Ein dickes Ding: Oberfräse Trend T11

Trend T11

Trend T11

Neben dem (Hand) Hobel ist die Oberfräse wohl das meist diskutierte Werkzeug hier auf dem Blog. Ich habe mehrere Oberfräsen unterschiedlicher Hersteller und unterschiedlicher Leistungsklassen. Meine stärkste Oberfräse ist die T11 von Trend. Um die geht es in diesem Artikel.

Die T11 ist schon ein ganz schöner Brummer. Mit 2000 Watt ist sie auch sehr gut motorisiert. Sicher, es gibt stärkere Oberfräsen wie zum Beispiel die Mafell LO65 mit 2600 Watt. Aber mit 2000 Watt kommt man als normaler Anwender auch so schnell nicht an die Leistungsgrenzen. Und darum geht es den meisten Anwendern, die eine solche Maschine anschaffen.:Leistung satt.

Ich werde in diesem Artikel nicht zu detailliert auf die Technik der Maschine eingehen und auch nicht jede Schraube einzeln zeigen. Vielmehr will ich aufzeigen, wozu man die Maschine nutzen kann und welche Erfahrungen ich im Umgang mit ihr gemacht habe. Ich denke, das wird viel interessanter für Sie, als eine Aufzählung technischer Eigenschaften.

Auf der Suche nach einer Oberfräse mit ausreichend Leistung für schwere Arbeiten bin ich bei der Trend T11 hängen geblieben. Sie machte rein von den Bildern her einen robusten Eindruck. Wenig Kunststoff, kein Schnickschnack, große Bedienelemente. Der Eindruck hat sich dann nach dem Kauf auch bestätigt. Es zeigten sich aber mit der Zeit kleine Details, die eben nicht in dieses Bild passen, dazu aber später mehr.

Ich habe einen Frästisch, in dem eine Oberfräse mit 1400 Watt bisher problemlos arbeitet. Ich habe diese Maschine (eine Festool OF 1400) bisher nicht an die Leistungsgrenze gebracht. Das hat aber auch damit zu tun, dass ich weiß, was ich ihr zumuten kann. Die Trend T11 nutze ich also nicht wie viele andere Anwender im Frästisch, sondern handgeführt. Haupteinsatzgebiet sind Fälze, Nuten und Ausfräsungen an großen Bauteilen, die zu unhandlich für den Frästisch sind. Auch zum Arbeiten mit Schablonen nehme ich sie gerne.

Im Frästisch

Trend T11 beim Nuten im Frästisch

Beim Nuten im Frästisch

Dadurch, dass ich für den Werkzeugkompass 2015 der Zeitschrift HolzWerken einige Frästische getestet habe, konnte ich aber dennoch einen Eindruck davon gewinnen, wie sich die T11 im Frästisch macht. Der Einbau der Maschine war in mehreren Tischen kein großes Problem. Frästische von Trend sind bereits für den Einsatz dieser Maschine vorbereitet, man muss sie also nur anschrauben. Bei anderen Tischen muss die Einlegeplatte gebohrt werden. Wie das geht, habe ich in einem Artikel beschrieben, der in der Zeitschrift HolzWerken Nr. 49 auf Seite 56 zu finden ist.

Im Frästisch macht sich die Feineinstellung durch die Grundplatte bezahlt. Ein Sterngriff, der auf die Mutter in der Grundplatte passt, ist im Lieferumfang enthalten. Dieser Sterngriff kann auch am gegenüberliegenden Ende der Feineinstellung, also motorseitig aufgesetzt und benutzt werden. Will man die Fräse also bequem von oben im Tisch verstellen, benötigt man an der richtigen Stelle im Tisch eine Bohrung.

Trend T11 - Höhenverstellung durch die Grundplatte

Höhenverstellung durch die Grundplatte

Die Trend T11 hat einen Hauptschalter, der fest einrastet, was den Tischbetrieb enorm erleichtert, man muss nicht anfangen den Schalter mit Kabelbinder oder ähnlichen Maßnahmen zu fixieren. Ein gesonderter Nullspannungs- Sicherheitsschalter ist aber beim Einsatz der Maschine im Frästisch Pflicht.

Ansonsten gibt es zu dieser Oberfräse beim Tischeinsatz nicht sehr viel zu sagen. Sie macht was sie soll, hat genug Leistung alle Funktionen, die man im Frästisch braucht. Die eigentliche Funktionalität kommt ja vom Frästisch selbst, den verwendeten Anschlägen und der Einlegeplatte. Die Oberfräse dient ja nur als Antrieb.

Handgeführt

Trend T11 - Handgeführt beim Fräsen eines Falzes

Handgeführt beim Fräsen eines Falzes

Würde ich einem Einsteiger die Trend T11 als handgeführte Oberfräse empfehlen? Diese Frage kann ich mit einem klaren „Nein“ beantworten. Die T11 ist keine Einstiegsmaschine. Das sehe ich auch immer wieder in meinen Oberfräsenkursen. Dort kommt die Trend T11 beim Fräsen eines Griffloches mit einer Schablone zum Einsatz. Neulinge tun sich hier sehr schwer. Fräsungen, die mit der T11 nicht richtig gelingen werden mit kleineren Maschinen deutlich besser. Das liegt in erster Linie daran, dass die Maschine schwer und groß ist. Ein ungeübter Anwender tut sich damit einfach schwer. Ich bin bei diesem Arbeitsgang immer dabei und gebe Hilfestellung. Ich würde keinen Neuling mit der T11 unbeaufsichtigt fräsen lassen. Wenn man mit einer solchen Maschine und einem großen Fräser mal Gleich- und Gegenlauf verwechselt wird es sehr schnell gefährlich. Suchen Sie also nach ihrer ersten Oberfräse und wollen diese nicht nur im Frästisch nutzen, die T11 ist dazu meiner Meinung nach nicht die richtige Wahl.

Ebenso ist eine so große Fräse keine eierlegende Wollmilchsau. Als einzige Oberfräse ist sie nur bedingt geeignet. Zwar kann man damit kleine Werkstücke gut auf dem Frästisch bearbeiten und auch große Werkstücke wie zum Beispiel eine Tischplatte damit profilieren. Aber irgendwann stehen Sie vor einer Anwendung für die Sie eine handliche Fräse außerhalb des Frästisches benötigen. Meine Empfehlung wäre daher die Trend T11 für schwere Arbeiten und den Frästisch und dazu eine handliche, kleine Oberfräse wie die Makita RT0700 für leichtere Arbeiten.

 

Alles was man braucht?

Für den Einsatz als handgeführte Oberfräse bringt die T11 fast alles mit was man braucht. Der Parallelanschlag ist robust, hat verstellbare Anschlagbacken und eine gut zu bedienende Feineinstellung. Leider ist der Stangenabstand an der Maschine größer als 85mm und somit passen einige Zubehörteile, die ich an anderen Oberfräsen benutze, nicht auf die T11. Anders herum passt es allerdings. Die Stangen des Anschlages können umgesteckt werden und haben dann 85mm Abstand. Somit kann der Anschlag der Trend T11 zum Beispiel an den Oberfräsen von Perles und an der Maktia RT0700 genutzt werden.

Trend T11 - Grundausstattung

Die Grundausstattung

Ein Kopierring mit einem Außendurchmesser von 30mm ist im Lieferumfang enthalten. Dieser Kopierring wird mittels Adapter in die Grundplatte eingesetzt. Der Adapter sorgt dafür, dass Kopierringe von Trend benutzt werden können. Der Adapter für die Trend- Ringe muss zentriert werden. Ein entsprechender Zentrierdorn ist im Lieferumfang enthalten. Die Bedienungsanleitung beschreibt diese Justage sehr gut. Diese Lösung klingt ein wenig umständlich, macht aber durchaus Sinn. Denn so ist eine Konstruktion möglich, bei der Fräser mit sehr großem Außendurchmesser genutzt werden können, ohne die Kompatibilität zu den Trend Kopierringen zu beeinflussen.

Trend T11 - Kopierring einsetzen

Kopierring einsetzen

Im Lieferumfang ist eine Spannzange mit 12mm Innendurchmesser enthalten. Eine sinnvolle Ergänzung ist auf jeden Fall eine Spannzange für 8mm Fräser. Ich habe diese nachbestellt, aber nicht daran gedacht auch die Überwurfmutter zu bestellen. Der Wechsel der eigentlichen Zange ist recht mühsam. Meine Empfehlung an Sie ist daher die, auch gleich eine zweite Überwurfmutter mit zu bestellen. Das spart den ständigen Wechsel, bei dem übrigens schnell mal ein teures Malheur passieren kann.

Die Trend T11 gibt es mit und ohne Maschinenkoffer. Der Koffer erfüllt seinen Zweck, es ist aber schwierig, wieder alles darin zu verstauen was verstaut werden soll. Aus diesem Grund steht meine Trend T11 im Schrank. Den Koffer habe ich nicht mehr.

Eine Absaughaube, Bedienwerkzeug und eine gute Bedienungsanleitung sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Schlüssiges Bedienkonzept

Trend T11 - Einstellung der Frästiefe

Trend T11 – Einstellung der Frästiefe

Wer schon Erfahrung mit anderen Oberfräsen hat, dem gibt die Bedienung der Trend T11 keine Rätsel auf. Sehr bequem ist die Grobeinstellung der Frästiefe mittels seitlich angebrachtem Rad. Die Feineinstellung erfolgt dann über die spielfrei einstellbare Rändelschraube am unteren Ende des Tiefenstoppers. Der Tiefenstopp stößt beim eintauchen auf einen sogenannten Revolveranschlag mit drei einzeln einstellbaren Anschlagpunkten. Dieser Revolveranschlag hat eine Besonderheit: Er ist spielfrei. Bei keiner meiner anderen Oberfräsen habe ich einen so präzise funktionierenden und nicht nicht in der Tiefe nachgebenden Revolveranschlag. Auch wenn man die eigentliche Funktion nicht nutzt, so hat man dadurch doch den Vorteil, dass das eingestellte Tiefenmaß wiederholgenau immer wieder erreicht wird. Die ganze Tiefeneinstellung beziehungsweise Tiefenstopp- Funktion ist sehr gut gelöst und hat mich von Anfang an überzeugt. Diese Tiefeneinstellung ist für den Betrieb beim Eintauchen in das Werkstück gedacht.

Trend T11 - Feineinstellung der Frästiefe

Feineinstellung der Frästiefe

Die Trend T11 verfügt aber auch über eine sehr gute Frästiefeneinstellung für den Betrieb im Frästisch, oder aber wenn man nicht eintauchen muss. Zum Beispiel bei der Kantenbearbeitung. Bei dieser Einstellung kommt der erwähnte Sterngriff zum Einsatz. Er dreht einen Gewindestab, mit dessen Hilfe der Abstand zwischen Motorgehäuse und Grundplatte verstellt wird. Der Gewindestab sitzt dabei in einer Messinghülse, die wiederum lose in einer Ausparung im Motorgehäuse eingesetzt ist. Durch den Verzicht einer festen Verbindung an dieser Stelle kann man die Messingmutter auch schnell von Hand nach oben oder unten drehen. Das macht das Einstellen einfacher und schneller.

An den Hauptschalter muss man sich ein wenig gewöhnen. Am einfachsten lässt er sich bedienen, wenn man ihn mit Mittel- und Zeigefinger bedient. Der Mittelfinger ist unter dem Schalter. Dort befindet sich ein Überstand. Drück man ihn hoch, läuft die Maschine an. Der Zeigefinger liegt auf dem Schalter, mit ihm kann dieser nach unten gedrückt werden. So kann man diesen Schalter bedienen, ohne dass man die Hand vom Griff nehmen muss. Bei richtiger Handhaltung kann auch die Arretierung der Frästiefe mit einem Finger (Mittelfinger) bedient werden, ohne dass man den Griff der Maschine loslassen muss. Es reicht aus die Klemmung mit einem Finger anzuziehen, da diese Klemmung nicht viel kraft benötigt um gut zu halten.

Trend T11 - Bedienelemente

Trend T11 – Bedienelemente

Die Trend T11 verfügt außerdem über eine Drehzahlvorwahl mit Konstantelektronik und eine Spindelarretierung.

Was mir nicht so gut gefällt

Trend T11 Schlauchführung

Führung des Absaugschlauches

Es gibt auch einige Punkte, die an der Trend T11 besser sein könnten. So zum Beispiel die Absaugung. So richtig gut funktioniert sie nicht. Der Absaugkanal ist sehr eng, so dass die Absaugleistung, welche vom Werkstattsauger kommt nicht das bewirken kann, was möglich wäre. Der enge Kanal kann auch schon mal verstopfen. Der Fräse liegt ein Kunststoffteil bei, mit dem man den Absaugschlauch nach oben hin am Maschinengehäuse führen oder fixieren kann. Zur Befestigung dieser Öse wird eine Schraube im Deckel des Motorgehäuses durch eine längere ersetzt. Leider passt die Muffe des Absaugschlauches dort nicht durch. Man müsste diese also demontieren, den Schlauch durch die Öse führen und die Muffe wieder aufsetzen. Das ist sehr umständlich und nicht durchdacht. Ein fest montierter Schlauch wie er an der Perles Of9e zu finden ist, wäre eine viel bessere Lösung.

Ebenfalls nicht sonderlich gut gelöst sind die Schrauben, mit denen der Parallelanschlag an der Maschine befestigt wird und die Schraube, mit der die Feineinstellung des Parallelanschlages fixiert wird. Diese Schrauben sind einfach ein wenig zu klein und wirken im Vergleich zum Rest der Maschine nicht ganz so robust. Auch die Schraube am Tiefenanschlag könnte griffiger sein.

Trend T11 Befestigungsschrauben am Anschlag

Befestigungsschrauben am Anschlag

Das waren aber auch schon alle negativen Punkte.

Mein Fazit

Wer mit den richtigen Erwartungen an die Trend T11 herangeht wird von ihr nicht enttäuscht sein. So zumindest erging es mir. Ich suchte eine robuste Maschine, mit ausreichend Leistung, ohne Schnickschnack und Design- Gimmicks zu einem guten Preis. Das bekam ich auch. Von daher fällt das Fazit an dieser Stelle recht knapp aus: die Trend T11 macht genau das, was ich von ihr erwartet habe.

Und wer braucht so eine Maschine?

Am Ende geht es nun noch darum, für wen so eine Maschine Sinn macht. Nun, das ist schwer zu sagen und ich kann dazu auch nur meine persönliche Meinung schreiben. Ich denke, so eine Maschine macht für Anwender Sinn, die viel mit Oberfräsen arbeiten und dann für unterschiedliche Aufgaben unterschiedliche Maschinen nutzen wollen. Eine so große Maschine eignet sich für schwere Arbeiten, also größere Fälze und Nuten, Aussparungen, für das Fräsen mit Schablonen. Hier machen auch Fräser mit 12mm Schaft Sinn. Das wäre ein zweites Kriterium, das für eine Fräse wie die T11 spricht: Viele größere Fräser gibt es nur mit 12mm Schaft. Ich habe zum Beispiel einen Gratfräser mit 25mm Durchmesser, den ich gerne benutze. Mit der T11 kann ich damit eine Gratnut erstellen, ohne dass ich mit einem Nutfräser vorarbeiten muss. Mit einer kleineren Maschine wären hierzu mehrere Arbeitsgänge notwendig. Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Fräsungen. Vieles geht auch mit kleinen Oberfräsen, es dauert aber länger.

Anders sieht es bei der maximalen Frästiefe aus. Die ist bei vielen Oberfräsen recht gering. In der 1000 Watt Klasse sind 40 – 50mm Hub eher die Regel. Die Trend T11 hat stolze 80mm Hub und kann somit auch für Fräsungen genutzt werden bei der tief eingetaucht werden muss.

Wie Eingangs schon erwähnt halte ich die Trend T11 nicht für eine gute Wahl, wenn eine vielseitige Einsteigermaschine gesucht wird. Der T11 Anwender sollte, wenn er sie außerhalb des Frästisches nutzen, will schon über ein wenig Erfahrung im Umgang mit der Oberfräse verfügen. Wenn man sich im Umgang sicher ist, macht die Maschine auch richtig Spaß. Wenn ein 12mm Nutfräser sich ohne spürbaren Widerstand durch 20mm Eiche arbeitet, kommt schon mal ein leichtes Grinsen auf dem Gesicht des Anwenders zustande.

Wenn sie eine Maschine für den Einsatz im Frästisch suchen, sieht die Sache wieder ganz anders aus. Dafür ist die T11 sehr gut geeignet. Die ähnliche Trend T10 verfügt übrigens nicht über die Verstellung der Frästiefe durch die Grundplatte und ist daher nicht ganz so gut für den Frästisch geeignet.

Am Ende kommt dann wieder der Schluss, zu dem auch viele meiner Kursteilnehmer gelangen: Wenn man mal mit dem Arbeiten mit der Oberfräse angefangen hat, wird es nicht bei einer Oberfräse bleiben. Und zum Schluss noch, bevor sie mich fragen: Die Trend T11, zusammen mit der Makita RT0700 halte ich für eine gute Kombination. Damit deckt man einen sehr großen Einsatzbereich ab.

 Trend T11 im Festool CMS-Modul

Ich habe eine Möglichkeit gefunden die Trend T11 in das Festool CMS-System, also den Frästisch von Festool einzubauen. Wie das genau funktioniert können Sie hier nachlesen:

Trend T11 im Festool CMS-OF

 

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21 Kommentare zu Ein dickes Ding: Oberfräse Trend T11

  1. Andre sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir gestern auch die T11 bestellt (nachdem das mit der Bosch letzendlich doch nicht geklappt hat). Ich hätte eine Frage zu den Spannzangen:
    Trend bietet Spannzangen für die T11 an, die auch mit den großen Elu, DeWalt und Festool Fräsen kompatibel sein sollen. Weißt du evtl. ob das umgekehrt auch bedeutet, dass die Festool Spannzangen (und ggf. Spannmuttern) der OF1400/OF2200 an der T11 verwendet werden können?

    Schon mal danke und viele Grüße, André

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andre,

      da die T11 eine Dewalt ist, sollten deren Spannzangen passen. Ob die Festool Spannzangen passen, kann ich dir nicht sagen, da ich keine passenden mehr besitze. Ich nehme an, dass dir die Spannzangen von Trend bei Sauter zu teuer sind (kann ich nachvollziehen) Wenn du aber mal nach Spannzangen für eine Dewalt 625 suchst, wirst du welche zu Preisen von um die 30 Euro finden. In England (axminster.co.uk) sind die Zangen auch erheblich preiswerter.

      Gruß

      Heiko

      • Andre sagt:

        Hallo Heiko.

        vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja, den Preis für die original Trend Spannzangen fand ich recht hoch. Habe gerade die 8mm DeWalt Spannzange beim englischen Amazon für knapp unter 30 Euro (inkl. Versand) bestellt. Danke für den Tipp.

        Viele Grüße, André

  2. Gilbert Weyrich sagt:

    Hallo Heiko
    Ich habe mal bei Sauter reingeschaut wegen einer Trend OF im Bereich 1200 bis
    14 oder 1500W Leistung. Konnte aber leider nix derartiges finden. Weist du, ob
    es sowas gibt?
    Viele liebe Grüße aus Völklingen
    Gilbert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Gilbert,

      unter dem Label „Trend“ gibt es die T11 und T10 mit 2000 Watt, dann noch die T5, welche der Perles OF3 entsprichtu und die kleine T4 mit Eurohals. Zwischen 1000 und 2000 Watt gibt es von dieser Marke keine Fräse.

      Gruß

      Heiko

    • Dieter sagt:

      Hallo,

      vielleicht sollte man noch dazu schreiben, daß die englische Firma Trend NICHT der Hersteller dieser Oberfräsen ist.
      Bei der Trend T10 und T11 handelt es sich um die DeWalt DW625, bei der Trend T5 um die Perles OF3. Diese ist wiederum fast baugleich mit der DeWalt DW615.

      Bei DeWalt selbst findest du Oberfräsen in deiner Leistungsklasse. Vielleicht solltest du da mal schauen.
      Wobei für viele Arbeiten auch schon die kleine DW615 / OF3 / T5 ausreichend ist.

      Gruß
      Dieter, Möbelschreiner

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Dieter,

        die T11 wird aber noch mit einer Höhenverstellung durch den Tisch nachgerüstet. das hat die Original 625 meines Wissens nach nicht.

        Gruß

        Heiko

  3. Anonymous sagt:

    Hallo Heiko,
    als ich die Bilder der T 11 gesehen habe, habe ich mich unweigerlich an meine Elu Oberfräsen erinnert. Ich habe mehrere MOF 177 und MOF 133 Modelle bei mir im Einsatz und finde die Maschine nach wie vor sehr gut. Habe allerdings auch keinen Vergleich zu aktuelleren Modellen anderer Hersteller.
    Was unterscheidet diese bestimmt schon mehr als 25 Jahre alten Modelle von den aktuellen Trend Modellen, bis auf die Einstellung der Frästiefe durch die Grundplatte?
    Gruß Georg

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Georg,

      die T11 basiert auf der Dewalt 625, welche wohl von Elu übernommen wurde. Trend rüstet die Tiefenverstellung nach und einen Adpater, mit dem man die Kopierringe von Trent in der T11 benutzen kann.

      Gruß

      Heiko

  4. Manfred Joerißen sagt:

    Hallo,
    wie ist der Wechsel des Fräsers im in den Frästisch eingebauten Zustand gelöst? Lässt sich dieser problemlos von oben wechseln?
    mfg Manfred

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      beim CMS, das ich habe geht das bei kleinen Fräsern gerade so noch. Werden die Fräser größer kommt man mit dem Maulschlüssel nicht mehr ran. Die Spindel ragt nicht über die Tischoberfläche hinaus.

      Gruß

      Heiko

  5. Felix sagt:

    Hallo Heiko,
    ich wünsche dir ein frohes neues Jahr.
    Du hattest ja einmal die Mafell LO65 in der Werkstatt und benutzt die Trend T11. Habe ich es richtig verstanden, dass die Mafell trotz des stärkeren Motors „nur“ eine Tauchtiefe von 65 mm erlaubt, die Trend T11 jedoch 80mm?

    Danke und Gruß,

    Felix

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      ich musste selbst nachsehen, aber laut den technischen Daten hat die LO65 eine Tauchtiefe von 65 Millimetern. Die T11 hat stolze 80 Millimeter, da geht schon so einiges. Wie so oft wäre eine Kombination der Eigenschaften beider Fräsen toll. Die 2600 Watt der Mafell mit den 80 Millimetern Hub der Trend. Leider ist das aber nicht der Fall.

      Gruß

      Heiko

  6. Manuel sagt:

    Hallo Heiko, erstmal sehr schöne Internet Seite großes Lob von mir. Meine Frage nun an dich wie stehst du zu Dewalt Oberfräsen ,hast du da schon Erfahrungen mit gemacht ? Vielen Dank im voraus für deine Antwort. MFG MANUEL

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Manuel,

      die ähnlichket der Trend T11 zur Dewalt 625 ist ja scon recht verblüfend … 🙂 Aber die Trend ist günstiger.

      Ich habe seit einigen Tagen auch eine Dewalt 26204. Die hat mich von Anfang an begeistert. Dazu wird es auch noch einen Artiel, eventuell auch ein Video geben.

      Sonst habe ich keine Dewalt Oberfräsen.

      Gruß

      Heiko

      • Manuel sagt:

        Vielen dank für deine schnelle Antwort Heiko. Ich habe nur noch eine frage , wie stehst du allgemein zu dewalt Produkten? Mfg Manuel

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Manuel,
          was Marken und deren Beurteilung im Ganzen angeht, habe ich in den letzen Jahren doch einiges gelernt. Ich habe vor allem gelernt, dass ich eine Marke nicht beurteile, sondern konkrete Produkte. Dieses Urteil fälle ich anhand meiner eigenen Erfahrung. Es mag da andere Ansichten geben, aber ich bein kein Fan igendeiner Marke, sondern Anwender von Produkten. Von daher kann ich dir also nur sagen, dass ich Produkte der Marke Dewalt durchaus bei meinen Entscheidungen für Anschaffungen mit berücksichtige. Ebenso wie Produkte anderer Marken auch. Entscheidend ist aber am Ende immer das konkrete Produkt und ob es zu meinen Anforderungen und Anwendungen passt. Derzeit habe ich drei Geräte von dewalt in Betrieb, die genannte Oberfräse, einen Akkuschrauber und einen 125er Exzenterschleifer. Mit allen dreien bin ich bisher zufrieden.

          Gruß

          Heiko

  7. Hallo Heiko,
    wenn ich mir ein Handrad baue, könnte ich bei einem selbstgebauten Frästisch die Höhe wie im CMS Modul verändern oder ist die T11 dafür eher nicht ausgelegt. Geht darum wie gut und schnell ich die Fräser höhe verändern kann.
    Hoff weißt was ich mein.

    Danke und Gruß
    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      kauf dir im Werkzeugladen einfach eine Kurbel, auf die man eine Nuss aufsetzen kann. Damit kannst du dann schneller kurbeln, als mit dem originalen Sterngriff,

      Gruß

      Heiko

  8. Bernd sagt:

    HalloHeiko,

    danke für den Test. Konnte mir letztes Wochenende beim Kurs ja selbst ein paar Fräsen ansehen.
    Bisher ging ich davon aus um sinnvoll zu arbeiten würde ich mittelfristig drei benötigen. Nach dem Test bin ich zum gleichen Fazit wie du gekommen das eine kompakte und eine große für den Frästisch die meisten Aufgaben abdeckt.

    Gruß Bernd

  9. Andreas Lev sagt:

    Hallo Heiko,

    Vielen Dank für diese umfassende Vorstellung der T 11!

    Ich selbst besitze eine Festool OF 1010, die ich sowohl handgeführt als auch im CMS Modul (noch das, das keine Höhenverstellung von oben hat) verwende. Für die meisten Aufgaben reicht diese Maschine voll und ganz aus, aber z.B. Für das Fräsen einer Abblattung hat sie zu wenig Leistung und könnte auch entsprechende Fräser nicht aufnehmen. Es soll also eine stärkere Maschine dazu kommen.

    Die T11 war mir dabei auch schon in den Sinn gekommen, meine Frage wäre, ob die wohl in mein CMS Modul eingebaut werden könnte (chancen, Aufwand)?

    Nach dem Du ja auch das CMS Modul verwendest, kannst Du das vielleicht einschätzen.

    Nochmals Danke für die Vorstellung der Maschine!

    Viele Grüße

    Andreas

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