VLOG #38 – Clamex oder Domino Verbinder?

Ich baue einen Kleiderschrank und möchte die Verbindung Mittelwand zu den Böden mit lösbaren Domino-Verbindern realisieren. Das probiere ich aber erst einmal aus. Schaut mir dabei zu und macht euch selbst einen Eindruck davon, wie gut die Verbinder bei dieser Konstruktion funktionieren. Wesentlich einfacher geht eine Verbindung mit Clamex-Verbindern von Lamello. Das zeige ich euch auch noch. Leider funktionieren die Clamex S nicht bei Mittelwänden.

Links:

Domino Verbinder:
https://www.festool.de/zubehoer/203170—kv-sys-d8

Artikel zum Clamex S:
http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Den-Clamex-entknoten

Lamello Clamex S
https://www.lamello.de/produkt/lamello-system-verbinder/clamex-s/

Lamello Clamex P
https://www.lamello.de/kategorie/p-system-verbinder/

Scheulenburg Verbinder
https://www.scheulenburg-direkt.de/de/pv-beschlag-o10-o12-mm

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18 Responses to VLOG #38 – Clamex oder Domino Verbinder?

  1. Felix sagt:

    Hallo Heiko,
    ich stand vor der Anschaffung eines Verbindungssystems und haben mich letztendlich für den neuen DDF40 entschieden. Er verbindet meiner Meinung nach die Vorteile eines „Festool Anschlagsystems“ mit den Vorteilen einer Flachdübelfräse. Diese Maschine wird wahrscheinlich meine Lieblingsmaschine werden – die Schnelligkeit, Flexibiltät und Präzision sind unglaublich. Jetzt würde mich sehr ein Beitrag zu den Scheulenburgverbindern interessieren, da ich bis dato nur mit den Dübelverbindung gearbeitet habe.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,
      ich habe auch den DDF40 und finde ihn toll. Ein Video über die Scheulenburg-Verbinder kommt vermutlich am Freitag (12.04.2019)
      Gruß
      Heiko

  2. Rene sagt:

    Hallo Heiko, vielen Dank für Deine Rückmeldung. Die nächste Frage passt evtl. nicht direkt zum Beitrag. Doch da für Deinen aktuellen Schrankbau die verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten und die damit benötigten Maschinen ein Thema sind, interessiert mich vor allem ob Du evtl. einen Tipp zu folgenden Maschinen geben kannst. Wichtig ist mir vor allem die Flexibilität im Bezug auf weitere Nutzungsmöglichkeiten. Im folgenden geht es mir um den neuen Mafell DDF40, die Festool Domino df 700 und die Lamello Zeta P2. Alle drei Maschinen eignen sich natürlich um Massivholzplatten miteinander zu verbinden (Möbelbau, Korpusbau, usw). Egal ob auf Dauer fest oder auch lösbar (mit den entsprechenden Verbindern). Besonders habe ich den DDF40 ins Auge gefasst. Im Vergleich zu den beiden anderen können hier eben unter anderem zum Beispiel auch Lochreichen in verschiedenen Abständen gebohrt werden. Wie schlägt sich Deiner Meinung nach der DDF 40 im direkten Vergleich zu den anderen beiden Maschinen? Kannst Du dazu eine Einschätzung geben?

  3. Thomas Kieliba sagt:

    Hallo Heiko,

    auch dein neuster VLog war für mich wieder sehr nützlich. Vielen Dank! Da ich mich kürzlich entschieden habe, die Lamelle Fräse mit dem neuen DuoDübler zu ergänzen, würde mich die Verarbeitung der Schulenburg-Verbinder mit dieser Maschine auch sehr interessieren.

    Beste Grüße
    Thomas

  4. Peter Neuhoff sagt:

    Hallo Heiko, wie immer folge ich Deinen Beiträgen mit großem Interesse. Das Thema lösbare Verbindungen beschäftigt mich auch schon länger. Das neue Verbindersystem von Festool lässt sich schnell und sicher verarbeiten ohne lästiges Messen. Auch die stabile Verbindung in Kombination mit den Dominos spricht für das System. Aber eben nur für stumpfe 90-Grad Verbindungen. Das Lamello-System spielt ganz klar seine Stärken bei Gehrungsverbindungen aus. In Deinem Beitrag hast Du die Clamex-Verbindung mit einer 4 mm Scheibe hergestellt und mit einer 4 mm Beilage die Nutbreite auf 8 mm erhöht. Das funktioniert an einer schrägen Kante aber leider nicht (Stichwort Winkelfunktion). Je nach Gehrungswinkel muss die Auflage unterschiedlich unterlegt werden, um an der schrägen Kante die erforderlichen 8 mm zu bekommen. Bei einer 45 Grad Gehrung wäre die Erhöhung nur 2,83 mm und das ist auch der große Nachteil bei einer Flachdübelfräse mit 4 mm Scheibe. Der Aufwand ist mir einfach zu groß. Die Scheulenburg-Verbinder sind auch eine gut funktionierende Alternative, aber nur in Verbindung mit einer Bohrschablone. Bei Häfele gibt es die passenden Bohrschablonen (ausgelegt auf das Minifix-System)

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Peter,
      deinem Gedankengang mit den schrägen Kanten kann ich auch nach mehrmaligem Lesen deines Beitrages nicht folgen. Der Fräser tritt bei einer FLachdübelfräse Systembedingt ja immer in eine gerade Kante ein, also funktioniert das mit dem Unterlegen der 4mm auch immer. Lediglich der Anschlag wird schräg gestellt, damit man die Fräse gerade an die zu fräsende Kante anlegen kann.

      Gruß
      Heiko

      • Anonymous sagt:

        Hallo Heiko,

        die Flachdübelfräse wird nicht 4 mm parallel zur Fräsachse unterlegt sondern auf der Fläche der Holzplatte, also senkrecht. D.h. bezogen auf die schräge Kante 4 x Wurzel 2, also 5,65 mm. Am Ende wäre die Nut knapp 10 mm breit.
        Zeichne es doch mal auf. ( 45 Grad Gehrung).

        Gruß Peter

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Peter,
          da hast du recht, das ist mir bisher nie aufgefallen, da ich mit der 4mm Platte nur 90° Verbindungen gemacht habe. Für meine Lamellofräse habe ich einen 8mm Fräser, den ich normalerweise benutze. Da muss ich dann auch nichts unterlegen.
          Gruß
          Heiko

  5. Yaisog Bonegnasher sagt:

    Bei T-Verbindungen habe ich auch schon mit Senkkopfschrauben in Rampa-Muffen auf der einen Seite und Clamex auf der anderen gearbeitet. Das ging ziemlich gut, aber bei der Schraubverbindung muss man natürlich ziemlich genau arbeiten, da man nicht wie beim Clamex korrigieren kann.
    Bei mir lag aber das „T“ – ich habe quasi den Deckel auf einen unteren Korpus geschraubt und dann einen oberen Korpus mit dem Clamex obendrauf fixiert.

    In deinen Kommentaren unter https://holzwerkerblog.de/2013/09/11/lamello-clamex-verbinder-mit-video/ hast du mal geschrieben, dass man ab 19–20mm Brettdicke zwei Clamex gegeneinander einsetzen kann, auch wenn man den einen dabei leicht einfräst. Wenn du die Mittelwand also ein klitzebisschen dicker machst, geht das vielleicht?

    Nimmst du für den eigentlichen Schrank dann später auch Tischlerplatten? Was machst du mit den Kanten?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Yaisog,
      das mit den zwei Clamex gegenüber funktioniert,ist aber recht fummelig und nicht sonderlich elegant. Dicker machen geht auch nicht.Der Korpus wird teilweise aus Tischlerplatten und teilweise aus Massivholz. Auf die Kanten der Platten kommen Starkfurnierkanten.
      Gruß
      Heiko

  6. Arne sagt:

    hallo Heiko,

    zuerst ein Kompliment für deine Videos und und Aktivitäten.
    Ich verwende seit der Vorstellung des Lamello Cabineo Systems für Korpusse usw. eben dieses. Extrem einfach, die Oberfräse mit zwei Bohrfräsern und einer ggf. selbst angefertigten Schablone genügt und es lassen sich auf einfachste Art und Weise Korpusse erstellen und nachträglich Zwischenböden befestigten. Alles ist wieder zerlegbar und für die Beschläge ist das 32mm Raster notwendig.
    Bislang ist das System in der Tischlerei-Sparte der Internet-Community eher selten vertreten. Natürlich gibt wie bei jedem Verbinder auch Einschränkungen aber es ist einfach und wiederholgenau

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Arne,
      den Verbinder habe ich mir bereits angesehen, aber so richtig begeistern kann ich mich für ihn nicht.
      Gruß
      Heiko

  7. Werner Grünberger sagt:

    Bei einer Mittelwand muss doch eigentlich immer nur eine Seite von innen lösbar sein? Wenn diese Seite „weg“ ist sollte für die andere Seite eine einfache durchgehende Senkkopfschraube reichen? Wenn mans ganz oft zerlegen muss halt evtl. nicht direkt ins Holz sondern in eine Rampa Muffe o.ä.

    Hab ich irgendwo einen Denkfehler? Hat bis jetzt bei Fabrikmöbeln wo eine Seite bereits defekt ist, ganz gut funktioniert.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Werner,
      das geht natürlich auch. Allerdings wäre es mir lieber, wenn ich alles mit den gleichen Verbindern lösen könnte. Das wäre irgendwie eleganter. Ich probiers mal noch mit den Verbindern von Scheulenburg in der Lochreihe, wenn mir das auch zu aufwendig ist, wird eine Seite geschraubt und eine mit Clamex verbunden.
      Gruß
      Heiko

      • Rene sagt:

        Hallo Heiko, ich bin sehr an Erfahrungen zu den Scheulenburg Verbinder interessiert. Habe bisher dazu nur sehr wenig gefunden. Hast Du Sie denn schon einmal eingesetzt? Kann man Sie bezüglich Stabilität und Montage vergleichen mit den lösbaren Domino Verbindern von Festool oder Lamello Calmex?

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Rene,
          die Verbinder habe ich bisher nur selten benutzt und mit dem „alten“ Duodübler verarbeitet. Mit dem neuen sollte das einfacher gehen. Die Verarbeitung ist ein wenig mehr aufwand als beim Clamex, da mindestens unterschiedliche Bohrdurchmesser benötigt werden. aber sie sind sehr stabil.
          Gruß
          Heiko

      • Björn sagt:

        Das würde mich interessieren, wie das klappt. Ich würde die Clamex auch bevorzugen, aber ist für die Problemstellung nicht die optimale Lösung.

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