Holzauswahl für Einsteiger – Einleitung

Eine der Fragen, die mir sehr oft gestellt werden ist die, nach dem idealen Holz für Einsteiger. Vor allem in den Kursen, in denen wir viel mit Handwerkzeugen arbeiten werde ich das von meinen Teilnehmern oft gefragt. Ich nehme diese Frage zum Anlass zu einer Artikelreihe, in der ich mich dem Thema Widme und konkrete Empfehlungen gebe, welche Hölzer und Holzwerkstoffe für Einsteiger gut geeignet sind. Ich werde aber auch auf Holzarten verweisen von denen ich abrate und das auch begründen.

In diesem ersten Teil werde ich ein wenig Vorarbeit für mich und auch für Sie als Leser leisten und einige grundlegende Dinge klären.

1. Der Baumarkt ist kein Fachhandel

Im Verlauf der Artikel werden viele Holzarten und Holzwerkstoffe genannt, die sie durchaus in einem Baumarkt nachfragen können. In der Regel werden Sie aber nur Schulterzucken oder „hamwanich“ als Reaktion der jeweiligen Mitarbeiter erhalten. Gut ausgebildetes Baumarktpersonal wird Sie an den nächsten „richtigen“ Holzhandel verweisen. (Das soll jetzt keine Herabwürdigung von Baumarktmitarbeitern sein, sondern nur ausdrücken, dass der Baumarkt nun einmal für andere Produkte da ist, nicht aber für hochwertiges Holz.) Dort sollten Sie dann auch hingehen. Bevor Sie das tun, studieren  Sie aber bitte folgende Liste:
Holzhwerken.net -Wo sind die guten Holzhändler

Der Link erfordert allerdings eine Registrierung.

Je nach Händler werden Sie aber sicherlich mit einem Problem konfrontiert, dass Sie im Baumarkt nicht haben. Es gibt dort nur wenige Materialien im Zuschnitt. Das bedeutet, dass Sie bei Werkstoffen in Plattenform in der Regel eine ganze Platte abnehmen müssen, bei Massivholz eine Bohle. Im Baumarkt bekommen Sie also jede beliebige Menge an schlechtem Material, im Holzhandel bekommen Sie besseres Material unter Berücksichtigung einer Mindestabnahmemenge.  Zum Glück wird Holz nicht schlecht und kann nahezu beliebig lange gelagert werden. Sie werden nämlich als nächstes feststellen, dass Sie für den Preis, den Sie im Baumart für eine kleine Menge bezahlen, im Holzhandel eine viel größere Menge bekommen. Aber Achtung, beim Preisvergleich bitte immer gleiche Qualitäten vergleichen!

2. Deutschland ist nicht die USA

Das Internet ist voll von Videos und Artikeln, deren Macher in den USA leben. Dort gibt es scheinbar (eigene Erfahrungen habe ich nicht) Massivholz in kleineren Mengen, vorkonfektioniert und gehobelt an jeder Ecke zu kaufen. Solche Produkte suchen Sie in Deutschland vergebens, wenn es über Tanne/ Fichte als mögliche Holzart hinausgeht. Der Holzhandel (damit ist nicht der Baumarkt gemeint, siehe Punkt 1) in Deutschland richtet sich eher an professionelle Verarbeiter, die selbst zuschneiden und Hobeln. Der Holzwerker, der den Möbelbau als Hobby betreibt ist hier meist nicht die Zielgruppe.

3. Freizeit ist Wertvoll

Bauen Sie Ihre eigenen Möbel um dadurch Geld zu sparen, oder in erster Linie weil es eine tolle Freizeitbeschäftigung ist? Eventuell auch beides, da man durch den Eigenbau immerhin Möbel sehr individuell herstellen kann, die im Handel entweder nicht zu bekommen sind, oder eben richtig teuer werden?  Ich gehe einfach einmal davon aus, dass Sie Spaß an der Arbeit mit Holz haben und Sie viel Zeit in den Bau Ihrer eigenen Möbel stecken.  Daher finde ich es schade, wenn ich in Blogs oder Foren Bilder fertiger Möbel sehe, die zwar in der Ausführung gut gemacht sind, die aber aufgrund der Holzauswahl dennoch nicht gelungen aussehen. Damit Sie verstehen, was ich meine, ein etwas überspitztes Beispiel: In einer mit allen erdenklichen Werkzeugen vollgestopften Werkstatt, in der die Logos sämtlicher Premium. Werkzeughersteller zu sehen sind, wird eine Kommode aus wild zusammengestückeltem, keilgezinktem Leimholz gebaut.

In einem früheren Artikel habe ich die Unterschiede bei Leimholz erklärt: Leimholzkauf: Tipps für Einkauf und Verarbeitung

Mir persönlich ist die Arbeitszeit/ Freizeit einfach zu schade um sie an minderwertigem Material zu vergeuden.

4. Wo liegt der Fehler?

Ist der Hobel scharf genug? Wurde er richtig benutzt? Warum entstehen Ausrisse? Liegt es am Werkzeug, der Benutzung oder eventuell am Material? Wenn beim Möbelbau etwas nicht funktioniert wie es soll, kann das auch an der Materialauswahl liegen. Holz ist nicht gleich Holz. Es gibt wie bei den Menschen verschiedene Typen. So zum Beispiel auch den eher gutmütigen, gemütlichen Typen, die Diva und natürlich auch die Zicke. Ich werde Ihnen nach und nach Hölzer aller Typen vorstellen. In erster Linie aber doch die eher gutmütigen und Sie vor Zicken und Diven warnen.

Im Internet finden Sich viele Seiten, auf denen man sich Beschreibungen von Holzarten ansehen kann und einige Bücher in ähnlicher Art gibt es auch.  Ich werde nun nicht einfach die Holzarten mit ihren lateinischen Namen, Verbreitungsgebieten etc. vorstellen. Natürlich werde ich auch diese Infos einfließen lassen wenn es von Bedeutung ist,  aber das soll nur ein Nebenaspekt sein. Ich werde vielmehr meine persönlichen Erfahrungen mit einigen Holzarten beschreiben und weiter geben. Es wird also kein weiteres Holzlexikon auf dem Holzwerkerblog geben. Wer nun eine Artikelreihe über 184 Holzarten und 234 Plattenwerkstoffe erwartet, den werde ich sicherlich enttäuschen. Ich werde mich auf einige wenige Holzarten beschränken, die ich dem Einsteiger empfehle, einige sinnvolle Plattenwerkstoffe vorstellen und vor einigen Materialien warnen. Alles zusammen werden das sicherlich nicht mehr als zehn klare Empfehlungen und einige Warnungen sein. Also alles noch sehr überschaubar.

Das war also nun die Einleitung. Damit Sie auch schon was konkretes zu lesen haben, wird auch gleich der erste Holzarten- Artikel freigeschaltet. Dieser behandelt den Baumarkt- Dauerbrenner Tanne/Fichte

Links:

Holzauswahl für Einsteiger – Teil 2- Fichte vs. Kiefer

Holzauswahl für Einsteiger – Teil 3 – Buche vs. Erle

 

 

 

 

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30 Kommentare zu Holzauswahl für Einsteiger – Einleitung

  1. Ludwig Friedrich sagt:

    Ich hab eine Frage:
    Unter welcher Bezeichnung läuft Holz, das sich am besten für den Möbelbau eignet also möglichst gerade ist?

  2. FabianB sagt:

    Hallo Heiko,

    In den vergangenen zwei Jahren habe ich fast ausschließlich Möbel in Plattenbauweise und mit Tauchsäge etc. gebaut und dabei auch verschiedene Hölzer kennen gelernt. Momentan habe ich aber erstmal keine Lust mehr auf Schrankwände und möchte mich etwas mehr auf kleinere Projekte (Kisten etc.) in reiner Handarbeit konzentrieren. Mehr der ganz traditionelle und besinnliche Weg.
    Ich möchte weitere Hölzer kennen lernen, kann aber leider nicht unbegrenzt beim Holzhändler shoppen 😀
    Kannst du vielleicht eine (Rang-)Liste von vielleicht vier oder fünf gängig erhältlichen Holzarten nennen, die einigermaßen gut mit Handwerkzeugen zu bearbeiten sind? Am wichtigsten ist mir eine gute Handhobelbarkeit.
    Dann könnte ich meinen ersten Testeinkauf beim Holzhändler etwas einschränken.
    Ich kenne sehr gut Fichte, Kiefer, Erle und amerikanischen Ahorn. Ahorn fand ich ganz gut mit Handhobeln zu bearbeiten. War schon deutlich anstrengender, aber so ist das halt 😀
    Was lohnt sich sonst noch, einigermaßen frustfrei mit der Hand zu hobeln, ohne das Portmonee völlig zu löchern?

    sorry, vergessen zu erwähnen: Ich wollte jetzt keine Plattenware mehr kaufen, sondern Schnittware. Das hatte ich mit dem Ahorn damals auch schon so gemacht. Also der ganze Weg von der Schnittware bis zum fertigen Projekt per Hand.

    Vielen Dank und viele Grüße,
    FabianB

  3. Gerd Müller sagt:

    Hallo Heiko,

    eine kurze Frage zur Oberflächenqualität bei Leimholzplatten der Qualität A/B.

    Ich habe eine Platte von einem Händler aus der Nähe geliefert bekommen. Bei mir im Umkreis gibt es keinen gescheiten Holzhändler, der Platten vorrätig hat – also blind bestellen…

    Die Platte hat auf einer Seite eine ca. 15cm lange und 1-5cm breite Druckstelle. Nicht sehr tief, die Form ist undefinierbar also nicht gerade wie von einem Stück Stapelholz. Wahrscheinlich ist etwas draufgefallen. Außerdem war die Platte nicht in Folie verpackt, wie eigentlich sonst üblich bei dem Händler.

    Gehe ich richtig davon aus, dass so eine Oberflächenbeschädigung nicht der Qualität A/B entspricht
    und ich diese Platte reklamieren kann?

    Danke und viele Grüße,
    Gerd Müller

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gerd,

      aus der ferne kann man das nicht beurteilen, aber Druckstellen sollten nicht sein. Du kannst diese aber auch rausbügeln, also Wasser drauf, Lappen drüber und mit dem Bügeleisen reausdämpfen. Ansonsten solltest du einfach das Gespräch mit dem Händler suchen.

      zu den genauen Definitionen habe ich auf Anhieb auch nichts gefunden. Ich glaube nicht, das die Tegernseher Gebräuche auch für die Plattenmaterialien gelten. Ich denke die genaue Definition der Qualitäten wird vom Hersteller selbst festgelegt. Also wäre das dort zu erfragen. Ich bin mir da aber nicht sicher. Vielleicht weiß ja jemand, der hier mitliest mehr dazu.

      Gruß

      Heiko

    • Dieter sagt:

      Hallo Gerd,
      Laubholzplatten sind meist in Folie verpackt, Nadelholzplatten hingegen, je nach Hersteller, nicht.

      Solche Druckstellen entstehen bei der Lagerung (Staplergabeln) oder beim Transport.
      Wenn die Beschädigung beim Zuschnitt nicht rausfällt, würde ich reklamieren.
      ( vor dem Zuschnitt )

      So etwas am besten gleich bei Anlieferung auf dem Lieferschein vermerken und vom Fahrer unterschreiben lassen.

      Gruß
      Dieter, Möbelschreiner

  4. Hannes sagt:

    Hallo Heiko,
    für unsere Tochter möchte ich ein Bett aus Multiplex bauen, und anschließend mit Leinöl behandeln.
    Da die kleine jetzt Zähne bekommt und alles anknabbert dachte ich das wäre eine gute Idee, sie soll ja nicht irgendwas lackiertes essen müssen.
    Frage ist jetzt, ob ich beim Kauf der Multiplex-Platte auf irgendwas achten muss, damit es für sie nicht schädlich ist. Womit werden die Schichten verleimt? Oder besser: womit sollten sie verleimt sein?
    Danke im Voraus und schönen Gruß
    Hannes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Hannes,

      wenn du bei der Oberflächenbehandlung so viel Wert auf die Gesundheit legst, solltest du kein Multiplex verwenden. Ich bin mir nicht sicher, welche Chemikalien in Multiplex genau enthalten sind und welche durch Speichel gelöst werden können. Ich würde dennoch auf Nummer sicher gehen und Massivholz verwenden.

      Gruß

      Heiko

      • Steven sagt:

        Moin.

        Heiko hat sicher recht wenn man auf Nummer sicher gehen will!

        Jedes Kind ist verschieden, daher ist folgendes nur meine Erfahrung:
        Unsere Kleine ist jetzt 1,5 Jahre und hat erstaunlich wenig geknabbert (keinerlei Bisspuren in Möbeln) und auch nur kürzestes ansabbern. Was sie jedoch gerne gemacht hat, war ihre Spielzeuge anzunagen und einzuspeicheln. Zudem gnibbelte sie das Funier von einem Billig-Tisch ab.

        Damit möchte ich nur den Gedanken anregen, dass das vieleicht kein so großes Problem ist. Und unser Kind sich ohnehin meistens im Wohnzimmer aufhält und die dortigen Gestände schwerer beansprucht werden.

        Ich findes auf jedenfall Toll das du dir solche Gedanken machst!
        Und weiterhin viel Freunde mit eurem Kind.

        Liebe Grüße
        Steven

      • Hannes sagt:

        Hallo Heiko,
        besten Dank für die schnelle Antwort.
        Glaubst du eine Massivholzplatte, z.B. aus Buche wäre besser geeignet? Die ist aber doch auch verleimt.
        Ich würde halt gerne einen Plattenwerkstoff nehmen, weil’s einfacher ist…
        Gruß
        Hannes

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Hannes,

          ich denke schon, dass Leimholz (Bevorzugt mit durchgehenden Lamellen) besser geeignet wäre. Der Leimanteil ist da wesentlich geringer. Vor allem im Bereich der Kanten kommt man kaum in Kontakt mit dem Leim. BEi Multiplex ist das ja ganz anders.

          Gruß

          Heiko

      • Oliver L sagt:

        Hallo Hr. Rech,

        Festool bietet ja viele Baupläne zum download. Nach einem dieser Pläne habe ich für meinen Spross die Babywiege gebaut. Diese Wiege wird lt. Bauplan aus Birke Multiplex gebaut, da verliert Festool kein Wort dass das vielleicht nicht das richtige Material für Kindermöbel sei. Jedoch weisen sie in dem Plan extra darauf hin das man natürlich speichelfesten ungiftigen Lack welcher für Kinderspielzeug zertifiziert ist benutzen muss. Auch beim Leim habe ich mir da extra den Bindan Propellerleim besorgt da sich Henkel auf seiner Homepage hierzu leider gut ausschweigt.
        Mich wundert es eben das sie hier vom MPX eher abraten, Festool es in seinem Plan jedoch extra nutzt. Oder geht es hier eher darum weil der Fragesteller das Holz ja nur mit Leinöl behandeln will?

        Grüße und Dank für die vielen lehrreichen Videos,
        Oliver

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          die genauen Mengen und Arten des Leims kann nur der Plattenhersteller sagen. Ob er das tut ist eine andere Sache. Das Gleiche Gilt für die Emmissionswerte, also was über welchen Zeitraum hinweg ausgast. Da wird jeder Hersteller sicherlich nur ein Minimum an Informationen bereit stellen. Das wäre also erst einmal nachzuforschen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass Leimholz da viel besser abschneidet, als Multiplex.

          Ob man nun seine Kinder den einzelnen Werkstoffen ausssetzen möchte, muss jeder selbst entscheiden. Ich selbst versuche auf jeden Fall die Schadstoffe zu minimieren, wenn es geht. Und in diesem Fall ginge es. Daher riet ich zu Massiv/ Leimholz. Das hat mit der Oberflächenbehandlung direkt nichts zu tun. Aber Hannes schrieb von Leinöl, da er bewußt auf Lack verzichten will. Da passt dann Multiplex meiner Meinung nach absolut nicht in die Grundüberlegung eines möglichst schadstofffreien Möbels.

          Gruß

          Heiko

          • Hannes sagt:

            Hallo Heiko,
            Da hast du vermutlich recht, dass Leimholz deutlich weniger Leimanteil vor allem im Kantenbereich hat. Ich versuche bei meinem Lieferant mal was zu den Inhaltsstoffen rauszukriegen, aber vermutlich werden die Hersteller nur das nötigste preisgeben…
            Ich werde mich dann wohl für die Massivholzplatte entschieden.

            Dir mal wieder vielen Dank für die schnelle und kompetente Einschätzung!

            Gruß
            Hannes

  5. F. sagt:

    Die Ausführungen kann ich nur bestätigen. Auch ich hatte keine Ahnung von den verschiedenartigen Holzsorten und so habe ich einfach „schön“ aussehendes Holz gekauft, ohne daruber nachzudenken ob es auch sinnvoll für das jeweilige Projekt sein kann. Die erste Buchen-Lieferung hatte ich über Nacht an eine Wand gestellt, natürlich draussen, und am Morgen gleich kleingeschnitten zum Wegwerfen. Alles verzogen…
    Dass alle keilgezinkten Platten schlecht sind … dem stimme ich nicht zu. Gern arbeite ich bspw. mit Eiche-Leimholz, durchgehende Lamellen, keilgezinkt. Diese schüsseln wenig oder gar nicht.
    Es kommt auch auf den Holzhändler an. Meiner hat noch „Schätze“ im Hinterhof. Allerdings gibt er es nicht an jeden ab.
    Ja, es ist wie mit einem Anzug, den man schneidern läßt: ob Du einen billigen oder einen teuren Stoff nimmst -> die Arbeit ist dieselbe! Dann lieber ne Mark mehr bezahlen und „gutes“ Holz kaufen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo F,

      keilgezinktes Leimholz mit durchgehenden Lamellen? Wie das? Unter Keilgezinkt versteht man in der Regel Leimholz, bei dem die einzelnen Lamellen eben nicht durchgehend sind, sondern Längenstöße haben. Diese Stöße werden mitttels Keilzinken verleimt. Leimholz mit durchgehender Lamelle hat diese Längenstöße nicht.

      Gruß

      Heiko

  6. Jörg Schulz sagt:

    Ok, vielen Dank für die schnelle Antwort und die Infos.

    Gruß Jörg

  7. Jörg Schulz sagt:

    Guten Tag Herr Rech,

    sehr schöne Seite, dass muss unendlich viel Arbeit machen, chapeau…
    Ich habe als Quasi-Nachbar aus dem Raum SLS eine „Regional“-Frage: Gibt es hier irgendwo einen Holzhandel, bei dem man auch regionales Holz als für den Möbelbau beziehen kann? Der große Händler bei uns verkauft nur skandinavische Ware. Holz aus dem Saarland ist ja praktisch unmöglich, aber wenigstens aus Deutschland?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Jörg

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jörg,

      einheimisches Holz wird schwierig, da viele Hölzer bei uns nicht in der Qualität wachsen, we der Schreiner sie gerne hätte. Daher kommt auch viel aus Skandinavien und Frankreich. du kannst es ja mal bei Leyendecker in Trier versuchen, oder aber bei lokalen Sägewerken.

      Gruß

      Heiko

  8. Ernst sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für deinen Blog. Ich finde immer wieder wertvolle Tips für meine Holzprojekte!

    Unter dem Link „Holzhwerken.net -Wo sind die guten Holzhändler“ finde ich nur einen Aufruf um gute Holzhändler zu melden, aber keine Liste von Holzhändlern. Habe ich da etwas übersehen?

    Viele Grüsse
    Ernst

  9. Christoph W. sagt:

    Lieber Heiko,
    ich verfolge schon lange deinen Blog und hatte schon öfter überlegt, dich zu bitten genau dieses Thema zu behandeln!
    Denn ich finde, ob es Bosch, Makita oder Festool ist, oder Juuma, Stanley oder Veritas, mit allen Werkzeugen kommt man irgendwie zum Ziel, wenn man sich nur die Zeit nimmt. Diese kann man auch bequem im Internet bestellen, es gibt hunderte (wenn nicht tausende) Reviews im Internet und man verkauft im schlimmsten Falle sein Gerät bei nichtgefallen einfach wieder.
    ABER, bei Holz verhält es sich nunmal anders. Genau wie du schreibst, es ist nicht so einfach, in den Baumarkt zu gehn, ein Stück Holz zu schnappen und ein tolles Möbelstück daraus zu bauen. Und welcher Hobbybastler hatte nicht schon diesen Moment im Fachhandel, wo er vor der Frage steht „Äh, was kaufe ich denn, worauf muss ich achten, und wie kriege ich eine 2,00×1,60m leimholzplatte nach Hause?“
    Also, ich bin mehr als gespannt auf deine Tipps!

    Anmerkung am Rande: Ja, die USA sind ein Holzwerkerparadies. Ich bin öfter beruflich dort und komme mir manchmal vor wie im Schlaraffenland: Tools, tools, tools und noch mehr Holz, alles zum mitnehmen und auch noch zu super Preisen! Zuletzt gab es einen riesen Bessey- Sale in einer der großen Baumarktketten dort. Zwingen zu teilweise mehr als 50% reduziert, und das auf die ohnehin schon geringeren $-Preise. Ich hätte fast heulen können, weil die gehn einfach nicht in den Koffer!!

  10. Marc sagt:

    Hallo Heiko,

    ich freue mich ebenfalls sehr über das Themengebiet „Holzauswahl für Einsteiger“ und kommt mir sehr gelegen, da die Arbeiten am und im über 100-jährigen Haus sich dem Ende neigen. Trotzdem konnte ich schon von Deinen Erfahrungen und Tipps profitieren und hoffe auf weitere interessante Artikel von Dir.

    Vielen, vielen Dank, dass Du soviel Freizeit für andere Holzbegeisterte aufbringst.

    LG Marc

  11. Michael Schikora sagt:

    Hallo Heiko Rech,

    fern von den Projekten und den Geräten, Arbeitsabläufen, die hier vorgestellt wurden, habe ich eine Frage zu einem meiner Projekte.
    Meine Frau – nein kein Projekt von mir – aber ihr Wunsch. Sie möchte eine Arbeitsplatte aus Eichenholz. Die Bretter hierfür hab ich schon. Sie möchte zudem die Außenkanten der Bretter natürlich, als Baumkante belassen.
    Wie verleime ich die, auf 50 mm gehobelten Bretter miteinander??? Mit Nut und Feder, mehreren Nuten und Federn??? Eine Verleimfräsung geht mit den herkömmlichen Fräsern nicht. Zu dick.

    Eine Idee???

    Gruß Michael Schikora Bayern

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      bei Längsholz kannst du problemlos stumpf verleimen. Eine Feder oder ein paar Flachdübel erleichtern das Verleimen sind aber für guten Halt nicht erforderlich.

      Gruß

      Heiko

  12. Reinhard sagt:

    Heiko,
    das halte ich für ein sehr wichtiges Thema. Auch Dein hier beschriebener Ansatz, auf einiges zu konzentrieren, gefällt mir sehr gut. Für Hobbyisten wie mich eine wichtige Informationsquelle, um sich einmal vom Baumarkt-Einerlei trennen zu können.
    Reinhard

  13. tomkyle sagt:

    Das ist eine feine Sache, da freu ich mich drauf!

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