Exzenterschleifer Mafell EVA 150E /5

Mafell EVA 150E / 5

Mafell EVA 150E / 5

Die neue Dame bei Mafell heißt EVA. Das ist die Bezeichnung des neuen Exzenterschleifers, den es in zwei Varianten gibt. Einmal mit einem Schwingkreis von 5mm und eine Variante mit nur 3mm Schwingkreis für den Feinschliff. Im Rahmen der Bereitstellung von Leihgeräten für meine Kurswerkstatt habe ich nun seit einigen Wochen einen EVA 150E / 5 im Einsatz, also das Modell mit 5mm Schwingkreis.

Mafell versprich geringe Vibrationen, guter Abtrag und ein sauberes Arbeitsumfeld. Nachdem die Maschine nun die ersten Einsätze hinter sich hat, kann ich die Aussagen bestätigen.

durch die gute Entkopplung des Griffes vom Rest der Maschine kommen in der Tat nur noch wenige Vibrationen an der Hand des Bedieners an. Auch bei längeren Einsetzen hatte ich anschließend keine tauben Hände. Die Maschine läuft noch ruhiger, als der Schwingschleifer UVA115E, den ich ebenfalls im Einsatz habe.

Mafell EVA 150E / 5 mit Abranet

Abranet für guten Abtrag und sauberes Arbeiten

Auch der Abtrag ist sehr gut, da der EVA mit einer sehr hohen Drehzahl arbeitet. Im Gegensatz zu manch anderem Exzenterschleifer dreht der Teller des Mafell Schleifers sich permanent und relativ schnell und vibriert nicht nur. Dazu kommt noch, dass Mafell beim EVA, wie auch schon beim UVA den Einsatz von Abranet als Schleifmittel empfiehlt.

Dadurch ergibt sich auch, dass das dritte Versprechen eingehalten wird, nämlich das man mit dem EVA sehr Staubarm schleifen kann. Die Multilochung in Kombination mit Abranet Schleifgitter in Verbindung mit einer guten Absaugung sorgt für nahezu staubfreies Arbeiten.

Die Oberflächen werden trotz des großen Schleifhubs sehr gut, wenn man fein genug schleift, was ich aber ohnehin empfehle. Das Bild zeigt eine Fläche, die ich mit dem EVA bis Korn 320 gechliffen habe:

Mafell EVA 150E / 5 - Ergebnis mit Korn 320

Ergebnis mit Korn 320

Es sind keine sichtbaren Schleifspuren zu erkennen.

Der Mafell EVA 150E / 5 schafft bei richtiger Anwendung den Spagat zwischen gutem Abtrag und gutem Schleifbild sehr gut.  Für das Schleifen von Holz wäre mir die Version mit nur 3mm Schwingkreis zu fein.

Mafell EVA 150E / 5 - Angenehmer Schleifen auch über längere Zeiträume

Angenehmer Schleifen auch über längere Zeiträume

Die Maschine kam nun auch schon in mehreren Kursen zum Einsatz. Die Kursteilnehmer, die ihn benutzten waren durchweg zufrieden mit dem Ergebnis und auch von der Handhabung sehr angetan. Eventuell meldet sich ja einer der Teilnehmer per Kommentar und schreibt seine Eindrücke.

Um den Schleifteller zu schonen gibt es einen Kantenschutz, der das randnahe Schleifen in Ecken vereinfacht. Dieser Kantenschutz erlaubt aber auch das seitliche Ablegen der Maschine, während der Motor noch kurz nachläuft. Auch bei Meinem Festool Rotex nutze ich den Kantenschutz hierfür sehr gerne.

Viel mehr gibt es zum Mafell EVA 150E eigentlich nicht zu sagen. Er tut genau das was er soll und das auf eine angenehme Art und Weise. Die Ergebnisse stimmen und die Maschine wirkt robust und ist sehr gut verarbeitet. Das alles hat natürlich seinen Preis. Wer viel schleift, der wird die Vorzüge und vor allem die Laufruhe schnell zu schätzen wissen. Für den Gelegenheitsschleifer ist der Mafell EVA eventuell ein wenig teuer. Aber das muss am Ende jeder für sich entscheiden.

Links:

Produktseite : http://www.mafell.de/eva150e/

Bericht zum UVA 115: http://holzwerkerblog.de/werkstatt-2/schleifen/mafell-schwingschleifer-uva-115e/

 

 

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42 Kommentare zu Exzenterschleifer Mafell EVA 150E /5

  1. Andy sagt:

    Hallo Heiko,

    das ist vielleicht eine dumme Frage, aber bekommt man mit dem Gerät mit 5 mm Schwingkreis das gleiche Schleifbild hin wie beim Gerät mit 3 mm, wenn man die Drehzahl reduziert?

    Gruß Andy

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andy,

      nein, das funktioniert nicht. Der Schwingkreis von 5mm ist aber für das Schleifen von Holz vollkommen in Ordnung. Auch für den Lackschliff geht das noch, wenn man fein genug schleift.

      Gruß

      Heiko

  2. Robert Bergmann sagt:

    Hallo Heiko,

    ich plane den Umstieg auf Abranet Schleifmittel und habe folgende Frage bzgl.
    Festool Klettbelag und passende Schutzauflage:
    Du schreibst, „das Abranet Schleifgitter halte o. Schutzauflage nicht gut auf dem Schleifteller des Rotex, da die Klettbeläge bei Festool kürzer seien“.

    Gilt dies auch für die Abranet Klett Schutzauflage?
    Das Festool Interface-Pad kostet mehr als das Dreifache.

    Schonmal im Voraus besten Dank für die Unterstützung
    LG
    Robert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Robert,

      die Schutzauflage hält auf dem Schleifteller des Rotex sehr gut. Das ist auch mit eine der Aufgaben der Schtuzauflage. Sie ist also eine Art Adapter für unterschiedliche Klettbeläge. Du musst aber bedenken, dass du mit der Schutzauflage immer einen relativ weichen Schleifteller hast. Das Interface-Pad ist was ganz anderes als die Schutzauflage. Das ist viel dicker und noch weicher.

      Gruß

      Heiko

  3. Tobias Richter sagt:

    Hallo Heiko,

    ich stehe vor der Anschaffung eines Schleifers für die Fläche.
    Ich benutze bisher einen Rotex90 mit dem ich sehr zufrieden bin und mit dem eigentlich alles geht, nur die Flächenleistung ist natürlich nicht besonders hoch und manchmal ist der kleine Teller von dem großen Gerät etwas kippelig/unruhig…
    Aber für Fenster und Kleinteile etc. würde ich ihn nicht mehr hergeben wollen.

    Meine erste Intention wäre daher auch den Schleifer mit dem Rotex150 für die größeren Flächen zu ergänzen und evtl. später mal noch einen kleinen RTS400 o.Ä.

    Jetzt habe ich von dem unruhigeren Lauf des Rotex im vergleich zu anderen Geräten gelesen und frage mich, ob sich diese Eigentschaft auf den Grobschliffmodus beschränkt und im Feinschliffmodus beruhigt?
    Im Feinschliffmodus arbeitet der Rotex doch eigentlich als normaler Exzenterschleifer vom Prinzip her oder?

    Zu der Problematik Abranet-Gitter: Benötigen die Mafell Schleifer eigentlich auch eine spezielle Haftunterlage ziwschen Schleifteller und Schleifmittel, um den Teller zu schonen oder ist das nur bei Festool nötig?

    Hast du Erfahrungen, wie sich die Abranet Gitter bei der Lackentfernung im vergleich zum Granat verhalten?
    Da der EVA und Rotex in ähnlichen Preisregionen zu Hause sind ist die hauptsächliche verwendung des Schleifmittels und die dafür besser geeignette Maschine für mich auch ein wichtiges Kriterium.

    Die Aufgaben des Schleifers sind bei mir sehr breit, vom Holzschliff für den Ölauftrag, Fußboden und Türrenovierung inkl Lackabtrag vom Garagentor außnahmsweise sicher auch mal eine kleine Ecke Putz/Spachtel beischleifen.
    Wobei die Konzentration doch klar auf dem Holzschliff im Möbelbau liegt für anschließendes Ölen.

    Vielen Dank für deine Mühen schonmal im Voraus und für die super Arbeit mit deinen Seiten und Artikeln der letzten Jahre sowieso!!!

    Grüße
    Tobias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      der Rotex lohnt sich nur dann, wenn man viel Abtrag in kurzer Zeit braucht. Ansonsten ist er zu schwer und zu teuer. Der Mafell läuft wesentlich ruhiger und ist auf Dauer angenehmer. Auch im Vergleich zum Rotex im Feinschliff- Modus. Ich würde dir daher raten dich je nach Priorität zu entscheiden. Willst du hohen Abtrag oder mehr Komfort. Abranet hällt ohne Schutzauflage nicht gut auf dem Rotex, da die Klettbeläge bei Festool kürzer sind. Mit Schutzauflage hat man eigentlich immer einen weichen Schleifteller mit all seinen Vor- und Nachteilen. Auf dem Mafell und auch auf dem Makita BO6050 hält Abranet auch ohne Schutzauflage gut. Wenn die weiche Unterlage nicht stört nehme ich die Schutzauflage immer. Wenn ich die Weiche Unterlage nicht gebrauchen kann, schleife ich auch ohne Schutzauflage.

      Den Makita BO6050 würde ich dir auch als Alternative zum Rotex empfehlen. Für weniger Geld bekommst du gleiche Leistung, gleiche Handhabung und eine sehr gute Qualität. Zum RTS400 wäre der Bosch GSS160 Multi eine gute Alternative. Man kann ja ruhig auch mal über den Tellerrand schauen. An beide Schleifer passt der Festool 27mm Absaugschlauch sehr gut.

      Was das Schleifpapier angeht, so habe ich bei den 150mm Scheiben inzwischen komplett auf Abranet umgestellt. Es hat bei richtigem Gebrauch eine etwas bessere Standzeit als Grant. So ist zumindest mein subjektiver Eindruck. Für die Entfernung von Lack ist Abranet HD sehr gut geeignet.

      Gruß

      Heiko

  4. Scoop sagt:

    Hat der Schleifteller die gleiche Lochung wie ein Festool Schleifteller?

    mfg

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      da ist ein Teller mit Multilochung wie bei Mirka montiert. Es kann aber auch Festool Papier verwendet werden. Eine bessere Absaugung erreicht man aber mit Mirka Abranet.

      Gruß

      Heiko

  5. Dieter sagt:

    Hallo Heiko,

    so ist das.
    Ein Rotex ist für bestimmte Arbeiten gut geeignet. (genauso wie LKW und Traktor)
    Bei den Anwendungen die Constantin beschreibt,hat er aber mit einem ETS,EVA oder SXE sicherlich mehr “Fahrspaß“.

    Gruß
    Dieter, Möbelschreiner

  6. Dieter sagt:

    Den Festool Rotex würde ich NICHT als Porsche sehen,
    eher als LKW oder Traktor.

    Gruß
    Dieter, Möbelschreiner

  7. Dieter sagt:

    Hallo Constantin,
    Qualitätsprobleme bei Metabo hatte ich noch nie.

    Mit dem Festool ETS 150/5 habe ich schon gearbeitet,mit dem Mafell EVA noch nicht.
    Der ETS 150/5 ist leichter als der Metabo,hat aber nur einen Schwingkreis (5mm) genau wie der EVA. Das Schleifbild ist gut. Er läst sich leicht führen,es macht Spaß damit zu arbeiten.

    Gruß

    Dieter, Möbelschreiner

    • Constantin sagt:

      Hallo Dieter,

      zunächst ein dickes Dankeschön an Dich, Heiko und Tommy für die nette Beratung. Den Rotex hab ich mir aus dem Kopf geschlagen, es hat keinen Sinn, der Mafell ist da praktischer. Zu Metabo, es kann auch genauso gut sein, dass das eine Montagsmaschine war, kommt auch bei Festool und anderen Premiumherstellern vor, und wegen des Service, vielleicht hatte der Mann einen schlechten Tag, deswegen will ich Metabo eigentlich nicht verurteilen.

      Liebe Grüße

      • Dieter sagt:

        Hallo Constantin,

        Danke für die nette Antwort,
        ich bin mir sicher du hast die richtige Entscheidung getroffen.
        Gutes Gelingen!

        Grüße
        Dieter,Möbelschreiner

  8. Tommy1961 sagt:

    Hallo Constantin,

    kann den Metabo, den Dieter meint nur empfehlen, habe ihn auch.

    Wie er zum Vergleich mit nem Rotex ist, kann ich nichts sagen.

    Noch einen Tipp, bzgl. Staubsauger, wäre einer von Lidl, kommt, inclusive Steckdose zum Anschluß des Schleifers, um die 70€.

    Habe inzwischen zwei der Modelle und nur top.

    Die Saugschläuche sind auf den ersten Blick etwas weich, aber selbst mit meinem „Federgewicht“ von über 150kg habe ich sie noch nicht gekillt.

    Gruß

    Tommy

  9. Constantin sagt:

    Hallo Heiko,

    ich überlege mir in absehbarer Zeit einen Exzenterschleifer/Schwingschleifer zu besorgen, bin mir aber unsicher, ob ich den Rotex 125 (Hat dieser eigentlich eine eigene Absaugung, oder nur mit einen extra Sauger?), einen Mafell UVA 115 e, einen Mafell EVA 150 e/5 oder ganz was Anderes kaufen sollte.
    Mein Anwendungsspektrum wären viele, aber eher mittel große Platten abzuschleifen, um Farbe und Reste von Lacken abzumachen, aber auch Holz bis 320-400er Körnung zu schleifen und es zu ölen wird zunehmend vorkommen, doch das grobe über wiegt. Auch über stehende Kanten abschleifen genauso wie Kanten zu begradigen wird zu den Aufgaben fallen.
    Können Sie mir helfen? Ich verzweifle langsam, da es unendlich viele Marken und Schliffarten gibt, für mich als Laie sieht es zumindest so aus.

    Viele Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Constantin,

      ich habe einen 150er Rotex und nutze ihn oft für den Grobschliff. Von Kursteilnehmern höre ich immer weider, dass der 125er wesentlich unruhiger läuft, als der 150er. Wenn du die Möglichkeit hast, vergleich mal beide Maschinen in echt miteinander. Die beiden Mafell Maschinen sind sehr gut und ich nutze sie gerne. Sie können aber beim Abtrag nicht mit dem Rotex mithalten.

      Wenn dir der 150er Rotex zu teuer ist, schau dir mal diesen Makita Schleifer an:
      http://holzwerkerblog.de/2014/01/04/exzenter-rotationsschleifer-makita-bo6040j/

      Der hat auch einen hohen Abtrag, aber eine etwas schlechtere Absaugung wie der Rotex.

      Rotex und Makita Schleifer sollten unbedingt an einem Staubsauger betrieben werden. Besonders dann, wenn du Lack abschleifst. Wenn der Grobschliff bei dir überwiegt, investiere das Geld in einen Rotex oder eben den Makita. Für weniger Grobe Arbeiten sind die beiden Mafell Schleifer beide sehr gut und die können mit aufgesteckten Staubbeuteln recht gut benutzt werden.

      ZumSchleifen von Schmalkanten ist von diesen Maschinen eigentlich nur der UVA115 zu gebrauchen. Bei mir werden solche Kanten entweder mit dem HAndhobel geglättet, oder ich benutze einen Festool RTS400.

      Eine eierlegende Wollmilchsau, die alles gut kann, gibt es bei Schleifmaschinen leider nicht.

      Gruß

      Heiko

      • Constantin sagt:

        Guten Abend,

        zunächst vielen Dank für die freundliche, kompetente und schnelle Antwort!

        Das unruhige laufen würde ich in Kauf nehmen, da der kleinere Rotex doch ein gutes Stück preiswerter ist. Ich werde beide Maschinen im örtlichen Fachhandel begutachten und in die Hand nehmen, das klingt gut. Ich finde den Rotex ziemlich super, da er eine Maschine für alles ist, was mir auch den relativ hohen Anschaffungspreis wert wäre, doch er soll laut sein und ich weiß nicht in wie fern das mit Nachbarn (Reihenhaus) möglich ist, da ich in der Garage arbeite. Außerdem kann er, wie sie sagten, nur mit Sauger bedient werden, so einen besitze ich aber nicht und müsste einen kaufen, was wieder mit ~215€ für den Festool CT 17 e zu Buche schlagen wüde. Ist Der Eva denn vergleichbar von der Flexibilität? Das er nicht so grob ist, würde mich nicht so stören, aber beim Feinschliff wäre es schade, wenn er nicht gut ist. Wie kann man denn den Eva im Vergleich zum Rotex sehen? Ein großes Plus ist die eigene Absaugung und das er nicht so laut ist (Billiger ist er auch). Lack wird nur wenig abgeschliffen, kleine Flecken, nichts großes.
        Die Kanten werde ich doch mit dem Hobel machen, ist doch praktischer. Ich weiß, das perfekte Werkzeug gibt es (leider) nicht.

        Viele Grüße

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Constantin,

          Der EVA ist nicht vergleichbar mit einem Rotationsschleifer. Er hat einen geringeren Abtrag als ein Rotationsschleifer im Grobschliff-Modus.

          Gruß

          Heiko

          • Constantin sagt:

            Hallo Heiko,

            Schade, obwohl ich den Rotex gerne besitzen wolen würde, über steigt er meine Mittel. Ein Porsche ist toll, der Preis und die Nachteile aber nicht. Wie ist denn der ETS 150/5 im Vergleich zum Eva? Er ist noch günstiger, bei den gleichen Funktionen des Mafells.

            Viele Grüße

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo,

              den ETS habe ich nicht und hatte ihn auch nie. Daher kann ich da keine Vergleiche zum EVA machen.

              Gruß

              Heiko

        • Dieter sagt:

          Hallo Heiko ,

          hallo Constantin,
          wenn du noch nie mit einem Rotationsschleifer im GROBSCHLIFF-Modus gearbeitet hast, kannst du dir nicht vorstellen, WAS Heiko meint, mit “unruhiger läuft“.
          Die Rotex 125 und auch Rotex 150 entwickeln hierbei ein heftiges Eigenleben, das nur schwer zu kontrollieren ist.
          Du brauchst zum führen viel Kraft und muß deine Werkstücke gut festspannen, sonst fliegen sie davon.

          Ganz anders die normalen Exzenterschleifer.
          Sie lassen sich leicht und gleichmäßig führen, haben ein geringeres Gewicht, eine Eigenabsaugung, eine handlichere Bauform sind leiser und um einiges preisgünstiger.
          Ich kenne den Mafell EVA nicht, habe aber sehr gute Erfahrungen mit dem Metabo SXE 450 TurboTec gemacht. Dieser hat einen 150mm Schleifteller und 2 (!) NORMALE Schwingkreise. Einen mit 6,2mm
          und damit mehr Abtragsleistung als der Mafell EVA mit 5mm
          und zusätzlich einen mit 2,8mm für perfekten Feinschliff.
          Es gibt ihn im Metaloc Koffer (ähnlich T-Loc) oder im Karton.
          Ich kann dir den Metabo nur empfehlen.
          Er ist nicht so grob wie der Rotex, durch die zwei Schwingkreise aber flexibler als der Mafell EVA.

          Als Staubsauger benutze ich, wenn ich nicht die Eigenabsaugung nutze,
          einen Kärcher für um die 100 Euro.

          Der CT 17 E kommt übrigens aus dem bisherigen Protool/Narex Programm.(Tschechien)

          Gruß

          Dieter, Möbelschreiner

          • Constantin sagt:

            Hallo Dieter,

            danke für deinen Tipp, doch Metabo mag ich nicht sehr gerne, habe schlechte Erfahrungen beim Service und deren Maschinen gemacht, deswegen fällt der Schleifer raus. Es ist auch eher Prestige, warum ich einen Festool oder Mafell haben möchte.

            Viele Grüße

  10. Tobias Schmidt sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe eine ältere Rotex 150 E ohne JetStream und ohne Fastfix im Einsatz (ca. 8 Jahre alt) und überlege mir einen Abranet-Teller mit M8 Aufnahme zu besorgen, um die Absaugung zu verbessern. Alternativ könnte ich die alte Rotex verkaufen und eine neue mit JetStream kaufen. Da bleiben die Schleifscheiben ja deutliche kühler und es bilden sich kaum Schleifläuse (z.B. beim Abschliff von Schellacken). Mit welcher Lösung hätte ich eine bessere Absaugung, oder tut sich das nicht viel? Evtl. hast Du da auch Erfahrungen gemacht?

    LG
    Tobias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Tobias,

      ich habe nie mit dem alten Rotex gearbeitet, daher fehlt mir der Vergleich zum neuen. Ich kann dir nur sagen, dass die Absaugung meines Rotex sowohl mit passend gelochtem Papier, als auch mit Abranet auf dem original Festool Teller (mit Jetstream) sehr gut funktioniert.

      Gruß

      Heiko

  11. Matthias sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für den Beitrag über den Mafell EVA. Da ich mit dem Gedanken spiele, mir einen EVA zu kaufen, kam er genau zur richtigen Zeit. Verwundert hat mich Deine Aussage, 3mm Schwingkreis wären für das schleifen von Holz zu fein. Gibt es beim schleifen von Holz ein „zu fein“ oder ist bei 3mm Schwingkreis nur der Abtrag zu gering? Gibt es bei 3mm außer den geringeren Abtrag weitere Nachteile? Für’s Grobe wäre in meinem Fall immer noch ein Bandschleifer mit Schleifrahmen vorhanden.

    Gruß

    Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Halo Matthis,

      mit „zu fein“ ist in der tat der geringere Abtrag gemeint. Das Schleifbild des EVA mit 5mm ist meiner Meinung nach sehr gut, daher sah ich für mich keinen Grund den Schleifer mit 3mm Schwingkreis zu nehmen. Wenn du mit dem Bandschleifer bereits ein gutes Ergebnis ohne nennenswerte Schlefspuren erziehlst würde für dich eventuell auch der mit 3mm Schwingkreis reichen. Es kommt auch darauf an, wie fein man schlefit. Um mit einem 5mm Schleifer ein wirklich gutes Ergebnsi zu erzielen sollte man schon bis Korn 240 Schleifen, was ich ohnehin tue.

      Gruß

      Heiko

      • norbert sagt:

        Hallo Heiko,
        wäre auch meine Frage.
        Habe noch keinen Schleifer und suche einen Universalschleifer
        Kritierien:
        guter Abtrag
        gutes schleifbild (Regalbau)
        gute Staubabsaugung (wichtig)
        EVA 3 oder EVA 5
        oder vielleicht Metabo ?

        Gruß
        Norbert

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Norbert,

          für die meisten Anwendungen ist ein Schleifer mit 5mm Schwingkreis vollkommen in Ordnung. Der kleinere Schwingkreis ist für den Lack- Zwischenschliff gut geeignet. Ich benutze den EVA sehr oft und gerne. Allerdings ist er für Kleinteile nicht ganz so gut geeignet. Das trift aber uch nahezu jeden 150mm Exzenter zu. Die von dir geforderten Kriterien erfüllt der EVA mit 5mm Schwingkreis aber alle.

          Der Metabo SXE 150 ist auch ein guter Schleifer, der Mafell läuft bae rnoch etwas ruhiger.

          Gruß

          Heiko

  12. Florian sagt:

    Ich habe mir den EVA 150E/3 gekauft weil ich davor nur einen sehr alten Schwingschleifer hatte der dann auch noch kaputt ging. Ich mache mit dem EVA150/3 alles vom Grobschliff bis zum Feinschliff und mit dem Abranet Schleifpapier funktioniert der super.

    Gruß

    Florian

  13. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    Da ich den Mafell Eva auf der Messe schon gesehen und getestet habe war ich anfangs begeistert, nur der rotex ist wahrscheinlich eher das richtige Gerät.
    Meine Anwendungen.

    Ist der rotex auch ohne abranet leistungsstark ?

    Kannst du mit bestimmte Schleifpapier Sorten nennen oder sagen die du empfiehlst?
    In verschiedenen Körnung?

    Gr Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      den rotex betreibe ich ausschließlich mit Festool Grant. Ich habe inzwischen einen harten schleifteller montiert und nutze ihn so zum Vorschliff. Damit bin ich sehr zufrieden. Für den anfang würde ich dir zu Papieren in den Abstufungen 80/ 120/180/2040/ 320 raten.

      Gruß

      Heiko

  14. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    Warum macht der Eva von Mafell wenig Sinn.
    Er hat ja mehr Hub als der uva mit 2,6 hub.
    Wäre es nicht passend den Eva mit 5 Hub fürs grobe und der uva fürs feine zu nutzen.
    Er ist ja auch günstiger als der Festool rotex.
    Ich finde mit dem uva schwingschleifer brauche ich zimlich lange wenn ich von grob bis fein Schleifen muss also von 80-240 Korn. USW..

    Hast du eine Idee für mich?

    Gr Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      ich möchte dich nicht daran hindern den EVA zu kaufen 🙂
      Aber in meinen Augen macht es mehr Sinn zu deinen vorhandenen Maschinen noch etwas anzuschaffen, für wirklich grobe Arbeiten. Und das wäre dann ein Rotationsschleifer wie der Rotex, oder den Makita BO6040, den ich hier vorgestellt habe:
      http://holzwerkerblog.de/2014/01/04/exzenter-rotationsschleifer-makita-bo6040j/

      Dann kannst du mit dem Rotationsschleifer den groben Vorschliff, ruhig bis Korn 180 machen, dann umschalten, mit Korn 180 ohne Zwangsantrieb weiter machen, oder eben den UVA nehmen. Der Makita Schleifer kostet sogar noch ein paar Euro weniger, als der UVA.

      Gruß

      Heiko

  15. Stefan sagt:

    Hallo Heiko,

    Welchen Schleifer kannst du mir aktuell denn empfehlen ?
    Zu meinen Anwendungen gehören: Bohlen für die tischverarbeitung schleifen,
    Sonstige Hölzer für Tisch und möbelbau.
    Gehobelte Sachen,Schichtplatte usw.. Schleifen.
    Momentan besitze ich den Mafell uva und der kleine Festool rutscher.

    Ich dachte an den festool roten extenter und oder den Mafell Eva.

    Gr. Stefan

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Stefan,

      ich gehe mal davon aus, dass du mit dem roten Festool den Rotex meinst. Der macht nur Sinn, wenn du Anwendungen hast, die richtig viel Abtrag verlangen. Ansonsten reicht ein normler Exzenterschleifer. Der allerdings bringt nicht so viel mehr Abtrag als der UVA: Von daher macht der UVA in Kombination mit einem normalen Exzenter nicht sehr viel Sinn.

      Wenn also deine Bohen nach viel Abtrag verlangen macht der Rotex Sinn. Der EVA wird dir nicht vile Vorteile gegenüber dem UVA bringen.

      Gruß

      Heiko

    • Ralf sagt:

      Hallo Stefan,

      vorweg, ich besitze einen Mafell UVA 115, einen Rotex 150 und einen ETS 150/3 von Festool und bin Hobby-Möbelbauer.

      Schau Dir doch bitte mal das Bild „Ergebnis mit Korn 320“ an. Sieht das bei Dir auch so aus? Wenn ich mit dem ETS 150/3 Korn 320 schleife sieht das auch so ungefähr aus, mit dem UVA leider nicht (ich weiß leider nicht ob/wie ich hier ein Bild posten kann). Im Gegenlicht sehe ich genau die Spuren wie ich mit der Maschine gefahren bin. Das sind keine Kringel sondern feine Spuren. Ich habe mich bislang nicht getraut das Holz so zu ölen, bin immer noch mal mit dem ETS drüber.

      Das ist ein bißchen paradox, das sollte eigentlich die Paradedisziplin eines Schwingschleifers sein. Ansonsten finde ich den UVA top, super Handling, der Abtrag mit Abranet ist dem des ETS 150/3 deutlich überlegen (kein Wunder, ich vermute mal dass er da vergleichbar mit einem 5mm Exzenter ist). Hätte ich das Problemchen mit dem Feinstschliff nicht würde der UVA meine anderen beiden Geräte für den Möbelbau ersetzen.

      Verkaufen würde ich den Rotex dennoch nicht, für Renovierungsarbeiten (alte Balken o.ä.) macht der Sinn. Für meine Möbel benutze ich ihn nur wenn es nötig ist, weil man muss danach beim feiner Schleifen darauf achten dass man alle Schleifspuren des Rotex beseitigt hat. Hier fehlt mir aber sicher auch noch etwas Übung, daher ist das Entfernen der Schleifspuren des Rotex für mich etwas mühsam. Zudem ist das Handling natürlich nicht so gut. Die Abtragsleistung des Rotex ist aber eine andere Liga.

      Gruß Ralf.

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Ralf,

        bilder kann nur ich in Kommentare einfügen. Im zweifel schicke mir das Bild. Ich kenne das Phänomen der Spuren, die der Schleifer hinterlässt. Meist liegt es daran, dass noch Staub in den Poren sitzt. Versuch mal die Oberfläche richtig gut zu entstauben. Also richtig dicht mit der Saugerdüse über das Holz zu gehen. In der Regel verschwinden die Spuren dann.

        Gruß

        Heiko

        • Ralf sagt:

          Hallo Heiko,

          den Tipp hattest Du mir schonmal gegeben, das habe ich ausprobiert, keine Änderung. Habe auch statt Abranet mal 320er Brilliant versucht, da ist der Effekt noch stärker.

          Ralf.

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