider nicht stellen. Wenn du denkst, dass etwas mit dem Anschlag nicht in Ordnung ist, kannst du dich ja erst einmal an deinen Händler wenden. Er ist ja für Reklamationen zuständig.

          Gruß

          Heiko

    • Martin sagt:

      Hallo Hans,
      wenn man darauf achtet den Parallelanschlag nicht deutlich weiter als das Sägeblatt zu schieben (also NICHT bis ganz hinten) dann sollte es kein Problem sein den Anschlag exakt gerade zu richten und nicht leicht öffnend.
      Dadurch kann man sich auf den Winkel des Parallelanschlages genauso wie auf den Winkel des Schiebetisches exakt verlassen.

      Ich habe dazu unter die drei Schrauben Passscheiben in genau der nötigen Dicke untergelegt. Da diese in 0.1mm Schritten verfügbar sind geht das einfach. Z.B. 0.7mm (vorne) + 0.5mm (mitte)+0.3mm(hinten).
      Einfach den Gesamtfehler messen und auf die Position der Schrauben herunterrechnen. Bei mir paßt es nun auf 0.05mm genau.

  3. Sven sagt:

    Hallo Heiko,

    Ihre Vorstellung der Erika 85 hat mich absolut von der Maschine überzeugt, weshalb ich mich dazu entschieden habe die Säge zu ordern.

    Ich möchte hierbei von vornherin mit einer vernünftigen Absaugung arbeiten und plane die Anschaffung eines Festool CT 17 E + Dust Commander. In dem Zusammenhang stellt sich mir eine Frage. Sie schreiben:

    „Meine Absauglösung an der Erika sieht so aus, dass ich mit einem ca.50mm Schlauch, also dem größtmöglichen Durchmesser, an die Maschine gehen. Der Schlauch selbst geht an einen Zyklonabscheider (Dust Deputy für Festool). als Sauger hängt ein Hitachi (Starmix) Rüttelsauger dran.“

    Wenn ich es richtig verstehe gehe ich mit dem Saugschlauch erst an den Dust Commander und von da aus an die Erika. Der Saugschlauch des CT 17 hat aber nur einen Durchmesser von 27mm. Das würde ja bedeuten, dass der 50mm Schlauch vom Zyklon zur Erika am Ende doch wieder auf 27mm verjüngt wird was wiederum die Saugleistung beeinträchtigt.

    Oder verstehe ich in dem Zusammenhang etwas falsch?

    Vielen Dank für eine kurze Info hierzu!

    Viele Grüße
    Sven

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die beste Saugleistung erreicht man mit möglichst dicken und kurzen Schläuchen. Bei Sorotec gibt es aber auch passende Schläuche, wie bei meinem. Der Schlauch von Sorotec passt bestimmt auch an den CT17. Mit Sicherheit kann man Ihnen bei Sorotec auch weiterhelfen und den richtigen Schlauch nennen.

      Gruß

      Heiko Rech

      • Sven sagt:

        Super, Danke! Ich verstehe nur noch nicht wie es funktioniert das die erhöhte Saugleistung eines 50mm Schlauch der in die Erika geht genutzt werden kann wenn der Schlauch am Staubsauger letztlich doch wieder nur 27mm im Durchmesser hat. Hab ich einen Denkfehler?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Sven,
          ich meinte mit meiner letzten Antwort, dass du bei Sorotec einen dickeren Schlauch bekommst, der von deinem Sauger zum Zyklon geht.

          Gruß

          Heiko

  4. Simon sagt:

    Guten Abend Heiko,

    ich hätte eine Frage zur Verwendung des Parallelanschlages bei Erika 85. In vielen Beiträgen wird empfohlen, den Parallelanschlag bei Parallelschnitten ohne weiteres Anschlaglineal mit Zusatzklemmung zu benutzen (Ausnahme verdeckte Schnitte oder Nuten), da somit die Gefahr des Rückschlages geringer ist, wenn das Werkstück durch den sich öffnenden Parallelanschlag nach dem Schnitt leicht nach rechts „ausweichen“ kann. Das leuchtet mir ein und mittlerweile kriege ich auch schöne parallele Schnitte hin.
    In vielen deiner Videso sieht man jedoch wie du den Parallelanschlag mit dem zusätzlichen Lineal inklusive Zusatzklemmung auch für Parallelschnitte benutzt. Nun meine Frage(n): Kannst du mit deinem Vorgehen die Präzision weiter erhöhen? Würdest du deine Vorgehensweise auch dem geübten/ übenden Laien empfehlen?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Simon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Simon,

      stimmt, auf alten Bildern sieht man den Anschlag noch oft ganz durchgehend. Besser ist es allerdings, ihn ein Stück zurück zu ziehen, wie es auch die BG empfiehlt. Auf neuen Bildern ist das bei mir auch so. Bei Plattenmaterial ist das weniger zu berücksichtigen, bei Massivholz ist der Zuschnitt mit verkürztem Anschlag wesentlich entspannter. Zum Nuten und Fälzen lasse ich den Anschlag aber immer noch durchgehen und sichere ihn auch am Ende.

      Gruß

      Heiko

  5. Andreas Borchard sagt:

    Ich besitze leider nur eine Erika 65, bin aber ganz zufrieden damit! Weiß jemand, ob sich das Absaugungsset der Erika 85 (oder 70) für die Erika 65 verwenden läßt, evt. mit einem anderen Sägeblattschutz?

    • Jan Hofmann sagt:

      Hallo Andreas,

      ob das Set passt, weiß ich nicht. Ich denke, es ist überlegenswert, selbst Hand an zu legen und nur die Absaughaube zu kaufen. Einen Y-Verteiler und Schläuche für den Anschluss an den Sauger bzw. Erika „unten“ und „oben“ kann man günstig im Netz erwerben. Mit Heikos Aufhängung/Führung für den Saugschlauch bist du m. E. sogar besser bedient als mit dem kurzen und störrischen Schlauch des Sets. Der ist vom Durchmesser arg unterdimensioniert.

  6. Simon sagt:

    Guten Abend,

    nun bin auch ich stolzer Besitzer einer Erika 85. Ich habe jedoch gleich am ersten Tag festgestellt, dass bei meiner Säge mit dem Multifunktionsanschlag keine rechtwinklingen Schnitte rauskommen (Anschlag links montiert), beim Ablängen eines ca 40 cm breiten Bretts, ist der Schnitt nicht akzeptabel rechtwinkling zur Längskante. (Mit „nicht akzeptabel“ meine ich, dass der Möbelbau so nicht funktionieren würde)

    Beim Nachmessen zeigt sich, dass das längere Anschlagslineal des MFA nicht rechtwinkling zum Maschinentisch sitzt.

    Nun meine Frage: Gibt es noch eine andere Möglichkeit der Justierung des MFA als die kleine Madenschraube neben der Klemmung des MFA, mit der man die Distanz zum Sägeblatt einstellt? Denn auch mit dieser kleinen Schraube kann mein Anschlag nicht zufriedenstellend justiert werden, die Schnitte sind immer noch nicht zufriedenstellend rechtwinklig.

    Ich habe mir nun zwischenzeitlich einfach mit einem kleinen Stück dicken Klebebandes beholfen, welches ich unter das längere Anschlaglineal aufgeklebt habe, und siehe da, alle Schnitte und auch die Ausrichtung des Anschlaglineals zum Maschinentisch sind rechtwinklig. Nur hätte ich bei einer 2500 Euro-Säge gerne eine Lösung ohne Klebebandgepfusche, vielleicht hast du ja einen Tipp?

    Besten Dank im Voraus,

    Simon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Simon,

      beim MFA war bei mir eine Bedienungsanleitung dabei, in dem das Justieren des Anschlages genau beschrieben ist. Es gibt dazu eine Schraube unter dem ANschlag, die gelöst werden muss, dann kann man den Anschlag mit der großen Schlitzschraube auf der Oberseite einstellen. Wenn du die Anleitung nicht hast, frag sie einfach mal bei Mafell an.

      Gruß

      Heiko

      • Simon sagt:

        Ach, die wurde bei mir offenbar nicht beigelegt. Ärgerlich! Danke für den Tipp, ich werde das morgen gleich mal ausprobieren und am Montag trotzdem bei Mafell anrufen. Herzlichen Dank und schönes WE,

        Simon

  7. Michael Braun sagt:

    Hallo Heiko,
    ich finde die Mafell Erika auch gut, aber in meinem Budget nicht drin. Kannst Du mir eine Säge, die für den Möbelbau brauchbar ist, empfehlen, die im Preissegment 500 bis 1000 Eur liegt?
    Ich lege Wert auf hochwertiges Werkzeug, aber ich muss „die Kirche im Dorf lassen“. Ich habe aber auch keine Lust, unnötig Geld zu verbrennen mit einer Maschine, die nicht brauchbar ist.
    Gruss Michael
    Übrigens, die Absaugung läuft einwandfrei 🙂

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      ich habe zwar (noch) keine eigenen Erfahrungen mit der Maschine, aber in dieser Preisklasse wird die BOSCH GTS 10 XC oft empfohlen und man liest viel gutes über die Säge:
      https://www.bosch-professional.com/de/de/gts-10-xc-26179-ocs-p/

      Gruß

      Heiko

      • Michael Braun sagt:

        Hallo Heiko,

        damit bestätigst du mich, die hatte ich, seit sie in der Holzwerken vorgestellt wurde auch auf dem Schirm.

        Schade, dass es nicht mehr kleinere Formatkreissägen für uns Hobby-Holzwerker gibt, die was taugen.

        Den Baumarktschrott hatte ich mir angeschaut, der eignet sich nur zum Holztrennen.

        Gruß Michael

      • Johann Brandstetter sagt:

        Hallo Heiko,
        auch ich liebäugle mit der Bosch. Würde vom Budget und vor allem zu meinem vorhandenen Platz passen. Mich verunsichern nur die Berichte zu den Ungenauigkeiten sowohl des Parallelanschlages als auch des Schiebeschlittens mit Queranschlag.

        Allerdings schreibst du, dass sogar die Erika empfindlich auf zuviel Druck auf den Anschlag reagierte.

        Kannst du was zu anderen Herstellern in dieser Liga sagen, ob und was man da so hört zur Stabilität? Thematisiert wird das oft zur Bosch, wobei ich mir nicht recht vorstellen kann, dass zum Teil billigere und leichter Maschinen da wirklich soviel besser sind, dass es da nichts zu bemängeln gäbe. Hab leider zum Beispiel zu Makita oder metabo hierzu nichts gefunden.

        Viele Grüße
        Hans

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Hans,

          ich kenne andere Maschinen auch nur aus Berichten anderer Anwender. Daher kann ich dir bei deinem Problem auch nicht weiterhelfen.

          Gruß

          Heiko

  8. Jan sagt:

    Guten Tag,

    als Neubesitzer einer Erika 85 EC habe ich zwei Fragen:
    – Riecht die Maschine im Betrieb dauerhaft nach warmer Elektronik oder legt sich der Geruch mit zunehmender Betriebszeit?
    – Hört sich die Maschine beim Herabregeln der Drehzahl immer etwas stotterig an? (bei meiner hat man das Gefühl, die Maschine regelt ständig, um die Geschwindigkeit zu halten – es hört sich etwas kratzig an)

    Vielen Dank für eine Antwort

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jan,
      der Geruch verschwindet schnell wieder. Am besten hilft Kiefernholz sägen dagegen 🙂

      Die Drehzahl zu reduzieren ist bei Holz eine schlechte Idee. Die Säge tut sich dann schwerer und versucht natürlich die Drehzahl zu halten, regelt also nach. Bei Holz also immer auf höchster Stufe lassen. Die Reduzierung braucht man nur bei Kunststoffen oder Aluminium.

      Gruß

      Heiko

      • Jan sagt:

        Danke… Kiefernholz sollte sich besorgen lassen. Ich werde es mal beobachten oder beriechen 🙂
        Die Drehzahlregulierung habe ich mal zum Spaß im Leerlauf ausprobiert. Ich vermute, dass Geräusch kommt durch die Phasenanschnittsteuerung zustande.

        • Jens sagt:

          Hallo,

          meine Erika (BJ 2016) hört sich mit niedriger (Leerlauf-)Drehzahl auch total holprig an!
          Eigentlich wollte ich damit schon länger mal beim Mafell-Service vorsprechen, was mangels Zeit bzw. anderer Prioritäten bisher aber nicht geschehen ist.
          Können das die anderen Erika-Besitzer hier vielleicht mal testen?

          Gruß,
          Jens

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Jens,

            momentan kann ich das nicht testen. Aber mal ganzu dumm gefragt: Warum willst du mit reduzierter Drehzahl sägen?

            Gruß

            Heiko

            • Jens sagt:

              Hallo Heiko,

              im Moment will ich nichts mit reduzierter Drehzahl sägen (keine Sorge, schon gar kein Holz). Es geht nur darum rauszufinden ob das Laufgeräusch normal ist oder eben nicht.

              Gruß,
              Jens

  9. Stefan sagt:

    Grüß Sie Herr Rech,

    vorab herzlichen Dank für die sehr informative Aufbereitung der Details zur Mafell Erika, Sie haben mir damit sehr bei meiner Kaufentscheidung geholfen.

    Nun steht sie also in der Werkstatt die Erika 85EC mit Schiebeschlitten, Parallelanschlag usw.

    Ein Traum sollte in Erfüllung gehen…

    Leider scheint es sich bei den Anbauteilen meiner Maschine aber um eine Montagsproduktion zu handeln, denn von 5 Skalen die auf: Anschlaglineal, MFA, Anschlag von MFA und dem Maschinentisch verbaut sind waren die drei erstgenannten mit 1-1,5mm Versatz angebracht.
    Ich habe die Erika vor 2Monaten neu gekauft.
    Das Anschlaglineal und den Anschlag vom MFA hat sich Mafell vor einer Woche ins Werk geholt um nachzubessern oder auszutauschen. Die Sache mit der Winkelskala vom MFA konnte ich mittels aufklebens einer neuen lösen.

    Nun stehe ich vor dem Problem Ausrichten des Schiebeschlittens.
    Mein Maschinentisch (MT) ist grade und rechtsseitig ist der Zusatzfrästisch (FT) auch grade/plan montiert.
    Wenn ich den Schiebeschlitten (ST) gleichmäßig mit Höhenunterschied ca. 0,5-1,0mm zum MT montiere und bezüglich des Winkels nach den Möglichkeiten ausrichte passiert folgendes.
    Wenn ich eine Aluprofil quer mit leichtem Druck (wie beim Arbeiten) auf dem ST halte und über den MT führe:
    1. Das Profil läuft auf dem ersten Drittel des MT sauber ohne Berührung und parallel zum MT und FT 8so wie es sein soll).
    2. etwa in der Mitte des MT liegt das Profil dann rechts auf dem FT auf (sprich der Winkel des ST ändert sich in Bezug zu dem MT und FT).
    3. Das Aufliegen des Profils bessert sich kurzzeitig nach der Mitte den MTs um dann auf dem hinteren Drittel rechts vom Sägeblatt auf dem MT und FT wieder aufzuliegen.

    Meine Lösung wäre jetzt die Stellschrauben, die den Winkel vom ST zum MT verstellen weiter rein zu drehen, damit das Profil rechts hoch kommt.
    Problem: Die Stellschrauben haben schon gar keinen Kontakt zum Maschinengehäuse, da das Schwalbenschwanzprofil keine weitere Neigung mehr zu lässt. Habe übrigens auch schon einen weiteren Halter für sie Schiene des Schiebeschlittens an dieser Stelle ausprobiert mit dem selben Ergebnis.

    Ob die Schiene vom Schiebeschlitten in sich verdreht ist kann ich nicht prüfen.
    Ich habe darauf geachtet, dass sie bei der Befestigung nicht verkantet bzw. auf Spannung geht und ich habe geprüft ob sie grade ist, und das liegt würde ich sagen im Rahmen der Tolleranz (bei den Doppellöchern fällt sie leicht ein).

    Haben Sie bei dieser Situation vielleicht einen Tip zur Lösung?
    Und sind Ihnen derartige Probleme mit den ungenau angebauten Skalen bekannt*?

    Wenn möglich ohne Mafell Service, denn bei denen muss ich leider sagen fühle ich mich alles andere als aufgehoben.
    Jetzt 2 Monate nach Kauf bin ich am einrichten was mir vorher wegen Lieferverzögerungen, verschiedener Transportschäden und Produktionsfehlern nicht möglich oder nicht erlaubt war. Mein Händler hat hierzu schon die Formulierung never ending story gebraucht.

    Ich hoffe, dass die Sache vielleicht mit Ihrer Hilfe doch noch zu einen guten Ende findet.

    Mit Dank vorab für Ihr qualifizierte Einschätzung und

    besten Grüßen

    Stefan

    *Bei mir kam die CS 70 aus verschiedenen Gründen nicht in Betracht aber ich habe heute zufällig mit unserem Festool Vertreter gesprochen. Bei denen ist die Toleranz bezüglich der Anbringung einer Skala 0,2mm (ab 0,3mm wird dort nachgebessert!). Zur Erinnerung: Bei mir kam die Mafell Erika mit Skala-Versätzen von bis zu 1,5mm an.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich habe bezüglich der Skalen keine Probleme und ich habe nun die zweite Erika 85 hier stehen (wird alle zwei Jahre ausgetauscht). Die Skala am MFA habe ich niemals überprüft. Ich habe ihn nach Anleitung zum Sägeblatt justiert und die Rastpunkte für die wichtigsten Winkel stimmen danach auch. Mehr braucht man zum Arbeiten nicht. Die Skalen am Maschinentisch stimmten bei mir immer.

      Was den Schiebetisch und dessen Höhe angeht, kann ich der Beschreibung ehrlich gesagt nicht folgen.

      Generell empfehle ich immer, erst einmal mit der Maschine zu arbeiten und zu prüfen, ob die Ergebnisse stimmen. Zu viel Messen kann einen sehr verunsichern. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, wäre der Händler mein erster Ansprechpartner. Eigentlich ist es erst einmal seine Aufgabe Probleme mit gekaufter Ware abzustellen. Es ist meiner Meinung nach auch seine Aufgabe die Sache mit dem Hersteller zu klären.

      Gruß

      Heiko Rech

      • Stefan sagt:

        Sehr geehrter Herr Rech,

        haben Sie herzlichen Dank für die schnelle Antwort.

        Meine Erklärung war wohl etwas zu Problemfixiert um anderen verständlich zu sein : ) Sorry!

        Nochmal ganz einfach:

        Der Schiebeschlitten verändert bei der Bewegung mehrfach seinen Winkel zum Maschinentisch. Die hierfür vorgesehen Einstellmöglichkeiten habe ich vollends ausgeschöpft.

        Vielen Dank für den Hinweis zum Praxistest. Der kommt jetzt.

        Übrigens leistet der Händler beste Arbeit in dieser müßigen Situation. Bei dem werde ich bleiben!

        Und während ich dieses schreibe kommen grade das Anschlagslineal und der Anschlag des MFAs von Mafell zurück mit zwei guten Nachrichten: Sie haben die Teile ausgetauscht und die Skalen sitzen akkurat : )

        Was für eine Erleichterung! Nun kann ich endlich zum Praxistest übergehen : )

        Ihnen Herr Rech alles Gute und machen Sie weiter so mit Ihrem Blog!!!

        Hier noch ein kleiner Modifikations-Hinweis zum Parallelanschlag der Erika. Ich habe ein Anschlaglineal daran befestigt. Mafell löst die Besfestigung mit seinen M6x10 Inbusschrauben und Nutenstein im Lineal. Ich habe die Inbusschrauben gegen die Festool M6x12 Schrauben mit Kunststoffknebel (Festool Drehknpof Artikelnummer 200499 Preis ca. 6€ Netto/Stk.) getauscht. So kann ich das Anschlaglineal jederzeit mit nur zwei Handgriffen (ohne Werkzeug) lösen bin somit mit dem Lineal viel flexibler und die Nutensteine fallen nicht nach einer Umdrehung ab.

        Vielen Dank für alles und beste Grüße an Sie und Ihre geschätzten tLeser Herr Rech.

        Stefan

    • Peter S. sagt:

      Das mit dem Mafell Service kann ich (leider) auch unterschreiben, die interessieren sich einen …. für (Privat?)Kunden. Toleranzen werden bei denen so weit gedehnt wie es passt, nur damit sie nichts leisten/ersetzen/reparieren müssen.

      Deiner Beschreibung kann ich leider auch nicht ganz folgen. Ich kann nur sagen dass die Skalen bei dem Ablänglineal an meiner Erika auch nicht ganz stimmen. Hier will ich aber nicht mäkeln da die Maschine BJ 2016, der Schiebetisch BJ 1992 und das Lineal BJ weiß ich nicht ist.

      Jedenfalls habe ich mein Lineal nun um ca. 1mm gekürzt, so dass nun alles passt. Was die Einstellung des Schiebetisches betrifft, so finde ich die möglichen Justagemöglichkeiten völlig unzureichend. Ich musste die Laufschiene sowie die Halter mit der Feile bearbeiten, bis ich den Schlitten so exakt einstellen konnte wie es für meine Arbeit nötig ist.
      Weiterhin lag ein Kugellager unten nicht ganz am Rohr an (Spiel ca. 1mm) Auch hier musste ich tricksen, da der Tisch sonst wackelt.

      Aber das mag wie gesagt mit dem Baujahr des Teils zusammen hängen, auch wenn ich von Mafells Verhalten gegenüber Kunden nichts halte möchte ich denen das nicht ankreiden.

      • Stefan sagt:

        Grüß Sie Peter,

        vielen Dank für Ihre Hinweise ich habe soeben noch Herrn Rech geantwortet mit einigen Neuigkeiten zu meinem Fall.

        Das Einkürzen des Lineals war natürlich bei mir auch der erste Gedanke, davon wurde mir aber seitens Mafell streng abgeraten. Was mich natürlich nicht davon abhalten wird wenn nun doch nach was nicht funzt, denn nun muss es mal los gehen : )

        Ihren Hinweis mit der Feile werde ich vermutlich auch noch anwenden, um den Schiebeschlitten in den richtigen Winkel bringen zu können.

        Am Ende werde ich eine tolle, langlebige Maschine haben, die vieles ermöglichen wird. Schade ist nur, dass ich mit der Hersteller-Firma nicht recht Freund werden konnte 🙂

        Ihnen alles Gute und herzlichen Dank.

        Mit freundlichen Grüßen

        Stefan

      • Hans sagt:

        Das gleiche war bei mir auch Laufschiene und Feile , ist natürlich nicht Akzeptabel .

  10. Edgar sagt:

    Hallo Heiko,
    ich schreibe hier zum ersten Mal, bin jedoch ein treuer Leser deines Blogs. An dieser Stelle besten Dank für die sehr umfangreichen und hilfreichen Informationen.
    In Sachen TKS bin ich ein Anfänger. Seit einigen Tagen steht bei mir eine Ulmia 265 aus dem Jahre 1948. Ich habe mich bewusst für die Säge entschieden, da ich nicht gleich viel Geld in die Hand nehmen wollte/konnte. Die Säge wird über einen Flachriemen von einem Drehstrommotor angetrieben und läuft relativ langsam. Nach meiner Berechnung erreicht sie mit einem 200-er Sägeblatt eine Schnittgeschwindigkeit von ca. 30 m/s. Damit liegt sie deutlich unter den empfohlenen 50 m/s.
    Nun zu meiner Frage: Ich möchte die alten und z.T. stumpfen Sägeblätter, die dabei waren (allesamt aus Chrom-Vanadium-Stahl) durch max. zwei HM-Sägeblätter ersetzen (eins für Längs- und eins für Querschnitte). Es wird überwiegend Massivholz in den Stärken bis ca. 30mm verarbeitet. Welche Blätter würdest Du für diese Schnittgeschwindigkeit empfehlen (Durchmesser, Anzahl der Zähne, Zahnform, ggf. Dünnschnittblatt)? Ein Blattdurchmesser über 250 mm scheint mir angesichts der geringer Motorleistung nicht sinnvoll. Hier noch die Daten der Säge:
    380V
    0,8 KW
    Drehzahl Motor / Riemenscheibe: 1420 U/min
    Durchmesser Riemenscheibe am Motor: 130 mm
    Durchmesser Riemenscheibe an der Sägewelle: 65 mm
    Somit komme ich auf 2840 U/min für das Sägeblatt. Mit einem 315-er Blatt käme man dann zwar auf ca. 47m/s, jedoch ist der Motor dafür zu schwach und der Sägetisch zu klein.
    Hättest du evtl. einen Tipp für mich?
    Danke vorab!

    Gruß
    Edgar

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Edgar,

      was die Sägeblätter angeht bist du mit 250er Blättern sicherlich gut bedient. Je eines mit 24, eines mit 40 und eines mit 60 Zähnen. Jeweils Wechselszahn. Die Blattstärke sollte zum Spaltkeil passen.

      Zur Säge:
      Wenn die Säge einen Spaltkeil und eine Schutzhaube hat, kannst du sicherlich damit einige Zeit arbeiten, auch wenn die Drehzahl sehr niedrig ist. Erwarte aber nicht zu viel von den Ergebnissen. Hat sie beides nicht, rüste es nach. Ist das nicht möglich, war die Maschine ein Fehlkauf und sollte ohne Spaltkeil und Schutzhaube nicht verwendet werden.

      Gruß´

      Heiko

      • Edgar sagt:

        Hallo Heiko,

        danke für die schnelle Antwort. Den Spaltkeil samt Schutzhaube werde ich nachrüsten, hatte das auch schon vor.
        Zu den Sägeblättern: Z24 und Z40 sind nachvollziehbar. Für welchen Zweck wäre dann das Blatt mit 60 Zähnen?

        Gruß
        Edgar

  11. Josef sagt:

    Hallo Heiko,

    danke für deine vielen Tipps. Aufgrund deiner Beschreibung habe ich mir gestern eine gebrauchte Erika 85EC mit Schiebeschlitten und Tischverbreiterung gekauft.

    Die Maschine hat ja sehr viele bewegte Teile und Abstreifer.
    Können Sie mir beschreiben wie Sie Ihre Maschine pflegen? Mussten Sie Teile schon ersetzen? Schmieren Sie Lager regelmäßig?

    Vielen Dank für die vielen Ratschläge

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Josef,

      die Erika ist nahezu Wartungsfrei. Wenn man sie regelmäßig reinigt ist das vollkommen ausreichend. Abschmieren oder ölen muss man da nichts.

      Gruß

      Heiko

  12. Georg V. sagt:

    Hallo Herr Rech!

    Als Anfänger in der Holzwerkstatt habe ich schon länger den Wunsch eigene Stollenmöbel aus Kernbuche-Leimholzplatten zu bauen. Optisch ganz schlichte Konstruktionen. Nun weiß ich aber nicht, welche Art von Säge ich mir beschaffen sollte, welche hier zwingend erforderlich ist, um Platten, Leisten und Stollen zu sägen. Ich tendierte erst zum Selbstbau einer Tischkreissäge, also HKS unter Platte plus Anschlag etc. auf Gestell. Im Netz gibt es dazu ja genug Anregungen. Sicherheitstechnisch ist das aber wohl eher nicht unbedenklich. Würde ich meinen Möbelbau auch mit einer Multi-Werkbank nach G. Henn bewerkstelligen können? Da wäre mir hinsichtlich der Säge wohler im Bauch. Vielleicht können Sie ja auch eigene Erfahrungen mit selbst gebauten TKS kurz wiedergeben. Als Anfänger ist man hier für gute Ratschläge von Fachleuten sehr dankbar. Natürlich würde ich auch lieber eine Erika kaufen, sprengt aber mein Budget. Hoffe auf Ihre Hilfe und vielen, vielen Dank für Ihre Mühe mit diesem Blog, er ist unschätzbar hilfreich!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      mit Selbstbauten habe ich keine eigenen Erfahrung, ebenso wenig mit der Multiwerkbank. Den Selbstbauten von Tischkreissögen mit untergespannten Handkreissägen stehe ich aber sehr skeptisch gegenüber. Da sollte man schon genau wissen, was man tut.

      Gruß

      Heiko Rech

  13. Robert sagt:

    Hallo Heiko,
    auch ich plane die Anschaffung einer Erika 85. In diesem Zusammenhang bereitet mir das Thema „Absaugung“ allerdings ganz schönes Kopfzerbrechen… Viele Beiträge hier im Blog beziehen sich ja auch auf diese Thema. Ist es Dir möglich hierzu nochmal eine Empfehlung oder Tipps auzusprechen? Ich kann leider keine 600,- € für ein Festooo Absaugmobil etc. investieren (die Kosten für die Erika sind ja schon sehr hoch). Bisher habe ich einen Kärcher Sauger mit Automatik für meine Makita Flachdübel- und Festool Oberfräse (Of2200). Der Absuagstutzen passt auch ohne Adapter auf die Maschinen. Vielen Dank & ´en schönen Gruß Robert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Robert,

      wenn du schon einen Sauger hast, probier den doch erst einmal aus. Schau dir auch mal im Internet verschiedene Zyklon-Abscheider an. Das macht bei einer Tischkreissäge auf jeden Fall Sinn.

      Gruß

      Heiko

  14. Simon sagt:

    Hallo Heiko,

    nur eine kurze Frage zu deiner Erika-Sauger-Konfiguration: Ich gehe mal davon aus, dass die Erika über die Einschaltfunktion deines Werkstattsaugers angeschlossen ist. Das müssten dann (je nach Saugleistung des Saugers) zusammen fast 3500 Watt Aufnahmeleistung sein, womit dann die 16 A fast ausgenutzt sind. Ist da in deiner Werkstatt schon mal die Sicherung rausgeflogen, zB beim Einschalten oder Schneiden von sehr dicken/harten Hölzern?

    Viele Grüße aus dem regnerischen Süden

    Simon

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Simon,

      bisher ist das noch nie passiert. Ich habe mich auch mal mit einem Mafell-Mitarbeiter unterhalten, da ging es auch um die LO65E, die ja auch 2.400 Watt Aufnahmeleistung hat. Man sagte mir, dass es sehr selten vorkommt, dass eine solche Maschine wirklich die volle Leistung zieht. Von daher wäre diese Konfiguration bei einer halbwegs modernen Installation unkritisch.

      Gruß

      Heiko

  15. Frank sagt:

    Hallo Heiko

    Ich habe eine Frage zum Spaltkeil. Der sollte doch eigentlich auch ein wenig zu versenken sein, oder? Habe schon dreimal bei Mafell angefragt, aber die haben es scheinbar nicht nötig zu antworten. Auch im Maschinenhandbuch habe ich keine genau Beschreibung zu dem Thema gefunden. Ich besitze eine 70Ec (Bj. 2015). Kennst Du da einen Trick, oder kann mir jemand sagen an welchem Schräubchen ich drehen, und welchen Hebel ich Ziehen muss? Vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße
    Frank

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Frank,

      da gibt es keine Schraube. Der Spaltkeil wird einfach nach unten gedrückt, oder eben nach oben gezogen. Am einfachsten geht das bei noch montierter Schutzhaube.

      Gruß

      Heiko

  16. RSpecht sagt:

    Hallo Heiko,
    ich verfolge schon lange deinen Internetauftritt auf YT sowie im Blog. Seit kurzem bin ich am überlegen mir eine Erika 85EC oder eine Precisio CS70 anzuschaffen. Nun ist (bisher) noch eine ungeklärte Frage offen geblieben: wie sauber kann die Mafell eine beschichtete Spanplatte schneiden? Bei der Festool gibt es ja den gewohnten Splitterschutz – wie gut funktioniert sowas? Ich arbeite halt sehr viel mit beschichteten Spanplatten um z.B. einen Küchenkorpus o.ä. zu bauen. Oder sollte man für sowas doch direkt auf eine günstige (2-3k€) Formatkreissäge gehen?
    Die Ausrissfreiheit meiner TS75 mit FS ist halt beeindruckend.

    Viele Grüße aus dem Naheland 🙂

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      wie die Qualität solcher Schnitte mit der CS70 und Splitterschutz ist kann ich nicht sagen. Bei der Erika ist es mit einem scharfen Sägeblatt relativ gut, aber nicht perfekt sauber. Wenn du Platz für eine kleine Formatkreissäge hat, bist du damit bestimmt am besten bedient. Mit sauber eingestelltem Vorritzer sollten beschichtete Platten dann auch kein Problem sein.

      Gruß

      Heiko

  17. Thomas Hanisch sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für die vielen informativen Tipps und Tricks!
    Ich habe mir im Sommer daraufhin eine Erika 85EC gekauft. Für kleine Teile benutze ich oft die Zugfunktion. Dabei ist mir mehrfach folgendes passiert: Normalerweise steht man ja links vom Sägeblatt. Zum Ziehen muss man aber nach rechts greifen, da der Zughebel etwas rechts vom Blatt ist. Beim Sägen mit Parallelanschlag sind mir mehrfach kleinere Holzteile nach hinten geflogen. Zum Glück haben die – zweimal – nur meinen Arm bzw. meine Hand getroffen. Blauer Fleck und deutlich sichtbare Quetschungen inklusive. Der Armtreffer war gefühlt katastrophal.
    Der Parallelanschlag ist ziemlich parallel zum Blatt, mit minimaler Öffnung nach hinten (d.h. Abstand nach hinten breiter werdend). Da kann also theoretisch nichts klemmen. Allerdings sieht der Spaltkeil bei mir seltsam aus. Der scheint sich leicht nach rechts zu neigen. Ganz gerade ist er jedenfalls nicht. Kann das die Ursache sein? Die Maschine war nagelneu, falsch zusammenbauen konnte man auch nichts.
    Ich benutze die Zugfunktion deswegen mittlerweile nur noch ungern. Habe keine drei Hände, muss links halten und rechts ziehen. Ist oben Beschriebenes bei Dir auch schon vorgekommen? Was könnte ich zur Vermeidung noch überprüfen/ändern?

    Vielen Dank!
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      die Zugfunktion ist nicht geeignet in Kombination mit dem Parallelanschlag benutzt zu werden. Dass dabei die Werkstücke weggeschleudert werden ist vollkommen normal und hat nichts mit der Einstellung der Maschine zu tun.

      Gruß

      Heiko

  18. Tobias Schneider sagt:

    Guten Tag,

    ich besitze nun schon seit ca. 15 Jahren eine Erika 70l mit Tischverbreiterung und Schiebeschlitten. Bin mit der Erika eigentlich soweit zufrieden und habe auch schon mehrere Projekte mit ihrer Hilfe erledigt. Vor ca. einem Jahr habe ich mir einen Festool Midi gegönnt um mit ihm meine „Baustellen“ und die Werkstatt sauber zu halten sowie die Erika abzusaugen. Wie befürchtet ist der Midi dafür eigentlich nicht zu gebrauchen. Nun spiele ich mit dem Gedanken, mir eine Benardo DC 400 oder DC 300 zuzulegen. Was haltet Ihr von dieser Kombination?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      ich befürchte, dass die Absaugung ungeeignet ist. Wenn du den Schlauchdurchmesser zu sehr verringerst wird die Absaugung zu schlecht. Ich würde dir eher zu einem Zyklonabscheider raten, den du sicherlich mit dem Midi betreiben kannst.

      Gruß

      Heiko

      • Tobias Schneider sagt:

        Hallo Heiko,
        ich befürchte dies ebenfalls und gebe einfach ungern 300.- € für eine Maschine aus die mich dann mehr ärgert als dass sie mir hilft.
        Wie ich gesehen habe hast du den Ultimate Dust Deputy für Festool an deiner Säge angeschlossen. Du verwendest ihn für alle anfallenden Sägearbeiten? Dieses System gefällt mir sehr gut, habe es allerdings noch nicht live gesehen.

        Viele Grüße,
        Tobias

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Tobias,

          den Zyklon verwende ich an der Säge für alle Arbeiten und zum Reinigen der Werkstatt. Bisher bin ich damit sehr zufrieden. Es mag eine der teuersten Zyklon-Lösungen sein, aber die Installation und der Betrieb sind dafür absolut ohne Bastelei.

          Gruß

          Heiko

  19. Ralf sagt:

    Tach Heiko,
    die Erika steht jetzt auch bei mir im Hobbyraum 🙂 Foto liegt bei, durcheinander nicht beachten.
    Das Anschlaglineal für den Paralellanschlag fehlt noch und der Schiebetisch muss noch eingestellt werden. Hoffentlich bekomme ich das hin.
    Was die Absaugleistung meiner stationären Absaugung betrifft, hattest Du wohl recht. Trotz guter Werte: 2800 cbm²/h Luftleistung und 1800 Pa Unterdruck,
    (Bernardo DC 350) zieht sie nicht so recht durch an der Säge.
    Mein Händler hat mir nun einen Werksattsauger von Eibenstock empfohlen.
    Zwei Haken hat die Sache nun. Erstens: Der Saugschlauch des Saugers passt nicht an den 65mm Anschluss der Erika, so dass wieder irgend ein passendes Adapterstück gefunden werden muss.
    Zweitens: Wie erkläre ich das alles meiner Frau, die einfach nur ein Lowboard fürs Wohnzimmer kaufen wollte? 🙂

    Beste Grüße. Ralf

  20. Axel Engstfeld sagt:

    Hallo Heiko,
    nachdem ich mit der neuen Erika 85 zwei Platten zugeschnitten hatte, musste ich erst mal ne Grundreinigung der ganzen Werkstatt machen. Die gute hat alles eingesaut. Jetzt habe ich einen neuen Schlauch 50mm/2,5 meter und siehe da es geht schon viel besser. Hinten bin ich deinem Rat gefolgt und habe ebenfalls abgeklebt, aber nach Vorne schleudert sie immer noch ordentlich Späne. Ist das bei Dir auch so?
    Sägeblätter 250 2,8/1,8 gibt es ja nicht zwo viele. Bei SauTer habe ich eins gefunden , welche Freud Blätter benutzt du. sind die eventuell kleiner?
    Mit Gruß
    Axel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Axel,

      nach vorne werden bei mir nicht so viele Späne ausgeworfen. Ich habe die Abdeckhaube aber auch immer dicht über dem Werkstück. Den meisten Staub wirf die Erika nach unten hin aus. Und da wird er dann von der Abluft des Motors nach vorne geblasen. Vielleicht meinst du ja das.

      Was die Sägeblätter angeht, da habe ich die Freud Blätter mit der roten Beschichtung. Die habe ich bei Sauter in den passenden Maßen und unterschiedlicher Anzahl von Zähnen bekommen. Kleiner sind sie aber nicht.

      Ganz genau sind das folgende Artikelnummern:
      FR-LP20M025
      FR-LP30M025
      FR-LP40M025

      Gruß

      Heiko

  21. olly sagt:

    Moin Heiko,
    hoffe hier vielleicht eine Lösung meines Problems zu bekommen.
    Bin auch stolzer Besitzer einer Erika 85, so weit eine top Maschine.
    Leider reißt mir beim Sägen die Kante an der Unterseite immer aus.
    Gibt es da eine Möglichkeit das zu vermeiden, dachte an eine Gummilippe wie an den Führungsschienen.
    Gruß aus Köln
    olly

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Olly,

      ich habe gerade Multiplex quer und Längs geschnitten. Mit einem Wechselzahn-Blatt mit 60 Zähnen. Auch die Unterseite wurde absolut sauber. Wenn du Ausrisse an der Unterseite hast, kann das drei Gründe haben:
      1. Das Sägeblatt ist stumpf
      2. Du schiebst zu schnell
      3. Du hast ein ungeeignetes Sägeblatt für das zu schneidende Material drauf.
      Wenn diese drei Faktoren stimmen, sind die Schnitte auch sauber.

      Wo es allerdings immer zu Ausrissen kommen wird, sind kunststoffbeschichtete Platten.
      Schreib doch mal, was du geschnitten hast und welches Sägeblatt drauf ist.

      Gruß

      Heiko

      • Anonymous sagt:

        Moin Heiko
        Vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Ich hatte das Blatt auch schon in Verdacht, ist ein 40 er WZ noch scharf. Geschnitten habe ich 19 mm tipla Spandeck weiß auf Gehrung, 19 mm Siebdruck platte und 20 mm Seekiefer nur mal als Beispiel. Massivholz schneide ich selten. Hast du eine Empfehlung, welche Sägeblätter mit guter Standzeit ich kaufen sollte?
        Gruß aus Köln
        Olly

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Olly,

          beschichtete Spanplatten stelen auch professionelle Sägen vor enorme Herausforderungen. Das ist nun einmal kein Werkstoff, der für Heimwerker gemacht ist. Da wirst du also immer Probleme haben. Du kannst noch versuchen ein Dach-Hohlzahn-Blatt zu verwenden. Die sind aber teuer und ein wenig empfindlich. Besser als dein jetziges Z40 wird ein Z60 sein. Aber auch da wirst du bei der Beschichtung Ausrisse haben. Ich verwende inzwischen sehr gerne Sägeblätter von Freud auf meiner Erika. Die gibt es bei Sautershop.de

          Gruß

          Heiko

          • olly sagt:

            Hallo Heiko,
            Bei uns im Laden und Ausstellungsbau ist Spanplatte leider sehr verbreitet. Mit TS und Schiene bis jetzt kein Problem nun geht es halt drum vor Ort auf Montage das Beste aus der Erika rauszuholen. Werde mir auf jeden Fall mal ein paar verschiedene Sägeblätter für die Erika kaufen und deinen Blog für weitere Tipps und Tricks lesen.
            Gruß aus Köln
            olly

    • Axel Engstfeld sagt:

      Hallo Olly,
      wo sitzt du denn in Köln.
      Können wir ja einen Erika Stammtisch machen 🙂
      Gruß
      Axel aus Nippes

  22. Axel Engstfeld sagt:

    Danke für die schnelle Antwort.
    Kann man zum sägen des Lineals auch das Standardsägeblatt mit 40 Zähnen nehmen oder ruiniert man das dabei?
    mit Gruß´
    Axel

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Axel,

      du kannst das Z40 nehmen. achte aber darauf, nicht zu viel auf einmal wegzuschneiden. Schön langsam, Stück für Stück geht das recht gut. Und hinterher gut absaugen, vor allem unter der Maschine, damit keine Alu-Späne in der Mechanik verbleiben.

      Gruß

      Heiko

  23. Axel Engstfeld sagt:

    Hallo Heiko,
    ich habe seit ein paar Tagen meine Erika 60e gegen eine 85EC mit kompletten Zubehör eingetauscht. Dazu ein paar Fragen:
    Bei der Montage des Zusatztisches bin ich aber schnell an der Grenze meiner Geduld, weil das Teil nicht sauber in die Schiene gleitet, sondern dauernd verkantet und klemmt. Ich habe mit festen und lockeren Schrauben der Schiebnen experimentiert, Teflon spray aufgetragen usw. Gibt es da einen Trick? So ist er jedenfalls nicht mal schnell umzubauen oder in eine andere Position zu bringen.
    Dann hat der Ablänganschlag zwar eine Art Aushöhlung an beiden Enden, aber der von der 60e hatte eine L Form. Somit passte der auch bei niedrig eingestelltem Sägeblatt untern der Haube durch. Der Anschlag der 85 hat aber eine durchgehende Höhe, d. h. das Sägeblatt muss immer sehr hoch stehen damit er unter der Haube durchgeht, auch bei dünnem Material. Wenn man daraus eine L Form macht ist er nicht mehr lang genug für den Parallelanschlag.
    Was tun?
    Ist es bei längeren Gehrungsschnitten ( Korpusteile) besser die Zugfunktion zu benutzen, weil das Werkstück dann ganz plan auf dem Tisch aufliegt und nicht der Höhenunterschied des Schiebetisches sich auf den Winkel auswirken kann?
    bedanke mich jetzt schon für eine Antwort.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Axel,

      Ich kann mich über die Verschiebbarkeit meiner Halteschienen und der Tischverbreiterung nicht beschweren. Die rutschen ordentlich über das Schwalbenschwanz- Profil. Allerdings darf man nicht verkanten, sonst klemmt es. Eventuell kannst du die Halteschienen ja reklamieren, wenn keine Besserung eintritt. Von den Linealen gibt es unterschiedliche Varianten. Art.Nr. 203396 ist glaube ich das ausgeschnittene. Ich habe meines selbst ausgeschnitten:
      http://holzwerkerblog.de/2012/08/11/verbesserungen-an-meiner-tischkreissage/

      Was die Gehrungsschnitte angeht, so sollten beide Methoden zu guten Ergebnissen führen. Der Schiebetisch darf ja nur minimal über den Maschinentisch überstehen. Wenn sich der Überstand auf die Gehrung auswirkt, ist er zu hoch.

      Gruß

      Heiko

    • Carl-F. Wisch sagt:

      Hallo Axel,

      Darf ich fragen warum du von der 60e zur 85ec gewechselt hast? Hat dich etwas an der kleinen Variante gestört oder hat dir einfach die Schnittleistung gefehlt?

      Gruß
      Carl

      • Axel Engstfeld sagt:

        Hallo Carl,
        die 60er war super kompakt und ich habe sie ohne jegliches Zubehör zwei Jahre lang zufriedenstellend genutzt. Jetzt war die Frage aufzurüsten mit Erweiterungstisch und Schiebetisch etc. und da habe ich mich entschlossen lieber die größere Maschine zu nehmen, weil mir schon ein paarmal die Zugfunktion der 60er viel zu gering war und ich auch mehr Schnittreife gebrauchen kann.
        Leider macht meine 85er zur Zeit noch einen Höllendreck. Da war die 60er absolut sauber gegen. ma gucken ob ich das noch besser hinkriege.

        • Carl-F. Wisch sagt:

          Hallo Axel,
          danke für die Rückmeldung.
          Ich stehe aktuell vor der Anschaffung und somit verbundenen Frage ob 60er oder größer. Zu der 85er hört man ja sehr viel gutes, aber über die 60er schreiben eher wenige. Da macht mir deine Aussage schon Mut. Nun muss ich mal schauen, ob ich irgendwo eine 60er anschauen kann. Auch zwecks Zubehör bin ich am Grübeln (z.B. Unterschied zw. Universalanschlag der und MFA der 70er/85er).

  24. Hannes sagt:

    Hallo Heiko,
    Kurze Frage zum Mafell Zubehör für die Erika.
    Das Anschlaglineal sieht bei deinen Bildern manchmal so lang aus.
    Wenn ich das an der 85er mit Tischverbreiterung nutzen will, ist das bei mir fast zu kurz um noch eine hintere Klemmung zu montieren.
    Erschwerend kommt dazu, dass an der Unterseite noch eine Ausfräsung ist, sodass die Klemmung noch weiter eingeschoben werden muss.
    Laut Katalog gibt’s aber doch nur das 1 Meter lange Lineal Nr. 203396.
    Hast du was anderes?
    Gruß
    Hannes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hannes,

      das ist in der Tat sehr knapp bei der 85er. Das einen Meter lange Lineal steht nicht über, ist bei mir auch so. Ich benutze die zweite Klemmung fast nur in Kursen, wenn Leute an der Säge sind, welche diese nicht kennen. Ich selbst klemme selten hinten. Man muss nur wissen, wo man Druck auf den Anschlag ausübt und wo nicht. Wenn ich eine zweite Klemmung benötige, nehme ich eine Festool Führungsschienen-Zwinge. Die passt ins Profil hinein und ist sogar noch billiger. Und auch nicht so fummelig, wie das original Mafell Teil.

      Gruß

      Heiko

    • Kasimir sagt:

      Ich bin irgendwann darauf gekommen, dass die Länge des Lineals genau richtig ist… wenn das 1m Lineal mit der Ausfräsung nach oben am Parallelanschlag montiert wird. Also ‚auf dem Kopf‘. Dann kannst Du vorne und hinten die Schnittbreite nach Skalierung ablesen und das Klemmteil sitzt bündig Hinterkante in der T-Nut des Lineals.

      • Hannes sagt:

        Hallo kasimir,
        das ist schon richtig, hatte mich nur gefragt warum ein Lineal zu nem Preis von ca. 100€/m, in richtiger Position montiert so kurz ist. Wo doch sonst alles so durchdacht ist…

  25. Andi sagt:

    Danke, sehr hilfreich deine Kommentare und antworten. Weiter so , Super Blog.

  26. Andi sagt:

    Moin Moin, ich habe da mal eine Frage zu der Typen Bezeichnung. Was heisst zum Beispiel 85L. Ich suche jetzt schon seit Stunden im Netz,und finde da nichts.

    MFG Andreas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andi,

      Es gab früher Modelle in 380V ausführung, die trugen das Kürzel „K“ für Kraftstrom. Die 220V Modelle bekamen das Kürzel „L“ für Lichtstrom. Die „K“ Modelle sind recht selten. Heute gibt es nur noch Lichtstromvarianten, daher wird auf das „L“ verzichtet. Die aktuellen Modelle haben das Kürzel „EC“. Dabei steht dann das „E“ für Regelelektronikl und das „C“ für den Cuprex-Motor.

      Gruß

      Heiko

      • Andi sagt:

        Moin Heiko,
        Danke für die Super schnelle Antwort. Da ich mir eine gebrauchte 85 L kaufen möchte hat mich unter anderem diese Frage beschäftigt. Was ich mich aber auch Frage ist folgendes, die 65er Modelle haben ein Sägeblattdurchmesser von Max 280mm. Die 85er Modelle von Max 250mm aber eine Schnitthöhe von 85mm. Wie kommt das zustande ?

        MfG Andi

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Andi,

          die Cuprex Motoren der aktuellen Modelle sind kompakter als die alten. Daher können mit kleineren Sägeblättern die gleichen, oder gar größere Schnitttiefen erreicht werden.

          Gruß

          Heiko

  27. Tom sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir als Neuling eine Erika 60E zugelegt. Nach dem ersten Probesägen (Fichte-Kantholz, 4 x 10cm-Stück abgesägt) habe ich festgestellt, dass das Innere der Säge trotz angeschlossener Absaugung (Mafell S25 mit korrektem Mafell-Abzweig-Reduzierstück an der Säge und Blatt-Absaugung) stark verschmutzt ist.

    An allen geschmierten / gefetteten Teilen kleben die Späne, auch an den Verstell-Mechanismen, der Welle und den Zahnrädchen.

    Ist das „normal“ oder mach ich ggf. etwas falsch ? Der Sauger war auf Maximum eingestellt, gefühlt ist die Absaugung durch die zwei großen Öffnungen unten und oben am Sägeblatt aber natürlich aufgrund des Sog-Verlusts relativ schwach, was an der Bauform der Teile liegt und auch nicht weiter optimiert werden kann.

    Falls es „normal“ ist: Wie oft reinigst Du Deine Erika von Innen ? Theoretisch müsste man ja dann alles auseinanderschrauben und die beweglichen Teile danch auch wieder fetten; das ist gewiss keine 5-Minuten-Aktion.

    Vielen Dank & beste Grüße,
    Tom

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tom,

      Vorab solltest du das Fett entfernen. Ich fette meine Maschine nicht und habe auch beim Vorgängermodell nichts eingefettet. Man kann auf die beweglichen Teile ein wenig Teflonspray machen, aber auch das ist meist nicht notwendig. Meine Maschine reinige ich maximal einmal im Jahhr ganz gründlich. Zwischendurch wird aber immer wieder alles gut abgesaugt, wo ich ohne das Umdrehen der Maschine heran komme. So gesehen ist eine Erika eigentlich fast wartungsfrei.

      Die Absaugleistung schwankt je nach Schnitthöhe und verwendetem Sägeblatt, ist aber meines Erachtens sehr gut. Unter der Maschine leigt immer ein wenig Sägemehl, das hält sich aber in Grenzen. Du kannst dir einen Eindruck über die Absaugleistung verschaffen, indem du mal einen Schnitt ohne Absaugung machst. Danach machst du um die Säge sauber und machst den gleichen Schnitt nochmal mit Absaugung. Dann siehst du ganz gut, was alles abgesaugt wird.

      Meine Ausführungen beziehen sich auf die Erika 85 und die Erika 65. Mit der kleinen 60er habe ich nie gearbeitet, weiß aber, dass sie sich in vielen Punkten von den größeren unterscheidet.

      Gruß

      HEiko

      • Tom sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank für die rasche und ausführliche Antwort. Ich gehe mal davon aus, dass es normal ist. Das Problem sind wohl die Späne, die vom Sägeblatt nach vorne ausgeworfen werden – die legen sich natürlich auf das dick aufgetragene Fett an allen verstellbaren teilen im Inneren, da sie von der Absaugung nicht erfasst, sondern geradezu dazwischen in die Maschine „geschleudert“ werden. Teflonspray ist natürlich eine ausgezeichnete Idee, die genau dieses Problem minimiert. Dafür müsste ich alle Teile aber zuerst demontieren und entfetten – und meine neue Erika scheint mir wirklich reichlich gefettet zu sein.

        Ich habe mir in den vergangenen Wochen zahlreichen hochwertige Elektro-Geräte von Festool und Mafell zugelegt und bin bisher von dem wenigen Schmutz, der bei einer effizienten Absaugung nur noch liegen bleibt begeistert. Allerdings haben die meisten Handgeräte wie Oberfräse, Stichsäge und Co. wahrscheinlich einfach eine deutlich effektivere Absaugung, die direkt an der Quelle liegt. Bei der Erika (und vermutlich auch anderen Sägen ähnlicher Bauart) ist durch die großen Absaugstellen oben und unten scheinbar nicht mehr soviel Sog da, um die seitlich „herauskatapultierten“ Späne noch in die Saugstelle umzulenken. Kann natürlich gut sein, dass die 60E sich da auch noch unterscheidet – allerdings erscheint mir das System (ein 3-Segment-Absaug-Rohr, das beim Ziehen der Säge in der Maschine teleskopartig mitgefahren wird) schon ziemlich optimal.

        Danke & beste Grüße,
        Tom

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Tom,
          bitte nichts zerlegen! Entferne das Fett dort wo du ran kommst, das sollte reichen. So empfindlich ist die Mechanik nicht, dass da ein wenig Fett und Späne- Pampe stören würden. So wie du den Absaugkanal der kleinen Erika beschreibst, unterscheidet der sich doch sehr von der Lösung bei der 85er. Dort ist es ein fester Kanal, in dem das Agregat läuft. Nichts geteiltes.

          Gruß

          Heiko

  28. Günter sagt:

    Hallo Heike,
    ich möchte mir die Erika 85 Ec kaufen und bin bei meiner Recherche auf dein tolles Video aufmerksam geworden.
    Im Blog wurde schon etwas zu der Sägeblatt-Arretierung geschrieben. Ich hätte dazu noch zwei Fragen. Wenn man das Sägeblatt auf halber Zuglänge einrasten und somit arretieren läßt, steht die Zugstange vor. Kann man sie irgendwie einschieben, damit sie nicht stört?
    Zweite Frage: Leidet die Säge oder die Qualität, wenn die Säge in dieser Funktion genutzt wird?
    Vielen Dank
    Günter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Günter,

      die Stange steht vor, was nicht zu ändern ist. Da man aber als Bediener nicht hinter, sondern neben der Säge stehen soll, stört sie nicht. Auf das Schnittbild oder die Stabilität hat die Position des Sägeblattes keinen Einfluss.

      Gruß

      Heiko

  29. Peter sagt:

    Die Neigung passst, die kann man ja sehr gut einstellen durch die zwei schrauben.
    Werde dann die Löcher etwas verlängern, ist ja nur ca. ein mm. Denke das kommt auch nicht in Konflikt mit den Schrauben.

    Noch eine Frage: Kann man deinen Blog noch anderweitig unterstützen als über deinen A-Store bei Amazon? Ich brauche nämlich nichts von dort, würde mich aber trotzdem gerne mal erkenntlich zeigen weil ich auf deinem Blog bereits so viel gelesen und gelernt habe und man ja immer bedenken muss, dass du das aller hier unentgeltlich zur Verfügung stellst, was alles andere als selbstverständlich ist. (Natürlich würden sich die allerwenigsten Leute deinen Blog anschauen, sobald er etwas kosten würde, aber das ist ein anderes Thema)

    Auch dafür dass du Fragen zu allen x-beliebigen Holzwerken-Themen hier in den Kommentaren beantwortest, gebührt dir großer Respekt! Vor allem wenn man bedenkt, dass viele Fragen wirklich nur gestellt werden, weil manche selbst zu faul sind selbst nachzudenken und so nicht auf die einfachsten Dinge kommen.

    Vielen Dank!

    gruß Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      entscheidend dafür, ob ich von Amazon eine Provision bekomme ist der Startpunkt des Einkaufs. Du kannst also von meinem Shop einfach als Startpunkt für deinen Einkauf nutzen und oben rechts auf den Button „Powered by Amazon“ klicken. Dann landest du bei Amazon, die wissen wo du herkommst und schreiben mir die Provision für deinen normalen Amazon Einkauf gut. Ganz egal, was du dann dort einkaufst. Du erkennst das auch an der Zeichenkette „httpholzwerkd-21“ in der URL.

      Ansonsten kann ich, wie fast jeder Holzwerker auch, immer was mit Einkaufsgutscheinen der einschlägigen Werkzeugversender anfangen.

      Gruß

      Heiko

  30. Peter sagt:

    Hallo Heiko,
    Habe seit kurzem auch eine 85 Ec mit schiebeschlitten (gebraucht).
    Ist es denn normal, dass der Schlitten Ca 1,5mm über dem Maschinentisch-Niveau liegt, und dass bei maximal abgesenkter laufschiene? Ich denke dass ein minimaler Überstand normal ist da sonst das lange Anschlaglineal auf dem Tisch schleift,aber so viel? Alternative wäre ja dann die Löcher in der Laufschiene aufzubohren damit diese weiter abgesenkt werden kann…

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      1,5mm wären mir zu viel, das führt zu Fehlern bei Winkelschnitten. Bei einer neuen Maschine würde ich reklamieren, bei einer gebrauchten ist wohl das aufbohren oder umfeilen zu Langlöchern die schnellste Lösung. Allerdings wird das mit den Einstellschrauben für die Höhe dann schwierig. Hast du schon geprüft, ob die Neigung des Tisches stimmt?

      Gruß

      Heiko

      • Andi sagt:

        Hallo Heiko,

        bei meiner neuen Erika 85 habe ich Probleme, den Schiebetisch dauerhaft parallel zum Maschinentisch auszurichten. Ich bin genau nach Mafell Anleitung vorgegangen: Höhe mit den „S“-schrauben eingestellt, Parallelität mit den „W“-schrauben (Schraubenkopf liegt am Seitenteil der Erika an und bestimmt den Winkel).
        So weit so gut, sobald ich aber – so wie beschrieben – die beiden Klemmhalter (am Schwalbenschwanzprofil aufgeschoben) anziehe, wird die Winkeligkeit ausschließlich durch die (nun feste) Klemmung im Schwalbenschwanzprofil bestimmt, die Justierschrauben „W“ haben keine Funktion mehr, denn sie werden durch das Anziehen der Klemmung vom Seitenblech der Erika weggedrückt (also so, als ob sie gar nicht montiert wären). Der Schiebetisch wird somit links außen (von der Bedienseite betrachtet) nach oben gedrückt, es entsteht eine V-Form, der Tisch ist so nicht zu benutzen.
        Die zuvor gut eingestellte Position des Schiebetisches bliebe nur erhalten, wenn ich die beiden Klemmhalter nicht festziehe, so kann das aber doch nicht gedacht sein.
        Hast Du hier eine Idee?

        Vielen Dank,
        Gruß,
        – Andi

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Andi,

          ich habe keine original Anleitung des Schiebetisches, da meiner gebraucht war. Daher kann ich mit den Bezeichnungen nicht ganz so viel anfangen. Ich versuche es aber trotzdem mal:

          Es bedarf einiger Versuche den Schiebetisch genua in einer Flucht mit dem Tisch der Maschine zu bekommen. Der Schiebetisch soll minimal über den Maschinentisch überstehen. Ca. 0,2mm. Eventuell hilft es, den Tisch erst einmal laicht abzusenken, dann zu befestigen und erst den befestigten Tisch auszurichten. Alos leicht unter Spannung zu bekommen.

          Gruß

          HEiko

        • Chris sagt:

          Hallo Heiko,
          bin durch Deine Internetseiten zur Erika 85 gekommen und habe ein Problem mit dem Parallelanschlag mit Feineinstellung.
          Sollten die beiden Schenkel des Anschlages (kurzer Schenkel zum Aufschieben auf die Schwalbenschwanzführung des Sägetisches, langer Schenkel liegt als eigentlicher Anschlag auf dem Sägetisch) der ja aus einem Gußstück besteht, nicht einen 90° Winkel aufweisen damit der lange Schenkel auch parallel zum Sägeblatt steht?
          Bei mir hat er einen spitzen Winkel und läuft also auf das Sägeblatt zu. Die Abweichung beträgt auf die Länge des langen Schenkels gut 2 mm !
          Der sehr freundliche Techniker von Mafell wich mir auf meine Frage hin etwas aus und erklärte, dass das Sägeblatt zum Sägetisch auch nicht ganz parallel stünde und die einfachste Lösung wäre das Meterlineal am Anschlag zu befestigen, wofür er mir Befestigungsmaterial schicken würde. Das Meterlineal solle ich dann am vorderen Ende mit dem Klemmstück so fixieren, dass es zum Sägeblatt parallel steht.
          Der Anschlag könnte aber auch zur Überprüfung von Mafell abgeholt werden.

          Da der Anschlag mit den beiden Schenkeln ja aus einem Guß bestehen, gibt`s daran ja nichts einzustellen. Entweder er muss den spitzen Winkel haben (was ich mir aber nicht vorstellen kann) oder es liegt ein Fabrikationsfehler vor.
          Habe ich einen Reklamationsgrund?
          Wie ist der Winkel bei Deinem Anschlag?

          Vielen Dank für Deine Antwort und nette Grüße
          Chris

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Chris,

            es gibt am Anschlag vorne eine Schraube, ich glaube mit SW10. Diese Schraube ist eigentlich nicht zum Einstellen des Anschlages gedacht, aber dennoch kann man damit die Parallelität in einem gewissen Bereich einstellen. Dummerweise ist diese Schraube nicht gekonntert, so dass man die Einstellung regelmäßig prüfen sollte. Wie gesagt, die Schraube dient eigentlich nicht dazu.

            Sollte das nicht zu deiner Zufriedenheit funktionieren, solltest du den Anschlag ersetzen lassen. Die richtige Einstellung des Anschlages wäre so, dass er sich hinter dem Sägeblatt minimal öffnet. Er wird also zum Sägeblatt hin eingestellt und nicht zur Tischkante. Da hat der Mafell Mitarbeiter recht. Das lange Anschlaglineal solltest du dir irgendwann noch mal gönnen, es ist sehr nützlich. Statt des Klemmstückes nimm aber lieber eine Führungsschienenzwinge von Bessey, Festool oder Juuma. Die passt in das Profil in die Mitte hinein und lässt sich besser befestigen, als das viel zu kleine Klemmstück von Mafell.

            Gruß

            Heiko

          • Chris sagt:

            Hallo Heiko,
            großes Dankeschön für Deine Infos und Tipps. Die Parallelität des Anschlages lässt sich wirklich wie von Dir beschrieben mittels dieser Schraube einstellen. Da die Einstellung aufgrund der fehlenden Kontermöglichkeit der Schraube nicht dauerhaft gegeben ist, befindet sich der Anschlag z. Zt. bei Mafell zur Überprüfung/Austausch.

            Vielen Dank nochmal und beste Grüße
            Chris

  31. Thilo sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für deinen tollen Blog! Kurze Frage: mit welchen Schrauben befestigst du das Zusatzlineal auf dem Parallelanschlag?
    viele Grüße, Thilo

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thilo,

      das sind längliche Nutensteine mit metrischen Schrauben. Da ich den Anschlag damals mit meiner Erika 65 gebraucht bekam, kann ich dir nicht sagen, ob die beim Lineal oder beim Anschlag schon im Lieferumfang sind. Da kann man dir bei Mafell direkt aber bestimmt weiter helfen.

      Gruß

      Heiko

  32. Thomas sagt:

    Hallo Heiko, hallo Matthias,
    der Kommentar kommt mir wie gerufen – ich suche nach einem passenden Sägeblatt für die TKS. Es gibt doch einige Varianten (Flach/Dach/Hohl/Wechsel), aber welche davon für Einsatzzweck das richtige ist, steht offenbar nirgends. Zum Ausprobieren sind mir die Blätter zu teuer. Abgesehen davon gibt es dutzende Hersteller, jeder wirbt mir „Low Noise“, „Ausrissfrei“, …
    Vielleicht wäre das einen Artikel im Werkzeug-Kompass wert?!

    Beste Grüße, Thomas

  33. Matthias sagt:

    Hallo Heiko,
    Kurze Frage hätte ich: mit welchem Sägeblatt machst Du deine verdeckten Schnitte? Du hast weiter oben malngeschrieben, dass Du die originalen Sägeblätter verwendest. Mafell hat aber nur WZ-Blätter, da wird doch die Nut am Grund nicht eben, oder hab ich da nen Denkfehler?
    Danke für Deine Seite, ist für mich wie ein Lexikon.

    Gruß
    Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matthias,

      Es schadet in vielen Fällen nichts, wenn der Nutgrund nicht eben ist. Zum Beispiel bei einer Rückwandnut, in der die Rückwand so oder so Luft hat. Wenn ich einen ebenen Nutgrund brauche, mache ich die Nut mit der Oberfräse oder auf dem Frästisch.

      Gruß

      Heiko

  34. Hannes sagt:

    Hallo Heiko,
    besten Dank für die Info.
    Gruß
    Hannes

  35. Hannes sagt:

    Also als Ersatz für einen Rollenbock?
    Woran wird’s befestigt?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hannes,

      ich habe das Teil gerade mit dem Auflageblech verwechselt. Die Zusatzauflage ist etwas anderes. Mit dieser Zusatzauflage kann man sich selbst eine Tischverlängerung oder Verbreiterung bauen. Das Teil ist aber nicht mehr lieferbar.

      Gruß

      Heiko

  36. Hannes sagt:

    Hallo Heiko,
    eine schöne Seite hast du hier, danke erstmal für die vielen Infos.
    Ich hab eine erika 85 und neulich beim stöbern im Katalog die Zusatzauflage Nr. 037214 gefunden. Weißt du wofür die gedacht ist? Was macht man damit?
    Danke im Voraus und Gruß
    Hannes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hannes,

      das Teil ist dafür da, bei der Verwendung mit einem langen Kappanschlag eine Auflage für schmale Bauteile zu bieten.

      Gruß

      Heiko

  37. Lars Gringel sagt:

    Hallo Heiko!
    Vielen Dank für die vielen wirklich sehr informativen Artikel und Infos, die du auf deiner Homepage gibst.

    Ich spiele mit dem Gedanken mir eine Erika zuzulegen. Ich bin mir allerdings unsicher zwischen den zwei Modellen 70 EC und 85EC. Ich habe mir beide Maschinen mal bei meinem Fachhändler angeguckt und die Unterschiede verglichen, allerdings konnte mir der Berater als Entscheidungshilfe auch nicht wirklich weiterhelfen.
    Die Unterschiede zwischen beiden Maschinen sind mir bekannt (mehr Watt, größere Auflagefläche, höhere Schnitttiefe und längere Zugfunktion). Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob’s für mich als Hobbyschreiner nicht auch die kleinere tut und ich die größere wirklich brachen würde. Zumal ich keine große Werkstatt habe.
    Hast du irgendwelche Erfahrungswerte bzgl. dem kleineren Modell, die mir die Entscheidung erleichtern könnten bzw. was hälst du von dem kleineren Modell?

    Grüße Lars

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lars,

      die Entscheidung werde auch ich dir nicht leichter machen. Aber ich kann dir noch einen Gedanken mit auf den Weg geben: Der MFA (Multifunktionsanschlag) ist bei der 85er serienmäßig statt des Universalanschlages dabei. Der MFA ist um Längen besser als der Universalanschlag. Wenn du den MFA zur 70er dazu kaufst, wirst du kaum noch einen Preisunterschied zur 85er haben.

      Ob du die Schnittkapazitäten der 85er nutzt, musst du selbst wissen. Ich hatte lange Zeit die 65er (entspricht in etwa der heutigen 70er) und bin inzwischen froh, eine größere Maschine zu haben.

      Gruß

      Heiko

  38. Felix sagt:

    Hallo Heiko,

    ich wollte fragen wie du kleine Holzteile aus dem Absaugkanal der Erika entfernst. Insbesondere nahe am Sägeblatt kommt man nur ganz schlecht ran. Hast du einen Trick?

    Zudem wollte ich fragen wie mit der Absaugung zufrieden bist. Ich benutze einen Werkstattsauger der an der Tauchsäge ausreichend gut funktioniert. An der Erika jedoch (trotz freiem Absaugkanal) nicht optimal absaugt. Welche Dicke hat dein Absaugschlauch?

    Gruß Felix

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      schmale Streifen werden bei meiner Säge meist ans Ende des Absaugkanals gezogen, wo ich sie dann entnehmen kann. Wenn der Sägeblattkasten sehr voll ist, nehme ich die Streifen hinten raus, setze den Absaugschlauch nochmal auf, die Streifen werden wieder nach hinten gesaugt und ich kann sie wieder entnehmen. Unterstützen kann man diesen Vorgang noch, indem man den langen Kunststoffstreifen unten am Absaugkanal schnell vor und zurück bewegt.

      Meine Absauglösung an der Erika sieht so aus, dass ich mit einem ca.50mm Schlauch, also dem größtmöglichen Durchmesser, an die Maschine gehen. Der Schlauch selbst geht an einen Zyklonabscheider (Dust Deputy für Festool). als Sauger hängt ein Hitachi (Starmix) Rüttelsauger dran. Im Sauger nutze ich Filterbeutel, so dass der Hauptfilter immer sauber bleibt.

      Mit dieser Lösung erreiche ich sehr gute Absaugergebnissse bei geringen Betriebskosten. Gefühlt ist das Ergebnis besser, als mit Sauger ohne Zyklon, da die Saugleistung niemals nachlässt.

      Gruß

      Heiko

  39. Christian W. sagt:

    Hallo Heiko,
    wie macht man eigentlich einen Besäumschnitt für ein z.B. 2 m langen Brettes mit der Erika?
    Heute nehme ich hierfür eine lange gerade Führungslatte, die ich mit Schraubzwingen befestige und eine Handkreissäge. Die so besäumten Kanten sind aber nicht rechtwinkling und ich muss immer noch mit dem Handhobel (mit Führungsblech) nacharbeiten.
    Die gegenliegende Kante paralellisiere ich dann mit dem Makita Dickenhobel. Ist aber alles in allem ganz schön zeitaufwendig.
    Der Anreiz zum Kauf einer Tischkreissäge läge für mich in der Zeitersparnis.

    Vielen Dank im voraus und viele Grüße
    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      das Besäumen geht in dieser Form mit der Erika nicht. Ich besäume auch mit der Handkreissäge und einer Schiene. Das ist auch sehr sicher und man muss keine schwere Bohle auf eine Maschine wuchten. Auch wenn du dir mit einer größeren Formatkreissäge das Besäumen einfacher machen würdest, der restliche Arbeitsablauf, also Fläche abrichten, Kante abrichten und aushobeln bleibt gleich.

      Gruß

      Heiko

      • Christian W. sagt:

        Hallo Heiko,
        vielen Dank für deine Antwort. Ich glaube du arbeitest mit einer Festool-Schiene + Tauchkreissäge. Funktioniert das auch, wenn man ein relativ schmales Brett (ca. 12 cm) besäumen will? Die Schiene ist doch breiter (20cm?) und könnte kippen oder unstabil werden, weil sie nicht komplett aufliegt und noch (mit Klemmzwingen?) fixiert werden muss?
        Noch eine Frage (auch wenn sie vielleicht banal ist): Schneidet man mit der Festool-Schiene nicht in den Tisch, auf dem das Brett liegt?
        Wie gesagt behelfe ich mir mit einer Anschlagleiste. Da sind dann pro Schnitt schon mal 15-20 Minuten weg mit allem Einrichten und Unterfüttern (ich will ja auch nicht in den Tisch schneiden).

        Gruß
        Christian

        PS: Mit einer Formatkreissäge hatte ich mal geliebäugelt, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass ich den Platz nicht habe. So eine Säge lässt sich zwar auf 24m² grundsätzlich unterbringen, aber dann dachte ich mir, dass sie mir öfter im Weg als hilfreich sein wird. Ich meine, für die anderen Arbeitsschritte braucht man ja auch noch Platz.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Christian,

          Ich habe sowohl die Festool Tauchsäge, als auch eine Mafell (und eine Scheppach). Bei der Festool Schiene kannst du noch bis ca. 13 cm ohne Hilfsmittel oder Tricks die Zwingen anziehen. Bei der Mafell Schiene geht das bis ca. 3 cm. Damit man nicht in die Unterlage schneidet, legt man sich einfach ein paar Dachlatten oder Ähnliches unter.

          Gruß

          Heiko

          • Christian W. sagt:

            Hallo Heiko,
            sorry, dass ich hier nochmals nachhake, aber zu dem Führungsschienen: was ist den an der Mafell-Schiene anders? Die ist doch etwa genauso breit?
            Ich hab auch schon überall rumgesurft aber noch keine detaillierte Produkterklärung gefunden. Ein Mafell-Händler mit Ausstellung habe ich leider auch nicht in der Nähe.
            Hätte nämlich echt Interesse meine Arbeitstechnik zu vereinfachen.

            Gruß
            Christian

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Christian,

              die Schienen von Mafell haben direkt an der Gummilippe eine zweite Nut, in die man die Führungsschienenzwingen einsetzen kann.

              Gruß

              Heiko

  40. woody a. sagt:

    Hallo Heiko,

    mich würde interessieren wie oft (in %) und wozu Du die Unterflur-Funktion genau benutzt.

    Viele Grüße,
    woody

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo woddy,

      in Prozent kann ich dir das wirklich nicht sagen. Ich nutze die Zugfunktion nicht sehr oft, da ich ja einen Schiebeschlitten habe. In Kombination mit dem Multifunktionsanschlag nutze ich die Zugfunktion aber sehr gerne um Gehrungen an Rahmenteile zu schneiden.

      Gruß

      Heiko

  41. Gerd sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für deine rasche Rückmeldung. Die Probleme mit der Säge haben sich bei mir glücklicherweise entschärft (manchmal hilft es einfach, den Frust runterzuschreiben…).

    Was den Parallelanschlag angeht: Die angesprochene Schraube mit der Unterlegscheibe dient meiner Meinung nach nicht dazu, den rechten Winkel des Anschlags zum Tisch zu justieren, sondern ob die Unterseite des Anschlags auf der Tischfläche aufliegt. So steht es in der Anleitung und so konnte ich es auch nachvollziehen. Text aus der Anleitung: „Mit der Justierschraube 12 wird der Anschlagwinkel 1 so eingestellt, dass die Unterfläche der Winkelspitze an der Tischplatte aufliegt“. Der Sinn dieser Justiermöglichkeit erschließt sich mir jedoch nicht ganz. Weit sinnvoller fände ich ja die Justierung der Parallelität zum Tisch/Sägeblatt. Ein gutes Schnittergebnis konnte ich erreichen, wenn ich einen feinen Hobelspan zwischen Tisch und Anschlagklemmung gespannt habe, so dass der Anschlag hinten am Sägeblatt etwas mehr Abstand hatte, als vorne. Auch funktioniert hat folgendes: ich hab den Anschlag mit einem Lineal verlängert und dieses Lineal am hinteren Tischende leicht vom Sägeblatt weggedrückt mit dem Klemmstück fixiert. Da ich diese Leistung für ein so teures Zubehörteil nicht akzeptieren kann, geht der Parallelanschlag wieder zurück.

    Deinen Tipp mit dem 45 Gehrungswinkel konnte ich leider noch nicht ausprobieren.

    Beim MFA sind es eigentlich nur die beiden Madenschrauben (rechts am Zeiger und rechts bei der Schiebeklemmung), deren Funktion ich nicht erraten kann. Dran herumfummeln, ums herauszufinden will ich aber nicht.

    Danke und Grüße,
    Gerd

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gerd,

      diese Schraube am Anschlag ist definitiv dazu da den Winkel zu justieren. Damit wir nicht aneineander vorbe reden habe ich ein Bild angehängt. Es sit zu empfehlen an diese schraube einen Sicherungslack zu machen, da sich sonst die Einstellung verändern kann. die Schraube dient als Anschlagpunkt der Klemmung darunter. Die vordere Klemmung hat keine solche justierung ist ist somit eine Art Drehpunkt. Glaub mir, es funktioniert. Allerdings nur in einem ganz bestimmten Bereich. ist die Schraube zu weit eingedreht lässt sich der anschlag kaum noch aufschieben, dreht man sie zu weit raus, hat sie keine Funktion mehr. Um die Einstellung zu testen muss der anschlag mit beiden Schrauben geklemmt werden. Generell muss man beim Fixieren dieses Anschlages darauf achten, dass er nicht verkantet ist. Das passiert schon mal, wenn man die Klemmung zu weit öffnet.

      Die Madenschraube an der Schiebeklemmug dient dazu den rechten Winkel beim Universalanschlag einzustellen. Beim MFA wird sie nicht gebraucht, da dieser ja anders justiert wird. Du kannst sie also ignorieren. Die Madenschraube am Zeiger ist mir bisher nie bewußt aufgefalle. Ich habe sie mal herausgedreht und sie scheint am MFA keine Funktion zu haben. Eventuell wird dieses Plastikteil noch irgendwo anders verbaut und die Madenschraube wird dort gebraucht. Ich würde sagen die kann man daher auch ignorieren.

      Gruß

      Heiko

      • Gerd sagt:

        Hallo Heiko,
        Jetzt melde ich mich doch nochmal zum Thema. Ich habe gerade beim Support von Mafell angerufen wegen dem Parallelanschlag. Der Servicemitarbeiter hat gesagt, dass die Justierschraube zum Einstellen des Spiels gedacht ist und nichts mit dem Winkel zwichen Anschlag und Sägeblatt zu tun hat. Der sei fest vorgegeben. Das entspricht zumindest der Aussage in der Anleitung.
        Grüße,
        Gerd

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Gerd,
          du kannst damit auch den Winkel justieren. Es kostet dich gerade einmal uzwei Minuten das selbst zu probieren. Wenn du dann immer noch nicht klar kommst und den anschlag zurück geben willst, kannst du das ja immer noch tun.

          Gruß

          Heiko

  42. Gerd sagt:

    Hallo Heiko,

    nachdem ich bei einem Kurs bei dir deine Erika 85 bedienen konnte, war ich mir sicher, dass ich meine „Brennholzsäge“ Bosch PTS 10 ganz schnell ersetzen sollte. Mit den Schnittergebnissen und dem Handling (wackelig, fummelig) war ich meistens unzufrieden bzw. habe mir auch einige Teile kaputtgesägt.
    Jetzt habe ich mir die Erika 85 Ec gekauft mit Schiebeschlitten (der wird noch nachgeliefert – konnte ich also noch nicht testen) und Parallelanschlag.

    Voller Freude in meiner Werkstatt aufgebaut und die ersten Probeschnitte erledigt – sauber. Dann den Parallelanschlag drangebaut. An dem war übrigens das Gewinde, an dem die Feineinstellung eingeschraubt wird nicht fertig geschnitten und man konnte die Feineinstellung nicht einschrauben! Ich hab das dann noch nachgeschnitten – jetzt geht’s. Kann das sein bei einem Alu-Winkel für über 200€?

    Der erste Probeschnitt mit dem Anschlag war ernüchternd: Werkstück verklemmt und die hinteren Zähne haben mir das Holz versaut! Das Sägeblatt steht nicht parallel zum Anschlag! Mit der Messuhr nachgemessen ergaben sich ca. 0,4 mm Schrägstand auf der Länge des Sägeblattes! Was kann man da tun? Mit meinen Mitteln kann ich nicht genau sagen, was nun krumm ist. Parallelanschlag, Motorausrichtung, Sägeblatt, Tisch, Führung der Säge. Da stellt sich für mich die Frage, welche Möglichkeiten gibt es, die Erika selbst zu justieren? Die Anleitung ist ja mehr als bescheiden in dieser Hinsicht.
    Oder vielleicht etwas allgemeiner: welche Winkel sind bei einer Tischkreissäge wichtig, wie kann man diese mit einfachen Mitteln überprüfen und evtl. justieren?

    Die Sägeblattneigung war bei 90 sehr genau vorjustiert. Fahre ich zum anderen Anschlag, werden die 45 nicht ganz erreicht, selbst der Zeiger vorne bleibt vor dem 45 Strich. Kann man da die Endanschläge justieren?

    Beim Parallelanschlag verstehe ich auch die Funktion der Sechskantschraube an der Klemme des Anschlagteils nicht. Im Auslieferungszustand lag der hintere Teil der Klemme auf der Unterlegscheibe auf – das sah für mich irgendwie nicht aus, als ob das so sein sollte. Vielleicht kannst du mir dazu weiterhelfen?

    Auch am Multifunktionsanschlag gibt es viele Schrauben, die nicht erklärt sind und deren Funktion sich für mich nicht erschließt. Hast du Erfahrungen damit?

    Ich bin eigentlich davon ausgegangen, ein hochwertiges Gerät zu kaufen und dann genau diese Probleme nicht zu haben. Jetzt bin ich halt sehr enttäuscht. Vielleicht sollte ich die Säge gleich wieder zurückgeben?

    Herzliche Grüße und vielen Dank,
    Gerd

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gerd,

      der Parallelanschlag kann justiert werden. Dazu ist genau die Schraube da, die dir Rätsel aufgibt (die mit der Beilagscheibe). Der Anschlag wird so justiert, dass er sich nach hinten hin leicht öffnet. Dem Multifunktionsanschlag liegt eine Bedienungsanleitung bei, die meiner Meinung nach das Justieren sehr gut beschreibt. Ich konnte meinen Anschlag damit problemlos ganz genau einstellen. Welche Schrauben geben dir denn da Rätsel auf?

      Was die 45° Einstellung angeht:
      Miss mal genau den gesägten Winkel nach. Schneide also zwei Stücke mit 45° und kontrolliere ob du dann 90° hast. Ist das nicht der Fall, kann man das justieren. Aber das würde ich bei einer neuen Maschine nicht selbst machen. Entweder kann das der Händler tun, oder kontaktiere Mafell. Eventuell kommt der Kundendienst bei dir vorbei.

      Das Hauptproblem bei allen solch komplexen Maschinen ist, dass eigentlich der Händler die Maschine fein justieren sollte, oder dem Kunden zumindest beratend zur Seite stehen sollte. Man muss ja bedenken, dass eine solche Säge aus mehreren Komponenten besteht, also Maschine, Anschläge etc. Zusammengesetzt soll dann alles ganz präzise zusammenspielen. Auch bei großen Formatkreissägen wird alles nach dem Aufbau genau einjustiert. Das ist also normal. Auspacken, Stecker rein und alles passt zu 100% funktioniert hier leider nicht.

      Auch beim Schiebeschlitten wirst du nicht drum herum kommen alles genau einzustellen. Um schon mal einigen Problemen vorzugreifen: Der Schlitten ist so gemacht, dass das Sägeblatt nur mit den absteigenden Zähnen, also vorne greift. Nach hinten hin greift das Sägeblatt nicht. der Schlitten ist also minimal schräg. Dennoch sind die Schnitte rechtwinklig wenn alles richtig eingestellt ist. Verwendest du die Zusatzklemmung für ein langes Anschlaglineal, wird dieses sägeblattseitig leicht angehoben. Das tut der Funktion keinen abbruch sieht aber ungewohnt aus.

      Gruß

      Heiko

  43. Markus sagt:

    Hallo, darf ich dir – nach einem Kompliment für deine Webiste – eine Frage stellen?

    Ich brauche ein neues Sägeblatt für meine Tischkreissäge (Metabo TKU 1693). Die ist ja von den Maßen her mit der Erika vergleichbar.
    Hast Du mal einen Bericht geschrieben, welche Sägeblätter Du einsetzt, oder kannst mir das so sagen?

    Bin schon gespannt!

    Gruß, MArkus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Markus,

      ich habe die besten Erfahrungen mit den Blättern gemacht, die vom Sägenhersteller angeboten werden. Bei meiner Tischkreissäge und der Mafell Tauchsäge verwende ich daher die original Mafell Blätter, bei der Festool TS55 die original Blätter von Festool. Sie sind nicht teurer, als andere gute Sägeblätter und ich kann sicher sein, die zum Spaltkeil (außer bei der MT55, die keinen hat) passenden Blätter zu haben.

      Gruß

      Heiko

  44. Daniel sagt:

    Hi Heiko,

    I saw your video „Vorstellung und Zubehör“ on the Erika 85 and it was very informative, even though I don’t speak German! Thank you for the video!

    I am considering buying an Erika myself but I have a question. At 9,00 minutes into the video “ you show a 1m „anschlaglineal“ attachment for the „parallelanschalg (035358)“. Could you please tell me the number for this part: [038389? 203396?]

    Thank you!

    Google translation:

    Hallo Heiko,

    Ich sah dein Video „Vorstellung und Zubehör“ auf dem Erika 85, und es war sehr informativ, auch wenn ich nicht Deutsch sprechen! Danke für das Video!

    Ich erwäge den Kauf eines Erika mich, aber ich habe eine Frage. Auf in die Video 9,00 Minuten „anschlaglineal“ Anlage für die „parallelanschalg (035358)“ zeigen Sie ein 1m. Könnten Sie mir bitte sagen, die Zahl für dieses Teil: [038389? 203396?]

    Danke!

    • Heiko Rech sagt:

      Hello,

      the part nr. 038392 is the right choice.

      Heiko

      • Daniel sagt:

        Hi Heiko,

        Many thanks for your quick reply! Does 038392 include the screw bolts for attachment to the „parallelanschalg“?

        Thanks!

        ___

        Hallo Heiko,

        Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Hat 038392 sind die Schraubenbolzen zur Befestigung an der „parallelanschalg“?

        Danke!

        • Heiko Rech sagt:

          hi,
          i’m not sure. I think the bolts and screws are components of the fence (Parallelanschlag). At best asking your mafell dealer about this details.

          Gruß

          Heiko

  45. Dirk sagt:

    Hallo Heiko,

    da Du in Deinem Text oben explizit nach Erfahrungen mit anderen Sägen fragst hier kurz meine Erfahrungen mit meiner Dewalt DW 745, die ich als preisgünstigere Alternative zu einer kleinen Mafell Erika erworben habe. Ersetzt habe ich damit eine „INCA Compact Feinschnitt-Kreissäge“ die „sehr“ in die Jahre gekommen war.
    Die Dewalt hat für meine Ansprüche genügend Kraft, ist hinreichend genau, zumindest wenn der Anwender genau einstellt, ist angenehm leicht und im englischsprachigen Ausland sehr preiswert zu bekommen. Die werksseitigen Schwachpunkte sind das mitgelieferte Sägeblatt, welches grade so „zum mal ausprobieren“ tauglich ist und der durchaus völlig unbrauchbare Gehrungsanschlag. Der Parallelanschlag läuft über ein rack and pinion – System und ist genau und stabil.
    Bei 250er Blättern mit 30er Bohrungen ist die Auswahl gross. Bei mir laufen ein z60 und ein z24 von Trend und ein 150er 5mm Blatt zum Nuten. Als Gehrungsanschlag nutze ich einen V120 von Incra, auch gut. Ein paar DIY zero clearance Einlagen ersetzen bei mir das merkwürdige Original-Metallteil. Das geht sogar mit stehendem riving knife.
    Schnitttiefe und Blattneigung der Säge lassen sich genau einstellen und bleiben auch nach 10 Schnitten erhalten.
    Fuer knapp ueber 700 Eur. Gesamtausgabe bin ich zufrieden.

    Dirk

  46. Steffen sagt:

    Hallo Heiko Rech!

    Sorry to write a long text from Horsens in Denmark – but I have questions 🙂
    I do understand German, but I’m no good at writing in German, so I have to do it in English – sorry!

    By October I get money to buy a table saw and other equipment for a workshop. I have dreamed about a Hammer C3 31 combination machine – high quality. That will not do, however, my new workshop will be in the basement (Hammer weighs 650 kilos) with a narrow staircase leading down. I will be looking at table saws and router tables much lighter than the Hammer tools.

    Mafell tools seem to be very high quality in the tests I’ve seen, even surpassing Festool at some instances.

    Your presentation of the Mafell Erika 85 suggests a solution to my problem, if it is of Hammer-comparable quality or close. However you do not mention the price. Where could I buy one, and which of the accessories you mention will be necessary. I plan to do a lot of cupboards plus some chairs at first.

    Does Mafell offer a good router table solution in combination with the Erika 85?

    I retire in October, so I will not have many years left to look for a great solution. Therefore I would appreciate your advice about the price of a reasonably complete system. I will also look for a planer/thicknesser, but Mafell does not offer such a machine, it seems.

    I enjoy your blog – Thank you for all the free advice you give.

    Best wishes – and sorry for the many questions……

    Steffen aus- Dänemark

    • Heiko Rech sagt:

      Hello Steffen,

      O.K. I can read English well, but ill write 🙂

      At first i would asking Felder/ Hammer whether it is possible to transport the machines in your basement. Send them Pictures from the location and the stair.

      In my opinion, this machine can be decomposed into several parts.

      Only if that does not work, I would do other considerations

      You can not compare the two machines.

      There is a router table for the Mafell Erika. But this is just for the jobsite.

      Before you buy a maschine, take a look at the maschines in real. Decide only after they have seen both.

      Heiko

  47. Christoph sagt:

    Ooooh wie peinlich!!!!

    Problem gelöst, vielen Dank!

    Christoph

  48. Christoph sagt:

    Hallo Heiko,

    seit einigen Tagen habe auch ich eine Erika 85 :-)). Ich habe mal eine Frage zur Sägeblattschutzhaube. Kann man die eigentlich so einstellen, dass das Sägeblatt nur wenige mm oben aus dem Werkstück austritt (zur Verbesserung der Schnittgüte) oder ist es so dass bei Verwendung der Absaughaube das Sägeblatt immer 25 mm oben aus dem Werstück austreten muss? In dem Werbevideo von Mafell sieht es so aus als würde die Absaughaube höher stehen (oder haben die einfach ein kleineres Sägeblatt genommen?).

    Viele Grüße aus Wolfenbüttel

    Christoph

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christoph,

      bei dir ist der Spaltkeil abgesenkt. einfach samt Haube nach oben ziehen.

      Gruß

      Heiko

  49. Ernst sagt:

    Hallo Heiko

    In der Tischverbreiterung habe ich im Video ein Loch gesehen. Ist das Loch für eine Oberfräse gedacht? Falls ja, gibt es dazu genauere Informationen?

    Viele Grüsse
    Ernst

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ernst,

      ja, da können Oberfräsen (LO65 und LO50) eingebaut werden. Es gibt auch eine Fräseinrichtung, die aber eher als Provisorium gedacht ist.

      Gruß

      Heiko

  50. Hans Joachim sagt:

    Hallo Heiko,

    wie grob sollte das Blatt deiner Meinung nach sein?
    Das Angebot seitens Mafell ist für die 60/70 ja eher dünn.
    Ein 180/30 Z für die 60er, ein 225/32 Z für die 70er.
    Darunter gibt es scheinbar nichts laut Katalog.

    LG H.-J.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hans Joachim,

      bei der 60er scheint das in der Tat etwas schwierig zu sein. Schade, dass es dafür keine gröberen Blätter gibt. Scheinbar ist die kleine Erika vom Hersteller aus nicht für Längsschnitte in Massivholz gedacht.

      Vielleicht ist ja hier etwas dabei:
      http://www.sautershop.de/kreissaegeblatt/kreissaegeblatt-br-165-182/kreissaegeblatt-br-180-x-20mm/

      Da müsste man allerdings prüfen, in wie weit die Blätter zum Spaltkeil der Erika kompatibel sind.

      Gruß

      Heiko

      • Fabian B. sagt:

        Hallo Hans Joachim,

        laut Mafells Webseite und Produktbeschreibung ist sie explizit auch für Längsschnitte gedacht. Bei Sauter habe ich auf den ersten Blick aber nichts gefunden, was der Blattstärke der Originalblätter nahe kommt.
        Bliebe noch die unsichere Variante des Schneidens ohne Spaltkeil… Was eher keine soo tolle Option ist.
        Wenn du zu einem Ergebnis kommst, würde ich mich über einen Post hier freuen, da mit das auch interessiert.
        Danke.

        Gruß,
        Fabian

  51. Dirk sagt:

    Hallo Heiko,

    Du hast irgendwo mal geschrieben, dass Du Holzstückchen unter die Erika gelegt hast, damit sie auf die gleiche höhe wie der MFT kommt. Ich habe das gleiche Problem. Nur ist mir das mit den Holzstückchen zu lästig, da man beim Verschieben der Maschinen die ja immer wieder neu darunter legen muss. Ist Dir da schon eine besseren Lösung eingefallen? Ich habe auch schon überlegt, ob man den MFT kürzt. Dann habe ich aber eventuell später mal Probleme wenn ich mir auch noch andere Festoolsachen kaufen möchte. Die sind ja dann alle zu hoch.
    Ich bin immer noch auf der Suche nach einer eleganten Lösung. Wenn Du oder vielleicht auch einer deiner Leser eine gute Idee hat wäre ich für Vorschläge sehr Dankbar.

    Gruß
    Dirk

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dirk,

      ich habe mich dazu entschlossen die Holzstücke einfach mit einem PU- Montagekleber unter die Füsse zu kleben. Dann kann ich sie auch wieder entfernen.

      Gruß

      Heiko

  52. Siggi Ch. sagt:

    Hallo Heiko,
    so – nun nochmal – zu meinen Erfahrungen mit meiner Erika 60E:

    Ich bin nach wie vor ganz happy mit der Maschine; wo ich aber jetzt wieder an meine Grenzen (oder die der Erika?) gestoßen bin, ist beim Gehrungsschnitt: Buche Leimholz, 25mm, keilgezinkt. Die größten Teile waren ca. 600 x 450 mm und die ersten Probeschnitte waren ziemlich heftig verbrannt, sprich schwarz. Nachdem ich dann zunächst mit 1-2mm Zugabe (45°) gesägt und auf Maß dann nur noch diese 1-2mm wegsägen musste, sah das Ganze schon viel besser aus. Wovon ich noch nicht überzeugt bin, ist die Passgenauigkeit der Teile. Ich habe Dir mal ein paar Fotos per Mail geschickt, wo Du sehen kannst was ich meine. Teilweise habe ich die Gehrungen nochmal hauchdünn nachgeschnitten – einmal aus lauter Frust dann doch wieder mit der Makita Tauchsäge – was das Ganze aber auch nicht wirklich besser gemacht hat (bis auf eine Ausnahme).
    Klar, wenn man einen halben Meter von dem Tisch weg steht, sieht man die Ungenauigkeiten schon nicht mehr – aber zufrieden geht anders (ich bin es halt meistens erst bei annähernd 100%).
    Beim Sägen der Gehrungen hatte ich das Gefühl, dass das Sägeblatt auf leichtesten Druck nachgibt – viel eher als wenn es bei 90° steht – und dadurch wird es natürlich auch schneller ungenau.
    Wahrscheinlich ist es aber zum größten Teil einfach mangelnde Übung/Erfahrung. Ach ja: Sägeblatt war das Original der Maschine: 36 Z, WZ.

    Hergeben würde ich sie trotzdem nicht mehr!

    Liebe Grüße aus dem Spessart, Siggi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Siggi,

      es klingt unlogisch, aber versuch mal eine solche Gehrung mit einem noch groberen Blatt zu schneiden. Gehrungen quer zur Faser in harten Hölzern schneide ich inzwischen fast ausschließlich mit einem scharfen Zuschnittblatt. Das funktioniert wirklich gut.

      Gruß

      Heiko

  53. Siggi Ch. sagt:

    Hallo Heiko,

    um meine Frage abzuschließen:
    ich habe gestern (nachdem ich einen Gutschein von Mafell bekommen hatte 🙂 ) direkt nochmal bei denen angerufen und da hat ein Mitarbeiter das bestätigt, wie Du es auch gesagt hast. Er meinte allerdings, das wäre – ein besserer Ausdruck falle ihm nicht ein – wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Er sagte, dass der Tisch der 60E für den Anschlag einfach zu klein wäre und dass außer für kleine Leisten da kaum eine Verwendung für wäre. Und dafür wäre er dann doch ganz schön teuer.
    Fand ich ja sehr ehrlich ……und damit wäre für mich das Thema erst einmal erledigt ……..nur falls sich hier nochmal jemand diese Frage stellen sollte.

    Gruß, Siggi

  54. Siggi Ch. sagt:

    Hallo Heiko,

    da bedeutet, ich nehme das „Grundelement“ von meinem Universalanschlag und dadrauf kommt dann der MFA (die Befestigung für den „Schwalbenschwanz“ hätte ich dann quasi zu viel).

    Gruß, Siggi

    • Siggi Ch. sagt:

      …..und gleich noch ne Frage hinterher:
      hat denn der MFA gegenüber dem Uni.Anschlag mit Lineal noch weitere Vorzüge – außer beim „doppelten Gehrungsschnitt“?
      (Die Frage hat natürlich den Preis des MFA im Hintergrund.)

      Gruß, Siggi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Siggi,

      genau so habe ich es verstanden. In Ermangelung einer 60er Erika kann ich das aber nicht selbst probieren.

      Gruß

      Heiko

  55. Siggi Ch. sagt:

    Hallo Heiko,

    vorab mal eine kurze Frage (einiges zu meinen Erfahrungen mit der 60E folgt noch):
    habe ich das richtig verstanden, dass der Multifunktionsanschlag auch auf die 60E passt? Ich dachte bisher , wegen der Unterschiedlichkeit der Profile würde der nicht passen?

    Gruß, Siggi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Siggi,

      mir wurde es von einem Mafell Mitarbeiter so erklärt, dass zwar das umlaufende Profil bei der Erika 60 anders ist , die Anschlagaufnahme am Alu-Träger für die Anschläge aber gleich. Demnach sollte der MFA in die Anschlagaufnahme der Erika 60 passen.

      Gruß

      Heiko

  56. Ulrich sagt:

    Hallo Heiko ,

    schönes Video über die „Erika die alles Kann“. Besonders der zweite Beitrag zur
    Mafell Erika 85, wo die Grundmaschine mit Anbauteilen gezeigt und erklärt werden.
    Was mir gut gefällt sind deine Beiträge zu den verschiedenen Themen, die recht
    sachlich und objektiv in Wort und Bild dargestellt werden. Ich denke wenn man
    eine Ausbildung und mehrere Berufsjahre im Holzhandwerk vorweisen kann, betrachtet man viele Dinge mit anderen „Augen“.
    Ich selbst kann auch über 20 Jahre als „Holzwurm“ mit Ausbildung zurückblicken,
    kenne die ein oder andere Maschine der heutigen und damaligen Zeit. Viele Maschinenhersteller die in den 80 und 90 iger Jahren , kleine Kombi- oder Solomaschinen für den ambitionierten Heimwerker angeboten haben, sind vom
    Markt “ verschwunden“ oder in anderen Produktbereichen tätig , kaufen zu oder
    produzieren nur noch“hochwertige Maschinen“ evtl. selbst. Es ist schade, aber ein
    Zeichen der Zeit, entsprechend „wertige“ Maschinen , wo Qualität, Preis Leistung
    passen, zu produzieren.
    Als ich mit dem Hobby begonnen habe, kaufte ich mir zum damaligen Zeitpunkt u.a. die Flottjet Kreissäge Profi 2000. Eine Säge mit Schiebetisch , Parallelanschlag,
    Winkelanschlag und höhenverstellbares Sägeblatt. Der Maschinentisch konnte bis 45 ° verstellt werden , das Sägeaggregat war „starr“. Maschinenteile waren aus Stahl , Aluminium , Aluminium Guss (Grundkörper, Maschinentisch). Einige Jahre
    später habe ich mir eine Ulmia 1710 S gekauft. Eine „Bankraummaschine“ mit einem Maschinenständer aus Stahlblech und Tisch aus Grauguss sowie Schiebetisch und Zubehör . Eine solide Maschine, die jahrelang ihren Dienst erwiesen hat. (deutscher Maschinenbau). Das war zur damaligen Zeit u.a. der „Mercedes“ in der Größenklasse der Sägen. Stolze 7.400 DM .
    Heute arbeite ich an einer Felder K 700 mit Formatschiebetisch und Auslegertisch.
    Im laufe der Jahre sind meine Ansprüche gewachsen, durch Beruf und Umfeld.
    Die Holzbearbeitung und besonders der Möbelbau, erfordern geschick und
    handwerkliches können und ist sehr komplex. Nicht umsonst ist der Beruf zum Tischler/Schreiner mit einer 3 jährigen Ausbildungszeit ! Ich muss immer schmunzeln wenn ich in Forenbeiträgen lese, wenn komplexe Möbel etc. gebaut werden sollen, mit „einfachen“ Maschinen oder Werkzeugen etc. und ohne
    Vorkenntnisse. Daher finde ich die Beiträge und angebotenen Kurse sehr sinnvoll,
    für alle die mit dem Werkstoff Holz arbeiten möchten. Besonders wichtig ist dabei
    ein Aspekt, wie Arbeitssicherheit an und mit Holzberbeitungsmaschinen und Werkzeugen. In einem Kurs kann man z.B. vor -und Nachteile bzw. „Grenzen“
    bei leichten Holzbearbeitungsmaschinen behandeln, unabhängig vom Hersteller.
    Ich werde meine Erfahrungen der genannten Kreissägen in einem
    Beitrag neutral zu beschreiben (bei Interesse).

    Ich wünsche alles Gute und weitere Beiträge im Blog

    Viele Grüße
    Ulrich

  57. Hans-Joachim sagt:

    Hallo Heiko, Hallo Dirk,

    Vielen Dank. Obwohl ich rechts unten den Motor schon in Augenschein genommen hatte habe ich den Regler übersehen. Der ist wirklich gut versteckt 🙂

    LG H.-J.

  58. stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    kannst du mir noch sagen für was ich das Klemmstück einsetze und wo genau?

    Wie sieht es mit dem Auflageblech aus?
    Wenn ich die Stange und das Blech montiere dann Wackelt dies und ist nicht sehr stabil.

    gr. stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      mit dem Klemmstück kann man die langen und auch die kurzen Anschlaglineale zoch einmal zusätzlich am Schwalbenschwanzprofil klemmen.

      Die Anschlagverlängerung und das Auflageblech ist gedacht um Kappschnitte mit der Zugfunktion auszuführen. Dabei liegt die Verlängerung (die Stange) idealerweise auf einem Rollenbock oder dem Stützfuß (038401) auf. Dann ist das alles auch stabil.

      Gruß

      Heiko

  59. Hans-Joachim sagt:

    Hallo Heiko,

    wieder zwei sehr interessante Videos, schmunzeln inbegriffen.
    Und wieder etwas gelernt, Danke schön.
    Eine Frage habe ich zu den Linealen. Im Mafell Produktkatalog werden 2 genannt.
    Eins für den Universalanschlag, eins für den MFA (da wäre die Ablängklappe im Lieferumfang). Das suggeriert mir aber das es einen Unterschied zwischen den beiden gibt, Nummer ist ja auch unterschiedlich. Weisst du da näheres?

    Eine weitere Frage betrifft eine Erika 70 E, also ein rund 10 Jahre altes Modell.
    Laut Typenschild hat meine 70 E eine variable Drehzahl, 2100-4200.
    BA liegt leider nicht vor. Auf der Rückseite ist noch ein Aufkleber mit den Buchstaben/Drehzahlen. Einen Regler finde ich aber nicht.
    Jedenfalls ist er nicht an der Stelle wie bei den Aktuellen Modellen, unter dem Ein-/Ausschalter.
    Aber eventuell weiss ja auch einer deiner Leser Rat, der ein Modell diesen Jahrgangs besitzt.

    Liebe Grüße aus Frankfurt
    H.-J.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hans Jochim,

      soweit ich weiß hat das Lineal des MFA am Ende Ausschnitte, so dass es besser an der Absaughaube vorbei geht. Diese Ausschnitte kann man aber auch selbst machen.

      Was die Drehzahl der 70E angeht, so gab es mal Modelle, bei denen man über einen kleinen Schalter die Drehzahl einfach nur halbieren konnte, was für Kunsstoff- und Alu-Profile dadacht war. Soweit ich mich erinnere, war dieser Schalter direkt am Motor.

      Gruß

      Heiko

    • Dirk sagt:

      Hallo Hans Joachim,

      der Drehzahlregler befindet sich bei meiner 85E direkt am Motor. Da muss man von rechts unter den Tisch schauen und dann ziemlich weit hinten. Da stehen die Buchstaben drauf die du auf der Liste/Aufkleber gesehen hast.

      Gruß
      Dirk

  60. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,
    mich würde vor allem interessieren wie stabil die Anschläge auf Druck sind. Gibt der Paralellanschlag hinten nach wenn man dagegendrückt? Oder der Multianschlag, ist dieser wirklich fest wenn er arretiert ist?

    Ich habe die CS 50 und der Multianschlag ist schon etwas weich um es mal vorsichtig auszudrücken…

    Viele Grüße
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      mein Eindruck ist, dass die Anschläge der Erika stabiler sind, als die der Festool. Messwerte liegen mir aber natürlich nicht vor, Dennoch handelt es sich bei der Erika auch um eine Montagesäge und natürlich geben die Anschläge bei entsprechendem Druck nach. Wenn es bombenfest sein soll, muss man eben die Zusatzklemmung montieren und benutzen.

      Gruß

      Heiko

  61. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    ist bei deiner Erika 85 auch das Maßband am Tisch um 1mm zu weit nach rechts gesetzt?
    Wenn ich bei meiner 70er beispielsweise 100mm am Parallelanschlag einstelle, erhalte ich 101mm.
    Ganz rechts am Ende vom Maßband habe ich eine Kerbe im Tisch gefunden, welche anscheinend die 250mm Marke ist, aber das Maßband ist dort bei 249mm.

    Gruß
    Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hannes,

      bei meiner Erika stimmt die Skala und ist auch richtig aufgeklebt.

      Gruß

      Heiko

      • Johannes sagt:

        Hallo Heiko,

        auch das kann, wie irgendwie alles an der Erika, justiert werden (zumindest spreche ich von der aktuellen 85er):
        vorne bzw. hinten am umlaufenden Schwalbenschwanzprofil findet man 5 versenkte Torx Schraubenköpfe. Diese leicht anlösen und mit leichten Schlägen auf die schwarzen Kunststoffecken kann das ganze eingestellt werden. Festziehen-fertig.

        Selbstverständlich ist das genauso geheim wie die Winkelrastierpunkte 90°/0° des Sägeblattes und daher nicht in der BDA erwähnt 🙂

        Viele Grüße,
        Johannes

  62. Florian Huber sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe auch eine Mafell Erika 85 und MFA. Fragen wollte ich, wie man das Sägeblatt in der Mittelstellung arretiert?

    Super Blog und super Videos hab schon viel gelernt.

    Gruß

    Florian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Florian,

      bei den neuen Modellen gibt es eine Art Schalter direkt neben der Höhenverstellung. Den dreht man nach rechts und zieht die Maschine nach vorne. Dann rastet sie ein. Dreht man den Schalter nach links, wird die Arrettierung gelöst und das Sägeblatt fährt wieder nach hinten.

      Gruß

      Heiko

  63. Matthias Ulrich sagt:

    Hallo Heiko,

    du wolltest noch Anregungen für ein weiteres Video. Das zweite, also das erste fachliche Video hat mir schon recht gut gefallen. Was mich interessieren würde, wäre eigentlich eine ganz banale Sache, die ich weder im Netz noch im Fachmarkt beantwortet bekam. Nämlich die Abmessungen der kompletten Säge, so wie Du Sie montiert, bei Dir stehen hast. Im Mafellkatalog ist die Arbeitstischgrösse aufgeführt, sonst aber nichts. Wie lang steht die Schiene für den Schiebetisch vorne heraus? Wie breit ist der Schiebetisch einschließlich der Schiene und der „Luft“ zwischen Schiene und Arbeitstisch? Und zu guter Letzt: Wie breit ist die Tischverbreiterung wenn Sie maximal (sinnvoll) ausgezogen ist.
    Was mich auch brennend interessiert ist, wie „ungenau“ ist die Erika im Vergleich z. B. mit der Holzkraftkombi vom Woodtinkerer, wie macht sich so ein Unterschied bemerkbar? Ich bin halt am überlegen, ob ich die Mobilität überhaupt benötige. Mir stehen demnächst ca. 23 qm zur Verfügung, dann soll eine TkS in irgend einer Form folgen. Ich bin mir da nur komplett unschlüssig was ich da nehmen soll. Noch ein letzter Punkt: kannst du eine Aussage zur Rostanfälligkeit von Grauguss Treffen. Meine Werkstadt wird in einem Unbeheizten Nebenraum der Garage sein. Würde das wieder eher für die Mafell sprechen, weil eben viel Alu verbaut ist? Oder Rostet Grauguss gar nicht? Sorry, Du siehst Fragen über Fragen.

    Danke nochmal für meinen Lieblingsblog.

    Gruß Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matthias,

      die Abmessungen kann ich bei Gelegenheit einmal einstellen.

      Was die Genauigkeit angeht: Die Erika arbeitet schon genau, aber man muss eben wissen wie man das macht und worauf man achten muss. Vielleicht fragst du Marc einfach mal, er kennt meine Erika ein wenig und kann es eventuell einschätzen. Mir fehlt die praktische Erfahrung an einer Säge wie der Holzkraft um einen Vergleich anstellen zu können.

      Bezüglich der Rostanfälligkeit kann ich dir auch keine Auskunft geben, da fehlt mir die Erfahrung. Aber man kann die Teile ja entsprechend vor Rost schützen, z.B. wenn man die Tische mit Silbergleit behandelt.

      Gruß

      Heiko

  64. Stefan sagt:

    Hallo Ludger Erben, und andere Leser

    Da ich selbst eine erika habe und diese auch pflegen möchte habe ich auf der holz-Handwerk einen Vertreter von mafell gefragt was man tuen könnte wenn die Erika bei der unterfluhr Funktion mit der Zeit schwer geht oder quitscht.
    Er meinte man sollte einfach ein Silicon spray welches ca. 3,- kosted,benutzen am der unteren Seite und ich hab es selbst ausprobiert es geht hervor ragend.
    Das gleiche gilt auch für die Hand kreissäge und die Führungsschiene von mafell.
    So ein Fachbeauftragter der Firma mafell.
    Das ich selbst so empfehlen kann.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      ergänzend dazu möchte ich noch Silbergleit anführen. Das funktioniert auch sehr gut.

      Gruß

      Heiko

    • Michael Hild sagt:

      Hallo Stefan,

      Silikonspray ist nicht verkehrt, allerdings verliert sich die Gleitwirkung von solchem Spray recht schnell. Besser ist da eines auf Teflonbasis. Die Gleitwirkung hält länger an und es „klebt“ nicht.

      Grüße

      Michael

  65. Martin sagt:

    Hallo Heiko,

    kannst Du sagen, wie hoch die UVP der gesamten von dir vorgestellten Ausrüstung ist?

    Vielen Dank für die Doku. Sie hat zwar Fragen aufgeworfen, aber auch viele Fragen beantwortet. Ich frage mich, wieso Mafell ein ähnliches Video nicht schon lange gedreht hat.

    Viele Grüße
    Martin

  66. Hannes sagt:

    Hallo Heiko,

    Freut mich total das du ne Video reihe über die Erkia machst 🙂
    Eine Frage ich besitze die Erkia 65 welchen Zusatz- und Frästisch (Tischverbreitung) brauch ich den für sie den 70 Ec oder 85Ec?

    MFG Hannes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hannes,

      die Halteschienen sind die gleichen wie bei der 70er oder 85er. Ob der Tisch selbst noch verfügbar ist, musst du mal bei Mafell erfragen. Der Tisch der 85er passt jedenfalls nicht, der ist zu lang.

      Gruß

      Heiko

  67. Dirk sagt:

    Hallo Heiko,

    ich sage einfach mal Du, da ich Deine tollen Videos schon ganz lange verfolge und ich Dich dadurch schon etwas kenne

    • Dirk sagt:

      Hallo Heiko,
      irgendwie ist der Rest meines Kommentars nicht gesendet worden. Hier der zweite Versuch.
      Hallo Heiko,

      ich sage einfach mal Du, da ich Deine tollen Videos schon ganz lange verfolge und ich Dich dadurch schon etwas kenne. Umgekehrt ja leider nicht.
      Ich bezitze seit kurzem auch eine Mafell. Eine Erika 85E. Also das Vorgängermodell von Deiner. Sieht aber genauso aus. Nun würde mich stark interessieren wie und wo man die Maschine einstellen/justieren kann. In der Bedienungsanleitung steht ja kaum was drin und im Internet finde ich auch nichts. Vom Multifunktionsanschlag habe ich leider keine Beschreibung. Da habe ich nun durch probieren herrausgefunden das die große Schlitzschraube von oben wohl zum einstellen gedacht ist. Wozu ist aber die kleine Madenschraube direkt daneben gut. Und am Alugußteil ist auch noch eine Madenschraube wodrin ich noch keinen Sinn sehe. Dann geht meine Zugfunktion etwas schwer. Kann ich da auch was einstellen? Dann finde ich noch nicht auf anhieb die justiermöglichkeiten für die Anschläge bei der Schrägstellung vom Sägeblatt.
      Zum Thema Zubehör: Einen Schiebetisch finde ich ja auch recht toll. Aber kann man nicht zum Anfang auch darauf verzichten? Ich dacht mir bei einer Zugfunktion mit bis zu 430mm kann ich doch auch so meine Teile ablängen. Ich dachte mir dafür erstmal ein längeres Anschlaglineal zu kaufen.
      Sind diese Anbauschienen für die Tischverlängerung eigendlich auch ohne Einlegeplatte schon stabil genug um den verlängerten Parallelanschlag zu halten? Kann man eigentlich das 1m lange Anschlaglinealvom Multifunktionsanschlag auch für den Parallelanschlag benutzen oder bracht man, wie du es gezeigt hast, ein extra Lineal? Wenn man so ein zusätzliches Klemmstück als hintere Klemmung benutzt, ist dann der Multifunktionsanschlag auch als Parallelanscglag stabil genug?
      Fragen über Fragen. Ich freue mich schon auf das nächste Video. Vielleicht kannst Du ja auf einige Fragen eingehe. Hoffentlich dauert es nich so lange bis zum nächsten Video. Bin schon ganz gespannt.
      Viele Grüße und danke für den tollen Blog.
      Dirk

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Dirk,

        ein Video zum MFA ist geplant, aber ich kann noch nicht genau sagen, wann es kommen wird. Da werde ich dann auch die Justierung beschreiben. Auf die anderen Punkte werde ich dann im Verlauf der weiteren Videos auch noch eingehen. Die Einstellungen sind fast alle sehr einfach, aber schwierig zu erklären, daher bitte ich dich auf die folgenden Videos zu warten.

        Den Schiebetisch kann man auch später erst nachkaufen. Es kommt halt darauf an, wie groß die Teile sind, die man schneiden möchte. Mit dem Schiebetisch kann man Ablängschnitte bis 800mm machen. Das ist schon ganz ordentlich.

        Das Anschlaglineal des Schiebetisches ist das gleiche wie für den Parallelanschlag. Am MFA kann man es auch montieren. Im Prinzip kann man die Auflagefläche nur mit den beiden Halteschienen schon vergrößern. Wenn der Parallelanschlag durchgeht, kann man so auch schneiden. Dieser Aufbau hat allerdings zwei Nachteile: Zum einen kommt es schon mal vor, dass ein Werkstück an der Halteschiene hängen bleibt. Das passiert vor allem bei dünnen Werkstücken. Zum Anderen kann man nicht mit verkürztem Anschlag arbeiten. Es spricht allerdings nichts dagegen sich die Einlegeplatte selbst zu machen, z.B. aus einer Siebdruckplatte.

        Gruß

        Heiko

        • Dirk sagt:

          Hallo Heiko,

          vielen Dank für die Antwort. Hat mir bei der Entscheidung was ich als erstes kaufe sehr geholfen!
          Als erstes wird eine längeres Anschlaglineal mit Ablänganschlag dran sein. Dann zwei Halteschienen und ich werde das mit der Siebdruckplatte probieren. Du hast ja in einem deiner älteren Videos auch einen Frästisch aus Siebdruckplatten gezeigt. Ich nehme an das der aber nicht festgeschraubt wird sonder nur eingelegt wird. Oder?
          Ich denke so kann ich dann schon ziehmlich viel meiner Arbeiten damit abdecken. Für größere Arbeiten habe ich ja auch noch den MFT3 mit Ts55.
          Somit denke ich, dass ich um den teuren Schiebetisch noch herumkomme. Obwohl der natürlich weiterhin auf meinem Wunschzettel steht.
          Danke und Grüß
          Dirk

        • Dirk sagt:

          Hallo Heiko,

          hast Du schon was an neuen Videos zur Erika geplant? Seit dem letztem Video schaue ich täglich bei Dir vorbei ob schon ein neues da ist. Würde mich sehr darüber freuen.

          Gruß
          Dirk

          • Heiko Rech sagt:

            Hallo Dirk,

            geplant ist vieles, aber momentan fehlt mir einfach die Zeit die Pläne auch in die Tat umzusetzen. Andere Dinge sind einfach wichtiger.

            Gruß

            Heiko

  68. Christopher sagt:

    Hallo Heiko

    Sehr schöne Erklärung der Erika wie immer Top.

    Als kleine Anregung würde mich die Ausrichtung der Maschine Interessieren und mehr über den mullti Anschlag.

    Ich freu mich immer sehr über die neuen Videos von dir vor allem wenn es um die Erika geht da ich auch eine besitze und doch manchmal ein paar Probleme habe das bestimmt aber an mir liegt und nicht an der Maschine.

    Sie sägt irgendwie nicht 100% Parallel.

    Deine Farben Tips sind auch Top, Öle meine gebauten Teile auch in letzter zeit mit den Natural Farben und bin mit zufrieden obwohl sie doch recht teuer sind.

    Schöne Doko wie immer,Weiter so Top Blog.

    MFG Christopher

  69. Ludger Erben sagt:

    Schade, dass es doch noch kein Zubehör auch zum Kaffeemahlen gibt, den Winkelschleifer kann man wohl doch noch nicht aus der Holzwerkstatt verbannen.

    Toll fände ich eine Erweiterung um noch mehr Videos und Artikel, die dann auch noch ein paar andere Themen ankratzen, z.B. welcher minimale Platzbedarf stellt sich mit der Verlängerung etc. ein in der eigenen Werkstatt. Und wo steht die Erika im Vergleich zu einer Bandsäge – in Vielfältigkeit, in Genauigkeit, in Wiederholbarkeit und wo sind die Spezialgebiete einer Bandsäge versus einer Tischkreissäge. Nicht nur ein Vergleich zu einer Bandsäge wäre interessant, auch der Vergleich zu einer Zug-Kapp- und Gehrungssäge wäre interessant, schließlich hat die Erika ja auch eine praktische Zugfunktion (kann man das Quietschen eigentlich eigentlich irgendwie durch Öl o.ä. reduzieren?). Die vielen englischsprachigen Youtube-Videos nuten mit ihren breiten Dado-Blades ja auf Teufel komm‘ raus. Auch oft gesehen: Fingerzinkenvideos mit der Tischkreissäge. Das wär doch mal auch ein toller Ansatz für künftige Videos – wo würden Sie die Erika sofort zum Nuten einsetzen, wo aber vielleicht doch viel eher einen Frästisch oder gar einen nichtelektrischen Nuthobel. Gerade im Hinblick darauf, dass man in D normalerweise nicht mit den breiten Dado-Blades arbeitet.

    Insgesamt aber schön, wie Sie sich ausgiebig mit der Vorstellung der Maschine befassen und nicht nur oberflächlich.

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