VLOG #21 Massivholzkonstruktionen, Kappsägen und neues von den Onlinekursen

Braucht man eigentlich eine Kappsäge? Diese Frage beantworte ich in diesem Video aus meiner ganz persönlichen Sicht. Außerdem zeige ich euch einiges zum Thema Massivholzkonstruktionen. Auch bei den Onlinekursen gibt es Neues zu berichten.

Links:

Den Clames entknotet:
http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Den-Clamex-entknoten

Clamex Verbinder einsetzen:
https://holzwerkerblog.de/2013/09/11/lamello-clamex-verbinder-mit-video/

Mehr zum Thema Onlinekurse:
Der Onlinekurs ist kostenpflichtig. Mehr zum Thema Onlinekurse findest du hier:

Onlinekurse

Dort kannst du die Onlinekurse auch gleich abonnieren.

Einzelne Kurse kannst du hier kaufen:
https://vimeo.com/heikorech/vod_pages

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https://kurswerkstatt-saar.de

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12 Kommentare zu VLOG #21 Massivholzkonstruktionen, Kappsägen und neues von den Onlinekursen

  1. Markus sagt:

    Hallo Heiko,

    in diesem Video hast du glaube ich nach Fragen gefragt. Beim lesen der nicht ganz aktuellen Holzwerken ist mir bei deinem Artikel zu dem Jugendbett etwas eingefallen.

    Es geht um das Schneiden von Gehrungen mit der Tauchsäge und Führungsschiene und dass das auch recht gut geht. Ich habe damit ein wenig Probleme, zum einen ist es schwierig durch die gekippte Säge den Winkel nicht verfälscht zu bekommen und zum anderen bekommt man immer einen Knoten ins Hirn wenn man sich überlegt welche Breite man haben will und wie das zu schneiden/legen ist.

    Vielleicht waren meine Teile (max 30 x 15cm) bisher zu klein, das erschwert es natürlich noch zusätzlich. Ich würde mich freuen, wenn du das Thema ggf. in einem Video aufgreifen könntest.

    Vielen Dank für die Videos, die sind echt nützlich!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Markus,

      da wirst du immer Probleme haben, wenn es ganz genau werden muss. Gehrungen sind auch auf stationären Maschinen mit die schwierigsten Arbeitsgänge. Die Handkreissäge mit Schiene kommt da sehr schnell an ihre Grenzen.

      Gruß
      Heiko

      • Markus sagt:

        Hallo Heiko,

        danke für deine Antwort. Mir ist noch was eingefallen zum Thema Kreissäge, da ich gerade kürzlich eine PK255 gekauft habe.

        Es waren einige Blätter dabei LWZ, SZ, KW, W, H, … als Hobbyist ist es schwer zu überschauen welche Zahngeometrie wann geeignet ist oder garnicht, jeder Hersteller erklärt das auch ein wenig anders bzw. hat auch abweichende Bezeichnungen.

        Ich kenne deinen Artikel zu den Freud Blättern, 24 Zähne als Zuschnittblatt. Ich hab da ein LWZ und ein W, wann z.B. ist welches besser geeignet?

        Vielleicht wäre das auch ein Thema für ein Video oder einen Artikel?

        Gruß,
        Markus

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Markus,

          zu diesem Thema wird es in den nächsten Wochen (evtl. vielleicht schon morgen) ein Video bei Holzwerken-TV geben.

          Gruß

          Heiko

  2. Matthias sagt:

    Hallo Heiko,

    ich freue mich, dass du dein Onlineangebot weiter ausbaust. Ich war zu Anfang auch skeptisch und habe ein wenig mit meiner Anmeldung gewartet. Irgendwann musste ich mich dann aber doch anmelden. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Ich habe seit Jahren einen Hobel von Dictum in der Ecke liegen, den ich kaum gebraucht habe. Hat nie so wirklich gut funktioniert. Seit deinem Onlinekurs zum Thema Schärfen kommt dieser immer häufiger zum Einsatz. Genauso ist es mit meinen Stemmeisen…..wer hätte ahnen können, das die so scharf sein können.

    Gerade für Leute wie mich, die nicht gerade bei dir um die Ecke wohnen, aber trotzdem von dir lernen möchten ist die Möglichkeit der Onlinekurse ideal. Irgendwann besuche ich auch noch einen deiner Werkstattkurse, aber die Entscheidung welchen ist nicht einfach 😉 Also vielen Dank für die tolle Arbeit die du machst.

    Was als Frage bei mir gerade aktuell ist, ist das Herstellen von Rundstäben. Ich habe es schon mit Viertelstabfräsern probiert, aber die Ergebnisse waren nie perfekt. Man musste die Stäbe immer noch nachschleifen. Dadurch hatten nachher alle Rundstäbe leicht unterschiedliche Durchmesser, bzw waren nicht perfekt rund. Und man müsste sich für jeden Durchmesser den passenden Fräser besorgen. Jetzt habe ich auf mehreren Blogs (z.B. bei Boris Beaulant) eine Methode gesehen, die Stäbe auf der Tischkreissäge herzustellen. Ich stehe dem aber sehr skeptisch gegenüber, da meiner Meinung nach die Kraft seitlich auf das Sägeblatt trifft. Hast du eine Meinung dazu? Oder wie würdest du exakt gleiche Rundstäbe herstellen?

    Schönen Gruß,

    Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matthias,

      erst einmal vielen Dank für dein Lob zu den Onlinekursen.

      Was die Rundstäbe angeht, muss ich gestehen, dass ich mich mit diesem Thema noch nicht auseinander gesetzt habe. Ich denke es kommt sehr darauf an, was du mit den Stäben vor hast. Einfache Rundstäbe aus Buche bekommt man ja billig zu kaufen. Andere Hölzer sind nicht ganz so leicht zu bekommen. Ganz ohne nachschleifen wird es nicht gehen, wenn man die Stäbe fräst. die Methode auf der Tischkreissäge kenne ich nicht. Vielleicht verlinkst du mal ein Video, dann kann ich auch was dazu sagen.

      Gruß

      Heiko

      • Matthias sagt:

        Hallo Heiko,

        das stimmt, Buchenrundstäbe bekommt man sehr einfach und in großer Auswahl. Aber ab und an soll es ja auch was besonderes sein. Und ein Holzstab aus einem anderen Holz und dann in großer Stückzahl kann auch ganz schön ins Geld gehen.

        Hier ist der Link zu der Methode mit der Tischkreissäge:
        https://www.youtube.com/watch?v=1ZQhlCp98Kk

        Schönen Gruß,

        Matthias

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Matthias,

          das kann man so wie gezeigt problemlos machen. Allerdings sollte der Vorschub nur sehr gering sein.

          Gruß

          Heiko

  3. Friedrich Eitzert sagt:

    Hallo Heiko
    Dein Beitrag zur Kappsäge war interessant. Doch zustimmen kann ich diesem so nicht.
    Bspw. hätte ich sicher die beste Formatsäge in meiner Werkstatt, würde ich genügend Platz dafür haben. So ist es halt „nur“ die Bosch Prof. und diese steht auf Rädern in der Ecke. Exakte Gehrungsschnitte traue ich der Maschine mit dem Kunststoffschlitten auch nicht zu. So aber der KS 120. Es stimmt, die Absaugung ist zwar sehr gut, es geht aber genügend Span daneben.
    So kann man nicht unbedingt sagen, dass eine Kappsäge unnötig sei, wenn man eine Tischsäge mit „Schlitten“ hat. Es kommt immer auf den jeweiligen Platzbedarf an.
    Zum Thema Clamex… Wegen schwieriger Gehrungsverbindungen, die ich nicht zwingen konnte, hatte ich mir die ZETA 2 zugelegt. Zuvor habe ich immer nur mit der DF 500 Domino gearbeitet. Seither bin ich zwar von der ZETA 2 begeistert, doch hat die DF 500 auch ihre Vorteile im Leistenbereich und als Ersatz für Zapfenverbindungen.
    Die Clamex-Verbindungen sind schon der Hit in Einfachheit und Stabiität. Aber doch recht teuer! Das „S“-System würde ich mir nicht antun. Schon gar nicht mit nur einer 4mm-Scheibe. Dies wäre zwar eine preiswerte Lösung, doch es erfordert ein geschicktes Handwerk. Und wir sind doch alle Hobbiisten.
    Ich bin mir sicher: es gibt eine große Anzahl von Holzwerkern mit sehr kleinen Werkstätten. Hier wäre Potential zu helfen, wie man mit „kleinen“ Maschinen „Großes“ herstellen bzw. bauen kann.
    Im Laufe der Zeit habe ich 22 Maschinen auf 8 qm Raum! Zusätzlich noch 2 Sauger. Ein Anfänger wäre damit wahrscheinlich überfordert, doch mit etwas Hilfe….
    Grüße
    Friedrich

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Friedrich,

      ich habe im Video ja schon erwähnt, dass sich da jeder selbst seine Gedanken machen sollte.
      zu deinem Fall hätte ich da eine Frage:
      Warum hast du dich für die KS120 in Verbindung mit der GTS entschieden? Für das gleiche Geld bekommt man doch eine CS70 oder eventuell eine Mafell Erika 70. Beiden Maschinen traue ich präzise Gehrungsschnitte zu, bei gleicher Stellfläche wie eine GTS und den Möglichkeiten, die eine Kappsäge bietet. Mobil sind beide Sägen zudem auch.

      Was den Clamex angeht, so kommt es sicher darauf an, wie oft man ihn verwendet. Ich habe einen 8mm Fräser, das einschrauben finde ich nicht so schlimm. am genannten Schreibtisch sind sieben Verbinder verbaut. Die Zeta war mir bisher einfach zu teuer. Ich habe ja noch eine Maktia PJ7000, eine Domino und inzwischen beide Duodübler (neu und alt) Das reicht erst einmal 🙂

      Gruß

      Heiko

      • Friedrich Eitzert sagt:

        Hallo Heiko
        warum habe ich 2 Sägen… Nun, zu Beginn hatte ich ausschliesslich die Kappsäge; keine Tischsäge. Ich hatte alles mit Tauchsäge und Schiene geschnitten. Aber Du hast recht. Ich werde beide Sägen verkaufen und mir die Mafell Erika 85 EC zulegen. ( zu Weihnachten) Dadurch habe ich auch etwas mehr Platz. Gut, es wird ein Umdenken stattfinden müssen. Doch die Anforderung werde ich noch erfüllen können 🙂
        Danke für den Denkanstoß und Grüße
        Friedrich

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