Gatbeitrag: Testbericht Festool Conturo KA 65

Testbericht Festool Conturo KA65

Hallo liebe Leser,

vor kurzem bekam ich die Möglichkeit, einen Festool Conturo KA65 zu testen.

Zu Anfang möchte ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Dominik Meyer, bin Anfang 30 und bin gelernter Schreiner. Einige von Ihnen werden mich vielleicht schon aus dem woodworker-Forum kennen, dort bin ich als „Frankenholzwurm“ unterwegs.

Der Conturo wurde mir für Testzwecke von der Firma Festool zur Verfügung gestellt.

Festool Conturo KA 65 Lieferumfang

Lieferumfang

Geliefert wurde die Maschine als Set-Variante mit dem Zubehörsystainer. Im ersten Systainer ist die Maschine selbst mit der demontierbaren Gleitauflage untergebracht. Im Zubehösystainer finden noch einige Anbauteile für die Maschine sowie einige Teile zur Kantennachbearbeitung Platz.

 

Im Lieferumfang sind folgende Teile enthalten:

  • Die Grundmaschine inkl. Gleitauflage
  • 4 Schmelzkleberpatronen der Farbe „Natur“
  • Bedienungsanleitung

 

Im Zubehörsystainer sind folgende Teile enthalten:

  • Gebrauchsanleitung
  • Kantenmagazin
  • Zusatzandruckrolle
  • Kantenkappgerät
  • Ziehklinge
  • Ersatzgleitauflage
  • Filzgleitauflage für empfindliche Oberflächen
  • Handschleifklotz mit Klettbefestigung
  • 20 Blatt Schleifpapier
  • 5x Schleifvlies Körnung S800
  • 5x Polierfilz
  • 1 Flasche Schleifpolitur der Körnung 6000
  • sowie eine 10 Meter Rolle ABS-Kante in 1mm Stärke für 19mm Platten

Gleich beim ersten auspacken ist mir aufgefallen, dass im Systainer mit der Maschine relativ wenig  Platz ist. Dies sollte sich auch später bestätigen, als ich die Maschine wieder im Systainer verstaut habe. Der Conturo kommt mit einem angenehm langen Stromkabel (ca. 4m), das ermöglicht einen vernünftigen Arbeitsradius. Beim einpacken kann es aber ein leichtes Geduldsspiel werden, bis Maschine und Kabel so verstaut sind, dass sich auch der Deckel leicht schließen lässt.

Nun dann, Maschine ist ausgepackt, die Gleitauflage montiert (dient gleichzeitig als vordere Griff),

Kleberpatronen sind bereitgestellt und die Platten sind fertig zugeschnitten.

Festool Conturo KA 65 Zu bekantendes Material

Zu bekantendes Material

Los geht’s…

Als erstes werden einige Kleberpatronen in den Conturo eingelegt,[Bild 1] die erste verschwindet komplett im inneren der Maschine, die beiden anderen sind im Behälter zu sehen.[Bild 2] Anschließend wird der Conturo eingeschaltet und braucht einige Minuten, bis die vorgewählte Betriebstemperatur erreicht ist.[Bild 3] In Werkseinstellung ist am Temperaturwahlschalter standardmäßig für Stufe 1 190°C für den Naturfarbenen und Stufe 2 mit 200°C für den Weißen Kleber hinterlegt. Da ich mit dem Naturfarbenen Kleber arbeite, wähle ich Stufe 1. Im Display wird noch die aktuelle Temperatur angezeigt und nach einigen Minuten auch die Restzeit bis zum erreichen der Betriebstemperatur.[Bild 4]

Beim ersten aufheizen ist der Conturo etwas „Geruchintensiv“, dies verschwindet aber nach kurzer Zeit und ist beim nächsten aufheizen schon verschwunden. Im normalen Betrieb ist eigentlich nur noch der heiße Klebstoff zu riechen, der (für mich) nicht unangenehm ist. Falls doch ein Benutzer mal ein feines Näschen haben sollte, lässt sich am Conturo bei Bedarf auch ein Werkstattsauger anschließen, der die Dämpfe und Gerüche ein ganzes Stück reduziert.

Während die Maschine noch am aufheizen ist, werfen wir in der Zwischenzeit  noch einen kurzen Blick auf das Display:

Festool Conturo KA 65 - Aufheizen

Display des KA 65

In der ersten Zeile ist die „Tankuhr“, diese zeigt an, wieviele Meter Kante in Abhängigkeit der eingestellten Kantenhöhe noch angefahren werden können. Dort ist auch eine Meldung zum nachfüllen des Klebers hinterlegt, wenn der Klebervorrat zur Neige geht.

Die Zweite Zeile befasst sich mit allen Informationen zur Temperatur.

In der Dritten Zeile sind links zwei Pfeile zu sehen, die die aktuell eingestellte Vorschubgeschwindigkeit anzeigen. 2 oder 4 Meter pro Minute sind Möglich. Weiter rechts dann noch die Kleberauftragsmenge, diese kann über das Menü nach oben oder unten Korrigiert werden.

Nach 8 Minuten und 3 Sekunden (ja, ich habe nachgemessen) wechselt die Farbe vom Display von rot auf grün. Die Betriebstemperatur ist erreicht, jetzt kann es endlich losgehen, oder doch noch nicht?

Das Kantenmaterial muss natürlich noch vorbereitet und abgelängt werden, die Bedienungsanleitung sagt 10cm länger als die Platte. Im Verlauf der arbeiten konnte ich diese Überlänge jedoch noch etwas einkürzen auf etwa 5-6cm, wir wollen schließlich sparsam arbeiten.

So, jetzt aber endlich loslegen, es kribbelt mir schon in den Fingern!

Vor dem Anleimen muss am Conturo nur noch die Kantenhöhe am Drehrad eingestellt werden.

Festool Conturo KA 65 - Kantenhöhe einstellen

Kantenhöhe einstellen

Dazu wird ein Stück der gewünschten Kante in den Zuführschlitz eingelegt und die Führung mittels Drehrad soweit nach oben gekurbelt, bis die Kante sanft eingeklemmt wird, anschließend noch ein bis zwei Rastpunkte zurückdrehen, damit die Kante auch leicht durch die Maschine läuft. Zum anleimen muss die Kante erst dem Gerät zugeführt werden, dazu wird der obere Startknopf gedrückt und anschließend die Kante in die Zuführung gesteckt. Nach wenigen Zentimetern stoppt der Vorschub und im Display ist nun zu sehen, dass die Kante korrekt eingezogen ist und nun kann mit dem eigentlichen Anleimen begonnen werden.

Festool Conturo KA 65 - kante zuführen

Kante zuführen

Nochmal den Startknopf betätigt macht sich die Kante auf den Weg durch die Maschine, vorbei an der Kleberauftragsdüse. Nun verlässt die Kante das Gerät und kann an das Werkstück angedrückt werden. Zum Ansetzten an das Werkstück finde ich 2 m/min. am Vorschub passend, man verfällt nicht in Hektik und kann sauber ansetzten, anschließend schalte ich während dem anleimen um auf 4 m/min. für zügiges vorankommen.

Meine Arbeitsweise habe ich versucht, in einem kleinen Video festzuhalten. Bitte ein wenig Nachsicht mit der Qualität vom Video, darin bin ich recht ungeübt. Darin wird furnierte Spanplatte in Eiche verarbeitet, Kantenmaterial ist eine 1,5mm Starkfurnierkante. Das Kantenkappgerät hat entgegen meinen Erwartungen auch bei einer störrischen 1,5mm Eiche-Starkfurnierkante gut funktioniert. Bei 2mm Eiche stößt es aber dann doch an die Grenzen.

Nun ist es geschafft, die Kanten sind alle dran!

Festool Conturo KA 65 - Fertige Kanten

Fertige Kanten

Nachdem das ganz gut geklappt hat, werde ich jetzt das Material wechseln, Spanplatte mit weißer Beschichtung und weiße 2mm ABS Kanten. Dazu muss aber erst noch die Kleberfarbe gewechselt werden. Zunächst muss der Kleberauffangbehälter entfernt werden,[Bild 1] dann wird per Drehknopf die Kantenhöhe auf maximum gestellt. Am unteren Anschlag sitzt noch ein Sicherungshebel, der muss gerückt werden um die Leimdüse für den Kleberaustritt freizugeben.[Bild 2] Aus der Maschine werden nun alle noch erreichbaren Kleberpatronen entnommen und durch weiße ersetzt. Für den weißen Kleber ist eine Teperatur von 200° C nötig, also noch den Wahlhebel auf 2 gestellt. Jetzt braue ich nur noch einen Auffangbehälter für den Kleber, ein Pappkarton ist ausreichend.[Bild 3] Maschinen über den Tischrand geschoben, Behälter drunter und den Startknopf oben auf dem Gerät drücken und schon wird der Kleber aus der Düse gedrückt.[Bild 4] Das wird so oft wiederholt, bis sauberer weißer Kleber austritt, dann kann wieder die richtige Kantenhöhe eingestellt werden und das Gerät ist einsatzbereit. Für den Farbwechsel werden aber mindestens zwei, meist drei Patronen Kleber „verbraucht“. Wenn ein Farbwechsel vorher abzusehen ist, kann schon der neue eingelegt werden und noch einige Meter Kanten angefahren werden, dadurch lässt sich bestimmt noch etwas einsparen.

Die Arbeitsweise ist bei ABS Kanten nicht anders, daher gehe ich hierauf nicht näher ein.

Einzig die Kantenfräse wird anders bestückt, damit in einem Arbeitsgang bündig gefräst und abgerundet wird, in meinem Fall mit einem Radius von 2mm.[Bild 1] Anschließen noch kurz mit der Ziehklinge die Kleberreste entfernen, ein scharfer und gratfreier Stechbeitel o.Ä. sind dafür genauso geeignet.[Bild 2] Je nach Anforderung an die Kantenqualität kann man es dabei belassen oder das Ergebnis noch Richtung Hochglanz erweitern. Alles was dafür nötig ist, ist im Zubehörsystainer enthalten, ein Schleifklotz, Schleifpapier, Schleifvlies, ein Polierfilz und etwas Poliermittel.[Bild 3] Die Kante wird erst mit dem Schleifpapier von allen Frässpuren befreit, dann kurz mit dem Vlies nachbehandelt und mit dem Polierfilz und ein paar Tropfen Poliermittel auspoliert. Das hört sich nach viel Arbeit an, ist aber trotzdem recht fix erledigt. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen, ich hätte auch kein Problem damit, mich so an Hochlanzdekore und -kanten zu wagen. Die Bilder können das Ergebnis leider nicht so ganz wiedergeben, ich hoffe aber, dass man trotzdem etwas erkennen kann.[Bild 4] Das Fugenbild zeigt sich erstaunlich gut im Hinblick darauf, dass es eigentlich „nur eine Handmaschine“ ist.

Aber der Test ist noch nicht abgeschlossen, es geht weiter mit einer sogenannten Testkante.[Bild 1] Diese Kante ist durchsichtig damit man die Kleberverteilung hinter der Kante erkennen kann. Also Kante vorbereitet, Gerät eingestellt, Kanteneinzug starten und gleich eine Niederlage erlitten, die Kante wurde ohne Zwischenstopp komplett durchgeschoben. Nochmal probiert, wieder Misserfolg. Nach Rücksprache mit Festool hat sich das Problem aber schnell beheben lassen denn der Kanteneinzug wird per Lichtschranke gestoppt. Die Testkante ist dann sozusagen für das Gerät unsichtbar. Abhilfe hat mir ein aufgeklebtes Kreppband geschaffen, dann hat es auch gleich geklappt. Im Bild ist zu sehen, dass sich der Kleber schön gleichmäßig und vollflächig verteilt hat, die Testkante ist dabei noch am Werkstück.[Bild 2] Bei diesem Test hat es auch eine kleine Sauerei mit Kleber gegeben, er hat sich unschön auf der Andruckwalze abgesetzt. Von der Rolle hat sich der Kleber aber leicht und sauber wieder entfernen lassen.[Bild 3]

Als nächstes habe ich die Klebekraft vom Klebstoff überprüft. Kante anleimen, abkühlen lassen und dann am Kantenüberstand die Kante von der Platte abreißen.[Bild 1] Der Klebstoff hat sich schön in der Platte verankert, zu sehen an der ausgerissenen Spänestücken die noch an der Kante haften.[Bild 2+3] Unter normalen Bedingungen fällt diese Kante nicht mehr von der Platte. Auf den Bildern ist auch der Kleberauftrag am Kantenmaterial zu sehen, eimal für 19er [Bild 4]und einmal für 38er [Bild 5] Platten, der Kleber ist sauber und gleichmäßig aufgetragen.

Das Kantenmagazin ist als nächstes dran, von oben eingefädelt und mit einem Hebel [Bild 1]gesichert ist dieser Einsatzbereit. Das Kantenmaterial muss hierbei mit der zu beleimenden Seite nach außen aufgerollt werden, also genau andersrum wie die Rollen geliefert werden.[Bild 2] Bei meinen Starkfurnierkanten konnte ich das Magazin nicht einsetzten, da die Kanten (Eiche) zu starr und spröde waren. Sie sind beim aufrollen einfach abgebrochen. Bei den ABS Kanten hat das deutlich besser funktioniert aber das Gerät wird mit Kantenmagazin deutlich unhandlicher. Beim Arbeiten ist mir das Magazin öfters mit meinem Hüftbereich in die Quere gekommen.[Bild 3] Bei arbeiten bis 2 Meter Länge ist das Magazin eigentlich auch nicht nötig, ich habe es zumindest nicht vermisst. Bei sehr langen oder evtl. auch runden Werkstücken ist es aber bestimmt eine sinnvolle Ergänzung.

Im Verlauf vom Test habe ich mich einmal quer durch mein Kantenlager durchprobiert, die Ergebnisse sind in den Bildern zu sehen.[Bild 1-6] Im Zubehörsystainer ist Standardmäßig noch eine kleine Rolle 1mm ABS Kante mit aufgedrucktem Festool-Logo dabei,[36] die musste ich natürlich auch ausprobieren. Auch hierbei gab es keine Probleme.[Bild 7+8]

Für den Test habe ich gut 70 Meter 1,5mm Eiche Starkfurnierkante angefahren, dazu noch ettliche Meter ABS. Neugierig wollte ich aber noch anderes Material testen, das die Maschine offiziell nicht mehr verarbeiten kann. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Blindkante, die z.B. für Kanten verwendet wird die auf dem Boden aufstehen, für Sockel oder dergleichen. Das Material ist ausgesprochen günstig, aber halt nur ca. 0,25mm dick, der Conturo kann ja eigentlich erst ab 0,5mm Kantendicke verwendet werden. Was soll ich sagen, es hat nicht wirklich funktioniert. Dafür ist das Material dann wohl doch zu dünn.

Eine 2mm Eiche Starkfurnierkante hat hingegen erstaunlicherweise gut funktioniert, da die Eiche eigentlich recht störrisch ist. Dafür ist dann aber die Zusatzrolle nötig,[Bild 1+2] denn mit der ersten Andruckwalze kann man die Kante noch nicht andrücken, dafür ist der Biegeradius einfach zu klein und die Kante würde abbrechen. Die Kante läuft dabei nur an der Andruckrolle vorbei und wird erst von der Zusatzrolle an das Werkstück angedrückt.

Damit komme ich jetzt auch langsam zum Ende und einem kleine Fazit:

Der Conturo ist wirklich nicht günstig, aber meiner Meinung nach seinen Preis wert. Er ist recht einfach zu bedienen, auch ein Heimwerker der nicht gerade zwei linke Hände und 5 Daumen hat, sollte damit ein passables Ergebnis erreichen können. Nicht gerade günstig ist allerdings der Kleber mit etwa 2 Euro je Patrone. Etwa 10 Meter 19er Plattenmaterial kann mit einer Patrone angeleimt werden, das würde etwa 20 Cent Kleber pro Meter entsprechen. Dagegen muss man aber halten, dass der Farbwechsel wirklich einfach und auch recht schnell (etwa 15-20 Minuten inkl. Aufheizen vom Gerät) vonstatten geht und es muss kein Leimbecken gereinigt werden.

Ich denke, in erster Linie wird der Conturo für kleinere Betriebe interessant sein, die nur ab und zu ein Möbelstück bauen, aber eine hohe Kantenqualität wollen oder in größeren Betrieben als Zusatzmaschine für Einzelstücke oder Formteile, die sich an stationären Maschinen nicht bekanten lassen. Im Gegensatz dazu hat mir mein Haus- und Hoflieferant aber schon erzählt, dass sich mittlerweile auch Heimwerker einen Conturo gegönnt haben.

Der Zubehörsystainer ist wirklich durchdacht, aber nicht immer in Vollausstattung nötig. Als zwingend nötig sehe ich auf jeden Fall das Kantenkappgerät (kann durch einen kleinen Umbau auch für Stoßfugen bei runden Werkstücken benutzt werden) und die Zusatzandruckrolle. Diese zwei Dinge sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Wenn eine wirklich hohe Kantenqualität gefordert ist, macht der Zubehörsystainer in vollem Umfang Sinn.

Es hat wirklich Spaß gemacht mit dem Conturo zu arbeiten. Ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich, der Conturo liefert durchwegs sauber angeleimte Kanten ab.

Für den Start mit dem Conturo habe ich das Handbuch „Die perfekte Kante“ als recht hilfreich empfunden. Dieses kann als PDF unter https://www.festool.net/microsite/projects/conturo/downloads/FESTOOL_DE_CONTURO.pdf heruntergeladen werden oder bei Bedarf auch als gedruckte Version angefordert werden.

Falls Sie schon eine Conturo Ihr Eigen nennen oder sich einen zulegen wollen wünsche ich auch Ihnen viel Spaß damit!

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25 Antworten zu Gatbeitrag: Testbericht Festool Conturo KA 65

  1. Benjamin Martens sagt:

    Sehr schöner Beitrag, wollte die Diskussion mal wieder anregen und zwar Spiele ich selbst mit dem Gedanken, für mein Kleingewerbe, diese oder eine ähnliche mobile Variante zu erstehen. Mich würde es sehr interessieren, ob jemand mit anderen Modellen Erfahrungen hat zB von holzherr oder Holzkraft die KAG?

    • Ulrich sagt:

      Hallo Benjamin,
      ich habe das Conturo System seit 2016 im Einsatz und bin sehr zufrieden. Habe damals auch überlegt welches System ist für den gewerbl. Kleinbetrieb von Vorteil, und den Bedarf bzw. Anwendungsfall „analysiert“. Ich habe mich für das Patronen-System entschieden und zum damaligen Zeitpunkt ein sehr gutes Angebot erhalten. Zu den Modellen von Holzherr oder Holzkraft kann ich keine Erfahrungen etc. weitergeben. Zunächst einmal die Frage für welche „Anwendungen“ soll die Maschine zum Einsatz kommen ? Bsp.
      Anforderungen / Pflichtenheft
      -Verwendung / mobil / Montage / Werkstatt
      -Bedienbarkeit / Handhabung
      -Bauteilgrößen
      -Einsatzgebiete EVA / PUR
      -Einsatzhäufigkeit
      -Farbwechsel
      -Reinigungsaufwand ?
      -Systemerweiterung möglich z.B. als Tischgerät f. kleine Werkstücke etc.
      -Schwenkbar
      -Gesamtkosten im Verhältnis zur Nutzung /Klebstoffsystem/ Reinigung

      Vorteil Patronen-System
      -Einfach in der Anwendung
      -Es wird nur ein Teil vom Patronen-System abgeschmolzen der erforderlich ist (geringe Kantenmenge)
      – Sauberer Leimauftrag / Leimdüsen
      -Schnell Einsatzbereit (auch nach längerer Unterbrechung )
      -Reinigungsaufwand gering / geringe Wartung
      -Sauberes System
      – Schneller Farbwechsel
      Nachteile
      -Höhere Anschaffungskosten
      -Patronen teurer
      -Bei Farbwechsel 2-3 Patronen (je nach Farbe)
      – nur 2 Geschwindigkeiten 2 und 4 m /min

      Auf der Ligna 2019 haben die ersten Hersteller von stationären Kantenanleimmaschinen ein neues „Leimauftragssystem“ vorgestellt. Es wird
      kein Schmelzkleberbecken mehr nötig sein, eine Rolle “ PU – Band“ wird in der Vorwärmzone erwärmt und mit der Kante angeleimt. Also kaum
      noch Reinigungsaufwand und schneller Farbwechsel. Wenn sich dieses
      System am Markt „etabliert“ ( Null-Fuge, Haltbarkeit der Kanten,Systemkosten etc.)im Verhältnis zu EVA / PU , Infrarot, Laser, Heißluft, könnte sich die Kantentechnologie zukünftig durchsetzen. Also
      nur noch PU- Kante. Keine aufwendigen Farbwechsel, Reinigungsarbeiten etc. Nach Auskunft der Hersteller soll es dann“Kantenbänder“(Kleber) in verschiedenen Farben und Rollengrößen (Länge)geben. Auch bei den
      mobilen Geräten soll es in dieser Richtung Maschinen geben die ähnlich in der Anwendung durch(Heißluft) die Kante(vorbeschichtet) erwärmt wird.
      Auch hier ist das Kantenmaterial mit PU-Kleber beschichtet.
      Es wird in nächster Zeit einige Entwicklungen in dem Bereich geben.
      Das mobile Kantenanleimsystem soll ca. 10.000 € (Gerät und Stationäreinrichtung) kosten.

      Viele Grüße
      Ulrich

  2. Liebe Holzwürmer,
    ich arbeite seit kurzem auch mit einer Conturo.
    Weiße Platte mit weißem Kleber funktioniert einwandfrei.
    Jetzt bearbeite ich eine fast schwarze Platte (Graphitgrau) dazu habe ich Leim in Natur in das Wunderwerk gesteckt.
    Jetzt das Problem für mich.
    Nach dem Kantenfräsen verschmiert der Leim in die Oberfläche der Platte.
    Diese hat eine leichte Struktur (perl).
    Wie bekommt man den Kleber wieder von der Oberfläche ?
    Lösungsmittel ?
    Heißluftpistole ?

    Ein guter Rat wäre super.

    Frank H.

    • Dieter sagt:

      Hallo Frank,

      es sieht so aus, als wäre da zu viel Kleber aufgetragen worden.

      Du kannst mit einem breiten Stechbeitel/Stemmeisen (20 -26mm) drüber fahren. Das Stemmeisen vorher mit der Spiegelseite über einen Abziehstein ziehen. So werden Kratzer auf der Platte (z.B. durch einen Grat am Eisen) vermieden.
      Den Rest kannst du mit einem Lappen mit Reinigungsmittel, wie z.B. KKC-König Kunststoff-Cleaner, entfernen.

      Gruß
      Dieter, Möbelschreiner

      • Hallo Dieter,
        vielen Dank für die schnelle Antwort, super.
        Aber ich habe den Leimauftrag auf das absolute Minimum reduziert. Jetzt tritt der Effekt ein, dass der Leimauftrag auf die Kante manches mal aussetzt. Das nervt, ist aber zu verkraften.
        Jetzt fräse ich mit der extra dafür angeschafften Kantenfräse.
        Das Bild sieht super aus. Wenn nicht der restliche Überstand wäre.
        Wenn man zu knapp fräst ist die „Perle“ weg.
        Das betrifft die schwarze Kante, weil diese grau-weißlich wird wenn man diese abzieht und schleift. Schleift man kommt man an die Oberfläche.
        Oder man lässt den Sommerurlaub ausfallen.
        Weil das extrem lange dauert.
        Der wahrscheinlich gute Tipp ist, wenn der Königreiniger die Reste vom Klebstoff aus der geperlten Oberfläche herraus wäscht.
        Das ist jetzt mein Stand, ich gehe zu meiner Familie
        Nochmals vielen Dank.

  3. Michael Thierfelder sagt:

    Hallo Freunde der Conturo 65 KA
    hab das Problem das zu viel Schmelzkleber am Rand der Kante ist dadurch verklebt der Fräser unnütz wie kann man das ändern ???

    • Dominik Meyer sagt:

      Hallo Michael,
      was bedeutet für dich zu viel Kleber? Kannst du uns ein Bild zeigen?
      Prinzipiell kannst du ja bei der Conturo ja die Klebstoffmenge in den Einstellungen erhöhen oder auch reduzieren, schon probiert?
      Ein gewisser „Klebstoffwulst“ an den Kanten soll ja sein, damit keinerlei offene Fugen zwischen Platte und Kante entstehen, bzw. durch den Kleber gefüllt werden.
      Kleinere Klebstoffanhaftungen am Fräser hab ich auch, allerdings stellen die bei mir kein Problem dar.
      Gruß Dominik

  4. manuel sagt:

    Danke Dominik 🙂

    Dann werde ich mal googeln. So wie sich das ganze anhört, soltle es ja ganz gut möglich sein und ich kann mir dann vielleicht Ende des Jahre den Conturo gönnen 🙂 Wollte nur vorher noch abklären, ob es machbar ist und auch ein gutes Ergebnis dabei raus kommt. Hast du evtl. noch mehr Nahaufnahmen deiner Kanten vom Conturo? Würde gern mal sehn wie das Ergebnis dann aussehen kann 🙂 Wenn du nichts dagegen hast, würde ich dir dann gern nochmal schreiben, wenn ich doch noch mehr Fragen habe dazu 🙂

    Viele Grüße
    Manuel

    • Dominik Meyer sagt:

      Hallo Manuel,

      Bilder hab ich nur noch wenige mehr, als schon oben Bericht zu sehen sind.
      Falls du die dennoch haben willst, sag mir, wohin ich die schicken soll.
      Es wird dich vermutlich niemand daran hindern, noch mehr Fragen zu stellen 🙂

      Gruß

      Dominik

  5. Manuel sagt:

    Hallo Dominik

    Ohja das wäre super nett.vielleicht kannst du ja auch ein Bild oder Video machen.
    Wäre echt sehr interessant für mich.
    Vielen lieben dank schon mal

    Gruß Manuel

    • Dominik Meyer sagt:

      Hallo Manuel,

      Versuch hab ich heute gemacht, allerdings ohne Bild oder Video.
      Plattenmaterial 15mm (war das dünnste das ich in der Werkstatt finden konnte) und 2mm ABS Kante.
      Arbeitsweise war nicht anders als in obenstehendem Bericht.
      Anleimen hat geklappt!
      Die 18mm sind, wenn ich mich nicht vermessen habe, die niedrigste Kantenhöhe die man einstellen kann, damit die Kante noch sauber durch die Maschine geführt wird.
      Ich denke, dünneres Plattenmaterial sollte auch noch gehen, allerdings wird dann der Überstand vom Kantenmaterial zu Platten auf einer Seite deutlich größer, da Kanten mit 18mm als Mindesthöhe vorgesehen sind.
      Man sollte aber auch noch bedenken, je dünner das Plattenmaterial ist, desto kleiner wird auch die Leimfläche, was sich negativ auf die Haltbarkeit auswirken könnte.

      Ich hoffe, das hilft dir etwas…

      Gruß

      Dominik

      • manuel sagt:

        Hallo Dominik.

        Vielen herzlichen Dank!!!

        Ja das hilft mir schon sehr weiter.

        Zwei Fragen hätte ich aber noch…

        1. Wo hast du denn die 18mm Kanten her bekommen?
        Ich finde irgendwie nur mit min. 23 mm 🙁

        2. Wie lief die Nachbearbeitung der Kante ( Fräsen und evtl. polieren) Gab es da Schwierigkeiten mit dem großen Überstand oder wie bist du vorgegangen?

        Vielen Dank nochmal 🙂

        Gruß Manuel

        • Dominik Meyer sagt:

          Hallo Manuel,

          zu 1, ich hab auch 23mm Kanten benutzt, was schmäleres hab ich nicht im Lager. Die 18mm sind nur das Maß, wie niedrig die Kantenführung am Conturo eingestellt werden kann. Bei den größeren Kantenlieferanten ist es aber möglich, das Kantenmaterial auf Wunschbreite anfertigen zu lassen, ob sich das aber lohnt kann ich mangels Preisvergleich nicht sagen.

          zu 2, da haste mich wohl erwischt 🙂
          So weit hab ich nicht bearbeitet, hab nur das anleimen probiert.
          Spontan fallen mir aber ein paar Möglichkeiten ein. Bei kleineren Mengen würde ich einfach mit einem hölzernen Schlicht- oder Doppelhobel (metallene gleiten auf der ABS-Kante nicht so gut) ein paar mal über die Kante rutschen bis sich der Überstand fräsen lässt. Hab ich selber schon an anderen Musterstücken gemacht, geht eigentlich recht flott. Man könnte aber auch das vorhandene Kantenmaterial an einer Tisch- oder Formatkreissäge vor dem anleimen auf passende Breite schneiden, das geht zu zweit recht gut. Einer führt am Parallelanschlag sauber und gleichmäßig zu und der andere nimmt hinten das gesägte Marterial ab.
          Bei kleineren Platten lässt sich der Überstand auch nach dem anleimen noch an der Säge abschneiden, aber da die Platte hochkant geführt werden muss etwas wackelig.
          Oder einfach mal nach „Anleimer bündig fräsen am Frästisch“ googlen, gibt ein paar gute Videos dazu. Für die ABS-Kanten musst du dazu nichtmal ganz bündig fräsen, nur soviel, dass man mit der Kantenfräse weiterarbeiten kann.

          Gruß

          Dominik

          • Thomas sagt:

            Hallo, es ist auch möglich 8mm beschichtete Spanplatten anzuleimen. haben wir probeweise mit 2mm ABS Kante ausprobiert. hatten 23mm Kante (steht unten halt weit über)
            Entweder man minimiert den Überstand wie schon geschrieben, oder man fräst mehrfach die Kante „bündig“bei jedem fräsen nimmt er ca 3mm ab.

            Ist für Serienprodudktion nicht wirklich tragbar, bei 1-2Meter kann man das schon mal machen.

            Gruß Thomas

  6. Manuel sagt:

    Hallo zusammen.

    Kann man mit dem Conturo auch Spanplatten mit 12 oder 16mm bekannten?. Laut Daten nicht, aber hat es schon mal jemand probiert? Ich hätte auch mal bestimmt dünnere platten als mit 18mm zu bekannten.vorzugsweise dann mit ABS 1mm oder 2mm.

    Danke schon mal.

    Viele Grüsse

    Manuel

    • Dominik Meyer sagt:

      Hallo Manuel,

      bis jetzt habe ich noch keine Platten die dünner als 19mm waren, verarbeitet.
      Wenn du willst, kann ich das die nächsten Tage aber mal probieren…

      Gruß

      Dominik

  7. Friedel E. sagt:

    Hallo Dominik
    habe diesen Artikel bei der Suche nach Bewertungen für die CONTURO 65 gefunden.
    Ich kann alle Inhalte bestätigen und habe den Link zu diesem Bericht in meinen Blog aufgenommen.
    Danke dafür und weiterhin viel Spaß!
    Friedel

  8. Andreas H. sagt:

    Hallo Dominik,
    seitdem die KAM Conturo KA 65 auf dem Markt ist suche ich immer wieder Testergebnisse. Immer wieder finde ich Dein Beitrag hervorragend gemacht, informativ, ausführlich, umfangreich und objektiv betrachtet, ungeachtet des Herstellers. Mich reizt die Maschine für den privaten Gebrauch, würde ich den Kosten- Nutzenfaktor in den Vordergrund stellen würde sich die Frage, Kaufen oder nicht Kaufen von selbst beantworten.
    Mal ganz ehrlich, welcher Hobbyhandwerker stellt sich eine stationäre KAM in den Keller. Insofern sollten wir doch dankbar sein das nicht noch ein weiterer Hersteller nur noch eine weitere Kopie auf den Markt wirft, sondern die Maschine so wie sie hier vorgestellt wird, in der Verarbeitung, Innovation und in der Handhabung überzeugt. Mich persönlich hat der Beitrag überzeugt, sodass die Maschine nicht nur ein gutes Ergebnis verspricht sondern auch abliefern kann. Vielen vielen Dank für den Beitrag.

  9. Andi sagt:

    Hallo,

    ich habe schon 2 mm ABS Kanten mit normalem Weißleim verarbeitet. Die guten ABS Kanten haben einen Haftvermittler aufgebracht. Das funktioniert genau gleich wie bei Echtholz Umleimern (Ich meine welche mit 5 mm und mehr und keine dünnen Furnierbänder)

    Auch das abnehmen des Überstandes mit dem Hobel funktioniert gleich.
    Aufgrund der Formstabilität verzeiht der 2mm ABS Umleimer auch einiges im Gegensatz zum dünnen Kantenband. Keine Knicke, kein abbrechen etc.

    Ich sehe den Vorteil bei einer Bekantungsmaschine bei sehr langen Teilen oder runden Formteilen. Da kommt man schnell an die Grenzen. Sei es beim aufbügeln wie beim spannen von diesen langen Kanten.

    Für ein paar 40 cm Brettchen in der Hobbywerkstatt neige ich aber dazu zu denken: „Übertrieben“ 🙂

    Gruß Andi

  10. Hardy sagt:

    Hallo Frankenholzwurm, vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Eigentlich brauche ich keinen Conturo KA, aber nice to have. Gruß Hardy

  11. Andreas sagt:

    Hallo,

    danke für den informativen Beitrag. Mich würde interessieren, ob man die gezeigten Arbeiten theoretisch auch von Hand in gleicher Qualität ausführen könnte mit Andrückrolle usw., wenn die Arbeitszeit als Hobbyhandwerker keine Rolle spielt? D.h. macht es die Maschine qualitätiv besser oder ist sie eher für Betriebe geeignet, in denen es auf Effizienz und Arbeitszeit ankommt?

    Danke
    Andreas

    • Dominik Meyer sagt:

      Hallo Andreas,
      für einen Hobbyhandwerker gibt es natürlich auch einige Möglichkeiten, ABS- oder Starkfurnierkanten an Platten anzuleimen. Bei den Starkfurnierkanten dürfte das noch am einfachsten sein mit ganz normalem Weißleim und einigen (oder ettlichen) Zwingen ein sauberes Fugenbild zu erreichen. Bei den ABS-Kanten wird das schon etwas komplizierter, da auf den Kunstststoffkanten kein normaler Weißleim hält. Dazu wäre z.B. der Kantol-Leim von Ostermann oder aber auch ein Lackleim geeignet. Wie sauber dort aber das Fugenbild wird, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen, hab ich noch nicht gemacht. Etwas einfacher dürfte das dann mit Kontaktkleber (z.B. Pattex) machbar sein, allerdings wird sich die Leimfuge vor allem bei hellen Dekoren ziemlich deutlich zu erkennen geben. Ich für meinen Teil kann sagen, dass der Conturo wirklich saubere Ergebnisse abliefert, aber in Sachen Effizienz in Betrieben mit stationären Kantenanleimmaschienen bei weitem nicht mithalten kann. Der Conturo kann eine alternative für kleine Betriebe sein, bei denen sich eine große KAM nie rechnen würde, weil einfach viel zu wenig Kanten angeleimt werden. Die Qualität der Ergebnisse braucht sich aber hinter denen der stationären KAM nicht zu verstecken, und mit kleineren Abstrichen ist im Hobbykeller mit einem Mehraufwand und dem richtigen Material sicher auch ein gutes Ergebnis machbar.

      Gruß

      Dominik

    • Ulrich sagt:

      Hallo Andreas,

      ich selbst habe den Festool Conturo KA 65 auf der Handwerksmesse in Nürnberg, begutachtet und kurz getestet. (bin ebenfalls Tischler). Die hier gezeigten Arbeiten kann man natürlich auch von Hand durchführen. Das hängt zum einem von der persönlichen Erfahrung und den vorhandenen Möglichkeiten ab. Für kleine, kurze Werkstücke ist es möglich die Kante auch ohne Anleimgerät aufzubringen.
      Wichtig sind in erter Linie die Schmalseiten der Platte (Kante). Die müssen einwandfrei bearbeitet worden sein. Ob nun an der Kreissäge mit Vorritzer oder gefräst Stationär / Oberfräse etc. ist völlig egal, je nach Möglichkeiten.
      Für Starkfurnierkante reicht „normaler “ Weißleim , für ABS Kanten gibt es
      spezielle Klebstoffe. Während beim Conturo die Kante in einem Arbeitsgang beleimt und nachfolgend angedrückt wird, erfolgt beim „manuellen“ bekannten die Leimangabe von Hand, die Kante wird aufgelegt (fixiert) und mit Zulagen und Zwingen gepresst. Wie gesagt, der Aufwand ist natürlich deutlich höher.
      Die Maschine „macht“ die Kante nicht besser oder schlechter als derjenige der sie bedient bzw. die Kante anbringt. Es geht natürlich wesentlich leichter und comfortabler.
      Wie die Testperson schon geschrieben hat, ein Maschine für kleine Betriebe oder als Ergänzung zur Stationärmaschine, wenn Formteile
      bekantet werden sollen. Als „Luxus-Ergänzung“ natürlich auch für den
      Hobbytischler.

      Wünsche weiterhin gutes gelingen….

      Gruß
      Ulrich

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