Christopher Schwarz – Hobelbänke

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11 Kommentare zu Christopher Schwarz – Hobelbänke

  1. Andi sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich komme jetzt nicht umhin, hier auch eine Kommentar zu hinterlassen.
    Die spannenden und abstrakten Kommentare habe ich aufmerksam gelesen.

    Auch ich habe mich vor dem Bau meiner Werkbank eingehend mit dem Thema beschäftigt. Ich habe damals, auch wie Wolfram, das „blaue, englische Buch“ gelesen. Nein man könnte sagen, studiert.

    Das es wohl ein gewisses Pro und Kontra zu Herrn Schwarz in der Fachwelt gibt, weil er angeblich immer dasselbe verkauft, möchte ich jetzt hier nicht kommentieren.

    Wie bereits oben in einem Kommentar erwähnt, kann meiner Meinung nach seine Art der Methodik und sein Auftritt in seinen Kurse nicht ganz verkehrt sein. Weil wenn er einmal im Jahr in D ist, sind die Kurse „Ratz Fatz“ aus gebucht. Es macht halt wahrscheinlich einfach Spaß, so eine Bank zu bauen. So ein Riesen Trumm, angehaucht mit dem Mythos des Mittelalters, mit völlig übertrieben Holzmengen und Gewicht. Und immer wieder eingelullt mit „This is only for real men“ In dem Moment ist das für die Teilnehmer wahrscheinlich wie: „Ich habe Feuer gemacht……….“ Ich würd da auch sofort mitmachen.

    Das Buch hat mir einen sehr genauen Überblick gegeben, was beim Werkbank bau alles zu betrachten ist. Vor allem die unzähligen Varianten des Spannens von Werkstücken wird sehr detailliert und abstrakt dar gestellt. Und darauf kommt es meiner Meinung bei einer Werkbank an. Ob da das eine oder andere Langholz aufs Querholz kommt, wäre mir bei meiner Bank noch nicht negativ aufgefallen. Da es ja eine Werkbank ist.

    Also ich kann diese Buch nur jedem Holzwerker empfehlen, der sich eingehend mit diesem Thema beschäftigt und andere Wege gehen möchte. Aber auch für die Leser, die gerne einfach nur Bücher lesen.

    Gruß Andi

  2. David sagt:

    Hallo Heiko,
    erstmal ein dickes Lob für dein Blog und deine Videos! Wirklich klasse. Weiter so!
    Jetzt zu den Verbindungen der Hobelbänke: Auf S. 30-53 wird doe „Bank aus dem 18. Jahrhunder“ gezeigt. Bei der Platte und Gestell per Schlitz und Zapfen verbunden sind. Eine tolle Bank aber ich Frage mich wirklich ob das Holz bei dieser Konstruktion genug arbeiten kann. Falls ja würde ich die Bank evtl mit anderen Zangen gerne nachbauen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo David,

      dieser Art Hobelbank (Roubo) stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Die Konstruktion ist in der Tat nicht dafür ausgelegt das Arbeiten des Holzes in großem Umfang mitzumachen. Bei gut abgelagertem Holz, das lange genug in der Werkstatt akklimatisieren konnte mag das funktionieren. Aber nur solange, wie du eine möglichst gleichbleibende Luftfeuchte in der Werkstatt hast.

      Wenn die Platte anfängt zu arbeiten wird sich das Gestell wohl verziehen.

      Gruß

      Heiko

  3. David sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe das Buch gelesen. Es ist definitiv eine tolle Inspirationsquelle für jeden Holzwerker. Optisch gefallen mir einige Hobelbänke super. Allerdings machen mich die Verbindungen zwischen Gestell und Arbeitsplatte stutzig. Dort ist bei fast allen Bänken Langholz mit Querholz verbunden. Ich dachte immer eine direkte Verbindung von Lang- und Querholz ist problematisch, da beides unterschiedlich stark schwinden und quillt. Oder habe ich da das Buch falsch verstanden?

    • Heiko Rech sagt:

      Halo David,

      wenn die Verbindung nicht fest ist, sondern das Holz arbeiten kann, ist das kein Problem. Man muss also die Konstruktion im Detail betrachten um zu eintscheiden ob sie problematisch ist, oder nicht. Du kannst ja gerne mal ein BEispiel mit Seitenzahl angeben.

      Gruß

      Heiko

  4. Olaf sagt:

    Es ist doch immer wieder echt interessant zu sehen, wie jemand über Jahrzehnte seinen Lebensunterhalt damit verdient, immer wieder fast das gleiche zu schreiben- oder in Videos zu zeigen. Das ist eine wirkliche Kunst, den Leuten immer und immer wieder das gleiche zu verkaufen! Hut ab!!

    • Herbert sagt:

      Lieber Olaf,

      ich verstehe das Problem nicht.

      1. Wer sagt denn, dass es immer dieselben Leute sind, die das kaufen, vielleicht gibt’s ja immer neue Kundschaft, die sich dann nur immer das neueste der Bücher kaufen? Wenn es nur ein Buch gibt, das dann 8 Jahre alt ist, 20 Jahre, 50 Jahre, dann schauen das viele einfach nicht mal mehr mit dem Allerwertesten an. Egal, wie gut das Buch ist. Wir sind doch alle so drauf trainiert. Stichwort Konsumgesellschaft.
      2. Lehrer – und dazu zähle ich Herrn Heiko Rech auch – machen doch auch nichts anderes, als immer wieder dasselbe zu erzählen. Jahr für Jahr. Heiko Rech hat eine so wahnsinnig umfangreiche Sammlung an Tipps und Hilfestellungen. Aber das gab’s doch auch alles schonmal. Sollen seine Kurse und seine Blogs allein daraus bestehen, zu schreiben „Siehe Buch von Nutsch, gelb, Seite 5-7ff.“, nächster Eintrag „Siehe Buch von Dings, 2. Auflage“ – oder soll er seinen Blog jetzt schließen, weil man sich theoretisch auch in der Bibliothek durch irgendwelche Bücher durchwühlen kann, die es vor dem Blog gab?
      3. Herr Christopher Schwarz ist studierter Journalist und ambitionierter Holzwerker. Wenn man seine Blogs verfolgt, liest man, dass er ungefähr 20-30 Wochenenden im Jahr damit verbringt, Kurse zu geben, dafür reist er quer durch die USA, nach GB und jährlich sogar nach Deutschland. Dazu braucht er auch Aufmerksamkeit, Werbung. Blogs – und Bücher. Sonst bucht ihn niemand. Dann ist er arbeitslos, während aber viele Leute hochzufrieden damit sind, wie er Kurse gibt und viele sind zufrieden mit seinen Videos, Blogs und Büchern. Wo also ist das Problem?

      Ich weiß nicht, welche der US-Zeitschriften es war, aber ich habe kürzlich erst ein Interview… angehört, glaube ich. War ein Podcast, wenn ich mich nicht irre. Es wird ganz klar kommuniziert – nach fünf Jahren dürfen dieselben Inhalte wiederkommen. Nicht wortgleich, auch nicht mit denselben Fotos, das wird schon neu produziert. „Wie gehe ich mit der Flachdübelfräse um“ oder „Wir drechseln uns Stechbeitelhefte“ usw.; Lassen wir mal die Bücher von früher außer acht – was soll man dann machen, wenn man eine Zeitschrift herausgibt, nach 5 Jahren einstellen?

      Ich meine das nicht gehässig, sondern möchte nur darauf hinweisen, dass doch alles schon irgendwie mal da war. Im Bereich der Schreinerei gibt es sicherlich hier und da immer wieder was Neues, aber seien wir ehrlich, die Schreinerei ist nicht die Raumfahrt, wo man zuerst den Mond, dann Kometen und dann den Mars anzielt. Es geht um Möbel, um Holz, um Werkzeug, um Fähigkeiten – und es geht um ein Miteinander.

      Seien Sie gnädig, gönnen Sie anderen den Erfolg. Der Herr Schwarz baut ja keine Atombomben, nein, er schreibt Bücher. Wenn Sie eine völlige Innovation in Buchform oder als Video anzubieten haben im Bereich der Schreinerei, bin ich der erste, der neugierig darauf sein wird.

      Ich hoffe Sie fühlen sich nicht angegriffen!
      Ich wollte nur eine Lanze brechen für all diejenigen, die irgendwas veröffentlichen, was es vorher schonmal gab. Und die Reihe ist groß, wir sprechen hier nicht von einer Minderheit. Und das ist doch alles in Ordnung.

      Alles Gute!

      Herbert

    • Ralf sagt:

      Hallo Olaf,

      ich freue mich dass Du ein ebenso grosser Fan von Chris Schwarz bist wie ich. Behaupten dass er immer wieder fast das gleiche schreibt bzw. zeigt kannst Du ja nur wenn Du Dir das auch alles immer wieder angeschaut hast.

      Gruß Ralf.

  5. Wolfram sagt:

    Hallo Steven,

    Wenn Du eine tiefergehende Betrachtung der veschiendenen Werkbankkonzepte suchst, dann empfehle ich das „blaue Hobelbankbuch“ von Christopher Schwarz. Da geht er ausführlich auf die ganze Theorie der Benutzung rund um das Thema Hobelbank ein. Ist allerdings sehr abstrakt und in relativ akademischem Englisch geschrieben

    • Steven sagt:

      Danke für den netten Hinweis.
      In dem Buch habe ich auch schon geblättert. Aber noch ein Buch zu dem Thema brauche ich erstmal nicht. Mal abgesehen von der Sammelleidenschaft die ich für „Fachliteratur“ jeglicher Art hege. Trotzdem Danke!

      Gruß
      Steven

  6. Steven sagt:

    Moin.

    Ich habe das Buch im englischen Original. Schön das es jetzt grundlich übersetzt und angepasst wurde. Deine Meinung kann ich nur bestätigen.
    Ein bisschen wird über Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Modelle berichtet. Für mich leider zu wenig, gerade die Grenzen werden nicht genug aufgezeigt. Dennoch eine schöne Sammlung verschiedener „Banktypen“, die einem helfen können für die eigene Arbeit und vorallem Platz (wer hat schon die dort üpliche 2 Auto garage Platz) das richtige Konzept zu finden und anzupassen.
    Es macht spass das Buch durchzulesen.

    Gruß
    Steven

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