Kurze Katabas und abrichten mit Diamant

Kataba Compact

Kataba Compact

Ich nutze das Eintreffen einer Werkzeugbestellung mal um ein wenig über meine Erfahrungen mit Japansägen zu schreiben. Ich habe nun schon so einige Handwerkzeugkurse gehalten und es zeichnet sich eine gewisse Tendenz bei den Sägen ab. Ich biete in meinen Kursen verschiedene Sägen zum Arbeiten an. Es stehen westliche Feinsägen, Zinkensägen und verschiedene Japansägen zur Auswahl. Bereits vor einiger Zeit habe ich kurze Dozukis angeschafft. Damit kamen die meisten Kursteilnehmer gut zurecht. Zumindest besser als mit den langen Varianten dieser Sägen. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich die Werkzeugsätze (siehe auch hier: Grundausstattung Handwerkzeuge) um jeweils eine kurze Kataba erweitert. Ich habe ganz bewußt die Variante mit Kunststoffgriff gewählt, denn nun können die Teilnehmer nicht nur zwischen kurzer- und langer Säge wählen, sondern auch verschiedene Griffmaterialien direkt ausprobieren und vergleichen.

Mir persönlich liegen die kurzen Japansägen inzwischen auch mehr als die langen Sägen.

Diamant Schärfblock

Diamant Schärfblock

Neben diesen Sägen war auch noch etwas bei dieser Lieferung, von dem ich mir eine große Arbeitserleichterung erhoffe: Mein erster Diamant- Schärfblock. Bisher beschränken sich meine Erfahrungen im Bereich Schärfen mit Diamant auf die kleine Schärfkarte mit der ich Oberfräser auffrische (siehe hier: Oberfräser richtig pflegen)

Nun habe ich mir einen DMT Schärfblock zugelegt. Es handelt sich um die grobe Variante (Coarse). In erster Linie möchte ich ihn nutzen um meine Wassersteine damit abzurichten. Das funktioniert zwar mit Granitfliese und Schleifpapier (siehe hier: Schärfen mit Wassersteinen ) ganz gut, aber inzwischen ist mein Verbrauch an Schleifpapier doch recht hoch.

Schärfblock mit Diamant

Abrichten eines Wassersteins

Der erste Test verlief sehr vielversprechend. Meine Wassersteine waren mit dem Diamantblock sehr schnell perfekt geplant. Und viel schneller als mit Schleifpapier. Gespannt bin ich aber auf die Standzeit.

Stemm- oder Hobeleisen habe ich damit aber noch nicht geschliffen. Auch darauf bin ich schon sehr gespannt.

Vielleicht haben Sie ja schon Erfahrung mit  dem Einsatz von Diamant beim Schärfen . Dann schreiben sie mir und den anderen Lesern das doch als Kommentar. Oder Sie schildern einfach mal ihre persönlichen Erfahrungen mit Handsägen.

Inzwischen konnte ich mit demSchärfen auf Diamant einige Erfahrungen sammeln, die ih Ihnen nicht vorenthalten werde. sie können dies hier nachlesen:

Schärfen mit Diamant – ein Update

 

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28 Responses to Kurze Katabas und abrichten mit Diamant

  1. Werner aus Österreich sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe es befürchtet. Somit werde ich mir die Brettchen im Baumarkt zuschneiden lassen. Diesen Weg wollte ich mir sparen. Wie immer vielen Dank
    für Deine rasche Antwort.

    Gruß

    Werner

  2. Werner aus Österreich sagt:

    Hallo Heiko,

    ich möchte ein paar Stücke aus einer 16er Spanplatte herausschneiden.
    Dies will ich per Hand erledigen. Kann ich das mit meiner Ryoba Komane von Dictum machen, ohne die Säge zu zerstören? Ich trau mich da nicht so richtig ran.

    Gruß

    Werner

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Werner,

      Spanplatte ist mit das übelste was man Werkzeugen antun kann. Es gibt dafür spezielle Sägen, die das länger aushalten sollen. Eigene Erfahrungen habe ich damit aber nicht.

      Gruß

      Heiko

  3. Patrick sagt:

    Hallo Heiko,
    was haben die Sägen für eine Gesamtlänge?
    Frag mich ob die in den Deckel von einem Systainer passen würden.

    Gruß Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      die Gesamtlänge müsste ich messen wenn ich wieder in der Werkstatt bin. Ich denke aber für in den Deckel eines Systainers sind sie zusammengebaut zu lang. Bei beiden Sägen kannst du aber mittels einer Rändelschraube das Blatt abnehmen, dann würden Blatt und Griff auch aufrecht stehend in einen Sys-4 passen.

      Gruß

      Heiko

  4. Felix sagt:

    Hallo Heiko,
    ich wollte dich einmal fragen ob du den DMT-Schärfblock für alle Wassersteine einsetzt. Da es ja ein grober Schäftblock ist wollte ich insbesondere wissen ob er auch für die feinen Steine (z.B. ein 8000er) gut geeignet ist.

    Danke, Felix

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      ja ich nehme ihn für alle Wassersteine. Bevor ich den Dia- Block hatte nahme ich ja auch eine Körnung Schleifpapier (Korn 120) für alle Steine.

      Gruß

      Heiko

  5. Philipp sagt:

    Hallo Heiko,

    ich wollte nur mal nachfragen ob du schon ein erstes Fazit ziehen kannst, was den DIA-Block angeht 🙂

    MfG
    Philipp

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Philipp,

      bisher tut er das was er soll und zu meiner vollsten Zufriedenheit. In einem Jahr kann ich dann auch erste Aussagen zur Standzeit machen 🙂

      Gruß

      Heiko

  6. Uli sagt:

    Hallo Heiko,

    auch bin nur Hobby-Holzwerker, habe aber die Werkzeuge fast jeden samstag in der Hand. Auch ich habe mich auf die Japansägen eingeschossen. Alle anderen rosten so langsam vor sich hin 😉
    Der Diamant-Abrichtstein ist zwar ein tolle Sache doch nervt beim Abrichten von feinen Steinen wenn sie richtig nass sind doch ganz gewaltig. Die Dinger saugen sich am Wasserfilm dermaßen fest, dass man Mühe hat sie abzurichten. Hier fehlen mir Fugen, ähnlich denen in den Klinkersteinen, um den Wasserfilm zu „brechen“. Die untergelegte Gummimatte schafft es nicht, den Abrichtstahl zu halten. Eine Lösung habe ich für das (Halte-)Problem noch nicht gefunden.

    Liebe Grüße in die Runde
    Uli

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Uli,

      das Festsaugen auf den feinen Steinen habe ich auch beim Abziehen der Spiegelseiten immer wieder. Ein Nagurastein mit dem man einen Schleifschlamm erzeugt hilft hier ein wenig, aber es klebt doch noch. Nur eben weniger. BEim Abrichten stört es mich eigentlich weniger. Ist wie bei einem Magneten: Abheben geht nicht, seitlich runter ziehen geht sehr gut. Am Wochenende ist Handwerkzeugkurs, da werden wir den DIA-Block mal ausgiebig testen.

      Gruß

      Heiko

  7. Steven sagt:

    Moin,
    ich habe ebenfalls genau diese Sägen und bin zufrieden. Ein gutes Preis Leistungsverhältnis. Nutze sie zum Zinken und zum ablängen kleinerer Leisten.
    Obwohl ich auch eine der günstigeren Veritas Sägen (mit Kohlenstoff/Kunststoff Rücken) besitze und den Griff liebe, bin ich noch nicht richtig warm mit ihr geworden. Das schärfen der Säge möchte ich mir aber noch beibringen bevor ich endgültig Urteile.
    Japansägen sind toll, weil sie bereits scharf ankommen und mit ihren dünnen Sägeblatt leichter durchs Holz zu gleiten scheinen. Nur der Gedanke des Wegwerfartikels gefällt mir nicht.

    Die Diamantplatte habe ich mir auch gegönnt und richte damit meist den King 220 ab (der sich sehr schnell Hohl schleift). Die Platte hat selber nach meinem Gefühl einen noch höheren Abtrag, super für richtig verhunzte Eisen, die man vom Flohmarkt/Ebay rettet.

    Übrigens finde ich das mehr an Auswahl für Kursteilnehmer als auch uns Leser super! Hat schon so manchen Fehlkauf bzw. erstmal überflüssigen Einkauf verhindert.

    Gruß
    Steven

  8. Timo sagt:

    Hallo Heiko,
    ich nutze schon seit längerem fast nur noch die DMT DiaSharp Schärfblöcke. Ich habe zwar auch unterschiedlichste Wasser- und Ölsteine probiert, aber nie so einfach so scharfe Schneiden bekommen wie mit den DMTs. Regelmäßig nutze ich Coarse/Grob (der allerdings mit der Zeit feiner geworden zu sein scheint, sich also eher mit mittleren Bereich befindet, aber dennoch einen guten Abtrag hat), Extrafein, und ExtraExtrafein. Da ich nicht viel Platz in der Werkstatt habe, ist es auch viel angenehmer mit den Diamantsteinen, weil man weniger auf Wasser (Behälter und Platz für Sauerei) angewiesen ist. Das andauernde Abrichten vermisse ich übrigens überhaupt nicht. Einfach etwas Spülmittel/Wasser-Mischung drauf geben, schärfen, abwischen – fertig. Ich mache das ähnlich wie Paul Sellers, und habe die Blöcke in einer Halterung aus Holz, die nicht viel Platz braucht und ich bei Bedarf einfach aus dem Weg räumen kann. Ab und zu entferne ich die (manchmal rostigen) Schleifrückstände mit einem Radiergummi.

    Die Japanischen zwei- oder dreilagigen Stähle schärfen sich für mich gefühlt angenehmer und besser auf Wassersteinen. Da ich davon allerdings nicht so viele in der Werkstatt habe, sind meine Wassersteine in die Küche umgezogen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Timo,

      danke für deinen Bericht und den Tipp mit dem Radiergummi.

      Eine Frage habe ich allerdings: Wie ist das wenn man auf den DMT Platten verrundete Eisen schleift. Dabei drückt man ja doch recht punktuell auf die Ecke der Eisen. Zeigen sich dabei an der DIA- Beschichtung Beschädigungen?

      Gruß

      Heiko

      • Timo sagt:

        Hallo Heiko,

        also bisher ist mir da zumindest in der Mitte der Blöcke nie ein Problem aufgefallen. Etwas aufpassen muss man am Rand – z.B. beim Abrichten von Stemmeisen-Spiegelseiten. Da sollte man möglichst keine großen „seitliche Kräfte“ aufbringen, damit man die Diamanten nicht herausbricht. Ich bilde mir ein, dass das bei mir mal dadurch passiert ist, dass ich ein Stemmeisen in meiner Anfangszeit zu oft unter hohem Druck beim Spiegelseite-abrichten (bzw. Rost entfernen) in Längsrichtung so mehr oder weniger bis zur Angel geschoben hatte. Da hat sich also die auf die Diamanten wirkende Kraft in ungünstiger Richtung vervielfacht, und nun fehlt da an vereinzelten Stellen ca. ein halber bis ein mm von der Beschichtung. Ähnlich wie Ausbrüche bei Wassersteinen ja auch passieren können. Hat aber bisher keine realen Auswirkungen auf die Funktion des Blocks. Wenn man etwas Gefühlvoll vorgeht, passiert das nicht. Dennoch tendiere ich dazu, solche Aufgaben zumindest beim groben Block – also hoher Abnahme – nun eher in Querrichtung zu verrichten.

        Ich hoffe ich konnte das einigermassen verständlich formulieren, sonst sag einfach Bescheid, dann schau ich ob ich das besser hin bekomme 🙂

  9. Philipp sagt:

    Hallo Heiko,

    darf man fragen warum Du nicht den „Dia-Flat Abrichtblock“ für diese Aufgabe nimmst? Ist es nur (sofern man bei 100€ Aufpreis von nur reden kann) der Preis oder hat es auch andere Gründe? Wenn Du nun Werkzeugkompass 2015 sagst … 😉

    MfG
    Philipp

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Philipp,

      diesmal hat es nichts mit dem Werkzeugkompass zu tun. Es war eine Preisfrage. Wenn der kleine Block ausreicht, warum soll man dann den 100 Euro teureren nehmen? Außerdem weiß ich ja nicht ob das wirklich die auf Dauer beste Lösung fürs Abrichten. Da waren mir die fast 180 Euro fürs Ausprobieren doch ein wenig zu viel Geld.

      Gruß

      Heiko

  10. Martin sagt:

    Hallo Heiko,
    ich hatte genau den gleichen DMT Schärfblock und habe ihn für die gleichen Aufgaben genutzt, wie Du es vorhast.
    Da ich das Holzwerken nur als Hobby betreibe und auch mit Elektrowerkzeugen arbeite, wurde der Schärfblock nicht besonders oft benutzt.
    Nach etwa zwei Jahren war die Diamantschicht im Randbereich vollkommen verschwunden und nur noch blankes Metall vorhanden. Den Block habe ich meinem Münchner Händler gezeigt. Er war sehr verwundert und meinte, dass er so etwas noch nicht gesehen habe. Der Block wurde von ihm zur Kontrolle zurückgenommen und nach wenigen Tagen erhielt ich kostenlosen Ersatz.
    Ich will nicht behaupten, dass diese Schärfblöcke ungeeignet sind. Es kann durchaus sein, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt. So etwas kann passieren und die Reaktion meines Händlers war vorbildlich und sehr kulant.
    Trotzdem habe ich mir entsprechend dem Vorschlag von Friedrich Kollenrott ein paar Klinker besorgt und diese abgerichtet. Das ging wirklich einfach und viel schneller als gedacht. Das Abrichten mit den Klinkern geht äußerst schnell und man hat für unterschiedliche Schleif-/Abziehsteine gleich drei Klinker zur Verfügung, so dass Verunreinigungen vermieden werden.
    Zum groben Schleifen verwende ich einen 220er Shapton – der ist sicherlich mindestens so schnell, wie die Diamantplatte.
    Den neuen Diamant-Schärfblock habe ich bisher kein einziges Mal verwendet und auch noch nicht vermisst.
    Die drei Klinker gab es bei mir im Baumarkt für etwa 5 €. Das zum Abrichten der Klinker erforderliche Strahlgut habe ich leider im großen Eimer kaufen müssen, gereicht hätten 50 Gramm. Wenn Du Dich auch mal an den Klinkern versuchen möchtest, dann schicke ich Dir gerne eine ausreichende Menge von dem Strahlgut zu.
    Zu guter letzt vielen Dank für Deinen außergewöhnlichen Blog!

    Gruß
    Martin

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      die Erfahrungsberichte über Steine und Diamantblöcke die ich gefunden habe sind sehr unterschiedlich. Ich glaube es komtm dabei sehr auf die eigene Arbeitsweise an. So hat mich persönlich der Shapton 220 mit dem du gut zurecht kommst sehr enttäuscht. Ich kam mit diesem Stein überhaupt nicht zurecht. Es wird mir also nichts anderes übrig bleiben als selbst meine Erfahrungen mit dem Diamantblock zu machen. Mals sehen wie er sich schlägt. Wenn er bei mir zwei Jahre halten würde wäre ich sehr zufrieden.

      Gruß

      Heiko

    • Alex sagt:

      Mit dem DMT Block zum groben Schruppen und Abrichten (ich hab mir irgendwann das Set aus dem Block und einem Kombistein für legierte Stähle geholt) habe ich inzwischen ebenfalls durchwachsene Erfahrungen gemacht.
      Bei mir sieht es optisch auch erst einmal so aus, dass an den Rändern die Diamantschicht schon stärker gelitten hat.
      Irgendwann hab ich mich dann gewundert, dass eine Hobelklinge nicht ganz gerade war und ich musste feststellen, dass mein Schärfstein nicht ganz plan abgerichtet war. Da der Stein immer wieder rund wurde hab ich mir dann den DMT Block angeguckt und siehe da, die Diamantseite war nicht plan. Zur Mitte hin hatte ich bestimmt 0,3 – 0,5 mm Luft wenn ich ein gerades Lineal aufgelegt habe.
      Leider hab ich die Rechnung Verbummelt, was das Reklamieren erschwert.
      Es gibt von DMT auch Platten bei denen eine gewisse Planheit garantiert wird, aber die garantieren auch ein größeres Loch im Geldbeutel.

      Gruß
      Alex

  11. Christoph Meyer sagt:

    Eine Anmerkung zu dem Link auf Amazon hier im Artikel. Dort ist der extra feine Dia Schärfblock verlinkt und nicht der angesprochene grobe DMT Dia Stein.

    Grüße
    Christoph

  12. Christoph Meyer sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe seit eineinhalb Jahren den DMT Schärfblock in der groben Ausführung, den setze ich ebenfalls zum Abrichten der Schleifsteine ein. Das klappt bisher wunderbar, geht schnell und hinterlässt ein sauberes Bild.

    Vorher habe ich einen Abrichtblock von Naniwa ausprobiert, damit war ich nicht zufrieden. Meine Schleifsteine sind von Shapton mit harter Bindung. Selbst der feine Abrichtblock von Naniwa hat noch kleine, sichtbare Riefen auf den Steinen hinterlassen.
    Zum Schleifen gefallen mir die Steine besser wie der DMT Dia Schärfblock, ich bilde mir ein, dass man bei den Wassersteinen mehr Rückmeldung erhält ob und wie viel Material abgetragen wird.

    Zu den Japansägen,
    Zum Absetzten greife ich gerne auf die Japansäge zurück. Meine Lieblingssäge ist dabei eine recht günstige Dozuki mit durchgehärtetem Sägeblatt geworden. Mir gefällt das sehr dünne Sägeblatt und die sauberen Schnittflächen. Für Längsschnitte, also Zinken oder Zapfenverbindungen nehme ich dann wiederum eher die westlichen Sägen, mit den dünnen Japansägen finde ich es schwierig in Längsholz zu sägen.

    Die Größe der Standard Japansägen empfinde ich als vorteilhaft, die Säge lässt sich für mich besser führen. Es ist wie mit Messern in der Küche, da greife ich auch eher zum großen Kochmesser als zum kleinen Gemüsemesser.

    Mich würde interessieren ob du deine Handsägen selbst nachschärfst oder ob die als „Verbrauchsmaterial“ gesehen werden?

    Viele Grüße
    Christoph

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christoph,

      danke für den Erfahrungsbericht zum DMT Abrichtblock. Das klingt alles sehr positiv.
      Bei den Sägen ist es denke ich so, dass man nichts verallgemeinern kann. Man findet irgendwann eine Handsäge mit der man gut zurecht kommt und bei der bleibt man dann auch erst einmal.

      Was das Schärfen angeht, so schärfe ich meine Veritas Sägen und noch zwei Feinsägen die ich habe selbst. Ich würde zwar nicht behaupten dass ich das sehr gut kann, aber sie schneiden hinerher wieder sauber und sind scharf. Die Japansägen sehe ich als Verschleißteile. Wenn sie stumpf sind tausche ich die Bätter aus.

      Gruß

      Heiko

  13. Jochen sagt:

    Hallo Heiko,

    muss der Diamantstein denn selbst nicht auch irgendwann abgerichtet werden? Speziell wenn Du z.B. Stemm- oder Hobeleisen schärfst, dürfte sich doch irgendwann auch hier eine ungleichmäßige Abnutzung ergeben. Oder braucht mann dann einen neuen?

    Das mit den kurzen Japansägen sieht sehr interessant aus. Ich kann mir vorstellen, das das es speziell bei Kataba und Ryoba deutlich mehr Stabilität gibt. Bei den Dozukis ist das ja schon durch den Rücken der Säge etwas komfortabler, da stelle ich mir den Vorteil nicht ganz so groß vor. Oder?

    Schöne Grüße
    Jochen

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Jochen,

      der Vorteil ist ja, dass man die DIA- Blöcke nicht abrichten muss. Der Träger ist ein Edelstahlblock, darauf ist eine dünne Schicht Industriediamant. Die nutzt sich irgendwann ab und ist weniger agressiv und schleift nicht mehr so gut. Irgendwann muss er dann ersetzt werden.

      Was die kurzen Sägen angeht, da gefällt mir persönlich die Handhabung einfach besser. Die langen Sägen sind schneller, aber die kurzen liegen mir irgendwie mehr. .. Schwer zu beschreiben.

      Gruß

      Heiko

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