Werkstatterweiterung – Teil 1: Eine kleine Vorschau

Wei bereits im Artikel „Hilfe! Meine Werkstatt ist zu klein“ beschrieben, bin ich momentan an der Erweiterung meiner Werkstatt. Der erste Teil dieses Werkstattumbaus ist abgeschlossen.

Mein neuer Schreibtisch

Mein neuer Schreibtisch

Zum Schreibtischbau und zur Renovierung des neuen Pausenraumes wird es jeweils einen gesonderten Artikel geben. Hier und heute möchte ich Ihnen erst einmal einen Eindruck vom aktuellen Stand geben.

Das Ziel, das ich beim Bau des Schreibtisches hatte ist erreicht: Keine störenden oder sichtbaren Kabel, bessere Ergonomie und mehr Platz. Mit dem neuen Schreibtisch zog auch ein neuer, schneller Rechner ein. Die vorhandene Tastatur wurde durch eine Funktastatur ersetzt. Die Monitore sind nun an Halterungen ohne störende Ständer befestigt.

Für den Fall der Fälle gibt es versenkbare Steckdosen im linken, hinteren Teil der Schreibtischplatte. Für bequemes Arbeiten und weniger Kabel sorgt ein USB-Hub mit Kartenleser und Audioanschlüssen direkt in der Nähe der Monitore. Die USB Anschlüsse werden durch ein eigenes Netzteil mit Strom versorgt, so kann ich Geräte wie Handy und MP3 Player aufladen, ohne dass der PC an ist. Der Drucker steht in der anderen Raumecke und ist per WLAN erreichbar.

Am Schreibtisch fehlen jedoch noch die Schubladen in den Unterschränken. Die Unterschränke selbst sind wesentlich breiter, als es bei Schreibtischen üblich ist. Das schafft sehr viel Stauraum.

Die Kanten der Unterschränke sind mit Anleimern versehen. Wie ich diese angebracht und bündig gefräst habe, können Sie hier nachlesen:

Ran an die Kanten:
http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Ran-an-die-Kanten

Während  Boden und Wände im neuen Büro noch in Ordnung waren, musste im zukünftigen Pausenraum einiges renoviert werden. Die Wände wurden gestrichen, ein Teil der Elektrik musste erneuert werden und der Boden musste auch neu gemacht werden.

Der neue Pausenraum

Der neue Pausenraum

Das Laminat für den Boden stammt aus dem bisherigen Nebenraum der Werkstatt. Ich konnte es dort herausnehmen und neu verlegen. Lediglich die Fußleisten mussten erneuert werden.

Was hier noch fehlt ist die Einrichtung. Schränke sind bestellt und der Tisch muss etwas aufgearbeitet werden.

Es gibt noch viel zu tun, aber die ersten Schritte sind schon einmal gemacht. Beim Kurs am Wochenende kann der neue Pausenraum bereits genutzt werden.

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10 Kommentare zu Werkstatterweiterung – Teil 1: Eine kleine Vorschau

  1. Peter Schröder sagt:

    Hallo Heiko,
    Die Monitore stehen prinzipiell zu hoch !!
    Für jemanden der häufig damit arbeitet oder längere Zeiten davor verbringt , sollten die Bildschirme ergonomischer angebracht sein.

    Die jetzige Höhe zwingt den Betrachter (speziell Brillenträger) eine Sichtperspektive einzunehmen, welche Anatomische Probleme mit sich bringt.
    Früher haben die Leute Ihre Monitore auf Podeste gestellt-absolut FALSCH !!!!

    Je Höher man Schaut umsomehr neigt man den Kopf nach hinten – dabei entsteht im Bereich des Nackens – Halswirbelsäule – erhöhter Druck auf die darin verlaufenden Nerven.Das führt unter umständen zuerst zu schmerzen in den äußeren Schulterbereichen und geht weiter bis zu extremen Migräneerscheinung.
    Überlegen wir mal wie sitze ich und lese Zeitung ?
    Diser Sichtwinkel wird von uns automatisch eingenommen und ist anatomisch absolut richtig……..Der Blick geht dabei stehts nach unten !!
    Das gleiche erleben wir beim Schreiben auf der Tastatur .
    Die beste Lösung hierbei wäre demnach die Monitore in den Schreibtisch zu integrieren.
    Und zwar im winkel wie man eine Zeitung hält oder ein Tablett !!
    Ich mache als Hobbyfotograf digitale Bildbearbeitung und sitze manchmal Stunden am Rechner alle diese aufgeführten Beschwerden und meine Schmerzsymthomatiken sind nach dem Umgestalten meines Arbeitsplatzes verschwunden.
    Ich hoffe meine Erfahrungen helfen etwas , da ich sehr lange nach der Ursache geforscht habe und das Ergebniss ist perfekt.
    p.s. ich bin seit 35 Jahren im Rettungsdienst tätig und daher mit der Anatomie vertraut und deshalb auch zu diesem Ergebniss gekommen………….

    viele Grüße Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,

      ich denke das ist ein sehr individuelle Sache. Seit meine Monitore höher sind, habe ich keine Beschwerden mehr. Vorher hatte ich Verspannungen und Rückenschmerzen. Auch wenn meine jetzige Anordung nicht der allgemeinen Lehrmeinung entspricht, fühle ich mich damit sehr wohl und werde sie so belassen.

      Gruß

      Heiko

      • Peter Schröder sagt:

        Hallo Heiko,
        Natürlich kommt das immer auf die jeweilige Person an,
        allerdings muß man noch andere Aspekte der Körperhaltung ins Spiel bringen , da wären die Sitzposition und die haltung der mausführenden Extremitäten.
        Richtige Sitzhöhe und Beinstellung am Schreibtisch beeinflussen die Bereiche der Lendenwirbelsäule,
        Die Haltung des mausführenden Armes und der Hand machen auch Verspannungen im oberen Rückenbereich wenn der Arbeitsarm keine ergonomische Haltung hat und keine entlastende Auflage.
        Ich sprach aber von Problemen die sich mit der Zeit in den Schulterbereichen bemerkbar machen und diese sind eindeutig auf druck der Halswirbelnerven zurückzuführen.

        meine Erkenntnisse dafür liegen in der PC Arbeit von 4-6 Stunden ununterbrochen pro Tag, wer weniger Zeit am PC verbringt und sich zwischendurch in andere Positionen begibt hat damit weniger Probleme.

        Gruß
        Peter

  2. Axel Schläfke sagt:

    Hallo Heiko,
    die Werkstatterweiterung sieht gut aus! Hast Du eigentlich vor, auch noch zusätzliche Maschinen anzuschaffen? Bei einem befreundeten Schreiner habe ich neulich große Schiebetüren 250 x 100 cm in Rahmenbauweise gebaut. Den Rahmen habe ich mit Langlochdübeln hergestellt. Diese sehe ich bei Dir gar nicht. Liegt das daran, dass Du andere Verbindungen für besser hältst?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Axel,

      für die Eckverbindungen, die ich ausführe reichen mir Duodübler, Dominofräse und Flachdübelfräse und Oberfräse vollkommen aus. Bauschreiner- Arbeiten mache ich ja nicht. Konkret sind derzeit keine neuen Maschinen geplant.

      Gruß

      Heiko

      • Axel Schläfke sagt:

        Hallo Heiko,
        danke für die schnelle Antwort. Ich baue mir in diesem Jahr meine neue Werkstatt auf und werde schon für die Werkstatteinrichtung, aber auch später für z. B. neue Küchenmöbel eine ganze Reihe von Eckverbindungen herstellen. Hierbei denke ich auch an Schlitz- und Zapfenverbindungen, welche ich auf meiner neuen – kaufe ich demnächst – Mafell Erika 85 herstellen kann. Ich denke ich werde erst mal ein wenig „rumspielen“, was mir am besten taugt.

  3. Fabian P sagt:

    Hallo Heiko du könntest wenn du mit deinen Umbauarbeiten fertig bist eine Werkstatt tour machen.
    Gruß Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      bis alles abgeschlossen ist, wird es Herbst sein. Ich kann dann gerne versuchen eine Werkstatttour zu machen.

      Gruß

      Heiko

  4. Patrick Wieland sagt:

    Hallo Heiko,
    so langsam sieht man ja schon was. Bin auf die Bau Dokumentation bzw. Bericht über den Schreibtisch gespannt. Vielleicht kannst du auch ein paar Detail Bilder dann einstellen. Würde gerne die versenkbaren Elemente mal von unten sehen. Den Rest natürlich auch;-).

    Danke und Gruß
    Patrick

  5. Jochen sagt:

    Hallo Heiko,

    wow …. das geht ja gut voran. Sieht schon gut aus. Bin ja mal gespannt, wie es im Juli aussieht, wenn ich das nächste mal in St. Wendel bin. Weiter so!

    Viele Grüße
    Jochen

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