Zweites Video zur Aufsatzzange

Auf dem Kanal von Holzwerken-TV ist nun mein zweites Video zur Aufsatzzange freigeschaltet. Die Aufsatzzange kann man schon ein einigen Videos aus meinen Kursen im Einsatz sehen. Im Teil 2 zeige ich nun ein paar Dinge zum Bau.

Der dazugehörige Artikel inklusive Zeichnungen, vielen Detailbilder sowie Einkaufs- und Zuschnittliste erscheint in der fünfzigsten Ausgabe der Zeitschrift Holzwerken am 19.12.2014

Viel Spass mit dem Video.

Dieser Beitrag wurde unter Holzwerken Artikel veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

32 Antworten zu Zweites Video zur Aufsatzzange

  1. Geru sagt:

    Hallo Heiko,
    sind 19mm Durchmesser für die Spindeln sehr wichtig oder würden 20mm auch gehen?
    Danke und Gruss
    Geru

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Geru,

      20mm ginge auch. Ich habe die Löcher in der Platte und der Spannbacke für 19mm gemacht, da gingen die Spindelbohrungen dann gleich mit. Bei 19mm hat die Spindel keine luft und eine etwas bessere Führung.

      Gruß

      Heiko

      • Geru sagt:

        Danke Heiko!
        So… das Holz habe ich nun beim Holzhändler gekauft (26mm Buche gedämpft hell mit durchgehende Lamellen). Muss ich die Platte vorher akklimatisieren lassen oder spricht was dagegen, wenn ich wenigstens die vordere Spannbacke sofort aufdopple?

        Danke und Gruss
        Geru

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Geru,

          das kommt ganz darauf an, wie die Platte beim Holzhändler gelagert wurde. Ist sie in Folie verpackt, ist das schon einmal von Vorteil. Wenn in deiner Werkstatt die annähernd gleichen Bedingungen bezüglich der Luftfeuchte herrschen, wie beimm Händler, kannst du direkt loslegen. Wenn du aber weißt, dass die Bedingungen sehr unterschiedlich sind (z.B. feuchte Werkstatt) dann lass die Platte lieber noch einge Tage so liegen, dass überall viel Luft dran kommt. Also flach und gerade auf Böcken. Wenn die Platte verpackt ist, dann natürlich vorher auspacken. Wenn du dir nicht sicher bist, übe dich auf jeden Fall ein wenig in Geduld und lass sich die Platte etwas akklimatisieren.

          Gruß

          Heiko

          • Geru sagt:

            OK…. dann warte ich lieber ein paar Tage!

            Sorry aber ich habe noch eine Frage:
            Auf Seite 33 (Punkt 4) steht: „Zum quer laufenden Zangen-Hinterteil haben
            die Streben keinen Kontakt“. Eigentlich klar und
            auf dem Bild sind deutlich einige mm Abstand zu sehen.
            Aber… auf Seite 34 (Punkte 11) ist deutlich Leim auf einen
            Streben zu sehen und die untere Platte und Strebe sind bündig.
            Ausserdem deuten sämtliche Zeichnungen und Masse darauf hin,
            dass die Streben das vordere Zangen-Hinterteil doch berühren.

            Habe ich was falsch verstanden??

            Gruss Geru

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Geru,

              der letzte Satz bei Punkt 4 ist wie es aussieht in der Redaktion entstanden. In meinem Originaltext fehlt dieser Satz. Du bist der Erste, dem dieser Fehler aufgefallen ist. Selbst ich habe ihn übersehen. Vermutlich ist der Versatz auf dem Bild daran schuld, der eigentlich keine Bedeuntung hat, da die Teile dort nur lose auf der Platte stehend fotografiert wurden. Bei Bild 4 geht es einzig um die Maserrichtung. Du kannst die Streben ruhig, wie in Punkt 11 gezeigt mit der Spannbacke verleimen. Der unterschiedliche Faserverlauf ist bei diesen paar Zentimetern Kontaktfläche absolut kein Problem.

              Aber auch, wenn du eine kleine Lücke zwischen Streben und hinterer Spannbacke gelassen hättest, wäre das kein Problem gewesen.

              Gruß

              Heiko

  2. Regina Linhardt sagt:

    Hallo Heiko,

    mir ist aus der Bauanleitung noch nicht klar geworden, ob die Spindelmuttern von vorne oder von hinten in die feststehende Spannbacke eingelassen werden. Da kannst Du mir sicher weiterhelfen.

    Liebe Grüße von der Schwäbischen Alb

    Regina

  3. Javier Merino sagt:

    Vielen lieben Dank für die mega schnelle Antwort.

    Den Bohrer haben ich gleich am Freitag bestellt, bin gespannt er wann ankommt. Zwei letzten Fragen hätte ich noch.
    Wie tief sind die Löcher in der vordere Spannbacke? Sie sind doch nicht duchgebohrt oder?

    Welche Flachdübel benutzt Du?. Im Video sehen ganz genau passend zu sein

    LG
    Javi

  4. Javier Merino sagt:

    Hallo Heiko,

    So eine Bank habe ich mir immer gewünscht. Gesehen, Heft gekauft und gebaut. Super sache!!
    Kannst Du mir verraten, mit welchem Bohrer Du die 3/4 Zoll Löcher gemacht hast?

    Lieben Gruß aus Bonn
    Javi

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Javi,

      ich habe einen solchen Bohrer mit der Bezeichnung „Star-M, Clean Ext“ verwendet. Ich konnte damals sogar noch einen echten 3/4 Zoll Bohrer bekommen, also 19,05mm. Bei den Bankhaken und Spannelementen, die bei der Plattenstärke von 26mm möglich sind, kannst du aber auch bedenkenlos einen 19mm Bohrer verwenden. Die 0,05mm machen an deiser Stelle nicht wirklich einen Unterschied.

      Ich wünsche dir viel Spasß und angenehmes Arbeiten mit der Aufsatzzange

      Gruß

      Heiko

  5. Thorben sagt:

    Sehr geehrt Herr Rech,
    Mit Interesse verfolge ich die Berichte und Meinungen über die Aufsetzzange und habe noch zwei Fragen:
    Sie erhöhen die Arbeitsfläche Ihrer Hobelbank um 14 cm. Welcher Abstand besteht denn zwischen Ihrem Ellenbogen und der Moxon-Vise-Arbeitsfläche? Sind Sie mit diesem Maß zufrieden bzw. wie würden Sie es ändern?
    Mit freundlichem Grüßen, Thorben B.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      diesen Abstand habe ich nicht gemessen. Die 14cm haben sich aber als passend erwiesen. Ich habe i Vorgfeld einfach Pattenreste auf die vorhandene Werkbank gestapelt und damit herum experimentiert. Ich kam auf die 14cm. Dieses Maß ist auch in einer Bauanleitung einer einfachen Variante des Beschlagherstellers (Benchcrafted) angegeben. Es scheint isch also um ein Ma0ß zu handeln, das als Differeinz zwischen normaler Werkbankhöhe und erhöhter Arbeitsfläche durchaus gut funktioniert.

      WEnn man sich beim Maß nicht sicher ist, sollte man es wie bereits erwähnt einfach mit Plattenresten erst einmal selbst ausprobieren. zu klein darf das Maß aber nicht sein, da die Gussräder ja einen gewisen Platz brauchen.

      Gruß

      Heiko Rech

  6. Andreas sagt:

    Vielen Dank für die Anregung und die gut nachvollziehbare Anleitung in HW. Ich habe über die Feiertage meinen Moxon Vise gebaut (siehe: http://holzhandwerk.andreas-kalt.de/moxon-vise-aufsatzzange/), allerdings etwas abgeändert (u.a. habe ich die Beschläge selbst zusammen gesucht).

    Ich bin sehr zufrieden mit Deiner Ausführung und hab schon viel Freude an der Zange gehabt.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      vielen Dank für diesen sehr schönen Baubericht und viel Spass mit der Moxon.

      Gruß

      Heiko

    • Hans-Joachim sagt:

      Hallo Andreas, Hallo Heiko,
      eine Moxon Wise finde ich auch interessant, den Preis für die paar Teile aber horrend Hoch. Die Anleitung ist eine willkommene Anregung.
      Ein Gedanke geht mir aber nicht aus dem Kopf.
      Ich war inPhysik eine Niete, deshalb weiss ich nicht ob ich richtig liege.
      Wenn ich die Hantelscheibe um das Loch herum erhitze…
      Vergrößert oder verkleinert sich der Durchmesser?
      Ich tippe auf verkleinern, Metall sollte sich ja in alle Richtungen ausdehnen. Dann wäre es praktisch das Teil auch ins Gefrierfach zu legen.
      Vielleicht gibt es ja einen Metaller oder Physiker der das genau aufklären kann.
      Gruß H.-J.

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Hans-Joachim,

        ich bin da bestimmt kein Experte, aber ich vermute mal, dass sich die Hatlescheibe gleichmäßig ausdehnt und das Loch dabei kleiner wird. Aber wie gesagt, nur eine Vermutung. Bin mal gespannt, was die Experten sagen.

        Gruß

        Heiko

        • Stephan sagt:

          Hallo Heiko, diese Technik wird im Maschinenbau sehr häufig eingesetzt: Das äußere Teil wird erwärmt, die Welle (das innere Teil) wird gekühlt. Praktisches Beispiel: Hantelscheibe in den Backofen, ca. 150-250°C, Muttern oder Welle in die Gefriertruhe (-20°C). Eine dicke Multiplex oder Vollholzplatte eben auf den Küchenboden legen, dann dort die beiden schnell zusammenführen und ggf. „Überzeugungsarbeit“ leisten. I.d.R. eine sehr dauerhafte Verbindung.

          Hintergrund: Die Innenbohrung der Hantelscheibe dehnt sich mit aus, sie wird also nicht kleiner. Die insgesamte Ausdehnung des Metalls ist größer als der „Schrumpfeffekt“ durch die Ausdehnung des unmittelbar um die Bohrung befindlichen Metalls.

          Tipps: Schutzbrille tragen und langsam die Temperaturen angleichen lassen. Es entstehen gigantische Scherkräfte an den Kanten, ungünstigenfalls können auch mal Metallsplitter abbrechen und umherfliegen. Bestenfalls abdecken und ein paar Minuten warten. Auf keinen Fall in einem Wassereimer „abschrecken“, wir sind hier nicht beim Schmied und eine solide Handelscheibe kann dabei sogar gesprengt der werden oder sich die Mutter verziehen. Wäre blöd!

          Hier noch der Hinweis, dass beim Schlagen auf Metall sich Splitter lösen und umher fliegen können. Auch hier für alle Anwesenden unbedingte Schutzbrillenpflicht.

          Noch eine eigene Frage für mich als Holzneuling (will die Moxonzange demnächst bauen!): Hat eigentlich jemand diese Verbindung mit Holz mal gemacht? Also 40mm Loch in Hartholz und darin einen 40mm Dübel oder Stange mittels dieser Methode eingesetzt? Sollte doch ebenfalls prima gehen?

          Vielen Dank und Grüße
          Stephan

          • Heiko Rech sagt:

            Halklo Stefan,

            ich kann mir nicht vorstellen, dass eine solche Verbindung mit Holz funktioniert. Holz verhält sich ja doch vollkommen anders als Metall. Ein wenig Holzleim ins Loch, Dübel rein – fest. Das ist viel einfacher.

            Gruß

            Heiko

      • Andreas W sagt:

        Lies mal den Beitrag von Andreas durch im vorherigen Kommentar findest du auch den Link

  7. B.S. sagt:

    Hallo,
    Kann mann über Ihren Shop die Spindel und Schienen für die Moxon Vise?
    Schöne Grüsse aus Luxemburg.

  8. Thomas Wutz sagt:

    Hallo Heiko,
    habe heute meine Aufsatzzange fertiggestellt. Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Habe mich genau an deinen Bauplan in der Holzwerken gehalten. Die Aufsatzzange wurde 2 mal mit Clou Hartöl behandelt. Das Holz nimmt das Öl immer noch gut auf. Wie oft soll ich den Ölauftrag noch wiederholen.
    Was spricht dagegen, die feste Spannbacke auch mit Leder zu bestücken. Habe noch einen Rest Wildleder auf Lager.
    Welche Schrauben benutzt du zur Befestigung der TNut Schiene.
    Reicht es auch die Schiene mit Holzleim zu verkleben.
    Ich überlege mir im Moment, ob ich mir zur Aufsatzzange noch einen mobilen Ansetztisch baue, den ich bei Bedarf an die Arbeitsfläche der Aufsatzzange anstellen kann um die Arbeitsfläche so zu verdoppeln. (Groesse wie Aufsatzzange)
    Wie könnte man die beiden Elemente fest und stabil miteinander verbinden.
    Gruß Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      schön, dass alles geklappt hat und de zufrieden bist.

      Zu deinen Fragen:
      Das Clou Hartöl kenne ich nicht. Ich würde aber nicht zu stark ölen, vor allem nicht so, dass die Oberfläche zu glatt wird, das wirkt nur störend. Wenn das Holz jedoch noch Öl aufnimmt, kannst du ruhig noch ein wenig Öl nachgeben.
      Ob Leder auf der festen Spannbacke sinnvoll ist? Kann ich nicht sagen. Vom Gefühl her würde ich jedoch sagen, eher nicht. Denn zwei weiche Seiten werden mit Sicherheit zu weich sein und die Werkstücker werden nicht mehr so gut gehalten. Wenn du das Leder aber schon hast, probier es einfach. Klemm es mal nur lose mit ein und vergleiche den Halt einmal mit und einmal ohne das Leder auf der festen Spannbacke.
      Die T-Nut schiene muss schon verschraubt werden. Kleben ginge eventuell mit Epoxydharz, nicht aber mit Holzleim. Eine Verklebung hat aber den Nachteil, dass die Leiste nicht mal bei Bedarf ausgetauscht werden kann. Man weiß ja nie…. Wenn du die Incra Schiene genommen hast, da sind Schrauben mit dabei. Das sind Rundkopfschrauben. Bei mir gehen die Festool Zwingen damit recht knapp. Wenn du Schrauben mit flacherem Kopf hast, nimm besser die.

      Gruß

      Heiko

  9. Hallo Heiko,
    erst mal frohes neues Jahr.
    Spricht was dagegen, die Moxon Vise komplett aus Multiplex zu machen. Meine jetzt nicht ob es geht sondern ob du das machen würdest oder Masivholz einfach besser ist. Multiplex gibts überall aber Leimholz mit durchgehenden Lamellen leider nicht.

    Gruß
    Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick

      Buche Leimholz sollte jeder halbwegs ordentliche Holzhandel haben. Multiplex wäre Stilbruch 🙂

      Aber im Ernst: WEnn die Aufsatzzange aus Massivholz ist, kann man sie bei BEdarf mal abhobeln und die Flächen sind wieder wie neu. Das geht bei Multiplex nicht. Im Prinzip sollte der Nachbau aber auch mit Multiplex möglich sein.

      Gruß

      Heiko

  10. Robert sagt:

    Hallo Heiko,

    erstmal wünsche ich dir ein gesundes und erfolgreiches 2015.

    Eine Frage zur Aufsatzzange: Reicht die Plattenstärke aus, wenn man die T-Schiene weglässt und die Bankhakenlöcher tatsächlich für Bankhaken und Spannzwingen (z. B. Veritas, Sjöbergs ST03) nutzen möchte? Oder ist (insbesondere für die Zwingen) sinnvoll, die obere Platte auf 52mm aufzudoppeln?

    Danke und Grüße aus Regensburg,
    Robert

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Robert,

      ich denke nicht, dass da etwas dagegen spricht. Allerdings fehlt mir jegliche Erfahrung mit diesen Spannelementen, so dass ich nicth beurteilen kann, wie sinnvoll sie an der Aufsatzzange sind.

      Gruß

      Heiko

  11. Wolfram sagt:

    Hallo Heiko,
    gibt es einen Grund warum das Buchenholz für die Aufsatzzange durchgehende Lamellen haben soll? Was spricht gegen die Verwendung von keilgezinktem Buchenholz? Das hääte ich nämlich hier noch rumliegen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Wolfram,

      Holz mit durchgehenden Lamellen ist besser zu verarbeiten (die ganze Konstruktion sollte ja wenn möglich noch mit dem Hobel geplant werden). Außerdem ist es ärgerlich, wenn z.B. die Bohrungen genau auf einen Stoß kommen, wenn man keilgezinktes Holz nimmt. Auch für lose Spannbacke erscheinen mir durchgehende Lamellen einfach biegefester.

      Mit keilgezinktem Holz sollte es dennoch funktionieren. Wenn man es so oder so kaufen muss, ist der Preisunterschied auch nicht so groß. Das ganz billige Leimholz, das oft auch schlecht verleimt ist würde ich allerdings nicht nehmen. Das Teure sind so oder so die Beschläge. Wenn du das Holz hast, probier es ruhig damit. WEnn du es kaufen musst, spar nicht am falschen Ende.

      Gruß

      Heiko

Kommentare sind geschlossen.