Teil 5 des Kurses „Handwerkzeuge Schärfen“ ist jetzt online.

Solange die Schneiden rechtwinklige Grundformen haben kann man sie gut mit einer Führung schärfen. Werden sie aber schräg oder sehr kurz, wird das schwierig. Solche Schneiden wie zum Beispiel bei Schrägbeiteln, dem Grundhobel oder dem Schabhobel kann man aber gut freihand schärfen. Zum freihändigen Schärfen gebe ich euch in diesem Teil des Kurses ganz viele Tipps und zeige wie man die unterschiedlich geformten Schneiden scharf bekommt.

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2 Kommentare zu Teil 5 des Kurses „Handwerkzeuge Schärfen“ ist jetzt online.

  1. Rainer sagt:

    Hallo Heiko,
    Zum Thema Zinkenfräsen mit der Oberfräse, deine Tipps finde ich klasse, da sie gut verständlich sind.
    Immer wieder kommt die Frage auf, welche Zustelltiefe und welcher Fräserdurchmesser die korrekte Paarung zur vorgegebenne Schablone sind.
    Da ich verschiedene Fräser habe, und mir eine Frässchablone aus Laminat selbst gefräst habe, musste ich die Einstellparameter ermitteln.
    Es gibt folgende Zusammenhänge:
    Frästiefe:
    Fräser tiefer stellen um X mm -> Verbindung wird enger um X mm
    Bei optimale Einstellung: Fräser höher um 0,5mm -> Verbindung wird lockerer Spalt zwischen den Brettern wird 0,5mm. (Das sind theoretisch korrekte Werte, am CAD ermittelt).
    Das Verhältnis ist genau proportional!

    Fräserdurchmesser
    Es gibt einige verschiedene Abmessungen der Fräser, angegeben wird der maximale Durchmesser vorn.
    Festool z.B. hat mit der identischen Bestellnummer 490992 von 14,3mm auf 13,8mm geändert! ACHTUNG bei Bestellungen.
    Je größer der Fräserduchmesser wird, umso tiefer muss der Fräser zugestellt werden. Bei meiner Schablonenteilung von 22mm bedeutet das:
    D13,8mm -> 10,45 mm tief fräsen (ab Oberkante Holz)
    D14mm -> 11,20 mm tief fräsen
    D14,3mm -> 12,32mm tief fräsen
    Formel: Frästiefe T = (Fräserdurchmesser- 0,5xSchablonenteilung)/Tan Schneidenwinkel
    Meißt haben die Zinkenfräser 15° Schneidenwinkel.
    Also: T=(13,8-11)/tan(15)= 10,45 mm
    Natürlich heißt das auch, dass die Mindestbrettstärke größer als die Zustelltiefe sein muss, da ja sonst der Fräser unten aus dem Brett herauskommt. Die Zinkung ist dann offen und der Fräser hat in die Auflage der Zinkeneinrichtung geschnitten!
    ALSO:
    Der Fräserdurchmesser entscheidet über Mindestdicke der Werkstücke!

    Ich hoffe hiermit vielen anderen beim Stochern im Nebel bzw. probieren helfen zu können, schnell und gezielt in die richtige Richtung zu korrigieren.

    Viel Erfolg, Rainer

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