Wochenrückblick KW 49 – 2015

Wochenrückblick KW 49 - 2015

Wochenrückblick KW 49 – 2015

Diese Woche gibt es mehr für Sie zu lesen (und vielleicht zu lernen) als in der letzten Woche. Ich habe mit Parallelanschlägen gesägt, mittelklassig geschliffen, Schubladen gebaut und Anschläge zum Fräsen fein eingestellt.

Und dass Sie diesen Blogartikel lesen können, hat auch damit zu tun, dass die Upgrades meiner drei Computer auf Windows 10 alle reibungslos funktioniert haben. Das aber nur nebenbei.

Ich mag meine Tischkreissäge!

Interessanter als Windows 7 oder Windows 10 sind Handkreissägen. Wie weit kommt man eigentlich mit einer Handkreissäge, wenn es darum geht Teile für Möbel zu sägen? Das wollte ich ausprobieren und habe die Teile für sechs Schubladen aus Multiplex ohne Tischkreissäge zugeschnitten. Nur mit Handkreissäge und Zubehör. Das Zubehör bestand aus einem Satz Festool Parallelanschlägen (FS-PA) und meinem MFT/3. Die Säge ist eine Festool TS55 REBQ.

Festool FS-PA. Anschlagsystem für die Tauchsäge.

Festool FS-PA. Anschlagsystem für die Tauchsäge.

Die Parallelanschläge müssen vor der ersten Benutzung erst einmal genau justiert werden. Das ist einfach, braucht aber seine Zeit. Danach kann man sie mit einer Festool Führungsschiene verbinden und hat ein sehr genaues System für Längsschnitte. Wirklich genau? Naja, wie genau können sie eine Skala ablesen? Je genauer man die Anschläge positioniert, umso genauer wird das Ergebnis. Am Ende geht es ja um möglichst gleiche Teile. Das genaue Endmaß spielt ja oft eine untergeordnete Rolle. Bis auf ein paar Zehntel Millimeter kann man die FS-PA aber auch als Brillenträger einstellen. Die Skalen sind gut ablesbar und die pfeilförmige Markierung auf dem Anschlagreiter ist pfiffig gemacht.

Mit einer 1,4 Meter langen Führungsschiene kommt man aber nicht weit. Ich habe noch eine 0,8m lange Schiene an die 1,4 Meter gekoppelt. Damit konnte ich dann die Mulitplexplatte mit einer Breite von 1,5 Metern gut schneiden.  Für den Zuschnitt von Plattenstreifen ist dieses System wirklich super. Auch die schmalen Streifen von 155 Millimetern ließen sich gut von der Platte abtrennen.

Schwieriger wurden dann die kleinen Teile. Da gab es Probleme. Sägt man Material, das dünner ist, als das Alu-Profil des FS-PA, muss man eine Auflage finden, die schmaler ist, als das zu schneidende Werkstück. Legt man etwas unter, wird es wackelig. Dazu noch die unhandliche Schiene. Nein, für solche kleinen Teile taugt das System nicht.

Die Tischkreissäge habe ich aber dennoch nicht benutzt, Man hat ja seinen Stolz. Also ein paar Anschläge auf den MFT/3 gespannt und Los ging. Das hat dann besser funktioniert.  Auch alle Ablängschnitte wurden auf dem MFT/3 gemacht. Das geht wirklich hervorragend.

Am Ende waren alle Schubladenteile doch sehr genau zugeschnitten. Die schmalsten Teile sind 70 Millimeter breit.

Am Ende war ich doch froh, dass ich eine Tischkreissäge habe. Das FS-PA ist toll, wenn größere Platten, die zu groß oder zu schwer für die Tischkreissäge sind, zu Streifen zerlegt werden sollen. Man kann sich das Nachschneiden auf der Tischkreissäge ersparen, die Zuschnitte sind schon unheimlich genau. Für kleine Teile sind die Anschläge eher ungeeignet. Erschwerend kommt noch hinzu, dass eine Schiene mit angedockten FS-PA nicht mehr mit Schraub- oder Klemmzwingen am Werkstück befestigt werden kann. Eine gewisse Auflagefläche ist also unbedingt notwendig.

Wer in einer kleinen Werkstatt arbeitet, wird mir den Anschlägen auch schnell an die Grenzen kommen. Und zwar an die Grenzen seiner Werkstatt. Das System wird mit einer langen Schiene schnell unhandlich. Und zu allem Überfluss muss man die Schiene samt Anschlägen auch gelegentlich komplett drehen.

Ersetzt also eine Handkreissäge mit viel Zubehör eine Tischkreissäge? Nein, das tut sie nicht. Je kleiner die zu sägenden Teile werden, umso schneller stößt ein solches System an seine Grenzen und es wird ungenau und unsicher. Bei solchen Gelegenheiten fällt mir dann eine Weisheit ein, die man oft im Internet liest:

„90% der notwendigen Sägearbeiten beim Möbelbau kann man mit einer Handkreissäge und einer Führungsschiene genau so gut wie mit einer Tischkreissäge erledigen.“

Vermutlich haben diese Leute alle Möbel in der Wohnung, die nur zu 90% fertig sind.

Auf jeden Fall werde ich das Festool FS-PA System zukünftig in meine Kurse zum Thema Hand- und Tischkreissäge einbauen. Ich glaube für viele Anwender wird es trotz seiner begrenzten Einsatzmöglichkeiten doch interessant sein.

Der Tipp der Woche!

Stellen Sie niemals einen Rollenbock quer unter die Führungsschiene. Auch ein Schnitt, der nicht so tief ins Eisen geht, macht ein Sägeblatt stumpf!

Ein gutes Sägeblatt schneidet auch Eisen - aber nicht oft!

Ein gutes Sägeblatt schneidet auch Eisen – aber nicht oft!

 

Mittelklassig schleifen

Für das kommende Wochenende sind aber schon alle Zuschnitte von mir vorbereitet. Aber Schleifen müssen die Kursteilnehmer noch alles selbst. Und dazu habe ich nun endlich auch einen Metabo SXE 450 in der Werkstatt. Eigentlich wollte ich ein vergleichbares Modell von AEG kaufen. Aber da scheint der Anschluss an meine Staubsauger nicht so einfach zu sein, daher habe ich mich für den Exzenterschleifer von Metabo entschieden.

Metabo SXE 450

Metabo SXE 450

Ein Geheimtipp ist diese Maschine ja schon lange nicht mehr. Sie ist bei Holzwerkern aufgrund ihrer Vielseitigkeit und des guten Preis-Leistungsverhältnisses sehr beliebt. Für den HolzWerken Werkzeugkompass 2014 konnte ich die Maschine auch bereits testen und sie wurde auch Testsieger. Ich wusste also schon sehr gut, was ich da gekauft habe.

Die Besonderheit des Metabo SXE 450 liegt in der Umschaltung des Schwingkreises. Man kann von einem großen Schwingkreis ( ) für hohen Abtrag auf einen kleinen Schwingkreis ( ) für eine feine Oberfläche umgestellt werden. Dazu gibt es einen Schalter links neben dem Absauganschluss. Bei gedrücktem Schalter wird der Schleifteller per Hand gedreht. Leider kann man nicht gut erkennen, in welchem Modus man gerade ist. Man muss dazu den Teller von Hand drehen und genau hinschauen. Dann kann man erkennen, ob sich der Teller weit ausholend oder eben weniger exzentrisch bewegt.

Mit vollem Namen heißt der Schleifer Metabo SXE 450 TurboTec. Passend zum Namen gibt es auch einen Turbo- Knopf. Nur Marketing? Vielleicht ein wenig. Der Knopf schaltet sozusagen die höchste Drehzahlstufe frei. Laut Aussage von Metabo ist das für das Schleifen von Lacken und Spachtelmassen sinnvoll. Da kann man schnell die Drehzahl eine Stufe herab regeln. Für das Schleifen von Holz braucht man das sicherlich nicht. Auf Nachfrage sagte man mir bei Metabo, dass es nicht schadet den „Turbo“ permanent eingeschaltet zu lassen. Ich regele nur selten eine Schleifmaschine herunter, Meist schleife ich mit maximaler Drehzahl.

Ansich ist der SXE 45o eine tolle Maschine. Aber ein paar Kleinigkeiten sind nicht ganz so gut gelungen. So zum Beispiel die Staubkassette. Die Maschien bläst den Staub dort recht ordentlich hinein. Aber er kommt zum Teil auch wieder hinten raus. Das hat mich bei einem anderen Metabo Schleifer ( FSX 200) auch bereits sehr gestört. Schließt man einen Werkstattsauger an, hat man dieses Problem aber bestmöglich umgangen.

Und wenn man schon bei der Optimierung der Absaugung ist, sollte man auch gleich den Schleifteller gegen das Modell mit mehr Löchern austauschen. Ein Schleifteller mit nur sechs Löchern ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Ich betreibe den Schleifer mit Mirka Abranet, da sind viele Löcher im Teller sehr von Vorteil.

Mehr Löcher, bessere Absaugung. Schleifteller mit sechs Löchern sind nicht mehr Zeitgemäß

Mehr Löcher, bessere Absaugung. Schleifteller mit sechs Löchern sind nicht mehr Zeitgemäß

Alles in Allem ist der Metabo SXE 450 eine wirklich sehr vielseitige Schleifmaschine. Gut verarbeitet, nicht zu schwer, und die Vibrationen halten sich in Grenzen. Mit einem Festool Rotex kann sich der SXE 450 in Sachen Abtrag aber nicht messen. Mehr als der Mafell EVA 150 schafft er aber schon. Dafür vibriert er aber auch mehr. Man kann eben nicht alles haben. Für den ambitionierten Holzwerker ist der Metabo SX 450 aber mit Sicherheit ein guter Allrounder. Mal sehen, was die Kursteilnehmer so von diesem Exzenterschleifer halten.

 

Was lange währt wird zumindest angefangen

Es wird Zeit, dass die Schubladen für meinen Schreibtisch fertig werden. Ich zeichne ja sonst gerne mit SketchUp, aber für die paar Schubladen war mir das dann doch zu viel Arbeit. Eine Handskizze reicht auch. zur Ermittlung der richtigen Maße habe ich mir die Angeben des Beschlagherstellers auf ein Blatt gedruckt, daneben wurden dann die benötigten Maße ausgerechnet.  Die Maße und Stückzahlen sind für drei Schubladen, zugeschnitten wurden aber sechs Stück, die auch benötigt werden.

Die Schubladen werden nur als Nebenarbeit gebaut. Daher werden sie auch erst kommende Woche soweit fertig werden, dass ich sie einbauen kann. Man muss eben Prioritäten setzen.

Der Zuschnitt ist fertig, weiter bin ich noch nicht gekommen.

Der Zuschnitt ist fertig, weiter bin ich noch nicht gekommen.

Alles eine Frage der Einstellung

Zum Ende dieses Wochenrückblicks gehe ich noch auf ein Thema ein, das in dieser Woche im Forum auf Woodworker.de angesprochen wurde. Das Einstellen des Anschlages bei einem Frästisch. Ich habe vergangenes Jahr Frästische getestet und kam dabei für mich persönlich zu dem Schluss, dass ein parallel- Verschiebbarer Anschlag nicht so gut einstellbar ist, wie ein Anschlag, der mit zwei Schrauben auf dem Maschinentisch befestigt wird, also auch schräg gestellt werden kann.

Parallel verstellbare Anschlagsysteme sind in den USA sehr beliebt, während bei uns meist die Anschlagbefestigung von großen Tischfräsen auf die kleineren Frästische übertragen wird.

Ein solcher Anschlag kann sehr genau eingestellt werden. Dazu bleibt eine der Befestigungsschrauben angezogen, die zweite wird gelöst. Aber nicht zu viel lösen, sondern noch ganz leicht beidrehen. An der Seite des Anschlages, an der die Schraube gelöst ist, klopft man am Anschlagende in die Richtung, in die man korrigieren möchte. Ein Millimeter an diesem Ende verstellt, wirkt sich zum Fräser hin um etwa die Hälfte aus. Zusammen mit dem Digitale Tiefenmesser von Trend erreicht man wirklich genaue Einstellungen.

Solch feine Einstellungen sind bei parallel verschiebbaren Anschlägen nur mit Hilfe von Feineinstellungen möglich.

Zum Tiefenmesser von Trend habe ich bisher noch nicht viel geschrieben, obwohl ich ihn sehr gerne benutze. Viel gibt es dazu auch nicht zu schreiben, außer, dass man damit wunderbar den Frästisch einstellen kann. Es gibt bei diesem Messgerät aber einen kleinen Trick, durch den sich die Frästiefe gut einstellen lässt. Dabei muss man nämlich den weitesten Punkt auf dem Schneidenflugkreis messen. Ich gehe dabei wie folgt vor:

Der Tiefenmesser wird auf den Grundkörper des Fräsers angesetzt, nicht auf dessen Schneide. Dreht man nun den Fräser mit der Hand gegen die Laufrichtung, drückt die sich drehende Schneide den Tiefenmesser genau auf die höchste Position des Schneidenflugkreises. Dann kann man im Display die präzise Frästiefe ablesen. Dreht man den Fräser in Laufrichtung, schneidet er in den Kunststoff des Tiefenmessers, wodurch dieser sehr schnell unbrauchbar würde.

Ganz Wichtig: Gegen die Laufrichtung drehen!

Ganz Wichtig: Gegen die Laufrichtung drehen!

Die Richtige Vorgehensweise und ein kleiner digitaler Helfer machen das Einstellen des Frästisches wirklich sehr leicht.

Eine Frage an Sie

Inzwischen beende ich ja gerne mal einen Betrag mit einer kleinen Umfrage. Da es gerade so schön passt, dreht sich die Frage heute um das Thema Tischkreissäge vs. Handkreissäge. Nehmen Sie doch einfach an der Umfrage teil. Ich bin mir sicher, das Ergebnis ist für die meisten Leser sehr interessant.

Was trifft bei Ihnen im Bezug auf die Tischkreissäge zu?

Ergebnisse anzeigen

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Links:

Bezugsquelle Blum Beschläge:
http://lignoshop.de/

Metabo SXE 450 TurboTec Herstellerseite:
https://www.metabo.com/de/de/maschinen/trennen-schleifen-fraesen/holzbearbeitung/exzenterschleifer/sxe-450-turbotec-600129000-exzenterschleifer.html

 

 

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24 Kommentare zu Wochenrückblick KW 49 – 2015

  1. Johannes sagt:

    Hallo Heiko,
    hallo Holzwerker,
    ich bin auf der Suche nach einem harten Schleifteller mit Multilochung für den Metabo 450 SXE.
    Bei Metabo gibt es nur einen mittelharten.
    Weiß jemand, welche Fremdfabrikate passen?
    Danke für die Hilfe und Gruß
    Johannes

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Johannes,

      ich habe auch gesucht, aber nichts gefunden. Mirka bietet Teller an, die passen aber nicht auf den Metabo.

      Gruß

      HEiko

      • Johannes sagt:

        Hallo Heiko,
        schhhhade.
        Danke für die schnelle Antwort.
        Vielleicht hat die Community doch noch eine Idee.

        Hintergrund ist, dass beim Schleifen von Fichte/Tanne-Schichtwerkstoffen, sich Unebenheiten gemäß der Jahresringe einschleifen. Man sieht sie nicht, sind aber mit der Hand spürbar.

        Ich hatte gehofft, mit einem härteren Teller, den Effekt etwas reduzieren zu können.

        Danke und Gruß
        Johannes

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Johannes,

          ein harter Teller würde helfen, das stimmt. Wenn du keinen auftreiben kannst, achte darauf, mit möglichst wenig Druck zu schleifen. Aber mit der Zeit wird sich der Effekt am fertigen Möbel aber doch wieder einstellen, da bei Nadelhölzern der Härteunterschied zwischen früh- und Spätholz nun einmal sehr groß ist.

          Gruß

          Heiko

  2. Paul sagt:

    Zum FS-PA: Das Teil ist durchdacht konstruiert – bis auf die pfeilförmigen Schätzeisen am Anschlagreiter – 2mm rüber bis zur Skala schätzen. Das nervt.
    Ich hab mir ein Stück spitz geschliffenen 0,8er Federstahldraht mit 5min-Epoxy drauf geklebt, jetzt läßt sich die Skala zweifelsfrei ablesen.

  3. Julian sagt:

    Hallo Heiko,

    eine kurze Frage zu dem vielerwähnten Abranet.
    Nach langem Suchen im Internet stellt sich mir die Frage, wo ich als Privatperson Abranet in haushaltsüblichen Mengen beziehen kann.
    Für jede Körnung eine 50 Stück Schachtel zu kaufen erscheint mir da nicht sinnvoll.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße
    Julian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Julian,

      Schleifpapier wird ja nicht schlecht. Es spricht also sogesehen nichts gegen 50er Packungen. Preislich ist das auch unterm Strich günstiger. Man hat halt einmal die hohen Anschaffungskosten. Es gibt aber auch im Internet Shops, die Abranet einzeln verkaufen. Dictum zum Beispiel:
      https://www.dictum.com/de/werkzeuge/elektrowerkzeuge-und-zubehoer/schleifen/704135/abranet-schleifgitter-o-150-mm-p-100-1-stueck
      Auch bei Amazon gibt es Händler, die kleine Mengen als Sortimente verkaufen.

      Gruß

      Heiko

      • Michael sagt:

        Hallo Heiko,

        an der Holzfachmesse in Nürnberg wurde mir am Stand von der Firma Mirka, bzw. ein Internet Shop der hauptsächlich die Produkte der Firma Mirka vertritt, ein Probepaket angeboten. Vlt bieten jene auch außerhalb der üblichen Katalog Angebote auch Probepackungen an.
        Der Internetshopadresse ist: bermaro.com

    • Hans-Joachim sagt:

      Hallo Heiko, Hallo Julian,

      die 50er Packungen sind für den Hausgebrauch wirklich etwas umfangreich. Vor allem wenn für eine Grundausstattung x Körnungen benötigt werden. Mir persönlich würden die irgendwo zw. 5 und 10 Jahren reichen 😉
      Der Tip mit Dictum von Heiko ist schonmal gut, der Preis bei 150er Scheiben ist ähnlich meiner Erfahrungen bei Händlern die Kleinmengen anbieten.
      Eine Alternative ist die Suche bei Amazon oder in der Bucht.
      Dann habe ich ein Impressum und kann nach dem jeweiligen Händler suchen. Ab und an haben die eine eigene Homepage und ich kann direkt bestellen. Meist sogar günstiger weil die Gebühren wegfallen.
      Die Suche ist zwar Zeitaufwändiger, manche Kleinanbieter haben halt keine eigene Page. Da laufen ein paar Suchen halt ins Leere.
      So schiebe ich aber den Konzernen nicht noch Würfelzucker mit dem Vierkantrohr irgendwo rein.
      Diese vorgehensweise funktioniert eigentlich bei allen Artikeln die ich im Internet bestelle, egal ob Werkzeug oder Haushaltsartikel.

      Viele Grüße
      Hans-Joachim

  4. Achim Fink sagt:

    Hallo Heiko,
    immer wieder gut deine Wochenrückblicke.
    Ich hatte auch lange Jahre keine Tischkreissäge vor allem wegen des Platzmangels. Jetzt habe ich eine von Bosch. GTS 10 XC Professional. Die ist nicht so groß hat aber sogar einen kleinen Formattisch. Mit selbstgebauten Schiebetisch lassen sich wunderbar kleine Teile sägen. Ich weis gar nicht mehr wie ich das vorher erledigt habe.
    Gruß Achim

  5. Martin Trögner sagt:

    Hallo,

    ich habe auch die FS-PA und fand es störend, dass man die Führungsschiene nicht mit Zwingen an die Platte spannen kann.
    Ich habe aber letztens Bilder gesehen, bei denen die Zwingen zwischen Platte und FS-PA in die Führungsschiene geschoben waren. Die FS-PA liegt dann zwar nicht mehr am Werkstück an, aber die Parallelität wird ja durch die beiden Anschläge gewährleistet.
    Ausprobiert habe ich das Verfahren noch nicht, aber es könnte funktionieren.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Martin,

      ohne das jetzt selbst ausprobiert zu haben, hört sich das so an, als ob das ganze System dann noch unhandlicher wird, als es ohnehin oft schon ist. Schließlich würden ja dann die Zwingen nicht einfach eingeschoben werden, sondern hängen dauernd unter der Schiene. Auch beim Auflegen.

      Gruß

      Heiko

  6. Benjamin sagt:

    Hallo Heiko,
    vielleicht solltest du noch folgendes zum Thema kleine Teile ergänzen.
    Zum gefahrlosen Abschneiden von schmalen Streifen 1- x mm von einer größeren Platte ist das FS_PA nämlich deutlich besser geeinget als eine TKS
    schöne Grüße
    Benjamin

  7. Benjamin sagt:

    Heiko hat das schon sehr treffend geschrieben!
    Ich habe vor ein paar Wochen die FS_PA verwendet um große Platten (5m * 2m) zu zerteilen dafür ist es echt perfekt. Man macht schnell fortschritte und die wenigsten Holzwerker haben den Platz und das Geld daheim um eine Formatsäge dieser Größe daheim in eine noch größere Werkstatt zu stellen. Für das mobile Zerlegen habe ich mir noch einen Sägetisch aus einer 18mm Seekieferplatte gebastelt damit lassen sich alle Platten bis 2,5m * 1,25m problemlos auflegen und man hat überall Platz die U-Profile unter zu bringen.
    Es gibt sehr gute Reviews von den americanischen FS-PA Nutzern

  8. Tommy1961 sagt:

    Hallo Heiko,

    immer wieder entspannend und informativ, Deinen Blog zu lesen und der
    Wochenrückblick hat Deinen Blog nochmals positiv erweitert.

    Habe auch schon einiges an Tipps, Empfehlungen und Gerät live 😉
    mitgenommen.

    Der Bericht über die FS-PA gelesen, sind auch auf meiner Wunschliste, bzw.
    eine der Lösungen, die gerne als Selbstbau beschrieben werden.

    Zur Zeit behelfe ich mir mit Führungsschienen, MFT und zum Abschuß kommt
    Tischkreissäge zum Einsatz.

    Deinem Bericht über den Metabo Schleifer stimme ich Dir 100% zu.
    Habe ihn auch mit der „Viellochscheibe“ und bin begeistert (okay Hubverstellung
    ist nicht toll) und bin der Meinung vom Preis her bekommt man nix
    vergleichbares.

    Gruß

    Thomas

    • Peter Brand sagt:

      Mit dem Metabo habe ich in Verbindung mit einem Mafell-Sauger sogar die Dielen des Wohnzimmers (40qm) geschliffen ohne dass Staub auf einem Galstisch zu finden gewesen wäre ….!

  9. Michael sagt:

    Ist der 14-Loch-Schleifteller ein Metabo-Zubehörteil? Ich habe ihn nicht im Katalog gefunden.

  10. Andreas Hollesen sagt:

    Hallo Heiko,

    durch Deine regelmäßigen Wochenrückblicke wird der Freitag noch schöner 🙂

    Ich habe mich bisher noch nicht zum Kauf einer Tischkreissäge durchringen können. Nicht eine Frage des Geldes sondern auch des Platzes und bei vielen Modellen auch des fehlenden 400V Anschlusses.

    Bisher habe ich mich mit meinem selbstgebauten Zuschnittbrett ganz gut geschlagen. Schubladen habe ich damit schon mehrfach passend hin bekommen. Ich glaube deshalb nicht, dass das FS-PA gegenüber einem Zuschnittbrett viele Vorteile bietet. Außer bei langen Schnitten natürlich.
    Oder habe ich da etwas übersehen?

    Aber wie Du auch schreibst, bei schmalen Bauteilen geht mit FS und Handkreissäge nichts mehr. Spätestens wenn das Bauteil nicht mehr unter dem Mossgummi der FS liegt verrutscht es bei Sägen immer, wie ich bei meinem letzten Projekt feststellen musste.

    Ich werde mir deshalb wahrscheinlich eine eher kleine Tischkreissäge kaufen. Aber auch aus Platzgründen größere Bauteile weiterhin mit der Handkreissäge schneiden.

    Ich wünsche einen schönen 2. Advent
    Dir und allen Deinen Lesern.

    Andreas Hollesen

  11. Christoph sagt:

    Ich finde den Wochenrückblick auch klasse.
    Was mich interessieren würde, ist ob es einen unterschied gibt zwischen der alten und neuen TS 55 R gibt. Ich selber hab noch die alte. Gruß Christoph

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christoph,

      es gibt Unterschiede, die sind aber nicht riesig. Die Staubabsaugung wurde verbessert, es gibt eine Hinterschnittfunktion und das Gehäuse ist jetzt so geformt, dass man mit der TS55 auch Schattenfugen sägen kann. Der Tiefeneinsteller zeigt jetzt auch beide Positionen, mit und ohne Schiene an.

      Das wars glaube ich.

      Gruß

      Heiko

  12. Florian sagt:

    Finde diese Wochenrückblicke ein sehr gutes Format!

    Das mit der Tischkreissäge stimmt ohne frage. In meine Werkstatt passt aber nicht wirklich eine solche und ich habe auch kein Budget dafür. Die Lösung für mich ist die kleinen Teile eben anders zu fertigen bzw. das Möbelstück anders zu planen so das ich nicht auf die Tischkreissäge angewiesen bin. Ich finde insbesondere der letze Teil wird häufig nicht berücksichtigt. Früher waren die Möbel auch auch deshalb anders konstruiert weil man eben nur Handwerkzeuge hatte und kein Sperrholz oder Leimholz im Baumarkt kaufen konnte. Genauso kann man ja auch Möbel planen die auf die eigene Ausstattung abgestimmt sind.

    Im übrigen fände ich es sehr interessant zu hören in wie weit das Festool Sägemodul für die TS-55 oder ähnliche Sebstbauten die richtige Erweiterung für kleine Teile wären.

    • Thomas Götz sagt:

      Hallo Florian,
      ich arbeite mit dem Sägemodul von Festool, und es ist sicher kein 100% Ersatz für eine Tischkreissäge, aber auch besser als gar keine. Eine Frage von Platz und Kosten.

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