VLOG #5 – Tipps und Wissenswertes zu Holzleim und Handhobeln

Die Wahl des richtigen Holzleims kann einen schon mal verwirren. Die Auswahl ist groß und die Begrifflichkeiten oft verwirrend. Dabei könnt ihr mit einem herkömmlichen Holzleim die meisten Verleimungen problemlos bewerkstelligen. Ich erkläre euch in diesem Video welche Leime ich verwende und warum ich das mache.

Ebenfalls sehr verwirrend ist das Thema Handhobel. Ich zeige euch meine beiden Favoriten und gebe ein paar Tipps zum Umgang damit.

Links:

Was taugt der „amerikanische“ Leim?
http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Was-taugt-der-amerikanische-Leim

Fester Halt in Sekunden
http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Fester-Halt-in-Sekunden

Flachwinkelhobel No.62: die (fast) Alleskönner
https://www.youtube.com/watch?v=TSUKJD7fXiY

Thema Schärfen auf meinem Blog:
https://holzwerkerblog.de/werkstatt-2/scharfen-mit-wassersteinen/

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11 Kommentare zu VLOG #5 – Tipps und Wissenswertes zu Holzleim und Handhobeln

  1. Florian sagt:

    Lieber Heiko,
    Ich arbeite momentan an kleinen Regalen, in denen Broschüren „präsentiert“ werden sollen. Als Material habe ich 18mm Buche-Leimholz, zwar das aus dem Baumarkt, aber für den Zweck sollte das schon reichen. Ich hab mir dazu ein Modell in Sketchup erstellt: https://imgur.com/a/iYJ2yni (das hochladen ins 3D Warehouse dauert offenbar, ich hoffe das Bild reicht, sonst kann ich später noch einen Link schicken)
    Ursprünglich wollte ich das ganz ohne Leim und Schrauben machen: Die Zwischenwände mit Gratverbindungen am Boden und am Rücken eingeschoben; der Boden und der Rücken mit Nut und Feder verbunden, um ein Rutschen nach unten zu verhindern; die zwei Außenwände mit Holzdübel an Rücken und Boden; und ein Auseinanderfallen nach vorne wird durch die Glasfronten, die in Nuten eingeschoben sind, verhindert (im Modell sind sie aus Holz, die niedrigere Seite ist vorne).
    Ein ziemlich romantischer Plan, wie ich finde, in der Praxis hat sich dann aber herausgestellt, dass dieser, trotz Frästisch, doch sehr viel Zeit frisst, da im Endeffekt doch alles auf zumindest halbe Millimeter genau sein sollte, damit das dann alles zusammenpasst. Insbesondere die Fräsungen sind da sehr langwierig.
    Da ich die Zeit momentan eigentlich nicht habe, ich das Holz aus meinem Keller haben möchte und ich mir auch irgendwie die Kosten/Nutzen-Frage stelle habe ich mir überlegt die Teile nicht doch zu verleimen. Da man Quer und Längs aber ja nicht verleimen darf bin ich jetzt am Grübeln, wie ich das machen soll.
    Die vier Regale werden dann noch mit einer Grundierung überzogen und sollen in einer größeren, alten Kirche hängen, an der Bank.

    Zuerst einmal vielen Dank für’s lesen, hast du vielleicht Tipps zum Verleimen bzw. Ideen wie ich das ohne Leim ökonomischer hinbekomme?

    Liebe Grüße

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      das sind alles kleine Teile. Da wäre das Verleimen längs auf quer kein Problem. Ich würde die Teile daher einfach stumpf miteinander verleimen.

      Gruß

      Heiko

  2. Steffen Geschke sagt:

    Hallo Heiko,
    vielen Dank für den Beitrag zu Handhobeln. Ich arbeite sehr viel mit den Handhobeln, weil die Abricht- und Dickhobelmaschine mir zu laut ist und ich keinen Platz für die passende Absauganlage habe. Daher bin ich im besonderen an der praktischen Anwendung der Handhobel sehr interessiert. Eine Herausforderung ist für mich das Fügen.
    Viele Grüße Steffen

  3. Anonymous sagt:

    Leider ist VLOG#5 (im Gegensatz zu noch #4) nicht mehr sichtbar zu machen. Wurde da was geändert? „Nicht unterstützte Betrachtungsumgebung“, was immer das sein mag… Die „Hilfe“ in Fremdsprache ist da auch nicht hilfreich.
    Somit wieder eine Seite, die man nicht mehr aufrufen mag. Schade…

    Grüße Fred

  4. Yorck Herzberg sagt:

    Hallo Heiko,

    zum Thema schärfen.

    Ich habe mir eine Tormek T8 gegönnt, da mich dies Maschine fasziniert.
    Eine Vorrichtung für Stechbeitel und Messer war gleich mit dabei.
    Die ersten Versuche mit Messern haben gut funktioniert.
    Natürlich muss ich noch üben.
    Hast du auch Erfahrungen mit solchen Maschinen ?

    Viele Grüße
    Yorck

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Yorck,

      ich schärfe seit Jahren mit japanischen Wassersteinen von Hand, daher habe ich mit diesen Maschinen keine Erfahrung.

      Gruß

      Heiko

  5. Wolfgang sagt:

    Grüß Dich, Heiko,

    vielen Dank für Deine V-Logs, sie sind aus meiner Sicht ausgesprochen informativ und hilfreich.

    Zu Deinen Fragen in den Vlogs:

    Grad der richtige Umgang mit den Handwerkzeugen ist für Laien (wie mich) oft vermeintlich schwieriger als der mit Maschinen. Zum Gebrauch der (gängigen) Maschinen gibt es auch im Netz viele gut Blogs, Videos etc. Für Handwerkzeuge vermisse ich das ein wenig, insbesondere, wenn es darum geht, mit Handwerkzeugen präzise und mit Wiederholgenauigkeit zu arbeiten.

    Daher freue ich mich sehr, wenn es von Dir Beiträge grad mit Bezug zum Hobeln, Sägen, Oberflächen, Schärfen etc. von Hand gibt.

    Zum Beispiel das Stirnholzhobeln sieht bei gelernten Schreinern immer locker aus (nach dem Motto: mit einem Flachwinkelhobel wird es schon gehen), aber als Ungeübter hat man dann doch manche Probleme (Faserausriß an der Werkstück-Kante). Falls Du da mal gute Tipps hast, freue ich mich sehr drauf.

    Was ich aber bei den Handwerkzeugen ein wenig schade finde, daß in vielen Foren (und auch bei einer bekannten Holzwerker-Zeitschrift …) meist nur zwei sehr teure Hersteller (V…, L. N.) hervorgehoben werden. Du hast in Deinem Blog dankenswerterweise auch den mittelpreisigen Anbieter aus Niederbayern erwähnt (von dem ich vor Jahren meine ersten drei Hobel und diverse Japansägen direkt im Laden erworben hab), diesen Hinweis sehe ich sonst selten. Aber ich muß zugeben, die teuren Marken hab ich auch noch nie probiert.

    Zum Maschineneinsatz: Deine Hinweise auf die BGHM (aka Holz-BG) fand ich ausgesprochen hilfreich (hab mir das das Dokument runtergelanden, aber noch nicht alles davon beherzigt ..), dort fand ich viele gute Empfehlungen.

    Doch gestatte mir eine Frage an den Profi: Im Kapitel Abricht-Hobeln sehe ich, daß bei schmalen Werkstücken der Einsatz eine Fügeleiste empfohlen wird, aber so ganz klar wird mir das nicht in der BGHM-Beschreibung. Hast Du da vielleicht Ratschläge zu richtigen Verwendung?

    Jedenfalls, vielen Dank für die vielen Tips in Deinem Blog, bitte mach weiter so.

    Beste Grüße

    Wolfgang

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Wolfgang,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. ich sammle die ganzen Fragen und schaue dann auch, worauf ich in einem weiteren VLOG eingehen kann.

      Was die hobel von Lie Nielsen und Veritas angeht, so muss man da einfach sagen, dass sie besser sind als die von Juuma und Dicktum. Seit ich mein erstes Werkzeug von Lie Nielsen gekauft habe, bin ich von diesem Hersteller vollaus überzeugt. Und ich denke es geht vielen anderen Holzwerkern auch so. Diejenigen, die diese Werkzeuge verwenden tun das aus Überzeugung. Weder Lie Nielsen, unterstützt meines Wissens nach keinen deutschen Blogger und Youtuber durch Testgeräte oder sonstiges.

      Zur Fügeleiste:
      Das ist im Prinzip eine Andruckfeder, sie das Werkstück direkt hinter der Hobelwelle an den Fügeanschag drückt. Ich nutze das nicht, da ich eine Andruckfeder benutze, die mit Schaltmagneten am Tisch befestigt wird. Das ist so was:
      https://www.dictum.com/de/elektrowerkzeuge-fraesen/magswitch-pro-maschinentisch-druckkamm-711173?ftr=_9_6_97.74_1_12_12__

      Gruß

      Heiko

  6. Thomas götz sagt:

    Hallo Heiko,
    schon wieder ein sehr lehrreiches Video, weiter so.
    Bei mir ist es auch ein Mix aus Handarbeit und Maschinen, je nachdem was erledigt werden muss.

    Gruß Thomas

  7. Christian Müller sagt:

    Hallo Heiko,

    vielen Dank für deinen sehr informativen Beitrag.

    Bei den Hobeln ist es so wie du beschrieben hast, hat man mal damit angefangen,
    möchte man nicht wieder aufhören.
    Ich persönlich nehme sie gerne, denn kleine Nacharbeiten sind damit oft schneller und vor allem leiser erledigt als mit Maschinen. Allerdings arbeite ich auch sehr gerne mit den stationären oder handgeführten Geräten.

    Meinem Geschmack nach liegst du richtig, wenn auf deinem Blog weiterhin ein Mix aus maschineller und handwerklicher Holzwerkerkunst zu sehen ist.
    Auch gerade die modernen Handwerkszeuge machen das Arbeiten und auch zusehen dabei so reizvoll.

    Ich bin schon gespannt auf weitere tolle Videos aus Deiner Werkstatt.

    Grüße
    Christian

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